1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Anfängerbereich

Unterschied Kontemplation / Vipassana

  • Hingabe
  • 26. Januar 2022 um 19:38
  • Zum letzten Beitrag
  • User19823
    Gast
    • 29. Januar 2022 um 15:27
    • #26

    void

    Weil man am Anfang den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht

    und es im Buddhismus so wenig Grundlagenbücher ohne 1000 Fachbegriffe gibt

    und weil man Angst hat, sich irgendwas anzuschliessen, das man nicht versteht

    und weil man Angst hat, sich irgendwas falsches anzueignen

    und

    und

    und weil sich auch hier im Forum die Leute dauernd widersprechen (man weiss ja noch nicht, dass es verschiedene buddhistische Richtungen mit teilweise unterschiedlichen Meinungen gibt)

    Ich weiss noch gut, wie das bei mir war...

  • User19823
    Gast
    • 29. Januar 2022 um 15:45
    • #27

    Ich würde mit folgendem Buch anfangen:

    Irmentraud Schlaffer, Buddhismus für den Alltag

    Und dazu:

    Kornfield, Meditation für Anfänger

    Nach diesen beiden Büchern:

    Thich Nhat Hanh

    Das Herz von Buddhas Lehre

    Nach diesen drei Grundlagenbüchern verstehst du auch mehr die Fachliteratur

    und kannst die Kommentare hier mehr einordnen.

    Der Start im Buddhismus ist echt schwer, man hat ständig Sorge, sich auf etwas einzulassen, was man noch gar nicht überblicken kann.

    Deshalb wird hier im Forum auch so viel die Teilnahme an buddhistischen Gruppen und der persönliche Kontakt zu Lehrern empfohlen. Da baut sich neben guter Erfahrung auch das Vertrauen leichter auf, das hilft gerade am Anfang.

  • Hingabe
    Themenautor
    Reaktionen
    850
    Punkte
    8.710
    Beiträge
    1.474
    Mitglied seit
    26. Januar 2022
    • 30. Januar 2022 um 11:23
    • #28
    void:
    Rigpa:

    Habe es nicht ganz verstanden. Aber ich merke auch, dass ich mich in den Gedanken verfange und mir das zu viel wurde mit den ganzen Begriffen.

    Warum fragst du nicht einfach was genau Vipassana ist sondern bringst stattdessen ganz viel andere Begriffe ( Konteplation ) rein die dann wieder anhand von Unterscheidungen wie analytische/nicht analytische Meditation erklärt zu deren Erklärung man dann wieder andere Wörter braucht. Das verwirrt doch dann eher?

    Weil ich das Wort Kontemplation in Vorträgen von Ayya Khema gehört habe und nicht wusste was sie damit meint. Ob es Vipassana meint. Ich weiß es immer noch nicht. Aber ich möchte auch nicht mehr alles wissen/ begreifen. Es spielt wohl auch keine Rolle um meditieren zu können, dass ich weiß, was Ayya damit meinte. Liebe Grüße

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • Hingabe
    Themenautor
    Reaktionen
    850
    Punkte
    8.710
    Beiträge
    1.474
    Mitglied seit
    26. Januar 2022
    • 30. Januar 2022 um 11:28
    • #29
    Ellviral:

    Wenn es bei Dir, wie auch bei mir, darum geht wie Meditation funktioniert und was ich da eigentlich machen soll oder erkennen, oder üben soll, also dem Sinn der Meditation. Kann ich Dir nur den Rat geben Dir das "Handbuch Meditation" anzutun. Handbuch Meditation - Google Suche

    Eigentlich meine ich, den Sinn der Mediation zu kennen ( auch anhand von vielen Vorträgen von verschiedenen Lehrern ). Es gibt nur eben verschiedene Arten, oder Objekte auf die man sich dabei konzentrieren kann. Auch verschiedene Atemübungen, bei denen ich nicht wusste, für was welche gut sein soll. Dank eines Videos bin ich dieser Frage sehr viel näher gekommen. Ich möchte derzeit nicht noch mehr lesen, habe mich in den letzten Monaten viel mit dem Dharma und auch Meditation beschäftigt. Worum es dabei geht. Habe nur halt nicht gewusst, welche Übung ich machen sollte und was bei welcher Atem- Übung passiert, ob man die auch vermischen kann während der Übung. Das sind ja so spezifische Fragen, wo man nicht so leicht Antworten findet. Wollte sagen, dass ich nun eher versuchen möchte mich zu sammeln, statt noch mehr zu lesen. Aber danke dennoch für den Tipp. Liebe Grüße :)

    User19823:

    Irmentraud Schlaffer, Buddhismus für den Alltag

    Und dazu:

    Kornfield, Meditation für Anfänger

    Wie gesagt, lesen wollte ich nun erstmal nicht mehr so viel ( außer irgendwann einige Begriffe, welche ich hier auch eingefügt hatte ). Mir ist schon sehr geholfen, dass ich mich nun besser entspannen kann, auf eine Atem- Übung einlassen kann. Also ich wollte mehr ins Machen gehen, statt dem Lesen. :) Liebe Grüße

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 30. Januar 2022 um 11:33
    • #30
    Rigpa:
    Ellviral:

    Wenn es bei Dir, wie auch bei mir, darum geht wie Meditation funktioniert und was ich da eigentlich machen soll oder erkennen, oder üben soll, also dem Sinn der Meditation. Kann ich Dir nur den Rat geben Dir das "Handbuch Meditation" anzutun. Handbuch Meditation - Google Suche

    Eigentlich meine ich, den Sinn der Mediation zu kennen ( auch anhand von vielen Vorträgen von verschiedenen Lehrern ). Es gibt nur eben verschiedene Arten, oder Objekte auf die man sich dabei konzentrieren kann. Auch verschiedene Atemübungen, bei denen ich nicht wusste, für was welche gut sein soll. Dank eines Videos bin ich dieser Frage sehr viel näher gekommen. Ich möchte derzeit nicht noch mehr lesen, habe mich in den letzten Monaten viel mit dem Dharma und auch Meditation beschäftigt. Worum es dabei geht. Habe nur halt nicht gewusst, welche Übung ich machen sollte und was bei welcher Atem- Übung passiert, ob man die auch vermischen kann während der Übung. Das sind ja so spezifische Fragen, wo man nicht so leicht Antworten findet. Wollte sagen, dass ich nun eher versuchen möchte mich zu sammeln, statt noch mehr zu lesen. Aber danke dennoch für den Tipp. Liebe Grüße :)

    Nach all den Jahren mit Aussuchen des "Objektes" bin ich bei dem Luftstrom an der Nase gelandet. Denn für mich ist es das Objekt, das ich immer bei mir habe und für das ich keine Handlungen durchführen muss, aber bei jeder Handlung beibehalten kann, zu dem ich immer zurückkehren kann.

  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.658
    Punkte
    61.650
    Beiträge
    10.679
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 30. Januar 2022 um 11:54
    • Offizieller Beitrag
    • #31
    Rigpa:

    Weil ich das Wort Kontemplation in Vorträgen von Ayya Khema gehört habe und nicht wusste was sie damit meint. Ob es Vipassana meint. Ich weiß es immer noch nicht. Aber ich möchte auch nicht mehr alles wissen/ begreifen. Es spielt wohl auch keine Rolle um meditieren zu können, dass ich weiß, was Ayya damit meinte. Liebe Grüße

    Bei Kontemplation geht es darum sich mit einem Thema zu beschäftigen. Bei der Liste der Konteplationen sieht man ja, dass diese Themen zentrale buddhistische Themen sind:

    Buddha Haus:

    ▪ 5 tägliche Betrachtungen
    ▪ 32 Körperteile (Reißverschluss)
    ▪ Kontemplation über das Erdelement
    ▪ Erklärung zur Liebenden Güte Kontemplation
    ▪ Kontemplation über Liebende Güte I + II + II
    ▪ Kontemplation über Dukkha I
    ▪ Kontemplation über Vergänglichkeit
    ▪ Kurze Kontemplation über Karma und Tod
    ▪ Kontemplation über rechtes Benehmen
    ▪ Kontemplation über Dukkha II
    ▪ Kontemplation über Freiheit und Befreiung
    ▪ Kontemplation über die vier großen Element

    Alles anzeigen

    Diese Konteplationen sind mittlerweile alle bei YouTube zu finden und es gibt sogar ein Video wo sie erklärt was Kontemplationist. Kontemplation ist immer ein 'Nachdenken über"

    Während "vipassana' um Einsicht geht. Man schaut sich etwas an.

    Aber so hundert Prozent trennen kann man es nicht, weil man ja manchmal über etwas kontempliert haben muss, um es zu "sehen".

    Wenn ein Taucher gelernt hat, wie welcher Fisch aussieht, kann er sie bei seinem Tauchgang erkennen und ihre Handlungen einordnen. Wenn ein Buddhist sich über die "5 Hemmungen" Gedanken gemacht hat oder über Vergänglichkeit kontempliert hat dann schärft es auch seinen inneren Blick. Es handelt sich also nicht um zwei Paar Schuhe sondern um verschiedene Teile eines Ganzen.

    So wie auch die Sammlung kein weiteres Element ist sondern ebenfalls etwas, was da immer mit hinein spielt. Der Taucher muss nicht nur die Fische kennen um die untersuchen zu können, er muss sich auch ruhig halten können, so dass nicht alles davon schwimmt.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Nächster offizieller Beitrag
  • Hingabe
    Themenautor
    Reaktionen
    850
    Punkte
    8.710
    Beiträge
    1.474
    Mitglied seit
    26. Januar 2022
    • 30. Januar 2022 um 12:10
    • #32
    void:

    Diese Konteplationen sind mittlerweile alle bei YouTube zu finden und es gibt sogar ein Video wo sie erklärt was Kontemplationist. Kontemplation ist immer ein 'Nachdenken über"

    Danke, das hättest Du auch gleich sagen können, dass es "Nachdenken über " bedeutet.:D:D

    Ich glaube ich brauche mir das Video nicht anhören, du hast es ja erklärt was das Wort heißt.

    void:

    Während "vipassana' um Einsicht geht. Man schaut sich etwas an.

    Ach so. Danke. Ist ja gar nicht so schwer zu verstehen.

    void:

    Aber so hundert Prozent trennen kann man es nicht, weil man ja manchmal über etwas kontempliert haben muss, um es zu "sehen".

    Ja, das stimmt. _()_

    void:

    Wenn ein Buddhist sich über die "5 Hemmungen" Gedanken gemacht hat oder über Vergänglichkeit kontempliert hat dann schärft es auch seinen inneren Blick. Es handelt sich also nicht um zwei Paar Schuhe sondern um verschiedene Teile eines Ganzen.

    Ja. Schön erklärt. :):)

    void:

    Der Taucher muss nicht nur die Fische kennen um die untersuchen zu können, er muss sich auch ruhig halten können, so dass nicht alles davon schwimmt.

    Schönes Bildnis :!:Danke Danke. :hug:

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.658
    Punkte
    61.650
    Beiträge
    10.679
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 30. Januar 2022 um 12:42
    • Offizieller Beitrag
    • #33
    Rigpa:
    void:

    Diese Konteplationen sind mittlerweile alle bei YouTube zu finden und es gibt sogar ein Video wo sie erklärt was Kontemplationist. Kontemplation ist immer ein 'Nachdenken über"

    Danke, das hättest Du auch gleich sagen können, dass es "Nachdenken über " bedeutet.:D:D

    Ich glaube ich brauche mir das Video nicht anhören, du hast es ja erklärt was das Wort heißt.

    "Nachdenken über" erfasst es noch nicht ganz. Im Palikanon ist von "Betrachtungen" die Rede.

    So ein "Nachdenken über" kann ja auf eine theoretischen, distanzierten Ebene bleiben. Sagen wir beim Thema "Vergänglichkeit" wissen wir ja ganz abstrakt und theoretisch, dass alles mögliche und auch wir selber vergänglich ist.

    Aber es ist nicht eingesickert - es ist uns nicht präsent. Von daher ist eine Komptemplation etwas, was uns das vergegenwärtigt so dass wir ein tieferes Verständnis haben.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Hingabe
    Themenautor
    Reaktionen
    850
    Punkte
    8.710
    Beiträge
    1.474
    Mitglied seit
    26. Januar 2022
    • 11. April 2022 um 12:16
    • #34
    void:

    Das Wort "Meditation" kam.ja erstmal aus dem christlichen Bereich. Dort unterschied man die "Geistlichen Übungen" in solche der gegenstandslosen Anschauung, was man dann "meditatio" nannte und solche wo man

    über was nachdenkt (z.B über Gott, die Sterblichkeit) - diese nannte man "contemplatio".


    Im Buddhismus steht natürlich die Meditation im Vordergrund aber in buddhistischen Texten kommen durchaus Passagen vor, wo man bestimmte Themen weise erwägen soll. Dies kommt dann der christlichen "contemplatio" nahe.

    Damals habe ich Dich ganz falsch verstanden ist mir heute aufgefallen. Das sieht man an meiner Antwort von damals. :) Also ich nehme jetzt das Wort Nachdenken / Sinnieren wenn es heißt " Darüber solltet ihr mal kontemplieren ". Ist das einfachste und so wie ich es lese, auch richtig. Dank dir, verstehe ich nun die Unterschiede. :like:

    Der Weise, der, auf Sittlichkeit gestützt,

    Den Geist entfaltet, sich in Weisheit übt,

    Ein solch entschlossener und weiser Jünger

    Mag dieses Lebens Wirrsal einst entwirren.

    (Diese Verse finden sich im Samyutta-Nikāya).



Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download