Nun, ich bezeichne mich als eine Mischung aus Realist und Pessimist von meinen bisherigen Lebenserfahrungen. Durch die Erfahrungen des Buddhismus bzw. des Kennenlernens dieses Glaubens ist das in sich gehen und der Wunsch danach mehr geworden.
Mein Leben war nicht einfach, aber hier zu sein ist schön.
Meine Frage ist eine recht einfache, kann ich mein Leben deutlich stärker in Richtung Zufriedenheit und Glück drehen, wenn es bisher nicht so geklappt hat? Die Hilfestellungen durch den Buddhismus wie die Lehre und die Praxis sind sehr positive Elemente.
Andererseits lehrt unser Glaube oder unsere Lebensphilosophie ja auch das da viel Leid vorhanden ist und man helfen soll, Mitgefühl usw.
Man zieht meist Menschen an, die ähnlich sind wie man selbst heißt es, das kann ich bestätigen. Nun bin ich aber HEUTE im Hier und Jetzt damit nicht mehr zufrieden und möchte noch stärker an Veränderung arbeiten und hier fängt das Problem an.
Ich müsste mich von vielen Menschen trennen, was durchaus nicht abwegig ist, allerdings nicht meiner persönlichen Lebensphilosophie entsprach.
Die lautete sehr wohl denen zu helfen und auch für die da zu sein, die Hilfe brauchen.
Jetzt habe ich einen Menschen kennengelernt, mit der Bitte mir mehr positive Elemente im Leben durch Ideen mitzugeben, wie ich das machen könnte.
Der Wunsch kam von mir! Ich möchte einige Dinge verändern und brauche Hilfe, was an sich schon seltsam ist, glaubte ich doch sehr lange, dass ich alles weiß.
Meine Frage nun, wie passen die durchaus guten Tipps, die ich bekam im alltäglichen Leben, mit einer mitfühlenden buddhistischen Lebensform zusammen, weil dann müsste ich mich vorwiegend mit Menschen umgeben, die mir gut tun. Menschen, die mir nur von ihren Problemen erzählen und sehr negativ sind tun mir aber nicht gut, aber sie haben Leid und ich denke mir, wenn alle Menschen so denken würde, was ist mit denen, die Hilfe brauchen oder dankbar sind, wenn ihnen wer zuhört?
Die NEUE Vorgabe ist weg mit allem nicht Konstruktiven und volle Konzentration auf Dinge und Wesen, die mir Freude bereiten. Gibt es da irgendeinen Weg im Buddhismus, der das lebbar macht, weil das sind so zwei konträre Gegensätze, aber ich finde Beide gut, daher wäre es schön, wenn sie zu verbinden wären, geht aber von den "neuen" Vorgaben meiner Ansicht nach gar nicht.