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  1. Buddhaland Forum
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Unterstützt mich der Buddhismus zur inneren Zufriedenheit

  • Vincent
  • 18. April 2021 um 21:43
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1. offizieller Beitrag
  • Vincent
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    • 18. April 2021 um 21:43
    • #1

    Nun, ich bezeichne mich als eine Mischung aus Realist und Pessimist von meinen bisherigen Lebenserfahrungen. Durch die Erfahrungen des Buddhismus bzw. des Kennenlernens dieses Glaubens ist das in sich gehen und der Wunsch danach mehr geworden.

    Mein Leben war nicht einfach, aber hier zu sein ist schön.

    Meine Frage ist eine recht einfache, kann ich mein Leben deutlich stärker in Richtung Zufriedenheit und Glück drehen, wenn es bisher nicht so geklappt hat? Die Hilfestellungen durch den Buddhismus wie die Lehre und die Praxis sind sehr positive Elemente.

    Andererseits lehrt unser Glaube oder unsere Lebensphilosophie ja auch das da viel Leid vorhanden ist und man helfen soll, Mitgefühl usw.

    Man zieht meist Menschen an, die ähnlich sind wie man selbst heißt es, das kann ich bestätigen. Nun bin ich aber HEUTE im Hier und Jetzt damit nicht mehr zufrieden und möchte noch stärker an Veränderung arbeiten und hier fängt das Problem an.

    Ich müsste mich von vielen Menschen trennen, was durchaus nicht abwegig ist, allerdings nicht meiner persönlichen Lebensphilosophie entsprach.

    Die lautete sehr wohl denen zu helfen und auch für die da zu sein, die Hilfe brauchen.

    Jetzt habe ich einen Menschen kennengelernt, mit der Bitte mir mehr positive Elemente im Leben durch Ideen mitzugeben, wie ich das machen könnte.

    Der Wunsch kam von mir! Ich möchte einige Dinge verändern und brauche Hilfe, was an sich schon seltsam ist, glaubte ich doch sehr lange, dass ich alles weiß.

    Meine Frage nun, wie passen die durchaus guten Tipps, die ich bekam im alltäglichen Leben, mit einer mitfühlenden buddhistischen Lebensform zusammen, weil dann müsste ich mich vorwiegend mit Menschen umgeben, die mir gut tun. Menschen, die mir nur von ihren Problemen erzählen und sehr negativ sind tun mir aber nicht gut, aber sie haben Leid und ich denke mir, wenn alle Menschen so denken würde, was ist mit denen, die Hilfe brauchen oder dankbar sind, wenn ihnen wer zuhört?

    Die NEUE Vorgabe ist weg mit allem nicht Konstruktiven und volle Konzentration auf Dinge und Wesen, die mir Freude bereiten. Gibt es da irgendeinen Weg im Buddhismus, der das lebbar macht, weil das sind so zwei konträre Gegensätze, aber ich finde Beide gut, daher wäre es schön, wenn sie zu verbinden wären, geht aber von den "neuen" Vorgaben meiner Ansicht nach gar nicht.

  • jianwang
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    • 18. April 2021 um 22:28
    • #2

    willkommen in Buddhaland .... doch ... wenn Du ein Ziel hast ... wirst Du den Buddhismus nicht verstehen

    Ich weis, das klingt komisch ... doch ist der Buddhismus, ist die Wahrheit kein Weg, um mit Dingen fertigzuwerden,

    welche in Deinem Leben schief laufen.

    Das Üben wird Dir helfen, doch nicht so und vor allen Dingen nicht, indem Du ein paar Dinge erfragst und intellektuell

    verstehst.

    Ich kann Jedem empfehlen, den Weg des Dharma zu betreten. Doch ich warne Jeden davor zu erwarten, das dieser

    Weg Probleme im täglichen Leben so "Fingerschnipst" einfach auflöst.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Sili
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    • 18. April 2021 um 22:33
    • #3

    _()_

    Bei meiner Mutter hängt ein Bild eines Leuchtturms darunter steht :"ein Leuchtturm Rent nicht umher um Menschen in Seenot den Weg zu weisen er verhält an seinem Platz und lädt sein Licht für die scheinen die vorbei kommen"

    Das nächste ist das Mitgefühl für jemanden haben nicht immer auch "desen Last tragen" ist. Aus meiner Sicht bedeutet das das du, wen du jemanden triffst der dich zb schlecht behandelt, ihm das vergibst und ihn bedauert wie schlimm sein Tag doch gewesen sein muss damit er nun so ist. Wen jemand Probleme hat und dich um Hilfe bittet Dan frag dich ob du helfen kannst, wen ja hilf so weit du kannst und willst es nützt nichts jemandem auf die Beine zu helfen und Dan selber nicht mehr hoch zu kommen.

    Und das wichtigste ist natürlich: Hilfe heißt nicht immer die Last der anderen zu Schultern oft ist die Hilfe zur Selbsthilfe die nachhaltigere Variante.

    "Gib einem Mann einen Fisch und er hat eine Mahlzeit, Lehre den Mann zu Fischen und er wird immer Essen haben"

    Du solltest dich mit Leuten umgeben die dir gut tun, Dann kannst du mit ihnen in Frieden leben, wen dir Dan doch Mal einer vorbeikommt der Hilfe braucht Dan hilf mit Weisheit (zb Gib ihm was zu essen und nicht Geld das er Dan versäuft usw) wen du aber in einem Sumpf steckst und um dich herum 20 am versinken sind Dan wirst du versuchen jedem zu helfen aber du wirst eher rein gezogen als einander er raus da du immer wieder soweit helfen kannst das der 1 den Kopf über Wasser hat wen du damit vertig bist musst du zum zweiten damit der nicht ersauft und Dan zum dritten. Beim 20 kannst du gleich wieder bei 1 anfangen und so merkst du erst zu spät das auch du am absinken bist.

    Helfen ja aber nur soweit es einem nicht komplett kaputt macht sonst ist am Ende niemandem geholfen und du der du sicherer Hafen für Hilfesuchende warst bist Dan auch nicht mehr da oder kannst nicht mehr helfen.

    _()_

  • Vincent
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    • 19. April 2021 um 08:28
    • #4

    jianwang

    Danke für die Willkommensworte. Deine Intention ist gut. Keine Erwartung an den Buddhismus zu knüpfen. Doch bewirkt er im Idealfall eine konstruktive Veränderung eines Menschen.

    Sili

    Es ging um die Vereinbarkeit der Lehre und dem was ist. Ich half, wenn ich konnte. Mitfühlen oder die Last des anderen Tragen sind Unterschiede.

    Ich zog mehrheitlich Menschen an, die mir vorwiegend negative Dinge übermittelten und das kontinuierlich. Das will ich verändern und genau hier liegt der Schweregrad, da ich sie fallen lassen müsste.

    Ich habe kein Problem, wenn Menschen um Rat fragen. Jedoch sehe ich mich nicht als Dauerproblemzuhörer oder Löser. Das hat nichts mit Egoismus zu tun sondern mit Selbstschutz, weil es gibt sie die toxischen Menschen.

    Um Viele kommt man nicht herum, aber im privaten Bereich sollte man es sich richten können, so mein Zugang zur Zeit. Ob praktisch umsetzbar wird die Zeit zeigen.

    Vorrang hat das Dharma und die Praxis in meinem Leben.

  • fck.you
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    • 19. April 2021 um 09:08
    • #5

    Sorry, aber das musste sein...


    „Ich denke, in dem Moment, in dem wir anfangen, Grenzen zu ziehen, welche Menschen wir ansprechen und welche nicht, leben wir vollkommen am Herzen Gottes vorbei.“

    ...

    Mich braucht du zb. nicht kennenlernen - ich bin stets auch toxisch, jeden Moment anders... und vermeiden möchte ich nichts.

    Vermeide andere und du vermeidest dich selbst...

  • CCC
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    • 19. April 2021 um 09:38
    • #6

    Ich finde man muss seine Grenzen ziehen, indem, was man selbst leisten kann.

    Aber natürlich nicht, was das Mitgefühl angeht!

    Es kann für manche hilfreicher sein, wenn man demjenigen klar macht, bis hierher und nicht weiter.

    Wenn derjenige nur in seinem Selbstmitleid Bestätigung sucht, ist das keine Hilfe.

    Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe!

    Und wenn der andere nicht dazu bereit ist, dann kann man ihm/ihr nur alles Gute wünschen, und muss sich aus reinem Selbstschutz zurück ziehen.

    Mich beschäftigt das Thema auch gerade.

    Habe ein Bekannte, die es immer besonders schwer hat, denkt sie zumindest.

    Sie will keine Lösungsvorschläge, sie möchte bedauert werden.

    Das ist pure Ego- Bestätigung.

    Eckhard Tolle nennt das "den Schmerzkörper füttern"

    Ich habe mich zurückgezogen, weil es mir nicht mehr gut getan hat.

    _()_

  • void
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    • 19. April 2021 um 09:58
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    • #7
    Vincent:

    Die NEUE Vorgabe ist weg mit allem nicht Konstruktiven und volle Konzentration auf Dinge und Wesen, die mir Freude bereiten. Gibt es da irgendeinen Weg im Buddhismus, der das lebbar macht, weil das sind so zwei konträre Gegensätze, aber ich finde Beide gut, daher wäre es schön, wenn sie zu verbinden wären, geht aber von den "neuen" Vorgaben meiner Ansicht nach gar nicht.

    Ich verstehe Zufriedenheit so, dass man deswegen einen inneren Frieden findet, weil man nicht mehr so viele Bedingungen stellt, wie etwas zu sein hat. Man ist mit der Pizza, die man geliefert wurde zufrieden. Jede Vorgabe die man macht - Perpeoni wären gut - Pilze wären gut) - jede Idealzustand den man aufstellt, ist ja etwas, was einen unzufrieden macht, wenn es nicht eintritt.

    Von daher wäre ein Training in Zufriedenheit eines, wo man immer fröhlich die Pizza isst, die man vor der Nase hat. Hat man Leute ohne Probleme vor der Nase, ist man naiv zufrieden das keiner Probleme hat. hat dagegen jemand Probleme, ist man naiv zufrieden damit, helfen zu können.

    Das Rezept für Unzufriedenheit, ist dagegen, dass man mit jeder Pizaa die man vor der Nase hat unzufrieden ist, weil sie an einem ideal scheitert. Bekommt man Perperoni, will man Pilze und umgekehrt. Haben die Leute keine Probleme, hat man ein schlechtes Gewissen, dem "Ideal des Helfens" nicht gerecht zu werden. Haben sie Probleme , ist man besorgt das sie einem nicht gut tun.

    Weil man ja an seinen eignen idealen hängt - man sieht sich eben als jemand, der reflektiert ist und hohe Ansprüche an sich stellt, und nicht mit Minderem zufrieden ist, sträubt sich alles in Einem gegen diese naive Zufriedenheit, Man möchte nicht wie ein fröhliches Schwein sein, dass jedes Nahrungsmittel, das ihm in den Fresstrog kommt, mit dem gleichen fröhlichen Grunzen hinnimmt. Sondern man strebt nach etwas Höhren - nach einem Ideal. Man möchte selbstverständlich beide Ideale erreichen und man möchte sich selbstverständlich herausnehmen, unzufrieden zu sein, falls man sie nicht erreicht. Es ist ein Denken, das dazu tendiert, sich im Kreis zu drehen.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • fck.you
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    • 19. April 2021 um 10:01
    • #8
    Lilli:

    Eckhard Tolle nennt das "den Schmerzkörper füttern"

    Jetzt ernsthaft? Tolle?

    Ich weiß noch als er schrieb "vom Schmerzkörper befreien" ...

    Genau - schmeiß das Buch einfach weg! Und am besten auch alle anderen...

    Mein Beitrag soll aufzeigen, dass Schmerz dazugehört.

    Es kann doch nicht ernsthaft ein lohnenswertes Ziel sein, seinen Schmerz zu verstehen damit man dadurch einen Vorteil hat?

    Befreien.... tze... ne echt... ich reg mich wieder auf -.-

    Lilli:

    Ich habe mich zurückgezogen, weil es mir nicht mehr gut getan hat.

    Sollte sie dich nicht aktiv bekriegen/ bekämpfen... lass es nur Gedanke sein und steh drüber...

    Wie oft es zudem auch einfach nur Zeit braucht... wie viel Unkraut soll noch wachsen?

  • void
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    • 19. April 2021 um 10:08
    • Offizieller Beitrag
    • #9

    [mod]

    Dies ist der Anfägerbereich in dem besondere Regeln gelten

    Nyinje drückt es so aus:[lz]

    Hier sollen Leute schreiben können, die sich noch nicht so gut, oder gar nicht, im Dharma auskennen. Sie sollen nicht verwirrt werden, sondern antworten auf ihre Fragen bekommen.

    Deswegen meine bitte, bombardiert niemanden hier mit tausend antworten. Schaut bitte erstmal wer da fragt, was er fragt, zu welcher Richtung er sich hingezogen fühlt und was er tatsächlich braucht.

    Wenn jemand, der gerade erst zu praktizieren angefangen hat, hier eine Frage stellt und bereits beim zweiten mal online gehen 50 Antworten bekommen hat nützt ihm das bestimmt nicht. Das ist denke ich eher verwirrend.

    Wenn ihr diskutieren wollt gibt es ja genug Ausweichmöglichkeiten. Den Anfängerbereich sehe ich eher als Informationsbereich. Wenn eine Antwort von einem anderen User für jemanden unklar ist schlage ich einen Nebenthread in einem anderen Bereich vor.

    Wenn im Anfängerbereich bereits ein paar Antworten stehen, ohne dass der eigentliche Fragesteller geantwortet hat, überlegt bitte, ob das was ihr noch dazu zu sagen habt wirklich noch zur Klärung des Problems beitragen kann.[/lz]

    Insbesondere ist es ein "buddhitischer Anfängerbereich" Von daher bitte ich da, Elemente aus ganz anderen Traditionen (Gott noch Eckard Tolle) möglicht rauszulassen.[/mod]

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  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 19. April 2021 um 10:13
    • #10
    Vincent:

    Meine Frage nun, wie passen die durchaus guten Tipps, die ich bekam im alltäglichen Leben, mit einer mitfühlenden buddhistischen Lebensform zusammen, weil dann müsste ich mich vorwiegend mit Menschen umgeben, die mir gut tun. Menschen, die mir nur von ihren Problemen erzählen und sehr negativ sind tun mir aber nicht gut, aber sie haben Leid und ich denke mir, wenn alle Menschen so denken würde, was ist mit denen, die Hilfe brauchen oder dankbar sind, wenn ihnen wer zuhört?

    Zitat

    Angegangen wird man im Gefährten-Kreise,
    In seiner Wohnstatt, wenn man steht und geht und wandert.
    Bedacht auf seine Freiheit, die für andere reizlos,
    Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

    Schwer zu befriedigen sind auch manche der Asketen
    Und gar noch Hausner, die im Hause leben.
    Nicht sich bekümmernd um die Kinder anderer,
    Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

    Wenn einen weisen Freund man findet,
    Als Weg-Gefährten, edel lebend, kraftvoll,
    Jedwede Widrigkeiten überwindend,
    Mag wandern man mit ihm, beglückt und achtsam

    Wenn keinen weisen Freund man findet,
    Als Weg-Gefährten, edel lebend, kraftvoll,
    Gleich einem König, der besiegtes Land verlässt,
    Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

    Ja wahrlich, preisen wollen wir das Glück der Freundschaft
    Die besser oder gleich, solch Freunde soll man wählen.
    Kann solche man nicht finden, tadelfrei dann lebend,
    Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

    Alles anzeigen

    Dieser Text kommt aus dem Dhammapada.

    Vincent:

    Die NEUE Vorgabe ist weg mit allem nicht Konstruktiven und volle Konzentration auf Dinge und Wesen, die mir Freude bereiten. Gibt es da irgendeinen Weg im Buddhismus, der das lebbar macht, weil das sind so zwei konträre Gegensätze, aber ich finde Beide gut, daher wäre es schön, wenn sie zu verbinden wären, geht aber von den "neuen" Vorgaben meiner Ansicht nach gar nicht.

    Obiger Text beweist doch, dass das kein Widerspruch sein muss.

    Wenn ich auch nach Jahren keine Veränderung im Denken und Verhalten einer mir nahestehenden Person erkenne, dann ist das für mich auch keine Freundschaft, sondern dieser Mensch "saugt mich aus", wenn ich das zulasse. Das hat mit Mitgefühl nichts mehr zu tun. Selbst Suchtkranke sollte man irgendwann abweisen, weil sie sonst nicht therapiefähig werden und sich immer wieder "gehen lassen".

    Vincent:

    Ich habe kein Problem, wenn Menschen um Rat fragen. Jedoch sehe ich mich nicht als Dauerproblemzuhörer oder Löser. Das hat nichts mit Egoismus zu tun sondern mit Selbstschutz, weil es gibt sie die toxischen Menschen.

    Eben!

    Lilli:

    Es kann für manche hilfreicher sein, wenn man demjenigen klar macht, bis hierher und nicht weiter.

    Wenn derjenige nur in seinem Selbstmitleid Bestätigung sucht, ist das keine Hilfe.

    Lilli:

    Und wenn der andere nicht dazu bereit ist, dann kann man ihm/ihr nur alles Gute wünschen, und muss sich aus reinem Selbstschutz zurück ziehen.

    Lilli:

    Eckhard Tolle nennt das "den Schmerzkörper füttern"

    _()_

  • CCC
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    • 19. April 2021 um 10:22
    • #11
    seinistsein:
    Lilli:

    Eckhard Tolle nennt das "den Schmerzkörper füttern"

    Jetzt ernsthaft? Tolle?

    Ich weiß noch als er schrieb "vom Schmerzkörper befreien" ...

    Genau - schmeiß das Buch einfach weg! Und am besten auch alle anderen...

    Mein Beitrag soll aufzeigen, dass Schmerz dazugehört.

    Es kann doch nicht ernsthaft ein lohnenswertes Ziel sein, seinen Schmerz zu verstehen damit man dadurch einen Vorteil hat?

    Befreien.... tze... ne echt... ich reg mich wieder auf -.-

    Lilli:

    Ich habe mich zurückgezogen, weil es mir nicht mehr gut getan hat.

    Sollte sie dich nicht aktiv bekriegen/ bekämpfen... lass es nur Gedanke sein und steh drüber...

    Wie oft es zudem auch einfach nur Zeit braucht... wie viel Unkraut soll noch wachsen?

    Alles anzeigen

    Was würdest Du denn konkret tun, wenn Du jahrelang versuchst, jemanden aus seinem negativen Sumpf zu helfen?

    Derjenige will sich aber nicht helfen lassen!

    Also ich kann da nicht "drüber" stehen. Und ja, ICH nehme mir dann irgendwann das Recht heraus, nach mir selbst zu schauen, was tut mir gut, was nicht.

    Purer Egoismus...wie Du meinst...

  • copter
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    • 19. April 2021 um 10:24
    • #12
    Vincent:

    Doch bewirkt er im Idealfall eine konstruktive Veränderung eines Menschen

    Ich kann diese Frage nur für mich beantworten:

    Ja! - Allerdings musste ich viele Jahre (25?) darauf warten. Eigentlich habe ich am Ende gar nicht mehr so sehr darauf gewartet - und plötzlich ist innerhalb weniger Wochen ohne irgendeine Veränderung meiner äußeren Lebensumstände in mehreren Etappen etwas passiert. Ich war dabei immer allein und es hat mich körperlich jedes Mal kräftig durchgeschüttelt...

    Ich bin im Übrigen Shin-Buddhist und habe seither so eine Art Leitspruch: Sag "Namu Amida Butsu" und lass Amida sein "Ding" (Stichwort: grenzenloses Mitgefühl) machen!

    lg copter

  • Vincent
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    • 19. April 2021 um 10:26
    • #13

    void

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Mein Ziel war es keine Diskussion loszulösen, weil es ist wie du sagst, als Beginner fühlt man sich überfordert, wenn da so viele verschiedene Standpunkte kommen.

    @seinistsein

    Dein Einspruch in Bezug auf meine Signatur war berechtigt, sie ist nicht mehr aktuell, das passt mit der derzeitigen Lebenssituation nicht zusammen.

    Ich kann mich am Besten mit dem Beitrag von Lilli identifizieren, so wie sie ihre Situation hat, so war meine Frage gemeint.

    Helfen, Zuhören ist in Ordnung, nur wenn man jahrelang jemand versucht Lösungen zu zeigen und das niemals aufgegriffen wird bzw. man permanent nur mit Negativem konfrontiert ist, dann ist das eine Überforderung für mich.

    Ich habe mir selbst Hilfe geholt von jemand, der mir da Tipps gibt, wie ich einerseits meinen persönlichen Weg weitergehen kann, aber auch gewisse konstruktive Korrekturen einfließen lassen möchte.

    Es gibt viel Leid, das ist korrekt, aber neben dem Leid gibt es ebenso Dinge, die Freude machen sollten, egal in welcher Lebenssituation man sich gerade befindet. Wenn jemand 5 Jahre bei jeder Kommunikation feststellt, es gehe ihm/ihr immer schlechter, dann kostet das immens an Energie da dagegen zu halten.

  • CCC
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    • 19. April 2021 um 10:28
    • #14
    Vincent:

    void

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Mein Ziel war es keine Diskussion loszulösen, weil es ist wie du sagst, als Beginner fühlt man sich überfordert, wenn da so viele verschiedene Standpunkte kommen.

    @seinistsein

    Dein Einspruch in Bezug auf meine Signatur war berechtigt, sie ist nicht mehr aktuell, das passt mit der derzeitigen Lebenssituation nicht zusammen.

    Ich kann mich am Besten mit dem Beitrag von Lilli identifizieren, so wie sie ihre Situation hat, so war meine Frage gemeint.

    Helfen, Zuhören ist in Ordnung, nur wenn man jahrelang jemand versucht Lösungen zu zeigen und das niemals aufgegriffen wird bzw. man permanent nur mit Negativem konfrontiert ist, dann ist das eine Überforderung für mich.

    Ich habe mir selbst Hilfe geholt von jemand, der mir da Tipps gibt, wie ich einerseits meinen persönlichen Weg weitergehen kann, aber auch gewisse konstruktive Korrekturen einfließen lassen möchte.

    Es gibt viel Leid, das ist korrekt, aber neben dem Leid gibt es ebenso Dinge, die Freude machen sollten, egal in welcher Lebenssituation man sich gerade befindet. Wenn jemand 5 Jahre bei jeder Kommunikation feststellt, es gehe ihm/ihr immer schlechter, dann kostet das immens an Energie da dagegen zu halten.

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    :like:_()_

  • fck.you
    Gast
    • 19. April 2021 um 10:35
    • #15
    Lilli:

    Was würdest Du denn konkret tun, wenn Du jahrelang versuchst, jemanden aus seinem negativen Sumpf zu helfen?

    Derjenige will sich aber nicht helfen lassen!

    Nichts was dieses Bild "negativer Sumpf" festigt ... man sollte es lösen - das Bild ist fiktiv/ eine Bewertung/ Analyse - der Kritiker ist zudem selbst betroffen, voreingenommen, nicht die Schweiz. Ein "Weder noch" wäre die Mitte - gleichzeitig eine Fülle an Möglichkeiten - Potential.

    Ich würde vielleicht überlegen wer dafür verantwortlich ist (energetisch)... dann sehe ich beide Seiten / ein hin und her.

    Dann sehe ich auch, welchen Teil ich trage, teilweise, immer mal wieder, an Analysen/ Bewertungen festklebe ...

    Und im Zuge der Verantwortung... wieso den einfachsten Weg gehen/ vermeiden/ dem Ärger aus dem Weg?

    Ich sag ja auch nicht "nur Ärger" machen, sondern "auch Ärger" (wäre natürlich/ die Mitte).

    "seinem negativen Sumpf" - da denke ich drüber nach - über eine Richtung und so - wer zeigt auf hier auf wen ...

    Und ja, ist echt schwer alte Gewohnheiten abzulegen... ohne Opfer und Täter kann ich sowas nicht durchgehen lassen...


    --

    Du siehst vielleicht wie schwer das "Täter/Opfer-Spiel" zu durchbrechen ist... vielleicht teilen wir das ja? Also ich habe selbst Probleme damit... will mich stets bessern. Es hilft drüber zu reden....

    Ich zeige auch ich würde es verstehen, wenn es einem Hilft mich als etwas Bestimmtes zu sehen.

    Ich möchte eher frei sein, ... so wie die Natur... stets im Wandel...

  • CCC
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    • 19. April 2021 um 10:47
    • #16

    Ich frage mich gerade, was Buddha wohl tun würde:?

  • fck.you
    Gast
    • 19. April 2021 um 11:30
    • #17

    Ich frag mich manchmal was H..... wohl tun würde :nospeak:

  • Xyz
    Gast
    • 19. April 2021 um 11:31
    • #18

    Könnte mir vorstellen wenn der Buddha einem anderen Menschen nicht aus dem Sumpf ziehen kann

    würde er der Stille verweilen und großes Mitgefühl mit diesem Menschen empfinden:heart:_()_

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 19. April 2021 um 11:36
    • Offizieller Beitrag
    • #19
    Lilli:

    Ich frage mich gerade, was Buddha wohl tun würde:?

    Ich glaube es ist wichtig zu unterscheiden, ob man anderen hilft:

    1. indem man freundlich für sie da ist, und ihnen zuhört.
    2. Indem man sie coacht und ihren hilft, ihre Probleme zu lösen.

    Ich finde es ist gut, wenn man das gedanklich trennt.

    Der gefühlte Energieverlust kommt doch hauptsächlich aus (2) Weil es immens frustrierend ist, wenn man immer wieder Vorschläge macht, die dann nicht funktionieren und man nicht bewirkt. Manche Leute funktionieren - asu verscheidnsten gründen - nicht sehr gut. Und man kann sich ja selber sehr überfordern, wenn man sich in so eine Coach-Rolle begibt, wo man dann so eine Statistenrolle im inneren Drama eines anderen bekommt. Aber sowas muss man ja nicht machen.

    Wenn man sich aber nur vorgenommen hat, freundlich für den anderen da zu sein und ihm zuzuhören, dann ist das ja etwas, was einen keine Energie kosten muss. Öfter mal ist ja eben auch glücklich dafür, dass man einfach für ihn da ist, und nicht dafür dass man seine Probleme löst. Von daher kann es ja sinnvoll sein, wenn man sich dem dosiert aussetzt.

    Man würde ja auch Freunde mit köperlichen Gebrechen besuchen. Das ist meistens nicht so ernegiezehrend. Bei einem gebochenen Bein fühlt man sich nicht so zuständig und spekuliert nicht herum wie man sich mehr bemühen sollte, das es wieder gut wird. Man nimmt es eher als Defekt hin und sieht Ärzte als die Zuständigen. Und genauso kann man auch freundlich für Leute, bei denen es psychisch oder sozial nicht so gut klappt, da sein. Wenn die nötige innere Abgrenzung da ist. ist das kein Energieverlust. Während, wenn die innere Abngrenzung nicht da ist, einen auch der Besuch bei jemand mit geborchenen Bein oder Demenz sich als "Energieverlust" anfühlen kann, die man dem anderen anlastet.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Phoenix
    Gast
    • 19. April 2021 um 11:43
    • #20

    Buddha hat ja einen Weg gelehrt, der aus dem Leid herausführt.

    Das Leiden zu überwinden ist schon ein Ziel mit dem sich Zufriedenheit entwickeln läßt.

    Man kann aber natürlich auch Unzufriedenheit darüber entwickeln, das Befreiung und Erleuchtung nicht unbedingt in einer Lebensspanne zu verwirklichen sind.

    In meinen Augen ist der Buddhismus ein guter Weg sich mit den Widersprüchen seines Menschseins auseinanderzusetzen. Ein Garantie für Glück ist er aber ganz sicher nicht.

    _()_

  • CCC
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    • 19. April 2021 um 12:36
    • #21
    void:
    Lilli:

    Ich frage mich gerade, was Buddha wohl tun würde:?

    Ich glaube es ist wichtig zu unterscheiden, ob man anderen hilft:

    1. indem man freundlich für sie da ist, und ihnen zuhört.
    2. Indem man sie coacht und ihren hilft, ihre Probleme zu lösen.

    Ich finde es ist gut, wenn man das gedanklich trennt.

    Der gefühlte Energieverlust kommt doch hauptsächlich aus (2) Weil es immens frustrierend ist, wenn man immer wieder Vorschläge macht, die dann nicht funktionieren und man nicht bewirkt. Manche Leute funktionieren - asu verscheidnsten gründen - nicht sehr gut. Und man kann sich ja selber sehr überfordern, wenn man sich in so eine Coach-Rolle begibt, wo man dann so eine Statistenrolle im inneren Drama eines anderen bekommt. Aber sowas muss man ja nicht machen.

    Wenn man sich aber nur vorgenommen hat, freundlich für den anderen da zu sein und ihm zuzuhören, dann ist das ja etwas, was einen keine Energie kosten muss. Öfter mal ist ja eben auch glücklich dafür, dass man einfach für ihn da ist, und nicht dafür dass man seine Probleme löst. Von daher kann es ja sinnvoll sein, wenn man sich dem dosiert aussetzt.

    Man würde ja auch Freunde mit köperlichen Gebrechen besuchen. Das ist meistens nicht so ernegiezehrend. Bei einem gebochenen Bein fühlt man sich nicht so zuständig und spekuliert nicht herum wie man sich mehr bemühen sollte, das es wieder gut wird. Man nimmt es eher als Defekt hin und sieht Ärzte als die Zuständigen. Und genauso kann man auch freundlich für Leute, bei denen es psychisch oder sozial nicht so gut klappt, da sein. Wenn die nötige innere Abgrenzung da ist. ist das kein Energieverlust. Während, wenn die innere Abngrenzung nicht da ist, einen auch der Besuch bei jemand mit geborchenen Bein oder Demenz sich als "Energieverlust" anfühlen kann, die man dem anderen anlastet.

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    Ja, ich gebe Dir da recht.

    Ich kann aber in solchen Situationen nur handeln, wie es mir möglich ist.

    Ich bestreite nicht, dass ich da nicht zu involviert bin, aufgrund meiner Vorgeschichte und Erfahrungen.

    Ich bin nur eine Übende, ich habe selbst noch genug Baustellen.

    Und ich versuche, so zu handeln, dass es mich selbst nicht überfordert, und ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

    Wobei mir das oft genug nicht gelingt.

    Ja, ich urteile über jemand anderen, über dessen Empfindungen. Das ist mir dank @seinistsein wieder bewusst geworden_()_

    (man vergisst so schnell wieder, wenn man nicht dran bleibt)

    Ich habe eine gute Freundin, die genau das kann, zuhören, den anderen anzunehmen, wie er ist.

    Ich beneide sie darum.

    Aber ich bin mir manchmal nicht sicher, ob ihr das immer gut tut.

    Wie auch immer, Ihr habt mich zum Nachdenken gebracht, danke dafür_()_

  • fck.you
    Gast
    • 19. April 2021 um 13:11
    • #22
    Lilli:

    Ich habe eine gute Freundin, die genau das kann, zuhören, den anderen anzunehmen, wie er ist.

    Ich beneide sie darum.

    Aber ich bin mir manchmal nicht sicher, ob ihr das immer gut tut.

    Wie auch immer, Ihr habt mich zum Nachdenken gebracht, danke dafür

    Danke, du mich auch mit deiner Rückmeldung.

    Ich kann also auch wieder an mir selbst arbeiten (aus einem "wir" heraus).

    Die Kunst ist aber irgendwie nur so viel zu sagen wie es braucht... ich übe mich da sehr drin... klappt nicht oft *lach*

    Meine ganz persönliche Hoffnung (aus eigener Erfahrung): Vielleicht kommt man irgendwann mit weniger Worten aus.

    Meine Worte sind für mich vorallem eins... Heilung.
    Alles was ich sage... da mache ich die Erfahrung von "das darf gesagt werden".

    Die Natur liebt mich also wie ich bin oder? Mich greift doch keine Pflanze an sondern das andere "Ich/Ego" WEIL ?

    Und so sollten wir es wohl mehr auch unter uns tun ... so wie die Natur... alles hören, mit der Wurzel fest verankert.

  • Monikamarie
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    • 19. April 2021 um 14:13
    • #23
    Lilli:

    Ich frage mich gerade, was Buddha wohl tun würde:?

    Auch der Buddha konnte nicht jedem helfen. Wozu auch, entweder es gibt karmische Voraussetzungen oder eben nicht. Da bin ich doch ziemlich klar und unsentimental.

    _()_

  • Vincent
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    • 19. April 2021 um 16:29
    • #24

    Es gibt Menschen, denen kann man nicht helfen und Menschen, denen kann man (auch) nicht helfen.

    Besser kann ich es nicht ausdrücken. Ich hoffe das ist nicht verwirrend.

  • Helmut
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    • 19. April 2021 um 16:42
    • #25
    Vincent:

    Es gibt Menschen, denen kann man nicht helfen und Menschen, denen kann man (auch) nicht helfen.

    Besser kann ich es nicht ausdrücken. Ich hoffe das ist nicht verwirrend.

    Ob man anderen Menschen helfen kann, hängt einmal davon ab, ob man selbst die dafür notwendigen Fähigkeiten besitzt, und ob der andere sich von einem helfen lassen will.

    Da können vier Konstellationen entstehen:

    1. Der andere Mensch wünscht sich Hilfe, ich aber besitze nicht die erforderlichen Fähigkeiten, ihm in dieser Situation zu helfen.
    2. Der andere Mensch will sich von mir nicht helfen lassen, obwohl ich die notwendigen Fähigkeiten habe ihm zu helfen.
    3. Der andere Mensch will sich nicht helfen lassen und ich hätte auch gar nicht die Fähigkeiten ihm zu helfen.
    4. Der andere Mensch will sich helfen lassen und ich habe auch die dafür erforderlichen Fähigkeiten.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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