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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Woher kam bei Buddha die Erleuchtung?

  • RolandT
  • 12. Februar 2021 um 12:25
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  • Aravind
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    • 13. Februar 2021 um 17:35
    • #51
    RolandT:

    @ Sunu,

    "Es geht um das beenden von Leiden im Buddhismus... Nicht um Weltenrätsel.. Nicht mehr und nicht weniger"

    Das Leiden zu beenden, darum geht es doch in den anderen Religionen irgendwie auch.

    Nicht, dass ich wüsste. Und auf keinen Fall im Christentum. Spätere Erlösung von außen ist ein völlig anderes Konzept.

  • Aravind
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    • 13. Februar 2021 um 17:38
    • #52
    RolandT:

    @ Vadana,

    RolandT Mir ist eine Bedingung für Buddha eingefallen. Die findet man in den Lehrreden. Es gab nicht noch irgendwo einen Buddha.

    Vor Buddha gab es keinen Buddhismus... was wurde dann dem späteren Buddha von seinen Hauptlehrern gelehrt? Nach welchem Vorbild, bzw. welches Wissen wurde ihm vermittelt?

    Stirnrunzel! :)

    während Buddha gab es auch keinen Buddhismus. ;)

    Such mal nach "buddha asketen", da wirst Du fündig.

    Schönes Wochenende,

    Aravind.

  • Noreply
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    • 13. Februar 2021 um 17:39
    • #53

    RolandT Mal versuchen. Alles muss irgendwie einen Anfang haben. Es gibt aber einen "Anfang" der keinen Anfang hat, es gibt da nur 2 Dinge und hinter diesen Dingen ist nur dann etwas, wenn ich möchte, glauben will, das da noch was sein muss, weil ja diese 2 da sind.

    Woher kommen die 2. Das ist doch die Frage nach dem, was vor dem Urknall war. Wegen dem Planckschem Wirkungsquantum und dem Schwarzschildradius, können wir da aber nicht hinsehen. Die Frage nach dem Anfang des Urknall ist nicht zu beantworten. Die 2 sind auf alle Ewigkeit und im gesamten Universum immer nur 2. Ganz egal was damit erschaffen wird, die 2 sind immer die Grenze.

    Die unbegrenzte Leere und der unendlich gedachte, endliche Punkt. Da ist ein Punkt, es ist gleichgültig, wie er abgewogen wird, es stimmt nie, die Abmessung, er ist immer noch kleiner. Wirkungsquantum. Das Problem ist, dass das er eben nur da ist, wenn auch die Leere da ist. Das sind die allerersten abhängig bestehenden Voraussetzungen für den Urknall. Da ist nichts hinter oder davor oder in allen zehn Richtungen außer Leere.

    Um wieder auf die Erde zu kommen. "Hat der Hund Buddhanatur?" Da kann man nur darauf antworten: "Da ist nichts dahinter."

    Wo ist nichts dahinter? Nagut einen Hund, da können wir uns darauf einigen, was wir als "Hund" bezeichnen. Da ist also ein "Hund" hinter dem Begriff. Aber bei Buddhanatur müssen wir scheitern. Wir können uns nicht einigen, da ist eine Grenze.

    Warum? Weil Buddhanatur ein Immaterielles bezeichnet das als Begriff von einem Immateriellen geschaffen wurde. Der Begriff Buddhanatur kann also nur in Einklang gebracht werden, wenn ich den gleichen leeren Zustand einnehmen kann, den der hat, der den Begriff in die Welt setzt, ohne ein echtes Objekt zu zeigen, oder zu haben.

    Es gibt also keine Antwort, die deinen Geist je befriedigen wird. Die Suche ist eine Suche nach einem Sinn, doch die Sinnsuche erzeugt einen Sinn, der in der Suche selber enthalten ist. Sinnsuche ist Sinn-geben.

    Andererseits hast du jetzt den Schlüssel zur Leidfreiheit, nur wo ist das Schloss? Verdammt, wo ist das torlose Tor? Wieder sone Suchanfrage die mich dann zum Lächeln bringt.

    Tut mir ja leid aber: Is eben so.

  • Monikamarie
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    • 13. Februar 2021 um 17:53
    • #54
    RolandT:

    Das Leiden zu beenden, darum geht es doch in den anderen Religionen irgendwie auch.

    Um nochmal darauf zurückzukommen.

    Im Christentum, Judentum und Islam geht es vorallem darum, Gott Gehorsam zu sein, dann würde "man auch gerettet". Alle anderen werden bestraft.

    Genau das aber unterscheidet ja Buddha von anderen, denn er verweist auf die Selbstverantwortung und zeigt auf, wie das möglich wird.

    _()_

  • Sili
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    • 14. Februar 2021 um 15:18
    • #55
    Schmu:

    Ah, ok, ich verstehe, RolandT

    Ich wollte es nur etwas genauer wissen, um mir ein besseres Bild machen zu können.

    RolandT:

    Was mir jedoch in meinem Hinterkopf Gedanken bereitet, das ist unser Universum, die gewaltigen Energien welche damit verbunden sind und uns nicht auslassen. Vielleicht liegt ja genau dort der Ursprung aller Religionen. Es ist meine Theorie, die muss nicht stimmen, aber es könnte so sein.

    Ja, das Universum ist definitiv eine spannende Angelegenheit, das Staunen kennt kaum Grenzen. :) Wenn ich Bilder aus dem Universum von den riesigen Teleskopen oder von Raumsonden sehe, kommt mir das alles hier ungeheuer unbedeutend vor...

    _()_

    Wer weiß,...... Unbedeutend? Nun kommt wie so oft auf den Blickwinkel an. Für die Sonne mag unsere Existenz unbedeutend sein aber man sagt ja auch das im Universum alles so zu geht das es die wenigsten Kraft benötigt um zu Punkt x zu kommen. (Ich erinnere mich an bigbang Theorie wo zwei Figuren darüber sprachen das ein Brief im Müll lag, Person a fragt wie der Brief dahin Kamm und Person b antwortet das sich der Zettel inklusive Müllkorb aus dem Nichts erstellt haben könnte da aber das physikalische gesetz y dies verneinen sei es wohl so das Person b den brief in den Müllkorb geworfen habe.)

    Dem folgend sind wir wohl etwas das am Energie Effizienzosten zu Punkt x führt :? wir und energieefizient:?:erleichtert::lol::lol::lol::lol::lol::rofl::rofl::rofl::rofl::rofl::rofl:

    _()_

  • Monikamarie
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    • 16. Februar 2021 um 09:57
    • #56
    Zitat

    Genau das aber unterscheidet ja Buddha von anderen, denn er verweist auf die Selbstverantwortung und zeigt auf, wie das möglich wird.

    Zitat

    „Ihr Bhikkhus, vor meiner Erleuchtung, als ich noch lediglich ein unerleuchteter Bodhisatta war, kam mir in den Sinn: 'Angenommen, ich teile meine Gedanken in zwei Klassen ein.' Auf die eine Seite brachte ich dann Gedanken der Sinnesbegierde, Gedanken des Übelwollens und Gedanken der Grausamkeit, und auf die andere Seite brachte ich Gedanken der Entsagung, Gedanken des Nicht-Übelwollens und Gedanken der Nicht-Grausamkeit."

    "Während ich so umsichtig, eifrig und entschlossen weilte, erschien ein Gedanke der Sinnesbegierde in mir. Ich verstand folgendermaßen: 'Dieser Gedanke der Sinnesbegierde ist in mir entstanden. Dies führt zu meinem eigenen Leid, zum Leid anderer und zum Leid beider; es beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg.' Als ich erwog: 'Dies führt zu meinem eigenen Leid', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid anderer', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid beider', verschwand es; als ich erwog: 'Dies beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg', verschwand es. Wann immer ein Gedanke der Sinnesbegierde in mir erschien, gab ich ihn auf, entfernte ich ihn, beseitigte ich ihn."

    "Während ich so umsichtig, eifrig und entschlossen weilte, erschien ein Gedanke des Übelwollens in mir. Ich verstand folgendermaßen: 'Dieser Gedanke des Übelwollens ist in mir entstanden. Dies führt zu meinem eigenen Leid, zum Leid anderer und zum Leid beider; es beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg.' Als ich erwog: 'Dies führt zu meinem eigenen Leid', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid anderer', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid beider', verschwand es; als ich erwog: 'Dies beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg', verschwand es. Wann immer ein Gedanke des Übelwollens in mir erschien, gab ich ihn auf, entfernte ich ihn, beseitigte ich ihn."

    "Während ich so umsichtig, eifrig und entschlossen weilte, erschien ein Gedanke der Grausamkeit in mir. Ich verstand folgendermaßen: 'Dieser Gedanke der Grausamkeit ist in mir entstanden. Dies führt zu meinem eigenen Leid, zum Leid anderer und zum Leid beider; es beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg.' Als ich erwog: 'Dies führt zu meinem eigenen Leid', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid anderer', verschwand es; als ich erwog: 'Dies führt zum Leid beider', verschwand es; als ich erwog: 'Dies beeinträchtigt Weisheit, verursacht Schwierigkeiten, und führt von Nibbāna weg', verschwand es. Wann immer ein Gedanke der Grausamkeit in mir erschien, gab ich ihn auf, entfernte ich ihn, beseitigte ich ihn."

    "Ihr Bhikkhus, worüber auch immer ein Bhikkhu häufig nachdenkt und nachsinnt, das wird seine Herzens(Geistes)neigung werden. [..]

    Dvedhāvitakka Sutta

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    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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