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Bankei Eitaku

  • Schmu
  • 11. Dezember 2020 um 20:15
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1. offizieller Beitrag
  • Schmu
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    • 11. Dezember 2020 um 20:15
    • #1

    Hallo,

    ich lese zur Zeit Verrückte Wolken. Darin findet sich auch ein Kapitel über Bankei Eitaku, das mich sehr anspricht. So kommt es, dass mein nächster Lese-Wunsch dieser ist:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Kennt jemand das Buch? Ist es gut gemacht, wird es dem japanischen Zen-Meister gerecht?

    Ich würde jetzt vermuten, dass nicht viel Schriftliches von ihm selber vorliegt. So gehe ich davon aus, dass hier vielleicht Material von seinen Schülern und Schülerinnen enthalten ist, allen voran von seiner Schülerin Den Sutejo. (?)

  • ARYA DHARMA
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    • 11. Dezember 2020 um 23:02
    • #2

    Verrückte Wolken ist ein super Buch. Wenn du das Buch bestellst, order dir gleich Ikkyus Gedichtband mit.

  • Noreply
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    • 11. Dezember 2020 um 23:45
    • #3
    ARYA DHARMA:

    Verrückte Wolken ist ein super Buch. Wenn du das Buch bestellst, order dir gleich Ikkyus Gedichtband mit.

    Na Na NA Ikkyus Gedichtband könnte ich nicht empfehlen. Der macht ja den ganzen heiligen Zen kaputt. Ich hab das auch sehr früh an meiner "buddhistischen" Laufbahn gelesen und mich kringelig gelacht. Leider hat es mich auch so ziemlich respektlos gemacht. Naja der hat wenigstens verstanden worum es geht. Darum wird er ja wenn möglich unter der Decke gehalten. An verrückte Wolken kann ich mich nicht mehr erinnern, nicht so recht. Hat mir wohl den Einstieg in den Buddhismus versperrt. Viel zu progressive Gedanken. Schon vor Jahrhunderten. Aber lieber Schmu so mach bitte weiter, das erspart viele Umwege.

  • ARYA DHARMA
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    • 12. Dezember 2020 um 00:21
    • #4
    Ellviral:

    Ich hab das auch sehr früh an meiner "buddhistischen" Laufbahn gelesen und mich kringelig gelacht. Leider hat es mich auch so ziemlich respektlos gemacht. Naja der hat wenigstens verstanden worum es geht.

    Am Anfang denkt mal halt "was, das soll ein Zen Buch sein?"...es erschließt sich dem einen früher oder später, mir erst 8 Jahre nach dem ersten Lesen. Wichtig ist für mich immer die Maxime: "Wer in Zen einen moralischen Weg sucht, ist nicht mein Schüler". Hab mich dann eine Zeit lang mit Amoralismus beschäftigt und fand so einen guten Ausgleich zu einer latent anwesenden "Heiligkeitsmotivation".

    "Offene Weite - nichts von heilig"

    Wer das versteht, hängt nicht mehr im Zen Kloster rum sondern will das Leben schmecken.

  • ARYA DHARMA
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    • 12. Dezember 2020 um 00:31
    • #5
    Schmu:

    ich lese zur Zeit Verrückte Wolken

    Wie heißen noch mal die 2, die immer die Tische umstoßen? :erleichtert:

  • Thorsten Hallscheidt
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    • 12. Dezember 2020 um 10:04
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Hallo Schmu.

    Ich habe das Buch gelesen und kann es uneingeschränkt empfehlen. Es ist eines der Bücher, die mich am tiefsten berührt haben. Es sind Berichte aus seinem Leben und Texte, die Schüler zu seinen Lebzeiten bei öffentlichen Reden des Meisters mitgeschrieben haben.

    Viele Grüße

    Thorsten

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Schmu
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    • 13. Dezember 2020 um 12:54
    • #7

    Ich habe eine Leseprobe gefunden. Hier mal zwei Auszüge daraus:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Das gefällt mir, wie dieser Bankei die Buddhalehre vermittelt hat. Das ist genau nach meinem Geschmack.

    Er hat so gelehrt, dass es die einfachen Leute erreicht. Er sah die Anhäufung von Bildung, Wissen und das intellektuelle Analysieren sogar als Hindernis, die Buddhalehre zu erfassen. Und er hatte Humor.

    Ich komme sowieso im Großen und Ganzen langsam zu dem Schluss, dass sich in früheren Zeiten (egal ob in Indien, China oder Japan) immer gerne das aus der Buddhalehre herausgepickt wurde, was den jeweils Mächtigen / Herrschenden gut in den Kram passte. Was nicht so gut passte, wurde kurzerhand als Blendwerk oder unerwachter Mist verkauft, oder sogar verfolgt und niedergedrückt.

    So sehe ich auch die Entstehung von Strömungen, die sich teilweise argwöhnisch gegenüberstanden. Nehmen wir Japan: Ōbaku-, Rinzai-, Sōtō-Zen – immer wurde etwas als für die Entwicklung in besonderem Maße entscheidend angesehen, und das andere als "minderwertig".

    Zazen, Kōan-Praxis, Satori, Kenshō, Shikantaza, Hishiryō – dieses ist das Wahre, jenes ist nur hinderlich, verzögernd.

  • Benkei
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    • 17. Dezember 2020 um 18:30
    • #8

    Namaste!

    Ich kann das Buch vom Angkor-Verlag über Bankai Eitaku Zenji und mit seinen Texten auch sehr empfehlend.

    Sehr inspirierend, kompromisslos und klar!

    < gasshô >

    Benkei

    BuPôSo-en

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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