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Bestattung für einen außergewöhnlichen Hund der auf tragische und qualvolle Art und Weise gestorben ist

  • Frank1979
  • 2. Juni 2020 um 17:33
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Frank1979
    Themenautor
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    Mitglied seit
    30. Mai 2020
    • 2. Juni 2020 um 17:33
    • #1

    Hallo liebe Community,
    letzten Mittwoch um ca. 21 Uhr ist ein extrem liebevolles Wesen gestorben, bzw. eingeschläfert worden. Es war mein Hund Blacky (aka: Blackson, Gute Laune Hund, Der Feinste aller Feinen, ODB, Leckerlie König, Professor, Monsieur, Der Beste). Er wurde 13 Jahre lt und war noch vor kurzem das blühende Leben!

    Er wurde kurz nach seiner Geburt als Einziger aus dem Wurf gerettet. Seine Geschwister wurden angeblich in einen Sack gepackt und gegen eine Wand geschlagen bis sie tod waren. Man schenkte ihn mir als er 2 Jahre alt war. Er entwickelte sich zu einem herausragenden Hund. Er hatte eine Gabe zu kommunizieren wie ich sie bei einem Hund noch nie erlebt hatte. Diesen Eindruck hatten auch viele Andere.
    Sterben müssen wohl alle Lebewesen, aber die Art und Weise wie es bei ihm geschah fällt mir schwer zu akzeptieren.

    Ich hatte dieses Jahr Schneckenkorn gestreut, wie fast jedes Jahr. Dieses Jahr hatte ich allerdings ein Schneckenkorn mit einem anderen Wirkstoff als sonst. Die Packung sah im Prinzip aus wie immer, sodass ich keinen Verdacht schöpfte.

    Er frass unbemerkt von dem Gift und wurde einige Stunden später sehr unruhig.

    Ich fuhr sofort zum Tierarzt mit dem Verdacht auf eine Vergiftung durch Schneckenkorn. Die Ärztin bestätigte den Verdacht aufgrund seiner Symtome.

    Sie gab ihm eine Spritze mit Atropin und spritzte ihm verflüssigte Aktivkohle ins Maul. Mehr kann man nicht machen, war ihr Wortlaut, jetzt bekommt er noch etwas Beruhigunsmittel, dann wird er einschlafen und sich beruhigen.

    Leider wurde er immer nervöser und beruhigte sich nicht. Ich rief die Ärztin wieder an, sie gab ihm mehr Beruhigungsmittel und schickte mich wieder nach Hause.

    Durch seine starke Vergiftung stieg währendessen sein Hirndruck immer mehr an und er erblindete sogar. Ständig drückte er mit ganzer Kraft seinen Kopf gegen Wände und Ecken und litt extrem.

    Die Ärtin sagte mir darauf hin dass er noch etwas Beruhigungsmittel bräuchte und die Zeit verging.

    Ca. 8 Stunden nach auftreten der ersten Symtome schickte sie mich endlich in die Tierklinik.

    Dort bekam er sofort eine richtige Betäubung und den Magen und Darm gespühlt. Danach wurde er ins künstliche Koma versetzt.

    2,5 Tage später, nachdem sich sein Zustand zeitweise verbesserte, verschlechterten sich seine Vitalwerte dermaßen, das man mir riet ihn gehen zu lassen bzw. einzuschläfern.

    Total Perplex fuhr ich mit einer Freundin in die Klinik um mich wenigstens zu verabschieden.

    Er lag noch im Koma und hatte inzwischen eine sehr flache Atmung.

    Ich wünschte ich hätte ihm wenigstens noch ein Mantra auf den Weg ins Bardo gegeben, aber ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht dass es wichtig sein könnte!

    Außerdem haben sie nach seinem letzten Atemzug noch an seinen fast ganz geschlossenen Augen rumgefummelt. Habe nachträglich gelesen das man sowas nicht machen sollte.

    Nachträglich habe ich erfahren das er es leichter gehabt hätte bzw. überlebt hätte wenn man ihn viel früher in die Klinik gebracht hätte. Ich war aber so unter Stress das ich mich an die Anweisungen der Ärztin hielt, die eigentlich wissen müsste wie wichtig mir dieser Hund war bzw. das man bei solchen akuten Fällen eben den Magen und den Darm spühlen muss und ein künstliches Koma einleiten muss.

    Diese Möglichkeiten hatte sie zwar nicht, aber sie hätte mich aufklären müssen, dann wäre ich sofort in die Tierklinik gefahren!

    Jetzt ist er fast eine Woche tod und liegt in der Kühlung eines Tierkrematoriums.

    Gibt es noch irgendetwas was ich für ihn tun kann. Wann und wie sollte er am Besten Bestattet werden?

    Leider hatte ich mich bisher zu wenig mit buddhismus beschäftigt um zu wissen was in einem solchen Fall zu tun ist. Ich gelobe Besserung!

    Namasté

  • void 2. Juni 2020 um 18:21

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Lucky Luke
    Gast
    • 2. Juni 2020 um 19:25
    • #2

    Wenn es Dir gut tut, kannst Du für eine "gute" Wiedergeburt beten. _()_

    Es gibt hier auch einen "Om Mani peme hung" Thread in der tibetischen Ecke.

    Gut deshalb in Gänsefüßchen, weil im buddhistischen Kontext ja keine Wiedergeburt gut ist sondern ein Zeichen dass man nicht nicht erwacht ist, noch nicht Buddhaschaft erreicht hat.

  • Sili
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    • 2. Juni 2020 um 19:57
    • #3

    _()_

    Ich danke Dir für diesen Text. Mir kammen beim Lesen die Tränen. Ich werde heute noch alle schneken körner die ich im Garten finde entsorgen! Was dein Gelibten Hund angeht so wirst Du vermutlich nicht fiel führ Ihn tun können. Das einzige was ich Dir als tipp geben kann ist folgendes:" vergiss deinen lieben freund nicht aber hänge auch nicht an ihm an, errinere dich an die schönen zeiten und genise diese gedanken, las auch deiner Trauer freien Lauf den etwas zu unterdrücke kommt meist schief raus. Dein Hund wird seinen weiteren weg finden und nach dem was Du beschrieben hast ist Er fileicht jetzt frei fon allem leiden.

    Mögest Du die Kraft finden mit seinem Tod heilsam um zu gehen.

    Ohm mani padme hung

    :mala:_()_

  • CCC
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    • 2. Juni 2020 um 20:11
    • #4

    Lieber Frank,

    das tut mir sehr leid😥, ich kann das so gut nachfühlen, denn ich habe auch so einen tollen Hund Zuhause (sie ist jetzt 14 1/2).

    Ich bin zwar nicht für den tibetischen Bereich zuständig, sondern im Theravada verwurzelt, aber was ich tun würde, wäre erst einmal dankbar sein für die gemeinsame Zeit, und Du kannst Dir vergegenwärtigen, dass er bei Dir ein schönes Leben hatte.

    So kannst Du mit positiver Energie an ihn denken und ihm z.Bspl. ein Mantra schicken.

    Ich bin sicher, dass die guten Gedanken an ihn auch ankommen, in welcher Form auch immer.

    In wünsche Dir viel Kraft und Deinem Hund eine glückliche Wiedergeburt...und wer weiss schon, wann und wo Ihr Euch wieder trefft:kerze:_()_:heart:

    Alles Liebe

    Lilli

  • Dennnis
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    • 2. Juni 2020 um 20:31
    • #5

    Ersteinmal herliches Beileid ! Ich bin selbst ein echter Hundemensch!

    Ich hätte allerdings an dieser Stelle eine Frage: Wie betet man für eine gute Wiedergeburt und vor allem zu wen? Da es im Buddhismus ja keinen Gott gibt

    Wenn du ein Problem lösen kannst, was macht es dann für einen Sinn sich Sorgen zu machen? Und wenn du ein Problem nicht lösen kannst, was macht es dann für einen Sinn sich auch noch Sorgen zu machen?

    -Shantideva

  • Lucky Luke
    Gast
    • 2. Juni 2020 um 20:49
    • #6
    Dennnis:

    Ersteinmal herliches Beileid ! Ich bin selbst ein echter Hundemensch!

    Ich hätte allerdings an dieser Stelle eine Frage: Wie betet man für eine gute Wiedergeburt und vor allem zu wen? Da es im Buddhismus ja keinen Gott gibt

    Das ist zwar etwas OT, aber Wunschgebete gehören zumindest im Vajrayana zur Praxis. Dabei betet man nicht "vertikal" zu einem allmächtigen Gott, sondern "horizontal" ins Universum in der Annahme, dass alles mit allem verbunden ist. Wenn du mehr wissen möchtest könntest Du ja einen eigenen Thread aufmachen ;)

  • Leon
    Gast
    • 3. Juni 2020 um 01:40
    • #7
    mkha':

    Om amideva hrih

    ..:kerze::buddha::kerze:

    ........_()_

    _()_:buddha:_()_

  • Donner
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    • 3. Juni 2020 um 07:10
    • #8

    Tja, das dauert wahrscheinlich bis du das verdaut hast.

    Ich habe als Kind aus Versehen mehrere meiner Haustiere getötet. Sorry wenn ich von töten rede, ich rede gerade nur von meiner Seite

    Du musst halt damit leben, dass es ein Unfall war.

    Sicher weiss der Hund dass du ihn respektiert und geliebt hast

    Ich weiss nicht wie viel Erfahrung mit sowas hast, aber die Zeit heilt alle Wunden, sagt man

    Go and Love Yourself_()_:like:

    Der Weg des Bogens, wer hält den Bogen?:dao:

    2 Mal editiert, zuletzt von Donner (3. Juni 2020 um 07:18)

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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 3. Juni 2020 um 09:40
    • Offizieller Beitrag
    • #9

    Wenn ich du wäre hätte ich ein wenig ein schlechtes Gewissen wegen dem Schneckenkorn. Und von daher das Bedürfnis was Gutes zu tun, um das wieder gut zu machen.

    Oftmals gibt es im Buddhismus die Idee man könne gutes Karma einer Tat zum Wohle von jemand anderem - z.B jemand Totem- "übertragen".

    Nach so einer Logik könnte man ja

    z.B an ein Tierheim was spenden -Geld für ein Jahr Hundefutter für einen Hund. Das wäre dann eine Art Opfer an den tollen Hund das auch einem anderen Tier zugute kommt. Es gibt auch in manchen Ländern Aktionen wo sie Straßenhunde retten, die sonst getötet würden.

    So etwas erschiene mir jetzt sinnvoller als jetzt eine prächtige Beerdigung.

  • Sudhana
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    • 3. Juni 2020 um 10:45
    • #10

    Mein Beileid. Nimm Dir Deinen Fehler nicht allzu sehr zu Herzen. Lerne daraus, das ist das Beste was Du für Dich und Blacky tun kannst. Für Blacky - und als Erinnerung an meinen Freund Charly, vor etwas über 10 Jahren verstorben.

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Xyz
    Gast
    • 3. Juni 2020 um 11:46
    • #11

    Warm und Weich,Licht und Leicht,

    Offen und Weit,Entspannt.....

    Warm und Weich,Licht und Leicht,

    Offen und Weit,Entspannt.....

    Warm und Weich,Licht und Leicht,

    Offen und Weit,Entspannt.....

    Alles Liebe für Dich🕯♥️🙏

  • Donner
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    • 3. Juni 2020 um 12:14
    • #12
    void:

    Wenn ich du wäre hätte ich ein wenig ein schlechtes Gewissen wegen dem Schneckenkorn. Und von daher das Bedürfnis was Gutes zu tun, um das wieder gut zu machen.

    Oftmals gibt es im Buddhismus die Idee man könne gutes Karma einer Tat zum Wohle von jemand anderem - z.B jemand Totem- "übertragen".

    Nach so einer Logik könnte man ja

    z.B an ein Tierheim was spenden -Geld für ein Jahr Hundefutter für einen Hund. Das wäre dann eine Art Opfer an den tollen Hund das auch einem anderen Tier zugute kommt. Es gibt auch in manchen Ländern Aktionen wo sie Straßenhunde retten, die sonst getötet würden.

    So etwas erschiene mir jetzt sinnvoller als jetzt eine prächtige Beerdigung.

    Ich kann mir gut vorstellen dass er schwer darunter leidet.

    Die quälenden Bilder hab sogar ICH im Kopf

    Go and Love Yourself_()_:like:

    Der Weg des Bogens, wer hält den Bogen?:dao:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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