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Wie mit meinem Temperament umgehen

  • Schnuppi85
  • 3. Mai 2020 um 10:41
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  • Schnuppi85
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    • 3. Mai 2020 um 10:41
    • #1

    Hallo,

    Vielleicht kann mir jemand von euch einen Tipp geben. Ich bin ja dabei mein Leben zu entspannen und bekomme das auch soweit ganz gut hin. Was mir (und manchmal meinen Mitmenschen) oftmals Probleme bereitet, ist mein Temperament. Ich bin oft von 0 auf 100 total genervt. Oder fühle mich persönlich angegriffen obwohl es eine sachliche Kritik war. Mal ein Beispiel. Mein Mann kam heute zu mir (als ich mit unserer Tochter beschäftigt war) und meinte, dass er die Wäsche bei sich in den Schrank räumt, da ich noch nicht zum Bügeln gekommen bin. Ist ja an sich nicht schlimm, aber ich gehe bei sowas sofort in die Defensive, werde wütend und versuche zu rechtfertigen/zu erklären, wieso ich nicht dazu gekommen bin. Aber wie kann ich das abstellen? Mich nervt es selbst aber ich bekomme es nicht in den Griff. Zum einen ist es ein schlechtes Gewissen weil ich meine Haushaltssachen aktuell nicht mehr so schaffe, aufgrund von geschlossener kita, keinem Mittagsschlaf mehr von Mausi...(oh man ich versuche schon wieder zu rechtfertigen). Das große Problem für mich ist aber eher dass ich hochgehe wie ne Rakete. Dabei möchte ich gerne bei sowas entspannt bleiben.

    Hat jemand eine Idee?

    Liebe Grüße Romy

  • Monikamarie
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    • 3. Mai 2020 um 10:50
    • #2

    Guten Morgen Schnuppi,

    das kenne ich auch in bestimmten Momenten. Und da bin ich offenbar fixiert und unachtsam.

    Schnuppi85:

    Das große Problem für mich ist aber eher dass ich hochgehe wie ne Rakete. Dabei möchte ich gerne bei sowas entspannt bleiben.

    Das geht leider nicht von heute auf morgen. Schön ist, dass Du das selbst an Dir erkannt hast und dies ändern willst. Da hilft aus meiner Erfahrung nur ständige Disziplin, um achtsam bleiben zu können. Das beginnt damit, dass Du übst, grundsätzlich einen Moment innezuhalten, wenn Du spürst, dass die Rakete im Anmarsch ist. Sie verfliegt nämlich erstaunlicherweise ziemlich schnell, wenn Achtsamkeit dabei ist. Schau einfach immer wieder hin, entschuldige Dich eventuell und bleib in der Stille.

    Vielleicht fühlst Du Dich aber auch zu Recht überfordert. Kann Dein Mann nicht bügeln? Und wenn ja, ist auch er vielleicht überfordert. In Zeiten wie diesen liegen sicherlich bei vielen die Nerven blank. Da ist die Belastungsgrenze sehr niedrig.

    Wie reagiert denn Dein Mann, wenn Du hochgehst und Dich rechtfertigst? Da musst Du nicht antworten, aber vielleicht hilft das beim Reflektieren.

    Übrigens: Muss denn immer alles gebügelt werden? Ich bügel überhaupt nicht mehr.

    Ich wünsche Dir viel inneren Frieden und Gleichmut.

    _()_ Monika

  • Aravind
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    • 3. Mai 2020 um 10:50
    • #3
    Schnuppi85:

    Hallo,

    Vielleicht kann mir jemand von euch einen Tipp geben. Ich bin ja dabei mein Leben zu entspannen und bekomme das auch soweit ganz gut hin. Was mir (und manchmal meinen Mitmenschen) oftmals Probleme bereitet, ist mein Temperament. Ich bin oft von 0 auf 100 total genervt. Oder fühle mich persönlich angegriffen obwohl es eine sachliche Kritik war. Mal ein Beispiel. Mein Mann kam heute zu mir (als ich mit unserer Tochter beschäftigt war) und meinte, dass er die Wäsche bei sich in den Schrank räumt, da ich noch nicht zum Bügeln gekommen bin. Ist ja an sich nicht schlimm, aber ich gehe bei sowas sofort in die Defensive, werde wütend und versuche zu rechtfertigen/zu erklären, wieso ich nicht dazu gekommen bin. Aber wie kann ich das abstellen? Mich nervt es selbst aber ich bekomme es nicht in den Griff. Zum einen ist es ein schlechtes Gewissen weil ich meine Haushaltssachen aktuell nicht mehr so schaffe, aufgrund von geschlossener kita, keinem Mittagsschlaf mehr von Mausi...(oh man ich versuche schon wieder zu rechtfertigen). Das große Problem für mich ist aber eher dass ich hochgehe wie ne Rakete. Dabei möchte ich gerne bei sowas entspannt bleiben.

    Hat jemand eine Idee?

    Liebe Grüße Romy

    Ich fürchte, die buddhistische Antwort ist aus meiner Sicht immer die selbe: Dein Verhalten liebevoll annehmen, Achtsamkeit üben (wenigstens versuchen, Deinen "Ausbruch" zu beobachten: Wie fühlt sich das an, welche Gedanken tauchen da auf, an was erinnert mich das), und Geduld mit Dir haben. Hab ich üben schon erwähnt? Und üben nicht vergessen! Und Geduld.

    Deinem Mann könntest Du das Kanguru empfehlen: "Upps [an der Stelle ein wenig zur Seite hüpfen], jetzt wäre ich fast von Deiner schlechten Laune überfahren worden." ;)

    Liebe Grüße,

    Aravind

  • Schnuppi85
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    • 3. Mai 2020 um 12:11
    • #4
    Monikadie4.:

    Das beginnt damit, dass Du übst, grundsätzlich einen Moment innezuhalten, wenn Du spürst, dass die Rakete im Anmarsch ist. Sie verfliegt nämlich erstaunlicherweise ziemlich schnell, wenn Achtsamkeit dabei ist. Schau einfach immer wieder hin, entschuldige Dich eventuell und bleib in der Stille.

    Das Problem ist immer dass die Rakete so schnell kommt dass ich nicht innehalten kann. Ich explodierte direkt :(

    Zum Thema Bügeln- ich brauche das (denke ich zumindest) zum Wohlfühlen. Zerknittert rumlaufen ist net so meins.

    Und mein Mann reagiert dann im Gegenzug auch aggressiv. Wir klären es zwar immer wieder, aber ich möchte das eigentlich gar nicht erst machen müssen.

  • Monikamarie
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    • 3. Mai 2020 um 12:28
    • #5

    Dazu gehört Übung, so schnell klappt das auch nicht. Und viel darüber meditieren, nachsinnen ...

    Schnuppi85:

    Zum Thema Bügeln- ich brauche das (denke ich zumindest) zum Wohlfühlen. Zerknittert rumlaufen ist net so meins.

    Dann ist aus meiner Sicht auch klar, warum Du so "hochgehst". Es ist der eigene Anspruch.

    Deshalb ist ja meditieren und reflektieren darüber so wichtig, um dem auf die Spur zu kommen.

    Gelassen kann ich ja nur sein, wenn ich derartige Ansprüche weder an mich noch an andere habe.

    Gelassenheit kommt nicht durch "ich will gelassen sein", sondern durch Erkennen der Ursachen für meine Konditionierung.

    _()_

  • Schnuppi85
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    • 3. Mai 2020 um 12:56
    • #6

    Da hab ich noch viel zu lernen und zu üben 😉

  • Monikamarie
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    • 3. Mai 2020 um 16:10
    • #7

    Ja, das wollte ich auch noch hinzufügen: mein Mann und ich laufen auch nicht zerknittert herum. Es gibt bügelfreie Hemden und pflegeleichte Kleidung. Und wie mkha' schreibt, sauber aufhängen, sofort danach geglättet zusammenlegen oder im Schrank glatt streichen und aufhängen.

    Zum Haushalt und Kinder möchte ich noch schreiben, dass das auch alles eine Frage der Organisation ist. Ich habe z.B. früher gebügelt, während meine Tochter auf dem Teppich mit Autos gespielt hat oder mit Lego. Ich war alleinerziehend und ganztags berufstätig.

    Ich will Dir kein schlechtes Gewissen machen, aber ich habe den Eindruck, dass viele Eltern heute kaum noch belastbar sind, obwohl früher vieles arbeitsaufwendiger war als heute, ich hatte z.B. zuerst keine Waschmaschine, kein Auto, keine Küchenmaschine ...

    Meine Mutter hat bis zu ihrem Lebensende in der Zinkwanne ihre Wäsche gewaschen und in der Küche unter der Decke aufgehängt. Unvorstellbar, aber sie hatte trotzdem viel Zeit für mich und sie schien auch nie so überfordert und schlapp zu sein wie ich zeitweise selbst es später war und es heute offenbar schon der Fall ist, nur weil die Kinder ein paar Wochen bei ihren Eltern zuhause sind.

    Woran liegt das? Kopfkratz

  • Aravind
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    • 3. Mai 2020 um 17:37
    • #8
    Schnuppi85:
    Monikadie4.:

    Das beginnt damit, dass Du übst, grundsätzlich einen Moment innezuhalten, wenn Du spürst, dass die Rakete im Anmarsch ist. Sie verfliegt nämlich erstaunlicherweise ziemlich schnell, wenn Achtsamkeit dabei ist. Schau einfach immer wieder hin, entschuldige Dich eventuell und bleib in der Stille.

    Das Problem ist immer dass die Rakete so schnell kommt dass ich nicht innehalten kann. Ich explodierte direkt :(

    Genau, das ist normal. Deshalb übt man das (auch) auf dem Kissen.

    Manchen Menschen helfen in so einem Moment auch Ersatzhandlungen. Beispielsweise ein Gummiband schnalzen, dass man am Handgelenk hat. Mit etwas mehr Übung braucht man nur Millisekunden, um etwas Abstand zu bekommen, und die Achtsamkeit einzuschalten.

    Nicht immer, aber immer öfter. ;)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Schnuppi85
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    • 3. Mai 2020 um 18:06
    • #9
    Monikadie4.:

    Ja, das wollte ich auch noch hinzufügen: mein Mann und ich laufen auch nicht zerknittert herum. Es gibt bügelfreie Hemden und pflegeleichte Kleidung. Und wie mkha' schreibt, sauber aufhängen, sofort danach geglättet zusammenlegen oder im Schrank glatt streichen und aufhängen.

    Zum Haushalt und Kinder möchte ich noch schreiben, dass das auch alles eine Frage der Organisation ist. Ich habe z.B. früher gebügelt, während meine Tochter auf dem Teppich mit Autos gespielt hat oder mit Lego. Ich war alleinerziehend und ganztags berufstätig.

    Ich will Dir kein schlechtes Gewissen machen, aber ich habe den Eindruck, dass viele Eltern heute kaum noch belastbar sind, obwohl früher vieles arbeitsaufwendiger war als heute, ich hatte z.B. zuerst keine Waschmaschine, kein Auto, keine Küchenmaschine ...

    Meine Mutter hat bis zu ihrem Lebensende in der Zinkwanne ihre Wäsche gewaschen und in der Küche unter der Decke aufgehängt. Unvorstellbar, aber sie hatte trotzdem viel Zeit für mich und sie schien auch nie so überfordert und schlapp zu sein wie ich zeitweise selbst es später war und es heute offenbar schon der Fall ist, nur weil die Kinder ein paar Wochen bei ihren Eltern zuhause sind.

    Woran liegt das? Kopfkratz

    Zum Thema Belastbarkeit- ich denke schon dass ich belastbar bin. Habe während meiner elternzeit meinen Fachwirt und Ausbilderschein gemacht. Und zur Prüfungszeit war Mausi gerade 9 Monate. Und da gab es nie Probleme. Aber da gab es halt auch mehr Schlafzeiten 😁

    Ich bekomme es auch so ohne Probleme hin. Nur das Bügeln halt net. 😉 Sie rennt ständig um mich herum beim Bügeln und ich habe da einfach die Angst dass es mal runterfällt. Und aufgrund der aktuellen Lage (keine Krippe und spielen mit anderen Kindern) ist sie nunmal sehr Mamabezogen. und alleine spielen ist da im Moment kaum. Und schon gar net ne ganze Stunde. Aber wir kommen vom Thema ab .

  • Schnuppi85
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    • 3. Mai 2020 um 18:08
    • #10
    Aravind:
    Schnuppi85:
    Monikadie4.:

    Das beginnt damit, dass Du übst, grundsätzlich einen Moment innezuhalten, wenn Du spürst, dass die Rakete im Anmarsch ist. Sie verfliegt nämlich erstaunlicherweise ziemlich schnell, wenn Achtsamkeit dabei ist. Schau einfach immer wieder hin, entschuldige Dich eventuell und bleib in der Stille.

    Das Problem ist immer dass die Rakete so schnell kommt dass ich nicht innehalten kann. Ich explodierte direkt :(

    Genau, das ist normal. Deshalb übt man das (auch) auf dem Kissen.

    Manchen Menschen helfen in so einem Moment auch Ersatzhandlungen. Beispielsweise ein Gummiband schnalzen, dass man am Handgelenk hat. Mit etwas mehr Übung braucht man nur Millisekunden, um etwas Abstand zu bekommen, und die Achtsamkeit einzuschalten.

    Nicht immer, aber immer öfter. ;)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

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    Danke für den Tipp. Das mit dem Gummiband versuche ich mal

  • Monikamarie
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    • 3. Mai 2020 um 18:40
    • #11
    Lucy:

    ... so blöde so ein Ausbruch ist (own experience ⚡️),


    wozu hat dir dein Mann (natürlich völlig wertneutral) berichtet, dass er seine Wäsche wegräumt?
    war da vielleicht ein klitzekleiner Vorwurf mit drin, auf den du reagiert hast?

    Oder hat Dein Mann vielleicht ein Anerkennungsbedürfnis? Es gibt so viele Gründe, warum dies oder das gesagt, bemerkt ... wird.

  • cinnamon
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    • 3. Mai 2020 um 19:12
    • #12

    Einen weiteren kleinen Tipp, den ich mal mitbekommen habe: Man kann sich darin üben, nicht auf das Gefühl, in diesem Fall Ärger zu reagieren in Situationen, wo der Ärger nicht so extrem wird. Einfach nur aushalten mit der Absicht nicht auf den Ärger zu reagieren. Dann wird es mit der Zeit leichter in schwierigeren Situationen mit Ärger umzugehen.

  • Monikamarie
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    • 3. Mai 2020 um 19:20
    • #13

    Ja, genau Cinnamon, das habe ich ganz vergessen :?

    Ich mache es auch so, dass ich mich nicht mit dem Ärger befasse bzw. nicht mit der Re-Aktion, sondern einfach das Gefühl aushalte, indem ich da hinschaue - dort, wo ich es fühle (Solarplexus, Herzgegend). Es verzieht sich. Desto mehr das geübt wird, desto einfacher ist es. Und diese Gefühle, die uns zuvor beherrscht haben, verlieren ihre Macht.

    Danke, für die Erinnerung.

    _()_

  • Marcel05
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    • 3. Mai 2020 um 21:18
    • #14

    Meditation und Achtsamkeit.

  • Bhavanga
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    • 5. Mai 2020 um 22:12
    • #15

    Wenn man mit etwas lernen kann, seine Wut zurückzuhalten und klar und ruhig zu bleiben, dann mit Meditation. Das sollte natürlich nicht unbedingt dazu dienen, dass du den Ärger dann damit immer nur wegschluckst, sondern kann auch helfen sachlich gute Lösungen für die zugrundeliegenden Probleme zu finden. Es dauert seine Weile der regelmässigen Praxis, bis man das richtig deutlich merkt. Aber wenn man richtig dranbleibt, dann wird man nicht enttäuscht werden.

  • Schnuppi85
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    • 6. Mai 2020 um 19:11
    • #16

    danke euch

  • Auf dem Weg
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    • 20. Mai 2020 um 15:44
    • #17

    Ich frage mich in solchen Momenten "lohnt es sich darüber aufzuregen?"

    Den Moment muss man versuchen sich erstmal zu nehmen. Und eigentlich lohnt es sich nie.

    Es muss ja keine böse Absicht vom Partner dahinterstecken dass er es anspricht sondern vielleicht damit auch den Druck rausnehmen möchte wenn etwas nicht gemacht wurde (jetzt nicht nur auf das Bügeln bezogen).

    Meine Frau hat auch sehr große Ansprüche an sich selbst. Ich versuche sie immer wieder davon zu überzeugen das keiner hier in der Familie ihr etwas vorwirft wenn die Wäsche, das Essen oder sonstwas nicht so ist wie sie das gerne hätte.

    Man sollte offen miteinander darüber sprechen warum es zu einem Ausbruch kommt (wenn der Partner vielleicht anders fragt oder ausdrückt nimmt das schon die Spannung heraus).

    Die Frage ist also nicht was Du an Dir unbedingt ändern musst (sicherlich ist es schöner in gewissen Situationen gelassener zu reagieren) sondern wie Ihr Euer Zusammenleben an dieser Stelle harmonischer gestalten könnt.

  • Marcel05
    Gast
    • 21. Mai 2020 um 10:16
    • #18

    Du schreibst lohnt es sich darüber aufzuregen? Aus gesundheitlicher Sicht kann hier die Frage wohl meist mit Nein beantwortet werden, da der Körper und Geist reagiert.

    Der Weg kann nur sein, dass man regelmäßig und konsequent sich der Meditationspraxis hingibt. Dies ist die einzige Möglichkeit, die mir einfällt sich gegen negative Einflüsse zu schützen.

    Der Buddhismus ist hervorragend geeignet um Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Wir leben in einer Zeit wo dies immer wichtiger wird. Der Buddhismus ist eine Religion, die nicht missioniert, was gut ist, jeder der das Glück hat ihn zu entdecken, der hat die Möglichkeit sein Leben nachhaltig für sich und die Mitmenschen zu verändern.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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