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Meditations Frage

  • Sili
  • 13. Februar 2020 um 19:50
  • Zum letzten Beitrag
  • Sili
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    • 13. Februar 2020 um 19:50
    • #1

    _()_

    Also soweit ich das bis jetzt verstanden habe, wird im Zen ja nicht unbeding der Athem beobachtet sondern eher die Sitzhaltung oder eben der Bewegungsprozes beim gehen oder eben alles ohne es fest zu halten oder es zu bewerten. Nun zur frage

    Ich habe bemerkt das ich beim sitzen und gehen usw meine Aufmerksamkeit jeweils meist nur auf etwas legen kann, zb auf die Füsse und nicht auf Füsse Beine und Hals zugleich. Wie macht Ihr das? Schickt Ihr die Aufmerksamkeit einmal durch den Körper und spührt alles genau oder konzentriert Ihr euch gleichzeitig auf alles ? (ersteres läst mich alles genauer spüren, zweiteres fokusiert dafür selbstständig, ohne zu denken, was ist der "Zen weg"? (bewust wurde richtig und falsch hier nicht verwendet)

    _()_

  • Daoist
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    • 13. Februar 2020 um 21:00
    • #2

    Mein Körper kriegt das ganz alleine hin. Vergiss einfach nicht zu atmen. Aber auch das geht von allein. Ab und zu den Körper vielleicht noch ausrichten, falls er zu sehr zusammensackt. Und beim Gehen achte einfach darauf, den Vordermann nicht zu überholen und vom Hintermann nicht über den Haufen gerannt zu werden.
    Den Geist lass ich einfach in Ruhe.

    Aber ich bin kein Zennie. Aber das war das, wie ich früher beim Zazen saß. Und jetzt sitz ich auch nicht anders.
    Das einzige, was ich jetzt anders mache, ist, dass ich mich nach vorn beuge, wenn ein Fuß oder ein Bein eingeschlafen ist. Aber das hat nichts mit Zen zu tun.

  • ARYA DHARMA
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    • 13. Februar 2020 um 21:11
    • #3
    Sili:

    Ich habe bemerkt das ich beim sitzen und gehen usw meine Aufmerksamkeit jeweils meist nur auf etwas legen kann, zb auf die Füsse und nicht auf Füsse Beine und Hals zugleich. Wie macht Ihr das?

    Das ist ja alles auch überhaupt nicht nötig, ist ja keine Muskelentspannung nach Jacobson. Was Daoist sagt ist richtig. Kuck einfach, dass du nicht gerade wie ein nasser Sack auf dem Kissen hängst - und sitz einfach, ohne etwas zu fokussieren oder mental herumzudoktorn.

  • cinnamon
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    Buddh. Richtung
    Frühbuddhismus
    • 13. Februar 2020 um 22:01
    • #4

    Das Gehen im Soto-Zen wurde mir so beigebracht, dass man beim Einatmen den Fuß anhebt und beim Ausatmen den Fuß senkt (einen Schritt nach vorn). Man achtet nur auf das Körpergefühl, das gerade auftritt, und weniger physisch auf den ganzen Körper habe ich den EIndruck. So wirst du auch kein Problem haben "alles gleichzeitig" wahrzunehmen. Zumindest beim Gehen.

  • Grashuepfer
    Gast
    • 15. Februar 2020 um 12:43
    • #5

    Nun... Zen ist nicht gleich Zen. Da gibt es auch verschiedene Schulen. Grundsätzlich kann man sich in Richtung Shikantaza orientieren, das ist das wirklich absichtslose Sitzen, das Nur-Sitzen. Da würde man wohl gar keine solchen zielgerichteten Empfehlungen aussprechen, wo die Aufmerksamkeit hinsoll, weil man ja Nur-Sitzen will. Ist paradox:roll:.

    In anderen Zen-Traditionen wie dem koreanischen Zen oder Rinzai tendiert man dazu, präzisere Ziele und Techniken anzugeben. Da kann man dann sehr viel eher Empfehlungen erhalten wie: Den Atem beobachten, die Sitzhaltung beobachten, die Gedanken vorbeiziehen lassen...

    Insofern halte ich es für schwierig, zu sagen, der Zen-Weg geht genau so und so. Eigene Lehrer und Schulen setzen dann auch wieder eigene Schwerpunkte, und so gehts weiter. Wenn du also eine genaue Antwort willst, müsstest du dich wohl erstmal etwas festlegen.

  • Leonie
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    12. Juli 2017
    • 15. Februar 2020 um 14:33
    • #6
    Sili:

    Also soweit ich das bis jetzt verstanden habe, wird im Zen ja nicht unbeding der Athem beobachtet sondern eher die Sitzhaltung oder eben der Bewegungsprozes beim gehen oder eben alles ohne es fest zu halten oder es zu bewerten. Nun zur frage

    Inspirationen – Links | beingwithoutself-berlin.de

    Vielleicht hilft das video ein wenig.

    :zen:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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