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Theoretische Frage: Tödliche Diagnose

  • Lucky Luke
  • 13. Januar 2020 um 10:12
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. Januar 2020 um 10:12
    • #1

    In Ergänzung zum Thread

    Sich von Anhaftungen befreien

    täte es mich interessieren, wie Ihr mit einer tödlichen Diagnose eines Arztes umgehen würdet.

    Einer der größten Anhaftungen ist die Anhaftung an den eigenen (gesunden) menschlichen Körper.

    Sich in der Theorie mit Vergänglichkeit auseinanderzusetzen ist etwas anderes wie bei einer tatsächlichen tödlichen Diagnose.

    Wie teilt man dies seiner Partnerin, seiner Ehefrau, seinen Kindern oder Freunden mit?

    Ist es überhaupt sinnvoll, sich mit einer solchen Frage zu beschäftigen? Oder sind das nur weitere unnütze Gedanken einer

    Zukunft, die noch nicht begonnen hat?

    Eine Dharmafreundin hat vor ein paar Monaten, bei noch vollem Bewusstsein, einen Abschiedsbrief an alle geschrieben.

    Ihn zu lesen war sehr berührend. Sie hat sich bei allen bedankt. Mittlerweile ist sie verstorben._()_

  • Martin1980
    Gast
    • 13. Januar 2020 um 10:31
    • #2

    Ich habe mein Ziel erreicht. Alles was jetzt noch kommt ist nur noch eine zugabe für mich.


    Solange ich die Symptome verstecken könnte , würde ich nur eine Person einweihen.

    Meine Mutter, sofern sie da noch leben sollte, würde komplett zusammenbrechen, weil wir mal mehrere Todesfälle innerhalb von zwei Jahren hatten.

  • Aravind
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    • 13. Januar 2020 um 11:02
    • #3
    Sherab:

    Oder sind das nur weitere unnütze Gedanken einer

    Zukunft, die noch nicht begonnen hat?

    So sehe ich das im Moment für mich.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Monikamarie
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    • 13. Januar 2020 um 11:23
    • #4
    Sherab:

    Einer der größten Anhaftungen ist die Anhaftung an den eigenen (gesunden) menschlichen Körper.

    Sich in der Theorie mit Vergänglichkeit auseinanderzusetzen ist etwas anderes wie bei einer tatsächlichen tödlichen Diagnose.

    Wie teilt man dies seiner Partnerin, seiner Ehefrau, seinen Kindern oder Freunden mit?

    Ist es überhaupt sinnvoll, sich mit einer solchen Frage zu beschäftigen? Oder sind das nur weitere unnütze Gedanken einer

    Zukunft, die noch nicht begonnen hat?

    Eine Dharmafreundin hat vor ein paar Monaten, bei noch vollem Bewusstsein, einen Abschiedsbrief an alle geschrieben.

    Ihn zu lesen war sehr berührend. Sie hat sich bei allen bedankt. Mittlerweile ist sie verstorben.

    Alles anzeigen

    Hallo Sherab,

    ich setze mich seit vielen Jahren damit auseinander. 2015 hatte mein Mann einen großen Hirntumor und ich während seiner Bestrahlungszeit einen Schlaganfall. Das waren die ersten großen Zeichen für mich, dass unser Leben bald enden könnte. Und es folgten noch weitere, sogar mit entsprechender Aussage einer - aus meiner Sicht - unqualifizierten Ärztin. Sie sagte meinem Mann nämlich im letzten Jahr im KH, er sei sehr krank und müsse sich auf seinen Tod einstellen. Das hat uns schwer geschockt.

    Zuvor habe ich mir immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie ich sowohl mit seinem als auch mit meinem bevorstehenden Tod umgehen würde.

    Nach der Diagnose der Ärztin im KH war ich wie gelähmt und habe festgestellt, dass ich mich wohl einige Zeit so unfähig fühlen und bewegungslos fühlen würde.

    Über meinen eigenen Tod denke ich anders. Ich denke, es ist ein "Tiefschlaf", aus dem ich eben nicht mehr erwache. Wenn ich an meinen Mann und meine Tochter denke, ist das zwar traurig, weil ich sie "zurücklasse", aber nicht weil ich so gerne noch Vieles mit ihnen erleben will. Ich hab genug erlebt. Aber ich weiß, dass es für meinen Mann keinen Neuanfang mehr gäbe, das wäre sicher sehr belastend und traurig für ihn, und meine Tochter unsere Gespräche sehr vermissen würde. Ja, wenn ich daran denke, fühle ich Trauer.

    Es wäre schön, wenn ich mich von allen verabschieden könnte, auch von Euch. Aber, wer weiß wie lange ich Euch noch auf die Nerven gehe. :rofl::eek:

    _()_

  • Noreply
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    • 13. Januar 2020 um 12:03
    • #5

    Das weiß ich: mit Furcht, Schlaflosigkeit, Gedankenrasen und mit Zweifel und Verzweifeln. Da wird es wichtig Sitzen zu können um wenigsten Zeiten zu haben in denen ich die Furcht der Khandha einigermaßen von meinen Gedanken an mein Leben, meinen Körper und meiner Krankheit zu befreien.

  • Monikamarie
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    • 13. Januar 2020 um 15:01
    • #6

    :erleichtert: mkh'a

  • lotsawa
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    • 13. Januar 2020 um 16:44
    • #7
    Monikadie4.:

    Es wäre schön, wenn ich mich von allen verabschieden könnte, auch von Euch. Aber, wer weiß wie lange ich Euch noch auf die Nerven gehe. :rofl::eek:

    _()_

    Hoffentlich "nervst" du uns noch sehr lange ;):)

    Der Tod, schwere Erkrankungen wurde bei uns lieber unter den Teppich gekehrt. Nur meine Mutter, die hypochondrisch veranlagt ist, hat mich als Ältesten von vier Jungs schon als Kleinkind mit ihrer Hypochondrie ziemlich gestresst. Jeder "Furz" war bei ihr eine schlimme Krankheit, meistens Krebs. So sehr hat mich das Verhalten meiner Mutter gestresst, dass mich Krankheiten mit zunehmendem Alter ziemlich belastet haben. Ihr Wahn wurde mir schon als kleines Kind eingeimpft, ich würde es sogar als Gehirnwäsche bezeichnen wollen.

    Mir war es so gar nicht möglich einen vernünftigen Umgang mit Krankheiten zu erlernen.

    Ob ihr mir das glaubt oder nicht, das ist Horror.

    Ich kann gar nicht sagen, wie ich damit umgehen würde.

    :nosee:

  • lotsawa
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    • 13. Januar 2020 um 17:06
    • #8

    mkha, was du beschreibst, dem stimme ich voll und ganz zu. Aufgrund meiner Vorgeschichte besteht tatsächlich die Neigung mit sich selbst sehr mitleidig umzugehen.

    Aber die von dir beschriebene Einstellung und Vorgehensweise ist die bessere Variante :)

  • Monikamarie
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    • 13. Januar 2020 um 17:35
    • #9

    Ja, super - und Gleichmut.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 13. Januar 2020 um 18:59
    • #10

    Ja, ich sehe feine Nuancen, mkh'a.

    Bei der Gelassenheit bewegt sich noch was in mir. Beim Gleichmut ist alles still.

    _()_

  • Monikamarie
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    • 13. Januar 2020 um 19:00
    • #11

    Das ist aber kein "Fehler". Ich habe gerade durch Deine Frage erst den Unterschied erkannt.

    So, wie hier z.B. mkha's kleine Welt

    _()_

    Einmal editiert, zuletzt von Monikamarie (13. Januar 2020 um 19:08)

  • xxx
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    • 13. Januar 2020 um 20:07
    • #12

    Beim Lesen des Threadtitels habe ich gedacht: Wie kommt man nur auf eine solche Frage ? Um dabei augenblicklich zu realisieren, dass ich bisher keine Motivation verspürte, mich mit dem Thema "mein Tod" zu beschäftigen.

    Bei näherer Betrachtung fand ich dies eigentlich auch ganz gut so, denn ich realisierte genauso augenblicklich zwei andere Sachverhalte:

    - Die tödliche Diagnose erhielt ich schon bei meiner Geburt und Tod sind immer nur die Anderen. Ich selbst werde dabei höchstens ungeboren,

    3 Mal editiert, zuletzt von xxx (13. Januar 2020 um 20:29)

  • Lucky Luke
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    • 14. Januar 2020 um 06:30
    • #13
    Bakram:

    Wie kommt man nur auf eine solche Frage ?

    Vom Fernsehen :grinsen:

    In einigen Filmen erklärt der Film Arzt seinen Film Patienten, dass sie aufgrund einer Krankheit nur noch X Tage zu leben hätten.

    Genau diesen Moment meinte ich mit meiner Frage (so unrealistisch ist so eine Situation im Real Life wohl nicht):

    Sherab:

    wie Ihr mit einer tödlichen Diagnose eines Arztes umgehen würdet.

    Geht man mit dieser Diagnose überhaupt noch irgendwie bewusst um oder passiert alles weitere eher unbewusst?

    Befindet "man" sich in dem Moment in einer Art Schockstarre oder reagiert "man" eher cool oder distanzierend?

    Es gibt wohl verschiedene Trauerphasen, die wohl jeder Mensch nach einer solchen Nachricht durchläuft (5 Phasen der Trauer & des Sterbens 🥇Infografik nach Kübler-Ross)

    Was sich unterscheidet ist die Dauer der einzelnen Phasen.

    Ich habe davon gehört. dass man versucht in dieser kurzen Lebensspanne "Versäumtes" nachzuholen, Dinge aufzuarbeiten oder doch noch einen Fallschirmsprung zu machen u.s.w. In manchen Hospizen werden "Letzte Wünsche" erfüllt und zum Beispiel Reisen ans Meer organisiert oder sogar ein Date mit einem "Escort - Girl" :grinsen: (das wurde mir sogar persönlich vom Leiter des Hospizes berichtet).

    Ich hoffe, dass ich dann noch in der Lage bin, meine Praxis mit der nötigen Achtsamkeit zu machen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Lucky Luke (14. Januar 2020 um 06:38)

  • Monikamarie
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    • 14. Januar 2020 um 08:52
    • #14
    Bakram:

    - Die tödliche Diagnose erhielt ich schon bei meiner Geburt und Tod sind immer nur die Anderen. Ich selbst werde dabei höchstens ungeboren,

    Klugsch..... ;)

  • Noreply
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    • 14. Januar 2020 um 11:04
    • #15

    In dem Augenblick und wohl auch mindestens 24 Stunden wir eine Schockstarre wohl nicht zu vermeinden sein. Also wenn so einen Tatsache offen gelegt wird, Notmaßnahmen und erstmal einen Ruheraum schaffen. Vielleicht dann erstmal allein lassen weil der Geschockte ist ja nicht allein, seine Khandha haben vollkommen übernommen da ist kein Ich mehr, auch wenn es so scheint, alles automatisch. Da hilft auch keine Praxis. Da ist nur noch fühlendes Wesen.


    Nach mindestens einer Nacht und einer Stunde zum wach werden kann die Hilfe beginnen. Erst dann wirkt Praxis wieder, aber auch nur wenn sie lange um ihrer Selbst Willen geübt wurde. Dann kann das Ego in Schach gehalten werden oder besser gebracht werden. Da wird Rationalität wichtiger denn je: die Rationalität von: Alle seid ihr mir Scheiß egal es geht ganz und gar um mich.

  • Noreply
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    • 14. Januar 2020 um 12:48
    • #16

    merkwürdig war bei mir mal als ich einen Tumor bei mir entdeckte. Da konnte ich genau beobachten wie die Angst vor Krankheit und Sterben wächst. Was ich gemacht habe war genau das wovon alle abraten. Ich hab mich auf Google gestürtzt, auf meine medizinischen Bücher, mein Wissen und als ich wusste was es war bin ich zum Arzt gegangen. Da war ich sowas von froh über meine Recherche wie niemals zuvor. Der Arzt hätte mich in echte Panik versetzt. Aber weil ich ihm sein rum diagnostizieren und verunsichernden WeichspülGerede nicht mehr abnehmen brauchte blieb ihm nur das Ausstellen einer Überweisung zu einem Chirurgen. Der war normal. Hat noch zusätzliche MRT angeregt damit er da nicht doch noch eine Überraschung erlebt, wenn er das aufschneidet. War klar. Das war aber eine so seltene Abnormität eines Tumors an der Stelle das er aber dann mit großer Sicherheit das schon große Lipom entfernen konnte. Der Hausarzt hat mehr Angst vor einer tödlichen Diagnose als ich. Er beschäftigte sich nicht mit dem was da war sonder mit dem was alles sein könnte. Nicht vergessen ich hätte mich ja auch irren können, genau wie er.

    Anstatt sich mit der Krankheit zu beschäftigen ging es für meine Umgebung schon ums Sterben.

  • Xyz
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    • 14. Januar 2020 um 13:55
    • #17

    Und auch das ist alles Menschlich lieber Noreply

    ...Schließlich hängen die Menschen in Deiner Umgebung bestimmt auch nah an Dir dran.:hug:

    Auch wenn Du manchmal wie auch Ich natürlich:shock:ein Klugsch...sein kannst:luftkuss:und dann Einer von Vielen bist,

    bis Helmut erscheint (:.....so eine Krankheit ist schwer zu "haben" ...für Alle auch für Ärzte.

    Kenn das Thema...

    Ich wünsche Dir einen Dir möglichen so leicht wie möglichen Umgang damit und hoffe das ich auch vor Dir,hier,

    weiter noch eine Menge lernen kann..LG Susann :heart:_()_

  • Sternenkind
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    • 14. Januar 2020 um 14:26
    • #18
    Sherab:

    täte es mich interessieren, wie Ihr mit einer tödlichen Diagnose eines Arztes umgehen würdet

    Erstmal wäre mir schlecht und ich wäre sehr aufgeregt.

    Da mir von Ärzten aber schon mehrfach schwerwiegende Dinge gesagt wurden, die nicht eingetroffen sind, würde ich vermutlich denken "Das werden wir noch sehen!". Und dann würde ich mir Hilfe holen, um den Diagnose- und den Prognoseschock wieder loszuwerden, weil beide die Selbstheilungskräfte des Körpers erheblich stören.

    Sollte mein Lebenswillen zu dem Zeitpunkt sehr stark sein, werde ich die vermeintliche Diagnose nicht als solche ansehen, sondern als eine neue Aufgabe, die extrem lästig und sicher schwierig, aber lösbar sein wird. In dieser Phase würde ich nur den allerallerengsten Menschen davon berichten.

    Ansonsten bin ich überzeugt, daß ich das Nahen meines Todes schon spüre, bevor der Arzt es ausspricht. Dann wird es Raum für den Abschied geben. Wie das genau aussehen wird, zeigt sich dann.

  • xxx
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    • 14. Januar 2020 um 20:48
    • #19
    Monikadie4.:

    Klugsch..... ;)

    Dann lass ich mich halt für einmal auf die konventionelle Ebene herab..:angel:

    Der Begriff "tödliche Diagnose" ist etwas unscharf formuliert. "Diagnose" bedeutet ja einfach mal nur, zu sagen was Sache ist. ich denke es ist mehr die Frage gemeint: " Wie würde ich auf die Diagnose einer höchst wahrscheinlich zum Tode führenden Krankheit reagieren."

    .........Aber jetzt bin ich ja schon wieder am Klugsch… :badgrin:

    Die Reaktion des Betroffenen hängt meiner Meinung nach auch sehr von der Persönlichkeit des Arztes ab. Ein verantwortungsvoller Arzt wird nicht gleich vom Tod reden, sondern zuerst einmal die Reaktion des Patienten auf die Diagnose spüren und einschätzen, um die Patientin oder den Patienten dann dort abzuholen, wo er gerade steht.

    Wichtig ist in dieser Situation, dass der Arzt willens ist und dem Patienten glaubwürdig vermitteln kann, dass er den nun folgenden Weg zusammen ihm oder ihr gehen wird und ihn oder sie zukünftig in allen Belangen unterstützen wird, damit sich der oder die Betroffene nicht allein fühlt und Vertrauen schöpfen kann.

    Aber die Frage lautet ja nicht was würde ein Arzt tun, sondern wie würde ich reagieren?

    Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Wenn ich mir dies jetzt gerade vorstelle, spüre ich auf jeden Fall, dass sich meine Bauchnerven ziemlich fest zusammenziehen :?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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