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  1. Buddhaland Forum
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Fernstudium Buddhismus

  • thomas_hei
  • 20. November 2019 um 07:19
  • Zum letzten Beitrag
  • thomas_hei
    Themenautor
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    17. November 2019
    • 20. November 2019 um 07:19
    • #1

    Hallo Zusammen,

    da ich mich derzeit orientiere, insbesondere auch im Internet, habe ich gelesen, dass das Tibetzentrum Hannover verschiedene Kurse, auch als Onlinekurs anbietet. Zum Beispiel: Buddhistische Philosophie oder Lamrim.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit solchen oder ähnlichen Onlinekursen? Sind sie nützlich und sinnvoll?

    Ich lese derzeit "Kernholz des Bodhibaumes" von Ajahn Buddhdasa, möchte aber auch weitere Bücher lesen, um einfach tiefer in die Thematik einzusteigen, vielleicht ergänzend dazu einen Onlinekurs machen.

    Ich freue mich auf Eure Meinung!

    VG Thomas

  • SPK 20. November 2019 um 07:20

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • SPK 20. November 2019 um 07:29

    Hat das Thema aus dem Forum Allgemeines zum Buddhismus nach Anfängerbereich verschoben.
  • Lucky Luke
    Gast
    • 20. November 2019 um 07:53
    • #2

    Hallo Thomas,

    zum Beispiel hier:

    Tibetisches Zentrum e.V.: Studium

    :)

  • Helmut
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    • 20. November 2019 um 11:37
    • #3

    Hallo Thomas,

    was die Studienkurse im Tibetzentrum Hannover angeht:

    Sie sind auch als Fernkurse belegbar. Man lädt sich dann die Audioaufzeichnungen von der Website des Tibetzentrums herunter, um sie anzuhören. Anwesenheit vor ist also nicht zwingend erforderlich.

    An dem aktuellen Kurs zur Buddhistischen Philosophie dort nehme ich selber teil und muss sagen, dass es schon notwendig ist, gründliche Kenntnisse der Lehre des Buddha zu haben. Das ist kein Anfängerkurs.

    Der Lamrim-Kurs ist dagegen ein Kurs, der nicht viele Vorkenntnisse erfordert. Er ist ein guter Einstieg in die Lehre des Buddha und zielt auch stark auf die Praxis ab, Auf der Website des Zentrums findest du auch eine ausführliche Beschreibung der Studieninhalte.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Daoist
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    • 20. November 2019 um 12:08
    • #4

    Ich hatte mal die Studienunterlagen bei ebay ersteigert. Ich fand, das er ziemlich Gelugpa-lastig ist (Und zum Teil sehr philosophisch). Es gibt aber auch welche bei der DBU Studienprogramme der DBU. Außerdem bietet Kômyôji (da arbeitet Volker Zotz mit) auch einen Grundkurs Buddhismus an (Aber auch welche zum Thema Jodo Shinsu, Tibetische Mystik und Eurokonfuzianismus). Außerdem gibt es noch einen vom Haus Tao. Ich glaube, die sind nicht so aus Sicht einer Schule.
    Da weiß ich aber nicht, wie umfassend sie sind. Ich hab so den Eindruck, daß auch sie nicht umfassend sind.
    Ich empfehle für den Anfang immer die Kleine Übersicht über Philosophie und Praxis einiger buddhistischer Schulen, das bringt schon mal in sehr komprimierter Form eine gute Übersicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Daoist (20. November 2019 um 12:16)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. November 2019 um 17:40
    • #5

    Ich studiere seit 2010 in Hannover und kann den Lamrim Kurs für Anfänger wärmstens empfehlen.

    Auch ab und zu mal hinzufahren und ein Wochenende lang die Atmosphäre dort zu schnuppern, ist sehr empfehlenswert. So kann man einiges auch via die eigenen Spiegelneuronen lernen - das ist dann keine Theorie mehr sondern erlebte Erfahrung.

    Beide Lehrer - Geshe Pema Samten sowie Geshe Palden Öser - sind wunderbare Lehrer. Und ja, ihre Tradition ist Gelug.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Daoist
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    • 20. November 2019 um 18:40
    • #6

    Die Frage ist ja immer: Was will ich von einem Fernstudium. Will ich meine Gelugpraxis vertiefen, so ist der Lamrim-Kurs sicher gut. Aber eben auch sehr speziell, ähnlich wie der Jodo Shinshu-Kurs bei Komyoji. Aber wenn ich zur Zeit Theravada-Literatur lese, es mir erstmal um einen allgemeineren Ansatz und Überblick wünsche, würd ich eher allgemeinere Ansätze wie die von DBU, Dao Haus etc. empfehlen, aber ich kenn nur ihre Beschreibungen, hab damit keine Erfahrungen. Auch Buddhistisches Online Studium gibt es noch. Von dem Macher findet man unter SamadhiSanghaBerlin - YouTube auch recht viele Videos.
    Aber es scheint mir immer ne zeit- und preisintensive Sache zu sein, das solle man also gut überlegen. Man findet ja auch (zumindest auf englisch) gute Einführungen zu den einzelnen Traditionen, das hat sogar den Vorteil, daß man auch die im Westen gern übergangenen wie Tendai, Kegon, Shingon. Amida- und Nichirenbuddhismus mit einbinden kann. Irgendwann wird man sich dann sicher eh für eine Richtung entscheiden (es gibt aber auch einige wenige die mehrere Traditionen verbinden, wie Benkei hier im Forum) oder man merkt, daß Buddhismus doch nicht so das Ding für einen ist. Das scheint mir auch nicht so selten zu sein.

  • Helmut
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    • 20. November 2019 um 19:21
    • #7
    Daoist:

    Die Frage ist ja immer: Was will ich von einem Fernstudium. Will ich meine Gelugpraxis vertiefen, so ist der Lamrim-Kurs sicher gut. Aber eben auch sehr speziell ...

    Genauso ist es ja nicht. Lamrim ist nicht typisch Gelug-Tradition. Den Lamrim gibt es, wenn auch mit unterschiedlicher Begrifflichkeit, in allen Traditionen des tibetischen Buddhismus.

    Die Lamrim-Tradition geht auf den indischen Meister Atisha (982-1053) zurück. Die Gelug-Tradition beginnt aber erst mit dem Wirken Dshe Tsongkapas (1357-1419). Aus Atishas Wirken entstand die Kadam-Tradition. Zu diesem Zeitpunkt bestand bereits die Nyingma-Tradition, die im Rahmen der ersten Übertragung des Buddhismus von Indien nach Tibet entstanden war. Durch andere Lehrer und Übersetzer entstanden die Kagyü- und die Sakya-Tradition. Gelug ist so etwas wie eine reformierte Kadam-Tradition.

    Der Lamrim ist zwar eine tibetische Literaturgattung, aber im Grunde ist sie nur eine andere Darstellung des Dharma als die aus Indien bekannte Einteilung des Dharma in die Höhere Schulung der Ethik, die Höhere Schulung der Konzentration und die Höhere Schulung der Weisheit, die mit dem Tripitaka zusammenhängen.

    Der Lamrim ist nichts Spezielles, sondern lehrt den gesamten Dharma, nur eben aus der Perspektive der Praktizierenden und deren Motivationen und Zielsetzungen. Im Lamrim sind die Lehren des Buddha eben unter dem Gesichtspunkt zusammengefasst und erklärt worden: Was muss jemand praktizieren, der eine hohe Wiedergeburt im Daseinskreislauf erlangen will; was muss derjenige üben, der den Daseinskreislauf verlassen und ein Arhat werden will; was muss derjenige üben, der den Bodhisattvapfad gehen will, um die Buddhaschaft zu erreichen.

    Weil der Lamrim stark auf das zu Übende, also die Pfade, ausgerichtet ist, ist er ein guter Einstieg in die Lehre des Buddha. Gewisse Kenntnisse des Dharma sollte man aber schon haben. Philosophische Studien kann man dann anschließen, wenn man dies möchte.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut (20. November 2019 um 19:46)

  • Schneelöwin
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    • 20. November 2019 um 20:03
    • #8

    Vielleicht für manchen älteren Erwachsenen im Rahmen eines Kontaktstudiums interessant und vielleicht schon ausreichend.

    Die Kosten wären ca. 130 Euro/Semester

    Asien-Afrika-Institut : Fakultätsveranstaltungen : Universität Hamburg.

    Liebe Grüße von Schneelöwin

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Daoist
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    • 20. November 2019 um 20:44
    • #9

    Zu Lamrim=Stufenweg. Gerade in China gibt es einige buddhistische Schulen, die den Stufenweg anzweifeln. Das früheste war wohl die Nirvana-Schule, besonders Daosheng, der meinte, daß es keinen Stufenweg zur Befreiung geben kann, denn ein einfaches mehr und mehr Verstehen kann ja nie zu allumfassendem Verstehen führen - also ist echte Befreiung nur durch unmittelbares Erwachen zur Buddha-Natur (tun-wu) möglich. Ganz ähnliche Gedanken finden sich später in der tibetischen Jonang-Schule. Auch Zen, Amida- und Nichirenbuddhismus kennen keinen Stufenweg. Genaugenommen ist auch Dzogchen kein Stufenweg, auch wenn er manchmal so gelehrt wird.
    Ganz nebenbei gesagt, war Stufenweg vs. kein Stufenweg auch eines der Hauptthemen des Konzils von Lhasa (oder Samye) 792-797.
    Aber da kommen wir vom Thema ab.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. November 2019 um 22:01
    • #10
    Daoist:

    Zu Lamrim=Stufenweg. Gerade in China gibt es einige buddhistische Schulen, die den Stufenweg anzweifeln. Das früheste war wohl die Nirvana-Schule, besonders Daosheng, der meinte, daß es keinen Stufenweg zur Befreiung geben kann, denn ein einfaches mehr und mehr Verstehen kann ja nie zu allumfassendem Verstehen führen - also ist echte Befreiung nur durch unmittelbares Erwachen zur Buddha-Natur (tun-wu) möglich. Ganz ähnliche Gedanken finden sich später in der tibetischen Jonang-Schule. Auch Zen, Amida- und Nichirenbuddhismus kennen keinen Stufenweg. Genaugenommen ist auch Dzogchen kein Stufenweg, auch wenn er manchmal so gelehrt wird.
    Ganz nebenbei gesagt, war Stufenweg vs. kein Stufenweg auch eines der Hauptthemen des Konzils von Lhasa (oder Samye) 792-797.
    Aber da kommen wir vom Thema ab.

    Eigentlich kommst Du mit Deinem ganzen Beitrag etwas vom Thema ab. Dies ist das Anfängerforum, wo jemand eine einfache Frage gestellt hat. ;)

    Wir können uns die Diskussion um Lehrmeinungen und Schulrichtungen sparen. Eigentlich brauchst Du nur die Frage des OP zu beantworten.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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