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Der leibhafte Körper

  • ARYA DHARMA
  • 18. August 2019 um 16:13
  • Zum letzten Beitrag
  • ARYA DHARMA
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    • 18. August 2019 um 16:13
    • #1

    Hallo,

    mich interessiert mal folgendes:

    Ich las vor einiger Zeit ein Buch über tantrischen Buddhismus und entdeckte, dass dort der leibhafte Körper sehr geschätzt wird, dass er unabdingbar sei, ein Tor zur vollkommenen Glückseligkeit usw. Der Autor beschrieb, dass die tantrischen Meister die Dualität Körper-Geist, wie sie Platon ins Spiel brachte, vollkommen negieren und den Körper immer mit dem Geist sehen, in Verbindung, in gegenseitiger Durchdringung.

    Der Buddha lehrte allerdings, meiner Meinung nach (bestimmt irre ich in diesem Punkt), dass der Körper "voller Unrat" sei. Man soll ihn als "Scheißbeutel" betrachten. Das klingt für mich vollkommen anders, wie es tantrische Meister formulieren.

    Wer kann mich aufklären?

    _()_

  • Leon
    Gast
    • 18. August 2019 um 18:50
    • #2

    Wir schätzen den menschlichen Körper weil nur er uns ermöglicht zum Dharma und die Erleuchtung zu finden als äußerst selten Gelegenheit im Daseinskreislauf . Das hat aber nichts mit Anhaftung zu tun .

    LG :)

  • Monikamarie
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    • 18. August 2019 um 18:55
    • #3
    IkkyuSan:

    Der Buddha lehrte allerdings, meiner Meinung nach (bestimmt irre ich in diesem Punkt), dass der Körper "voller Unrat" sei. Man soll ihn als "Scheißbeutel" betrachten. Das klingt für mich vollkommen anders, wie es tantrische Meister formulieren.

    Hallo IkkyuSan,

    einen "Scheißbeutel" kann ihn nur ein Zen-Meister genannt haben. Der Buddha sprach nur im Zusammenhang mit der Körperbetrachtung von "voller Unrat", damit den Mönchen bewusst wird, dass es nicht um Schönheit geht, sondern um einfache Analyse. Denn "voller Unrat" - egal wie man's sieht, ist er.

    _()_

  • Xyz
    Gast
    • 19. August 2019 um 04:43
    • #4

    Lieber @IkkyuSan

    Zur Körperbetrachtung sind mir einige Kontemplationen und weitere Ruhemedis über und in Verbindung bekannt, doch diesen Ausdruck hörte ich noch nicht, las ihn auch noch nicht im PK.

    Scheissbeutel/Hautsack?

    ‚Hautsack’ voll mit 32 Körperteilen evtl.?...den hörte ich in Verbindung der Schönheitsbetrachtung.❤️🙏

  • kilaya
    Gast
    • 19. August 2019 um 20:17
    • #5

    Im Tantra ist der Körper die Wohnstätte unzähliger Buddhas; im Mahayana ein Werkzeug um den Wesen zu nutzen. D.h. aber nicht, dass seine Vergänglichkeit ignoriert wird. Wie immer im Tantra wird das hergenommen, was da ist, und transformiert. Dazu gehört auch der Körper.

  • Noreply
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    • 19. August 2019 um 23:15
    • #6

    Unrat ist nirgends im Körper erst wenn die Scheiße raus kommt kann man von Unrat reden und der ist dann nicht mehr Teil des Körpers. Wenn ich keinen Unrat in meinen Körper denke, rede, ist er so rein wie bei seiner Geburt ja sogar so rein wie bei seiner Zeugung.

  • ARYA DHARMA
    Themenautor
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    • 20. August 2019 um 20:33
    • #7

    Hallo,

    mit den Begriffen müssen wir uns ja nicht streiten, ob Hautsack, Scheißbeutel, Unrat, Eitergefäß...

    Worauf ich hinaus wollte ist die eher negative Betonung des Körpers im Palikanon. Außer natürlich wie wertvoll die Geburt ist, klar. Aber an sich wird er ja nur als Ansammlung von Gruppen gesehen.

    Das Buch ist dieses:

    Tantra als Lebensanschauung

    Es ist ein ziemliches Fachbuch, schwere Sprache, aber authentisch, es wird nur der buddh. Tantrismus betrachtet. Dort steht auch, dass der Geist nicht den Körper hat, sondern dass der Geist der Körper IST, und dass Meditation vollkommen sinnlos wäre. Zitate stammen von tibetischen Meistern. Dies würde das ganze dann ziemlich nah an den Zen rücken, den ich kenne...pragmatisch, sensorisch. Dafür scheint mir Tantra aber viel zu überladen mit Übungen, Bildern usw. Gibt es da vielleicht eine "Unterrichtung", quasi Tantra ohne Visualisationen, Niederwerfungen usw.? Denn die Aussagen aus dem Buch passen irgendwie nicht mit dem Tantra zusammen, was ich so kenne, und ich kenne es nur äußerlich, aber ich weiß dass viel geübt, verehrt, visualisiert und angerufen wird.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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