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  1. Buddhaland Forum
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Lachen, Humor

  • kimberly12345
  • 12. Juli 2019 um 20:03
  • Zum letzten Beitrag
  • kimberly12345
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    • 12. Juli 2019 um 20:03
    • #1

    Hallo Leute,

    nach intensiver Metta-Meditation merke ich, dass ich dann während des restlichen Tages über viele Dinge (vor allem über Menschen und ihre "Fehler", über die eigenen auch) lachen muss... es reizt mich einfach so... Haha. Und mir fällt es dann selbst schwer anzugeben, was genau jetzt so witzig an einer Sache ist. Es ist kein auslachen, eher ein... "alles-ist-so-absurd-lachen" oder ein "es-ist-irrsinnig-komisch-Lachen"...

    Ich find das so schräg und lache jetzt z.B. auch darüber, haha...

    Kennt jemand diese Erfahrung, diese "Nebenwirkung"?

    :D:D:D

  • kimberly12345
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    • 12. Juli 2019 um 20:23
    • #2

    Beispiel:

    Heute erzählt mir mein Freund nach der Arbeit von einem Bekannten und da ich den schon kenne, wusste ich, jetzt kommt irgendeine Geschichte über seine Kaufsucht...

    Früher war meine Reaktion eher sowas wie Ungläubigkeit und auch Irritation, gepaart mit leichter Aversion ... "Wie kann man sich so über Materielles definieren?"

    Heute, noch bevor ich die Geschichte hörte... kam mir das Lachen, hahaha... :D:D:D

    Und dabei hatte ich gestern Abend noch so tiefen Liebeskummer... hahaha *schräg :D:D:D

    Einmal editiert, zuletzt von kimberly12345 (12. Juli 2019 um 20:28)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 12. Juli 2019 um 23:00
    • #3

    Es ist wie es ist, sagt die Liebe. :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Fridolin
    Gast
    • 13. Juli 2019 um 10:02
    • #4

    kimberly12345

    Vielleicht wäre ein Lachclub-Gruppe -auch Lach-Yoga genannt, für Dich von Interesse?

    In meiner Stadt gibt es so eine Gruppe, die sich zusätzlich noch zur Meditation trifft...

    Momentan bekomme ich das nicht in meinen Alltag eingebaut, aber das Angebot finde ich sehr interessant.

    Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt?

    Externer Link: Liste von Lachclubs in Deutschland

  • Noreply
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    • 13. Juli 2019 um 13:13
    • #5

    Ich hab es nach innen verlegt, die Leute mögen es nicht.

  • Fridolin
    Gast
    • 13. Juli 2019 um 14:02
    • #6
    Ellviral:

    Ich hab es nach innen verlegt, die Leute mögen es nicht.

    „die Leute“ ... ich merke bei mir selbst, dass solcher Art (generalisierend) Gedanken nicht heilsam sind.

    Wenn Du magst, dann berichte uns doch mal von einer Situation, in der Dein Lachen nicht „gemocht“ worden ist.

    Zu den Lachclubs: Soweit ich es verstanden habe, steigt man da direkt mit dem Lachen als Übung ein. Da werden keine Witze vorgetragen oder so. Der Weg (Lachen) ist das Ziel. Von daher würde jede Person mit ihrem Lachen den Sinn und Zweck der Veranstaltung erfüllen.

    Also trau‘ Dich! :clown: :grinsen:

  • Schneelöwin
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    • 13. Juli 2019 um 14:16
    • #7
    Ellviral:

    Ich hab es nach innen verlegt, die Leute mögen es nicht.

    Das schöne an Buddhas Lehre ist zu bemerken, dass das Jetzt immer anders sein kann.

    Alles weitere sind nur Gedanken. . .

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Noreply
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    • 13. Juli 2019 um 14:25
    • #8
    Fridolin:
    Ellviral:

    Ich hab es nach innen verlegt, die Leute mögen es nicht.

    „die Leute“ ... ich merke bei mir selbst, dass solcher Art (generalisierend) Gedanken nicht heilsam sind.

    Wenn Du magst, dann berichte uns doch mal von einer Situation, in der Dein Lachen nicht „gemocht“ worden ist.

    Zu den Lachclubs: Soweit ich es verstanden habe, steigt man da direkt mit dem Lachen als Übung ein. Da werden keine Witze vorgetragen oder so. Der Weg (Lachen) ist das Ziel. Von daher würde jede Person mit ihrem Lachen den Sinn und Zweck der Veranstaltung erfüllen.

    Also trau‘ Dich! :clown: :grinsen:

    Ich hab mir das Lachen über die Merkwürdigkeiten die Glauben hervorbringen abgewöhnt weil ich dann als Unverständig oder Arrogant oder Bösartig angesehen werde. Achso eigentlich hab ich mir auch das innere lachen über äußere Situationen abgewöhnt. Ich lach nur noch über mich selber. Selbst bei Witzen bin ich sehr vorsichtig ob und wann ich lache. Es ist schwierig genau richtig zu lachen, aber leicht sich lächerlich zu machen, gemacht zu werden.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 13. Juli 2019 um 16:51
    • #9
    Fridolin:

    Vielleicht wäre ein Lachclub-Gruppe -auch Lach-Yoga genannt, für Dich von Interesse?

    In meiner Stadt gibt es so eine Gruppe, die sich zusätzlich noch zur Meditation trifft...

    Momentan bekomme ich das nicht in meinen Alltag eingebaut, aber das Angebot finde ich sehr interessant.

    Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt?

    Eine Freundin hat es mal ausprobiert und davon erzählt. Sie fand, es hat gut getan - aber ein wenig merkwürdig war es auch ab und zu. Die Leute dort nahmen das Lachen so ernst, ihrer Wahrnehmung nach. Also insgesamt fand sie es skurril.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Martin1980
    Gast
    • 13. Juli 2019 um 19:41
    • #10
    kimberly12345:

    Hallo Leute,

    nach intensiver Metta-Meditation merke ich, dass ich dann während des restlichen Tages über viele Dinge (vor allem über Menschen und ihre "Fehler", über die eigenen auch) lachen muss... es reizt mich einfach so... Haha. Und mir fällt es dann selbst schwer anzugeben, was genau jetzt so witzig an einer Sache ist. Es ist kein auslachen, eher ein... "alles-ist-so-absurd-lachen" oder ein "es-ist-irrsinnig-komisch-Lachen"...

    Ich find das so schräg und lache jetzt z.B. auch darüber, haha...

    Kennt jemand diese Erfahrung, diese "Nebenwirkung"?

    :D:D:D

    99 % unserer Probleme sind lächerlich, und das eine Prozent ist nicht zu ändern.

    Metta kann ja nicht aus dem Nichts entstehen. Wir entscheiden uns täglich welche Dinge wir in uns kultivieren bzw nähren.

    Wir erlauben uns nicht glücklich zu sein, weil es laut den Büchern ja kein selbst geben sollte.

    Ich erlebe es immer wieder, dass die Westler kein Metta für sich haben, während sie der ganzen Welt, Liebende Güte zukommen lassen.

    Vielleicht entsteht dieses Lächeln nur, weil wir unsere selbstkonstruierte Welt, für einen Augenblick durchschauen.

    Wir erkennen auch, dass das den anderen Menschen nicht viel anders geht.

    Metta bringt aber auch ganz schön Unruhe in unsere Herzen.

    Das Stille Glück entsteht, wenn wir auch das loslassen. Alles Gute!

  • Fridolin
    Gast
    • 13. Juli 2019 um 20:00
    • #11
    Ellviral:

    Ich hab mir das Lachen über die Merkwürdigkeiten die Glauben hervorbringen abgewöhnt weil ich dann als Unverständig oder Arrogant oder Bösartig angesehen werde. Achso eigentlich hab ich mir auch das innere lachen über äußere Situationen abgewöhnt. Ich lach nur noch über mich selber. Selbst bei Witzen bin ich sehr vorsichtig ob und wann ich lache. Es ist schwierig genau richtig zu lachen, aber leicht sich lächerlich zu machen, gemacht zu werden.

    Hast Du denn genug Gründe, um über Dich selbst zu lachen?

  • Noreply
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    • 13. Juli 2019 um 23:34
    • #12
    Fridolin:
    Ellviral:

    Ich hab mir das Lachen über die Merkwürdigkeiten die Glauben hervorbringen abgewöhnt weil ich dann als Unverständig oder Arrogant oder Bösartig angesehen werde. Achso eigentlich hab ich mir auch das innere lachen über äußere Situationen abgewöhnt. Ich lach nur noch über mich selber. Selbst bei Witzen bin ich sehr vorsichtig ob und wann ich lache. Es ist schwierig genau richtig zu lachen, aber leicht sich lächerlich zu machen, gemacht zu werden.

    Hast Du denn genug Gründe, um über Dich selbst zu lachen?

    Wo sollten die herkommen?

  • Fridolin
    Gast
    • 14. Juli 2019 um 10:16
    • #13
    Ellviral:
    Fridolin:

    Hast Du denn genug Gründe, um über Dich selbst zu lachen?

    Wo sollten die herkommen?

    Nun, wie zum Beispiel die Threaderstellerin berichtet, sieht sie es als Folge ihrer buddhistischen Praxis (Metta-Meditation).

    Mehr Humor steht hier vielleicht für weniger Anhaftung?

    Und ich meine, Humor hat ohnehin noch niemandem geschadet :clown::oops:

  • Niemand
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    • 14. Juli 2019 um 10:17
    • #14

    Bei mir war das so, dass ich eine Phase hatte, in der ich total glücklich war, dass alles Weltliche viel unbedeutender ist als ich immer dachte und das erzeugte eine große Befreiung, Freude und Mitgefühl für Menschen, die alles immer noch so eng sehen wie ich das mal tat. Als ich dann merkte, dass man sich trotzdem immer wieder mit dem Unbedeutenden auseinander setzen muss und es auf seine Art doch von großer Bedeutung ist hat sich das irgendwie relativiert. Das wurde dann eher so ein Zulassen beider Aspekte (Ernst und Absurdität). Es stimmt ja gewissermaßen beides immer gleichzeitig und man kann sich nicht auf eine Seite schlagen, ohne die andere zu verleugnen.

  • DerUnglaubliche
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    • 26. Juli 2019 um 00:37
    • #15

    Lachen zu unterdrücken, ist unheilsam. Genauso wie die Wut.

    Lasse es zu bzw. frei aus deinem Körper entgleiten. Blähungen und Extremiten muss man auch rauslassen, sonst wirst du von innen vergiftet.

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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