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  1. Buddhaland Forum
  2. kimberly12345

Beiträge von kimberly12345

  • Lachen, Humor

    • kimberly12345
    • 12. Juli 2019 um 20:23

    Beispiel:

    Heute erzählt mir mein Freund nach der Arbeit von einem Bekannten und da ich den schon kenne, wusste ich, jetzt kommt irgendeine Geschichte über seine Kaufsucht...

    Früher war meine Reaktion eher sowas wie Ungläubigkeit und auch Irritation, gepaart mit leichter Aversion ... "Wie kann man sich so über Materielles definieren?"

    Heute, noch bevor ich die Geschichte hörte... kam mir das Lachen, hahaha... :D:D:D

    Und dabei hatte ich gestern Abend noch so tiefen Liebeskummer... hahaha *schräg :D:D:D

  • Lachen, Humor

    • kimberly12345
    • 12. Juli 2019 um 20:03

    Hallo Leute,

    nach intensiver Metta-Meditation merke ich, dass ich dann während des restlichen Tages über viele Dinge (vor allem über Menschen und ihre "Fehler", über die eigenen auch) lachen muss... es reizt mich einfach so... Haha. Und mir fällt es dann selbst schwer anzugeben, was genau jetzt so witzig an einer Sache ist. Es ist kein auslachen, eher ein... "alles-ist-so-absurd-lachen" oder ein "es-ist-irrsinnig-komisch-Lachen"...

    Ich find das so schräg und lache jetzt z.B. auch darüber, haha...

    Kennt jemand diese Erfahrung, diese "Nebenwirkung"?

    :D:D:D

  • Shamatha

    • kimberly12345
    • 3. April 2019 um 14:45

    Kann man also mittels Fokus auf die Metta-Sätze die Jhanas erreichen?

    Falls ja, warum empfiehlt man nicht von Anfang an dieses Objekt in der Shamatha-Meditation, da man dadurch Metta und Shamatha "gleichzeitig" übt?

    Oder worin besteht jetzt der Unterschied?

  • Shamatha

    • kimberly12345
    • 3. April 2019 um 14:42

    Achso so meinst du es, verstehe, ja, das dachte ich mir auch schon.

    Ich dachte nur, es müsste dennoch ein Unterschied bestehen? Hmm...

  • Shamatha

    • kimberly12345
    • 3. April 2019 um 14:12

    Ja, nur muss ich vorher die erste Vertiefung (jhana) erreicht haben... das könnte... 10 Jahre dauern... weiß ich nicht... auch wenns nicht so lange dauert.... meine Frage war ja... ob ich die Zeit nicht doch besser in etwas anderes (Metta) investiere...

  • Shamatha

    • kimberly12345
    • 2. April 2019 um 17:49

    Naja, Stufen sind für mich schon wichtig.

  • Shamatha

    • kimberly12345
    • 2. April 2019 um 17:16

    Oh okay, danke für die Antwort, hab ich mir eh auch gedacht...

    Meine Frage ist, ob sich die Mühe lohnt, weiter mit Shamatha fortzufahren oder nicht besser, meine ganze Aufmerksamkeit auf die Metta-Med. zu verwenden, denn Metta hat auch mehr Auswirkungen auf mein Leben... und Konzentration/Fokus usw. ist bei mir ja schon recht gut bzw. ausreichend ausgebildet für Metta... und im direkten Vergleich ist Metta auch einfach so viel leichter...

    Sollte man alle Shamatha-Stufen durchlaufen, bevor man aich anderen Formen widmet..?

  • Shamatha

    • kimberly12345
    • 2. April 2019 um 16:07

    Hallo Leute,

    weiß jemand das?

    Wenn man/frau einmal alle Stufen der Shamatha-Meditation (bis zum ersten Jhana) durchlaufen hat, bleiben ihm/ihr diese Fähigkeiten auch "ein Leben lang" oder verliert man/frau sie wieder, wenn man/frau beispielsweise 2, 3 Monate nicht mehr meditiert (oder nur wenig)?

    Und: Gibt es jemanden unter euch, der das 1. Jhana schon erreicht hat?

    Ich stehe jetzt zwischen Stufe 5 und 6 (nach Wallace), d.h. 60% meiner Meditationssitzung befinde ich mich auf Stufe 5, dann im Verlauf steige ich auf 6 auf... der Aufstieg ist immer noch schwer... :cry: (heißt: gelingt auch nicht immer).

  • Verschwommenes Sehen nach der Meditation

    • kimberly12345
    • 1. Oktober 2018 um 18:58

    Oh, danke für eure Antworten.

    Hm... ich glaube, einen Augenarzt brauche ich jetzt (noch) nicht... ich beobachte das Phänomen einfach weiter... ist erst seit paar Tagen so.

    void: Ja, mindestens 15 Minuten.

  • Verschwommenes Sehen nach der Meditation

    • kimberly12345
    • 1. Oktober 2018 um 10:07

    Hallo Leute,

    seit kurzem ist meine Sicht nach der Meditation verschwommen (hält so 15 Min. an), woher kommt das?

    Weißt das jemand zufällig bzw. hat noch jemand so eine Erfahrung gemacht?

    PS.

    Ich meditiere seit fast 2 Jahren täglich mit geschlossenen Augen (Shamatha). Bisher war's noch nie der Fall.

  • Umfrage: Wie oft meditiert ihr und wie lange jeweils?

    • kimberly12345
    • 28. August 2018 um 22:34

    3,5 Stunden täglich

  • Schlechte Laune nach Meditation

    • kimberly12345
    • 25. Juli 2018 um 10:13

    Hatte ich im 1. Jahr sehr stark während der Konzentrationsmeditation (shamatha).

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • kimberly12345
    • 26. Juni 2018 um 12:59
    Amdap:

    @kimberly:

    freut mich sehr, wenn Dir mein Erfahrungsbericht etwas genützt hat!

    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und ein entspanntes Sitzen!

    Doch ich habe auch noch eine Frage: wie schaffst Du es, mehrere Stunden am Tag zu sitzen? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man so viel Zeit haben kann. Erlaubt Dir Dein Studium so viel Zeit? Hast Du keinen Haushalt? Lebst Du noch bei den Eltern?

    - Entschuldige, dass ich so direkt bin.

    en dabei annähernd nach oben), oder umgekehrt. Ich musste damals daran denken, dass früher Frauen in Europa auch

    LG - Amdap

    Alles anzeigen

    Hi Amdap,

    4 Stunden-Meditation am Tag ist schon machbar, die restlichen 4 erledige ich Uni-Zeug, das wären dann "nur" 8 Stunden Beschäftigung, haben Vollzeit-Arbeitende ja auch. Rest der Zeit entfällt auf Reproduktiionstätigkeiten (Putzen, Kochen, Essen, Schlafen usw., hier kann ich mir aber meist auch noch Zeit für's Lesen abknüpfen :) )

    Ich habe einen eig. Haushalt (mit Freund), koche auch täglich (vegan).

    Es gibt Tage, an denen ich an die Uni muss, aber selbst dann, wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin, geht sich am Abend 2 Stunden Meditation aus.

    Ich hab' sonst nicht viele Tätigkeiten, die mir Zeit stehlen (zB. ewig lang sinnlos auf Facebook rumhängen oder fernsehen), bei mir ist wirklich alles gut eingetaktet... ich mach nie irgendwas "Sinnloses" (Zeitraubendes).

    Vllt. liegt's auch daran...

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • kimberly12345
    • 25. Juni 2018 um 20:04
    Amdap:

    Hallo Kimberly,

    Raphy hat Dir schon sehr gute körpertechnische Tipps übermittelt.

    Daran anschließend, nach jahrelanger Praxis, möchte ich von meiner Erfahrung berichten.

    Du schriebst: "Schneidersitz". Wenn Du das wörtlich gemeint hast, sitzt Du wirklich im Schneidersitz und nicht im Lotos- oder halbem Lotossitz.

    Wenn Du auf einem Kissen sitzt, ist der Schneidersitz auf längere Zeit besser zu ertragen als direkt auf dem Fußboden. Das gilt natürlich für den Lotossitz genauso, aber im Schneidersitz auf dem Fußboden zu sitzen ist noch einen Grad anstrengender als im Lotossitz auf dem Fußboden.

    Ich selbst würde im Schneidersitz, auf dem Fußboden, schon bald Probleme im mittleren Rückenbereich bekommen.

    Außerdem schlafen mir im Schneidersitz schneller die Beine ein.

    In früheren Jahren habe ich den halben Lotossitz so lange trainiert, bis ich mindestens eine Stunde ohne Probleme, und ohne mich zu rühren, bequem sitzen konnte. Den vollen Lotossitz konnte ich auch (das ist lange her), konnte ihn aber nur 10 Minuten aushalten und dieses auch nicht steigern, daher kam diese Form zum Meditieren für mich nicht infrage.

    Solltest Du im halben oder vollen Lotossitz inzwischen lange sitzen können, so ist das optimal, denn das ist am besten für den Rücken, sofern Du keinen speziellen Schaden an Deinem Knochengerüst hast.

    Beim Lotossitz ist es weniger günstig, zu hoch zu sitzen, denn je höher man dabei sitzt, desto mehr entsteht ein Druck auf das Hüftgelenk und ein ungewohnter Zug auf die entsprechenden Bänder. Also lieber ein niedrigeres Kissen, und schon gar nicht zwei übereinander.

    Aber ein Kissen auf jeden Fall. Die richtige Höhe musst Du für Dich selbst ausprobieren.

    Und weiter: ich habe beobachtet, dass, je stabiler der Körper gebaut ist, der Lotossitz umso schwerer fällt. Leute mit Übergewicht, die ich bisher beobachtet habe, konnten ihn gar nicht und saßen immer im Schneidersitz, oder im Diamantsitz oder auf einem Stuhl. Das bestätigte sich bei mir, wenn ich mal vorübergehend 2-3 Kilo mehr drauf hatte. Nur diese wenigen Kilo machten es schon, dass ich den Lotossitz nicht so lange aushalten konnte.

    Ansonsten bin ich sehr schlank.

    Aktuell (bin 63 Jahre alt) habe ich festgestellt, dass alles nicht mehr so ganz geschmeidig geht.

    Da habe ich mit dem Lotossitz testweise mal eine längere Pause gemacht, und da trat etwas Neues ein, nämlich beim Gehen, dass ich mit dem rechten Hüftgelenk Probleme bekam, indem oft, wenn beim Schreiten das rechte Bein sich gerade hinten befand, ich einen unverhofften messerartigen Stich im rechten Schritt/Beinansatz verspürte (ich deutete das als Spätfolge meiner Meditation-Sitzpraxis). Meine Ärztin ist aber überzeugt, dass es kein Gelenksschaden ist, sondern mit den Bändern etwas nicht stimmt. Ich vermute, weil man, außer beim Zen, normalerweise das rechte Bein über das linke legt, und sich dadurch über die Jahre rechts ein zu starker Zug aufgebaut und darum Irritationen am Bänder-Ansatz verursacht hat.

    Diese Überspannung muss ja logischerweise rechts stärker sein als links, wenn das rechte Bein über dem linken liegt.

    Vorsichthalber versuche ich deswegen schon länger den Lotossitz nicht mehr, sondern setze mich im Diamantsitz hin. Das ist so eine Art Hocksitz. Man kann das mithilfe eines Meditationsbänkchens machen, oder zwei dicke Med.kissen übereinander legen (evtl. reicht dazu auch eines). Ich persönlich bevorzuge die Kissen.

    Es ist ein bisschen schade, dass ich den Lotossitz nicht mehr richtig hinkriege; spüre da auch eine gewisse Steifheit, die zugenommen hat, aber es ist mir zu riskant, das rechte Hüftgelenk zu sehr zu belasten. Es könnte ja etwas Schlimmeres daraus entstehen.

    Ich kann nur sagen: zwinge Dich nicht zu etwas, das Dir Qual bereitet, sonst wirst Du irgendwann in Deinem Leben alles aufgeben.

    Vielleicht dadurch auch noch einen dauerhaften körperlichen Schaden erleiden, ohne das wieder rückgängig machen zu können.

    Immer alles mit Maßen, die Tipps mit der Gehmeditation sind ebenfalls sehr gut.

    Viel Erfolg und alles Gute

    Amdap

    Alles anzeigen

    Danke für die Info! Halber Lotussitz kriege ich sicher hin, werde ihn dann gleich ausprobieren, denn wenn er das beste ist für den Rücken, wie du schreibst, lohnt es sich allemal, ihn zu erlernen.

    Ich bin auch sehr schlank und außerdem jung, also keine Knochengerüstschäden oder dergleichen :)

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • kimberly12345
    • 25. Juni 2018 um 19:58
    Sherab Yönten:
    kimberly12345:

    ich meditiere nun schon täglich seit 1,5 Jahren, mehrere Stunden am Tag

    Zunächst freue ich mich darüber, Kimberly, dass Du (bisher) in der Lage warst in dieser Regelmäßigkeit eine formale Meditations- Praxis zu kultivieren. Das ist keine Selbstverständlichkeit!

    Darf ich fragen was Dich motiviert? Hast Du einen Lehrer, der Dir gesagt hast,

    Du sollst auf diese Weise meditieren oder tust Du es einfach so?

    Ich habe gute äußere Umstände, d.h. Ruhe, Muße (= Zeit für einen selbst) und kaum/keine Probleme/Sorgen (die mich in Beschlag nehmen), was dem Kultivieren einer solchen Praxis auch zugute kam.

    (Außerdem hab ich einen chinesischen Migrationshintergrund und stand dem Buddhismus immer schon nahe, deshalb war ich von Anfang an offen/interessiert an der buddhistischen Meditation.)

    Ich hatte nie einen Lehrer (habe auch nie einen getroffen oder gesprochen, wollte eh schon einen aufsuchen, aber ich kam irgendwie nie dazu, weil... ja, weiß nicht, zu beschäftigt war mit meditieren, schätze ich mal ;-)... eig. kam mir nie der Gedanke, dass dies so notwendig sei...

    Die Instruktion an sich ist ja leicht: Sich hinsetzen und den Atem beobachten. Vor 1,5 Jahren dachte ich, ich probier's und ja... jetzt bin ich immer noch am Probieren :) ...

    Aber klar ist heute einiges anders als zu Beginn: Inzwischen spüre ich einen sanften Druck an der Stirnregion, seitlich am Kopf und teils/seltener an der Schädeldecke, Tonsur. jetzt wäre ein Gespräch mit einem Lehrer auch interessant... Obwohl man in den Büchern auf vieles Antwort findet, aber im Sinne von Erfahrungsaustausch... auch das Reden mit anderen Meditierenden (ich kenne in meinem Umfeld leider niemanden, der auch meditiert, also wenn sich hier im Forum jemand austauschen möchte, freue ich mich auf PN's ;-))

    Motivation für die Zukunft:

    Diese genannten guten Umstände werde ich vllt. noch 2 Jahre haben (d.h. solange ich mich in meiner Studienzeit befinde) danach ist Schluss mit Ruhe, denn dann unterrichte ich an einer Schule (womöglich auch "Brennpunktschule", bin hier offen), dann brauche ich auch "innere Ressourcen" bzw. ist es mir dann sicher nicht mehr so leicht möglich täglich 4 Stunden zu praktizieren... es wird in jedem Fall schwieriger sein, dehalb nutze ich jetzt die Zeit, also die Gunst der Stunde, um zu lernen...

    Was ausschlaggebend dafür war, dass ich überhaupt angefangen habe, ist eine längere Geschichte (es begann mit einer tiefen Kränkung des Egos). Kann ich gerne in einer persönlichen Nachricht erzählen, aber so öffentlich mag ich jetzt nicht...

    Ist sicher auch eine Typ-Frage.

    Achja, ich hab gestern die Ursache meiner (eher linksseitigen) Rückenschmerzen ausgemacht: Beim Meditieren arbeitet mein rechtes Gehirn mehr als das linke, ich merk das daran, dass ich ständig dazu tendiere, den linken Nasenflügel zu fokussieren, die linke Körperhälfte ist auch viel präsenter als die rechte. Folglich hat sich mein Gewicht beim Sitzen auch mehr nach links verlagert und das auf Dauer hat mir die Schmerzen eingebracht... gestern versuchte ich's (nach rechts) auszugleichen und dann ging alles wieder gut...

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • kimberly12345
    • 23. Juni 2018 um 16:36

    das kann aber nicht einfach an dem stundenlangen stillen (bewegungslosen) Sitzen kommen, oder?

    Denn das lese ich überall, wenn's um Rückenprobleme geht (= man sollte ständig die Haltung ändern, während des Meditierens ist das aber eben nicht möglich).

    Also, ich mache schon jede Stunde eine Pause.. trotzdem spüre ich den Druckaufbau nach 3 Stunden...

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • kimberly12345
    • 23. Juni 2018 um 16:33

    Okay, recht herzlichen Dank für die Antworten!

    Ich werde sie Punkt für Punkt durchgehen und dann schauen/hoffen, dass es besser wird.

  • (Untere) Rückenschmerzen nach langer Meditation

    • kimberly12345
    • 23. Juni 2018 um 13:03

    Hallo Leute,

    ich meditiere nun schon täglich seit 1,5 Jahren, mehrere Stunden am Tag im Schneidersitz und jetzt beginnen bei mir die Kreuzschmerzen (Unterer Rücken), ich führe das auf meine intensive Praxis zurück, was soll ich tun?

    Wechsel ins Liegen: tue ich irgendwie ungern, geht aber im Notfall auch...
    würde aber sehr gerne einfach im Sitzen (ohne Reduktion der Stunden) fortfahren...

    LG

  • 1. Jhana

    • kimberly12345
    • 11. August 2017 um 15:46

    Hallo,

    ich wollte wissen, wie lange es bei euch gedauert hat bis ihr in das 1. Jhana gekommen seid.

  • Weniger Schlaf durch Meditation?

    • kimberly12345
    • 20. Juni 2017 um 18:59

    Stimmt es, dass Leute nach etwa einem Jahr Übung mit nur 4 Stunden Schlaf bzw. weniger Schlaf auskommen?
    (Das zumindest behauptet Matthieu Ricard in "Jenseits des Selbst")

  • Längere Zeit nicht meditiert

    • kimberly12345
    • 6. Mai 2017 um 17:28

    Hallo,

    ich wollte mal die langjährig Praktizierenden unter euch fragen, wie es ist, wenn man zB. für paar Monate oder gar 1 Jahr mit dem Meditieren aussetzt (davor jedoch jahrelange Praxis hinter sich hatte)? Fällt man wieder in den Zustand zurück, bevor man zum Meditieren anfing?

    Ich meditiere seit wenigen Monaten, habe 2 Wochen aussetzen müssen (zu viel Arbeit) u. schon einen Unterschied gemerkt, zB. hinsichtlich Ausgeglichenheit, Geduld u. Reizbarkeit (deshalb hab' ich mich nur gefragt, ob man sich nicht von den Sitzungen "abhängig" macht, ähnlich wie bei der Einnahme v. Tabletten, die beruhigend auf einen wirken).


    PS: Eine andere Frage: Hat jmd. von euch alle Stufen v. Samatha erreicht u. könnte mir einige Fragen beantworten (via Persönliche Nachricht)? Wäre sehr froh darüber.

  • Inneres Licht

    • kimberly12345
    • 24. März 2017 um 14:34

    Hallo Leute,

    vllt. können mir die Erfahrenen unter euch weiterhelfen.

    Meine Augen sind geschlossen während der Meditation und seit gestern sehe ich ein "inneres Licht" (kurz davor haben die Augenlider ganz wild geflimmert) als würde mich von außen die Sonne anstrahlen, was bedeutet das? Gleichzeitig spüre ich auf der Stirn etwas... ein ganz sanfter Druck (Anfänglich dachte ich, es sei in Form eines Dreiecks.. keine Ahnung..).
    Überhaupt ist es so als würde ich bei dem Ganzen nun in einen tieferen Zustand eintauchen.

    PS. Gedankliche Abschweifungen, mit denen ich eine Zeit lang "gekämpft" hab, sind jetzt kein Problem mehr.

  • Frage Literatur Meditation

    • kimberly12345
    • 22. März 2017 um 15:24
    mkha':

    Hallo Kimberly,

    ich kann Dir folgende Bücher empfehlen:

    1.) Konzentrative und analytische Meditation - Geshe Rabten
    2.) Buddhistische Meditation - Samdhong Rinpoche
    3.) Einsicht durch Meditation, Die Achtsamkeit des Herzens, Buddh. Einsichtsmeditation für westliche Menschen, Ein Meditationshandbuch für die Übung im Alltag - Joseph Goldstein und Jack Kornfield

    LG mkha´
    ........

    Habe ich gerade noch gefunden :) :

    Zitat

    Shamatha - die Entfaltung der Konzentration

    Die buddhistische Meditation umfasst analytische und konzentrative Techniken als Mittel gegen die Hindernisse im Geist, die nach der Lehre des Buddha das Leiden hauptsächlich verursachen. Die Unwissenheit, der eigentliche Ursprung aller Leidenschaften, kann nur durch die Weisheit, die aus der Vereinigung von Geistiger Ruhe (Shamatha) und Besonderer Einsicht (Vipashyana) entsteht, überwunden werden. Die Weisheit wird dabei oft mit einem hellen Licht - etwa einer Kerze - verglichen. Brennt jedoch die Kerze nicht ruhig, wird man durch ihr flackerndes Licht nur wenig erkennen können. Entsprechend ist die Konzentrationsfähigkeit als die Kraft vonnöten, die der Einsicht Stabilität und Intensität verleiht. Im Alltag erlaubt uns ein konzentrierter Geist, wirkungsvoll zu handeln.

    Günstige Umstände sind gerade für die konzentrative Meditation wichtig: Eine achtsame und ethische Lebensführung ist die Grundlage für tiefere Erfahrungen. Ein genügsamer und zufriedener Lebensstil sind unverzichtbar, um den Geist zu beruhigen. Darüber hinaus Muss das Wissen über die Durchführung der Übung vorhanden sein. Als Übungsort wählt man, insbesondere bei dieser Schulung, einen ruhigen und abgeschiedenen Ort, da jeder Lärm die Versenkung stört. Eine korrekte Meditationshaltung ist förderlich für das innere Energiesystem. Rezitationen zur Entwicklung einer guten Motivation und zur Reinigung des Geistes sind in jedem Fall gute mitwirkende Bedingungen für ein gutes Gelingen. Das Bedenken der Vorteile der Konzentration wird helfen, die Faulheit zu vermindern und den Schwierigkeiten, die bei der Praxis natürlicherweise entstehen, energisch entgegenzuwirken. Um den Geist zu Beginn der Meditation zu beruhigen, kann man eine Zeitlang die Aufmerksamkeit auf den Atem richten.

    Hat sich unter dem Einfluss all dieser Umstände der Geist etwas beruhigt, wird er auf das Meditationsobjekt der Konzentrationsschulung gerichtet, für das man sich vor Beginn der Übung entschieden hat. Eine Vielzahl von Objekten ist als Grundlage der Fähigkeit denkbar, den Geist ungestört und klar auf etwas auszurichten. Vorteilhaft ist es, ein heilsames Objekt zu wählen, besonders empfehlenswert ist ein Bildnis des Buddha. Man schaut sich vor Beginn der Meditation das Bild genau an und prägt es sich ein. In der eigentlichen Meditation stellt man sich dieses Objekt dann geistig vor, das heißt man visualisiert es vor sich im Raum. Bei der Übung der Konzentration Muss man sich darum bemühen, das Objekt im Geist zu halten und nicht zu verlieren. Wann immer der Geist das Buddha-Bild verliert, was am Anfang ständig vorkommt, ruft man es sich wieder ins Gedächtnis zurück. Die Übung besteht darin, den Geist wieder und wieder zum Objekt zurückzubringen und ihn daran zu binden. Zu Beginn ist die Stabilität des Geistes entscheidend, also die Fähigkeit, das Objekt gegenwärtig zu halten, nicht so sehr die Klarheit des Objekts. Im Verlauf eines in den Lehrschriften präzise dargelegten Prozesses über neun Stufen wird zunehmend auch die klare Erscheinung entwickelt.

    Da der Geist zu Beginn der Übung noch keine große Kraft besitzt, ist es effektiver, kurze Sitzungen von fünf bis zehn Minuten abzuhalten. Dabei wird man bemerken, daß Erregung und Dumpfheit des Geistes die Haupthindernisse darstellen und den Geist abwechselnd von einer stabilen und klaren Konzentration abhalten. Beiden Fehlern wird im Anfangsstadium dieser Übung mit der Selbstbeobachtung, die die Hindernisse frühzeitig bemerkt, und der Vergegenwärtigung, die das Meditationsobjekt ins Bewußtsein zurückholt, entgegengewirkt. Der Dumpfheit Muss außerdem mit Tatkraft begegnet werden, die Erregung kann mit der Kontemplation der Vergänglichkeit vermindert werden. Der Ablauf dieser Übung zur Geistigen Ruhe, bei der fünf Hindernisse mit acht Gegenmitteln bekämpft werden, sollte genau studiert werden, wenn man diese Meditation intensiv praktizieren möchte. Das Ziel ist eine ungestörte, klare und anstrengungslose Konzentration, die von Freude begleitet wird. Der Meditierende ist dann in der Lage, seinen Geist auf einem beliebigen Meditationsobjekt verweilen zu lassen, solange er es möchte. Aber schon anfängliche Stufen der Konzentration, zum Beispiel die 3. oder 4. Stufe, auf der der Geist während der Sitzung länger auf dem Objekt ruht, als daß er abgelenkt ist, wären schon eine hervorragende Grundlage für andere Dharma-Übungen. Wenn die Zeit für eine intensive Klausur fehlt, ist es anzuraten, diese Übung jeden Tag einige Minuten durchzuführen.

    Am Ende der Meditation widmet man das Heilsame, das diesen Bemühungen entspringt, dem Wohl aller Wesen.

    Langfristig sollte die voll entwickelte Konzentrationsfähigkeit auf die Einsicht in die Leerheit gerichtet und so die Vereinigung von Geistiger Ruhe und Besonderer Einsicht herbeigeführt werden, die zur Befreiung führt.

    Quelle: "Tibet und Buddhismus", Heft 50, 1999

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    Danke :heart::heart:

  • Frage Literatur Meditation

    • kimberly12345
    • 20. März 2017 um 20:52

    Kennt jemand lesenswerte/empfehlenswerte Literatur oder Autoren zum Thema "Shamatha"-Meditation oder Meditation im Allgemeinen (vorzugsweise auf Deutsch)?

    Danke

  • Achtsamkeit

    • kimberly12345
    • 20. März 2017 um 20:49

    Seid ihr im Alltag achtsam?

    Mir scheint das insbesondere bei routinierten Tätigkeiten (zB. Abwasch) sehr, sehr schwer (wohingegen Achtsamkeit bei einem Spaziergang leichter fällt).

    Wie soll außerdem Achtsamkeit bei intellektuell anspruchsvollen Tätigkeiten wie dem Lesen gelingen?
    Ich lese (Fokus > Inhalt) und bin mir zugleich bewusst, dass ich lese (ist das möglich?).

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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