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Pfad

  • Netsrot
  • 26. Mai 2019 um 21:33
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  • Netsrot
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    • 26. Mai 2019 um 21:33
    • #1

    Mal ganz platt. Wie merke ich wenn ich in den Pfad eingetreten bin? Ich frage das um mal einige andere Sichtweisen und Erfahrungen zu hören. Ich denke fast Jeder ist glücklich über Gewissheit. Ich weiß das ich in letzter Zeit große Fortschritte gemacht habe. Ich suche einfach andere Erfahrungen anderer Suchender. Und bitte nicht am Begriff Suchender stören.

  • Netsrot
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    • 27. Mai 2019 um 05:37
    • #2

    Danke Mkha,

    ja das was du sagst ist sehr stimmig . Ich selber habe mich dazu entschlossen und es für gut befunden weil in der Praxis ausprobiert. Das ist nicht mehr umkehrbar.

  • jianwang
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    • 27. Mai 2019 um 07:21
    • #3

    Indem Du ihn gehst - jederzeit und an jedem Ort

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Netsrot
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    • 27. Mai 2019 um 07:26
    • #4

    ich gehe ihn nicht jeder Zeit an jedem Ort. Dazu bin ich zu gefangen in der Sinneswelt.

  • Netsrot
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    • 27. Mai 2019 um 07:30
    • #5

    Wenn ich auf den Totenkopf baue der keine Sinne mehr hat , dann ist es doch zu spät oder ?

  • Monikamarie
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    • 27. Mai 2019 um 08:31
    • #6
    Netsrot:

    ich gehe ihn nicht jeder Zeit an jedem Ort. Dazu bin ich zu gefangen in der Sinneswelt.

    Wenn Du das bemerkst und "die Kuh wieder aus dem Beet holst", bist Du auf dem Pfad. Immer wieder ...

    _()_

  • PhenDe
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    • 27. Mai 2019 um 08:33
    • #7

    Hallo Netsrot , ich habe einmal gelesen, das man den Effekt des Dharma daran erkennt, wenn man sich weniger und weniger an die acht weltlichen Dharmas stört. Kennst du die acht weltlichen Dharmas?

    Ich kann das von mir selbst auch bestätigen. Desto mehr ich "im Dharma bin", umso weniger beeinflussen mich die acht weltlichen Dharmas.

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Niemand
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    • 27. Mai 2019 um 10:01
    • #8
    Netsrot:

    Wie merke ich wenn ich in den Pfad eingetreten bin?

    Was ist für Dich denn "Der Pfad"?

    Ich sag meistens "unterwegs sein" und hab irgendwann germerkt, dass man garnicht nicht unterwegs sein kann, selbst dann, wenn man sich völlig abseits des Weges empfindet. Gewissheit kann man nicht immer haben und wahrscheinlich ist man in Zeiten des Zweifels sogar zu tieferen Wandlungen fähig. Wenn der Pfad immer schön geradlinig Richtung Gipfel gehen würde bliebe auch immer das Ego mit im Rucksack, weil es ja seine Illusion bestätigt sieht, dass es auf diesem Weg mehr und mehr zu erreichen gibt.

    Ob man wirklich "Ja" sagt zum unterwegs sein zeigt sich ja gerade dann, wenn es nicht so aussieht, als würde man als Gewinner an einem Ziel ankommen. Wenn man dann trotzdem geht wächst eine Gewissheit, die nichts mit Emotionen zu tun hat.

  • jianwang
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    • 27. Mai 2019 um 14:13
    • #9
    Netsrot:

    Wenn ich auf den Totenkopf baue der keine Sinne mehr hat , dann ist es doch zu spät oder ?

    Dann hast Du den Sinn nicht verstanden

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

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  • ---
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    • 13. Juni 2019 um 10:09
    • #10
    Netsrot:

    Mal ganz platt. Wie merke ich wenn ich in den Pfad eingetreten bin? Ich frage das um mal einige andere Sichtweisen und Erfahrungen zu hören. Ich denke fast Jeder ist glücklich über Gewissheit. Ich weiß das ich in letzter Zeit große Fortschritte gemacht habe. Ich suche einfach andere Erfahrungen anderer Suchender. Und bitte nicht am Begriff Suchender stören.

    Liebe(r) Netsrot,

    es gibt verschiedene Modelle, was Pfad und Pfade angeht. Bekannt ist das 5-Pfad-Modell bestehend aus Pfad der Ansammlung, Pfad der Vorbereitung, Pfad des Sehens, Pfad der Meditation und Pfad des Nicht-Mehr-Lernens, aber selbst diese 5 Pfade werden unterschiedlich definiert, je nachdem welches 5-Pfad-Modell welcher Tradition man betrachtet.

    Aus meiner Perspektive ist es wichtig, sich zu fragen, ob man an solchen Modellen überhaupt interessiert ist, und wenn man daran interessiert ist, und man einer bestimmten Tradition folgt, sollte man sich Informationen darüber suchen wie diese Tradition diese Pfade definiert.

    Ich folge zwar keiner spezifischen Tradition ausschließlich, habe aber dennoch meine bevorzugten Informationsquellen. Zu Zwecken der Orientierung und eines Vergleiches der Pfade von Hörern, Alleinverwirklichern und Bodhisattvas, bin ich am 5-Pfad-Modell interessiert, und so bevorzuge ich derzeit das Modell, welches von Kön-chog-jig-may-wang po präsentiert wurde und welches sich an Maitreya’s Abhisamayālaṃkāra orientiert und in englischer Übersetzung auf UMA Institute for Tibetan Studies verfügbar ist.

    Es ist also aus meiner Perspektive nicht sinnvoll, Pfade und deren Merkmale zu diskutieren, wenn nicht klar ist, auf welches Modell man sich beziehen will und wenn mehrere Praktizierende sich auf verschiedene Modelle beziehen, ist es auch nicht sinnvoll, dass diese Praktizierenden darüber diskutieren.

    :rad:

    Mein Motto: "Nur Materie ist real." Probier's mal aus :)

  • Monikamarie
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    • 13. Juni 2019 um 11:08
    • #11

    Aha

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    • 13. Juni 2019 um 14:15
    • #12
    stevie12:

    Es ist also aus meiner Perspektive nicht sinnvoll, Pfade und deren Merkmale zu diskutieren, wenn nicht klar ist, auf welches Modell man sich beziehen will und wenn mehrere Praktizierende sich auf verschiedene Modelle beziehen, ist es auch nicht sinnvoll, dass diese Praktizierenden darüber diskutieren.

    :rad:

    Liebe(r) Netsrot,

    zur Verdeutlichung wie ich das gemeint habe, stark vereinfachend:

    Das Modell, welches ich derzeit bevorzuge, nennt als Haupt-Merkmal des Eintrittes in den Pfad der Ansammlung den authentischen und ungekünstelten Entschluss, entweder den Daseinskreislauf zu verlassen (Hörer) oder die Erleuchtung eines Buddha zum Wohl der Anderen zu erlangen (Bodhisattva). Dieser Entschluss geht dann auch nicht mehr weg, d.h. er lässt sich immer wieder abrufen, und bildet die Basis für alles Weitere.

    Das Haupt-Merkmal des Eintrittes in den Pfad der Vorbereitung ist die mittelbare begriffliche Erkenntnis entweder der Selbstlosigkeit der Person (Hörer) oder der Leerheit (Bodhisattva).

    Das Merkmal des Eintrittes in den Pfad des Sehens ist das unmittelbare nicht-begriffliche 'Sehen' (Metapher) entweder der Selbstlosigkeit der Person (Hörer) oder der Leerheit (Bodhisattva).

    Wenn du jetzt sagen würdest: Das glaub ich aber nicht, dass es sich so verhält, dann wäre es sinnlos, wenn wir beide weiter darüber diskutieren würden, weil wir nicht ein und dasselbe Modell anwenden würden.

    Wenn du aber das gleiche Modell anwenden würdest, dann könnten wir darüber diskutieren wie wohl die Merkmale des Eintrittes in den Pfad genau zu verstehen sind und per Instrospektion könnte jeder für sich, ganz ehrlich und ohne sich was vorzumachen überprüfen, auf welchem Pfad man sich wohl befindet bzw. ob man den allerersten Pfad der Ansammlung überhaupt schon erlangt hat.

    :heart::rad:

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  • jianwang
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    • 13. Juni 2019 um 17:24
    • #13

    Bla bla bla

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

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    • 13. Juni 2019 um 18:37
    • #14

    Btw - meine Meinung zu "Pfadmodellen", bevor sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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    • 13. Juni 2019 um 21:39
    • #15

    Sry, doch ich werde nichts über Dr. Alexander B. sagen und auch nichts über meine Meinung zum tib. Buddhismus. In den Worten des Erhabenen liest sich vieles viel anders. Doch wenn ihr weiter philosophieren wollt, bitte sehr.

    _()_

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  • Netsrot
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    • 13. Juni 2019 um 22:33
    • #16

    jianwang,

    warum bla bla bla ? In dieser Welt möchte jeder wissen wo er steht.

  • xxx
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    • 14. Juni 2019 um 00:04
    • #17

    Es gibt nur einen buddh. Pfad und zwar den achtfachen Pfad !

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    • 14. Juni 2019 um 09:51
    • #18
    Bakram:

    Es gibt nur einen buddh. Pfad und zwar den achtfachen Pfad !

    Und zumindest - gemäß dem Modell des Palikanons - auch noch diese: 4 überweltlichen Pfade :heart:

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  • jianwang
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    • 14. Juni 2019 um 14:54
    • #19
    Netsrot:

    jianwang,

    warum bla bla bla ? In dieser Welt möchte jeder wissen wo er steht.

    Wirklich? Oder eher wo er gern stehen möchte?

    Philosophisches (in meinen Augen) Geschwafel zähle ich nicht zur Lehre. Aber vielleicht bin ich einfach zu konservativ für den "Neo-Buddhismus", der heutzutage um sich greift.

    _()_

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    • 14. Juni 2019 um 17:20
    • #20
    jianwang:

    Aber vielleicht bin ich einfach zu konservativ für den "Neo-Buddhismus", der heutzutage um sich greift.

    Liebe(r) jianwang,

    ich möchte dir nicht zu nahe treten, bitte versteh mich also nicht falsch. Aber wenn ich lese wie du reagierst, wenn du Worte siehst, die dir nicht gefallen, dann wirkt das auf mich als ob du Abneigung in dir hättest. Aber wenn du nun sagst, du seist buddhistisch konservativ, dann täusche ich mich wohl, weil du dann längst schon etwas Wirksames gegen Abneigung unternommen hättest.

    :heart:

    Abneigung wird übrigens wie Begierde, Stolz, Täuschung, falsche Sichtweisen endgültig und restlos erst auf dem Pfad der Meditation überwunden, wenn ich mich nochmal auf mein Pfadmodell beziehen darf.:rad:

    Das heißt allerdings nicht, dass man nicht vorher bereits etwas gegen die Manifestationen unternehmen kann.

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    4 Mal editiert, zuletzt von --- (14. Juni 2019 um 17:33)

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    • 14. Juni 2019 um 17:47
    • #21
    Netsrot:

    jianwang,

    warum bla bla bla ? In dieser Welt möchte jeder wissen wo er steht.

    Liebe(r) Netsrot,

    Standortbestimmung ist zwar gut, aber viel wichtiger finde ich an den diversen Pfadmodellen, dass sie darlegen, was es alles abzulegen gilt. Da diese Darlegungen oft sehr ins Detail gehen, können sie dabei helfen, die Wahrnehmung zu schärfen hinsichtlich der vielfältigen Manifestationen der eigenen Ignoranz.

    :rad:

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  • Niemand
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    • 14. Juni 2019 um 18:03
    • #22

    spannend wirds, wenn das Modell mal nicht mehr funktioniert. Wenn man dann trotzdem weiter macht und im Nebel immer nur den nächsten, unsicheren Schritt machen kann wird man auch demütiger. Solange es einfach so flutscht ist es für die meisten zu schwer, am Boden zu bleiben.

  • Netsrot
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    • 16. Juni 2019 um 19:29
    • #23

    Um noch mal auf die Frage , wo stehe ich zurückzukommen. Jeder kann sich doch glücklich schätzen wenn er von einem Menschen eine ehrliche Meinung über sich hört. Ob positiv oder negativ . Dies hat nichts damit zu tun, wie oder wo ich mich gerne sehen würde . Wie es jianwang sagt. Es ist schwierig sich selbst korrekt einzuschätzen. Der Geist gaukelt einem alles mögliche vor. Er( der Geist ) ist gefährlich so lange er nicht unter Kontrolle ist.

  • ---
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    • 17. Juni 2019 um 07:56
    • #24
    Netsrot:

    Um noch mal auf die Frage , wo stehe ich zurückzukommen. Jeder kann sich doch glücklich schätzen wenn er von einem Menschen eine ehrliche Meinung über sich hört. Ob positiv oder negativ . Dies hat nichts damit zu tun, wie oder wo ich mich gerne sehen würde . Wie es jianwang sagt. Es ist schwierig sich selbst korrekt einzuschätzen. Der Geist gaukelt einem alles mögliche vor. Er( der Geist ) ist gefährlich so lange er nicht unter Kontrolle ist.

    Lieber Netsrot,

    die Meinung von anderen würde ich ebenso kritisch sehen wie die eigene Meinung. Trotzdem denke ich, dass man nur selbst die Kapazität haben kann, sich 'einzuschätzen'. Aber diese Kapazität hat man halt nicht von vornherein, sondern muss sie als Teil des Pfades entwickeln. Dabei kann ein Lehrer eine maßgebliche Rolle spielen - nicht indem er einschätzende Meinungen äußert, sondern indem er Hinweise gibt wie die Kapazität zur Selbsteinschätzung zu entwickeln ist.

    Folgt man zB einem Pfad, dessen Hauptziel das Ablegen von Ignoranz ist, dann ist es wesentlich, dass man die Ignoranz in sich selbst aufspüren kann, weil man sich sonst frei davon wähnt, obgleich sie einen fest im Griff hat. Man muss sich üben die Ignoranz zu erkennen, wenn sie auftaucht, weil sie ja nicht immer gegenwärtig ist, und man muss erkennen können, wenn man ihr wieder aufgesessen ist. Ohne diese Kapazität dreht man sich unendlich im Kreise, glaubt mal Dieses und mal Jenes erlangt zu haben, jagt mal diesem und mal jenem Etappenziel nach, und ist doch nur Knecht der eigenen Ignoranz.[lz]

    Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen ... Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung.

    Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande.

    ...

    Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung des Nichtwissens folgt ... Aufhebung der Geburt werden Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung aufgehoben.

    Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zustande."[/lz]

    Paṭiccasamuppāda Sutta

    :rad:

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  • Netsrot
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    • 17. Juni 2019 um 20:22
    • #25

    Lieber Niemand ,

    da hast du wohl recht. Wenn es " einfach " so flutscht wird man stolz und man entwickelt Gier, die Gier wieder da an zukommen wo man das letzte mal gewesen ist. Es folgt dann eine Phase der Übung um dann wieder zu erkennen, das man Leidenschaften oder Phantasien aufgesessen ist, die einen daran hindern zu sehen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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