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  1. Buddhaland Forum
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Wie genau beginnen?

  • Norbu
  • 11. April 2019 um 19:09
  • Zum letzten Beitrag
  • Norbu
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    • 11. April 2019 um 19:09
    • #1

    Ich habe einiges an Büchern gelesen. Ich meditiere auch brav und regelmäßig und lasse die aufkommenden Gedanken zu, bewerte sie nicht und schiebe sie dann weg. Wie war Euer Einstieg? Ich finde es sehr schwer. Als nächstes ruft ein Buch über Zen. Ich weiß, man soll nicht übertreiben. Aber wann weiß man, der Weg ist richtig? Danke vorab.

    Norbu

    :tee:^^

  • Nyinje ☼ 11. April 2019 um 19:12

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Festus
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    • 11. April 2019 um 19:23
    • #2
    Norbu:

    Wie war Euer Einstieg?

    Ich habe mit Lesen begonnen. Dann habe ich viele Jahre allein zu Hause gesessen. Und dann ins Telefonbuch geschaut. Internet gab es noch nicht. So bin ich beim Zen gelandet.

    Norbu:

    Aber wann weiß man, der Weg ist richtig?

    Wenn der Weg richtig ist.:)

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Alaya
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    • 11. April 2019 um 20:23
    • #3

    Ich denke schon, dass neben dem richtigen was hier geschrieben wurde , es auch konkretere Prüfsteine geben kann.

    Du meditiert also regelmäßig und bemühst dich nicht zu bewerten . So weit so gut.

    Wenn du dich weiter vertiefen möchtest kannst du dir ja mal buddhistische Ethik anschauen.

    ist es wirklich richtig was der Buddhismus zum richtigen Handeln sagt? Wo merkst du das in deinem Alltag? Ist es korrekt was der Buddhismus über korrekte Meditation sagt? Wenn ja wo merkst du das in deinem Alltag? Hast du dies alles tief genug verinnerlicht? Falls nicht wie kannst du es vertiefen?

    Ich denke durch dieses Verhalten kannst du den Buddhismus prüfen und wirst auch sicherer nach einiger Zeit.

    Liebe Grüße

    Tobias

  • Norbu
    Themenautor
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    • 12. April 2019 um 05:25
    • #4

    Danke Euch allen. Ja man merkt schon im Alltag viele Dinge anders sieht/bewertet. Ich fühle mich schon auf einem guten Weg. Aber irgendwie fehlt das „Ich bin Buddhist“. Kann Euch nicht sagen warum, aber derzeit fühlt es sich zwar gut und richtig an. Aber ich weiß eben nicht, ob mein Weg der ist, der vorgesehenen ist.

    :tee:^^

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. April 2019 um 07:14
    • #5
    Norbu:

    Aber ich weiß eben nicht, ob mein Weg der ist, der vorgesehenen ist.

    Wer weiß das schon? :?

  • Festus
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    • 12. April 2019 um 07:49
    • #6
    Sherab:

    Wer weiß das schon?

    Ich.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. April 2019 um 08:03
    • #7
    Festus:
    Sherab:

    Wer weiß das schon?

    Ich.

    Jetzt vielleicht. Aber auch schon zu Beginn Deines Weges?

  • Festus
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    • 12. April 2019 um 08:22
    • #8

    Ja. Denn egal welchen Weg ich gegangen bin, welche Kurven und Sackgassen, es waren meine und somit gut für mich.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Monikamarie
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    • 12. April 2019 um 08:40
    • #9
    Norbu:

    Danke Euch allen. Ja man merkt schon im Alltag viele Dinge anders sieht/bewertet. Ich fühle mich schon auf einem guten Weg. Aber irgendwie fehlt das „Ich bin Buddhist“. Kann Euch nicht sagen warum, aber derzeit fühlt es sich zwar gut und richtig an. Aber ich weiß eben nicht, ob mein Weg der ist, der vorgesehenen ist.

    Hallo und herzlich Willkommen Norbu,

    dass Du noch nicht fühlst "ich bin Buddhist", halte ich für "normal". Ich beschäftige mich seit über 40 Jahren mit östlichen Philosophien und Buddhismus. Erst heute - d. h. in den letzten 10 Jahren - habe ich mich intensiv mit Buddhas Lehre beschäftigt. Aber ich fühle mich nicht als Buddhistin, obwohl ich bereits vor 27 Jahren Zuflucht genommen habe. Aber was heißt das schon?

    Ich habe mir von Anfang an keine Sorgen über den richtigen Weg gemacht. Ich habe mich hingezogen gefühlt und alles gelesen, was mir interessant erschien, ob Zen oder Dalai Lama.

    Vertrau Deinem Gefühl und untersuche alles auf den Wahrheitsgehalt, mache Erfahrungen mit dem Weg.

    Das ist meine persönliche Empfehlung. Was kann Dir schon geschehen?

    _()_

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 12. April 2019 um 11:01
    • #10
    Norbu:

    Ich habe einiges an Büchern gelesen. Ich meditiere auch brav und regelmäßig und lasse die aufkommenden Gedanken zu, bewerte sie nicht und schiebe sie dann weg. Wie war Euer Einstieg? Ich finde es sehr schwer. Als nächstes ruft ein Buch über Zen. Ich weiß, man soll nicht übertreiben. Aber wann weiß man, der Weg ist richtig? Danke vorab.

    Norbu

    Umwege erhöhen die Ortskenntnis, heißt es. Das bedeutet, es ist nicht schlimm, erstmal auszuprobieren, sich anzunähern, ggf zu verwerfen, flexibel mit seinem Weg als Anfänger umzugehen.

    Gut an Meditation an sich finde ich, dass eine innere Stimme, ein Instinkt für das, was "richtig" ist, gestärkt wird. Sie ist ja oft so leise, weil sie überlagert wird von Konzepten, Sorgen, Wünschen etc. Also ist es gut, sich einfach auf den Weg zu machen, so wie Du es tust, und das gesunde Zweifeln und Prüfen beizubehalten, sofern es nötig ist oder sich ereignet.

    Es würde sich zwar schöner anfühlen, keine Zweifel mehr zu haben, aber es wäre nicht unbedingt besser.

    Ich bin irgendwann an den Punkt gekommen, wo ich stark spürte: "Hier bin ich goldrichtig." Bevor ich diese Aussage aber so für mich machen konnte, musste ich vorher dringend die Erfahrung von "Hier nicht richtig" gemacht haben. Sonst hätte ich es nicht wirklich so klar beurteilen können.

    Bevor ich zum Buddhismus kam, war ich Anhängerin eines sektenartigen Kultes, die Leute sehen sich selbst aber keinesfalls als Sekte sondern als "spirituelle Bewegung". Das war für mich eine gute wichtige Übung, mit der Zeit den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Versprechungen und Resultat zu identifizieren. Ich habe dadurch gelernt, die Dinge wirklich geduldig über längere Zeit zu prüfen. Eine empfohlene Meditation probiere ich zunächst ergebnisoffen aus. Wenn ich sehe, ich werde dadurch im Geist enger und ähnliches - dann kann ich heute aufgrund meiner Erfahrung klar feststellen: "Dies ist für mich nicht richtig."

    Selbst bei meinem Weg, den ich nun klar seit bald 10 Jahren eingeschlagen habe, gibt es Phasen des Zweifels, die ich für sehr wertvoll halte. Der Zweifel bringt mich dazu, den Dingen auf den Grund zu gehen, tief über alles nachzudenken. Der "richtige Weg" muss solchen Prüfstand aushalten können. Ich gehe aus Zweifelsphasen, die zum Glück nicht so häufig sind, immer vertieft hervor. Sie bewirken, dass ich das, was ich praktiziere, umso besser verstehe.

    Letzter Tipp zum Lesen: Nur ein gutes Buch zur Zeit, damit man sich nicht verzettelt und die Ebenen nicht verwirrt. Es gibt in den Traditionen Unterschiede, die zunächst wie Widersprüche wirken - im großen Überblick aber keine sind. Gut ist, sich auf ein Thema zur Zeit richtig einzulassen, anstatt sich nur mit einem Mischmasch multipler Themen zu berieseln.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


    Einmal editiert, zuletzt von Lirum Larum (12. April 2019 um 11:10)

  • Bunjirich
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    • 12. April 2019 um 15:35
    • #11

    Der Weg ist richtig wenn es dein Weg ist. Er ist richtig wenn du nicht versucht einen bestimmten Weg zu gehen.

  • Norbu
    Themenautor
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    • 12. April 2019 um 21:06
    • #12

    Danke allen für die vielen tollen Hilfestellungen. 😃

    :tee:^^

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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