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Buddhismus als Ego Trip

  • Avalokiteshvara
  • 2. April 2019 um 22:27
  • Zum letzten Beitrag
  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 2. April 2019 um 22:27
    • #1

    Im Buddhismus geht es darum das Ich als Illusion zu erkennen und somit aufzulösen.

    Nun habe ich um laufe der Zeit immer wieder Buddhisten erlebt die ihr Ego mit dem Buddhismus aufblähen. Solche die dann mit zunehmender Praxis zunehmend überheblich wurden und sich für bessere Menschen hielten.

    Eine Art Herren Mensch vom Gebaren her.

    Kennt ihr solche Menschen?

    Kennt ihr sowas von euch selbst?

    Wie geht ihr mit solchen Menschen um?

    Wie kann man ihnen helfen zu erkenn das ein Ego Trip das Gegenteil von Buddha Lehre ist..

  • Sungi
    Gast
    • 2. April 2019 um 22:31
    • #2

    Das Nicht-Sebst wirklich zu verstehen ist eine der letzten Realisationen die ein Praktizieredner hat. Es gibt überall arrogante und stolze Leute, aber so lange man auch an das Selbst anhaftet, aber nicht sebstgerecht und egoistisch ist, kann man damit leben.

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 2. April 2019 um 22:37
    • #3

    Ich kenne das bei mir selbst. Das Leben hat mir glücklicherweise genügend Lektionen erteilt, damit ich von meinem hohen Ross herunterkomme. Stolz ist nach wie vor da, aber wenigstens nicht mehr so aufgebläht, dass mich andere kaum ertragen können. (Hoffe ich :nosee:)

    Über andere mache ich mir nicht zu viele Gedanken. Die gehen ihren Weg schon und da sich die Dinge permanent ändern wird auch dort aufgeblasenes Ego nicht ewig bleiben. Nur wenn andere zu Schaden kommen dadurch sollte man nicht wegschauen. Wobei ich die Gradwanderung oft schwierig finde, wann es angebracht ist etwas zu sagen und wie. Aber ich lerne noch.

  • Martin1980
    Gast
    • 2. April 2019 um 22:54
    • #4
    Avalokiteshvara:

    Kennt ihr solche Menschen?

    Kennt ihr sowas von euch selbst?

    Wie geht ihr mit solchen Menschen um?

    Wie kann man ihnen helfen zu erkenn das ein Ego Trip das Gegenteil von Buddha Lehre ist..

    Ich kenne keine perfekten Menschen. Ich freue mich für alle auf dem Pfad. Mehr als loslassen kann ich nicht tun.

    Ich mache meine Arbeit und versuche mich mit anderen auszutauschen. Oft lerne ich was, oft kann ich was vermitteln, aber in Wirklichkeit kann ich die äußeren Umstände nicht auf Dauer beeinflussen.

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 2. April 2019 um 23:00
    • #5
    Martin1980:
    Avalokiteshvara:

    Kennt ihr solche Menschen?

    Kennt ihr sowas von euch selbst?

    Wie geht ihr mit solchen Menschen um?

    Wie kann man ihnen helfen zu erkenn das ein Ego Trip das Gegenteil von Buddha Lehre ist..

    Ich kenne keine perfekten Menschen. Ich freue mich für alle auf dem Pfad. Mehr als loslassen kann ich nicht tun.

    Ich mache meine Arbeit und versuche mich mit anderen auszutauschen. Oft lerne ich was, oft kann ich was vermitteln, aber in Wirklichkeit kann ich die äußeren Umstände nicht auf Dauer beeinflussen.

    Alles anzeigen

    Was tun wenn die Praxis zu mehr Ego Anhaftung führt?

  • Martin1980
    Gast
    • 2. April 2019 um 23:11
    • #6
    Avalokiteshvara:
    Martin1980:

    Ich kenne keine perfekten Menschen. Ich freue mich für alle auf dem Pfad. Mehr als loslassen kann ich nicht tun.

    Ich mache meine Arbeit und versuche mich mit anderen auszutauschen. Oft lerne ich was, oft kann ich was vermitteln, aber in Wirklichkeit kann ich die äußeren Umstände nicht auf Dauer beeinflussen.

    Was tun wenn die Praxis zu mehr Ego Anhaftung führt?

    Die Sache ist so schwer weil sie so einfach ist.

    Sila, samadhi, Panna.

    Praxis ist erkennen, akzeptieren, loslassen.

    Was ist in mir, und was möchte ich fördern oder ablegen.

    Wer ist stolz?

    Wer möchte den anderen Menschen erzählen wie ein Buddhist sein sollte?

    Die Praxis ist eine Herzensangelegenheit. Himmel und Hölle, Hass und Frieden, Freiheit und Gefangenschaft existieren nur dort.

    Das Leiden wird nicht verschwinden , aber die Idee von dem ich wird verschwinden.

    Und nichts als Frieden bleibt dann übrig.

    Es gibt keine Hoffnung für Samsara.

  • Horin
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    6. Mai 2017
    • 2. April 2019 um 23:19
    • #7

    Der grösste Egotrip war als ich damals dachte, Satori sei das Ende der Reise...und wurde auf den Boden der Tatsachen gebracht, als ich gemerkt habe was anicca in diesem Zusammenhang bedeutet

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 2. April 2019 um 23:20
    • #8
    Martin1980:
    Avalokiteshvara:

    Was tun wenn die Praxis zu mehr Ego Anhaftung führt?

    Die Sache ist so schwer weil sie so einfach ist.

    Sila, samadhi, Panna.

    Praxis ist erkennen, akzeptieren, loslassen.

    Was ist in mir, und was möchte ich fördern oder ablegen.

    Wer ist stolz?

    Wer möchte den anderen Menschen erzählen wie ein Buddhist sein sollte?

    Die Praxis ist eine Herzensangelegenheit. Himmel und Hölle, Hass und Frieden, Freiheit und Gefangenschaft existieren nur dort.

    Das Leiden wird nicht verschwinden , aber die Idee von dem ich wird verschwinden.

    Und nichts als Frieden bleibt dann übrig.

    Es gibt keine Hoffnung für Samsara.

    Alles anzeigen

    Du beschreibst ja Praxis aber wenn genau diese zu mehr Ego führt muss irgendwo da ein Fehler im System sein.

  • Sungi
    Gast
    • 2. April 2019 um 23:32
    • #9

    Wenn es darum geht dass man sich wegen ethisch richtigen Verhalten aufgrund der buddhistischen Praxis stolzer fühlt als ohne, kann ich von mir persönlich sagen, dass das bei mir nicht so ist. Ich war eigentlich schon immer, auch ohne Buddhismus so eingestellt. Das wird aber bei vielen Westlern so sein, wenn sie sich dementsprechend interessieren.

    Um großen Stolz aufzubauen hätte mein Leben anders verlaufen müssen, dazu hatte ich bisher keine Gelegenheit. So gesehen ist das vielleicht besser.

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 00:06
    • #10
    mkha':

    :) Ich bin fast vier Jahrzehnte dabei, dennoch muss ich täglich auf die Fallstricke achten. Darf ich Dir einige zeigen?


    Du beurteilst Deine Mitmenschen:

    Avalokiteshvara:

    1.) Buddhisten ... die ihr Ego mit dem Buddhismus aufblähen.

    2.) Solche die ... zunehmend überheblich wurden

    3.) ... sich für bessere Menschen hielten.

    4.) Eine Art Herren Mensch vom Gebaren her.

    5.) Leute die offensichtlich überheblich wegen ihrer Praxis wurden (und)
    6.) aus ihrer Überheblichkeit heraus offensichtlichen Unsinn (falsches Dharma) erzählt haben.

    Sie stören Dich:

    Avalokiteshvara:

    Ich habe bei mir selbst festgestellt, dass Leute

    1.) die offensichtlich überheblich wegen ihrer Praxis wurden mich ziemlich gestört haben.

    2.) die neu dabei waren auch noch auf solche wichtigtuer ein gestürzt haben, hat bei mir selber dann zu störgefühlen geführt.

    Dennoch schreibst Du:

    Avalokiteshvara:

    Ich kann mich bei mir nicht daran erinnern mich durch die Praxis für etwas besseres zu halten. Ich merke selber auch in ändern Bereichen ziemlich schnell wenn etwas einfach mein Ego füttert und Erde mich dann immer direkt.

    Störgefühle basieren nicht auf Äußerem, weder auf Lebewesen, noch auf Dingen, oder Situationen; sie entstehen, (wie jeder andere Geisteszustand auch), einzig aufgrund Deiner Sicht der Dinge im eigenen Geist.

    Da auch ich auf dem Pfad unterwegs bin, weiß ich sehr genau, dass das nicht immer einfach ist. Mein Mitgefühl gilt daher mir selbst - und einem jeden, der hier und dort ins Straucheln gerät - oder auch komplett abrutscht.

    Manchem greife ich unter die Arme, in dem ich z.B. versuche, nach bestem Wissen und Können zu erklären, wie ich die Dinge sehe, wieder anderen empfehle ich, dies oder jenes vorzugsweise mit ihren Lehrern zu besprechen. Bei wieder anderen weiß ich (zumindest irgendwann), dass alles, was ich sagen könnte, nichts nützen würde - und dann schweige ich, da meine Kenntnisse ganz offensichtlich nicht ausreicheṇ.

    LG mkha' (... , die hofft, dass Du sie nun nicht auch noch für überheblich hältsṭ ;))

    Alles anzeigen

    Es ist nur leider keine Antwort.

    Wir alle beurteilen andere direkt oder indirekt.

    Auch störgefühle treten noch lange Zeit mehr oder weniger auf.

    Es geht bei der Frage um das was Sungi geschrieben hat.

    "Wenn es darum geht dass man sich wegen ethisch richtigen Verhalten aufgrund der buddhistischen Praxis stolzer fühlt als ohne,"

    Ich sehe die Parallele zwischen den beiden Sachverhalten nicht da die Motivation, die Ursachen hier unterschiedlich sind.

    Fall 1:

    Ich verhalte mich jetzt ethisch korrekt ich meditiere und höre Buddhistische Belehrungen. Ich bin auf dem Weg der Egolosigkeit.

    Ego wächst leid entsteht.

    Fall2:

    Ich störe mich am oben genannten verhalten da Ego wächst leid entsteht.

    Einmal editiert, zuletzt von Avalokiteshvara (3. April 2019 um 00:12)

  • Sunu
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    • 3. April 2019 um 00:18
    • #11
    Avalokiteshvara:

    Im Buddhismus geht es darum das Ich als Illusion zu erkennen und somit aufzulösen.

    Nun habe ich um laufe der Zeit immer wieder Buddhisten erlebt die ihr Ego mit dem Buddhismus aufblähen. Solche die dann mit zunehmender Praxis zunehmend überheblich wurden und sich für bessere Menschen hielten.

    Eine Art Herren Mensch vom Gebaren her.

    Kennt ihr solche Menschen?

    Kennt ihr sowas von euch selbst?

    Wie geht ihr mit solchen Menschen um?

    Wie kann man ihnen helfen zu erkenn das ein Ego Trip das Gegenteil von Buddha Lehre ist..

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    Man kann den Leuten ja auch nur vor den Kopf gucken.. woher will man wissen, ob sich jemand wirklich für etwas besseres hält? Ich erwische mich manchmal dabei, so etwas über andere zu denken, die sehr sicher und present auftreten.. Aber dabei bin ich eigentlich der jenige der sich in dem Moment für etwas schlechteres hält und ob sich der andere wirklich für etwas besseres hält weiß ich gar nicht... Vlt. hält er sich sogar für etwas schlechteres und versucht das zu überspielen... Oder aber er denkt überhaupt nicht an so etwas...

    Manchmal lösen auch Sutten in denen der "Erhabene" in Dritter Person von sich spricht irgendeine unangenehmes Gefühle in mir aus..

    So wie in MN 12 z. B.


    [lz]

    Sāriputta, der Tathāgata hat diese zehn Kräfte eines Tathāgata, und weil er diese besitzt, beansprucht er den Platz als Anführer der Herde, läßt seinen Löwenruf in den Versammlungen ertönen, und setzt das Rad des Brahmā  in Bewegung. Was sind die zehn?"

    10. (1) "Da versteht der Tathāgata der Wirklichkeit entsprechend das Mögliche als möglich und das Unmögliche als unmöglich. Und das ist eine Kraft eines Tathāgata, die der Tathāgata hat, kraft derer er den Platz als Anführer der Herde beansprucht, seinen Löwenruf in den Versammlungen ertönen läßt, und das Rad des Brahmā in Bewegung setzt."

    11. (2) "Wiederum versteht der Tathāgata der Wirklichkeit entsprechend die Folgen begangener Handlungen, vergangene, zukünftige und gegenwärtige, mit den Möglichkeiten und mit den Ursachen. Auch das ist eine Kraft eines Tathāgata, die der Tathāgata hat, kraft derer er den Platz als Anführer der Herde beansprucht, seinen Löwenruf in den Versammlungen ertönen läßt, und das Rad des Brahmā in Bewegung setzt."

    12. (3) "Wiederum versteht der Tathāgata der Wirklichkeit entsprechend die Wege, die zu allen Bestimmungsorten führen. Auch das ist eine Kraft eines Tathāgata, die der Tathāgata hat, kraft derer er den Platz als Anführer der Herde beansprucht, seinen Löwenruf in den Versammlungen ertönen läßt, und das Rad des Brahmā in Bewegung setzt.".....


    [/lz]

    Aber das ist dann eben mein Problem.....

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 00:40
    • #12
    mkha':
    Avalokiteshvara:

    Ich störe mich am oben genannten verhalten da Ego wächst leid entsteht.

    Hast Du Deine Mitmenschen denn schon einmal auf ihr Dich störendes Verhalten angesprochen?

    Avalokiteshvara:

    Ich verhalte mich jetzt ethisch korrekt ich meditiere und höre Buddhistische Belehrungen. Ich bin auf dem Weg der Egolosigkeit.

    Ego wächst leid entsteht.

    Stolze Leistung, ... doch ich würde mir dennoch nicht zutrauen, meinen Mitmenschen all dies abzusprechen.

    Es existiert doch ein tatsächliches Hindernis wenn aus der Praxis Stolz entsteht. Oder siehst du dies anders?

    Es geht mir nur um die komponente der Arroganz es ist doch ein problematischer Widerspruch.

    Ich spreche Menschen die Überheblichkeit an den Tag legen nicht darauf an.

    Ich lasse sie wie sie sind.

    Guck dir alleine mal an wie weit in gewissen Zentren in Deutschland der Rassismus und Sexismus verbreitet ist. Dies hängt meiner Meinung nach immer mit Überheblichkeit zusammen.

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 00:54
    • #13

    Ich Frage mich halt auch bis zu welchem Punkt bleibt man bei sich selber?

    Ab wann geht man mit anderen Menschen aufgrund ihres Verhaltens ins Kontakt und sucht nicht bei sich?

  • Alephant
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    1. April 1980 (46)
    • 3. April 2019 um 01:03
    • #14

    [lz]

    "Aber hier, Cundo, sollt ihr Selbstläuterung üben:

    'Die anderen werden in Wut geraten, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden das Leben rauben, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden Nichtgegebenes nehmen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden unkeusch leben, wir keusch', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden lügen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden heimliche Rede führen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden rohe Rede gebrauchen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden Geschwätz pflegen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden selbstsüchtig sein, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden gehässig sein, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden falsche Erkenntnis pflegen, wir rechte Erkenntnis', ...

    'Die anderen werden falsche Gesinnung pflegen, wir rechte Gesinnung', ...

    'Die anderen werden falsche Rede pflegen, wir rechte Rede, ...

    'Die anderen werden falschen Handel pflegen, wir rechten Handel', ...

    'Die anderen werden falschen Wandel pflegen, wir rechten Wandel', ...

    'Die anderen werden falsches Mühn pflegen, wir rechtes Mühn', ...

    'Die anderen werden falsche Einsicht pflegen, wir rechte Einsicht', ...

    'Die anderen werden falsche Vertiefung pflegen, wir rechte Vertiefung', ...

    'Die anderen werden falsches Wissen pflegen, wir rechtes Wissen', ...

    'Die anderen werden falsche Erlösung pflegen, wir rechte Erlösung', ...

    'Die anderen werden sich von matter Müde beschleichen lassen, wir aber werden matte Müde verscheuchen', ...

    'Die anderen werden sich brüsten, wir aber werden demütig bleiben', ...

    'Die anderen werden hin und her schwanken, wir aber werden unserer Sache gewiß sein', so ist Selbstläuterung zu üben.

    'Die anderen werden zürnen, wir aber werden nicht zürnen', ...

    'Die anderen werden zwieträchtig sein, wir aber werden einträchtig sein', ...

    'Die anderen werden heucheln, wir aber werden nicht heucheln', ...

    'Die anderen werden neiden, wir aber werden nicht neiden', ...

    'Die anderen werden eifern, wir aber werden nicht eifern', ...

    'Die anderen werden eigennützig sein, wir aber werden nicht eigennützig sein', ...

    'Die anderen werden listig sein, wir aber werden nicht listig sein', ...

    'Die anderen werden gleisnerisch sein, wir aber werden nicht gleisnerisch sein', ...

    'Die anderen werden störrisch sein, wir aber werden nicht störrisch sein,' ...

    'Die anderen werden eitel sein, wir aber werden nicht eitel sein', ...

    'Die anderen werden ungestüm sein, wir aber werden sanft bleiben', ...

    'Die anderen werden Freunde des Schlechten sein, wir aber werden Freunde des Guten sein', ...

    'Die anderen werden sich gehn lassen, wir aber werden unermüdlich sein', ...

    'Die anderen werden Mißtrauen hegen, wir aber werden Vertrauen hegen', ...

    'Die anderen werden unverschämt sein, wir aber werden uns schämen', ...

    'Die anderen werden gewissenlos sein, wir aber werden gewissenhaft sein', ...

    'Die anderen werden unerfahren sein, wir aber werden vielerfahren sein', ...

    'Die anderen werden nachgeben, wir aber werden ausharren', ...

    'Den anderen wird sich die Einsicht trüben, uns aber wird die Einsicht klar bleiben', ...

    'Die anderen werden töricht sein, wir aber weise', so ist Selbstläuterung zu üben.[/lz]

    Majjhima Nikaya 8

  • Alephant
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    • 3. April 2019 um 01:06
    • #15
    Avalokiteshvara:

    Ab wann geht man mit anderen Menschen aufgrund ihres Verhaltens ins Kontakt und sucht nicht bei sich?

    Im Grunde ist der Kontakt immer mit eigenen Vorstellungen und Bewusstsein (über anderes). Man kann achtsam mit anderen sprechen und Fragen stellen. Man kann auch achtsam Gefühle betrachten.

    Man kann beides auch unachtsam tun.

  • CCC
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    • 3. April 2019 um 05:13
    • #16

    Ich wäre da immer sehr vorsichtig andere zu beurteilen.

    Ich habe das selbst schon erlebt.

    Ich bin früher immer zu einer Meditationsgruppe gegangen, das war damals gut und wichtig für mich.

    Inzwischen meditiere ich im Alltag lieber allein zu Hause.

    Was ich später dann mal von einer Freundin zu hören bekam war, dass ich es ja nicht mehr "nötig" hätte...

    So hatte SIE das aufgefasst :nosee:.

    Und vor einigen Jahren war ich bei einem Retreat, ich war nach dem Frühstück mit einer anderen Frau zum Gemüse schneiden eingeteilt.

    Das war ein für mich sehr aufwühlendes Retreat und ich habe nach der Arbeit immer noch gerne geduscht, bevor es um 11Uhr zum Vortrag ging, deshalb beeilte ich mich manchmal mit dem Gemüse schneiden.

    Später las ich im Gästebuch einen Eintrag von der anderen Frau.

    Dass ihre Mitgemüseschneiderin (also ich), einen Schnelligkeitswettbewerb draus gemacht hätte und sie sich in Gelassenheit geübt hat:eek:.

    Da fühlte ich mich erst mal vor den Kopf gestossen und verletzt , denn ich hatte ganz andere Sorgen in dem Retreat...

    Und nicht eine Sekunde an So was gedacht, was sie mir unterstellt hat.

    Ich wollte dann meinen Kommentar dazu schreiben, hab's dann aber gelassen.

    Jedenfalls ein gutes Beispiel, was sich für Hirngespinste in unseren Köpfen breit machen können.

  • jianwang
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    • 3. April 2019 um 05:43
    • #17

    Das Ego ist doch ein schlimmer Bub. Anstelle zu vergehen, beschäftigt es den Geist mit solchen Dingen wie das Betrachten und Beurteilen Anderer. Schlau, schlau vom Ego...

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Turmalin 1
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    • 3. April 2019 um 10:58
    • #18
    Avalokiteshvara:

    Guck dir alleine mal an wie weit in gewissen Zentren in Deutschland der Rassismus und Sexismus verbreitet ist. Dies hängt meiner Meinung nach immer mit Überheblichkeit zusammen.

    Könntest du das bitte näher erläutern? Rassismus und Sexismus? Wie und wo? Falls es allerdings wieder nur um ON geht trete ich von der Anfrage gern zurück.

    Ansonsten könntest du es vielleicht noch erläutern, wieso dein Geistesprodukt, deine Mitmenschen als überheblich zu bezeichnen, dich selbst aber auf dem "Trip der Egolosigkeit", nicht eigener Überheblichkeit entspringen sollte?

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 11:11
    • #19

    Habe ich bereits musst du nur den Thread aufmerksam lesen;)

    Offensichtlich gibt es hier auch einige von der Sorte die sich auf den Schlips getreten fühlen.

  • Turmalin 1
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    • 3. April 2019 um 11:16
    • #20
    Avalokiteshvara:

    Habe ich bereits musst du nur den Thread aufmerksam lesen;)

    Offensichtlich gibt es hier auch einige von der Sorte die sich auf den Schlips getreten fühlen.

    ich fühle mich in keiner Weise irgendwie auf den Schlips getreten. Das mit dem Rassismus hat mich einfach interessiert. Da ich etwas beobachtet habe, was ich mit Erstaunen als "Rassismus gegen die eigene Rasse" beurteilt habe. In welchem deiner Posts beschreibst du das denn näher?

  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 11:19
    • #21
    Avalokiteshvara:
    mkha':

    :) Ich bin fast vier Jahrzehnte dabei, dennoch muss ich täglich auf die Fallstricke achten. Darf ich Dir einige zeigen?


    Du beurteilst Deine Mitmenschen:

    Sie stören Dich:

    Dennoch schreibst Du:

    Störgefühle basieren nicht auf Äußerem, weder auf Lebewesen, noch auf Dingen, oder Situationen; sie entstehen, (wie jeder andere Geisteszustand auch), einzig aufgrund Deiner Sicht der Dinge im eigenen Geist.

    Da auch ich auf dem Pfad unterwegs bin, weiß ich sehr genau, dass das nicht immer einfach ist. Mein Mitgefühl gilt daher mir selbst - und einem jeden, der hier und dort ins Straucheln gerät - oder auch komplett abrutscht.

    Manchem greife ich unter die Arme, in dem ich z.B. versuche, nach bestem Wissen und Können zu erklären, wie ich die Dinge sehe, wieder anderen empfehle ich, dies oder jenes vorzugsweise mit ihren Lehrern zu besprechen. Bei wieder anderen weiß ich (zumindest irgendwann), dass alles, was ich sagen könnte, nichts nützen würde - und dann schweige ich, da meine Kenntnisse ganz offensichtlich nicht ausreicheṇ.

    LG mkha' (... , die hofft, dass Du sie nun nicht auch noch für überheblich hältsṭ ;))

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    Es ist nur leider keine Antwort.

    Wir alle beurteilen andere direkt oder indirekt.

    Auch störgefühle treten noch lange Zeit mehr oder weniger auf.

    Es geht bei der Frage um das was Sungi geschrieben hat.

    "Wenn es darum geht dass man sich wegen ethisch richtigen Verhalten aufgrund der buddhistischen Praxis stolzer fühlt als ohne,"

    Ich sehe die Parallele zwischen den beiden Sachverhalten nicht da die Motivation, die Ursachen hier unterschiedlich sind.

    Fall 1:

    Ich verhalte mich jetzt ethisch korrekt ich meditiere und höre Buddhistische Belehrungen. Ich bin auf dem Weg der Egolosigkeit.

    Ego wächst leid entsteht.

    Fall2:

    Ich störe mich am oben genannten verhalten da Ego wächst leid entsteht.

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  • Avalokiteshvara
    Gast
    • 3. April 2019 um 11:23
    • #22
    Turmalin:
    Avalokiteshvara:

    Habe ich bereits musst du nur den Thread aufmerksam lesen;)

    Offensichtlich gibt es hier auch einige von der Sorte die sich auf den Schlips getreten fühlen.

    ich fühle mich in keiner Weise irgendwie auf den Schlips getreten. Das mit dem Rassismus hat mich einfach interessiert. Da ich etwas beobachtet habe, was ich mit Erstaunen als "Rassismus gegen die eigene Rasse" beurteilt habe. In welchem deiner Posts beschreibst du das denn näher?

    Der Rassismus gegen die eigene Rasse entsteht aus der absoluten Unfähigkeit der Korrupten etablierten deutschen polit Klasse.

  • Aravind
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    • 3. April 2019 um 11:30
    • #23
    Avalokiteshvara:

    Irgendwo läuft doch was schief, wenn man mit der Meditation und den Belehrungen die man empfängt sein Ego füttert.

    Etwas ja. Aber so lange bei Dir nichts schiefer läuft als normal, was ist das Problem? ;)

    Avalokiteshvara:

    Ich habe bei mir selber festgestellt, dass Leute die offensichtlich überheblich wegen ihrer Praxis wurden mich ziemlich gestört haben.

    Avalokiteshvara:

    Ich habe bei mir selber festgestellt, dass Leute die offensichtlich überheblich wegen ihrer Praxis wurden mich ziemlich gestört haben.

    Zum einen weil ich Menschen erlebt habe die dann wirklich aus ihrer Überheblichkeit heraus offensichtlichen Unsinn (falsches Dharma) erzählt haben.

    Und sich Leute die neu dabei waren auch noch auf solche wichtigtuerein gestürzt haben, hat bei mir selber dann zu störgefühlen geführt.

    Irgendwo läuft doch was schief, wenn man mit der Meditation und den Belehrungen die man empfängt sein Ego füttert.

    Genau. IMHO fütterst Du gerade Dein Ego, in dem Du begründest, warum die anderen schuld sind, dass bei Dir Störgefühle entstehen. Anstatt zu gucken: "Warum stört mich das", aus Dir selbst heraus.

    Das heißt nicht, dass Du nicht höflich sagen kannst: "Das, was Du da sagst, entspricht meiner Meinung/Erfahrung nach nicht der Lehre". Aber eben, weil das Deine Meinung ist, und Du den Dhamma (so, wie Du ihn verstehst) wichtig findest; nicht, weil Dich gerade Störgefühle plagen und Du den anderen in die Schranken weisen willst.

    Zu Deiner Frageliste:

    (1) Kennt ihr solche Menschen? Klar. Einer sitzt auf gerade auf meinem Schreibtischstuhl :)

    (2) Kennt ihr sowas von euch selbst? Siehe (1)

    (3) Wie geht ihr mit solchen Menschen um? Liebevoll wie mit allen anderen; manchmal sehr bestimmt.

    (4) Wie kann man ihnen helfen zu erkenn das ein Ego Trip das Gegenteil von Buddha Lehre ist. Geht mich nichts an, außer da, wo es mich selbst direkt betrifft.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Turmalin 1
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    • 3. April 2019 um 11:32
    • #24
    Avalokiteshvara:

    Der Rassismus gegen die eigene Rasse entsteht aus der absoluten Unfähigkeit der Korrupten etablierten deutschen polit Klasse.

    hä :?:

    die Frage war nicht wie er entsteht sondern was du für rassistische Aussagen im buddhistischen Zusammenhang gehört hast und wo genau?

  • Sunu
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    • 3. April 2019 um 12:30
    • #25
    Avalokiteshvara:
    Turmalin:

    ich fühle mich in keiner Weise irgendwie auf den Schlips getreten. Das mit dem Rassismus hat mich einfach interessiert. Da ich etwas beobachtet habe, was ich mit Erstaunen als "Rassismus gegen die eigene Rasse" beurteilt habe. In welchem deiner Posts beschreibst du das denn näher?

    Der Rassismus gegen die eigene Rasse entsteht aus der absoluten Unfähigkeit der Korrupten etablierten deutschen polit Klasse.

    Welche Rasse meinst Du damit? Die menschliche Rasse oder differenziert du das weiter aus...?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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