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die Konsequenz vom hier und jetzt

  • FloatingLight
  • 29. Dezember 2018 um 13:10
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    • 4. Januar 2019 um 09:20
    • #76

    Niemand

    Danke für deine Ausführung, die war echt gut und verständlich.

    Es gab bestimmt schon Momente wo ich durch die von dir genannten Gründe wieder die Einsicht verliere, aber hin und wieder kann ich das ganze auch ganz entspannt sehen.

    Interessant finde ich diese Wort von dir:

    ..oder lässt man es einfach geschehen und auch wieder vorüber gehen und schaut sich sein Leben an, was diesem Gewahrsein üblicherweise im Wege steht und begibt sich auf die Reise, indem man dem Leben mehr und mehr erlaubt, einfach nur zu sein, ohne nach einem warum zu fragen und sich wegen dem was passiert besonders vorzukommen.

    Ich bekomme mittlerweile ganz selten Einblicke in diesen Zustand nenne ich es mal, das fühlt man richtig und merkt das es anders ist als der Normalzustand.

    Ich spüre dann die Leichtigkeit und den Frieden einfach alles Sein zu lassen.

    Aber das gelingt mir bisweilen sehr sehr selten.

  • Niemand
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    • 4. Januar 2019 um 10:13
    • #77
    Bewusst-Sein:

    Ich bekomme mittlerweile ganz selten Einblicke in diesen Zustand nenne ich es mal, das fühlt man richtig und merkt das es anders ist als der Normalzustand.

    Ich spüre dann die Leichtigkeit und den Frieden einfach alles Sein zu lassen.

    Aber das gelingt mir bisweilen sehr sehr selten.

    ich glaube man sollte auch nicht enttäuscht sein, wenn man das nicht als Dauerzustand etablieren kann, oder nur selten einen Geschmack davon bekommt. Da erwartet man unter Umständen sonst zu viel und das ist auch schon wieder eine Art Aufgeblasenheit, die einem eher im Wege steht. Man bleibt trotz allem auf dem Weg und darum gehts doch.

    Ist übrigens ne gute Frage, was denn der "Normalzustand" ist. Ist das "normal" was wir einfach gewohnt sind, oder können wir andersrum im Laufe der Zeit normaler werden und uns kaum merklich, aber beständig zur Normalität des Seins hinführen lassen?

  • Noreply
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    • 4. Januar 2019 um 10:19
    • #78
    Bewusst-Sein:

    Niemand

    Danke für deine Ausführung, die war echt gut und verständlich.

    Es gab bestimmt schon Momente wo ich durch die von dir genannten Gründe wieder die Einsicht verliere, aber hin und wieder kann ich das ganze auch ganz entspannt sehen.

    Interessant finde ich diese Wort von dir:

    ..oder lässt man es einfach geschehen und auch wieder vorüber gehen und schaut sich sein Leben an, was diesem Gewahrsein üblicherweise im Wege steht und begibt sich auf die Reise, indem man dem Leben mehr und mehr erlaubt, einfach nur zu sein, ohne nach einem warum zu fragen und sich wegen dem was passiert besonders vorzukommen.

    Ich bekomme mittlerweile ganz selten Einblicke in diesen Zustand nenne ich es mal, das fühlt man richtig und merkt das es anders ist als der Normalzustand.

    Ich spüre dann die Leichtigkeit und den Frieden einfach alles Sein zu lassen.

    Aber das gelingt mir bisweilen sehr sehr selten.

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    Es wird nie wieder so sein wie das Erste Erkennen. Darum ist man nicht Erleuchtet sonder hat Erleuchtungen. Das streben nach diesen Erleuchtungen bindet dich an Diese Erleuchtung und darum wird das nichts mehr, weil dieses Streben nach der Erleuchtung lässt dich die vielen anderen abwerten. Eine Erleuchtung hat man nur ein Mal dann könnten andere sein doch weil diese eine immer wieder erreicht werden soll erkennst Du die, die sind, nicht mehr. Anhaften an Erleuchtung, meiner Erleuchtung.

  • Monikamarie
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    • 4. Januar 2019 um 11:32
    • #79
    Niemand:
    Bewusst-Sein:

    Ich bekomme mittlerweile ganz selten Einblicke in diesen Zustand nenne ich es mal, das fühlt man richtig und merkt das es anders ist als der Normalzustand.

    Ich spüre dann die Leichtigkeit und den Frieden einfach alles Sein zu lassen.

    Aber das gelingt mir bisweilen sehr sehr selten.

    ich glaube man sollte auch nicht enttäuscht sein, wenn man das nicht als Dauerzustand etablieren kann, oder nur selten einen Geschmack davon bekommt. Da erwartet man unter Umständen sonst zu viel und das ist auch schon wieder eine Art Aufgeblasenheit, die einem eher im Wege steht. Man bleibt trotz allem auf dem Weg und darum gehts doch.

    Ist übrigens ne gute Frage, was denn der "Normalzustand" ist. Ist das "normal" was wir einfach gewohnt sind, oder können wir andersrum im Laufe der Zeit normaler werden und uns kaum merklich, aber beständig zur Normalität des Seins hinführen lassen?

    Genau diese Erfahrung hat mich in der letzten Zeit davon überzeugt, dass es gerade darauf ankommt, keine Erwartungen mehr zu haben und alles so sein zu lassen wie es ist. Gerade dadurch erfahre ich den Frieden. Und NORMAL ist dann vielleicht der Zustand, ohne dass es einem irgendwann noch auffällt. Ein Zenmeister sagte einmal "für eine Mutter ist es normal, eine Mutter zu sein ... - wer aber gerne Mutter wäre, für diese ist es eine große Wunscherfüllung verbunden mit ganz viel Emotionen."

    Wer weiß ...

    _()_

  • Bewusst-Sein
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    • 4. Januar 2019 um 14:48
    • #80

    Als Normalzustand bezeichne ich den, von den meisten Menschen heutzutage gelebten Zustand des fast ausschließlich im Kopf sein.

    Abgeschnitten vom Körper und immer in Gedanken schweifend. Das ist ja leider bei vielen heutzutage so.

    @Monikadie4.

    Alle Erwartungen fallen zu lassen ist bestimmt sehr beruhigend, wenn man es denn voll und ganz schafft.

    Was ich bei mir ganz doll merke ist das ich oft in Tausende Wuselein verfalle, weil ich immer irgendwie die Kontrolle behalten will.

    Dabei kann es so schön sein die Kontrolle abzugeben, aber es fällt mir unsagbar schwer.

  • FloatingLight
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    • 4. Januar 2019 um 15:45
    • #81
    Bewusst-Sein:

    Als Normalzustand bezeichne ich den, von den meisten Menschen heutzutage gelebten Zustand des fast ausschließlich im Kopf sein.

    Abgeschnitten vom Körper und immer in Gedanken schweifend. Das ist ja leider bei vielen heutzutage so.

    @Monikadie4.

    Alle Erwartungen fallen zu lassen ist bestimmt sehr beruhigend, wenn man es denn voll und ganz schafft.

    Was ich bei mir ganz doll merke ist das ich oft in Tausende Wuselein verfalle, weil ich immer irgendwie die Kontrolle behalten will.

    Dabei kann es so schön sein die Kontrolle abzugeben, aber es fällt mir unsagbar schwer.

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    erkennst du/ihr direkt was den gerade euch abhält vom jetzt.

    Oder brauch man das garnicht wissen um los zu lassen?

  • Monikamarie
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    • 4. Januar 2019 um 16:01
    • #82

    Wenn ich weiß, was mich vom Jetzt abhält, dann bin ich ja im Jetzt.

    Loslassen kannst Du aber immer, wenn Du kannst ;)

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    • 4. Januar 2019 um 16:55
    • #83
    Bewusst-Sein:

    Was ich bei mir ganz doll merke ist das ich oft in Tausende Wuselein verfalle, weil ich immer irgendwie die Kontrolle behalten will.

    Willkommen im Club! Kannst ja hier mal Umfrage starten, bei wem das hier noch so ist/war/immer mal wieder so ist. ;)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • FloatingLight
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    • 4. Januar 2019 um 17:49
    • #84

    Also ich kann jetzt hier sitzen und sagen,

    Ich bin hier gerade im jetzt.

    Mit dem Bewusstsein und meinen Gedanken bin ich voll hier.

    Keine Zukunft und auch keine Vergangenheit. nur jetzt.

    Jedoch heißt das ja noch lange nicht das ich das jetzt akzeptiere , und darum gehts ja oder?

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    • 4. Januar 2019 um 18:15
    • #85
    FloatingLight:

    Jedoch heißt das ja noch lange nicht das ich das jetzt akzeptiere , und darum gehts ja oder?

    Den Satz verstehe ich gerade nicht. Magst Du "akzeptieren" erläutern?

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Niemand
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    • 4. Januar 2019 um 18:27
    • #86
    Bewusst-Sein:

    Alle Erwartungen fallen zu lassen ist bestimmt sehr beruhigend, wenn man es denn voll und ganz schafft.

    es reicht doch, immer wieder mal inne zu halten. Irgendwas voll und ganz schaffen zu wollen - das ist die übliche Arbeitsweise des Alltagsgeistes. Der spirituelle Weg ist ja eher eine Sisyphos-Arbeit zu der man versucht, ein stärker werdendes "Ja" zu etablieren und dabei nicht irgendeine Art von Vollendung im Blick zu haben. Die Erwartung, alle Erwartungen fallen lassen zu können widerspricht sich ja selbst :)

    Bewusst-Sein:

    Dabei kann es so schön sein die Kontrolle abzugeben, aber es fällt mir unsagbar schwer.

    wahrscheinlich, weil wir halt immer wieder dem Irrglauben verfallen, wir hätten sie.

  • Niemand
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    • 4. Januar 2019 um 18:30
    • #87
    FloatingLight:

    Jedoch heißt das ja noch lange nicht das ich das jetzt akzeptiere , und darum gehts ja oder?

    ja, seh ich auch so. Man muss darin aufgehen, egal ob dieser Augenblick gerade schön ist oder nicht. Also das "SoSein" des Augenblicks akzeptieren, bzw. annehmen. Das meintest Du doch, oder?

  • FloatingLight
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    • 4. Januar 2019 um 18:44
    • #88

    Ja.

    Zu wissen das man ohne etwas glücklich sein kann

    ist nicht das selbe wie ohne etwas glücklich zu sein.

    Das ist sogar ein großer unterschied meiner Meinung nach.

    Genauso ist es mit dem hier und jetzt.

    ich sitzt grad vorm computer und wir reden über hier und jetzt.

    Und ich bin ja auch gerade irgendwie im hier und jetzt.

    Genau jetzt schaue ich für 5 sek den Schlüssel vor mir an.

    Aber die Konzentration/loslassen ist definitiv zu schwach um meiner meinung nach das gefühl von hier und jetzt zu spüren.

    Wenn ich wirklich da bin spüre ich meinen ganzen Körper wirklich von oben bis unten.

    Der Ton im raum verändert sich man hört ihn anders.

    Der Raum an sich, die räumliche Wahrnehmung verändert sich irgendwie.

    Man fühlt sich irgendwie zuhause egal ob man gerade zuhause ist.

    Und man ist wirklich in einer starken Verbindung mit alles was um einem so ist.

  • Bewusst-Sein
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    • 4. Januar 2019 um 21:58
    • #89
    Niemand:
    Bewusst-Sein:

    Alle Erwartungen fallen zu lassen ist bestimmt sehr beruhigend, wenn man es denn voll und ganz schafft.

    es reicht doch, immer wieder mal inne zu halten. Irgendwas voll und ganz schaffen zu wollen - das ist die übliche Arbeitsweise des Alltagsgeistes. Der spirituelle Weg ist ja eher eine Sisyphos-Arbeit zu der man versucht, ein stärker werdendes "Ja" zu etablieren und dabei nicht irgendeine Art von Vollendung im Blick zu haben. Die Erwartung, alle Erwartungen fallen lassen zu können widerspricht sich ja selbst :)

    Bewusst-Sein:

    Dabei kann es so schön sein die Kontrolle abzugeben, aber es fällt mir unsagbar schwer.

    wahrscheinlich, weil wir halt immer wieder dem Irrglauben verfallen, wir hätten sie.

    Hast du schön gesagt niemand, danke.

    Die weisen worte hier bringen mir als Angänger echt viel die Dinge aus anderer Sicht zu sehen.

  • Noreply
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    • 4. Januar 2019 um 23:54
    • #90
    Aravind:
    Bewusst-Sein:

    Was ich bei mir ganz doll merke ist das ich oft in Tausende Wuselein verfalle, weil ich immer irgendwie die Kontrolle behalten will.

    Willkommen im Club! Kannst ja hier mal Umfrage starten, bei wem das hier noch so ist/war/immer mal wieder so ist. ;)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Gut das Du das rausgegriffen hast. Als ich das gelesen habe ist mir eingefallen was meinen Mitarbeitern auf die Nerven geht. Mein konsequentes abarbeiten von Arbeiten die getan werden müssen. Nicht programmatisch sonder so wie sie eben anfallen. und ich hab gerade erkannt was mir die Ruhe raubt das ist dieses, für mich unbewusst unverständlich gewordene, rumgewusel der anderen mal hier was tun mal da und dann ist
    da doch noch was wichtigeres ach da hab ich ja garnicht dran gedacht ich möchte hundert Hände haben.

    Wozu um sie dir zu verknoten?

  • Noreply
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    • 6. Januar 2019 um 10:34
    • #91

    Zum Thema: Ich war in der Gegend und Stadt aus der ich komme, Nordenham. Wollte mal meine Vorstellungen und Phantasien abgleichen. Ich hatte drei Stunden Zeit in denn hab ich mir das da mal so angesehen. Nach einer Stunde ist mir aufgefallen das ich durch die Stadt gehe wie in einem Traum. Ich hab alles wahrgenommen, durch-geprüft und dann war da nur noch Wahrnehmen was da war und dann war auch das weg. Als ich es gemerkt habe war ich natürlich raus aus dem Hier, aber ich konnte diese Zustand wiederherstellen und auch noch lange halten und immer wieder drinsein . Es ist wirklich genau so, da ist nur dann etwas wenn ich es mit mit Interesse und Willen herausgreife tu ich das nicht, nehme ich nur wahr und kann jedes erfassen wollen vergehen lassen.

    Das HierundJetzt sein fällt wenn überhaupt nur auf wenn es im Nach-denken bewusst erkannt wird, weil das bewusste Wahrnehmen dann nicht da ist wenn ich HierundJetzt bin. Auch ist es erst möglich HierundJetzt zu sein wenn dieses leer sein auch ausgehalten werden kann, das Selbst nicht mehr seine eigene Nichtigkeit anzweifeln kann, indem es behauptet alles ist leer.

    Es ist also das folgen des Weges des Buddha, alle anderen führen IN das HierundJetzt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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