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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Weg und Ziel?

  • accinca
  • 2. November 2017 um 08:01
  • Zum letzten Beitrag
  • mukti
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    • 3. November 2017 um 11:17
    • #26
    jianwang:


    Wenn man an Verbessern denkt, will man doch ein neues, "verbessertes Ich" erzeugen. Oder?

    Es ist besser kein Ich anzustreben oder aufrecht zu erhalten. Nun liegt das aber in der Natur, macht die ganze Existenz aus. Daher muss erst durschaut werden wie das zustande kommt, dass es Leid verursacht und warum, und diese Einsicht muss stärker werden als der Trieb. Der Buddha soll nach dem Erwachen ja gesagt haben: "Durchschaut ist der Hauserbauer".

    Mit Metta, mukti.


  • Holzklotz
    Gast
    • 3. November 2017 um 11:27
    • #27
    Lucky:

    Unser aller Intention ist insgeheim ein Streben nach Zufriedenheit. Deswegen muss der Weg ein Ziel in der Zukunft haben, sonst würde sich NIEMAND zur Mediation hinsetzten.


    ja, so muss es zwangsläufig anfangen, aber im Zen will man diese Motivation nicht behalten, sondern darüber hinaus gehen und ich nehme mal an, dass es im PK auch Hinweise darauf gibt, dass sich die Motivation verändern sollte. Dahinter steckt die Idee (die meiner Erfahrung nach durch aus Sinn macht), dass jeder Wunsch, der in die Zukunft gerichtet ist aus dem Ego resultiert und solange man ihm folgt kann man das Ego auch nicht los lassen und bleibt "getrieben".
    Natürlich spielt bei dieser Motivationsänderung auch die Selbsterkenntnis eine große Rolle, wie mukti es gerade beschrieben hat. Das geschieht im Zen eben beim Sitzen und nicht einmalig, sondern immer wieder.
    Man kann immer wieder im Hier-Und-Jetzt ankommen und merken, dass nichts fehlt, selbst wenn eine Sekunde später wieder Vieles zu fehlen scheint - trotzdem weiß man, dass es außerhalb des gegenwärtigen Augenblicks nichts zu suchen gibt, selbst wenn man sich gerade unzufrieden fühlt. Man kannen lernen, mitten in der Unzufriedenheit zufrieden zu sein.

  • cinnamon
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    • 3. November 2017 um 11:45
    • #28

    Das Jetzt sehe ich auch als immer Ichgebunden. Ist ja immer in Relation und damit dualistisch.
    Ich meine der Wunsch befreit zu sein lässt ja eh mit der Zeit nach, wenn man dasselbe Prinzip mit allen anderen Ich-bezogenheiten wahrnimmt. (Sind doch alle gleich, zumindest sollten sie gleichwertig sein?) Soweit ich verschiedene Meditationsformen verstehe, scheint es bei allen so zu sein, dass dieser Ich-Impuls von selbst irgendwann verschwindet. Das ist nichts zenspezifisches.


    Ich meine auch wie mukti es sollte von jedem Ich losgelassen werden, egal ob egoistisch oder nicht. Das ist doch sehr tricky und subtil finde ich. Wünsche haben etc ist dagegen leichter zu erkennen.

    Der achtfache Pfad ist (Pranja, etc) ist ja auch in der Meditation enthalten, ohne dass man gezielt danach gräbt. Ich gehe hier von formloser Meditation aus (nicht DogenZazen)
    Erkennen der Gewichtigkeit der Gedanken und damit der Rede, des Schreibens z.B.

    Nur im Sitzen zu praktizieren reicht meiner Meinung nach bei Weitem nicht aus. Das ist zumindest nicht allgemeingültig. Am besten man praktiziert den ganzen Tag. Aber auch das gilt nicht für jedermann.

  • jianwang
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    • 3. November 2017 um 12:37
    • #29
    cinnamon:

    Nur im Sitzen zu praktizieren reicht meiner Meinung nach bei Weitem nicht aus. Das ist zumindest nicht allgemeingültig. Am besten man praktiziert den ganzen Tag. Aber auch das gilt nicht für jedermann.


    Da Du eine andere Schule praktizierst nehme ich Dir Deine Unkenntnis vom Zen-Weg nicht übel. :D
    Es ist def. mehr als "nur im Sitzen praktizieren".
    Doch da "beginnt" es.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • cinnamon
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    • 3. November 2017 um 13:28
    • #30

    Genau es gibt verschiedene Wege oder Arten. Wobei mir keine Meditation bekannt ist, wo dieses "Wünschen" mehr oder weniger ist. Das hängt ja vom "Ich" ab und nicht von der Form.

  • accinca
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    • 3. November 2017 um 14:56
    • #31
    jianwang:

    Jederzeit "Jetzt" sein ist imho das Schwierigste, oder?


    Und das, obwohl es sich doch nur um eine virtuelle Größe handelt
    zwischen erlebten jetzt sein und gedachtem jetzt sein.
    Der virtuell ist beides.

  • jianwang
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    • 3. November 2017 um 16:19
    • #32

    @accina

    Das zweitere, gedachte, ist imho kein wirkliches Jetzt, da die Gedanken zu langsam dafür sind.

    _()_

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  • Max Schenzle
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    • 3. November 2017 um 18:17
    • #33

    Hi,
    ich habe eure Beiträge gelesen und frage mich immer noch warum so kompliziert?
    Es gibt den Achtfachen Weg und die dabei auftretenden Bewußtseinsveränderungen werden bei Neumann als Freiungen bezeichnet. Die achte Stufe ist die Auflösung der Wahrnehmbarkeit, was auch die Auflösung des Bewusstsein impliziert.

  • Holzklotz
    Gast
    • 3. November 2017 um 21:44
    • #34
    kesakambalo:

    Hi,
    ich habe eure Beiträge gelesen und frage mich immer noch warum so kompliziert?
    Es gibt den Achtfachen Weg und die dabei auftretenden Bewußtseinsveränderungen werden bei Neumann als Freiungen bezeichnet. Die achte Stufe ist die Auflösung der Wahrnehmbarkeit, was auch die Auflösung des Bewusstsein impliziert.


    Vielen Dank für die Information.

  • accinca
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    • 3. November 2017 um 22:16
    • #35
    jianwang:

    @accina
    Das zweitere, gedachte, ist imho kein wirkliches Jetzt, da die Gedanken zu langsam dafür sind.


    Dann wäre das gedachte "Jetzt sein" in dem gedacht wird
    nicht in Gedanken wo anderes zu sein noch irrealer
    als das gewöhnlich empfundene jetzt sein.

  • Fǎ Fá
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    • 4. November 2017 um 08:15
    • #36
    antelatis:

    Na ja, vielleicht muss man sich ja entscheiden, man kann halt nicht immer alles haben. Entweder sich auf das Leben konzentrieren, oder daran glauben, dass das Leben eine Illusion ist, die man überwinden muss, um Nirvana erreichen zu können.

    Muss man das?
    Das Leben ist da... das Leben überwindet sich mit dem Leben. Ob es bis dahin eine Illusion ist... wie wichtig ist diese Annahme und hat sie eine Bedeutung für das Leben? Wenn Leid existiert, wieso sollte Leid nicht reduziert werden, unabhängig davon ob das Leben eine Illusion ist oder nicht?
    Ich habe es nie so empfunden, dass ich mich entscheiden muss. Wenn ich etwas Nicht weiß, oder von Etwas nichts weiß, dann ist da Nichts, was ich annehmen müsse (eben auch nicht, dass da Nichts wäre). Ich muss mir eigentlich nur eingestehen, dass ich etwas auch nicht Wissen muss. Wenn ich dann später zu einer Sache Wissen bekomme, dann ergibt sich automatisch, dass ich nicht mehr sagen kann, nichts mehr zu wissen. Zumindest vordergründig. Später wird man das anders sehen :D

  • accinca
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    • 4. November 2017 um 10:51
    • #37
    Weltreisender:

    Wenn Leid existiert, wieso sollte Leid nicht reduziert werden, unabhängig davon ob das Leben eine Illusion ist oder nicht?


    Normalerweise könnte man sagen: "Da hast du recht und das sollte man auch".
    Ich weiß allerdings nicht genau was du unter "Illusion" verstehen möchtest.
    Man könnte auch sagen: Das Leben ist ein virtueller Vorgang
    der das Leiden erst ermöglicht. Natürlich kann dieser Vorgang
    mehr oder weniger Leidhaft sein, wobei die Formulierung
    "weniger Leidhaft" hohes Glück bedeutet bzw. bedeuten kann.
    Im wesentlichen gibt es (in der Welt) zwei Arten von Glück,
    nämlich das Glück das von äußeren Umständen abhängt und
    das innere Glück das von geistigen Umständen abhängt in
    normalerweise unbekannten Ausmaß. Und dieses hohe Glück
    hat insbesondere nur einen Makel, den Makel der Vergänglichkeit.
    Und natürlich auch das Problem die geistigen Dinge so zu
    entwickeln, das es sich überhaupt entfalten kann, womit
    wir bei den sog. Befleckungen oder geistigen Trübungen sind.

  • jianwang
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    • 4. November 2017 um 15:16
    • #38
    accinca:
    jianwang:

    @accina
    Das zweitere, gedachte, ist imho kein wirkliches Jetzt, da die Gedanken zu langsam dafür sind.


    Dann wäre das gedachte "Jetzt sein" in dem gedacht wird
    nicht in Gedanken wo anderes zu sein noch irrealer
    als das gewöhnlich empfundene jetzt sein.


    Könntest Du bitte Dein "Verquirltes" so formulieren, das es auch Anderen verständlich ist?

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Sunu
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    • 4. November 2017 um 17:23
    • #39
    Zitat

    Es gebe, sagte er, vier Wege: den mühsamen Weg verbunden mit langsamer Durchschauung, den mühsamen Weg verbunden mit schneller Durchschauung, den mühelosen Weg verbunden mit langsamer Durchschauung und den mühelosen Weg verbunden mit schneller Durchschauung, und er fragte, auf welchem dieser vier Wege Sāriputta zum Nirvana gelangt sei. "Mühelos und mit schneller Durchschauung", erwiderte Sāriputta (A IV, 168)


    http://www.palikanon.com/buddhbib/07budjng/budjng02.htm

  • Spacy
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    • 4. November 2017 um 18:28
    • #40
    accinca:
    Weltreisender:

    Wenn Leid existiert, wieso sollte Leid nicht reduziert werden, unabhängig davon ob das Leben eine Illusion ist oder nicht?


    Normalerweise ... sind.


    Immer wieder diese selben irrlichtigen Bilder.
    Was wäre denn Glück ohne Pecht?
    Was wäre denn Illusion ohne Realität?
    Wo ist denn das Gute ohne das Böse?

  • accinca
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    • 4. November 2017 um 20:57
    • #41
    Spacy:

    Wo ist denn das Gute ohne das Böse?


    Da kann das Gute aber von Glück sagen das es das Böse gibt.
    Oder sage doch gleich das Böse ist das Gute.
    Oder gut und böse gibt es nicht, wurde abgeschafft.
    Erinnert mich schwer an Zenismus alles auf den Kopf
    zu stellen. Vielleicht hat es aber auch was mit dem
    Politik in Deutschland zu tun?

  • Spacy
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    • 5. November 2017 um 18:56
    • #42
    accinca:
    Spacy:

    Wo ist denn das Gute ohne das Böse?


    Da kann das Gute aber von Glück sagen das es das Böse gibt.
    Oder sage doch gleich das Böse ist das Gute.
    Oder gut und böse gibt es nicht, wurde abgeschafft.
    Erinnert mich schwer an Zenismus alles auf den Kopf
    zu stellen. Vielleicht hat es aber auch was mit dem
    Politik in Deutschland zu tun?

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    Um die Irrelevanz zu verstehen, muss man sich daneben stellen (können).

  • Max Schenzle
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    • 18. Januar 2018 um 18:11
    • #43

    Hi,
    da gibt es die Erkenntnisse,dass: Der zur Auflösung der Leiden führende Weg ist der achtfache Weg. Das Ziel ist die Bewusstseinsveränderungen bis hin zur Auflösung der Wahrnehmbarkeit. Dahinter gibt es noch mehr, das mit aber jeder mit sich selbst ausmachen ob er ohne Anleitung, weitermachen will.

  • Spacy
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    • 27. Januar 2018 um 19:21
    • #44
    kesakambalo:

    Hi,

    Hi

    kesakambalo:

    da gibt es die Erkenntnisse,dass: Der zur Auflösung der Leiden führende Weg ist der achtfache Weg.

    Erkenntnis? Woher? Für mich gibt es einen einfachen Weg zu Auflösung des Leidens 8)

    kesakambalo:

    Das Ziel ist die Bewusstseinsveränderungen bis hin zur Auflösung der Wahrnehmbarkeit.

    Das könnte dir so passen, mir in meinem Bewußtsein rumzufuschen.

    kesakambalo:

    Dahinter gibt es noch mehr, das mit aber jeder mit sich selbst ausmachen ob er ohne Anleitung, weitermachen will.

    Das mit den Heilsversprechen sollte langsam ein alter Hut sein. Oder weißt du was neues?

  • accinca
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    • 28. Januar 2018 um 06:32
    • #45
    accinca:
    Zitat

    Wo ist denn das Gute ohne das Böse?


    Da kann das Gute aber von Glück sagen das es das Böse gibt.
    Oder sage doch gleich das Böse ist das Gute.
    Oder gut und böse gibt es nicht, wurde abgeschafft.
    Erinnert mich schwer an Zenismus alles auf den Kopf
    zu stellen. Vielleicht hat es aber auch was mit der
    Politik in Deutschland zu tun?

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    Richtig ist es das Gute nicht vom Bösen abhängig zu
    machen noch umgekehrt das Böse vom Guten.
    Gut und Böse haben nämlich ganz andere Ursachen.
    In Wahrheit ist nämlich Gier, Haß und Verblendung
    die Ursache für das Böse und deren Reduzierung das Gute.
    Eben wie es der Buddha auch lehrte.
    Gut und Böse beziehen sich auch auf das Leiden.
    Wenn es kein Leiden geben würde, könnte es auch kein Böse geben.
    Und wenn es keinen Weg aus dem Leiden, zu weniger Leiden gäbe,
    dann gäbe es auch kein Gutes. So sind die Abhängigkeiten. Und
    keineswegs ist das Gute durch das Böse bedingt oder das Gute
    durch das Böse. Das hat der Buddha auch nie gelehrt.

    Zitat

    121. Das Böse achte nicht gering:
    "Darüber bin ich längst hinaus"-
    Ein Tropfen nach dem anderen
    Füllt schließlich doch denWasserkrug,
    Voll wird des Toren Sinn und Herz,
    Allmählich sammelnd Böses an.

    122. Das Gute achte nicht gering:
    "Darüber bin ich längst hinaus"-
    Ein Tropfen nach dem anderen
    Füllt schließlich doch den Wasserkrug,
    Voll wird des Weisen Sinn und Herz,
    Allmählich sammelt Gutes an.

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  • Noreply
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    • 28. Januar 2018 um 10:28
    • #46

    Gedanken: Eigentlich sind Gutes und Böses Leiden. Beide können zu "Darüber bin ich längst hinaus." das weiß ich doch schon längst, verführen. Gut und Böse ohne Ego-Verlangen angewendet kann Leiden mindern.

  • accinca
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    • 28. Januar 2018 um 11:38
    • #47

    Nicht sind Gutes und Böses Leiden. Das ist natürlich falsche
    Ansicht weil Gutes per Definition etwas ist, das aus dem Leiden
    heraus hilft und Böses etwas das Leiden vergrößert und darin
    fest hält.
    Selbst ein Buddha der alles Anhaften überwunden hat tut das
    Gute und läßt des Schlechte. Das Gute ist hier das Heilsame und
    das Böse das Unheilsame:

    Zitat

    Laßt, ihr Mönche, das Unheilsame!
    Man kann das Unheilsame lassen.
    Wäre es nicht möglich, das Unheilsame zu lassen,
    so würde ich nicht sagen: 'Laßt das Unheilsame!'

    Doch weil man das Unheilsame lassen kann,
    deshalb sage ich: 'Laßt das Unheilsame!'

    Wenn, ihr Mönche, das Lassen des Unheilsamen zum Schaden
    und Unglück gereichte, so würde ich nicht sagen:
    'Laßt das Unheilsame!'
    Weil aber das Lassen des Unheilsamen zum Segen und Wohl
    gereicht, deshalb eben sage ich: 'Laßt das Unheilsame!'

    Erwecket, ihr Mönche, das Heilsame!
    Man kann das Heilsame erwecken.
    Wäre es nicht möglich, das Heilsame zu erwecken,
    so würde ich nicht sagen: 'Erwecket das Heilsame!'
    Doch weil man das Heilsame erwecken kann, deshalb
    eben sage ich: 'Erwecket das Heilsame!'

    Wenn, ihr Mönche, die Erweckung des Heilsamen zum Schaden
    und Unglück gereichte, so würde ich nicht sagen:
    'Erwecket das Heilsame!'
    Weil nun aber die Erweckung des Heilsamen zum Segen und Wohl
    gereicht, deshalb eben sage ich: 'Erwecket das Heilsame!' A 2, 19

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  • Spacy
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    • 29. Januar 2018 um 16:57
    • #48
    Ellviral:

    Gedanken: Eigentlich sind Gutes und Böses Leiden. Beide können zu "Darüber bin ich längst hinaus." das weiß ich doch schon längst, verführen. Gut und Böse ohne Ego-Verlangen angewendet kann Leiden mindern.


    Das, was du Leid nennst, ist nur ein Potenzialunterschied zwischen dem Wort "gut" und "böse".
    Vergiss diese Worte, dann existiert kein Leid mehr.

  • Noreply
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    • 29. Januar 2018 um 17:18
    • #49
    Spacy:
    Ellviral:

    Gedanken: Eigentlich sind Gutes und Böses Leiden. Beide können zu "Darüber bin ich längst hinaus." das weiß ich doch schon längst, verführen. Gut und Böse ohne Ego-Verlangen angewendet kann Leiden mindern.


    Das, was du Leid nennst, ist nur ein Potenzialunterschied zwischen dem Wort "gut" und "böse".
    Vergiss diese Worte, dann existiert kein Leid mehr.

    Das ist mir klar, mein Ego sagt empört, Schwätzer.

  • Spacy
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    • 29. Januar 2018 um 17:54
    • #50
    Ellviral:
    Spacy:


    Das, was du Leid nennst, ist nur ein Potenzialunterschied zwischen dem Wort "gut" und "böse".
    Vergiss diese Worte, dann existiert kein Leid mehr.

    Das ist mir klar, mein Ego sagt empört, Schwätzer.


    Schwätzer? Stimmt! ... Wobei...
    Der Ausgleich der Potentiale ist eine Sache, die ein gerüttelt Maß an Vergessenheit abverlangt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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