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  1. Buddhaland Forum
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Demut

  • Doris
  • 17. August 2017 um 17:26
  • Zum letzten Beitrag
  • jianwang
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    • 18. August 2017 um 16:43
    • #26
    Zitat

    ...sogar lieber selber sterben bevor sie andere töten müssten.


    Sry, doch reden kann man viel. Wenn diese das echt erlebt hätten, könnten sie nicht darüber reden.

    Ich gebe zu, das ich töte ... automatisch ... aus der Selbsterhaltung heraus ... Ich weiß dies. (real nicht gegen Menschen)

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • kanshiketsu
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    • 18. August 2017 um 17:10
    • #27
    jianwang:

    Wenn diese das echt erlebt hätten......

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_St%C3%B6hr

    Das Tao ist nicht auf die Vereinigung mit den Menschen bedacht;
    wenn die Menschen auf nichts bedacht sind, vereinigen sie sich mit dem Tao.
    Yuanwu Keqin (1063 - 1135)

  • jianwang
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    • 18. August 2017 um 17:25
    • #28

    Das es Leute gibt, die für Ihre Überzeugung hingerichtet wurden ist unbestritten.

    Doch ich spreche von der akuten Bedrohung des Lebens ... Wer würde die Machete fallen lassen, wenn ein Raubtier ihn abgreift.
    Prüft Euch ...

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
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  • Sudhana
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    • 18. August 2017 um 18:24
    • #29
    jianwang:

    Ich gebe zu, das ich töte ... automatisch ... aus der Selbsterhaltung heraus ... Ich weiß dies. (real nicht gegen Menschen)

    _()_

    "Leben heisst Leben nehmen" (ist ein geklautes Zitat). Ich sage dazu: Mensch sein ist ein Scheißjob. Leben nehmen und wissen, was man tut. Oder es zumindest wissen können, wenn man der Blindheit überdrüssig ist. Das kann einen zynisch machen, was man den Zenleuten ja gelegentlich nachsagt. Aber man kann die Schwelle zwischen Leben und Tod in Gleichmut überschreiten - und in dieser Gleichmut löst sie sich in Nichts auf.

    Kein Anlass für Demut oder Stolz - nur für ein Lächeln. :)

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    OM MONEY PAYME HUNG

  • Doris
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    • 18. August 2017 um 18:37
    • #30

    Ich habe keine Ahnung, was ich in einer so bedrohlichen Situation machen würde. Bisher habe ich mich schlecht geschlagen.
    Meine Familie hat einiges in dieser schweren Zeit durchgemacht. Ob ich da so gut rausgekommen wäre wie sie, angeschlagen aber ohne Bitterkeit, ob ich das so mutig gepackt hätte? Die hatten eine Chuzpe, die mir völlig fehlt. Also eher nicht.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • accinca
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    • 18. August 2017 um 18:51
    • #31
    Sudhana:

    Ich sage dazu: Mensch sein ist ein Scheißjob.


    So betrachtet kann ich den nur zustimmen.
    Willkommen zum Leben im Biotop.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (18. August 2017 um 19:21)

  • Nyinje ☼
    Gast
    • 18. August 2017 um 18:56
    • #32
    jianwang:

    Das es Leute gibt, die für Ihre Überzeugung hingerichtet wurden ist unbestritten.

    Doch ich spreche von der akuten Bedrohung des Lebens ... Wer würde die Machete fallen lassen, wenn ein Raubtier ihn abgreift.
    Prüft Euch ...


    Ich töte jeden Tag beim Autofahren, nur eines von vielen Beispielen. Aber bei dem Raubtier bin ich mir nicht sicher. Weglaufen würde ich glaube ich eher. Denn wenn ich das prüfe glaube ich, dass es gar nicht einfach ist einem Lebewesen ein Messer in den leib zu rammen. Das ist eine Konditionierung die man erst lernen muss. Genauso einen Menschen wirklich zu töten. Da muss vorher das Bewusstsein schon darauf programmiert worden sein. Auch in der Nazizeit war das so. Die die getötet haben wurden erst einmal ausgebildet. Übrigens konnte man sich jederzeit versetzen lassen, wenn man das nicht wollte. Da gibt es auch einige Beispiele. Aber wer getötet hat, hat leider ziemlich schnell eine Gewohnheit daraus gemacht...
    Ich kann glücklicherweise nicht aus Erfahrung sprechen, aber ich habe einmal beim schlachten einer Ziege zugesehen. Und ich lebe lieber von blättern als das selbst tun zu müssen, oder einem Menschen das Licht auszulöschen :|
    Im Extremfall vielleicht. Aber ich hoffe darauf nie in solche Bedingungen zu gelangen...
    Aber wie schon gesagt, trotzdem weiß ich, dass ich selbst jeden Tag töte. Die Motorhaube meines weißen Autos zeigt mir das leider auch. Ist Paradox...

  • mukti
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    • 18. August 2017 um 19:30
    • #33

    Immerhin bin ich demütig genug, zuzugeben, dass ich nicht demütig genug bin. Z.B. vieles Töten, sicher nicht alles, ließe sich mit etwas Aufwand vermeiden. Ein Tier hat keine Wahl und ich denke dass die Entwicklung von größtmöglicher Gewaltlosigkeit zum Menschsein dazugehört.

    Mit Metta, mukti.


  • Holzklotz
    Gast
    • 18. August 2017 um 19:38
    • #34
    Sudhana:

    "Leben heisst Leben nehmen" (ist ein geklautes Zitat). Ich sage dazu: Mensch sein ist ein Scheißjob. Leben nehmen und wissen, was man tut. Oder es zumindest wissen können, wenn man der Blindheit überdrüssig ist. Das kann einen zynisch machen, was man den Zenleuten ja gelegentlich nachsagt. Aber man kann die Schwelle zwischen Leben und Tod in Gleichmut überschreiten - und in dieser Gleichmut löst sie sich in Nichts auf.

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    Das Gegenteil von Demut ist glaub ich Hochmut.
    Du lächelst also beim Töten?

  • Sudhana
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    • 18. August 2017 um 19:46
    • #35
    Holzklotz:
    Sudhana:

    "Leben heisst Leben nehmen" (ist ein geklautes Zitat). Ich sage dazu: Mensch sein ist ein Scheißjob. Leben nehmen und wissen, was man tut. Oder es zumindest wissen können, wenn man der Blindheit überdrüssig ist. Das kann einen zynisch machen, was man den Zenleuten ja gelegentlich nachsagt. Aber man kann die Schwelle zwischen Leben und Tod in Gleichmut überschreiten - und in dieser Gleichmut löst sie sich in Nichts auf.

    Kein Anlass für Demut oder Stolz - nur für ein Lächeln. :)

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    Das Gegenteil von Demut ist glaub ich Hochmut.
    Du lächelst also beim Töten?


    Schrieb ich denn vom Töten als Anlass für das Lächeln?

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Holzklotz
    Gast
    • 18. August 2017 um 19:52
    • #36
    Sudhana:
    Holzklotz:


    Das Gegenteil von Demut ist glaub ich Hochmut.
    Du lächelst also beim Töten?


    Schrieb ich denn vom Töten als Anlass für das Lächeln?


    also ich habe es so verstanden. Wie war es denn gemeint (Siehe fett Gedrucktes)?

  • Sudhana
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    • 18. August 2017 um 19:57
    • #37
    Holzklotz:
    Sudhana:


    Schrieb ich denn vom Töten als Anlass für das Lächeln?


    also ich habe es so verstanden. Wie war es denn gemeint (Siehe fett Gedrucktes)?

    Töten mit einem Lächeln ist leicht. Sterben mit einem Lächeln muss man erst lernen. Dann löst sich die Schwelle beim Überschreiten auch auf.

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Holzklotz
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    • 18. August 2017 um 20:00
    • #38

    Sudhana
    Kann man das wissen, wenn man noch nicht physisch gestorben ist?

  • Sudhana
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    • 18. August 2017 um 20:24
    • #39
    Holzklotz:

    Sudhana
    Kann man das wissen, wenn man noch nicht physisch gestorben ist?

    Nur dann. Tote wissen nichts. Aber egal - um ein wissendes Lächeln geht es ohnehin nicht ...

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Holzklotz
    Gast
    • 18. August 2017 um 21:06
    • #40
    Sudhana:
    Holzklotz:

    Sudhana
    Kann man das wissen, wenn man noch nicht physisch gestorben ist?

    Nur dann. Tote wissen nichts. Aber egal - um ein wissendes Lächeln geht es ohnehin nicht ...


    Also sind Dir Leben und Tod eigentlich egal, weil beides leer ist?

  • Sudhana
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    • 18. August 2017 um 21:28
    • #41
    Holzklotz:
    Sudhana:

    Nur dann. Tote wissen nichts. Aber egal - um ein wissendes Lächeln geht es ohnehin nicht ...


    Also sind Dir Leben und Tod eigentlich egal, weil beides leer ist?

    Mag ja beides leer sein und das eine vom Anderen nicht zu trennen. Aber einen Unterschied kann man da trotzdem machen.

    OM MONEY PAYME HUNG

  • jianwang
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    • 29. August 2017 um 15:57
    • #42

    Mal den Thread vom Tod/Töten zurückholen zum Thema.

    War der Buddha demütig?

    _()_

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    • 29. August 2017 um 18:17
    • #43

    Zu spät zum fragen.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • jianwang
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    • 29. August 2017 um 23:55
    • #44

    :badgrin:

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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    • 30. August 2017 um 06:42
    • #45
    jianwang:

    War der Buddha demütig?


    Die genaue Wortbedeutung gibt es im Pali nicht.
    Allerdings gibt er Worte die mit Scham und scheu
    übersetzt werden. Und es gibt Worte die sollen
    heißen respektvoll zu sein und nicht überheblich und Arrogant.

  • jianwang
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    • 30. August 2017 um 06:52
    • #46

    @accina
    Danke

    _()_

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  • MotGaeo
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    • 30. August 2017 um 08:06
    • #47

    [/quote]Töten mit einem Lächeln ist leicht. Sterben mit einem Lächeln muss man erst lernen. Dann löst sich die Schwelle beim Überschreiten auch auf.[/quote]

    Beim lesen kam mir nach langer Zeit ein Zitat wieder in den Sinn, welches ich
    mal gelesen habe. Ein (islamischer) Philosoph wurde wegen seiner Worte / Schriften
    zum Tode verurteilt. Überliefert wurde von seiner Hinrichtung: "Und auf dem
    Weg zum Richtplatz, da lachte er, und tanzte in seinen Ketten."

  • jianwang
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    • 30. August 2017 um 08:08
    • #48
    MotGaeo:
    Zitat

    Töten mit einem Lächeln ist leicht. Sterben mit einem Lächeln muss man erst lernen. Dann löst sich die Schwelle beim Überschreiten auch auf.

    Beim lesen kam mir nach langer Zeit ein Zitat wieder in den Sinn, welches ich
    mal gelesen habe. Ein (islamischer) Philosoph wurde wegen seiner Worte / Schriften
    zum Tode verurteilt. Überliefert wurde von seiner Hinrichtung: "Und auf dem
    Weg zum Richtplatz, da lachte er, und tanzte in seinen Ketten."


    Dies hat imho seinen Grund aber im Glauben dieser Religion an das Paradies.

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    • 30. August 2017 um 08:14
    • #49

    Ja, das ist sehr wahrscheinlich.

    Schön das es dieses Forum gibt. Ich lese sehr gern hier. Zum thread Thema
    habe ich auch so viel im Kopf, finde aber leider nicht so die Worte wie
    viele Andere hier.

  • fotost
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    • 30. August 2017 um 12:38
    • #50
    jianwang:
    MotGaeo:

    Beim lesen kam mir nach langer Zeit ein Zitat wieder in den Sinn, welches ich
    mal gelesen habe. Ein (islamischer) Philosoph wurde wegen seiner Worte / Schriften
    zum Tode verurteilt. Überliefert wurde von seiner Hinrichtung: "Und auf dem
    Weg zum Richtplatz, da lachte er, und tanzte in seinen Ketten."


    Dies hat imho seinen Grund aber im Glauben dieser Religion an das Paradies.

    Es gab griechische Philosophen, die vollkommen ruhig ihren Schierlingsbecher tranken, ohne an einen Platz im Paradies zu glauben.. 8)Sokrates

    Für mich ist der zentrale Unterschied die Haltung zum Leben. Die religiösen Irren jedes Kalibers verachten das Leben. Ich achte es :)

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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