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"sich bemühen, jedem jederzeit mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen" - unmöglich ?

  • suchende2016
  • 23. Juli 2017 um 10:58
  • Zum letzten Beitrag
  • jianwang
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    • 24. Juli 2017 um 18:43
    • #26

    Sunu

    :like:

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

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    • 24. Juli 2017 um 18:43
    • #27
    suchende2016:


    ohne Mühe. nun ja- es gibt da einen Menschen in meinem Umfeld, der mir wirklich schaden und Böses will- und da hilft mir nur mantraartig leise herzusagen.."mögen alle Wesen glücklich sein"- (anstatt ihn mit Schimpfnamen zu titulieren..)

    Ich hatte mal so einen Kollegen, der mir das Leben im Büro schwer machte. Jeden Morgen während der Fahrt dorthin habe ich ein Mantra vor mich hingemurmelt und bin völlig entspannt am Arbeitsplatz erschienen. Wenn das Gehirn sich nicht mehr mit der Bedrohung beschäftigt, sondern sich auf Heilsames richtet, dann entsteht ein großer Freiraum. So jedenfalls meine Erfahrung.
    Manchmal habe ich allerdings auch ganz spontan diesen Kollegen in seine Schranken verwiesen - und war über mich selbst überrascht. Meiner Meinung nach ein Ergebnis, den Fokus nicht auf das Leid bzw. Selbstmitleid zu richten. Sobald die Angst fortfällt, ist der Spuk verschwunden.

    Ein wichtiger Traum in dieser Zeit: Mich verfolgt ein Raubtier (mal ein Stier, ein Bär, ein Löwe). Nach mehreren Albträumen drehte ich mich irgendwann um und stellte mich der Gefahr. Sie verschwand.

    Ich hatte mich lange Zeit mit Traumdeutung beschäftigt und diesen Tipp erhalten, die Umsetzung war nicht so einfach, aber irgendwann hat's dann geklappt. Und seither handel ich meistens so. Aber ich schreibe hier nicht von wirklicher, großer Bedrohung. Das ist nochmal ne andere Nummer. Da weiß ich nicht, wie ich handeln würde. Aber üben hilft. Und da bist Du ja auf dem besten Weg. :)
    _()_ Monika

  • suchende2016
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    • 24. Juli 2017 um 19:31
    • #28
    Monikadie4.:

    ...Wenn das Gehirn sich nicht mehr mit der Bedrohung beschäftigt, sondern sich auf Heilsames richtet, dann entsteht ein großer Freiraum. So jedenfalls meine Erfahrung.
    Manchmal habe ich allerdings auch ganz spontan diesen Kollegen in seine Schranken verwiesen - und war über mich selbst überrascht. Meiner Meinung nach ein Ergebnis, den Fokus nicht auf das Leid bzw. Selbstmitleid zu richten. Sobald die Angst fortfällt, ist der Spuk verschwunden.


    super!! genau das durfte ich auch in der letzten Zeit einige Male erfahren und war höchst erstaunt und erfreut darüber- sogar bei einem Gespräch mit dem Bürgermeister!

    Ach, ich kann Euch gar nicht sagen, wie wohltuend es ist, dass ich mal meine Gedanken mit anderen/Euch hier teilen darf :)

  • jianwang
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    • 24. Juli 2017 um 20:17
    • #29

    @Monika
    Respekt und Wertschätzung bedeutet NICHT, Alles zu akzeptieren.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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  • suchende2016
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    • 24. Juli 2017 um 21:14
    • #30
    jianwang:

    @Monika
    Respekt und Wertschätzung bedeutet NICHT, Alles zu akzeptieren.

    _()_

    seh ich auch so, aber ich glaube auch, dass Monika das gar nicht so meint, dass man alles akzeptieren muss...
    doch ist nach meiner Erfahrung "das Akzeptieren/ das Annehmen, dass es jetzt gerade so ist, wie es ist" der erste Schritt zu positiver Veränderung in welcher Form auch immer- sei es, dasss ich mich etwas sagen traue oder der andere sich ändert oder sie Situation sich ändert......

  • suchende2016
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    • 24. Juli 2017 um 21:17
    • #31
    jianwang:

    @Monika
    Respekt und Wertschätzung bedeutet NICHT, Alles zu akzeptieren.

    _()_

    seh ich auch so, aber ich glaube auch, dass Monika das gar nicht so meint, dass man alles akzeptieren muss...z.B. unverschämtes Verhalten...

    doch ist nach meiner Erfahrung "das Akzeptieren/ das Annehmen, dass es jetzt gerade so ist, wie es ist" der erste Schritt zu positiver Veränderung in welcher Form auch immer- sei es, dasss ich mich etwas sagen traue oder der andere sich ändert oder sie Situation sich ändert......

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    • 25. Juli 2017 um 08:43
    • #32

    Hallo,
    es gibt eine Lojong Losung die lautet, "Interpretiere nicht falsch". Das bedeutet, es gibt idiotisches Mitgefühl, idiotische Großzügigkeit und idiotische Geduld.
    Es funktioniert eben nicht, immer nur auf Harmonie abzuzielen.

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Monikamarie
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    • 25. Juli 2017 um 09:47
    • #33
    jianwang:

    @Monika
    Respekt und Wertschätzung bedeutet NICHT, Alles zu akzeptieren.

    _()_

    Hallo Jianwang,
    wer schreibt denn das? Ich?
    Nimm es mir nicht übel, aber wenn Du meine Beiträge achtsamer gelesen hättest, wäre Deine Antwort überflüssig.
    _()_ Monika

  • Noreply
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    • 25. Juli 2017 um 09:49
    • #34
    Lucky:

    Hallo,
    es gibt eine Lojong Losung die lautet, "Interpretiere nicht falsch". Das bedeutet, es gibt idiotisches Mitgefühl, idiotische Großzügigkeit und idiotische Geduld.
    Es funktioniert eben nicht, immer nur auf Harmonie abzuzielen.

    Grüße

    Zitat

    Interpretiere nicht falsch

    Als ich das gelernt habe jedem mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen war das manchmal schon schmerzhaft. Denn meine Mutter sah das bei ihrem Sohn als selbstverständlich an. Für mich war es manchmal schwierig aber nach einiger Zeit war das normal.

    Da ich auch schon als Kind interpretierte, denn ich sah ja das Verhalten meiner Mutter, das öfter gerade das nicht war was sie gelehrt hat, brachte mich dazu genauer zu diferenzieren. Ich blieb trotzdem dabei und erkannte den Ausweg das ich immer respektvoll sein kann doch kann ich auch weitergehende Kontakte vermeiden, sogar durch sich rausreden (Lügen) einen engeren Kontakt vermeiden mit Menschen die nicht respektvoll mir mir umgehen.

    Später hab ich festgestellt das es einen Konflikt der auf "nicht ausstehen können", auch beiseitig, sich nicht durch Respektlosigkeit löst, er aber auch nicht unter Respektvollen Umgang leidet. Es machte mir Freude einen Menschen mit dem ich kein Problem hatte, aber er mit mir, respektvoll zu begegnen. Der ärgert sich schwarz denn er kann mich ja nicht ausstehen aber er kann auch nicht reagieren denn das ist gegen die Norm wie man sich Menschen gegenüber verhält die Respektvoll ihm gegenüber sind. Ich erkannte nebenbei das sich ärgern meine Kraft kostet, bin ich Respektvoll bringt es mir die Kraft die der andere für "sich ärgern" aufbringt.

    Der Mensch, meine Mutter, hat alles richtig gemacht. Die Person Mutter hat sich nicht so verhalten wie der Mensch es gelehrt hat. Meine Mutter war ein Miststück aber wage nichts gegen diesen Menschen zu sagen weil du glaubst das Miststück ist kein Mensch. Ich bin Respektvoll gegenüber meiner Mutter weil ich sowohl den Menschen als auch die Person die sei war nie trennte.

  • jianwang
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    • 25. Juli 2017 um 10:22
    • #35
    Monikadie4.:
    jianwang:

    @Monika
    Respekt und Wertschätzung bedeutet NICHT, Alles zu akzeptieren.

    _()_

    Hallo Jianwang,
    wer schreibt denn das? Ich?
    Nimm es mir nicht übel, aber wenn Du meine Beiträge achtsamer gelesen hättest, wäre Deine Antwort überflüssig.
    _()_ Monika

    Das bezog sich auf das "Grenzen setzen für den Kollegen" in einem Deiner Beiträge

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
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    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • suchende2016
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    • 25. Juli 2017 um 10:23
    • #36
    Lucky:

    Hallo,
    es gibt eine Lojong Losung die lautet, "Interpretiere nicht falsch". Das bedeutet, es gibt idiotisches Mitgefühl, idiotische Großzügigkeit und idiotische Geduld.
    Es funktioniert eben nicht, immer nur auf Harmonie abzuzielen.

    Grüße


    oje, wo hast Du das denn gelesen, oder wie kommst Du denn jetzt darauf?

    Niemand hat hier geschrieben, dass es irgendwo/ "Immer nur um Harmonie" geht.... :shock:


    schon interessant, wie unterschiedlich die "Wahrnehmungen" bzw Interpretationen beim Lesen sind.....


    BItte lasst es hier nicht zum Streit/Rechthaberei kommen!

    " GRant that I may not critcize my neighbour until I have walked a mile in his moccasins"
    indian prayer


    ;)

  • jianwang
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    • 25. Juli 2017 um 10:27
    • #37

    Jemand mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln hat imho nix mit Harmonie zu tun.

    _()_
    *flüstert - ich kann auch sehr respektvoll sagen "Verzeihung, aber diese Handlung war, Nichts für ungut, die eines Idioten" und dabei strahlend den Idioten anlächeln ...

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    • 25. Juli 2017 um 11:27
    • #38
    suchende2016:


    oje, wo hast Du das denn gelesen, oder wie kommst Du denn jetzt darauf?
    Niemand hat hier geschrieben, dass es irgendwo/ "Immer nur um Harmonie" geht.... :shock:
    schon interessant, wie unterschiedlich die "Wahrnehmungen" bzw Interpretationen beim Lesen sind.....
    BItte lasst es hier nicht zum Streit/Rechthaberei kommen!
    " GRant that I may not critcize my neighbour until I have walked a mile in his moccasins"
    indian prayer
    ;)

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    Hallo,
    die Interpretation stammt von einem Buch von Pema Chödrön. Für mich hat der Titel jedem jederzeit mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen etwas mit ständigen bestreben nach Harmonie zu tun. Jemand stoßt dich auf die Straße und du begegnest ihm jederzeit mit Wertschätzung.

    Das hast du zwar mir und meiner Vorstellung gegenüber gerade nicht gemacht, sondern diese als dumm abgetan, aber egal, darum solls nicht gehen.

    Was hast du dann im Detail damit gemeint?
    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • suchende2016
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    • 25. Juli 2017 um 13:46
    • #39
    Lucky:

    Hallo,
    die Interpretation stammt von einem Buch von Pema Chödrön. Für mich hat der Titel jedem jederzeit mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen etwas mit ständigen bestreben nach Harmonie zu tun. Jemand stoßt dich auf die Straße und du begegnest ihm jederzeit mit Wertschätzung.

    Das hast du zwar mir und meiner Vorstellung gegenüber gerade nicht gemacht, sondern diese als dumm abgetan, aber egal, darum solls nicht gehen.

    Was hast du dann im Detail damit gemeint?
    Grüße


    sorry, aber auf diese Ebene mag ich mich nicht begeben :(

    nur so viel dazu: nein, ich habe ganz sicher Deine "Vorstellung" nicht "als dumm abgetan".

    Meiner Meinung nach hat eine solche "Diskussion" allenfalls Sinn, wenn man sich von Angesicht zu Angesicht auf AUgenhöhe begegnet.

    Da das leider hier nicht möglich ist, werde ich mich zurückziehen..
    mein Leben hält gerade existenzielle Herausforderungen bereit, denen ich mich stellen muss...

    was Pema Chödrön betrifft: ich mag sie sehr und ich denke eher, dass es Deine Interpretation ist, die auf einem Missverständnis beruht....

    Wäre nett, wenn Du das Zitat schreibst, das Du meinst.

  • suchende2016
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    • 25. Juli 2017 um 13:50
    • #40
    jianwang:

    Jemand mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln hat imho nix mit Harmonie zu tun.

    _()_
    *flüstert - ich kann auch sehr respektvoll sagen "Verzeihung, aber diese Handlung war, Nichts für ungut, die eines Idioten" und dabei strahlend den Idioten anlächeln ...


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    • 25. Juli 2017 um 13:58
    • #41
    suchende2016:


    Da das leider hier nicht möglich ist, werde ich mich zurückziehen..
    mein Leben hält gerade existenzielle Herausforderungen bereit, denen ich mich stellen muss...


    Hallo suchende,
    zwei weitere Lojong Losungen besagen, "Schwelge nicht in Selbstmitleid" und "Gib einem alle Schuld". Diese sollte ich dir nicht weiter erklären müssen.

    Was das Zitat von Pema anbelangt, da gibts nichts Misszuverstehen. Ich habe es eins zu eins übernommen.
    Was meintest du nun im Detail?

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • PhenDe
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    • 25. Juli 2017 um 14:04
    • #42

    Du strebst nach Harmonie, sonst würdest du dich jetzt nicht zurückziehen.

    suchende2016:


    sorry, aber auf diese Ebene mag ich mich nicht begeben :(

    Und mich auf eine niedere Ebene zu setzen hat auch wenig mit Respekt und Wertschätzung zu tun.

    Vielleicht kannst du trotzdem etwas aus der Losung "Interpretiere nicht falsch" für dich entnehmen.

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

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    • 25. Juli 2017 um 14:15
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    • #43
    Lucky:

    Was das Zitat von Pema anbelangt, da gibts nichts Misszuverstehen. Ich habe es eins zu eins übernommen.

    Anscheinend gibt es da subtile Unterschiede zwischen Deutsch und Englisch:

      In der englischen Sprache sind die Konnotationen des Wortes „Respekt“ heute weitaus milder als im Deutschen. Respect steht dort nicht in erster Linie für eine quasi soldatische Unterwerfung, sondern neutraler für die Achtung, die jeder Mensch jedem anderen menschlichen Wesen entgegenbringen soll. Der Gegenbegriff zu respect ist Misshandlung (abuse). In diesem Sinne ist respect in den USA ein hoch angesehenes und universell anerkanntes Erziehungsziel.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Respekt

    Respekt im Englischen so verstehe ich, bedeutet also einfach, das sich gegenüber dem anderen In Worten und Taten nicht übegriffig bin. Also quasi seine Grenzen respektiere.

    Während im Deutschen Respekt ja kaum ohne eine gewisse Billigung geht, oder? Wenn ich sowas sage wie "Ich respektiere Alexander Gauland" dann klingt das ja so, als fände ich es gut wenn man ihm zuhören, wenn er den Mund aufmacht. Während das im Englischen "respect" nicht unbedingt mitgedacht ist, oder?

  • suchende2016
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    • 25. Juli 2017 um 14:32
    • #44
    Lucky:

    Du strebst nach Harmonie, sonst würdest du dich jetzt nicht zurückziehen.

    suchende2016:


    sorry, aber auf diese Ebene mag ich mich nicht begeben :(

    Und mich auf eine niedere Ebene zu setzen hat auch wenig mit Respekt und Wertschätzung zu tun.

    Vielleicht kannst du trotzdem etwas aus der Losung "Interpretiere nicht falsch" für dich entnehmen.

    Grüße

    wenn Du meinst ..... :)

    ich sage nichts auf Vorwürfe gegen mich- wozu sollte ich mich verteidigen, wenn es Deine Meinung ist?

  • suchende2016
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    • 25. Juli 2017 um 14:37
    • #45
    Lucky:

    Was das Zitat von Pema anbelangt, da gibts nichts Misszuverstehen. Ich habe es eins zu eins übernommen.


    Ich kann nirgends ein "Zitat" von Dir sehen- wenn es ein Zitat wäre, müsste es mit
    "Anführungsstrichen"

    " am Anfang und Ende " gekennzeichnet sein, und Du schreibst auch zuerst von "Interpretation von Pema Chödrön....".

    So muss es zu Missverständnissen kommen-...

  • Monikamarie
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    • 25. Juli 2017 um 18:15
    • #46

    Ich bin immer wieder erstaunt, was alles so rausgelesen wird bzw. hineininterpretiert wird.
    Weder geht es bei diesem Thema um Harmoniebedürftigkeit noch um die Unfähigkeit, Grenzen zu setzen.

    Jedem jederzeit mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen heißt für mich, jeden Tag neu zu beginnen, nicht ständig die Vergangenheit mit in den nächsten Tag hineinzutragen, also immer wieder neu auch auf die Menschen zuzugehen bzw. ihnen mit Achtung zu begegnen, die mir vielleicht gestern noch das Leben schwer gemacht haben.

    Hier und jetzt aufmerksam in der Mitte ruhend nicht einem Bild begegnen, das ich von meinem Gegenüber habe, sondern neu ohne Voreingenommenheit. Diesen Mut meine ich. Und dieser Mut ist eine Folge des geschaffenen Freiraums durch heilsames, achtsames Denken und Handeln. Ich nehme mir nicht vor, wie ich wann und wo re-agiere, sondern ich agiere so, wie es im Moment des Geschehens möglich ist.

    "Alles, was ich brauche, ist Energie. Und Energie bekommt man, indem man sich selbst und alle(s) andere(n) vorurteilsfrei betrachtet und untersucht" Carlos Castaneda

    _()_ Monika

  • MotGaeo
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    • 25. Juli 2017 um 19:09
    • #47

    Leider bin ich nicht so der Wort-Gewaltige. Danke an Monika für
    deinen Beitrag. Ganz meine Ansicht.

  • suchende2016
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    • 25. Juli 2017 um 22:23
    • #48
    MotGaeo:

    Leider bin ich nicht so der Wort-Gewaltige. Danke an Monika für
    deinen Beitrag. Ganz meine Ansicht.

    geht mir auch so und schließe mich Deinen Worten gerne an :)

  • Karnataka
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    • 29. Juli 2017 um 10:22
    • #49

    Überlegungen zum so genannten idiotischen Mitgefühl.

    Es gibt Menschen, die überschütten ihren Hund mit liebevoller Güte. Sicher hat dies Wert für das eigene Wohlbefinden und lässt den Hund profitieren. Sind Hunde aber die optimalen Profiteure herzlicher Zuwendung? Der DL spricht von umfassendem Mitgefühl als Ziel. Der Hund als spiritueller Freund könnte helfen, eine Stimmung Liebevoller Güte zu finden, die dann auch den Mitmenschen gilt. Oder wird der Hund bloß zum Zweck des eigenen Wohlbefindens mit liebevoller Güte gefüttert, die dann woanders fehlt?

    Ist die Stimmung des Mitgefühls für schwierige Situationen des Alltags auch angemessen? Was braucht es für den Umgang mit Konflikten? Der DL äußert sehr deutlich, dass Mitgefühl nicht bedeutet, immer auf Harmonie abzuzielen und alles klaglos über sich ergehen zu lassen.

    Sich der eigenen Werte bewusst zu sein, kann jedoch helfen, die eigene Position ruhig zu vertreten. Um einen Streit konstruktiv werden zu lassen, sollte man versuchen, nicht mit der gleichen destruktiven Emotion zu begegnen und das langfristige Wohl des anderen beachten, schreibt der DL sinngemäß. Besonders weist der DL darauf hin, dass Versöhnlichkeit die Gemeinschaft stärkt.

    Dabei ist klar, dass wir unmöglich allen Menschen helfen können. Aus Mitgefühl handeln kann kein reflexartiges Reagieren meinen. Wird etwa dafür geworben, Clowns in Spitälern zu unterstützen, kann man überlegen, ob diese sympathische Form der Hilfe angezeigt ist oder aber das Spenden für einen anderen Zweck mehr bewirken würde.

    Ich glaube, dass die mitfühlende Haltung vorteilhaft ist, um über Probleme nachzudenken. Denn der Versuch, nicht egoistisch, egozentrisch nachzudenken, sollte zu einem breiteren Blickwinkel verhelfen. Dies gilt übrigens auch für den Optimismus. Da er in schwierigen Situationen kreativ sein lässt, gilt das Bemühen um Optimismus dem DL als realistischer Blickwinkel.

  • suchende2016
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    • 29. Juli 2017 um 13:45
    • #50
    Karnataka:

    Überlegungen zum so genannten idiotischen Mitgefühl.

    sorry, das war hier nicht meine Frage :)

    mir gings erst mal um Respekt und Wertschätzung- s Titel....

    Karnataka:


    ........
    Dabei ist klar, dass wir unmöglich allen Menschen helfen können. Aus Mitgefühl handeln kann kein reflexartiges Reagieren meinen.

    also, wie gesagt es ging mir primär nicht um "Mitgefühl" oder anderen helfen (wollen).....


    viele Grüße ins schöne Wien!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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