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Enge Schüler von Sogyal Rinpoche erheben schwere Vorwürfe gegen ihn

    • Tibetisch
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  • Yeshe
  • 22. Juli 2017 um 08:33
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  • Sunu
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    • 26. Juli 2017 um 17:33
    • #76
    Spock:
    Sunu:

    Gerade viele Westler sind ja sehr "gut" ausgebildet im Betreiben von Personenkult...


    Comingout: Ich glaube das Grigori Perelman übermenschliche logische Fähigkeiten hat. (ironiefrei)

    :? Ist das der aus der Zahnpastawerbung?

  • Sunu
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    • 26. Juli 2017 um 17:34
    • #77
    jianwang:

    Sunu
    :like:

    Btw: G.Clooney ... Hey... das wäre mal was. Wo kann man sich anstellen? :shock::clown:

    Dafür musst du nur alles tun was ICH dir sage }:-)

  • jianwang
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    • 26. Juli 2017 um 17:45
    • #78
    Sunu:
    jianwang:

    Sunu
    :like:

    Btw: G.Clooney ... Hey... das wäre mal was. Wo kann man sich anstellen? :shock::clown:

    Dafür musst du nur alles tun was ICH dir sage }:-)

    :P:badgrin:

    :clown:

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
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    wird erst das Auge klar.

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  • Der Unbuddhist
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    • 26. Juli 2017 um 21:35
    • #79

    Deutsche Übersetzung des offenen Briefes an Sogyal Lakar.

  • suchende2016
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    • 26. Juli 2017 um 23:03
    • #80

    sprachloses danke-
    das ist so schockierend- obwohl ich es irgendwie geahnt hatte.......seltsam....

    und "Danke" von Herzen, dass ich das beim retreat gespürt habe, dass etwas ganz und gar nicht stimmt- ohne auch nur irgendeinen konkreten Anhaltspunkt gehabt zu haben- das zeigt mir, dass meine "innere Stimme" intakt ist und ich darauf vertrauen kann.... :)

    puhhhhhh :evil:

  • Karnataka
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    • 27. Juli 2017 um 10:17
    • #81

    Offenbar müssen religiöse Institutionen nicht spirituell sein (so wenig wie es in Chorgemeinschaften, die ich besser kenne, harmonisch zugehen muss). Zwei Bereiche tauchen für mich auf, einmal der Narzissmus, dann das Problem des Vertuschens. Dazu grundsätzliche Überlegungen.

    Zum Narzissmus: Aus psychoanalytischer Sicht beziehen ausgeprägte Narzissten alle idealen Aspekte auf sich, fühlen sich gleichsam göttlich. Jener Bereich, den man als Gewissen und Moral bezeichnet, ist nicht wirklich von der Funktion des Ichs unterschieden. So fehlt es an Vorbildern und reifen integrierten Werten. Kritische Aspekte des Über-Ichs wie Gewissensbisse fehlen dem grandiosen Selbst, stattdessen wird alles, was dieses Selbstbild in Frage stellt, entwertet.

    Der Psychoanalytiker Otto Kernberg meint: Beim Narzissten sind die normalen Idealisierungen der Eltern und anderer idealer Objekte, deren Ideale wir uns üblicherweise als Ich-Ideal einverleiben, wodurch wir unsere inneres Wertsysteme sowie Gebote und Verbote entwickeln, geschädigt. Weiter erklärt Kernberg: Gebote werden schon als Teil des Selbst erlebt: Ich bin schon alles, was ich sein sollte! Dagegen werden die Verbote und alles Negative nur im Außen gesucht.

    Dies bedeutet nach Otto Kernberg, dass die kritischen Aspekte des Über-Ichs nicht toleriert werden können, sondern projiziert werden. Es fehlt narzisstischen Menschen daher an reifer Selbstkritik. Sie sind entweder total unkritisch oder schwer verstimmt. Wenn sie glauben, aufgrund ihres unehrlichen Handelns ertappt zu werden, schämen sie sich, anstatt bewusst Schuldgefühle zu erleben. Kurz: Nach Freuds Überlegungen übernimmt das Ich Funktionen, die eigentlich dem Über-Ich gebühren. So erlebt sich das Ich als König, ohne freilich echtes Verantwortungsgefühl zu besitzen. Ob Kunst, Religion oder Politik: Jedes Engagement wird dann zum bloßen Mittel, um die eigene Großartigkeit hervorzukehren.

    Wieso aber können manche Narzissten ausgesprochen moralisierend auftreten, wenn ihnen doch gerade diese Empfindungen eher fehlen? Leider ist die paradoxe Reaktion, dieses grundsätzliche Defizit mit der eigenen Großartigkeit zu erklären, sich selbst zum König zu erklären, nicht untypisch für Narzissten.

    Im konkreten Fall wurde die herausragende Rolle des erleuchteten Meisters zudem von außen in Form seiner vermeintlichen Reinkarnation an den Mann herangetragen und sein Größenwahn über Jahrzehnte gefördert. Stimmen die Vorwürfe, so täuschte er sein Publikum mit Mitgefühl und Freundlichkeit, verheimlichte seine eigentliche Persönlichkeit und begegnete persönlich mit Verachtung, Brutalität, Ausbeutung. Ich könnte mir vorstellen, dass seine buddhistische Lehre sich auf einen für narzisstisch-Erleuchtete typischen Inhalt konzentrierte: er selbst, seine nebulose Erfahrungsfähigkeit, sein unsagbar tiefes Wissen.

    Der Guru als Witzfigur. Dies führt zur Frage, wieso ein solcher Mensch über Jahrzehnte von seinem engsten Kreis gedeckt wird, Missbrauch, Gewalt und Betrug vertuscht werden. Die Antwort liegt aus meiner Sicht auf der Hand: Weil religiöse Elite genauso um ihren eigenen Ruf fürchten muss.

    Der Vergleich mit dem Missbrauch in der Familie, der sicherlich am häufigsten vertuscht wird, zeigt eben vertuschende Partner. Nehmen wir eine Mutter, die nach außen kein Wort darüber verliert, dass ihr Mann sich gegenüber den Kindern „merkwürdig“ verhält. Eine öffentliche Konfrontation könnte die familiäre Gemeinschaft zerstören. Diese Gefahr gilt genauso der religiösen Gemeinschaft und den hierarchischen Positionen, Karrieren. Wegsehen bleibt dann als einzige Möglichkeit, will man den Schein einer intakten Gemeinschaft wahren.

    Für die weiter gefasste Gemeinschaft entstehen nur unbestätigte Gerüchte. Hier dürfte es die Bewunderung für das spirituelle Vorbild sein, die zum Wegschauen und Bagatellisieren verleitet. Unser Umgang mit Idolen wie Michael Jackson oder Woody Allen, deren Prozesse wegen Missbrauch wir ganz gut ausblenden können, weist in diese Richtung.

  • suchende2016
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    • 27. Juli 2017 um 12:30
    • #82

    nun bei den Regensburger Domspatzen- und das waren Minderjährige- wurde jetzt auch endlich öffentlich, was jahrzehnterlang vertuscht wurde- übelst!

    die Mechanismen und Defizite der Menschen sind immer ähnlich/gleich.......

  • Der Unbuddhist
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    • 27. Juli 2017 um 13:01
    • #83
    Karnataka:

    Für die weiter gefasste Gemeinschaft entstehen nur unbestätigte Gerüchte.

    Danke für Deinen Beitrag. Zu dem Punkt mit den Gerüchten. Man ist nicht auf sie allein angewiesen. Im Fall Sogyal hat man z.B. sein berühmtes Buch. Ich habe es vor beinahe 10 Jahren mal genauer unter die Lupe genommen. Es finden sich darin verschieden Anzeichen dazu, dass es da nicht mit rechten Dingen zu geht.

    Es ergibt sich z.B. klar, dass Sogyal eine autoritäre Sichtweise vertritt. Er pflegt eine ausgesprochene Schwarz-Weiss-Malerei. Er hat eine ahistorische, d.h. von Kontexten losgelöste Sichtweise. Es gibt sehr deutliche Anzeichen dafür, dass er sich seine Heiligenbiografie zusammen schummelt – bis zu dem Punkt, dass ein zentraler Punkt dieser Biografie nicht stimmen kann. Das Buch ist Produkt zweier Ghostwriter. Es werden Reihenweise Europäische Geistesgrössen zitiert (die Sogyal unmöglich alle kennen kann), dies aber selektiv und einseitig, immer nur die anvisierte Sichtweise stützend. Schliesslich gibt es deutliche Hinweise dafür, dass Sogyals 'Dzogchen' ein Fake ist.

    Das alles erschliesst sich natürlich nur bei einiger Arbeit. Es kann allerdings dazu genutzt werden, diese Leute zu kritisieren.

    P.S. Endlich kommt es nun auch dazu, dass eine breitere Öffentlichkeit auf die Fehlentwicklungen aufmerksam wird. Gestern gab es ein 20-minütiges Feature im Deutschlandfunk zum Thema populistischer – d.h. für mich: reaktionärer – Buddhismus unter besonderer Berücksichtigung von Diplom-Lama Ole Nydahl und Sogyal Lakar => Deutschlandfunk: Fernöstliche Spiritualität, Buddhistische Populisten

  • Lucky Luke
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    • 27. Juli 2017 um 13:47
    • #84
    Der Unbuddhist:

    Es finden sich darin verschieden Anzeichen dazu, dass es da nicht mit rechten Dingen zu geht.

    Meinst Du das Buch "Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben"?
    Das Buch habe ich auch und ich konnte darin keinerlei "Anzeichen" entdecken.
    Vielleicht magst Du kurz die Seite(n) nennen wo Du meinst, solche "Anzeichen" herauszulesen?

  • Noreply
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    • 27. Juli 2017 um 13:58
    • #85

    Hab ich nicht so genau untersucht, ich hab mir danach das "Das Tibetische Totenbuch" geholt und das Buch von Leben und Sterben vergessen.

  • Der Unbuddhist
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    • 27. Juli 2017 um 14:11
    • #86
    Sherab Yönten:
    Der Unbuddhist:

    Es finden sich darin verschieden Anzeichen dazu, dass es da nicht mit rechten Dingen zu geht.

    Meinst Du das Buch "Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben"?
    Das Buch habe ich auch und ich konnte darin keinerlei "Anzeichen" entdecken.
    Vielleicht magst Du kurz die Seite(n) nennen wo Du meinst, solche "Anzeichen" herauszulesen?

    Hallo. Ja dieses Buch meine ich. Ich habe obiges aus dem Kopf geschrieben, kann es aber belegen. Muss dazu jedoch meine Aufzeichnungen von damals durchgehen und die dazu nötigen Bücher aus einer Kiste irgendwo tief in einer Garage holen. Kann also etwas dauern. In Anbetracht der derzeitigen Ereignisse, werde ich das aber sicher tun.

  • Morpho
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    • 27. Juli 2017 um 23:33
    • #87

    'Man' gibt s auf. Derzeit entfaltet sich ein wahres Affentheater, angeheizt von Demagogen und Fundamentalkritikern, die sich ausserhalb jeder Sangha verorten und das schon.immer. M. Klein und U. Richards (Buddh. Aktuell) bemühen nun diese, da aus 'unerfindlichen Gründen' die Sangha s schweigen. So unerfindlich sind die nun auch wieder nicht. Gerade haben einige gesagt, sie möchten nicht sprechen da sie nicht wissen in welchem Kontext sie anschliessend zitiert werden. Solange der Kontext halb Fakt halb Fake ist, würd ich mich auch nicht äussern. Non-buddhistische Populisten und "buddh." Populisten. Wo ist da schon ein Unterschied ?

  • Der Unbuddhist
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    • 28. Juli 2017 um 07:42
    • #88
    Morpho:

    […]

    Ich sage es nochmal ganz deutlich weil es so gut in den Kontext passt:

    Leute die sich wie ***** äussern sind Teil der Bedingungen die Leuten wie ***** es ermöglichen sich an Kindern zu vergehen, die es Leuten wie ***** ermöglichen einen trivialisierten Buddhismus mit Rassismen anzureichern oder die es einem ***** ermöglichen über Jahrzehnte hinweg sein Unwesen zu treiben. Leute wie ***** sind Teil des Problems weil sie jede Form von Aufklärung, Diskussion, Nachdenken oder Untersuchung über derartige Fehlentwicklungen behindern, diffamieren, verunmöglichen usw.

    Es ist diese weit verbreitete Haltung im Buddhismus, eine Mischung aus Dummheit und Unverfrorenheit, die vielleicht sogar das grössere Problem ist, da es den genannten Trivial- und Esoterikbuddhisten ohne den Schutz den diese Haltung ihnen bietet, unmöglich wäre zu tun was sie tun.

    Einmal editiert, zuletzt von kilaya (28. Juli 2017 um 09:33) aus folgendem Grund: Namen entfernt

  • Samten
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    • 28. Juli 2017 um 07:58
    • #89

    Brems dich in deinen Hetzereien gegen Morpho.
    Du bist hier nicht in deinem Blog!

  • Der Unbuddhist
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    • 28. Juli 2017 um 08:27
    • #90

    Es kommt hinzu, dass ihr – ***** – mit Ignoranz über die Dinge glänzt um die es geht. Oder folgt jemand von euch den Debatten die sich derzeit abspielen? Hat jemand von euch eine Ahnung was da alles vorgebracht wird? Wisst ihr auch nur im Entferntesten um was es geht?

    Und noch etwas: Eure Attacken erfolgen im Schutz der Anonymität. Ich weiss jedenfalls nicht mit wem ich es zu tun habe (abgesehen von eurer Haltung). Warum eigentlich? Nicht nur stellt ihr Euch mit eurem Verhalten schützend vor Kinderschänder, Rassisten und Gewalttäter: Ihr seid auch noch feige.

    Einmal editiert, zuletzt von kilaya (28. Juli 2017 um 09:33) aus folgendem Grund: Namen entfernt

  • Doris
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    • 28. Juli 2017 um 08:27
    • #91
    Samten:

    Brems dich in deinen Hetzereien gegen Morpho.
    Du bist hier nicht in deinem Blog!


    Ich sehe die Hetze auf der anderen Seite.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
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    • 28. Juli 2017 um 09:03
    • #92

    Ich poste hier noch einmal ein Zitat des Dalai Lama rein:*

    Zitat

    “Wenn jemand die Lehren klar darlegt, ist dies für andere hilfreich. Wenn aber jemand den Dharma verbreitet und sich verletzend gegenüber anderen verhält, dann ist es unsere Verantwortung, dies mit einer guten Motivation zu kritisieren. Das ist konstruktive Kritik und niemand braucht sich als Kritisierender dabei schlecht zu fühlen.
    In den Zwanzig Versen über das Bodhisattva Versprechen heißt es dazu, dass keine Handlung fehlerhaft ist, solange sie aus guter, heilender Motivation geschieht.
    Buddhistisch Lehrende, die Sexualität, Gewalt, Geld, Alkohol oder Drogen missbrauchen und die, mit legitimen Beschwerden von Studierenden darüber konfrontiert, ihr Verhalten nicht verändern, sollten öffentlich genannt und kritisiert werden. Das mag sie verärgern, doch es wird hoffentlich ihr Bedauern und zu einem Ende ihres missbrauchenden Verhaltens führen.
    Das schädigende Verhalten in die Öffentlichkeit zu zerren, ermöglicht Heilsames zu verstärken. Wenn derartiges Fehlverhalten öffentlich gemacht wird, sollte vermittelt werden, dass derartige Lehrende Buddhas Lehren missachtet haben. Allerdings ist es auch fair, die guten Qualitäten der ethisch fehlverhaltenden Lehrenden gleichfalls zu erwähnen.“
    (übersetzt von Hans Korfmacher)
    “If one presents the teachings clearly, others benefit. But if someone is supposed to
    propagate the Dharma and their behavior is harmful, it is our responsibility to criticize
    this with a good motivation. This is constructive criticism, and you do not need to feel
    uncomfortable doing it. In “The Twenty Verses on the Bodhisattvas’ Vows,” it says that
    there is no fault in whatever action you engage in with pure motivation. Buddhist
    teachers who abuse sex, power, money, alcohol, or drugs, and who, when faced with
    legitimate complaints from their own students, do not correct their behavior, should be
    criticized openly and by name. This may embarrass them and cause them to regret and
    stop their abusive behavior. Exposing the negative allows space for the positive side to
    increase. When publicizing such misconduct, it should be made clear that such teachers
    have disregarded the Buddha’s advice. However, when making public the ethical
    misconduct of a Buddhist teacher, it is only fair to mention their good qualities as
    well.”
    The Dalai Lama, Dharamsala, India March 1993

    Alles anzeigen

    *Quelle: FB-Seite der dharma-university-press.org

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
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    • 28. Juli 2017 um 09:05
    • #93

    Und noch ein lesenswerter Aufsatz:

    https://info-buddhismus.de/Dalai_Lama_Eth…r-Schueler.html

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Lucky Luke
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    • 28. Juli 2017 um 09:14
    • #94
    Lucy:

    Ich - ihr
    Schwarz - weiß
    Eine Seite - die andere Seite

    Die Guten - die Schlechten?

    Ach, was red ich.

    :like:

  • jianwang
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    • 28. Juli 2017 um 09:25
    • #95

    Karnataka
    Danke auch von mir, da Dein Beitrag mir viel klar machte.

    Ich habe heute den ganzen Thread nochmals gelesen.
    Und mir fällt auf, das es 2 Grundmeinungen gibt. Sry, doch ich überspitzte nun bewusst.

    1. "Hängt ihn auf" und Alles, was er je sagte oder schrieb in den Reisswolf.
    2. Der arme Erleuchtete, nur die Schönheit der Frauen und des Lebens haben ihn dazu gebracht. Wir bedauern ihn (fast).

    Ich lasse nun bewusst ev. strafrechtliche Aspekte aussen vor.
    Für mich (!!!) ist diese Sache kein Einzelfall. Nur die Spitze des Eisberges, der nun zum Vorschein kommt. Denn ich bin mir sicher, das ähnliche Dinge auch auf "niederen" Stufen geschehen, ohne das dies jemand thematisiert.
    Und egal, ob es tib. Buddhismus, Theravada, Zen oder sonst eine Strömung in der Lehre ist.
    Macht/Ansehen kann ausgenutzt werden, wenn die Bedingungen es begünstigen. Ich selbst bin der Ansicht, das diese Bedingungen im tib. Buddhismus vorhanden sind aber ich kenne auch Zen-Praktizierende, die ihren Lehrer(wohl als Guru zu sehen) auf ein Podest der Unfehlbarkeit heben.
    Und interessanterweise sind es Diejenigen (ich kann nur von den Zen-Übenden es beurteilen), die man eigentlich eher auf dem Sofa von Freud als in einer spirituellen Gemeinschaft suchen würde.
    Wenn dieses "Grundproblem" mit dem Narzissmus, wie Karnataka ihn ansprach, zusammenkommt ist es wie Öl zum Löschen eines Feuers zu verwenden. Nur wenn der Lehrer(guru) dies erkennt und entsprechend reagiert, wird es gut ausgehen.

    Also sollten wir weniger auf die "Eisberspitzen" einschlagen, sondern uns prinzipiell Gedanken dazu machen.
    Denn wenn sich da nicht was ändert, sind bald einige sangha von Scientology nicht mehr zu unterscheiden.

    Dies ist alles meine private Meinung, erhebt also keinerlei Ansprüche auf Irgendwas.

    _()_

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  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 28. Juli 2017 um 09:26
    • Offizieller Beitrag
    • #96
    Der Unbuddhist:

    Leute die sich wie ***** äussern sind Teil der Bedingungen die Leuten wie ***** es ermöglichen sich an Kindern zu vergehen, die es Leuten wie ***** ermöglichen einen trivialisierten Buddhismus mit Rassismen anzureichern oder die es einem ***** ermöglichen über Jahrzehnte hinweg sein Unwesen zu treiben. Leute wie ***** sind Teil des Problems weil sie jede Form von Aufklärung, Diskussion, Nachdenken oder Untersuchung über derartige Fehlentwicklungen behindern, diffamieren, verunmöglichen usw.

    Ich möchte dich echt bitten, keine Leute persönlich anzugehen, weil das fast immer als Abwertung rüberkommt. Neutraler könnte man von einer "traditionalistischen Position" sprechen.

    Viele "Traditioanlisten" sehen die negativen Erscheinungen die es im institutionalisierten Buddhismus gibt, aber sie sehen diese eher als Auswüchse von etwas, was insgesamt positive Wirkungen hat. Während man durchaus dafür ist, einzelne Misstände aufzuklären, hält man sie dennoch für nicht so wichtig, um deswegen buddhistische Institutionen und Traditionen abzubauen und so "das Kind mit dem Bad auszuschütten". Dies ist ein stückweit eine sehr berechtigte Denkweise.

    Auch wenn das Bestreben, den Dharma vor Assoziation mit Misständen zu bewahren prinzipiell mal ja aus einer positiven Motivation heraus erfolgt, kann es dennoch negative Wirkungen haben. Der Versuch Symptome statt Ursachen zu kurieren, verschleppt die Krankheit und verschlimmert sie.

    So eine Verschleppung sieht man ja gut an dem Dieselskandal: Es hilft zwar kurzfristig das Vertrauen in die Marke und die Technologie aufrechtzuerhalten, wenn man bestimmte Sachen dikret behandelt bzw. vertuscht. Dies führt aber dazu, dass sich unter dem Teppich so lange Dreck anstaut, bis es wirklich nicht mehr zu verbergen ist und alles spektakulär auffliegt.

    Einmal editiert, zuletzt von kilaya (28. Juli 2017 um 09:32) aus folgendem Grund: Namen entfernt

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Doris
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    • 28. Juli 2017 um 09:31
    • #97

    Also bitte!
    Unbuddhist wird ermahnt, wenn er Leute direkt anspricht. Aber diese Leute dürfen alles sagen, was ihnen einfällt.
    "wahres Affentheater, angeheizt von Demagogen und Fundamentalkritikern,"


    Zitat

    Neutraler könnte man von einer "traditionalistischen Position" sprechen.


    Mit Traditionalismus hat diese Schweigespirale und das Vertuschen und Kleinreden überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil. Es ist gegen die überlieferten Regeln des Dharma.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

    Einmal editiert, zuletzt von Doris (28. Juli 2017 um 09:33)

  • kilaya
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    • 28. Juli 2017 um 09:41
    • #98
    Moderation

    Ich habe die Namen aus den Posts (und Zitaten dieser) des Unbuddhisten entfernt und "Der Unbuddhist" hat im tibetischen Bereich Schreibsperre. Grund: ich hatte schon mal darauf hingewiesen, dass sachliche Kritik auch möglich ist, ohne ad personam zu werden und reihenweise Lehrer in einem Atemzug zu diffamieren, die gerade gar nichts mit dem Thema zu tun haben. So einen Hetz-Aktivismus gegen namentlich genannte Personen brauchen wir hier nicht. Hiermit ist gleichzeitig eine offizielle Verwarnung in Bezug auf das ganze Forum verbunden.


    [mod]

    Bitte bemüht euch alle, bei diesem schwierigen Thema sachlich zu bleiben. Es ist nicht leicht, aber es geht! Dass die Kritik in diesem Fall lange berechtigt war und jetzt offensichtlich ist, ist klar. Spekulationen müssen darüber hinaus trotzdem nicht sein, weder über diesen noch über andere Lehrer. Hier reicht wohl dicke aus, was tatsächlich abgelaufen ist.[/mod]

  • Samten
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    • 28. Juli 2017 um 09:53
    • #99
    Der Unbuddhist:

    Es kommt hinzu, dass ihr – ***** – mit Ignoranz über die Dinge glänzt um die es geht. Oder folgt jemand von euch den Debatten die sich derzeit abspielen? Hat jemand von euch eine Ahnung was da alles vorgebracht wird? Wisst ihr auch nur im Entferntesten um was es geht?

    Und noch etwas: Eure Attacken erfolgen im Schutz der Anonymität. Ich weiss jedenfalls nicht mit wem ich es zu tun habe (abgesehen von eurer Haltung). Warum eigentlich? Nicht nur stellt ihr Euch mit eurem Verhalten schützend vor Kinderschänder, Rassisten und Gewalttäter: Ihr seid auch noch feige.

    Digga,
    ich schrieb von deinem verbalen „Angriff“ gegen Morpho..vllt. kannste gerade noch soweit differenzieren und nich alles in einen Topf zu werfen und dann zu nem Rundumschlag „auszuholen“?
    Feigheit:
    Das was ich in dem übersetzten Brief über Sogyal dingens las:
    Kein! „Lehrer“ würde auch annähernd in meiner Gegenwart/oder meinem Wissen sich solche „Dinge“ erlauben/herausnehmen,oder auch nicht dieser Verurteilte Zen-"Priester", genausowenig wie du dir es zu erlauben hast Leute so pesönlich anzugehn.
    Ansonsten: zu deinen Ferndiagnose- „Versuchen“ über die Beurteilung anderer : lass einfach stecken…da hat schon dein Blogger-Kumpel, „Micha-Rosie aussm Keller“ so manchen Griff ins Klo getan.

    Versuch einfach ma "nur"sachlich zu bleiben, dann „hört“ man dir auch zu.

    4 Mal editiert, zuletzt von Samten (28. Juli 2017 um 10:12)

  • Doris
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    • 28. Juli 2017 um 09:54
    • #100

    Unbuddhist hat aber Recht.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass er Recht hat.
    Ich weiß wie mit den Überbringern der schlechten Nachricht, mit dem Benennen der Personen, die Missbrauch betreiben haben, umgegangen wird. Und ich weiß, dass der Überbringer ständig gemaßregelt wird. Ich weiß, dass diesem der Vorwurf gemacht wird, er sei ja nicht zugehörig oder nicht mehr dabei und hätte demnach nichts mehr zu melden.
    Ich weiß wie unter dem Deckmantel der Mäßigung jegliche Reflexion der eigenen Beteiligung unter den Tisch gekehrt wird und die Opfer, und jeden der sich für sie engagiert, diffamiert werden. Den Engagierten wird Einmischung vorgeworfen, üble Motivation, Rachlust, Arroganz, Feindseligkeit.
    Und tausend andere Dinge. Ich weiß das aus erster Hand, aus eigenem Erleben. Als Opfer verzweifelst Du daran.
    Da muss mir jetzt niemand mit pseudo-buddhistischen Floskeln kommen, die nur Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit und Desorientierung sind.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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