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  1. Buddhaland Forum
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Unterschied zwischen Loslassen verdrängt

  • Sida0211
  • 19. Dezember 2016 um 10:52
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  • Sida0211
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    • 19. Dezember 2016 um 10:52
    • #1

    Hallo zusammen ich hab eine Frage über das loslassen. Ayya Khema schreibt man solle loslassen und nicht verdrängen. Doch wo liegt der Unterschied wie fühlt es sich am wenn man loslassen tut. Wie praktiziert man das? Ich verstehe das nicht ganz. Wenn ich z.B eine Emotion habe bemerkte ich Sie aber wie geht es weiter? Oder bei der Stück für Stück Methode anschauen loslassen weitergehen meint Sie. Grüße :)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 19. Dezember 2016 um 11:25
    • #2
    Sida0211:

    Hallo zusammen ich hab eine Frage über das loslassen. Ayya Khema schreibt man solle loslassen und nicht verdrängen. Doch wo liegt der Unterschied wie fühlt es sich am wenn man loslassen tut. Wie praktiziert man das? Ich verstehe das nicht ganz. Wenn ich z.B eine Emotion habe bemerkte ich Sie aber wie geht es weiter? Oder bei der Stück für Stück Methode anschauen loslassen weitergehen meint Sie. Grüße :)

    Hallo Sida0211, ich glaube hier vermischen sich (mal wieder) buddhistische Begriffe auf der einen und Begriffe aus der westlichen Psychologie auf der anderen Seite. Während im Buddhismus "Loslassen" eine sehr umfassende Bedeutung hat (z.B. keine Anhaftung = aufgeben von Gier, Hass, Verblendung) meint "nicht verdrängen" wahrscheinlich ein Problem auf die Lange Bank schieben, ohne dass es gelöst ist (zum Beispiel ein Gespräch mit den Eltern oder mit dem Chef). Häufig ist es so, dass erst das Problem "gelöst" werden muss (indem man es in irgendeiner Form verarbeitet) und in einem zweiten Schritt schafft man dann das komplette Loslassen.

  • Monikamarie
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    • 19. Dezember 2016 um 11:42
    • #3

    Hallo Sida,
    wenn ich ein Problem habe und es verdränge, dann bleibt es im Hintergrund vorhanden und beeinflusst mich mehr oder weniger sowohl in meiner Wahrnehmung als auch in meinen Entscheidungen.

    Wenn ich ein Problem habe und mich damit auseinandersetze, z.B. ich liebe jemanden, von dem ich aber nicht wieder geliebt werde, dann kann ich das als gegeben akzeptieren und loslassen, ohne anzuhaften, in Hass zu verfallen oder mir verblendet einzubilden "der wird mich schon irgendwann lieben ...".

    Es ist wichtig - wie z.B. bei der Achtsamkeitsmeditation -, alle aufkommenden Gedanken und Gefühle zu be-achten, möglichst zu durchschauen und dann im Idealfall loszulassen. Aber sehen sollte ich sie, damit ich mir nicht einbilde, ich wäre schon frei, nur weil ich sie nicht sehen will - wie das Kind, das sich die Hände vor's Gesicht hält und ruft: "Such mich mal!".
    _()_

  • mukti
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    • 19. Dezember 2016 um 12:56
    • #4

    Hallo,

    Sida0211:

    Hallo zusammen ich hab eine Frage über das loslassen. Ayya Khema schreibt man solle loslassen und nicht verdrängen. Doch wo liegt der Unterschied wie fühlt es sich am wenn man loslassen tut. Wie praktiziert man das? Ich verstehe das nicht ganz. Wenn ich z.B eine Emotion habe bemerkte ich Sie aber wie geht es weiter? Oder bei der Stück für Stück Methode anschauen loslassen weitergehen meint Sie. Grüße :)

    Z.B. wenn eine unheilsame Emotion aufkommt die mit Gier verbunden ist, kann man sie verdrängen mittels einer Emotion die mit Hass verbunden ist. Also nicht annehmen, sondern ablehnen und wegschieben.
    Oder man kann die Emotion lediglich beobachten ohne sie zu ergreifen, ohne darauf zu re-agieren, weder mit Gier noch mit Hass, nicht annehmen und nicht ablehnen. Sie taucht auf, versucht sozusagen eine zeitlang Fuss zu fassen, und wenn sie keine Nahrung erhält verschwindet sie wieder. Das fühlt sich dann befreiend an.

    Mit Metta, mukti.


  • Sida0211
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    • 19. Dezember 2016 um 14:36
    • #5

    Hallo zusammen das klingt plausibel.
    Das bedeutet etwas anschauen ohne zu bewerten oder darauf zu reagieren. Das lernt man in der Meditation der Beobachter sein.
    Ich hätte noch eine andere Frage. Ayya Khema fürt die Stück für Stück Methode durch welche auf Einsicht beruht. In div. Themen wurde aber immer gesagt bzw geschrieben das das keine Buddhistische Variante ist. Warum hat sie das dann gelehrt? In Ihren Vorträgen hat sie darauf hingewiesen es nur eine Methode wichtig ist das man zur Einspitzigkeit des Geistes kommt oder?Die meisten Quälen sich mir dem Atem ab. Das wäre auch eine sehr schöne Alternative?

  • Sida0211
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    • 19. Dezember 2016 um 22:03
    • #6

    Weiß keiner was zu meinen Fragen zu Ayya Khema? LG

  • Morpho
    Gast
    • 19. Dezember 2016 um 23:04
    • #7

    hi.
    höre mir das youtube video an. stück für stück-thema.
    hab jetzt abgebrochen, weil ich merke, dass wohl jeder zweite satz "einer erläuterung bedürfte".
    bis dahin sagt sie aber von der "richtung" einsicht, dass es um selbsterkenntnis ginge. sich selbst kennen lernen. nun frage ich mich, wo da eine "schöne alternative" zum "sich mit dem atem abquälen" sein sollte. ich meine, wenn du dich mit "zur ruhe lassen kommen" abquälst, dann vielleicht auch mit selbsterforschung ? mir sind darüber hinaus, gleich anfänglich sätze aufgefallen, die ich, aus meiner erfahrung her, so nicht unterstreichen kann. so spricht sie eindringlich davon, dass man stets wissen sollte, was man gerade tut, in welche richtung es geht (ruhe oder einsicht) welches ziel man damit hat, dergleichen. ich finde, dass eine denkweise (zur meditation), welche auf auf ziel und zweck aus geht, grundsätzlich falsch ist, und, meiner meinung nach, macht auch ein "ausgliedern" von "betrachtung der gefühle" oder "des körpers" (als methode) überhaupt keinen sinn, da buddha stets von "vier pfeilern der achtsamkeit" sprach.

  • Sida0211
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    • 20. Dezember 2016 um 09:43
    • #8

    Ok, vielleicht ist das richtig. Die Frage stellt sich aber trotzdem warum hat Sie das so gelehrt? Es muss doch einen bestimmten Zweck haben und so denke ich wurde das auch von Tausenden praktiziert. Bei ihren Vorträgen hat man das Gefühl das Sie weiß von was sie Redet weil Sie es selbst erfahren hat. Und wenn ich in einigen Foren lese haben viele das Problem das sie sich nicht in den Atem fallen lassen können. So wir das bei mir der Fall ist. Ich Manipuliere ihn. Dann wird er nicht natürlich. Die Stück für Stück Methode ist auch Eine Geistige konzentration da der Geist immer nur ein Stück betrachtet oder sehe ich das falsch. Wir im Westen möchten Techniken erlernen die in Asien Jahre dauern um erlernt zu werden. Ich glaube das ich auf das Ergebnis zu sehr fixiert bin anstatt es einfach zu machen. LG

  • Lucky Luke
    Gast
    • 20. Dezember 2016 um 09:53
    • #9
    Sida0211:

    Ayya Khema fürt die Stück für Stück Methode durch welche auf Einsicht beruht. In div. Themen wurde aber immer gesagt bzw geschrieben das das keine Buddhistische Variante ist

    Da müsstest Du schon den genauen Zusammenhang erzählen. Eine "Stück für Stück Methode, die auf Einsicht (=Vipassana) beruht" ist für mich buddhistisch!

  • Sida0211
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    • 20. Dezember 2016 um 10:22
    • #10

    Ich sehe das auch so. Doch wurde schon darüber geschrieben in 1 Antwort das das nicht ganz so ist.

  • Morpho
    Gast
    • 20. Dezember 2016 um 11:17
    • #11

    Also zuerst mal müsste man sehen, wo diese ihren Ursprung hat.

    Zitat

    Und wenn ich in einigen Foren lese haben viele das Problem das sie sich nicht in den Atem fallen lassen können.

    Einlassen müsste man sich so oder so. Man kann ja auch schauen, was das sich Einlassen hemmt.

  • Max Schenzle
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    • 18. Juli 2017 um 20:31
    • #12

    Hallo,
    beim Achtfachen Pfad gibt eine Anweisung dazu.Beim zweiten Teil: Gefühle, erkennt man wie Gefühle entstehen, bestehen und vergehen. Verdrängte Gedanken und Gefühle haben die Eigenschaft solange wieder zu erscheinen bis man sie wirklich losgelassen hat.

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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