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  1. Buddhaland Forum
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Buddhismus ohne Gruppe?

  • Shiva
  • 18. Dezember 2016 um 15:16
  • Zum letzten Beitrag
  • suchende2016
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    • 8. Juni 2017 um 08:27
    • #26

    danke! Ja, so habe ich mir das auch gedacht und bin froh, dass es möglich ist!

    ich "suche" ja nicht direkt- ich denke, es wird sich ergeben, wenn es "dran" ist.....

    ich denke halt/hab es gelesen, dass es wichtig/hilfreich ist, einen Lehrer/eine Sangha zu haben...

    Gibt es hier jemanden, der das buddhistische Zentrum in Kirchheim kennt?

  • suchende2016
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    • 8. Juni 2017 um 08:36
    • #27
    kilaya:

    Schaden kann es aber nicht, mit dem Lesen anzufangen. Sich auszutauschen ist wichtig. Vielleicht ergibt sich das mit einer Gruppe oder einem Lehrer irgendwann später von selbst und dann passt es einfach.

    Danke für Deine hilfreichen Antworten! :)

    Ich lese und praktiziere schon sehr lange...nur eben alleine und bin an einem Punkt, wo ich nicht mehr alleine weitergehen möchte....

  • Tulamben
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    • 9. Juni 2017 um 10:03
    • #28

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
    (Der kleine Prinz)

    Die Ära des Lichts ist die Ankunft des Menschen in seiner Mündigkeit.
    Primum non nocere

  • Mohan Gnanathilake
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    • 10. Juni 2017 um 10:24
    • #29

    Hier möchte ich meine Stellungnahme abgeben.

    Sitzen in einer Gruppe vor einem ehrlichen buddhistischen Lehrer ist ein guter Weg zu beginnen.

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

  • suchende2016
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    • 10. Juni 2017 um 10:38
    • #30

    tja, fragt sich nur, wo man den samt GRuppe finden kann..... ;)

  • Morpho
    Gast
    • 10. Juni 2017 um 14:47
    • #31

    Man kann ja auch versuchen selber eine Studium und Praxis-Gruppe zu initiieren und ab und an sucht man einen Lehrer auf und ein Retreat, denn in Europa trifft man meist sogleich auf Lehrrichtungen, "Schulen", und "muss" sich oft noch bevor man selbst einigermaßen Erfahrung hat und sich die wichtigsten buddh. Basics angeeignet hat gewissermaßen "sogleich" festlegen wenn man Teilhaber einer Sangha sein möchte. Es ist aber wichtig zuerst einen eigenen "Stand" zu haben um
    die Haltung, Sichtweise und Praxisorientierung eines Lehrers gut beurteilen zu können.
    Was nützt einem zum Beispiel ein Lehrer der einen Hau hat bzw. eine Sangha desgleichen ? Schlagseite, Ein-schlag, Einfärbung, "Schräg" im unguten Sinne. Viele merken das gar nicht wenn sie selber noch keinen guten Stand haben. Wenn aber "dein" Dharma trägt kannst du beurteilen was "gut" und "richtig" ist, was nicht.

  • suchende2016
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    • 10. Juni 2017 um 19:07
    • #32

    ja,das sehe ich genauso, gefällt mir sehr gut, was Du geschrieben hast! danke!

    Tut immer gut, wenn man merkt, dass man selber nicht so falsch liegt...


    und deshalb schau ich einfach mal in Ruhe, wie sich die Dinge im Laufe der Zeit entwickeln..

  • Max Schenzle
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    • 16. Juni 2017 um 18:51
    • #33

    Hallo,
    ich war und werde nie Mitglied einer buddh. Gruppierung sein. Ich habe mich mit den drei Bänden des Pali-Kanons auseinandergesetzt. Eigentlich sind es nur Auszüge aber die Mittler- und die Längere Sammlung, sind trotzdem noch sehr informativ und umfangreich.
    Ich habe damit alles erreicht was man da erreichen kann.

  • kilaya
    Gast
    • 16. Juni 2017 um 18:59
    • #34
    kesakambalo:

    Hallo,
    ich war und werde nie Mitglied einer buddh. Gruppierung sein. Ich habe mich mit den drei Bänden des Pali-Kanons auseinandergesetzt. Eigentlich sind es nur Auszüge aber die Mittler- und die Längere Sammlung, sind trotzdem noch sehr informativ und umfangreich.
    Ich habe damit alles erreicht was man da erreichen kann.

    :?

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 16. Juni 2017 um 19:38
    • #35
    kesakambalo:

    Hallo,
    ich war und werde nie Mitglied einer buddh. Gruppierung sein

    Das ist sehr gefährlich.
    Sogar in meiner Zeit als buddhistischer Mönch "musste" ich Kontakt zur Sangha haben.
    Sicher kann man einen Lehrer und eine Sangha auch ignorieren, aber die Gefahr ist geringer.
    Die kilesa halten uns fern von der Sangha und von einem Lehrer.
    Wer stoppt Dich ?
    Du dich sicher nicht.

    kilaya:

    :?


    :?

  • kilaya
    Gast
    • 16. Juni 2017 um 20:48
    • #36

    :? bezog sich auf:
    "Ich habe damit alles erreicht was man da erreichen kann."

    Ich bezweifle das.

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 16. Juni 2017 um 20:50
    • #37
    kilaya:

    :? bezog sich auf:
    "Ich habe damit alles erreicht was man da erreichen kann."

    Ich bezweifle das.

    Ich auch. Würde mich aber freuen.

  • Horin
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    • 16. Juni 2017 um 22:44
    • #38
    Shiva:

    kann man auch Buddhist werden, ohne eine Gruppe der buddhistischen Hauptausrichtungen beizutreten?

    Buddha ist auch keiner Gruppe beigetreten, aber er war auch kein Buddhist (:

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 17. Juni 2017 um 11:04
    • #39
    kal:

    Buddha ist auch keiner Gruppe beigetreten, aber er war auch kein Buddhist (:


    Es soll Leute geben die sich das so zurecht legen.
    Arahat <> Buddhist

  • Horin
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    • 17. Juni 2017 um 11:19
    • #40
    accinca:
    kal:

    Buddha ist auch keiner Gruppe beigetreten, aber er war auch kein Buddhist (:


    Es soll Leute geben die sich das so zurecht legen.
    Arahat <> Buddhist

    Buddha war so viel Buddhist, wie Jesus ein Christ und Mohammed Moslem war. Allen gemeinsam ist das Erkennen der Wahrheit und das Teilen ihrer Erkenntnis. Das braucht kein Etikett, kein Label.
    Aus ihren Worten, Botschaften wurden erst nach und nach Buddhismus, Christentum, Islam etc. gemacht. Eine Institutionalisierung.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 17. Juni 2017 um 11:37
    • #41
    accinca:
    kal:

    Buddha ist auch keiner Gruppe beigetreten, aber er war auch kein Buddhist (:


    Es soll Leute geben die sich das so zurecht legen.
    Arahat <> Buddhist


    Beide habt ihr Recht und Unrecht.
    Hier und im Alltag benötigen wir Konzepte für die Kommunikation.
    Buddha mag zwar ein Buddhist gewesen sein, er hat sich so aber nie genannt.
    Lassen wir mal diese eingefärbten Übersetzungen weg..., es gab Übenden und verwirklichte.
    Die meisten hier im Forum schreiben aneinander vorbei.

    Absolut und relativ werden hier ständig unter den Tisch gekehrt.

    Ich wünsche euch frieden !

  • Noreply
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    • 17. Juni 2017 um 11:51
    • #42
    kal:
    accinca:


    Es soll Leute geben die sich das so zurecht legen.
    Arahat <> Buddhist

    Buddha war so viel Buddhist, wie Jesus ein Christ und Mohammed Moslem war. Allen gemeinsam ist das Erkennen der Wahrheit und das Teilen ihrer Erkenntnis. Das braucht kein Etikett, kein Label.
    Aus ihren Worten, Botschaften wurden erst nach und nach Buddhismus, Christentum, Islam etc. gemacht. Eine Institutionalisierung.

    Mohammed war Moslem, er wollte eine neue Religion gründen und das schaffte er auch. Er war eine echter Religionsgründer, er hat es getan. Das macht ihn so stark. Genau wie Abraham einen Gott für das Hirtenvolk und Moses ein Gott für die Landbesetzer. Auch Echnaton, der ist gescheitert.

  • mukti
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    • 17. Juni 2017 um 12:16
    • #43

    Der Buddha selber hat einen Orden begründet, also eine Organisation oder Institution. Die Mitglieder und Laienanhänger werden demnach bis heute als Buddhisten bezeichnet. Was daraus im Laufe der Zeit geworden sein mag ist eine andere Frage.

    Mit Metta, mukti.


  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 17. Juni 2017 um 12:42
    • #44

    Tathagata war seine Bezeichnung.
    Auch die Statuen wurden erst später erfunden.
    Für ihn war immer das Dhamma an erster Stelle.
    Asokha hat Buddha in einen "Popstar" verwandelt.

    Nicht jeder hat regelmäßig Zugang zu einer Sangha.
    Aber es ist sehr empfehlenswert.

    Mögen alle Wesen frieden finden !

  • Horin
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    • 17. Juni 2017 um 13:15
    • #45

    Ich will damit nur sagen, dass wenn ERKANNT wurde, jegliche Bezeichnungen und Etikettierungen sinnlos sind und keine Rolle mehr spielen.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 17. Juni 2017 um 14:05
    • #46
    kal:

    Ich will damit nur sagen, dass wenn ERKANNT wurde, jegliche Bezeichnungen und Etikettierungen sinnlos sind und keine Rolle mehr spielen.


    Auch wenn ERKANNT wurde, der Buddha hat trotzdem
    ganz normale Worte im konventionelle Begriffsrahmen benutzt.

  • accinca
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    • 17. Juni 2017 um 14:06
    • #47
    mukti:

    Der Buddha selber hat einen Orden begründet, also eine Organisation oder Institution. Die Mitglieder und Laienanhänger werden demnach bis heute als Buddhisten bezeichnet. Was daraus im Laufe der Zeit geworden sein mag ist eine andere Frage.


    So einfach ist das!
    Wer hätte das jetzt gedacht? :)

  • Horin
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    • 17. Juni 2017 um 14:07
    • #48
    accinca:
    kal:

    Ich will damit nur sagen, dass wenn ERKANNT wurde, jegliche Bezeichnungen und Etikettierungen sinnlos sind und keine Rolle mehr spielen.


    Auch wenn ERKANNT wurde, der Buddha hat trotzdem
    ganz normale Worte im konventionelle Begriffsrahmen benutzt.


    Selbstverständlich, darum gehts ja aber auch nicht.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 17. Juni 2017 um 14:12
    • #49
    kal:
    accinca:


    Auch wenn ERKANNT wurde, der Buddha hat trotzdem
    ganz normale Worte im konventionelle Begriffsrahmen benutzt.


    Selbstverständlich, darum gehts ja aber auch nicht.


    Wenn jegliche Bezeichnungen und Etikettierungen
    sinnlos sind, ist das ja auch noch etwas anderes als wenn nur
    bestimmte Bezeichnungen herausgepickt werden um damit Effekte
    zu schaffen deren Bedeutung im dunklen liegen.

  • Horin
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    • 17. Juni 2017 um 14:19
    • #50
    accinca:
    kal:


    Selbstverständlich, darum gehts ja aber auch nicht.


    Wenn jegliche Bezeichnungen und Etikettierungen
    sinnlos sind, ist das ja auch noch etwas anderes als wenn nur
    bestimmte Bezeichnungen herausgepickt werden um damit Effekte
    zu schaffen deren Bedeutung im dunklen liegen.

    Ich rede von Etikettierungen und Bezeichnungen wie "Buddhismus" etc. Das Benennen der Lehre.. Ich glaube nicht dass Buddha seine Lehre als Buddhismus bezeichnet hat. Kann mich aber natürlich auch irren.. Worum es mir nicht ging: Ja man braucht Worte und Bezeichnungen um eine Lehre zu vermitteln, auf menschlicher Ebene funktioniert Kommunikation nur so. Aus absoluter Perspektive sind sie nutzlos.

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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