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War der Gautama Buddha geistig fix und fertig?

  • Freeman reloaded
  • 4. November 2016 um 18:26
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  • Freeman reloaded
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    4. November 2016
    • 4. November 2016 um 18:26
    • #1

    Mich beschäftigt da eine Frage:

    Hatte Gautama Buddha eigentlich nach seiner Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum später noch irgendetwas hinzugelernt oder war er nach seiner Erleuchtung geistig quasi fix und fertig?

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

    - Saraha
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    " Beides vergaß ich, das Ich und das Nicht-Ich."

    - Huang-po

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    • 4. November 2016 um 18:45
    • #2

    Ich glaube wenn er keine geistige Vakuumpumpe ist oder aus-sich-selbst-seiend, dann kann er nicht ganz "fertig" sein. Oder was genau meinst du?

  • fotost
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    • 4. November 2016 um 19:03
    • #3

    Hat er noch etwas dazugelernt..?

    Ich vermute, er hat durchaus noch gelernt und sich entwickelt.

    Auf jeden Fall hat er gelernt, die Darstellung der Lehre an sehr verschiedene Empfänger anzupassen, Einige konnte sehr direkt mit philosophischen Konzepten konfrontiert werden, andere mußten mit Texten angesprochen werden, die Bezüge zum Hinduismus hatten, andere brauchten bildhafte Umschreibungen.

    Er hat auch gelernt, daß es manchmal einfacher sein kann, eine Organisation zu gründen als mit allen Kleinigkeiten der Verwaltung befasst zu sein.

    In dem Zusammenhang wird ganz deutlich, daß er in Einzelpunkten (die nicht direkt zur Lehre gehören) durchaus auch seine Meinung oder Anweisungen geändert hat. Das es die direkte Erlaubnis Buddhas gibt, die Lehre in unwichtigen Punkten auch ohne ihn anzupassen zeigt, daß er die Lehre nicht für dogmatisch abgeschlossen gehalten hat.

  • accinca
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    • 4. November 2016 um 23:05
    • #4
    Freeman reloaded:

    Mich beschäftigt da eine Frage:
    Hatte Gautama Buddha eigentlich nach seiner Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum später noch irgendetwas hinzugelernt oder war er nach seiner Erleuchtung geistig quasi fix und fertig?


    In den Lehrreden heißt es, das einer der nibbana realisiert
    hatte, getan hat, was zu tun war. Er hat nichts mehr zu üben
    und wird deshalb als ein der Übung lediger bezeichnet.
    Sonstige Eigenschaften die er bis dahin nicht erlangt hat
    (z.B. bestimmte geistige Versenkungen oder geistige Fähigkeiten)
    bildet er nicht mehr aus. Es gibt nichts mehr was er noch machen müßte.
    So ist er völlig abgelöst. Das bedeutet aber nicht, das er sich nicht
    mehr auf Dinge einstellen könnte die von "außen" auf ihn zukommen.

  • Freeman reloaded
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    • 6. November 2016 um 12:39
    • #5

    SPK

    Ich stimme Dir zu, Buddha war sicher keine geistige Vakuumpumpe und war somit sicher nicht fertig.

    fotost

    Ich stimme Deinem Kommentar vollumfänglich zu. Ich denke da auch zB an Buddha's Lieblingsjünger Ananda, der ihm sicher noch die eine oder andere Anregung hinsichtlich zB der Ordensregeln (Aufnahme von Frauen in den Orden ect) gegeben hatte.

    accinca

    Sei gegrüsst, werter accinca :) Ich stimme Deinem Kommentar zu. Buddha hatte das Wesentliche, also die vier edlen Wahrheiten erkannt und verwirklicht, er hatte Nibbana verwirklicht, war somit ein Erwachter, vollkommen Befreiter. Allerdings hatte er sicher noch das Eine oder Andere während seines langen Lebens hinzugelernt, richtig? Ich will damit sagen, er war nicht allwissend, sondern er war halt ein Mensch...

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

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    • 6. November 2016 um 20:56
    • #6
    Freeman reloaded:

    Ich will damit sagen, er war nicht allwissend, sondern er war halt ein Mensch...


    Ich denke das "allwissend" bezieht sich nicht auf etwas "objektives" (zB. Urknall), sondern "allwissend" in Bezug auf das was er postulierte zB. die 4 Edlen, Vergänglichkeit der Phänomene (dharmas) und deren Zusammengesetztsein, usw.

  • Freeman reloaded
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    • 6. November 2016 um 21:10
    • #7

    SPK

    Yep, Zustimmung, das meinte ich ja auch mit meinem Kommentar:

    " Buddha hatte das Wesentliche, also die vier edlen Wahrheiten erkannt und verwirklicht, er hatte Nibbana verwirklicht, war somit ein Erwachter, vollkommen Befreiter."

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  • Freeman reloaded
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    • 6. November 2016 um 21:20
    • #8

    :)

    War halt schon ein schlauer Bursche, dem Buddha sein Gautama^^

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

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  • fotost
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    • 6. November 2016 um 21:34
    • #9
    Spock:
    Freeman reloaded:

    Ich will damit sagen, er war nicht allwissend, sondern er war halt ein Mensch...


    Ich denke das "allwissend" bezieht sich nicht auf etwas "objektives" (zB. Urknall), sondern "allwissend" in Bezug auf das was er postulierte zB. die 4 Edlen, Vergänglichkeit der Phänomene (dharmas) und deren Zusammengesetztsein, usw.

    Wir müssen mit unseren kulturellen Vorprägungen christlicher Art immer wieder aufpassen, Begriffe, die vorbelastet sind nicht einfach 1:1 in buddhistischem Kontext zu verwenden.

    Allwissend, allmächtig etc. haben bei uns einfach Bedeutungen die im Hinterkopf mitlaufen, ob wir es möchten oder nicht.

    Wobei diese ganzen Begriffe schon im christlichen Kontext ausgesprochen zweifelhaft sind.
    Kennt der allwissende Gott der Christen ein Rätsel, das so schwierig ist, daß er die Lösung dazu nicht kennt?

  • Freeman reloaded
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    • 6. November 2016 um 21:52
    • #10

    Ganz ausgezeichnet, ich danke Dir :)

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

    - Saraha
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  • accinca
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    • 7. November 2016 um 00:33
    • #11
    Freeman reloaded:

    accinca
    Allerdings hatte er sicher noch das Eine oder Andere während seines langen Lebens hinzugelernt, richtig? Ich will damit sagen, er war nicht allwissend, sondern er war halt ein Mensch...


    Was käme es auf meine unerhebliche Meinung an.
    Jedenfalls nach der überlieferten Lehre war der
    Buddha, obwohl früher einmal in der Menschenwelt geboren,
    über diese weit hinaus gegangen bis an das Ende aller
    Möglichkeiten indem er den Wahn durchdrungen und dadurch
    von allem Dasein unabhängig wurde. In wieweit man dann so
    etwas dann noch immer als "Mensch" bezeichnen wollte, mag
    wohl eine Sache des persönlichen Geschmacks sein.
    Was nun die sog. "Allwissenheit" anbelangt, kommt es sehr
    darauf an was genau man damit denn meint. Wenn man darunter
    versteht, das einer zu einem jeden Zeitpunk und gleichzeitig
    alles was in der Welt gewußt werden könnte auch wissen müßte,
    dann hat der Buddha erklärt, das sowas nicht seine Absicht oder
    Möglichkeit oder Ziel seines Interesses sei. Warum sollte
    man auch den ganzen endlosen Blödsinn der Welt wissen wollen?
    Wenn man aber z.B. unter "Allwissenheit" ein Bewußtsein
    versteht das jede kleinste auftretende Willenstätigkeit
    bewußt mit Weisheit wahrnimmt, weil der Geist nicht in der
    Welt zerstreut ist, dann könnte man schon von "Allwissenheit" reden.

  • Freeman reloaded
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    • 7. November 2016 um 00:49
    • #12

    Ich stimme Dir vollkommen zu, accinca.

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

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  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 7. November 2016 um 08:39
    • #13
    accinca:


    Was nun die sog. "Allwissenheit" anbelangt, kommt es sehr
    darauf an was genau man damit denn meint. Wenn man darunter
    versteht, das einer zu einem jeden Zeitpunk und gleichzeitig
    alles was in der Welt gewußt werden könnte auch wissen müßte,
    dann hat der Buddha erklärt, das sowas nicht seine Absicht oder
    Möglichkeit oder Ziel seines Interesses sei. Warum sollte
    man auch den ganzen endlosen Blödsinn der Welt wissen wollen?

    Alles anzeigen

    Genau so sehe ich das auch, Accinca.
    Was vor 100 Jahren "allwissend" genannt wurde ist heute überholt. Und auch das heutige Wissen ist nur begrenzt. So wird es immer weiter gehen.
    Das ist auch alles nicht besonders wichtig.

    Sondern wichtig ist, dass ich die Ursachen und Wirkungen meines Denken und Handelns und damit auch anderer erkennen kann, reicht völlig aus. Wir haben heutzutage das Glück bzw. Un-Glück, auf eine lange Zeit und Entwicklung der Menschheit zurückzublicken und daraus Schlüsse zu ziehen. Wir wissen vielleicht sogar mehr als der Buddha, was die "Zusammensetzung der Welt" anbelangt.

    Aber weiter gebracht hat uns das bisher nicht. Denn es wirken immer dieselben Kräfte, die unheilsam oder heilsam sind - egal ob vor 3000 Jahren oder heute. Mehr muss ich nicht wissen, um mein Leben entsprechend zu gestalten oder wie Du oben schreibst

    Zitat

    Wenn man aber z.B. unter "Allwissenheit" ein Bewußtsein
    versteht das jede kleinste auftretende Willenstätigkeit
    bewußt mit Weisheit wahrnimmt, weil der Geist nicht in der
    Welt zerstreut ist, dann könnte man schon von "Allwissenheit" reden.

    _()_ Monika

  • fotost
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    • 7. November 2016 um 09:09
    • #14
    accinca:


    Jedenfalls nach der überlieferten Lehre war der
    Buddha, obwohl früher einmal in der Menschenwelt geboren,
    über diese weit hinaus gegangen bis an das Ende aller
    Möglichkeiten indem er den Wahn durchdrungen und dadurch
    von allem Dasein unabhängig wurde. In wieweit man dann so
    etwas dann noch immer als "Mensch" bezeichnen wollte, mag
    wohl eine Sache des persönlichen Geschmacks sein.
    Was nun die sog. "Allwissenheit" anbelangt, kommt es sehr
    darauf an was genau man damit denn meint.
    ...

    Alles anzeigen

    In diesem Zusammenhang hier eine Selbsteinschätzung Buddhas.

    Zitat

    Einst wanderte der Erhabene auf der Landstraße zwischen Ukkattha und Setavya. Und auch Dona, ein Brahmane (*1), wanderte damals gerade auf dieser Landstraße. Da bemerkte der Brahmane Dona in den Fußspuren des Erhabenen die Radzeichen (*2), mit ihren tausend Speichen, mit Reifen und Naben, vollständig mit allen Kennzeichen. Als er das sah, dachte er: »Wunderbar ist dies, erstaunlich ist dies! Wahrlich, dies können nicht die Fußspuren eines menschlichen Wesens sein!«

    Da nun wandte sich der Erhabene vom Wege ab und setzte sich mit gekreuzten Beinen am Fuße eines Baumes nieder, den Körper gerade aufgerichtet, die Achtsamkeit vor sich gegenwärtig haltend. Alsbald erblickte Dona, der Brahmane, wie er den Fußspuren folgte, den Erhabenen am Fuße eines Baumes sitzend, freundlich und vertrauenerweckend mit gestillten Sinnen, gestilltem Herzen, im Besitze höchster Selbstbeherrschung und Ruhe, bezähmt und behütet, den Helden mit bewachten Sinnen. Nachdem er den Erhabenen erblickt hatte, näherte er sich ihm und sprach zu ihm also:

    »Sollte der Herr wohl ein Gott werden (*3)?« -
    »Nicht werde ich, Brahmane, ein Gott sein.« -
    »Oder sollte der Herr ein Geist (gandhabba) werden?« -
    »Nicht werde ich, Brahmane, ein Geist sein.« -
    »Sollte dann etwa der Herr ein Dämon werden?« -
    »Nicht werde ich, Brahmane, ein Dämon sein.« -
    »Dann wird wohl der Herr ein Mensch werden?« -
    »Nicht werde ich, Brahmane, ein Mensch sein.« -

    »Auf die Frage, ob der Herr wohl ein Gott sein würde, ein Geist, ein Dämon oder ein Mensch, erwidertest du: 'Nicht werde ich ein Gott sein, ein Geist, ein Dämon oder ein Mensch.' Was aber sollte da wohl der Herr werden?«-

    »Jene Triebe, Brahmane, die, wenn unüberwunden, mich zum Gotte, zum Geist zum Dämon oder zum Menschen machen würden, diese Triebe sind in mir überwunden, an der Wurzel zerstört, gleich einer Fächerpalme dem Boden entrissen, vernichtet und keinem Neuentstehen mehr unterworfen.

    Alles anzeigen

    A.IV.36 Weltüberwindung - 6. Doṇa Sutta

    Zitat

    http://www.palikanon.com/angutt/a04_031-040.html#a_iv36

    Wenn die Triebe versiegt sind, wenn keine weiteren Wiedergeburten mehr erfolgen werden werden Kategorien einfach sinnlos

  • keks
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    • 7. November 2016 um 10:23
    • #15

    Von Buddha, von Jesus, von Michelangelo und von Stalin fliegen buchstäblich und in jeder Sekunde 100Mio Atome durch unsere Körper. Wissenschaftlich bewiesen. Das mit Stalin passt mir auch nicht, kann aber keine Grenzschutzmauern um mich drumrumbauen.

    Man könnte (wenn man wollte :D) nun durchaus anbringen - Buddha wird nach wie vor ständig wiedergeboren.

    Bubu :clown::oops:

  • Noreply
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    • 7. November 2016 um 12:26
    • #16
    keks:

    Von Buddha, von Jesus, von Michelangelo und von Stalin fliegen buchstäblich und in jeder Sekunde 100Mio Atome durch unsere Körper. Wissenschaftlich bewiesen. Das mit Stalin passt mir auch nicht, kann aber keine Grenzschutzmauern um mich drumrumbauen.

    Man könnte (wenn man wollte :D) nun durchaus anbringen - Buddha wird nach wie vor ständig wiedergeboren.

    Bei jedem Beschäftigen mit den Worten Buddha wird er wiedergeboren immer wieder ein Buddha immer ein anderer. Der Buddha der das gesagt hat kann nicht wiedergeboren werden hat er selber gesagt.

  • Irmin82
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    • 8. November 2016 um 15:20
    • #17

    Ja, er war nachher fertig und musste nichts mehr dazu lernen, er wusste, wie er seine Lehre an unterschiedliche Menschen vermitteln kann und musste nichts mehr lernen. So der Glaube, wie die Realität aussah ...?

  • Freeman reloaded
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    • 8. November 2016 um 15:44
    • #18

    @Irmin82

    " Ja, er war nachher fertig und musste nichts mehr dazu lernen, er wusste, wie er seine Lehre an unterschiedliche Menschen vermitteln kann und musste nichts mehr lernen. So der Glaube, wie die Realität aussah ...?"

    Ich fand, accinca hatte diese Frage sehr treffend beantwortet :like:

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

    - Saraha
    -
    " Beides vergaß ich, das Ich und das Nicht-Ich."

    - Huang-po

  • Irmin82
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    • 8. November 2016 um 15:58
    • #19

    Es ist eine schöne Auslegung, aber wer bewertet, was Blödsinn ist und was nicht? Auch geht es hier um die Frage von Glauben und historischen Tatsachen. Jemand der Erleuchtet war, musste nichts mehr lernen, dem Glauben nach.

  • Freeman reloaded
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    • 8. November 2016 um 16:16
    • #20

    @Irmin82

    " Jemand der Erleuchtet war, musste nichts mehr lernen, dem Glauben nach."

    Ja aber wer glaubt denn sowas? Accinca, auf dessen Kommentar ich hier verwiesen hatte, glaubt das nicht. Und ich glaube das auch nicht. Die meisten Buddhisten, die ich bisher kennengelernt habe, glauben so einen Unsinn nicht :)

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

    - Saraha
    -
    " Beides vergaß ich, das Ich und das Nicht-Ich."

    - Huang-po

  • Irmin82
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    • 8. November 2016 um 16:27
    • #21

    Dann glaub es halt nicht. ;) Das ist das Gleiche, als ob du als Christ glaubst, dass Jesus übers Wasser ging. Sicher kann man hier jetzt überlegen, was damit anderes gemeint gewesen sein könnte, aber es sind dann halt nur Auslegungen, die jeder so handhabt, wie sie ihm/ihr schmecken.
    Schön, dass accinca deinen Geschmack getroffen hat. :)

  • Freeman reloaded
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    • 8. November 2016 um 16:59
    • #22

    @Irmin82

    " Schön, dass accinca Deinen Geschmack getroffen hat"

    Jaaa, das finde ich auch :)

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

    - Saraha
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    " Beides vergaß ich, das Ich und das Nicht-Ich."

    - Huang-po

  • Freeman reloaded
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    • 9. November 2016 um 01:19
    • #23

    Übrigens noch ein paar sinnige Worte zur Allwissenheit:

    " 49. "Er erkennt Alles unmittelbar als Alles. Nachdem er Alles unmittelbar als Alles erkannt hat, sollte er sich nicht Alles vorstellen, er sollte sich nicht Vorstellungen in Allem machen, er sollte sich nicht Vorstellungen von Allem ausgehend machen, er sollte sich nicht vorstellen 'Alles ist mein', er sollte sich nicht an Allem ergötzen. Warum ist das so? Damit er es vollständig durchschauen möge, sage ich." :grinsen:

    50. "Er erkennt Nibbāna unmittelbar als Nibbāna. Nachdem er Nibbāna unmittelbar als Nibbāna erkannt hat, sollte er sich nicht Nibbāna vorstellen, er sollte sich nicht Vorstellungen in Nibbāna machen, er sollte sich nicht Vorstellungen von Nibbāna ausgehend machen, er sollte sich nicht vorstellen 'Nibbāna ist mein', er sollte sich nicht an Nibbāna ergötzen. Warum ist das so? Damit er es vollständig durchschauen möge, sage ich." "

    http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m001z.html

    " Die Vertreter der Substanz sind wie Kühe, die Vertreter der Leere noch schlimmer."

    - Saraha
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    " Beides vergaß ich, das Ich und das Nicht-Ich."

    - Huang-po

  • Irmin82
    Gast
    • 12. November 2016 um 02:01
    • #24

    Da, bitte:
    http://www.palikanon.com/diverses/milinda/milinda04b.htm

    Natürlich war der Buddha fertig und musste nichts mehr dazu lernen ... Mein Gott. Sonst wäre er ja nicht erleuchtet gewesen. :roll:

  • Noreply
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    • 12. November 2016 um 12:50
    • #25
    Irmin82:

    Da, bitte:
    http://www.palikanon.com/diverses/milinda/milinda04b.htm

    Natürlich war der Buddha fertig und musste nichts mehr dazu lernen ... Mein Gott. Sonst wäre er ja nicht erleuchtet gewesen. :roll:

    Kein Mensch ist jemals fertig mit lernen. Mein Opa nahm meine Hand und zeigte sie mir und sagte: Wenn alle Finger gleich lang sind kannst du aufhören zu lernen. Dann zeigte er mir seine Hand. Ich hatte erkannt das wir genau da gleich sind, auch er in seinem Alter darf noch nicht aufhören zu lernen. Schweigen ein "heiliger" Augenblick, voller Leere. Das nenn ich Meisterschaft. Ich war damals vielleicht 9 Jahre alt.
    Der Buddha den du erkennst ist kein Mensch also ist er nur ein Buddha. Es gibt nichts hat Buddha gesagt das sich nicht bei seiner Zeit ändert.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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