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Gutes Karma sammeln

  • Leon
  • 12. Oktober 2016 um 18:17
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Leon
    Gast
    • 12. Oktober 2016 um 18:17
    • #1

    Namaste

    Gibt es in Deutschland auch so etwas wie Lahsa im Tibet wo man hin pilgern könnte um gutes Karma zu sammeln?
    Oder kann man in jedes Zentrum Opfergaben bringen ?
    Die tägliche Praxis ist GUT für jeden Tag ,
    aber es wäre schön wenn es einen Ort gäbe , wie Lahsa halt :moon:

    LG :sunny:

    PS: Wie sammelt ihr besonderes, gutes Karma?

  • Samten
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    • 12. Oktober 2016 um 18:28
    • #2

    "Wie sammelt ihr besonderes, gutes Karma?"

    ehrlich gesagt: keine Ahnung....(und das ist mein Ernst ;)

    Lhasa in Deutscheland?
    vllt. wose Stupas hingebaut haben....

  • kilaya
    Gast
    • 12. Oktober 2016 um 18:37
    • #3

    Ich finde die Natur dafür meist inspirierender als gebaute Orte. Anonsten: Gutes Karma durch praktisches Verhalten im Alltag; durch die Meditations-Praxis usw. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern die innere Haltung. Wenn ein Ort diese Haltung erleichtert, ist das natürlich auch gut.

  • Piti
    Gast
    • 12. Oktober 2016 um 19:05
    • #4

    Wallfahrt von z.Bsp. Regensburg nach Altötting - dann ist bei der Ankunft Altötting in meinen Augen es vielleicht ähnlich wie in Lhasa

  • nyalaana
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    • 12. Oktober 2016 um 20:18
    • #5

    Buddhismus ist noch recht jung hier in BRD. Städte wie Lhasa, das eine Jahrhundertelang verflochtene Tradiotion mit dem tib Buddhismus hat, kann es also noch garnicht geben. Was es gibt sind Tempel und Zentren, vielleicht auch noch Stupas. Die gibt es meist erst ein paar Jahre, bestenfalls ein paar Jahrzehnte. Ausserdem lebt der Buddha ja auch nicht mehr und könnte neue Wallfahrtsorte ...
    Was Du machen könntest, wäre zB Dich kundig machen wo es überall Stupas gibt, zu ihnen hinfahren, sie eine Zeitlang umkreisen und darüber einen Blog schreiben. Ich weiss nur von der im Kamalishlainstitut und dass der Dalai Lama mal eine in Freiburg eingeweiht hat. Da gibt es aber sicher mehr. Das wäre sicher ein Projekt, bei dem Du viel gutes Karma ansammelst.

  • Yeshe
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    • 12. Oktober 2016 um 21:00
    • #6
    citröen:

    Namaste

    Gibt es in Deutschland auch so etwas wie Lahsa im Tibet wo man hin pilgern könnte um gutes Karma zu sammeln?
    Oder kann man in jedes Zentrum Opfergaben bringen ?
    Die tägliche Praxis ist GUT für jeden Tag ,
    aber es wäre schön wenn es einen Ort gäbe , wie Lahsa halt :moon:

    LG :sunny:

    PS: Wie sammelt ihr besonderes, gutes Karma?

    Es gibt hin und wieder Touren, bei denen besondere Reliquien ausgestellt werden. Das ist eine gute Gelegenheit Verdienste anzusammeln und zwanglos Buddhisten außerhalb der eigenen Linie kennen zu lernen. Ich möchte auch schon länger eine Pilgerfahrt an den Fuß des Himalaya machen.
    Anonsten mache ich täglich Gaben auf meinem Heimaltar und regelmäßig spezielle tantrische Praktiken zum Aufbauen von Verdiensten. Wenn Du Kagyüpa bist (was ich wegen Deines Namens einfach mal schließe :) ) würde ich Mandala-Gaben und Milarepa-Tsog-Pujas empfehlen!

    Alles Liebe
    Yeshe

    Wenn ich eine Frage stelle, ist das immer als echte Frage gemeint! :vajra:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. Oktober 2016 um 07:50
    • #7
    citröen:

    Namaste

    Gibt es in Deutschland auch so etwas wie Lahsa im Tibet wo man hin pilgern könnte um gutes Karma zu sammeln?
    Oder kann man in jedes Zentrum Opfergaben bringen ?
    Die tägliche Praxis ist GUT für jeden Tag ,
    aber es wäre schön wenn es einen Ort gäbe , wie Lahsa halt :moon:

    LG :sunny:

    PS: Wie sammelt ihr besonderes, gutes Karma?

    Buddhistische Pilgerorte gibt es in Deutschland m.E. nicht.
    Ich sehe es so wie Kilaya: Entscheidend ist nicht der Ort, sondern die innere Haltung.
    Gutes Karma: Praktische Anwendung der 6 Paramitas und der 4 Unermesslichen im Alltag. Dharma und Alltag sollten miteinander verflochten sein, insbesondere Weisheit/ Mitgefühl kultivieren.
    Bei der Arbeit leistet mir ein kleiner Radnasambava Gesellschaft, der mich immer an die Qualität "Gleichmut" erinnert. Außerdem habe ich eine kleine Gebetsmühle auf meinem Schreibtisch, die das Mantra Om Mani Padme Hung in die Welt trägt :)

  • Samten
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    • 13. Oktober 2016 um 08:06
    • #8

    oh, da erinnerst Du mich an was, Sherab...
    ich hab nen "tipit"-Ring (Ehinger- Schwarz) mit ner drehbaren Stahlwalze, da hatte ich auch das Mani-Mantra einlasern lassen und das benütze ich wie ne Gebetsmühle , wenn ich unterwegs bin im Zug oder so wo die Hände frei sind...hatt ich doch tatsächlich vergessen..;)
    aber ob das jetzt was mit "gutem Karma ansammeln" zu tun hat...null Ahnung....

  • void
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    • 13. Oktober 2016 um 09:16
    • Offizieller Beitrag
    • #9

    Zum Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg in Kärnten gehört der Lingkor, der wohl der einzige tibetische Pilgerpfad außerhalb des Himalaya-Gebietes ist.

      Der Name bezieht sich auf den Lingkhor in Lhasa, den Pilgerweg um die Stadt und drei von deren vier Haupttempeln (Lings; Lingkhor ‚um die Lings‘).
      ...
      Der frei zugängliche Lingkor lädt zum Kennenlernen tibetischer Kultur ein. Er führt an zahlreichen sakralen Kleinbauten entlang, Chörten (buddhistische Stupas), Manimauern, Bildwänden, Gebetsnischen, Gebetsmühlen, und ähnlichem.
      wikipedia

    Da der Pilgerpfad 2002 von Dalai Lama persönlich seinen Segen erhielt, ist es wohl nicht "nur" eine touristische Sehenswürdigkeit. Auf Yotube kann man ihn sich hier anschauen und auch hier gibt es eine Bilderserie.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Leon
    Gast
    • 13. Oktober 2016 um 09:22
    • #10

    Vielen Dank , Namaste

    Kette, Gebetsmühle usw. habe ich auch und vieles mehr, was mich begleitet und schützt.
    Eure Infos helfen mir sehr gut weiter , und ich werde mal in der Richtung Stupas in Deutschland forschen.
    Auch die Tipps für die tägliche Praxis werde ich umsetzen und das Institut und Museum besuchen.
    Für den Alltag und Urlaub habe ich eine Lösung für mich gefunden und werde wie Kilaya
    einfach mal losgehen , in die Natur . oder mit dem Fahrrad , mit der Überschrift
    PILGERREISE :earth:

    LG und Danke Super :sunny:

    Weiter Infos immer gern :rainbow:

  • void
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    • 13. Oktober 2016 um 09:57
    • Offizieller Beitrag
    • #11

    Die grösste tiebtische Community Europas (4000 Tibeter) gibt es ja in der Schweiz, wo sie in Rikon (Kanton Zürich) auch ein Kloster (mit 8 Mönchen) haben. Das Kloster steht zwar unter der Schutzherrschaft des Dalai Lama, die Mönchsgemeinschaft besteht aber aus Vertretern aller vier grossen Schulen des tibetischen Buddhismus. (Ein Stück Tibet im Töesstal) Zu vielen tibetischen religiösen Feiertagen finden Veranstaltungen statt.

    Mir kommt das wie ein gute Ort zum Hinpilgern vor.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Nils
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    • 13. Oktober 2016 um 11:10
    • #12

    Gutes Karma entsteht, wenn du anderen Wesen Gutes tust. Am meisten Gutes Karma bekommst du, wenn du als Bodhisattva im Schwerpunkt für das Glück und die Erleuchtung aller Wesen lebst. Es ist besser anderen zu helfen als für sich selbst zu beten. Aber auf dem Weg des Bodhisattva musst du auch gut für dich selbst sorgen. Sonst verbrauchst du deine Energie. Am besten ist der Doppelweg aus Meditation und umfassender Liebe.

    Einmal editiert, zuletzt von Nils (13. Oktober 2016 um 11:27)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. Oktober 2016 um 11:12
    • #13
    Lucy:

    Die Teilnahme an drubchen oder mönlam wäre hier wohl auch zu nennen....

    Kannst Du das kurz erläutern?

  • verrückter-narr
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    • 13. Oktober 2016 um 11:47
    • #14

    es gibt einen "kleinen" buddhistischen Pilgerweg in Mitteleuropa
    http://www.zeit.de/2012/49/Buddhistischer-Pilgerweg-Europa
    http://www.jizopad.nl/id139.htm
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?t=12101

    Gutes Karma sammelt man am besten, indem Mann/Frau nichts unheilsames tut, d.h. niemandem Schaden zufügt und indem Mann/Frau heilsam handelt, d.h. anderen Wesen hilft. Hierzu muss derjenige aber nicht in ein buddhistisches Zentrum/Tempel, sondern dies kann man an jedem Ort und zu jeder Zeit üben. Meist ist dies sogar noch verdienstvoller, wenn man anderen hilft, die man normalerweise nicht beachtet oder negativ betrachtet.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. Oktober 2016 um 12:51
    • #15
    Lucy:

    Sherap, es gibt z.b. ein kagyue mönlam in Deutschland, bei dem lange Friedensgebete rezitiert und Opfer gebracht werden. Es ist m.e. stärkend, mit anderen zusammen zu praktizieren - für einen selbst und für die Tradition.

    Ah, danke! Und drubchen ist das gleiche wie mönlam ?

  • verrückter-narr
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    • 13. Oktober 2016 um 13:01
    • #16

    nein, drubchen ist eine Art formales meditationsretreat oder Zurückziehung.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Drubchen

    mönlam ist eine Art Gebetsfest, wo die versammelten Mönche rituelle Texte (Puja und Sutra) öffentlich rezitieren
    https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nlam

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. Oktober 2016 um 13:19
    • #17
    verrückter-narr:

    nein, drubchen ist eine Art formales meditationsretreat oder Zurückziehung.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Drubchen

    mönlam ist eine Art Gebetsfest, wo die versammelten Mönche rituelle Texte (Puja und Sutra) öffentlich rezitieren
    https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nlam


    Danke :)

  • RolfGe
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    • 13. Oktober 2016 um 15:52
    • #18

    Hallo
    Du brauchst nirgendwo hinzupilgern.
    Wenn du in deinem eigenen Stadtteil etwas heilsames tust,
    z.B. einem Bettler gegenüber freigebig zu sein,
    sammelst du positives Karma an.

    LG Rolf

  • Leon
    Gast
    • 13. Oktober 2016 um 18:31
    • #19

    Vielen Dank Lucy :rose:

    und allen anderen

    Namaste LG :sunny:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. Oktober 2016 um 18:32
    • #20
    RolfGe:

    Hallo
    Du brauchst nirgendwo hinzupilgern.
    Wenn du in deinem eigenen Stadtteil etwas heilsames tust,
    z.B. einem Bettler gegenüber freigebig zu sein,
    sammelst du positives Karma an.

    LG Rolf

    Das gilt nur, solange Du sicher bist, dass es sich um Bettler handelt, die nicht im Auftrag von organisierten Bettlerbanden betteln! Wenn ich selbst angesprochen werde, halte ich mich zurück.

  • Samten
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    • 14. Oktober 2016 um 07:54
    • #21

    zu versuchen, Kontrolle auszuüben erzeugt mit Sicherheit kein "gutes Karma"...
    es geht einfach um "Freizügigkeit" ums aufgeben von egoistischem Verhalten...du weisst ja auch nicht bei nem "echten Bettler" , ob er sich mit dem gegebenen Geld nicht noch mehr (seine wahrscheinlich angegriffene) Gesundheit mit Alk ruiniert.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 14. Oktober 2016 um 10:13
    • #22
    Samten:

    zu versuchen, Kontrolle auszuüben erzeugt mit Sicherheit kein "gutes Karma"...
    es geht einfach um "Freizügigkeit" ums aufgeben von egoistischem Verhalten...du weisst ja auch nicht bei nem "echten Bettler" , ob er sich mit dem gegebenen Geld nicht noch mehr (seine wahrscheinlich angegriffene) Gesundheit mit Alk ruiniert.


    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…t=Freigebigkeit

  • Samten
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    • 14. Oktober 2016 um 10:43
    • #23

    was will mir das jetzt sagen..;)?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 14. Oktober 2016 um 10:59
    • #24
    Samten:

    was will mir das jetzt sagen..;)?


    Dass jeder ganz individuell mit der Praxis der Freigebigkeit umgeht. Da gibt es kein Patentrezept, solange man noch kein Buddha ist.

  • fotost
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    • 14. Oktober 2016 um 13:13
    • #25
    RolfGe:

    ...
    Wenn du in deinem eigenen Stadtteil etwas heilsames tust,
    z.B. einem Bettler gegenüber freigebig zu sein,
    sammelst du positives Karma an.

    Wie kommst Du darauf?

    Gibt es irgendeine Möglichkeit, diese Aussage zu überprüfen? Gibt es irgendeine Möglichkeit, diese Aussage zu falsifizieren?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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