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  1. Buddhaland Forum
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Angst vor der Erleuchtung

  • Aha
  • 13. Juni 2016 um 09:17
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. Juni 2017 um 14:19
    • #176
    Axel:

    Ich habe bis jetzt nicht verstanden, was an (nicht-anfaftendem) Genuss verwerflich sein soll... :?


    Anmerkung: ich zumindest hab nichts von "Verwerflichkeit" geschrieben.
    Wahrnehmung von Sinneseindrücken ist aber was anderes als das Bewerten von Sinneseindrücken. Genießen ist eine positive Bewertung. Daran ist nichts "Verwerfliches". :)

    Ich finde es nur schräg, wenn Genuß irgendwie verbrähmt und spiritualisiert wird. Es ist Samsara. Das ist nicht verwerflich, sondern einfach nur Fakt.

    Falls ich falsch verstehe, was hier mit "Genuss jenseits der Dualität" gemeint ist, gebt mir bitte ein Beispiel für "Genuß ohne Reue". Mir fällt keins ein.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Doris
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    • 20. Juni 2017 um 14:21
    • #177
    Losang Lamo:

    Falls ich hier falsch verstehe, was gemeint ist, gebt mir bitte ein Beispiel für "Genuß ohne Reue". Mir fällt keins ein.


    Du singst doch. Das macht Dir doch Freude, oder? Bereust Du das Singen?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. Juni 2017 um 14:28
    • #178
    Doris Rasevic-Benz:
    Losang Lamo:

    Falls ich hier falsch verstehe, was gemeint ist, gebt mir bitte ein Beispiel für "Genuß ohne Reue". Mir fällt keins ein.


    Du singst doch. Das macht Dir doch Freude, oder? Bereust Du das Singen?


    Also, ich meine, samsarische Aktivitäten haben immer ein Minus. Singen macht nicht nur Freude, es ist sogar sehr gesund und bereichernd.
    Aber natürlich hat es unzählige Nachteile, von Kehlkopfentzündung, über Hungerlöhne für Musiker bis hin zu Konzert-Stress, der einen sogar ins Krankenhaus bringen kann. Von Animositäten zwischen eitlen Sängern ganz zu schweigen, hahaha.

    Diese Nachteile wiegen die Vorteile auf, sodass man man im Überblick gesehen das Musikmachen weder als positive noch als negative Tätigkeit betrachten kann.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Doris
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    • 20. Juni 2017 um 14:43
    • #179

    Ich singe auch, für mich und meinen Mann, für die Katzen. Meine Stimme ist gruselig, weil ich sie wegen der Medis verloren habe: ich singe falsch, schief und weiß den Text nie. Aber es ist große, pure Freude. Auch für Axel. Sagt er jedenfalls :grinsen:
    Ich singe, weil es so aus mir herausströmt.
    Ich würde es allerdings bereuen, wenn ich meinem Wesen nicht auf diese Art Ausdruck verleihen würde, aus irgendwelchen Ängsten und Befürchtungen oder gar Ideologien heraus.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Useless
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    • 20. Juni 2017 um 14:46
    • #180
    Sherab Yönten:

    Würdest Du mich auch einladen zu etwas, das Dir nicht schmecken würde?
    Könntest Du das genauso genießen?


    Ich weiß nicht. Wenn ich wüsste, dass Du gerne Broccoli magst, würde ich eventuell in den sauren Apfel (bzw. den Broccoli) beißen, weil der Genuss Deiner Gesellschaft schwerer wiegt, und mich dieser Genuss für den Verlust des anderen entschädigt... :)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. Juni 2017 um 16:40
    • #181
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich singe auch, für mich und meinen Mann, für die Katzen. Meine Stimme ist gruselig, weil ich sie wegen der Medis verloren habe: ich singe falsch, schief und weiß den Text nie. Aber es ist große, pure Freude. Auch für Axel. Sagt er jedenfalls :grinsen:
    Ich singe, weil es so aus mir herausströmt.
    Ich würde es allerdings bereuen, wenn ich meinem Wesen nicht auf diese Art Ausdruck verleihen würde, aus irgendwelchen Ängsten und Befürchtungen oder gar Ideologien heraus.


    Hm, sagst Du das zu mir?
    Ich hab nie gesgt oder gemeint, dass man nicht genießen soll oder nicht Freude erleben oder so. Hat das jemand geschrieben? Dann hab ich es überlesen.

    Ich bezog mich auf sowas wie dies hier, als ich schrieb "Genuß impliziert Anhaftung":

    kal:

    ... Aber das Verlangen entsteht im Geiste durch Gedanken. Ein Genuss von etwas kann trotzdem erfolgen ohne dass es mit Dukkha einhergeht. Auch ein gutes Gefühl kann beobachtet werden in Leere. Es ging mir nur darum warum man darauf verzichten müsse?
    Du kannst in einem Gefühl aufgehen ohne dass da wer ist, beim vertieften geniessen von Musik, beim Sex,...

    Meiner Meinung nach ist das Wischiwaschi. Wenn ein "gutes Gefühl in Leere" beobachtet wird, dann ist da kein Genuß und auch kein Leid. So verstehe ich es. Wenn man denkt, man würde "auf etwas verzichten" ist doch die Dualität gegeben. Wenn man "in Leere genießen" würde, könnte man auch keinen Verzicht darauf erkennen, wenn der Genuss dann nicht mehr gegeben ist.

    Mir geht es nur darum, die Dinge als das zu benennen, was sie sind, anstatt sich was vorzumachen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Doris
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    • 20. Juni 2017 um 17:08
    • #182

    "in Leere" kann man gar nix. Das gibt es auch gar nicht.
    Alles ist bedingt und zusammengesetzt. Also auch jedes Erleben, ob das jetzt gierig ist oder fei von Gier. Es ist bedingt und zusammengesetzt.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Horin
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    • 20. Juni 2017 um 17:32
    • #183

    Losang Lamo, so sehe ich das auch. Es ist vielleicht missverständlich. Ich meine Genuss nicht als etwas positiv bewertete, sondern das Wahrnehmen ungetrübt durch den Verstand. Und somit weder ein Ablehnen noch ein Wollen. Dennoch wird es intensiv erlebt und zugelassen, und wenns etwas schönes ist, ist es ein Geniessen dessen was ist, ohne Anhaftung...ebenso kann Leid erfahren werden, bewusst und ungetrübt, ohne Wertung.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Lucky Luke
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    • 20. Juni 2017 um 17:54
    • #184
    Axel:
    Sherab Yönten:

    Würdest Du mich auch einladen zu etwas, das Dir nicht schmecken würde?
    Könntest Du das genauso genießen?


    Ich weiß nicht. Wenn ich wüsste, dass Du gerne Broccoli magst, würde ich eventuell in den sauren Apfel (bzw. den Broccoli) beißen, weil der Genuss Deiner Gesellschaft schwerer wiegt, und mich dieser Genuss für den Verlust des anderen entschädigt... :)

    Gut, dann komme ich gerne mal auf einen Broccoli vorbei :lol:

  • Tulamben
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    • 21. Juni 2017 um 07:10
    • #185

    Das meist benutzte Wort hier???
    Ich! :doubt:

    Die Ära des Lichts ist die Ankunft des Menschen in seiner Mündigkeit.
    Primum non nocere

  • Doris
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    • 21. Juni 2017 um 08:38
    • #186
    Tulamben:

    Das meist benutzte Wort hier???
    Ich! :doubt:

    Zähl doch mal nach!

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 21. Juni 2017 um 21:32
    • #187

    Dies Zitat ist grad so passend zu dem Thema, in das wir hier abgeglitten sind. ( Entschuldige, "Aha" :-/ )
    Ich kann es morgen übersetzen, wenn ich soll.


    Zitat

    “Most people feel cozy enough in samsara. They do not really have the genuine aspiration to go beyond samsara; they just want samsara to be a little bit better. It is quite interesting that “samsara” became the name of a perfume. And it is like that. It seduces us into thinking that it is okay: samsara is not so bad; it smells nice! The underlying motivation to go beyond samsara is very rare, even for people who go to Dharma centers. There are many people who learn to meditate and so forth, but with the underlying motive that they hope to make themselves feel better. And if it ends up making them feel worse, instead of realizing that this may be a good sign, they think there is something wrong with Dharma. We are always looking to make ourselves comfortable in the prison house. We might think that if we get the cell wall painted a pretty shade of pale green, and put in a few pictures, it won’t be a prison any more.”

    ~ Jetsunma Tenzin Palmo

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 22. Juni 2017 um 15:57
    • #188
    Losang Lamo:

    Dies Zitat ist grad so passend zu dem Thema, in das wir hier abgeglitten sind. ( Entschuldige, "Aha" :-/ )
    Ich kann es morgen übersetzen, wenn ich soll.


    Zitat

    “Most people feel cozy enough in samsara. They do not really have the genuine aspiration to go beyond samsara; they just want samsara to be a little bit better. It is quite interesting that “samsara” became the name of a perfume. And it is like that. It seduces us into thinking that it is okay: samsara is not so bad; it smells nice! The underlying motivation to go beyond samsara is very rare, even for people who go to Dharma centers. There are many people who learn to meditate and so forth, but with the underlying motive that they hope to make themselves feel better. And if it ends up making them feel worse, instead of realizing that this may be a good sign, they think there is something wrong with Dharma. We are always looking to make ourselves comfortable in the prison house. We might think that if we get the cell wall painted a pretty shade of pale green, and put in a few pictures, it won’t be a prison any more.”

    ~ Jetsunma Tenzin Palmo

    Die Nonne hat nicht ganz unrecht, aber ihre Tradition ist auch ein Resultat davon.
    Wie viele Schulen und Traditionen gibt es inzwischen ?
    Wir basteln uns einen Buddhismus, der uns gefällt.
    Die alte Lehre reicht uns ja nicht mehr.
    Ahhhh wie schön..ich warte mit meiner Erleuchtung , damit ich anderen helfen kann.
    Man verleitet die Menschen zum Bodhisattva Gelübde.

    Aber es nimmt die Angst vor der Erleuchtung, weil die dadurch nicht mehr zustande kommt.

  • accinca
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    • 22. Juni 2017 um 16:05
    • #189
    Martin (Dhammavaro ):

    Aber es nimmt die Angst vor der Erleuchtung, weil
    die dadurch nicht mehr zustande kommt.


    Und die Absurdität erreicht ihre Spitze in der Einbildung
    damit eine gute Tat gemacht zu haben, wegen andere zu
    verzichten - nicht etwa wegen eigener Unfähigkeit und Unverständnis - i wo.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 22. Juni 2017 um 17:40
    • #190

    Wer sich tiefer mit dem Mahayana Buddhismus befassen möchte, der möge dies hier tun:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mahayana

    (o.k., Wikipedia ist nicht immer eine gute Quelle...)

    Wer sich nicht tiefer mit dem Mahayana Buddhismus befassen möchte, der möge sich auf seine Praxis konzentrieren.

    Bodhicita:

    Glücklich mögen alle Wesen sein und im Besitz der Ursachen des Glücks,
    frei von Leiden mögen alle Wesen sein und frei von allen Ursachen des Leids,
    niemals ferne mögen alle Wesen sein, jenem Glück, das frei von Leiden ist,
    voller Gleichmut mögen alle Wesen sein, ohne Gier und ohne Hass, nicht nah dem einen und dem anderen fern.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 22. Juni 2017 um 18:14
    • #191
    Martin (Dhammavaro ):

    Die Nonne hat nicht ganz unrecht, aber ihre Tradition ist auch ein Resultat davon.
    Wie viele Schulen und Traditionen gibt es inzwischen ?
    Wir basteln uns einen Buddhismus, der uns gefällt.
    Die alte Lehre reicht uns ja nicht mehr.
    Ahhhh wie schön..ich warte mit meiner Erleuchtung , damit ich anderen helfen kann.
    Man verleitet die Menschen zum Bodhisattva Gelübde.

    Aber es nimmt die Angst vor der Erleuchtung, weil die dadurch nicht mehr zustande kommt.


    "Ich warte mit der Erleuchtung" ist ein Internet-Mythos, der im tibetischen Buddhismus in keinster Weise gelehrt wird.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Doris
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    • 22. Juni 2017 um 19:26
    • #192
    Martin (Dhammavaro ):


    Die Nonne hat nicht ganz unrecht, aber ihre Tradition ist auch ein Resultat davon.
    Wie viele Schulen und Traditionen gibt es inzwischen ?
    Wir basteln uns einen Buddhismus, der uns gefällt.
    Die alte Lehre reicht uns ja nicht mehr.
    Ahhhh wie schön..ich warte mit meiner Erleuchtung , damit ich anderen helfen kann.
    Man verleitet die Menschen zum Bodhisattva Gelübde.

    Aber es nimmt die Angst vor der Erleuchtung, weil die dadurch nicht mehr zustande kommt.

    Alles anzeigen


    Schreibst Du nicht irgendwo, dass Du auch eine Zeit lang in einem Vajrayna-Kloster warst?
    Falls ist mich irre, kann ich verstehen, wenn Du so eine eigenwillige Vorstellung von den Bodhisattva-Gelübden hast und dem Vajrayna gegenüber mit Befremden reagierst.

    Es gibt auch im Internet einige Quellen, die dazu korrekte Angaben machen, lässt sich googeln. Der wirkliche tiefere Sinn erschließt sich dann allerdings erst im Laufe der täglichen Übungen.

    Vielleicht kann Dir die Lektüre und das Studium der Bodhisattva-Gelübde, die im Berlin-Archiv niedergeschrieben sind, ein wenig dabei helfen, Dein Bild darüber zu korrigieren.

    Hier ist der Link:
    https://studybuddhism.com/web/x/nav/n.html_846790999.html
    Am besten die Kapitel:
    Bodhisattva
    Handlungen, die man übt, wenn man sich auf der Stufe des Versprechens des anstrebenden Bodhichittas befindet
    Die Wurzelgelübde des Bodhisattva
    Die Nebengelübde des Bodhisattva

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 22. Juni 2017 um 20:35
    • #193
    Doris Rasevic-Benz:
    Martin (Dhammavaro ):


    Die Nonne hat nicht ganz unrecht, aber ihre Tradition ist auch ein Resultat davon.
    Wie viele Schulen und Traditionen gibt es inzwischen ?
    Wir basteln uns einen Buddhismus, der uns gefällt.
    Die alte Lehre reicht uns ja nicht mehr.
    Ahhhh wie schön..ich warte mit meiner Erleuchtung , damit ich anderen helfen kann.
    Man verleitet die Menschen zum Bodhisattva Gelübde.

    Aber es nimmt die Angst vor der Erleuchtung, weil die dadurch nicht mehr zustande kommt.

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    Schreibst Du nicht irgendwo, dass Du auch eine Zeit lang in einem Vajrayna-Kloster warst?
    Falls ist mich irre, kann ich verstehen, wenn Du so eine eigenwillige Vorstellung von den Bodhisattva-Gelübden hast und dem Vajrayna gegenüber mit Befremden reagierst.

    Es gibt auch im Internet einige Quellen, die dazu korrekte Angaben machen, lässt sich googeln. Der wirkliche tiefere Sinn erschließt sich dann allerdings erst im Laufe der täglichen Übungen.

    Vielleicht kann Dir die Lektüre und das Studium der Bodhisattva-Gelübde, die im Berlin-Archiv niedergeschrieben sind, ein wenig dabei helfen, Dein Bild darüber zu korrigieren.

    Hier ist der Link:
    https://studybuddhism.com/web/x/nav/n.html_846790999.html
    Am besten die Kapitel:
    Bodhisattva
    Handlungen, die man übt, wenn man sich auf der Stufe des Versprechens des anstrebenden Bodhichittas befindet
    Die Wurzelgelübde des Bodhisattva
    Die Nebengelübde des Bodhisattva

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    Danke für die Mühe !

    Es war ein rinpoche aus der Nyingma (?) tradition.
    Und ein paar Wochen im Diamantweg.

    Ich respektiere die Religionsfreiheit.
    Aber solche Dinge hat der Buddha nie gelehrt.
    Ich schaue mir den Link in den nächsten Tagen an (heute ist das Internet zu langsam).


    Metta !

  • Lucky Luke
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    • 23. Juni 2017 um 07:24
    • #194
    Martin (Dhammavaro ):

    Ich respektiere die Religionsfreiheit.
    Aber solche Dinge hat der Buddha nie gelehrt.

    Zitat aus dem Wikipedia Link

    Zitat

    Wichtiger als der Pali-Kanon sind für die verschiedenen Mahayana-Schulen die in Sanskrit übertragenen Schriften. Neben dem Tripitaka enthalten diese insbesondere verschiedene Mahayana-Sutras. Von Anhängern des Mahayana werden diese auf Buddha-Shakyamuni selbst zurückgeführt. Theravada-Anhänger sehen sie als später entstanden an und akzeptieren als Grundlage der Lehre nur die Schriften des Pali-Kanon. Die Ablehnung der Theravadins gegenüber den Mahayana Schriften wird ausführlich im 9. Kapitel des Bodhicharyavatara [1] von Shantideva (ab Vers 49) diskutiert. Er begegnet dieser Ablehnung u.a. damit, dass die Pali Schriften auch später (ca. 500 Jahre nach Buddhas Tod) entstanden und man folglich auch die Pali Schriften ablehnen müsste.

    Es macht keinen Sinn darüber eine rechthaberische Diskussion zu führen.
    Solche Diskussionen füttern lediglich das Ego.
    Das ist gewiss nicht das, was der Buddha gelehrt hatte.

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 23. Juni 2017 um 08:08
    • #195
    Sherab Yönten:
    Martin (Dhammavaro ):

    Ich respektiere die Religionsfreiheit.
    Aber solche Dinge hat der Buddha nie gelehrt.

    Zitat aus dem Wikipedia Link

    Zitat

    Die Ablehnung der Theravadins gegenüber den Mahayana Schriften wird ausführlich im 9. Kapitel des Bodhicharyavatara [1] von Shantideva

    Es macht keinen Sinn darüber eine rechthaberische Diskussion zu führen.
    Solche Diskussionen füttern lediglich das Ego.
    Das ist gewiss nicht das, was der Buddha gelehrt hatte.


    Shantideva und sein Bodhicharyavatara sind Resultate der Mahayana religion.
    Natürlich "schimpft" er gegen die Lehre der Älteren.

    Ego füttern ? Eine weitere falsche Ansicht.

    Welch eine Ironie...auf der einen Seite missachtet man den Buddha..., und dann : "Das ist gewiss nicht das, was der Buddha gelehrt hatte."

    Erleuchtung wird somit aktiv behindert und verhindert.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 23. Juni 2017 um 08:13
    • #196
    Martin (Dhammavaro ):
    Sherab Yönten:

    Zitat aus dem Wikipedia Link


    Es macht keinen Sinn darüber eine rechthaberische Diskussion zu führen.
    Solche Diskussionen füttern lediglich das Ego.
    Das ist gewiss nicht das, was der Buddha gelehrt hatte.


    Shantideva und sein Bodhicharyavatara sind Resultate der Mahayana religion.
    Natürlich "schimpft" er gegen die Lehre der Älteren.

    Ego füttern ? Eine weitere falsche Ansicht.

    Welch eine Ironie...auf der einen Seite missachtet man den Buddha..., und dann : "Das ist gewiss nicht das, was der Buddha gelehrt hatte."

    Erleuchtung wird somit aktiv behindert und verhindert.

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    Ich glaube, Du hast meinen Beitrag entweder nicht richtig gelesen oder nicht verstanden was ich meinte. Wie ich schon sagte: Es macht keinen Sinn darüber zu streiten. Ich bin raus.

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 23. Juni 2017 um 08:27
    • #197
    Sherab Yönten:
    Martin (Dhammavaro ):

    Ich habe Sie schon verstanden.
    Ich lehne aber Mahayana Sutten und Lehrer als Beweise ab.
    Auf Wiedersehen

    @ LL

    Das ist eine Tatsache !
    Man kann es natürlich auch anders Auslegen.

    Metta !

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 23. Juni 2017 um 11:48
    • #198

    Ich zitierte die großartige tibetisch-buddhistische Lehrerin Jetsumna Tenzin Palmo. Inhaltlich warst Du einverstanden, Dhammavaro, aber:

    Martin (Dhammavaro ):

    ....
    Ich lehne aber Mahayana Sutten und Lehrer als Beweise ab.

    :) Ups! Dann musst Du solche Zitate eben ignorieren. Verbieten kannst Du sie hier schlecht. Endlos drüber zu diskutieren, dass man eine gesamte Tradition ablehnt, ist ziemlich unnütz, respektlos, kontraproduktiv, engherzig...

    Zitat

    Metta !


    Tatsächlich? Wo?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • jianwang
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    • 23. Juni 2017 um 12:02
    • #199

    Ich glaube, keiner der im Thread Schreibenden wird Angst haben müssen.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • accinca
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    • 23. Juni 2017 um 12:36
    • #200
    jianwang:

    Ich glaube, keiner der im Thread Schreibenden wird Angst haben müssen._()_


    Das ist richtig, "müssem" nicht und die anderen auch nicht.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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