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  1. Buddhaland Forum
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Bilder & Statuen als Meditationsobjekte

  • Andreas
  • 25. April 2016 um 13:20
  • Zum letzten Beitrag
  • Andreas
    Themenautor
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    • 25. April 2016 um 13:20
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich gehöre in dieses Unterforum als Zen-Buddhist nicht hinein, entschuldigt bitte mein Interesse.
    Ich möchte auch keinen Stunk machen oder sonstwas, aber so ein bisschen kriege ich mein Grundverständnis vom Buddhismus mit ein paar Aussagen hier nicht übereinander:

    Losang Lamo:

    Es geht um den Respekt vor dem Buddhabewusstsein, nicht um irgendwas Äußerliches.


    Hervorhebung von mir.
    Da kann ich mit.

    kilaya:

    Die Augen eines Buddha oder Bodhisattva dürfen gar nur von speziell ausgebildeten und eingeweihten Künstlern gestaltet werden. (Eben weil der Ausdruck so immens wichtig ist...)

    Ähhh...ok.?

    Ich kriege das nicht klar,...kann mir da bitte mal jemand die inneren Zusammenhänge aufzeigen?

    _()_
    Andreas

  • kilaya
    Gast
    • 25. April 2016 um 14:19
    • #2
    Zitat

    ich gehöre in dieses Unterforum als Zen-Buddhist nicht hinein, entschuldigt bitte mein Interesse.


    Solange es sich um offenes Interesse handelt, gehörst Du hier hinein oder nicht hinein wie jeder andere auch. (Sollte das aber nur ein Einstieg sein, um fröhlich dem eigenen Bias ungehinderten Ausdruck zu verleihen, landet der Thread ggfls. im Salon.)

    Zitat

    Ich möchte auch keinen Stunk machen oder sonstwas, aber so ein bisschen kriege ich mein Grundverständnis vom Buddhismus mit ein paar Aussagen hier nicht übereinander


    Ich hatte den Eindruck, dass es auch im Zen (oder nur in bestimmten Schulen des Zen?) Buddhastatuen gibt. Wie und nach welchen Kriterien werden die hergestellt? Nur um den Hintergrund Deiner Frage richtig zu verstehen.

    Hier geht es speziell um die tibetischen Thangkatraditionen, die formal besonders streng sind:

    Andreas:
    kilaya:

    Die Augen eines Buddha oder Bodhisattva dürfen gar nur von speziell ausgebildeten und eingeweihten Künstlern gestaltet werden. (Eben weil der Ausdruck so immens wichtig ist...)

    Ich kriege das nicht klar,...kann mir da bitte mal jemand die inneren Zusammenhänge aufzeigen?


    Der innere Zusammenhang steht da schon: "Eben weil der Ausdruck so immens wichtig ist."

    * Tibetische Thangkas sind Vorlagen für die Meditation.
    * Jedes Element auf so einem Bild ist Symbol für eine geistige Eigenschaft und "drückt Knöpfe im Unterbewusstsein"
    * Die Augen strahlen den Geist eines Wesens aus (sind "Spiegel der Seele")
    * Was ein Buddha auf so einem Bild ausstrahlt, muss also die richtigen Knöpfe drücken.
    * Damit ein Thangkamaler die Augen richtig darstellen kann, damit sie den Geist der Erleuchtung ausstrahlen, muss er selbst ein gewisses Maß an meditativer Erfahrung haben.
    * Die meisten Aspekte auf einem Thankga kann man nach strengen geometrischen Regeln zeichnen, für die Augen braucht es aber auch das richtige "Gefühl"

    Wer eine Ausbildung zum Thangka-Maler macht, muss traditionell selbst konsequent Meditation praktizieren. I.d.R. ist man mindestens 10 Jahre in Ausbildung, bevor man das erste mal Gesicht und Augen malen darf.

    Zitat

    "Als letzte Schritte werden die Gesichter und Augen der Gottheiten gemalt. Da dies für die Qualität einer Thangka von ausschlaggebender Bedeutung ist, wird dieser Schritt fast immer vom Meister persönlich ausgeführt. Früher war das von besonderen religiösen Ritualen begleitet, das als "Augenöffnen" bezeichnet wurde. Mit dem Anbringen der göttlichen Gesichter wurde der Thangka quasi das Leben eingehaucht." http://www.artelino.eu/de/artikel/tha…a-painting.html

    kilaya

  • Andreas
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    • 26. April 2016 um 09:12
    • #3

    Hallo!

    kilaya:

    Ich hatte den Eindruck, dass es auch im Zen (oder nur in bestimmten Schulen des Zen?) Buddhastatuen gibt. Wie und nach welchen Kriterien werden die hergestellt?


    Klar, die gibt es. Ob es da allerdings ähnlich strenge Vorschriften bezüglich der Herstellung gibt, weiß ich leider auch nicht.
    Interessante Frage.
    Da aber auch im Zen hier und da ein ziemliches Bohei gemacht wird über die Kleidung oder die richtige Art, sein Eßschälchen auszuspülen, ist das durchaus denkbar:))

    kilaya:

    I.d.R. ist man mindestens 10 Jahre in Ausbildung, bevor man das erste mal Gesicht und Augen malen darf.


    O.k., das wusste ich nicht.

    Vielen Dank und
    Liebe Grüße

    Andreas

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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