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Welche Religion stimmt denn nun ?

  • Nirian
  • 1. Januar 2009 um 17:31
  • Zum letzten Beitrag
  • Dualcore
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 16:22
    • #76
    Zitat

    So kann man heute eigentlich relativ sicher sein, dass das was im Palikanon steht, auch weitesgehenst das ist, was der Buddha tatsächlich gelehrt hat.

    Hier hat einer den Kritikansatz von Herrn Kittel überhaupt nicht verstanden. Es geht nicht um Quellensicherheit, sondern um Quelleninterpretierbarkeit. Das ist ein völlig anderes Paar Schuh!!

    free:


    10 Mönche erhielten den Auftrag vom Buddha den Dhamma zu lehren

    * Śāriputra (Sharishi)
    * Maudgalyāyana auch Kolita(Mokuren)
    * Mahākāśyapa (Makakashō), geb. als Pippalayana
    * Aniruddha (Anaritsu)
    * Subhūti (Subodai)
    * Pūrṇa-Maitrayanīputra (Furuna)
    * Katyama (Kasennen)
    * Upāli (Upari)
    * Rāhula, der Sohn von Shakyamuni (Ra-un)
    * Ānanda

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    Nette Sage, schöne Legende! Welche Quelle? Welche Absicht? Historisch und faktisch wie haltbar?!?

    lese noch erheiterter weiter..... :lol:

  • ByangChub
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    12. Oktober 2008
    • 4. Januar 2009 um 16:29
    • #77
    Taishan:

    Der Pali-Kanon ist nicht von einer Person verfasst worden. Er ist nicht von Shakymuni Buddha verfasst worden.


    Vollkommen irrelevant. Es handelt sich um die übertragenen Lehrreden des Buddha.

    Taishan:

    Ich weiss nicht, worum es byang.chub geht,


    Dann nun auch nochmal für dich: Klare Taxonomie, d.h. wo "Buddhismus" drauf steht, muss "Buddhismus" drin sein.

    Es gibt eine Rechte Ansicht. Daneben gibt es Ansichten und Meinungen, die so zahlreich sind wie die Sandkörner am Ufer des Ganges. - Warum lehrt der Tathàgata was er lehrt? "Weil der Tathàgata Mitgefühl für die Wesen hat." MN58

  • Dualcore
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 16:35
    • #78
    Zitat

    Dann nun auch nochmal für dich: Klare Taxonomie, d.h. wo "Buddhismus" drauf steht, muss "Buddhismus" drin sein.

    Und ByangChub garantiert für die Genauigkeit dieser Taxonomie (Welche Tiere er wohl benennen will? Wie er wohl was wie klassifizieren möchte, wenn der "Kern" hohl sei? Oder meinte er wohl Termini oder Nomenklatura? :grinsen::lol: )!!!!

    Aber wir können uns gewiß sein: Nur wo ByangChub drauf steht, ist auch ByangChub drin?!? ;)

    Jetzt kullere ich schon beim Lesen
    danke

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (4. Januar 2009 um 17:09)

  • Mr_Aufziehvogel
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    21. März 2008
    • 4. Januar 2009 um 17:04
    • #79
    Dualcore:
    Zitat

    Dann nun auch nochmal für dich: Klare Taxonomie, d.h. wo "Buddhismus" drauf steht, muss "Buddhismus" drin sein.

    Und ByangChub garantiert für die Genauigkeit dieser Taxonomie (welche Tiere er wohl benennen will? Oder meinte er wohl Termini? :grinsen::lol: )!!!!

    Aber wir können uns gewiß sein: Nur wo ByangChub drauf steht, ist auch ByangChub drin?!? ;)

    Jetzt kullere ich schon beim Lesen
    danke

    Was "vollkommene Reinheit" aka "Erleuchtung" offensichtlich ignoriert, ist das die Lehren des Buddha, das heißt Begriffe und Begrifflichkeiten, wie alles andere auch, einem Prozess der Veränderung unterliegen. Sprache ist etwas relatives. "vollkomene Reinheit" kann sich nicht vorstellen, dass Begriffe anderer Kulturen, die oberflächlich etwas anderes meinen, von buddhistischen Praktizierenden benutzt worden sind, um den Menschen dieser Kulturen zu helfen, es zu verstehen, und dass diese Begriffe dabei im Sinne des Buddha umgedeutet wurde.

    Worte in der Zeit sind etwas relatives. "vollkommene Reinheit" ignoriert dies aber,e genauso ignoriert er, das andere Religionen das "Unnennbare" möglicherweise mit behelfsmäßigen Namen versehen haben, unter dem Einfluss des Buddhismus werden möglicherweise erst jetzt wieder die ursprünglichen Quellen klar.

    "Vollkommene Reinheit" aber ignoriert dies und mehr noch, selbst wenn "vollkommene Reinheit" in der Sache recht haben sollte, so ignoriert sie dennoch, das es vielleicht angebrachter wäre, subtiler zu agieren anstatt IMMER einen Baseballschläger zu nehmen und sie dem anderen vor den Kopf zu knallen. Im Einzelfall je nach Umständen möglicherweise gerechtfertigt. Aber immer? Dieses Verhalten würde ich nur dem Buddha selber zugestehen, denn bei ihm könnte ich sicher sein - aber kann ich das auch bei dem (oder der) der/die sich hier als "vollkommene Reinheit" ausgibt?

    Woher kann sich "vollkommene Reinheit" sicher sein, das seine (ihre) Interpretation - denn um solche handelt es sich auch bei ihm/ihr - DIE einzig richtige/mögliche ist? Benutzt "vollkommene Reinheit" wenigstens den Pali-Urtext, um nicht auch noch Übersetzungsfehlern anderer zu unterliegen?

  • Taishan
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 17:16
    • #80
    free:


    Die Lehrreden wurden erst von Ananda und dann von allen folgenden Ordinierten auswendig gelernt und weiter gegeben.


    Sicher - das ist auch die einzig vernünftige Art der "Weitergabe".

    Zitat


    Damals waren viele Menschen fähig, große Mengen auswendig zu lernen. Ob Du heute nach Burma oder Sri Lanka oder...................gehst. Überall hörst Du den gleichen Wortlaut beim rezitieren der Lehrrede. Burmesische Mönche lernen bis heute ganze Bücher auswendig. Es gibt auch welche, die den kompletten Palikanon fehlerfrei auswendig können. Mit ein Grund Ordinierte zu unterstützen, damit der Dhamma erhalten bleibt.
    Wenn Du den Aufbau der meisten Lehrreden anschaust, finden sich dort immer Wiederholungen. Mal wird der Sachverhalt von der "positiven" mal von der "negativen" Seite beleuchtet. Das ist für uns heute beim Lesen oft sehr ermüdent. Aber es diente dem Auswendiglernen. So kann man heute eigentlich relativ sicher sein, dass das was im Palikanon steht, auch weitesgehenst das ist, was der Buddha tatsächlich gelehrt hat.


    Auswendig lernen und In-und auswendig kennen sind zwei verschiedene Dinge.
    Wir lernen auch unsere Koans auswendig, doch am Ende können wir die ganze Sammlung "auswendig." Aber wir lernen sie auch Inwendig und wir vertrauen von daher dem Herz-Geist. Im englischen heisst ja auswendig lernen - learning-by-heart.

    Zur Zeit Buddhas war es üblich religiöse Texte nur durch Rezitation zu überliefern. Dafür gab es auch Spezialisten, die bhanaka, Mönche, die eben darauf spezialisiert waren. Das ist ja auch heute noch so.
    Was wir als Pali-Kanon kennen ist nur der einzig vollständig erhaltene, da er durch die Vibhajyvada-Sekte schriftlich festgehalten worden ist und durch die Könige in Sri Lanka bis zum 6. Konzil immer wieder abgeschrieben und erhalten wurde.
    Er ist weder der Ur-Text, den wir nicht kennen, noch der einzig richtige oder wahre, denn auch diese kennen wir nicht.
    Aus diesen Gründen ist es einfach unsinnig sich über "Buddhas" und nicht-erleuchtete Fassungen zu streiten. Es mag von wissenschaftlichem Interesse sein und falls man Theravada-Buddhismus studiert.
    Geschichte des Pali-Kanons

  • Taishan
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 17:18
    • #81
    ByangChub:
    Taishan:

    Der Pali-Kanon ist nicht von einer Person verfasst worden. Er ist nicht von Shakymuni Buddha verfasst worden.


    Vollkommen irrelevant. Es handelt sich um die übertragenen Lehrreden des Buddha.

    Taishan:

    Ich weiss nicht, worum es byang.chub geht,


    Dann nun auch nochmal für dich: Klare Taxonomie, d.h. wo "Buddhismus" drauf steht, muss "Buddhismus" drin sein.

    Hahaha - du Scherzkeks.

  • Apannaka2
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    • 4. Januar 2009 um 17:25
    • #82

    Der eine behauptet es sei echt,
    der andere sagt richtigerweise,
    dass man das nicht wissen kann
    (wobei man natürlich schon einiges wissen kann,
    aber sicher nicht mit spekulieren und blossem Nachdenken),
    aber leider sagt dieser dann oft völlig überflüssiger weise noch ,
    dass es daher nicht echt ist. :roll:

    Weil etwas nicht wissenschaftlich usw belegbar ist,
    bedeutet das nicht automatisch das es unecht ist.

    Oder?

    Man kann nur abschätzen,
    und jeder erzählt seine Geschichte,
    wie der Kanon überliefert wurde,
    und so weiter und so fort.

    Auch den Link, den Taishan hier reingestellt hat,
    kann man wegwerfen,
    man kann ebenso gut würfeln! ;)

    4 Mal editiert, zuletzt von Apannaka2 (4. Januar 2009 um 17:45)

  • free
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 17:28
    • #83
    Dualcore:
    Zitat

    So kann man heute eigentlich relativ sicher sein, dass das was im Palikanon steht, auch weitesgehenst das ist, was der Buddha tatsächlich gelehrt hat.

    Zitat

    von Dualcore
    Nette Sage, schöne Legende! Welche Quelle? Welche Absicht? Historisch und faktisch wie haltbar?!?
    lese noch erheiterter weiter..... :lol

    Hier ein paar "Sagen" und "Legenden" sprich Lehrreden zum lachen:

    Hier nur einige Beispiele, wo entweder ein Ordensjünger eine Lehrrede gehalten hat (bestimmt nicht ohne auch den Lehrauftrag zu haben) und Beispiele wie der Buddha einzelne hervorhebt. Die anderen kannst Du ja, wenn Du viel Zeit hast selber raussuchen.

    M 9 Sammāditthi Sutta

    Dort nun wandte sich der ehrwürdige Sāriputto an die Mönche: "Ihr Mönche!" - "Bruder!" antworteten da jene Mönche dem ehrwürdigen Sāriputto aufmerksam. Der ehrwürdige Sāriputto sprach also................................................................

    Evaṃ me sutaṃ – ekaṃ samayaṃ bhagavā sāvatthiyaṃ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Tatra kho āyasmā sāriputto bhikkhū āmantesi – ‘‘āvuso bhikkhave’’ti. ‘‘Āvuso’’ti kho te bhikkhū āyasmato sāriputtassa paccassosuṃ. Āyasmā sāriputto etadavoca –...................................

    Weitere Lehrreden von Sariputto: M.141, M.143. D.28, D.33, D.34....

    des Moggallāna: M.37, M.50. - LdM. 981-1017; 1146-1208.

    Auch nett:

    Punna-Mantāniputta (Sohn der Mantāni). Neffe Kondaññas, von dem er ordiniert wurde. Von ihm stammt die Lehrrede von der »Eilpost« (Rathavinīta-Sutta; M 24). Ananda erreichte den Stromeintritt nach einer Lehrrede Punnas (Samy. XXII, 83).

    DN 6 6. Mahāli Sutta, Über Mahāli

    Upāli. Als Laie war er ein Barbier, d.h. er gehörte zu einer niedrigen Kaste. Wurde Mönch zusammen mit Anuruddha und den anderen adligen Sakyern. Diese baten den Buddha, ihm zuerst die Ordination zu geben, damit sie ihm als dem Älteren Respekt zu erweisen haben und so ihre Kastenvorurteile überwinden können. Er war besonders erfahren in der Ordensdisziplin (Vinaya), und seine diesbezüglichen Entscheidungen wurden vom Buddha gerühmt. Auf dem I. Konzil wurde ihm die Rezension des Vinaya-Pitaka anvertraut. LdM. 247 - 251; A.VII.83; A.X.31 - 36, A.X.41, A.X.99.

    Mahā-Kappina. Ein früherer Rājā. Obwohl ursprünglich der Pflege der Vertiefungen ergeben, nahm er später auf Wunsch des Buddha die Belehrung seiner Mitmönche auf und war darin so fähig, daß viele seiner Schüler die Heiligkeit erreichten. LdM. 547 - 556; Samy. I, 5).

    Ananda (Thag 1024)

    1024
    Der Worte des erwachten Herrn
    Hab' zweiundachtzigtausend ich
    Gemerkt mir, und zweitausend noch
    Hat mich die Jüngerschar gelehrt:
    So daß mir vierundachtzig nun
    Der tausend wohl geläufig sind.

  • ByangChub
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    • 4. Januar 2009 um 17:33
    • #84
    Mr_Aufziehvogel:


    ... ... Begriffe und Begrifflichkeiten, wie alles andere auch, einem Prozess der Veränderung unterliegen.
    Sprache ist etwas relatives.
    Worte in der Zeit sind etwas relatives.


    Wozu erwähnst du denn die Relativität überhaupt? Willst du sie einer Absolutheit gegenüberstellen und sie so entwerten? Welcher Absolutheit denn? Der Absoutheit deiner "Buddhanatur" etwa?

    Es gibt eine Rechte Ansicht. Daneben gibt es Ansichten und Meinungen, die so zahlreich sind wie die Sandkörner am Ufer des Ganges. - Warum lehrt der Tathàgata was er lehrt? "Weil der Tathàgata Mitgefühl für die Wesen hat." MN58

  • Mr_Aufziehvogel
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    • 4. Januar 2009 um 17:53
    • #85
    ByangChub:
    Mr_Aufziehvogel:


    ... ... Begriffe und Begrifflichkeiten, wie alles andere auch, einem Prozess der Veränderung unterliegen.
    Sprache ist etwas relatives.
    Worte in der Zeit sind etwas relatives.


    Wozu erwähnst du denn die Relativität überhaupt? Willst du sie einer Absolutheit gegenüberstellen und sie so entwerten? Welcher Absolutheit denn? Der Absoutheit deiner "Buddhanatur" etwa?


    Ah, MEIN Absolutes, MEINE Buddhanatur kannst du gerne haben, ich brauche sie nicht. :grinsen:

  • ByangChub
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    • 4. Januar 2009 um 17:57
    • #86
    Mr_Aufziehvogel:
    ByangChub:


    Wozu erwähnst du denn die Relativität überhaupt? Willst du sie einer Absolutheit gegenüberstellen und sie so entwerten? Welcher Absolutheit denn? Der Absoutheit deiner "Buddhanatur" etwa?


    Ah, MEIN Absolutes, MEINE Buddhanatur kannst du gerne haben, ich brauche sie nicht. :grinsen:

    So wie die Schildkröte ihren Pelz verschenkt

    Es gibt eine Rechte Ansicht. Daneben gibt es Ansichten und Meinungen, die so zahlreich sind wie die Sandkörner am Ufer des Ganges. - Warum lehrt der Tathàgata was er lehrt? "Weil der Tathàgata Mitgefühl für die Wesen hat." MN58

  • free
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:00
    • #87

    Was denkt ihr... welche Überliefreung kommt der Lehre des Buddha am nächsten..........................
    Eine Lehre (der Palikanon) die von Menschen weiter gegeben wurde, die den Buddha noch selbst gehört haben, selbst wenn sich im Laufe der Jahre kleine Rezitationsfehler eingeschlichen haben............oder.........................
    einer Lehre, die sich zwar auf die Grundaussagen des Buddha beruft..............................aber erst 500 bis 1000 Jahre nach dem Buddha entstanden ist?

    Ich betone!!
    Ich unterstelle den einzelnen Schulrichtungen nicht, dass ihre Art des Praktizierens nicht genau so zum Ziel führen kann. Darauf kommt es ja wohl an.

    Es geht hier um "Überlieferung" und "wie authentisch"...................................................

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (4. Januar 2009 um 18:14)

  • ByangChub
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    • 4. Januar 2009 um 18:04
    • #88
    free:

    Ich betone!!
    Ich unterstelle den einzelnen Schulrichtungen nicht, dass ihre Art des Praktizierens nicht genau so zu Ziel führen kann. Darauf kommt es ja wohl an.


    Merkwürdig ... "zu Ziel" ... war das Absicht? Denn "zu dem Ziel" kann ja nicht korrekt sein, weil die Wege ja gänzlich unterschiedlich sind, wohl aber "zu einem Ziel", was immer für ein Ziel das dann ist ...

    Es gibt eine Rechte Ansicht. Daneben gibt es Ansichten und Meinungen, die so zahlreich sind wie die Sandkörner am Ufer des Ganges. - Warum lehrt der Tathàgata was er lehrt? "Weil der Tathàgata Mitgefühl für die Wesen hat." MN58

  • Taishan
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:06
    • #89
    Apannaka2:

    Der eine behauptet es sei echt,
    der andere sagt richtigerweise,
    dass man das nicht wissen kann
    (wobei man natürlich schon einiges wissen kann,
    aber sicher nicht mit spekulieren und blossem Nachdenken),
    aber leider sagt dieser dann oft völlig überflüssiger weise noch ,
    dass es daher nicht echt ist. :roll:

    Weil etwas nicht wissenschaftlich usw belegbar ist,
    bedeutet das nicht automatisch das es unecht ist.

    Oder?

    Man kann nur abschätzen,
    und jeder erzählt seine Geschichte,
    wie der Kanon überliefert wurde,
    und so weiter und so fort.

    Auch den Link, den Taishan hier reingestellt hat,
    kann man wegwerfen,
    man kann ebenso gut würfeln! ;)

    Alles anzeigen

    Da machst du es dir zu einfach.

    Der ganze Kanon lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen. Ich kenne diese zwei Sätze.
    Du auch. Darüber redet man nicht mit "Unverständigen".

  • Apannaka2
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    29. Dezember 2008
    • 4. Januar 2009 um 18:08
    • #90
    Taishan:

    Da machst du es dir zu einfach.

    Der ganze Kanon lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen. Ich kenne diese zwei Sätze.
    Du auch. Darüber redet man nicht mit "Unverständigen".

    Das versteh ich jetzt nicht.

  • Taishan
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:17
    • #91
    free:

    Was denkt ihr... welche Überliefreung kommt der Lehre des Buddha am nächsten..........................
    Eine Lehre (der Palikanon) die von Menschen weiter gegeben wurde, die den Buddha noch selbst gehört haben, selbst wenn sich im Laufe der Jahre kleine Rezitationsfehler eingeschlichen haben............oder.........................
    einer Lehre, die sich zwar auf die Grundaussagen des Buddha beruft..............................aber erst 500 bis 1000 Jahre nach dem Buddha entstanden ist?

    Ich betone!!
    Ich unterstelle den einzelnen Schulrichtungen nicht, dass ihre Art des Praktizierens nicht genau so zum Ziel führen kann. Darauf kommt es ja wohl an.

    Es geht hier um "Überlieferung" und "wie authentisch"...................................................

    Exakt die gleiche Diskussion kannst du im Christentum finden. Irgendwie langweilig.
    Wenn du das brauchst, um dich dem Pfad anzuvertrauen - gut - aber es ist nichts anderes als eben dein Floss.
    Andere können schwimmen und noch andere laufen einfach rüber.

  • free
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:22
    • #92
    Zitat

    ="ByangChub"]

    free:

    Ich betone!!
    Ich unterstelle den einzelnen Schulrichtungen nicht, dass ihre Art des Praktizierens nicht genau so zu Ziel führen kann. Darauf kommt es ja wohl an.


    Merkwürdig ... "zu Ziel" ... war das Absicht?

    Dummi (ich lächel), habe doch nur das "m" unabsichtlich nicht getippt. (Das zum Thema Achtsamkeit :D )


    Zitat

    Denn "zu dem Ziel" kann ja nicht korrekt sein, weil die Wege ja gänzlich unterschiedlich sind, wohl aber "zu einem Ziel", was immer für ein Ziel das dann ist ...


    Respekt und Höflichkeit vor den einzelnen Schulen, beinhalten solche Aussagen von mir. Ich möchte nicht wieder in "Schul - Verteidigungs- Attitüden" verwickelt werden. Langweilt mich langsam.

  • Dualcore
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:27
    • #93
    free:

    ...........................Ananda (Thag 1024)

    1024
    Der Worte des erwachten Herrn
    Hab' zweiundachtzigtausend ich
    Gemerkt mir, und zweitausend noch
    Hat mich die Jüngerschar gelehrt:
    So daß mir vierundachtzig nun
    Der tausend wohl geläufig sind.

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    Und was beweist das? Quelle durch Quelle belegen, sehr interessant, sehr glaubhaft!!!!

    Zitat

    Mt 5
    Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm.
    Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
    Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
    Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
    Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.
    Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
    Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
    Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
    Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
    Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
    Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.
    Freut euch und frohlockt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.
    Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.
    Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein.
    Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind.
    So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.
    Meint nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.
    Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
    Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.
    Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit vorzüglicher ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.
    Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein.
    Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! dem Hohen Rat verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr! der Hölle des Feuers verfallen sein wird.
    Wenn du nun deine Gabe darbringst zu dem Altar und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat,
    so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und dann komm und bring deine Gabe dar.
    Komme deinem Gegner schnell entgegen, während du mit ihm auf dem Weg bist; damit nicht etwa der Gegner dich dem Richter überliefert und der Richter dich dem Diener überliefert und du ins Gefängnis geworfen wirst.
    Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.
    Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen.
    Ich aber sage euch, daß jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.
    Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlaß zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es ist dir besser, daß eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
    Und wenn deine rechte Hand dir Anlaß zur Sünde gibt, so hau sie ab und wirf sie von dir; denn es ist dir besser, daß eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
    Es ist aber weiter gesagt: Wer seine Frau entlassen will, gebe ihr einen Scheidebrief.
    Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei, macht, daß sie Ehebruch begeht; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.
    Wiederum habt ihr gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht falsch schwören, du sollst aber dem Herrn deine Eide erfüllen.
    Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht; weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;
    noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt;
    noch sollst du bei deinem Haupt schwören, denn du kannst nicht ein Haar weiß oder schwarz machen.
    Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber mehr ist als dieses, ist vom Bösen.
    Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Auge um Auge und Zahn um Zahn.
    Ich aber sage euch: Widersteht nicht dem Bösen, sondern wenn jemand dich auf deine rechte Backe schlagen wird, dem biete auch die andere dar;
    und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Unterkleid nehmen will, dem laß auch den Mantel.
    Und wenn jemand dich zwingen wird, eine Meile zu gehen, mit dem geh zwei.
    Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will.
    Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
    Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen,
    damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist; denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
    Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?
    Und wenn ihr allein eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe?
    Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

    Mt 6
    Habt acht, daß ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Menschen, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist.
    Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Straßen, damit sie von den Menschen geehrt werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
    Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut;
    damit dein Almosen im Verborgenen sei, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
    Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
    Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
    Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen erhört werden.
    Seid ihnen nun nicht gleich; denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.
    Betet ihr nun so: Unser Vater, der [du bist] in den Himmeln, geheiligt werde dein Name;
    dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute;
    und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben;
    und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. -
    Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben;
    wenn ihr aber den Menschen ihre Vergehungen nicht vergebt, so wird euer Vater auch eure Vergehungen nicht vergeben.
    Wenn ihr aber fastet, so seht nicht düster aus wie die Heuchler; denn sie verstellen ihre Gesichter, damit sie den Menschen als Fastende erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
    Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht,
    damit du nicht den Menschen als ein Fastender erscheinst, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.
    Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen;
    sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen;
    denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
    Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein;
    wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis!
    Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
    Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?
    Seht hin auf die Vögel des Himmels, daß sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie [doch]. Seid ihr nicht viel vorzüglicher als sie?
    Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen?
    Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht.
    Ich sage euch aber, daß selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen.
    Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, [wird er das] nicht vielmehr euch [tun], ihr Kleingläubigen?
    So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen?
    Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr dies alles benötigt.
    Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
    So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.

    Mt 7
    Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
    Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden.
    Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr?
    Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge?
    Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.
    Gebt nicht das Heilige den Hunden; werft auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
    Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden.
    Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.
    Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird?
    Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben?
    Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!
    Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.
    Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.
    Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.
    Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
    An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube oder von Disteln Feigen?
    So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
    Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
    Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
    Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
    Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
    Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!
    Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute;
    und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.
    Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird einem törichten Mann verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute;
    und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war groß.
    Und es geschah, als Jesus diese Worte vollendet hatte, da erstaunten die Volksmengen sehr über seine Lehre;
    denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

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    Beweis mir, daß diese Worte von Jesus von Nazareth stammen! Denselben Beweis möchte ich auch von Buddhas Lehrreden......
    Warum siehst Du nicht ein, daß Du nur "daran glaubst", daß es sich so verhält....
    ....aber eigentlich will ich diesen Beweis gar nicht, denn was geht mich eine Quelle namens Buddha oder Jesus an. Ich will nur wissen, ob deren Aussagen "haltbar" sind, also nicht bloße Phantasie, sondern etwas ausdrücken, was einen tatsächlichen Sachverhalt in der Welt darstellt! Und wenn das nicht geht, dann möchte ich doch bitte verstehen, von was die "Jungens" da eigentlich faseln.
    Und wenn das nicht geht, frag ich mich zum Schluß, warum die überhaupt den Anspruch hegten, etwas sinnvolles zum Besten zu geben!

    ich kullere weiter
    danke

    3 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (4. Januar 2009 um 18:38)

  • ByangChub
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    • 4. Januar 2009 um 18:28
    • #94
    free:
    Zitat

    Denn "zu dem Ziel" kann ja nicht korrekt sein, weil die Wege ja gänzlich unterschiedlich sind, wohl aber "zu einem Ziel", was immer für ein Ziel das dann ist ...


    Respekt und Höflichkeit vor den einzelnen Schulen, beinhalten solche Aussagen von mir. Ich möchte nicht wieder in "Schul - Verteidigungs- Attitüden" verwickelt werden. Langweilt mich langsam.


    Na das muss man nicht so sehen, wo doch das Mahayana ganz andere und höhere Ziele verfolgt und dies auch immer wieder betont wird, dass das etwas ganz anderes sei.
    Die Frage jedoch, was nun an Zen typisch mahayanistisch sein soll, die ist nach wie vor offen. Denn alleine aus dem Umstand, dass der Weg anders ist als von Buddha gelehrt (wenn man überhaupt von Weg sprechen kann, siehe das erleuchtete Gerede von Taishan), kann man ja nicht folgern was denn das Ziel sein soll oder ob es eines gibt. Aber dazu wird Taishan wohl nur sagen: "Kein Ziel"

    Es gibt eine Rechte Ansicht. Daneben gibt es Ansichten und Meinungen, die so zahlreich sind wie die Sandkörner am Ufer des Ganges. - Warum lehrt der Tathàgata was er lehrt? "Weil der Tathàgata Mitgefühl für die Wesen hat." MN58

  • Mr_Aufziehvogel
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    • 4. Januar 2009 um 18:33
    • #95
    free:


    Respekt und Höflichkeit vor den einzelnen Schulen, beinhalten solche Aussagen von mir. Ich möchte nicht wieder in "Schul - Verteidigungs- Attitüden" verwickelt werden. Langweilt mich langsam.

    danke!
    wäre schön, denn dann könnten wir uns hier dem kern der sache widmen - wofür das forum ja da ist - anstatt um namen, etiketten, äußerlichkeiten, begriffe.

    schön wäre doch zb

    - wie versteht ihr das?
    - wie beschreibt ihr das?
    - aha, das verteht ihr so, wir meinen aber so
    - was hat der buddha dazu gesagt?
    ...

    auf diese weise könnten falsche verständnisse auch korrigiert werden. dann muss man nicht zuerst mal die authenzität seines herkommens beweisen

  • Dualcore
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:41
    • #96
    Zitat

    danke!
    wäre schön, denn dann könnten wir uns hier dem kern der sache widmen - wofür das forum ja da ist - anstatt um namen, etiketten, äußerlichkeiten, begriffe.

    schön wäre doch zb

    - wie versteht ihr das?
    - wie beschreibt ihr das?
    - aha, das verteht ihr so, wir meinen aber so
    - was hat der buddha dazu gesagt?
    ...

    auf diese weise könnten falsche verständnisse auch korrigiert werden. dann muss man nicht zuerst mal die authenzität seines herkommens beweisen

    Endlich mal ein konkreter guter Ansatz ohne Polermik! Übrigens, das Natürlichste von der Welt: Nennt man bei zivilisierten Völkern bilaterale Verständigung...kennen anscheinend einige "Buddhisten" noch nicht......

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (4. Januar 2009 um 18:43)

  • ByangChub
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    • 4. Januar 2009 um 18:41
    • #97
    Mr_Aufziehvogel:

    auf diese weise könnten falsche verständnisse auch korrigiert werden. dann muss man nicht zuerst mal die authenzität seines herkommens beweisen


    Aber genau dies erwartet doch niemand. Diese Unmöglichkeit bürdest du dir auf. Warum? Weil du einfach nicht zu den Eigenheiten deiner Religion stehst. Wenn du nämlich wirklich mit Mahayana und worauf sich Mahayana beruft innerlich verbunden wärst und daran auch selber glauben würdest, dann wäre dir die Lehre der Lehrreden des Buddha einfach relativ gleichgültig und du würdest deine Authentizität aus der angemessenen Quelle beziehen.

    Es gibt eine Rechte Ansicht. Daneben gibt es Ansichten und Meinungen, die so zahlreich sind wie die Sandkörner am Ufer des Ganges. - Warum lehrt der Tathàgata was er lehrt? "Weil der Tathàgata Mitgefühl für die Wesen hat." MN58

  • Dualcore
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:45
    • #98
    Zitat

    Aber genau dies erwartet doch niemand. Diese Unmöglichkeit bürdest du dir auf. Warum? Weil du einfach nicht zu den Eigenheiten deiner Religion stehst. Wenn du nämlich wirklich mit Mahayana und worauf sich Mahayana beruft innerlich verbunden wärst und daran auch selber glauben würdest, dann wäre dir die Lehre der Lehrreden des Buddha einfach relativ gleichgültig und du würdest deine Authentizität aus der angemessenen Quelle beziehen.

    Ah, ein "Skeptiker", ein "Sophist"! :grinsen:

  • free
    Gast
    • 4. Januar 2009 um 18:50
    • #99
    Zitat

    Dualcore
    Beweis mir, daß diese Worte von Jesus von Nazareth stammen! Denselben Beweis möchte ich auch von Buddhas Lehrreden......
    Warum siehst Du nicht ein, daß Du nur "daran glaubst", daß es sich so verhält....

    Über Jesus der Nazarener, Jesus von Betlehem wurde erst 100 Jahre nach seinem Tod etwas niedergeschrieben. Und das von Leuten, die ihn gar nicht kannten.

    .

    Zitat

    Dualcore
    ...aber eigentlich will ich diesen Beweis gar nicht, denn was geht mich eine Quelle namens Buddha oder Jesus. Ich will nur wissen, ob deren Aussagen "haltbar" sind, also nicht bloße Phantasie, sondern etwas ausdrücken, was einen tatsächlichen Sachverhalt in der Welt darstellt!


    Dann fang an zu praktizieren, dann bekommst Du Deine Beweise.
    Uppps, aber um zu wissen wie das geht, mußt du ja vielleicht doch die ein oder andere Lehrrede lesen. Oder jemanden haben, der es Dir erklärt.

    Zitat

    von Dualcore
    ich kullere weiter

    Jeder nach seiner Facon (karma). Der eine kullert durchs Leben (ditthi und papañca), der Andere lächelt gleichmütig.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (4. Januar 2009 um 19:00)

  • ByangChub
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    12. Oktober 2008
    • 4. Januar 2009 um 18:50
    • #100
    Dualcore:
    Zitat

    Aber genau dies erwartet doch niemand. Diese Unmöglichkeit bürdest du dir auf. Warum? Weil du einfach nicht zu den Eigenheiten deiner Religion stehst. Wenn du nämlich wirklich mit Mahayana und worauf sich Mahayana beruft innerlich verbunden wärst und daran auch selber glauben würdest, dann wäre dir die Lehre der Lehrreden des Buddha einfach relativ gleichgültig und du würdest deine Authentizität aus der angemessenen Quelle beziehen.

    Ah, ein "Skeptiker", ein "Sophist"! :grinsen:

    Wenn das jemand wäre, der meint, dass die Leute zu dem stehen sollten, was sie tun, aber vor allem, dass sie sich - bevor sie sich auf etwas einlassen - genauestens überlegen sollten, was das denn ist und was das bedeutet, dann träfen diese Bezeichnungen auf ByangChub zu.

    Es gibt eine Rechte Ansicht. Daneben gibt es Ansichten und Meinungen, die so zahlreich sind wie die Sandkörner am Ufer des Ganges. - Warum lehrt der Tathàgata was er lehrt? "Weil der Tathàgata Mitgefühl für die Wesen hat." MN58

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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