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Etikette bei Buddhisten?

  • Deva
  • 12. Januar 2016 um 10:14
  • Zum letzten Beitrag
  • SpringMode5708
    Gast
    • 13. Januar 2016 um 15:24
    • #51
    Mirco:
    bel:

    und dabei wandeln sich auch die Empfindungen.


    Mitfreude beispielsweise, wo früher Mißgunst war.


    .. wobei beides keine Empfindungen sind. Grübel...

    Wie bitteschön ändern sich denn Empfindungen?
    Verbrennung bleibt schmerzhaft, ein Sylvesterböllerknall tut weiterhin im Ohr weh.
    Oder was meinst Du mir Empfindungen?

    Gruß

  • bel
    Gast
    • 13. Januar 2016 um 19:21
    • #52
    Mirco:

    Wie bitteschön ändern sich denn Empfindungen?
    Verbrennung bleibt schmerzhaft, ein Sylvesterböllerknall tut weiterhin im Ohr weh.
    Oder was meinst Du mir Empfindungen?


    Vedana. Angenehm/unangenehm/neutral wird einem aktuellen Geistesobjekt zugeordnet und dann über tanha, upadana, usw, den ganzen Zyklus in ein anderes, dann aktuelles Geistesobjekt transformiert, dieses wird mit Vedana neu bewertet.

  • Deva
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    • 13. Januar 2016 um 22:53
    • #53
    bel:
    Deva:

    Und ich erstaunt bin, dass man als "sogenannte" Buddhistin das nicht erkennen mag oder will und weiterhin stur bleibt. Jetzt wurde mir auch von ihr gesagt, dass sie daran nichts ändern kann. Also werden weiterhin, selbst die einfachsten Fragen nicht von ihr beantwortet werden. Ja, wenn dem so ist, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich solche Menschen eines Tages nur noch mit sich selbst unterhalten können.


    Nein, sie will einfach nicht das von ihr, was du von ihr willst. Ist das so schwer zu kapieren? Sie will nicht.
    Eine mögliche Erklärung, warum sie die Kommunikation hängen läßt: sie will sich auch nicht mit dir (darüber) streiten, oder auch nur auseinandersetzen.


    Das kann ich so nicht sagen. Sie hat mehrmals von ihrer Seite den Kontakt gesucht. Ich habe einmal bereits geschrieben, dass ich eine Pause brauche und ich es besser finde, wenn wir uns erst einmal nicht mehr schreiben und dass ich mich dann bei ihr melden werde. Nach 4 Wochen hat sie mich doch wieder angeschrieben und ich bin darauf eingegangen. Ich denke aus Gutmütigkeit.
    Dann kam von ihr der Vorschlag, bevor sie wieder verreist, dass wir skypen können, sie hat mich gefragt, ob das ok ist und ich soll schnell antworten. Das habe ich getan, am gleichen Abend und habe ihr mein Einverständnis gegeben und gleichzeitig Tage und Zeiten genannt, wann ich online sein kann. Daraufhin kam erst einmal nichts, 3 Tage lang. Da ich aber die darauf liegende Woche arbeiten musste und meine Zeit einteilen muss, habe ich sie angeschrieben und zu ihr gemeint, dass ich wohl nicht gemeint war. ( Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, weil die Begrüßung gänzlich eine andere war, als sonst). Daraufhin hat sie sich direkt gemeldet und hat mir einen ganz anderen Tag vorgeschlagen. Dann habe ich wiederrum sofort zurück geschrieben, dass das ok ist, sie mir aber bitte sagen soll, wann ich online gehen soll? Da kam dann nichts mehr, bis zum besagten Tag. Ich wurde dann ärgerlich, weil ich nicht gerne und es hat mich wieder an frühere Zeiten erinnert, in einer fragenden Situation verbleibe, und ich schließlich auf ihren Gesprächswunsch eingegangen bin- da war tatsächlich eine Erwartungshaltung meinerseits gewesen- da sie mir einen Vorschlag gemacht hat und ich aufgrund der Wertschätzung und der Höflichkeit auch auf Fragen eingehe- und habe geschrieben, "danke für die Antwort"- nach dem Motto "Keine Antwort, ist auch eine Antwort". Zwei Stunden später hat sie mich dann versucht zu erreichen. Ich war aber natürlich nicht online.

    Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich es versucht ihr zu erklären, als nämlich ihrerseits kam, dass ich auch keine Antwort gegeben habe.

    Vielleicht weiß sie nicht, was sie will? Den Anfang für eine Kontaktaufnahme hat sie definitiv gesucht. Vielleicht will sie auch alles alleine bestimmen und der andere hat sich dem anzupassen?
    Was nicht funktioniert.
    Meinerseits habe ich den Kontakt jetzt ganz abgebrochen und habe es nochmals versucht ihr zu erklären. Dann kam als Antwort, ich schreibe jetzt nicht alles auf, was ich aber bezeichnet finde, sie würde nie den Kontakt abbrechen oder zu einem sagen, dass man nicht mehr schreiben soll...

    Ich muss ehrlich gesehen, ich sehe darin gar keinen Sinn mehr...das Leben besteht eben auch, aus "nehmen und geben", Kompromisse schließen können, einen Mittelweg zu finden..und sich nicht dem Diktat des anderen ständig zu beugen. Das ist meine Meinung dazu. Und so war die Geschichte.
    Jedenfalls bin ich jetzt so weit, dass ICH tatsächlich nicht mehr will! Und wenn ich den Verlauf dieser Geschichte hätte erahnen können, wäre ich auf ihren Vorschlag auch nie eingegangen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Deva (13. Januar 2016 um 22:58)

  • Deva
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    • 13. Januar 2016 um 22:55
    • #54

    Danke an alle die mitgewirkt haben. Ich lese mir alles in Ruhe einmal morgen durch. Und schreibt gerne weiter, ich lerne durch Euch. Danke an dieser Stelle. :)

  • Serenity
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    • 13. Januar 2016 um 22:59
    • #55
    Zitat

    Schön, dass mich jemand her versteht. Ich suche jetzt nicht unbedingt eine Bestätigung. Natürlich kann ich meine Erwartungshaltung zurück schrauben, was ich jetzt auch seit ca. 1,5 Jahren mache, bzw. ich immer wieder erlebe, dass auf meine Fragen nicht eingegangen wird. Ich aber, wie Du auch bemerkt hast, selber bemerke, dass eine sehr einseitige Kommunikation entstanden ist. Und ich erstaunt bin, dass man als "sogenannte" Buddhistin das nicht erkennen mag oder will und weiterhin stur bleibt. Jetzt wurde mir auch von ihr gesagt, dass sie daran nichts ändern kann. Also werden weiterhin, selbst die einfachsten Fragen nicht von ihr beantwortet werden. Ja, wenn dem so ist, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich solche Menschen eines Tages nur noch mit sich selbst unterhalten können. Denn, wenn es kein "eingehen" auf den anderen, dem Nächsten gibt, so verläuft sich jedes Gespräch im Sande. Erwartungshaltung "hin oder her". Eine völlig einseitige Kommunikation ist für niemanden eine Bereicherung, ich denke auch für einen Buddhisten nicht.

    Auf jeden Fall und solange Sie das bei sich selbst nicht wahrnimmt, kann man nichts tun. Das ist etwas an dem Sie alleine arbeiten muss. In diesem Bereich hat Sie noch einen langen Weg vor sich um vielleicht irgendwann zu einer anderen Perspektive zu gelangen. Ich nutze Facebook zum Austauasch mit meiner Studiengruppe und kenne daher alle Leute auf meiner Liste persönlich. Daher ist die Wahrscheinlichkeit dass mir so etwas passiert eher gering, aber ich würde mich prinzipiell auch nicht mit jemanden unterhalten der sich so benimmt wie in deinem Beispiel. Ich habe leider die traurige Aufgabe einen einzige Person von meiner Liste zu entfernen, die ich nicht kenne und die seit Sie mich hinzugefügt hat kein einziges Mal auf meine Nachrichten reagiert hat. Da fragt man sich: Warum wurde ich überhaupt auf die Liste der anderen Person hinzugefügt? Was zwischenmenschliche Kontakte angeht, nutze ich daher lieber andere Wege.

  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 08:30
    • #56
    Serenity:
    Zitat

    Schön, dass mich jemand her versteht. Ich suche jetzt nicht unbedingt eine Bestätigung. Natürlich kann ich meine Erwartungshaltung zurück schrauben, was ich jetzt auch seit ca. 1,5 Jahren mache, bzw. ich immer wieder erlebe, dass auf meine Fragen nicht eingegangen wird. Ich aber, wie Du auch bemerkt hast, selber bemerke, dass eine sehr einseitige Kommunikation entstanden ist. Und ich erstaunt bin, dass man als "sogenannte" Buddhistin das nicht erkennen mag oder will und weiterhin stur bleibt. Jetzt wurde mir auch von ihr gesagt, dass sie daran nichts ändern kann. Also werden weiterhin, selbst die einfachsten Fragen nicht von ihr beantwortet werden. Ja, wenn dem so ist, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich solche Menschen eines Tages nur noch mit sich selbst unterhalten können. Denn, wenn es kein "eingehen" auf den anderen, dem Nächsten gibt, so verläuft sich jedes Gespräch im Sande. Erwartungshaltung "hin oder her". Eine völlig einseitige Kommunikation ist für niemanden eine Bereicherung, ich denke auch für einen Buddhisten nicht.

    Auf jeden Fall und solange Sie das bei sich selbst nicht wahrnimmt, kann man nichts tun. Das ist etwas an dem Sie alleine arbeiten muss. In diesem Bereich hat Sie noch einen langen Weg vor sich um vielleicht irgendwann zu einer anderen Perspektive zu gelangen. Ich nutze Facebook zum Austauasch mit meiner Studiengruppe und kenne daher alle Leute auf meiner Liste persönlich. Daher ist die Wahrscheinlichkeit dass mir so etwas passiert eher gering, aber ich würde mich prinzipiell auch nicht mit jemanden unterhalten der sich so benimmt wie in deinem Beispiel. Ich habe leider die traurige Aufgabe einen einzige Person von meiner Liste zu entfernen, die ich nicht kenne und die seit Sie mich hinzugefügt hat kein einziges Mal auf meine Nachrichten reagiert hat. Da fragt man sich: Warum wurde ich überhaupt auf die Liste der anderen Person hinzugefügt? Was zwischenmenschliche Kontakte angeht, nutze ich daher lieber andere Wege.


    Auch ich würde lieber andere Wege nutzen. Da aber die Entfernung sehr weit ist und ich es mir nicht leisten kann dorthin zu fliegen, nutze ich dann den E- Mail Verkehr oder eben auch Facebook. In diesem Fall habe ich bei mir gedacht, zu skypen ist eine gute Idee....

  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 08:32
    • #57
    Mirco:

    Hallo,

    jetzt mal meine Erfahrung von der 'anderen' Seite:

    Wenn ich keinen Kontakt mehr zu jemandem wünsche, so lasse ich die Kommunikation einschlafen, d.h. bin zurückhaltend und nicht empathisch bei zufälligen Begegnungen, rufe nicht zurück, so lange kein Rückruf gewünscht wird, melde mich von mir aus gar nicht mehr.

    Es auch Zeiten, in denen ich mir über meine Absichten im Unklaren war. Dann habe ich mich ähnlich dem verhalten, wie Du es von Deiner Bekannten beschreibst. Für mich war das verwirrend und und auf jeden Fall unehrlich, denn das Gefühl sagte klar nein während der Verstand sich mit einem vielleicht herumquälte. Für den anderen war mein Verhaltenzu der Zeit bestimmt nicht sehr erhellend.

    Gruß


    Mirco, es hat etws anders verhalten. Ich habe es weiter oben beschrieben. Ich sehe Dein Verhalten, gänzlich anders, als der von meiner Bekannten.

  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 08:36
    • #58
    bel:
    JazzOderNie:

    ich glaube das haengt vom mass der klebrigkeit ab, ob das klappt. ich merke bei manchen sachen bei mir, wenn ich klebe, dann klebe ich. das is jetzt theoretisch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man das so einfach machen kann, also kontakt zu jemanden haben, an dem man haengt und dann gefuehtl nix erwarten. rational kann man das ja denken, aber ob die empfindung mitzieht... das soll jetzt keine vorraussage sein, sondern was ich dazu denke. ich denk mir auch manchmal "jetzt reiss dich ma zusammen.", aber in manchen situationen hab ich mich dann lediglich zusammengerissen, mehr nich. da hilft bei mir dann nur abwarten bis sich das wieder legt oder an was anderes rankleben oder... also je nachdem.


    ja, das stimmt. Am Anfang steht aber doch die Analyse, nicht des andern, sondern bei sich selbst - wieder nur aus dem Grund, weil man über den Anderen meist nur spekuliert. Die Analyse (bei sich selbst) allein löst aber nicht das emotionale Problem, kann aber den Vorgang unterstützen - etwa derart, daß man seine Gefühle nicht mehr füttert, das Übrige tut die Zeit.
    Üblich ist natürlich eine anderes Verhaltensmuster: Man steigert sich in seine unerwiderten Gefühle bis zur eigenen Erschöpfung rein, bis das Füttern nicht mehr weiter geht. Vllt kommt dann das schmerzhafte Erwachen - aber leider oft verbunden mit verschiedenen Formen der Ablehnung.


    Diese Aussagen finde ich sehr prägnant von Dir vielen Dank. Auch, wenn sie nicht 1 zu 1 zu dieser Situation passt.
    Zu der Ablehnung. Ja, das habe ich schon empfunden, aufgrund dieser enormen Kommunikationsprobleme und daran werde ich arbeiten. Wenn ich jetzt in mich hinein spüre, bemerke ich eine "Art der Befreiung", ich habe eine "Art der Ruhe", weil wir keinen Kontakt mehr haben. Vielleicht irgendwann wieder, gehe ich auf sie zu und kontaktiere sie, wenn ICH so weit bin...aber das steht noch dahin.

  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 09:07
    • #59
    Monday:
    bel:


    Die Analyse (bei sich selbst) allein löst aber nicht das emotionale Problem, kann aber den Vorgang unterstützen - etwa derart, daß man seine Gefühle nicht mehr füttert,

    Das Problem liegt darin, dass man letztlich Hunger nach angenehmen "Gefühl" hat, weil das das Begehren ernährt. Wenn man also Kontakt hat(te) und der war angenehm, bzw. er versprach es oder man hoffte es, dann füttert man dieses Gefühl in dem man Kontakt auf der Fanatasieebene, also in Gedanken hält und man sich in Gedanken ergeht. Und man letztlich hofft, dass da irgendwas draus wird. Also man da schon dick im Anhaften drin steckt. Das kann man nur abschneiden. Und d.h. man kann Kontakt zu jemandem haben, an dem man hängt, den man gern hat und dennoch nichts erwarten, nichts (für sich selbst) wollen. Das bedeutet, man erträgt seine Empfindung ohne Jammern.

    Das kann natürlich auch auf Gegenseitigkeit beruhren.
    Ich finde es nach wie vor schwierig, keinerlei Erwartungen zu haben. Wir leben mehr oder weniger alle in einer Erwartungshaltung. Das fängt morgens an, wenn wir aufstehen. Wir erwarten, dass die Heizung funktioniert und wir uns warm duschen können. Danach erwarten wir unser Frühstück oder dass es uns jemand macht, dann erwarten wir, dass die Waschmaschine unsere Kleidung gewaschen hat und wir diese anziehen können. Dann erwarten wir, dass unser Auto anspringt oder die Straßenbahn zu der angegebenen Uhrzeit kommt und wir zur Arbeit fahren können. Dort unsere Arbeit, möglichst Konfliktfrei verrichten können. Abends nachhause kommen, unsere Frau da ist usw. usw.

    Wäre die Situation aber. Wir haben die Nacht nicht geschlafen, wir stehen auf. Die Heizung funktioniert nicht. Draußen ist es heute - 5 Grad, in der Wohnung sind es nur noch 2 Grad, wobei es üblicherweise mindestens 19 Grad waren. Die Dusche springt nicht an, sie ist eiskalt. Das Brötchen ist knüppelhart, der Aufstrich verschimmelt. Die Kleidung ist nicht gewaschen, weil seit vorgestern die Waschmaschine nicht funktioniert. Das Auto springt nicht an. Die Straßenbahnhaltestelle erreicht man mit knapper Not, doch die Straßenbahn kommt nicht pünktlich. Dann fehlt das Kleingeld, man wird erwischt und muss ein Bußgeld bezahlen. Dann kommt man auf der Arbeit an, 2 Stunden später und der Chef verkündet einen, dass er einen entlassen muss, fristlos, weil die Firma bankkrot gegangen ist. Danach fährt man nachhause und noch an der Türe sagt einem die Frau, dass sie die Scheidung einreicht.

    Wie schwierig kann es sein, gänzlich ohne Erwartungen zu leben? Wer würde hier von sich behaupten, dass er das geschafft hat? Und da ich kein Buddhist bin, wird das von einem Buddhisten erwartet?

    Und zu dem letzten Satz "erträgt seine Empfindung ohne Jammern". Gemünzt auf die Situation. Wenn sie nicht bereit war, mir eine Antwort zu geben, wann ich am besagten Tag online sein soll, sie mich zweimal angerufen hat und ich war dann eben nicht online, mir anschließend aber gesagt worden ist, "du warst nicht online, es kam von dir auch keine Antwort". Dann kann man sich an dieser Stelle doch diese Aussage sparen, denn die Möglichkeit bestand meine einfache Frage zu beantworten und dann hätte ich gewußt, wann sie angerufen hätte und ich wäre online gewesen und hätte auch so, die Möglichkeit erhalten eine Antwort zu geben. Oder sehe ich das falsch?

    Ich möchte noch etwas zur "Güte" erwähnen. Ich habe jetzt dazu etwas recherchiert. Und folgendes gefunden: "Güte (Metta) ist eine tätige, selbstlose, nicht besitzergreifende Form der Liebe, die das Wohlergehen aller fühlenden Wesen anstrebt."
    Und weiterhin: "Metta (pali mettā; sanskrit maitrī ‚Freundschaft‘; engl. loving kindness) ist eines der 40 vom historischen Buddha Siddharta Gautama gelehrten Meditationsobjekte. Übersetzungen für metta sind: Freundlichkeit, aktives Interesse an Anderen, Liebe, Freundschaft, Sympathie.[1] Metta wird häufig noch mit dem Terminus „liebende Güte“ oder „Allgüte“ übersetzt, da in den Augen mancher buddhistischer Autoren das Wort „Liebe“ zu stark mit Tendenzen des Habenwollens, also mit egoistischen Tendenzen behaftet ist.
    Im Metta-Sutta[2], einer Lehrrede des Buddha, beschreibt dieser Metta als vergleichbar mit der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind. Das Ziel ist hierbei, diese Haltung der liebenden Güte auf alle fühlenden Wesen auszuweiten."

    Für mich würde das, bezüglich der Situation bedeuten, jemand möchte mir meinen Wunsch nach Kommunikation erfülllen, er (ich) geht darauf ein, stellt mir eine Frage, aber diese Frage bleibt unbeantwortet. Ist das "liebende Güte" oder Freundlichkeit, aktives Interesse, Freundschaft etc?
    Mir sind manche Aussagen hier zu einfach "hingeworfen". Wenn ich davon aussgehe, mein Gegenüber braucht keinerlei Erwartungen zu hegen, dann kann das bedeuten, dass ich einen "Freibrief" erhalte. Denn es liegt grundsätzlich nicht an mir, wie sich der andere fühlt, sondern das hat alleine mit seiner Erwartungshaltung mir gegenüber zu tun.
    Das ist für mich zu egoistisch gedacht. Mir fehlt da die Wertschätzung, die Empathie, die Offenheit mich auf den anderen und seinen Bedürfnissen (in dem Fall, war es nur die Beantwortung einer Frage gewesen) einzustellen. Funktioniert das denn mittlerweile nicht so auch in der "westlichen Welt"? Zum Beispiel, steigen oft die Menschen in die Straßenbahn ein, ohne zu warten, dass die anderen ausgestiegen sind. Dort wird geschubst und gedrängelt. Liegt das an den Fahrgästen die aussteigen wollten, denn ihre Erwartungshaltung war gewesen, wenn die Bahn hält und sie an dieser Haltestelle aussteigen müssen, dass sie das auch tun können? Die anderen die draußen stehen, folgen einfach ihren Bedürfnissen, so schnell wie nur möglich einzusteigen. Wenn das ein Problem für die Fahrgäste ist, die aussteigen möchten, liegt das allein an ihrer Erwartungshaltung!? ;)

    Was ich letztendlich damit sagen will. Natürlich kann ich an meiner Erwartungshaltung arbeiten. Ihr Gegenüber habe ich auch jede Erwartung fallen gelassen, auch die an einer Freundschaft. Aber eben durch dieses Verhalten wurde auch eine freundschaftliche Ebene zerstört. Das kann passieren, wenn man die "liebende Güte" nicht im Austausch praktiziert. Ich denke, daran kann nicht immer nur ein Mensch, man selbst, beteilgt sein, sondern eben zwei Menschen, die sich auf einer gleichen Ebene austauschen. Denn Kommunikation lebt von der Offenheit des Anderen, alles andere wären nur Selbstgespräche. ;)

  • blue_aprico
    Gast
    • 14. Januar 2016 um 09:31
    • #60

    Dann würde ich sagen, gibt dich nicht mit Buddhisten ab :) - die sehen "das Ding mit der liebevollen Güte" nicht Personen fixiert, falls sie "verstanden haben". Einfordern diesbezüglich ist ganz fehl am Platz. Falls du "ein Mann" sein solltest,...?

  • Deva
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    12. Januar 2016
    • 14. Januar 2016 um 10:00
    • #61
    blue_aprico:

    Dann würde ich sagen, gibt dich nicht mit Buddhisten ab :) - die sehen "das Ding mit der liebevollen Güte" nicht Personen fixiert, falls sie "verstanden haben". Einfordern diesbezüglich ist ganz fehl am Platz. Falls du "ein Mann" sein solltest,...?

    Also hat die liebende Güte so gar nichts mit Personen zu tun, sondern beschränkt sich auf Gegenstände? ;)

    Erkläre es mir bitte. Wenn die liebevolle Güte nicht auf Personen fixiert ist. Kann man die liebevolle Güte gänzlich von Personen trennen? Bedeutet das, ich nehme keinerlei Rücksicht auf die Befindlichkeiten einer Person. So, wie ich z.B. auf ihren Wunsch eingegangen bin, sie aber aufgrund der "liebvollen Güte", ob bewußt oder unbewußt, auf meine Rückfrage nicht weiter eingegangen ist?

    Wie macht man das, übertragen auf die Situation in der Familie, auf der Arbeit mit der liebevollen Güte, wenn übertragen meiner Situation, mir Menschen, Buddhisten Fragen stellen, ich diese beantworte, ich eine Gegenfrage stelle, diese aber nicht beantwortet wird, muss ich davon ausgehen, dass es sich dann um die "liebevolle Güte" handelt? ;)

  • blue_aprico
    Gast
    • 14. Januar 2016 um 10:06
    • #62

    deva:

    Zitat

    ich eine Gegenfrage stelle, diese aber nicht beantwortet wird, muss ich davon ausgehen, dass es sich dann um die "liebevolle Güte" handelt?

    Gut möglich. Güte und Gleichmut, sowie Tendenz 'Abgeschiedenheit' ( auch Entsagung genannt ) ist besser nicht auseinander zu dividieren, wär unklug.
    Magst du meine Frage nicht beantworten, ob du männlicher Natur bist ?

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (14. Januar 2016 um 10:11)

  • keks
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    • 14. Januar 2016 um 10:10
    • #63
    Deva:


    Wie schwierig kann es sein, gänzlich ohne Erwartungen zu leben? Wer würde hier von sich behaupten, dass er das geschafft hat? Und da ich kein Buddhist bin, wird das von einem Buddhisten erwartet?

    Die Leere ist ohne Erwartungen. Was vorne herumzappelt ist nicht wichtig und/oder wird zunehmend unwichtiger durch praktizierte Achtsamkeit bzw. geübte Dissidentifikation. Da verschiebt sich die Identifikation vom Körper/ich/ego/selbst/Person zu irgendwas - was auch immer *schulter zuck*

    Bubu :clown::oops:

  • Monday
    Gast
    • 14. Januar 2016 um 10:11
    • #64
    Deva:


    Ich finde es nach wie vor schwierig, keinerlei Erwartungen zu haben. Wir leben mehr oder weniger alle in einer Erwartungshaltung. Das fängt morgens an, wenn wir aufstehen. Wir erwarten, dass die Heizung funktioniert und wir uns warm duschen können. [........]

    Wie schwierig kann es sein, gänzlich ohne Erwartungen zu leben? Wer würde hier von sich behaupten, dass er das geschafft hat? Und da ich kein Buddhist bin, wird das von einem Buddhisten erwartet?


    Erwartungen sind Vorstellungen über das was kommt. Und die hat natürlich jeder. Und die soll man nicht verdrängen, sondern sie erkennen. Es kommt nämlich darauf an, wie man mit den Erwartungen verfährt und dass man offen wird hinsichtlich der Unwägbarkeiten und Unsicherheiten. Denn Erwartungen beruhen auf Unsicherheit. Und da gibt es Erwartungen, auf die hat man mehr Einfluss und es gibt Erwartungen auf die man keinen Einfluss hat. Es gibt also mehr oder weniger wahrscheinliche Zustände, die erwartungsgemäß eintreffen. Grundsätzlich muss man aber auch davon ausgehen, dass JEDE Erwartung enttäuscht werden kann. Und darum geht es, dass man nicht aus allen Wolken fällt, wenn der Strom drei Tage lang ausfällt. Und dass man nicht durchdreht, wenn man dafür nicht vorgesorgt hat.
    Auf eine Beziehung übertragen: das Verhalten einer Person, die man nicht so gut kennt, weil sie seit Monaten wo anders lebt, kann enttäuschend sein und man kann sich da ziemlich vertun mit seinen Erwartungen. Insofern ist es sinnvoll, nichts zu erwarten, denn dann ist man auch offen gegenüber der Person und ihrem überraschenden Verhalten.

    Zitat


    Und zu dem letzten Satz "erträgt seine Empfindung ohne Jammern". Gemünzt auf die Situation. Wenn sie nicht bereit war, mir eine Antwort zu geben, wann ich am besagten Tag online sein soll, sie mich zweimal angerufen hat und ich war dann eben nicht online, mir anschließend aber gesagt worden ist, "du warst nicht online, es kam von dir auch keine Antwort". Dann kann man sich an dieser Stelle doch diese Aussage sparen, denn die Möglichkeit bestand meine einfache Frage zu beantworten und dann hätte ich gewußt, wann sie angerufen hätte und ich wäre online gewesen und hätte auch so, die Möglichkeit erhalten eine Antwort zu geben. Oder sehe ich das falsch?


    Jedenfalls erträgst du deine Empfindungen nicht ohne dass du dir einen Haufen Gedanken machst. Ich kenne das auch und das ist dann eben das Zeichen für eine ziemliche Verstrickung. Also mein Tip: ertrage deine Empfindungen, ertrage die Situation, ertrage das Nicht-Genau-Wissen einfach so, ohne Spekulation darüber.

    Zitat


    Mir sind manche Aussagen hier zu einfach "hingeworfen". Wenn ich davon aussgehe, mein Gegenüber braucht keinerlei Erwartungen zu hegen, dann kann das bedeuten, dass ich einen "Freibrief" erhalte. Denn es liegt grundsätzlich nicht an mir, wie sich der andere fühlt, sondern das hat alleine mit seiner Erwartungshaltung mir gegenüber zu tun.


    Es geht zunächst einmal um dich. Wie sich der andere fühlt, hat mit seinen Gefühlen zu tun. Und die hängen davon ab, was der andere will und ob seine Erwartung mit dem was er will übereinstimmt. Wenn der andere erwartet, dass du ihn in Ruhe lässt, es aber nicht sagt, weil er sich noch ein Eisen im Feuer halten will, dann fühlt er sich bedrängt und es kommt zu so einem hin-und her, wie bei euch. Sie macht nicht Schluss, weil sie sich das offen halten will und du machst auch nicht Schluss aus dem gleichen Grund. Und so bleibt das alles im Ungefähren und bindet deine Energie, die du für was Sinnvolleres einsetzen könntest.

    Zitat


    Was ich letztendlich damit sagen will. Natürlich kann ich an meiner Erwartungshaltung arbeiten. Ihr Gegenüber habe ich auch jede Erwartung fallen gelassen, auch die an einer Freundschaft. Aber eben durch dieses Verhalten wurde auch eine freundschaftliche Ebene zerstört. Das kann passieren, wenn man die "liebende Güte" nicht im Austausch praktiziert. Ich denke, daran kann nicht immer nur ein Mensch, man selbst, beteilgt sein, sondern eben zwei Menschen, die sich auf einer gleichen Ebene austauschen. Denn Kommunikation lebt von der Offenheit des Anderen, alles andere wären nur Selbstgespräche. ;)


    Du hast nur keinen Anspruch auf die "liebende Güte" eines anderen. Kommunikation lebt vor allem von deiner Offenheit und mein Eindruck ist, du machst dir da was vor, weil du diese Beziehung nicht los lassen willst. Offenheit bedeutet auch sich und den anderen aus einer Verbindung zu lösen.

  • blue_aprico
    Gast
    • 14. Januar 2016 um 10:36
    • #65

    Es wäre übrigens ein Missverständnis zu glauben, "der Buddhist", " die Buddhistin" hätte übermäßig Bedürfnisse zu befriedigen, übermäßig auf individuelle Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. Anständige Übung/Hilfe ist zu allererst eigene Praxis "im Stillen". "Liebevolle Güte" wahrt dafür Grenzen, grad auch was "den Umgang" betrifft, manche sind da recht (über)empfindlich, andere abgeklärter. Buddha Lehre, schwere Lehre (scherz) 8)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (14. Januar 2016 um 10:50)

  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 10:42
    • #66
    blue_aprico:

    deva:

    Zitat

    ich eine Gegenfrage stelle, diese aber nicht beantwortet wird, muss ich davon ausgehen, dass es sich dann um die "liebevolle Güte" handelt?

    Gut möglich. Güte und Gleichmut, sowie Tendenz 'Abgeschiedenheit' ( auch Entsagung genannt ) ist besser nicht auseinander zu dividieren, wär unklug.
    Magst du meine Frage nicht beantworten, ob du männlicher Natur bist ?


    Nein, ich praktiziere jetzt die "liebevolle Güte". ;)

  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 10:45
    • #67
    Monday:
    Deva:


    Ich finde es nach wie vor schwierig, keinerlei Erwartungen zu haben. Wir leben mehr oder weniger alle in einer Erwartungshaltung. Das fängt morgens an, wenn wir aufstehen. Wir erwarten, dass die Heizung funktioniert und wir uns warm duschen können. [........]

    Wie schwierig kann es sein, gänzlich ohne Erwartungen zu leben? Wer würde hier von sich behaupten, dass er das geschafft hat? Und da ich kein Buddhist bin, wird das von einem Buddhisten erwartet?


    Erwartungen sind Vorstellungen über das was kommt. Und die hat natürlich jeder. Und die soll man nicht verdrängen, sondern sie erkennen. Es kommt nämlich darauf an, wie man mit den Erwartungen verfährt und dass man offen wird hinsichtlich der Unwägbarkeiten und Unsicherheiten. Denn Erwartungen beruhen auf Unsicherheit. Und da gibt es Erwartungen, auf die hat man mehr Einfluss und es gibt Erwartungen auf die man keinen Einfluss hat. Es gibt also mehr oder weniger wahrscheinliche Zustände, die erwartungsgemäß eintreffen. Grundsätzlich muss man aber auch davon ausgehen, dass JEDE Erwartung enttäuscht werden kann. Und darum geht es, dass man nicht aus allen Wolken fällt, wenn der Strom drei Tage lang ausfällt. Und dass man nicht durchdreht, wenn man dafür nicht vorgesorgt hat.
    Auf eine Beziehung übertragen: das Verhalten einer Person, die man nicht so gut kennt, weil sie seit Monaten wo anders lebt, kann enttäuschend sein und man kann sich da ziemlich vertun mit seinen Erwartungen. Insofern ist es sinnvoll, nichts zu erwarten, denn dann ist man auch offen gegenüber der Person und ihrem überraschenden Verhalten.

    Zitat


    Und zu dem letzten Satz "erträgt seine Empfindung ohne Jammern". Gemünzt auf die Situation. Wenn sie nicht bereit war, mir eine Antwort zu geben, wann ich am besagten Tag online sein soll, sie mich zweimal angerufen hat und ich war dann eben nicht online, mir anschließend aber gesagt worden ist, "du warst nicht online, es kam von dir auch keine Antwort". Dann kann man sich an dieser Stelle doch diese Aussage sparen, denn die Möglichkeit bestand meine einfache Frage zu beantworten und dann hätte ich gewußt, wann sie angerufen hätte und ich wäre online gewesen und hätte auch so, die Möglichkeit erhalten eine Antwort zu geben. Oder sehe ich das falsch?


    Jedenfalls erträgst du deine Empfindungen nicht ohne dass du dir einen Haufen Gedanken machst. Ich kenne das auch und das ist dann eben das Zeichen für eine ziemliche Verstrickung. Also mein Tip: ertrage deine Empfindungen, ertrage die Situation, ertrage das Nicht-Genau-Wissen einfach so, ohne Spekulation darüber.

    Zitat


    Mir sind manche Aussagen hier zu einfach "hingeworfen". Wenn ich davon aussgehe, mein Gegenüber braucht keinerlei Erwartungen zu hegen, dann kann das bedeuten, dass ich einen "Freibrief" erhalte. Denn es liegt grundsätzlich nicht an mir, wie sich der andere fühlt, sondern das hat alleine mit seiner Erwartungshaltung mir gegenüber zu tun.


    Es geht zunächst einmal um dich. Wie sich der andere fühlt, hat mit seinen Gefühlen zu tun. Und die hängen davon ab, was der andere will und ob seine Erwartung mit dem was er will übereinstimmt. Wenn der andere erwartet, dass du ihn in Ruhe lässt, es aber nicht sagt, weil er sich noch ein Eisen im Feuer halten will, dann fühlt er sich bedrängt und es kommt zu so einem hin-und her, wie bei euch. Sie macht nicht Schluss, weil sie sich das offen halten will und du machst auch nicht Schluss aus dem gleichen Grund. Und so bleibt das alles im Ungefähren und bindet deine Energie, die du für was Sinnvolleres einsetzen könntest.

    Zitat


    Was ich letztendlich damit sagen will. Natürlich kann ich an meiner Erwartungshaltung arbeiten. Ihr Gegenüber habe ich auch jede Erwartung fallen gelassen, auch die an einer Freundschaft. Aber eben durch dieses Verhalten wurde auch eine freundschaftliche Ebene zerstört. Das kann passieren, wenn man die "liebende Güte" nicht im Austausch praktiziert. Ich denke, daran kann nicht immer nur ein Mensch, man selbst, beteilgt sein, sondern eben zwei Menschen, die sich auf einer gleichen Ebene austauschen. Denn Kommunikation lebt von der Offenheit des Anderen, alles andere wären nur Selbstgespräche. ;)


    Du hast nur keinen Anspruch auf die "liebende Güte" eines anderen. Kommunikation lebt vor allem von deiner Offenheit und mein Eindruck ist, du machst dir da was vor, weil du diese Beziehung nicht los lassen willst. Offenheit bedeutet auch sich und den anderen aus einer Verbindung zu lösen.

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    Nun, jetzt habe ich aber Schluss gemacht, was sie sicherlich nicht "erwartet" hat, weil sie eben meinte, dass sie das nie machen würde. Ich hätte dann aufzählen können, was ich nicht machen würde, habe aber davon Abstand genommen, weil die Verstrickung dann immer tiefer wird und ich mich nicht ablösen kann.

  • blue_aprico
    Gast
    • 14. Januar 2016 um 10:54
    • #68

    deva:

    Zitat

    Nein, ich praktiziere jetzt die "liebevolle Güte".

    ;)

    Wohl eher Verschleierung, soviel Leidhaftigkeit muss wohlsein ;)

  • blue_aprico
    Gast
    • 14. Januar 2016 um 11:37
    • #69

    Tsja, so sind "sie"- Forderungen stellen, sich selbst aber von selbigen "frei stellen". Das sind mir die richtigen.

  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 11:48
    • #70
    blue_aprico:

    Tsja, so sind "sie"- Forderungen stellen, sich selbst aber von selbigen "frei stellen". Das sind mir die richtigen.


    Inwiefern meinst Du das? Wer meinst Du hat in dieser Situation die Forderung gestellt?

    Ich frage mich auch gerade, wenn von der ersten Person (sie) etwas gefordert wird, nämlich eine schnelle Rückantwort, man diesen nachgeht, aber selber keinerlei Antwort erhält, hat dann derjenige der damit angefangen hat, gänzlich nichts mehr damit zu tun, bzw. verweilt ganz in der "liebevollen Güte", denn ihre Erwartung wurde erfüllt, was mit dem Gegenüber auch gefühlsmäßig geschieht ist nicht weiter von Belang, denn dieser ist wohlmöglich noch nicht so "erleuchtet", wie man selbst? ;)

    Nein, ernsthaft. Forderungen zu stellen, kann man natürlich gleichsetzen mit eine Erwartung zu haben. Wenn man seine, bzw. in dem Fall, ihre Erwartung erfüllt hat, darf dieser, bzw. diese dann aus rein buddhistischer Sichtweise, denn anderen in einer "fragenden Situation" belassen?

  • Monikamarie
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    • 14. Januar 2016 um 12:25
    • #71
    blue_aprico:

    Tsja, so sind "sie"- Forderungen stellen, sich selbst aber von selbigen "frei stellen". Das sind mir die richtigen.


    :lol::lol::lol::lol: Alles vergebene Liebesmüh, liebe Blue.
    Einen schönen Tag wünsch ich Dir.
    _()_ Monika

  • Obladi Oblada
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    • 14. Januar 2016 um 17:21
    • #72
    Deva:
    blue_aprico:

    deva:

    Gut möglich. Güte und Gleichmut, sowie Tendenz 'Abgeschiedenheit' ( auch Entsagung genannt ) ist besser nicht auseinander zu dividieren, wär unklug.
    Magst du meine Frage nicht beantworten, ob du männlicher Natur bist ?


    Nein, ich praktiziere jetzt die "liebevolle Güte". ;)

    Alles klar. Das is'n Kerl. :badgrin:

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  • Deva
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    • 14. Januar 2016 um 22:54
    • #73
    Monikadie4.:
    blue_aprico:

    Tsja, so sind "sie"- Forderungen stellen, sich selbst aber von selbigen "frei stellen". Das sind mir die richtigen.


    :lol::lol::lol::lol: Alles vergebene Liebesmüh, liebe Blue.
    Einen schönen Tag wünsch ich Dir.
    _()_ Monika


    Das ist schön, dass Ihr einer Meinung seid. Man geht aus so einem Verhältnis gestärkt raus, oft fühlt man sich dabei auch erhaben. Gönne ich Euch. ;)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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