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Sollte ein buddhitischer Lehrer seine Videos verkaufen?

  • void
  • 19. August 2015 um 11:11
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1. offizieller Beitrag
  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 19. August 2015 um 11:11
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Ich habe diesen Thread als Off Topic von thread Studium abgetrennt.

    Dabei ist es mir wichtig, nicht konkrete Lehrer zu verurteilen sondern sachlich zu erörtern, inwieweit es ein vernünftige Anpassung an die moderne Zeit ist, als Lehrer Videos und Bücher zu verkaufen oder ob das ein Verrat und ein Kommerzialiserung des Dhamma ist.

    Ich denke, das kann alles auf einer grundsätzlchen Ebene diskutiert werden, ohne einander oder Lehrer direkt mit Verachtung zu strafen.

    void

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  • Mirco
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    • 4. November 2015 um 21:11
    • #2
    JayJay:

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    Also doch ein Dhamma-Händler :| !

  • JayJay
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    • 5. November 2015 um 04:04
    • #3
    Mirco:
    JayJay:

    1 Video pro Woche = 10€ PayPal


    Also doch ein Dhamma-Händler :| !

    das ist deine Meinung...
    bevor man solche Behauptungen aufstellt sollte man lieber persönlich nachfragen

    Server und alles was dazu gehört muss ja schließlich auch bezahlt werden... oder glaubst du das das alles kostenlos so rumsteht :roll:

    6Pf0txj.gifHabe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen, und übernimm Verantwortung für deine Taten.6Pf0txj.gif
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  • Stero
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    • 5. November 2015 um 08:49
    • #4
    JayJay:
    Mirco:


    Also doch ein Dhamma-Händler :| !

    das ist deine Meinung...
    bevor man solche Behauptungen aufstellt sollte man lieber persönlich nachfragen

    Server und alles was dazu gehört muss ja schließlich auch bezahlt werden... oder glaubst du das das alles kostenlos so rumsteht :roll:


    Und die Zeit. So ein Studium muss ja vorbereitet werden. Das stelle ich mir zeitaufwändig vor, zumindest wenn man es gut machen will. Kann mir nicht vorstellen, dass man das neben einem normalen job machen kann. und wenn nicht, muss ja auch der Lebensunterhalt finanziert werden.
    Vermutlich ist Mirco's Einwand eine Kritik daran, dass es sich nicht um einen Mönch handelt, der sich von seiner Religionsgemeinschaft aushalten lässt. Oder hat er eine Organisation im Rücken? Wenn nicht und ich Mirco's Einlassung richtig verstehe, dann disqualifiziert sich diese selbst.

    interessant wird's doch erst dann wenn Überschüsse erwirtschaftet werden und was mit denen dann gemacht wird vor dem Hintergrund dessen was gelehrt wird. Da haben wir doch viel Erfahrung mit Religionsgemeinschaften und ihren heuchlerischen Aktivitäten. ;)

  • JayJay
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    • 5. November 2015 um 12:11
    • #5
    Stero:


    Und die Zeit. So ein Studium muss ja vorbereitet werden. Das stelle ich mir zeitaufwändig vor, zumindest wenn man es gut machen will. Kann mir nicht vorstellen, dass man das neben einem normalen job machen kann. und wenn nicht, muss ja auch der Lebensunterhalt finanziert werden.
    Vermutlich ist Mirco's Einwand eine Kritik daran, dass es sich nicht um einen Mönch handelt, der sich von seiner Religionsgemeinschaft aushalten lässt. Oder hat er eine Organisation im Rücken? Wenn nicht und ich Mirco's Einlassung richtig verstehe, dann disqualifiziert sich diese selbst.

    interessant wird's doch erst dann wenn Überschüsse erwirtschaftet werden und was mit denen dann gemacht wird vor dem Hintergrund dessen was gelehrt wird. Da haben wir doch viel Erfahrung mit Religionsgemeinschaften und ihren heuchlerischen Aktivitäten. ;)

    Genau weil man muss ja dann auch noch zum Anwalt und da alles rechtliche klären und alles was dazu gehört.

    Nein eine Organisation hat er nicht im Rücken.

    Außerdem geht auch sehr viel Zeit drauf die Lehrvideos zu machen... Im ersten Jahr (Basiswissen) sind es glaube ich 52 Videos... Dannach kommt ja dann noch das Wissen für Fortgeschrittene dran.

    Er macht das nicht für die eigene Tasche sondern um das buddhistische Wissen zu vermitteln. Das ist für Rodrigo das wichtigste und steht für ihn im Vordergrund aber wenn dennoch ein kleines Plus dabei herauskommt freut er sich natürlich. Das macht aber jeder andere auch....

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  • Bodhi
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    • 5. November 2015 um 12:41
    • #6
    JayJay:

    sondern um das buddhistische Wissen zu vermitteln.

    Das was der Buddha lehrte findet man im Palikanon.
    Hätte er eigenes Wissen und Weisheit ähnlich wie der Buddha
    (oder zumindest Stromeingetretener), würde er folgegemäß aus Erkenntnis heraus
    die Hauslosigkeit auf Dana beruhend bevorzugen.

    Solange er selber noch (so stark) in Sinnesgier verstrickt ist, braucht er anderen nichts über Buddha und seinem Dhamma zu erzählen.
    Außer er strebt nach Ruhm, Ehre und Geld und gibt dies zu.
    Dann kann er sich bei den vielen anderen einreihen. Und wer dann dafür zahlt - selber schuld.

    Erzähl doch mal etwas mehr über ihn. Wovon lebt er? Was fährt er für ein Auto? Wie sieht es mit Frauen aus?
    Wie ist es mit anderen sinnlichen Genüssen (Nahrung/Alkohol etc.)?

  • JayJay
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    • 5. November 2015 um 12:59
    • #7
    Bodhi:
    JayJay:

    sondern um das buddhistische Wissen zu vermitteln.

    Das was der Buddha lehrte findet man im Palikanon.
    Hätte er eigenes Wissen und Weisheit ähnlich wie der Buddha
    (oder zumindest Stromeingetretener), würde er folgegemäß aus Erkenntnis heraus
    die Hauslosigkeit auf Dana beruhend bevorzugen.

    Solange er selber noch (so stark) in Sinnesgier verstrickt ist, braucht er anderen nichts über Buddha und seinem Dhamma zu erzählen.
    Außer er strebt nach Ruhm, Ehre und Geld und gibt dies zu.
    Dann kann er sich bei den vielen anderen einreihen. Und wer dann dafür zahlt - selber schuld.

    Erzähl doch mal etwas mehr über ihn. Wovon lebt er? Was fährt er für ein Auto? Wie sieht es mit Frauen aus?
    Wie ist es mit anderen sinnlichen Genüssen (Nahrung/Alkohol etc.)?

    Alles anzeigen

    Kleiner Tip für dich :roll::

    Schreibe ihm doch selber eine Mail wenn du ihn ausquetschen willst... *Mail steht in seinem Youtube Kanal*
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ausnahmsweise beantworte ich diese Fragen so gut ich es weiß:
    Er ist ausgebildeter Dharmalehrer (Buddhist seit 18 Jahren), seinen Hauptberuf kenne ich nicht. Er fährt ein Auto ( was für eines frag ihn selber wenn das so wichtig für dich ist). Er ist verheiratet (ebenfalls Buddhistin). Er trinkt kein Alkohol.

    Schlecht über andere reden die nicht anwesend sind kann jeder das habe ich im Forum leider oft genug bemerkt. :roll: *schüttelt nur amüsiert den Kopf*

    Außerdem ist es jedem selbst überlassen ob er daran teilnimmt ;) ... Daran ändert auch deine Meinung wie du dazu stehst nichts :roll:
    Weder Rodrigo noch ich lassen uns durch sowas provozieren und halten die Gedanken daran auch nicht fest *übt sich in Mitgefühl* 8)

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    Rückzug aus dem Forumgeschehen. Hat sich leider nicht zum Besseren geändert :doubt:

  • Bodhi
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    • 5. November 2015 um 13:52
    • #8

    Kritisches Hinterfragen (nicht Zweifelssucht als Fessel) hat der Buddha empfohlen.

    >Zweierlei Menschen gibt es unter denen, die den Sinn der im Gedächtnis bewahrten Lehren erforschen der eine kennt die Lehre und ihren Sinn und lebt der Lehre gemäß; der andere kennt zwar die Lehre und ihren Sinn, lebt aber nicht der Lehre gemäß. Wer, die Lehre und ihren Sinn kennend, nicht der Lehre gemäß lebt, der ist darum zu tadeln; wer aber die Lehre und ihren Sinn kennt und der Lehre gemäß lebt, der ist darum zu loben.<
    (aus A.VII.64 "Siebenfach kundig")

    Würde der Buddha heute kostenpflichtig auf Youtube lehren?
    Nein.
    Er hat die Menschen immer situativ da abgeholt wo sie gerade standen.
    Er hat keinen Lehrplan dafür entwickelt. Er hat zur richtigen Zeit das richtige Wort an die Menschen gegeben.
    Hat er Geld dafür verlangt?
    Nein!

    JayJay:

    übt sich in Mitgefühl


    Aha. Der Buddha lehrte den Dhamma aus Mitgefühl kostenlos und lebte davon, was ihm freiwillig gegeben wurde.
    Die Frage ist: Ist der Buddha ein Vorbild für einen "Buddhismus Lehrenden"?

    Dies sind Gedankenanstöße zum kritischen Hinterfragen. Egal ob nun Herrn Zimmerling oder andere.

  • blue_aprico
    Gast
    • 5. November 2015 um 15:22
    • #9

    bodhi:

    Zitat

    Hätte er eigenes Wissen und Weisheit ähnlich wie der Buddha
    (oder zumindest Stromeingetretener),

    ein/e buddhistische/r lehrerIn muss zumindest stromeingetreten "sein" um den dharma rechtmäßig geben zu können ?
    ... und eigenes wissen und weisheit ähnlich buddha aufweisen/ erlangt haben -

    und die lehre ist ausschließlich im gedächtnis bewahrt - ja ?

    hab ich das richtig verstanden?


    @ jayjay: fixe kosten für unterweisungen darf ein lehrer "an sich" nicht verlangen; you tube videos/begleitung/unterweisung zu handeln ist nicht koscher. es haben sich hier und da "vorschläge" zur danahöhe durchgesetzt, aber es müssen denn auch vorschläge bleiben - unabhängig von den tatsächlichen umständen, auch unabhängig davon, ob seine vor/kosten gedeckt sind.

  • Mirco
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    • 5. November 2015 um 15:55
    • #10

    Hallo JJ,

    JayJay:
    Mirco:

    Also doch ein Dhamma-Händler :| !

    das ist deine Meinung... bevor man solche Behauptungen aufstellt sollte man lieber persönlich nachfragen. Server und alles was dazu gehört muss ja schließlich auch bezahlt werden... oder glaubst du das das alles kostenlos so rumsteht?


    zur Zeit sind die Videos auf YouTube zu sehen, da gibt es keine Serverkosten.

    und falls das in Zukunft anders sein sollte, so meine ich:

    Wenn sich einer auf's Dhamma-Lehren einlässt, sollte sie/er sich ganz darauf einlassen.
    Das beinhaltet, konsequent Dana, einem Grundprinzip, zu vertrauen.
    Vertrauen ist nicht nur ein Gefühl. Es ist eine Handlung.

    Herzliche Grüße

  • Stero
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    • 5. November 2015 um 16:54
    • #11
    Bodhi:

    Würde der Buddha heute kostenpflichtig auf Youtube lehren?
    Nein.

    Bodhi:


    Er hat die Menschen immer situativ da abgeholt wo sie gerade standen.


    Na dann würde er eben schon auf Youtube lehren und zwar gegen Geld. Warum? Weil er sie bei Youtube abholen würde und weil die Leute heute glauben, was nix kost taugt auch nix.

    Tztztz ...

    Bodhi:


    Er hat keinen Lehrplan dafür entwickelt.


    Dann würde er aber heute ausgebuht werden, wenn er so strukturlos herumplapperte :lol:

  • Mirco
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    • 5. November 2015 um 17:29
    • #12

    Hallo Stero,

    Stero:
    Bodhi:

    Er hat die Menschen immer situativ da abgeholt wo sie gerade standen.


    Na dann würde er eben schon auf Youtube lehren und zwar gegen Geld. Warum?
    Weil er sie bei Youtube abholen würde und weil die Leute heute glauben, was nix kost taugt auch nix. Tztztz ...

    Bodhi:

    Er hat keinen Lehrplan dafür entwickelt.


    Dann würde er aber heute ausgebuht werden, wenn er so strukturlos herumplapperte :lol:


    mir kommt es gerade so vor, als schließt Du von Dir auf andere.

    Herzliche Grüße

  • fotost
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    • 5. November 2015 um 18:18
    • #13
    Mirco:


    Dabei ist es mir wichtig, nicht konkrete Lehrer zu verurteilen sondern sachlich zu erörtern, inweiweit es ein vernünftige Anapssung an die moderne Zeit ist, als Lehrer Videos und Bücher zu verkaufen oder ob das ein Verrat und ein Komerzialiserung des Dhamma ist.

    Ich denke, das kann alles auf einer grundsätzlcihen Ebene diskutiert werden, ohne einander oder Lehrer direkt mit Verachtung zu strafen.

    Jemand, der sich als buddhistischer Lehrer versteht und in der Tradition buddhistischer Mönche lebt darf es nicht, vermute ich (keinen Brotberuf, kein Gold/Silber [Geld] annehmen etc.)
    Jemand, der sich als buddhistischer Lehrer versteht und nicht in der Tradition buddhistischer Mönche lebt, muß es für sich selbst entscheiden.
    Jemand, der Begleitung auf dem Weg sucht, muß selbst entscheiden, ob sie/er dafür irgendwie regelmäßig zahlen möchte oder ob Dana die einzig angemessene Art darstellt.

    Der Weg zur Freiheit sollte auch der Weg zu richtigen Entscheidungen sein.

  • Obladi Oblada
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    • 5. November 2015 um 18:53
    • #14
    Bodhi:


    Würde der Buddha heute kostenpflichtig auf Youtube lehren?
    Nein.
    Er hat die Menschen immer situativ da abgeholt wo sie gerade standen.
    Er hat keinen Lehrplan dafür entwickelt. Er hat zur richtigen Zeit das richtige Wort an die Menschen gegeben.
    Hat er Geld dafür verlangt?
    Nein!

    Alles anzeigen

    Buddha war privilegiert, sofern die Legenden um ihn herum ein bisschen der Wahrheit entsprechen. Es ist leicht "auszusteigen", wenn man ein stinkreiches "Elternhaus" im Hintergrund hat, wohin man jederzeit zurückkehren kann und von seinen zahlreichen Anhängern wird er sicher gute Unterstützung erfahren haben, damit er sich ganz aufs Lehren und "Predigen" konzentrieren konnte. Und mittlerweile sind 2500 Jahre vergangen, die Zeit bleibt nicht stehen, alles ist dem Wandel unterworfen, auch gewisse Tabus, was man "darf" und was man "nicht darf".

    Meine Güte, was für ein Sturm im Wasserglas!

    Warum soll Zimmerling denn nicht Geld als buddhistischer Lehrer verdienen dürfen - er muss schließlich auch von was leben. Immerhin liegt er anderen nicht als Bettler auf der Tasche, das ist mir schon mal sympathisch.

    Living is easy with Eyes closed

  • Mirco
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    • 5. November 2015 um 19:31
    • #15

    Hallo JayJay,

    JayJay:

    Weder Rodrigo noch ich lassen uns durch so etwas provozieren und halten die Gedanken daran auch nicht fest


    bist Du schon sein Sprachrohr geworden? :D;) .


    JayJay:

    Außerdem ist es jedem selbst überlassen ob er daran teilnimmt

    dann sollte es doch auch jedem überlassen bleiben, seine Meinung zu äußern.

    Meine Absicht ist auch nicht zu provozieren. Er ist eine Person der Öffentlichkeit und übt mit seinem Sendungsbewußtsein Einfluss aus. Über meinen Dhamma-Lehrer gab und gibt es auch so einige öffentliche Kritik und Diskussionen. Ich muss sagen, das mir das gut getan hat.

    Seine (eventuelle) Vorgehensweise, sich für Dhamma-Unterricht bezahlen zu lassen, steht meiner Meinung nach nicht im Einklang mit der Lehre - auch als Laie sollte man keine Gegenleistung fordern.

    Seine Vorgehensweise, am Ende des Vortrages aber noch während der Veranstaltung einen Klingelbeutel für freiwillige Spenden durch die Reihen gehen zu lassen, ist mir auch eine zu starke, direkte Verknüpfung.

    Dhamma und Geld sollten nicht direkt ausgetauscht werden - egal ob Bhikkhu oder Laie. Die Wahrheit sieht leider anders aus, überall auf der Welt, dessen bin ich mir bewusst. Schweigend hinnehmen muss ich es deshalb aber nicht.


    Herzliche Grüße

  • blue_aprico
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    • 5. November 2015 um 20:21
    • #16

    mirco:

    Zitat

    Seine (eventuelle) Vorgehensweise, sich für Dhamma-Unterricht bezahlen zu lassen, steht meiner Meinung nach nicht im Einklang mit der Lehre - auch als Laie sollte man keine Gegenleistung fordern.

    Simmt. Betrifft nicht nur "Silber und Gold"- man darf aber alles Angebotenes annehmen ( als Laie );

    Es gibt so einige Arten von Erwartungen die mit Begleitung ( oder Unterricht ) verknüpft sein können
    die ebenfalls auf den ( eigenen ! ) Prüfstand gehörten.

    "....give without any reason. and most oft all, care for people without any expactation... ( hat der Bikkhu Karunananda auf Facebok gepostet )


    Grüße
    Blue_

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (5. November 2015 um 20:24)

  • Bodhi
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    • 5. November 2015 um 20:22
    • #17
    Elke:

    Und mittlerweile sind 2500 Jahre vergangen, die Zeit bleibt nicht stehen, alles ist dem Wandel unterworfen, ...

    Die Übungen die der Buddha gelehrt hat um Gier, Hass und Verblendung entgegen zu wirken, bleiben die Selben.
    Auch damals gab es Brahmanen, die sich gut für Rituale bezahlen ließen. Und eben diesem Handel/n ist der Buddha entgegen getreten.
    Wenn alle etwas Gebefreudiger (Dana als Übung) wären, brauchte keiner etwas zu verlangen. Wäre heilsamer für alle Beteiligten.

  • mukti
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    • 5. November 2015 um 21:17
    • #18

    Warum stellt er die Videos nicht auf youtube, kostet nichts und die Lehre lässt sich so noch besser verbreiten, weil sie jeder ansehen kann. Viel Aufwand ist das nicht, eine Kamera richtig hinstellen und das Ganze dann raufladen, heute kein Problem mehr.

    Mit Metta, mukti.


  • Obladi Oblada
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    • 5. November 2015 um 21:23
    • #19
    mukti:

    Warum stellt er die Videos nicht auf youtube, kostet nichts und die Lehre lässt sich so noch besser verbreiten, weil sie jeder ansehen kann. Viel Aufwand ist das nicht, eine Kamera richtig hinstellen und das Ganze dann raufladen, heute kein Problem mehr.

    Macht er ja auch. :)

    Living is easy with Eyes closed

  • mukti
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    • 5. November 2015 um 21:25
    • #20
    Elke:


    Macht er ja auch. :)

    Äh ja...hab ich grade gesehen und es war zu spät um meinen Senf zu löschen.

    Mit Metta, mukti.


  • Mirco
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    • 5. November 2015 um 23:17
    • #21

    Hallo Bodhi,

    Bodhi:

    Wenn alle etwas Gebefreudiger (Dana als Übung) wären, brauchte keiner etwas zu verlangen. Wäre heilsamer für alle Beteiligten.


    ja? Sind nicht gebefreudige Leute die Berechtigung, etwas zu verlangen?
    Machen sie das Verlangen zu einer heilsamen Handlung?

    Herzliche Grüße

  • Tara4U
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    • 6. November 2015 um 08:09
    • #22

    RGZ ist ein Lehrer, der sein aufbereitetes Wissen kostenlos (s. youtube) und kostenpflichtig zur Verfuegung stellt.

    Niemand ist gezwungen, sich auf diesen Handel einzulassen.
    Hier sind die Voraussetzungen von vorneherein klar. Und niemand muss befuerchten, vielleicht die Gunst seines Meisters zu verlieren, weil er meint, sein Dana koenne zu geringfuegug sein.
    RGZ lebt nicht in einem Kloster, wessen Eigentum auch immer dieses Kloster sein mag, sondern bezahlt vermutlich Miete oder Hytpothek, sorgt fuer seinen Lebensunterhalt eben selbst. Wenn ich es richtig verstehe, dann sind solche buddh. Lehranstalten, die mehrjaehrige Kurse anbieten ja auch nicht kostenlos, oder?

    Ich verstehe ehrlicherweise auch hier die Diskussion nicht.
    Es ist doch egal, ob es sich Dana oder Kosten nennt, oder? Beides wird freiwillig gegeben und dient dem Lebensunterhalt.
    Wer hier meint, es unter einem Ethik-Aspekt hinterfragen zu muessen, der moege bitte beide Seiten gleichermassen beleuchten.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 6. November 2015 um 08:35
    • #23

    Ich finde es, ehrlich gesagt, unethisch, wenn man von Lehrern erwartet, dass sie den ganzen Aufwand, den Dharma zugänglich zu machen, unentgeltlich zur Verfügung stellen müssen. "Lehre mich den Dharma und bezahle Deine Fahrkarte und Deine Grundsteuer von Nichts." - klingt mir ein wenig naiv.
    Dharmastudenten sollten sich bemühen, keine Schnorrermentalität an den Tag zu legen.

    Wenn es im Westen mit dem Dana* klappen würde, bräuchte niemand Dharmaartikel zu kaufen - das wäre der Idealfall, ist aber hier in den Köpfen so noch nicht angekommen.

    (* Freiwilliges, großzügiges Spenden an die allgemeine Sangha, ohne es in irgendeiner Weise aufzurechnen, wäre die richtige Art des Spendens.)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Mirco
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    • 6. November 2015 um 11:47
    • #24
    Elke:

    Buddha war privilegiert, sofern die Legenden um ihn herum ein bisschen der Wahrheit entsprechen. Es ist leicht "auszusteigen", wenn man ein stinkreiches "Elternhaus" im Hintergrund hat, wohin man jederzeit zurückkehren kann und von seinen zahlreichen Anhängern wird er sicher gute Unterstützung erfahren haben, damit er sich ganz aufs Lehren und "Predigen" konzentrieren konnte.


    Ajahn Chah und viele andere waren in kleinster Weise privilegiert und viele andere im bettelarmen Nordosten Thailands sind es auch nicht. Und auch wenn die Kinder dort vor Armut in die Hauslosigkeit gegeben werden, damit sie wenigstens ein gesichertes auskommen habe, bedeutet dieses Auskommen teilweise, wirklich am Hungertuch zu nagen. Und trotzdem tun sie es, legen die Robe nicht ab und ziehen nicht in die Stadt.

    Elke:

    Und mittlerweile sind 2500 Jahre vergangen, die Zeit bleibt nicht stehen, alles ist dem Wandel unterworfen, auch gewisse Tabus, was man "darf" und was man "nicht darf".


    Nicht "dürfen"? Es geht um Ursache und Wirkung.


    Elke:

    Meine Güte, was für ein Sturm im Wasserglas!


    Ich erlebe es nicht als stürmisch. Es geht um grundsätzliches in der Lehre. Wenn es jedem so klar wäre, gäbe es auch keine Diskussion. Den üblichen Chat erlebe ich oft als stürmischer, und da geht's meistens nicht mal um's Dhamma. (Ich als Teilnehmer nicht ausgenommen).


    Elke:

    Warum soll Zimmerling denn nicht Geld als buddhistischer Lehrer verdienen dürfen - er muss schließlich auch von was leben. Immerhin liegt er anderen nicht als Bettler auf der Tasche, das ist mir schon mal sympathisch.


    gibt es denn Laien-Dhammalehrer, die als Bettler auf der Tasche liegen?


    Herzliche Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Mirco (6. November 2015 um 11:55)

  • Mirco
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    5. September 2011
    • 6. November 2015 um 11:55
    • #25
    Losang Lamo:

    Ich finde es, ehrlich gesagt, unethisch, wenn man von Lehrern erwartet, dass sie den ganzen Aufwand, den Dharma zugänglich zu machen, unentgeltlich zur Verfügung stellen müssen. "Lehre mich den Dharma und bezahle Deine Fahrkarte und Deine Grundsteuer von Nichts." - klingt mir ein wenig naiv.


    Vermutlich habt ihr alle recht, und ich bin naiv. Ich höre diesen Esotherik-Händlern aber auch nicht zu.


    Zitat

    Dharmastudenten sollten sich bemühen, keine Schnorrermentalität an den Tag zu legen.


    Ich sage "Lehrer sollten", Du sagt "Schüler sollten". Hmmm....


    Zitat

    Wenn es im Westen mit dem Dana klappen würde, bräuchte niemand Dharmaartikel zu kaufen -
    das wäre der Idealfall, ist aber hier in den Köpfen so noch nicht angekommen.


    ja, ist das so? Sind nicht gebefreudige Leute die Berechtigung, etwas verlangen zu können? Machen sie das Verlangen zu einer heilsamen Handlung?


    Losang Lamo:

    Freiwilliges, großzügiges Spenden an die allgemeine Sangha, ohne es in irgendeiner Weise aufzurechnen, wäre die richtige Art des Spendens.


    Du sagst es. Warum hebelst Du es mit den Anderen aussagen wieder aus?


    Herzliche Grüße

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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