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Beobachten

  • Margarine
  • 24. Oktober 2015 um 14:54
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Margarine
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    24. Oktober 2015
    • 24. Oktober 2015 um 14:54
    • #1

    Hallo.

    Manchmal vergesse ich, dass ich da bin.
    Ich bin mir gerade bewusst, dass ich da und bewusst bin.
    Manchmal vergesse ich das und dann ist nur noch das sehen da.
    Bei einem Computerspiel z.B. Das geht schnell. Dann ist nur noch das Computerspiel da, aber ich bekomme "mich" nicht mehr mit.

    Bin ich das, was wahrnimmt?
    Auch wenn ich das immer wieder vergesse?
    Manchmal ist einfach kein Beobachten mehr da. Bin ich das Beobachten? Bin ich dann weg, wenn kein Beobachten da ist?
    Oder ist beobachten immer da, nur vergesse ich das, wie eingänglich erwähnt?

    Danke.

  • Stero
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    • 25. Oktober 2015 um 09:49
    • #2

    Lies mal hier, vielleicht kommt das dem nahe, was du meinst.

    Flow

  • mukti
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    • 25. Oktober 2015 um 11:02
    • #3

    Hallo,

    Margarine:


    Bin ich das, was wahrnimmt?
    Auch wenn ich das immer wieder vergesse?
    Manchmal ist einfach kein Beobachten mehr da. Bin ich das Beobachten? Bin ich dann weg, wenn kein Beobachten da ist?

    Damit ich weiß dass ich bin muss es ja eine Wahrnehmung geben, und sei es nur die Wahrnehmung dass ich bin. Ich hatte allerdings noch nie die Wahrnehmung dass ich bin ohne dass etwas da gewesen wäre das ich nicht bin. Ich bin - das hängt immer ab von einer Identifikation: Ich bin eine Person, der Körper, der Geist, Bewusstsein, Wahrnehmung, usw.

    Mit Metta, mukti.


  • Mirco
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    • 31. Oktober 2015 um 19:41
    • #4
    Zitat

    (Allein durch den Geist erkennbar)

    10. "Freund, wenn Geist-Bewußtsein geläutert und von den fünf Sinnesfähigkeiten entbunden ist,
    was kann dann noch verstanden werden?"

    "Freund, mit geläutertem Geist-Bewußtsein, das von den fünf Sinnesfähigkeiten entbunden ist, kann verstanden werden
    das Gebiet der Raumunendlichkeit, das Gebiet der Bewußtseinsunendlichkeit und das Nichtsheit-Gebiet '."

    11. "Womit versteht man einen verstehbaren Zustand?"
    "Man versteht einen verstehbaren Zustand mit dem Auge der Weisheit."

    12. "Was ist der Zweck der Weisheit?"
    "Der Zweck der Weisheit ist unmittelbares Erkennen mit höherer Geisteskraft,
    der Zweck der Weisheit ist vollständiges Durchschauen,
    der Zweck der Weisheit ist ihr Zweck ist das Überwinden."

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  • Anandasa
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    • 2. November 2015 um 10:02
    • #5
    Margarine:

    Bei einem Computerspiel z.B. Das geht schnell. Dann ist nur noch das Computerspiel da, aber ich bekomme "mich" nicht mehr mit.


    Ich fürchte beim soghaften Eintauchen in ein Computerspiel geht es eher in Richtung immer stärkere Anhaftung an das Spiel und um immer weniger Beobachtungsfähigkeit der eigenen Gedanken. Dies ist aber das Gegenteil von geistiger Klarheit und Achtsamkeit. Es besteht die Gefahr dem Trugschluss zu erliegen, dass man sich nicht mehr selbst mitbekommt weil man Gier, Anhaftung, Wut, Verblendung überwunden habe. In Wirklickeit bekommt man sich aber nicht mehr mit, weil man die Achtsamkeit verloren hat, da das Spiel einen aufgesogen hat.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Noreply
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    • 2. November 2015 um 11:19
    • #6
    Anandasa:
    Margarine:

    Bei einem Computerspiel z.B. Das geht schnell. Dann ist nur noch das Computerspiel da, aber ich bekomme "mich" nicht mehr mit.


    Ich fürchte beim soghaften Eintauchen in ein Computerspiel geht es eher in Richtung immer stärkere Anhaftung an das Spiel und um immer weniger Beobachtungsfähigkeit der eigenen Gedanken. Dies ist aber das Gegenteil von geistiger Klarheit und Achtsamkeit. Es besteht die Gefahr dem Trugschluss zu erliegen, dass man sich nicht mehr selbst mitbekommt weil man Gier, Anhaftung, Wut, Verblendung überwunden habe. In Wirklickeit bekommt man sich aber nicht mehr mit, weil man die Achtsamkeit verloren hat, da das Spiel einen aufgesogen hat.

    Es gibt auch einen anderen Weg. Das Spiel benutze ich um in Gemeinschaft einige Zeit ganz weg zu sein. Wenn ich mich irgendwo hinsetzen würde gäbe es bestimmt die Versuchung mich zu stören. Wenn ich intensiv spiele tu ich ja was.
    Ich habe es schon oft erlebt das ich spiele und Zeitweise überhaupt nicht weiss das und wie ich gespielt habe. Ich liebe Diablo 3, WOW habe ich genauso benutzt und dann kam D3, immer fast das gleiche, mein Partner glaubt das es sehr schwierig ist und schon hab ich den Abstand den ich brauche um Gedanken-Stille zu erreichen.
    Dabei fällt mir ein, ich mag Diablo von Anfang an genau aus dem Grund, es ist ein Mittel zum Zweck wenn Meditation nicht möglich ist. Ich spiele das immer Solo und ohne Ton, ich weiss nicht welche Musik bei D3 läuft. Ich lese kaum die Geschichten, sehe die Videos nicht. Super Waffen und Super Rüstung bekomm ich oder nicht. Es hat kein Ziel außer immer wieder weiter. Wird mein Großer Held, weil zu Groß zu anstrengend, fang ich mit einem anderen bei Null an. Ich kann es nicht ausstehen wenn der immer umgebracht wird oder ich zu lange brauch für Boss-Kämpfe. Genau so wie ich es nicht mag wenn mein Partner mich sitzen sehen würde.:) :)
    Jetzt ist mir endlich klar geworden warum ich überhaupt spiele und das ich immer mindestens ein Spiel benutze und es so stink langweilig nutze. Wenn ich mit anderen D3-Spielern zusammentreffe frage ich mich verwundert wie man dieses Spiel benutzen kann, würde mir nicht einfallen das zu einem Wettkampf zu machen, viel zu Ego belastet. :D:D:D

  • Anandasa
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    • 2. November 2015 um 12:17
    • #7
    Zitat

    Wenn ich intensiv spiele tu ich ja was.


    Die Frage ist was man tut. Baut man u.U. immer nur stärkere Anhaftung auf oder was macht man? Ich habe einmal eine Zeitlang mit einem Segelflugsimulator auf PC ohne Ende Landeanflüge geübt. Die Segefluglehrerin im realen Schulungsdoppelsitzer ist ausgeflippt wie schnell ich es hinbekomme habe bis zum Aufsetzen lange durchzuschweben und dann beim gewollten Aufsetzpunkt auch wirklich den Flieger abzusetzen. Ich habe ihr nicht erzählt, dass ich das am PC-Simulator geübt habe. Jedenfalls wusste ich am Simulator als auch in Realität genau was ich machte. Ein Millimeter zuviel oder zuwenig am Steuerknüppel ziehen und das Ding setzt ungewollt auf. Das Ding macht nur was man will, wenn man genau weiß was man tut und dabei achtsam ist. Ich war nicht im Shooting-Delirium mit irgendeinem Ego-Shooter und habe das für einen klaren Bewusstseinszustand gehalten, obwohl ich mich tatsächlich dabei nur vergessen habe.

    Zitat

    Es hat kein Ziel außer immer wieder weiter.


    Das klingt nach sich aufbauende Gier.

    Hier ist ein gutes Spiel: http://www.atcsimulator.com. Stoßen die Flieger in der Luft zusammen, weil man als Fluglotse die Übersicht/Konzentration verloren hat, war das nicht Eintritt in die "Bewußtseinsunendlichkeit". Kann man eine große Anzahl Flieger in der Luft im Kopf behalten, hat man dagegen eine große Konzentrationsleistung vollbracht. Ob man in den Zustand von "Bewußtseinsunendlichkeit" eingetreten ist, ist eine ganz andere Frage.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Noreply
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    • 2. November 2015 um 12:44
    • #8
    Anandasa:
    Zitat

    Wenn ich intensiv spiele tu ich ja was.


    Die Frage ist was man tut. Baut man u.U. immer nur stärkere Anhaftung auf oder was macht man? Ich habe einmal eine Zeitlang mit einem Segelflugsimulator auf PC ohne Ende Landeanflüge geübt. Die Segefluglehrerin im realen Schulungsdoppelsitzer ist ausgeflippt wie schnell ich es hinbekomme habe bis zum Aufsetzen lange durchzuschweben und dann beim gewollten Aufsetzpunkt auch wirklich den Flieger abzusetzen. Ich habe ihr nicht erzählt, dass ich das am PC-Simulator geübt habe. Jedenfalls wusste ich am Simulator als auch in Realität genau was ich machte. Ein Millimeter zuviel oder zuwenig am Steuerknüppel ziehen und das Ding setzt ungewollt auf. Das Ding macht nur was man will, wenn man genau weiß was man tut und dabei achtsam ist. Ich war nicht im Shooting-Delirium mit irgendeinem Ego-Shooter und habe das für einen klaren Bewusstseinszustand gehalten, obwohl ich mich tatsächlich dabei nur vergessen habe.

    Zitat

    Es hat kein Ziel außer immer wieder weiter.


    Das klingt nach sich aufbauende Gier.

    Hier ist ein gutes Spielt: http://www.atcsimulator.com. Stoßen die Flieger in der Luft zusammen, weil man als Fluglotse die Übersicht/Konzentration verloren hat, war das nicht Eintritt in die "Bewußtseinsunendlichkeit". Kann man eine große Anzahl Flieger in der Luft im Kopf behalten, hat man dagegen eine große Konzentrationsleistung vollbracht. Ob man in den Zustand von "Bewußtseinsunendlichkeit" eingetreten ist, ist eine ganz andere Frage.

    Das geht mich alles nichts an, genau dem entgehe ich ja bei meinem spiel. Das Spiel darf keinen Bezug zu meiner Wirklichkeit haben das ist ja der Witz. Ich will nicht am Pc lernen wenn ich spiele. Ich will vollkommen Sinnloses tun, wenigstens eine Stunde am Tag.

  • Mirco
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    • 3. November 2015 um 09:28
    • #9

    Hallo,

    Anandasa:
    Margarine:

    Bei einem Computerspiel z.B. Das geht schnell. Dann ist nur noch das Computerspiel da, aber ich bekomme "mich" nicht mehr mit.


    Ich fürchte beim soghaften Eintauchen in ein Computerspiel geht es eher in Richtung immer stärkere Anhaftung an das Spiel und um immer weniger Beobachtungsfähigkeit der eigenen Gedanken. Dies ist aber das Gegenteil von geistiger Klarheit und Achtsamkeit.

    ja, genau das ist es, was bei der "einspitzige Meditation" geschieht.
    Sehr oft wird behauptet, der Buddha hätte es gelehrt.

    Herzliche Grüße

  • blue_aprico
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    • 3. November 2015 um 10:46
    • #10

    Wovon redest du ?

    Einspitzige Sammlung ( Konzentration ) ist ein "Merkmal" des Samma Samadhi.
    Aber natürlich hat Buddha sie nicht "gesondert" gelehrt -weil sie nicht willkürlich erlangbar ist.
    Der Weg führt "einfach" über Satipatthana, Shamatha und Zazen - Sila, Sati, Samadhi.
    Spiele führen davon weg.
    Wenn aber jemand zur "geistigen" Starre neigt, kann "Streaming" bewusstseinserweiternd ( auflockernd ) wirken
    wie "Singen", Trommeln, Laufen, künstlerische Betätigung...darf nur nicht zum Selbstläufer werden,
    zum "Rausch", darin geht Gewahrsein "unter".
    Aber Computerspiel verlangt "starre Konzentration", es ist überhaupt nicht geeignet als ( Achtsamkeits-) "Übung", da machte man sich was vor.
    Falls du es so meintest, stimme ich dir zu.


    Grüße
    Blue_

  • Mirco
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    • 3. November 2015 um 11:34
    • #11

    Hallo "blue_aprico",

    blue_aprico:

    Wovon redest du? Einspitzige Sammlung (Konzentration) ist ein "Merkmal" des Samma Samadhi.


    träum weiter. Aber darüber werde ich nicht mehr diskutieren, nur noch darauf hinweisen.
    Die Sackgasse wird die Übenden letztlich selbst eines Besseren belehren.

    Herzliche Grüße

  • Noreply
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    • 3. November 2015 um 12:21
    • #12
    blue_aprico:

    Wovon redest du ?

    Einspitzige Sammlung ( Konzentration ) ist ein "Merkmal" des Samma Samadhi.
    Aber natürlich hat Buddha sie nicht "gesondert" gelehrt -weil sie nicht willkürlich erlangbar ist.
    Der Weg führt "einfach" über Satipatthana, Shamatha und Zazen - Sila, Sati, Samadhi.
    Spiele führen davon weg.
    Wenn aber jemand zur "geistigen" Starre neigt, kann "Streaming" bewusstseinserweiternd ( auflockernd ) wirken
    wie "Singen", Trommeln, Laufen, künstlerische Betätigung...darf nur nicht zum Selbstläufer werden,
    zum "Rausch", darin geht Gewahrsein "unter".
    Aber Computerspiel verlangt "starre Konzentration", es ist überhaupt nicht geeignet als ( Achtsamkeits-) "Übung", da machte man sich was vor.
    Falls du es so meintest, stimme ich dir zu.


    Grüße
    Blue_

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    Hast Du mal Rollenspiele am Pc gespielt? Starre Konzentration bringt deinen Avatar sehr schnell um. Bei Diablo 3 hab ich auch einige Avatare die sterblich sind, wenn die getötet werden sind sie tot, da bleibt nichts als eine Gedenktafel, selbst Leichenfleddern ist nicht drin. Da ist kein Platz für Rausch oder sonstige Ablenkung. Ich weiß das ich kein Zocker bin ich bin einer der das Leben spielt. Meine Erfahrungen sind auch nicht abgleichbar mit Zocker die halten mich für unnormal. WOW ist sogar noch besser allein, da streift der Avatar durch riesige Welten. ist mir zu teuer seit D 3. :)

  • blue_aprico
    Gast
    • 3. November 2015 um 12:31
    • #13

    ellviral: da bist du schon "mittendrin im rausch", darum merkst du es nicht mehr. es ist eine punktuelle starre: anhaftung um anhaftung. anhalten um anhalten. reagieren um reagieren. das sag ich mal, obwohl ich nie ein virtuelles spiel gespielt habe, außer am handy.

    mirco warnt vor einer anderen art gefahr. welche will er nicht verraten.
    starre konzentration geht jedenfalls mit aversion einher, beziehungsweise ist dieses der auslöser und der verstärker. aber wie will "man" das wissen, wenn man sich shamatha nicht getraut. oder zazen. ohne -ruhen lassen-klärung- ist das nicht wahrnehmbar.
    zu diesen ""vipassana" verwirrungen" kann ich nix sagen.

    es ist doch sinnlos zu flüchten ! wohin denn ?
    wenn du das weißt, gehst du nicht in ""absorbtion" ( negation ) und auch nicht "in rausch" ( lust)

    ohne vertrauen in die buddhanatur, in bodhi, ist buddhismus und praxis für mich gar nicht "denkbar".
    ich kann gar nicht "verorten" wo jene leute "leben".


    grüße
    blue_

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (3. November 2015 um 12:44)

  • Mirco
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    • 3. November 2015 um 12:40
    • #14

    Hallo,

    blue_aprico:

    mirco warnt vor einer anderen art gefahr.
    starre konzentration geht jedenfalls mit aversion einher


    na, da haste ja die Gefahr.

    Starre (einspitzige) Konzentration bringt nüscht als starres, einspitziges Jhana, ohne das man was lernt.
    Blackout ohne Optionen.

    "ekagga" bedeutet ja nicht mal einspitzig.
    Ja, nocht nicht einmal Konzentration.
    Sondern lediglich "ruhig" und "entspannt".

    Herzliche Grüße

  • blue_aprico
    Gast
    • 3. November 2015 um 12:50
    • #15

    mirco:

    Zitat

    Starre (einspitzige) Konzentration bringt nüscht als starres, einspitziges Jhana, ohne das man was lernt.
    Blackout ohne Optionen.


    das ist falsch, da ist kein jhana, kein zugang. es ist nur falsche sammlung. die äußert sich mit allem möglichen.
    " vor dem tor". das könnntest du wissen, wenn du mit dem kanon zu den versenkungs stufen abgeglichen hättest.
    jhana beginnt mit freude, objekt-unabhängiger freude. so zeigt sich "versenkung", die "echte einpitzige sammlung"
    vorher ist da kein ""jhana"", dhyana.

    eingangs - konzentration ist auch falsch. das stimmt.
    aber der "mittlere weg" ist sehr schwierig aufzutun. man muss sich offen halten, "experimentieren". dabei wach bleiben.
    konzepte sind da sehr hinderlich.wichtig ist aber sich "ablehnung"zu enthalten.


    so aber nun
    grüße
    blue_

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (3. November 2015 um 13:03)

  • mukti
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    • 3. November 2015 um 12:55
    • #16
    Mirco:


    Starre (einspitzige) Konzentration bringt nüscht als starres, einspitziges Jhana, ohne das man was lernt.
    Blackout ohne Optionen.

    Naja man erfährt im Jhana wohl eine Loslösung durch glückliches Verweilen jenseits der Sinnesfreuden. Das ist dann schon eine Erfahrung die weiter inspirierend wirkt, würde ich mal sagen.

    Mit Metta, mukti.


  • Mirco
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    • 3. November 2015 um 20:05
    • #17
    blue_aprico:

    jhana beginnt mit freude, objekt-unabhängiger freude. so zeigt sich "versenkung", die "echte einpitzige sammlung" vorher ist da kein "jhana", dhyana. eingangs-konzentration ist auch falsch. das stimmt. aber der "mittlere weg" ist sehr schwierig aufzutun. man muss sich offen halten, "experimentieren". dabei wach bleiben. konzepte sind da sehr hinderlich. wichtig ist aber sich "ablehnung" zu enthalten.


    piiti und sukha sind Merkmale des ersten Jhana, ja. Schwierig aufzutun auch.
    'Einspitzige' Sammlung gibt es in der buddhistischen Meditation nicht.
    Wohl aber "cittekaggataa", den "ruhig-entspannten Geist".

    Herzliche Grüße

  • blue_aprico
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    • 3. November 2015 um 20:21
    • #18

    schätze ist ein anderer ausdruck von einsgerichtet...;
    einspitzig gefällt mir selber nicht,
    ist auch kein zen ausdruck.


    grüße
    blue_

  • Mirco
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    • 3. November 2015 um 20:27
    • #19

    Hallo,

    Ellviral:

    Hast Du mal Rollenspiele am Pc gespielt? Starre Konzentration bringt deinen Avatar sehr schnell um. Bei Diablo 3 hab ich auch einige Avatare die sterblich sind, wenn die getötet werden sind sie tot, da bleibt nichts als eine Gedenktafel, selbst Leichenfleddern ist nicht drin. Da ist kein Platz für Rausch oder sonstige Ablenkung.


    ja habe ich. Spellforce und die Siedler mochte ich gerne. Thief und Deus Ex waren klasse und der Witcher später ebenfalls.

    Aber wie viel von der Welt um das Spiel und den Bildschirm herum wird denn beim vertieften Spielen noch wahrgenommen?

    Herzliche Grüße

  • Noreply
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    • 3. November 2015 um 21:04
    • #20
    Mirco:

    Hallo,

    Ellviral:

    Hast Du mal Rollenspiele am Pc gespielt? Starre Konzentration bringt deinen Avatar sehr schnell um. Bei Diablo 3 hab ich auch einige Avatare die sterblich sind, wenn die getötet werden sind sie tot, da bleibt nichts als eine Gedenktafel, selbst Leichenfleddern ist nicht drin. Da ist kein Platz für Rausch oder sonstige Ablenkung.


    ja habe ich. Spellforce und die Siedler mochte ich gerne. Thief und Deus Ex waren klasse und der Witcher später ebenfalls.

    Aber wie viel von der Welt um das Spiel und den Bildschirm herum wird denn beim vertieften Spielen noch wahrgenommen?

    Herzliche Grüße

    Da habe ich nichts von gesagt. Ich spiele ohne Partner, ohne Ton. Warum wohl? Damit ich die Welt um mich nicht vergesse und jederzeit ansprechbar bin. Ich spiele intensiv und bin ansprechbar und sehe nebenbei Fern. Dieser Körper braucht das! Dieser Körper braucht diese Angespannte Entspannung. Da kann er sich ausruhen, neu organisieren. Das Hirn macht sowieso keine Pause dann kann es auch richtig mit Sinnlosem Arbeiten als sich irgendwas zusammen zu denken was sowieso Humbug ist. Auch während ich hier schreibe bin ich auch bei "die Kanzlei" es könnte ja sein das mein Partner was fragt oder das ihm was auffällt oder noch schlimmer das mir was vom Geschehen in der Welt entgeht. Für mich völlig unverständlich wie jemand ohne Absicht in etwas so versinken kann das er nichts mehr mitkriegt.

    Die ersten drei hab ich auch gespielt. Die waren für meine Zwecke ungeeignet. Diablo I und Hellfire spielte ich dann Jahrelang. Dann kam "Ultima 9" bis Diablo 2 das gefiel mir Grafikmässig nicht so aber auch das überlebte Jahre. Dann kam WOW und Diablo 3 hat das beendet. für mich sind Spiele gut die einfach mit Maus und wenigen Tasten gespielt werden können und die ich so langweiliginteresant wie möglich halten kann. Genug Hirnarbeit mit wenig körperlichem Einsatz.

  • Mirco
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    • 3. November 2015 um 22:58
    • #21
    blue_aprico:

    schätze ist ein anderer ausdruck von einsgerichtet...;
    einspitzig gefällt mir selber nicht,
    ist auch kein zen ausdruck.


    Weder noch.
    Wie gesagt, der Begriff, der da zu 'Konzentration', 'einsgerichtet' oder 'einspitzig' verwurschtelt wurde ist "ekagga".
    Das ist ein Adjektiv bedeutet "ruhig, entspannt".
    "cittekaggataa", der "ruhig-entspannten Geist", ist laut Kanon Bestandteil jeden Jhanas.
    Weil 'eka' aber 'eins' bedeutet, pass(te) es denen halt gut in den Kram es da zu trennen, und eine eins-gerichtetheit oder -spitzigkeit davon zu machen.


    Herzliche Grüße

  • DerLogikBuddha
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    • 23. November 2015 um 22:22
    • #22
    Margarine:

    Hallo.

    Manchmal vergesse ich, dass ich da bin.
    Ich bin mir gerade bewusst, dass ich da und bewusst bin.
    Manchmal vergesse ich das und dann ist nur noch das sehen da.
    Bei einem Computerspiel z.B. Das geht schnell. Dann ist nur noch das Computerspiel da, aber ich bekomme "mich" nicht mehr mit.

    Bin ich das, was wahrnimmt?
    Auch wenn ich das immer wieder vergesse?
    Manchmal ist einfach kein Beobachten mehr da. Bin ich das Beobachten? Bin ich dann weg, wenn kein Beobachten da ist?
    Oder ist beobachten immer da, nur vergesse ich das, wie eingänglich erwähnt?

    Danke.

    Alles anzeigen

    Das du das wahrnimmst ist schon eine beobachtung deiner selbst das du eben doch da bist ;)

  • sati-zen
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    • 26. November 2015 um 18:31
    • #23

    Ich bin dafür in der Gegenwart den Begriff 'Computerspiel-Meditation' einzuführen als buddhistischen Umgang mit dem 'Jetzt'.
    Man kann da schlecht Buddha befragen was er zu Computerspielen meint, es ist wohl nichts überliefert.
    Ich bin der Ansicht Spiele können eine Übung der Achtsamkeit sein, es kommt drauf an wer wie spielt.
    Wer Spiele jedoch als betäubendes Suchtmittel verwendet braucht letztendlich psychologische Hilfe, genauso auch bei allem Anderen
    was missbraucht wird, Buddhismus hin oder her. Ein Moment der Konzentration um sich selbst zu vergessen ist eine starke
    Buddha-Natur, genau das passiert in der Meditation auch und erst im nächsten Schritt sind auch alle störenden Wahrnehmungen weg die von innen kommen.

  • accinca
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    • 26. November 2015 um 20:52
    • #24
    sati-zen:

    Ich bin dafür in der Gegenwart den Begriff 'Computerspiel-Meditation' einzuführen als buddhistischen Umgang mit dem 'Jetzt'. Man kann da schlecht Buddha befragen was er zu Computerspielen meint, es ist wohl nichts überliefert.
    Ich bin der Ansicht Spiele können eine Übung der Achtsamkeit sein, es kommt drauf an wer wie spielt.


    Du meinst wohl gegnerische Kämpfer mit Achtsamkeit erschießen hätte wegen der Achtsamkeit was mit Buddha zu tun? :roll:

  • DerLogikBuddha
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    • 27. November 2015 um 16:54
    • #25
    sati-zen:

    Ich bin dafür in der Gegenwart den Begriff 'Computerspiel-Meditation' einzuführen als buddhistischen Umgang mit dem 'Jetzt'.
    Man kann da schlecht Buddha befragen was er zu Computerspielen meint, es ist wohl nichts überliefert.
    Ich bin der Ansicht Spiele können eine Übung der Achtsamkeit sein, es kommt drauf an wer wie spielt.
    Wer Spiele jedoch als betäubendes Suchtmittel verwendet braucht letztendlich psychologische Hilfe, genauso auch bei allem Anderen
    was missbraucht wird, Buddhismus hin oder her. Ein Moment der Konzentration um sich selbst zu vergessen ist eine starke
    Buddha-Natur, genau das passiert in der Meditation auch und erst im nächsten Schritt sind auch alle störenden Wahrnehmungen weg die von innen kommen.

    Ich denke tendenziell sind Computerspiele heute eher oft eine Übung des Egos, nicht mehr damit aufhören zu wollen damit (weil es süchtig macht, nach starren und immer mehr wollen - Also nicht damit aufhören zu können). Und da liegt eher das Problem, nicht am Computerspielen selbst. ;)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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