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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

LEBEN ist Leiden.

  • Noreply
  • 20. Oktober 2015 um 13:14
  • Zum letzten Beitrag
  • Noreply
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    • 31. Oktober 2015 um 12:36
    • #201
    accinca:
    Ellviral:

    Es gibt weder am Ich festhalten , noch Ich nicht festhalten.
    Da ist kein Ich. Da ist kein Ich das erkennen kann das da kein Ich ist.
    Es ist einfach nicht. Alles Geschichten. Geschichten mit Ich doch nicht von Ich.


    Wörtlich genommen ist das richtig. Allerdings haftet der Geist ja an
    Dingen fest die er für Ich und Mein hält bzw. in seinen Interessenbereich fallen.
    Das Anhaften an diesem vermeintlichen Ich und Mein zu lösen und zu mindern,
    daran nicht festzuhalten wird ja vielfach so ausgedrückt: nicht egoistisch
    an Ich und Mein festhalten ist der erste Schritt den der Buddha lehrt.
    Aus diesem Grunde ist es wichtig aus welchem Kontext heraus eine Aussage
    erfolgt, um sie bestätigen oder negieren zu können und dazu muß eben dieser
    Kontext auch möglichst deutlich sein.

    Alles anzeigen

    Je deutlicher ich werde je mehr Widerspruch. Die letztendliche Wahrheit ist so ungeheuerlich das ich nur einen Menschen habe der mir diese gezeigt hat, mit dem ich diese teilen kann, vor sechs Jahren einfach so, aus erlebter Erfahrung. Alle Buddha-Worte künden von dieser Wahrheit, jede Religion macht diese zur Lüge. Das ist die Quelle aller Leiden des Menschen, für das Leben ist diese kein Leid.
    Was bleibt von mir? Wo gehe ich hin? Wer bin ich? sind die Fragen die einerseits, bei wahrer Beantwortung in die Befreiung führen, bei unwahrer Beantwortung bleibt die Gefangenschaft.

  • mukti
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    • 31. Oktober 2015 um 12:48
    • #202
    keks:

    Das ich ist nirgendswo auffindbar, nirgends. Für jeden schnell feststellbar.
    Da es nicht da ist gibt es auch kein ich das man loswerden könnte oder sich davon befreien kann, unmöglich.
    Das ist wie wenn manein unsichtbares Feuerzeug in der Hand hält und versucht es wegzuwerfen - kann nicht funktionieren.

    Na wenn das nicht ein wenig voreilig ist. Wenn das theoretisch begriffen ist, dann ist deshalb noch nicht die Illusion bzw. Verblendung eines Ich aufgelöst, das ist ja erst die Basis zum Praktizieren.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 31. Oktober 2015 um 12:50
    • #203
    Ellviral:

    Was bleibt von mir?


    Von was? und warum?

  • Noreply
    Themenautor
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    • 31. Oktober 2015 um 13:26
    • #204
    accinca:
    Ellviral:

    Was bleibt von mir?


    Von was? und warum?

    Wie sollte was von mir bleiben? Warum, ist eine Grube in der Grube. Es bleibt nur das was ich behandeln kann, kein handeln kein bleiben.

  • keks
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    • 31. Oktober 2015 um 14:34
    • #205
    mukti:
    keks:

    Das ich ist nirgendswo auffindbar, nirgends. Für jeden schnell feststellbar.
    Da es nicht da ist gibt es auch kein ich das man loswerden könnte oder sich davon befreien kann, unmöglich.
    Das ist wie wenn manein unsichtbares Feuerzeug in der Hand hält und versucht es wegzuwerfen - kann nicht funktionieren.

    Na wenn das nicht ein wenig voreilig ist. Wenn das theoretisch begriffen ist, dann ist deshalb noch nicht die Illusion bzw. Verblendung eines Ich aufgelöst, das ist ja erst die Basis zum Praktizieren.

    Das ich kann man nicht auflösen da es nicht vorhanden ist ;) Automatisch ablaufende Funktionen benötigen kein ich.
    "da muss noch mehr sein, das kann nicht alles sein. am besten man betet noch 5 jahre. ein satori genügt nicht, es müssen 50 sein". So dreht sich das Karusell noch lange weiter.

    Bubu :clown::oops:

  • blue_aprico
    Gast
    • 31. Oktober 2015 um 14:43
    • #206

    keks:

    Zitat

    Automatisch ablaufende Funktionen benötigen kein ich.


    Mag sein.
    Läuft automatisch:

    Zitat

    Gier, Begierde (lobha)
    Hass (dosa/dves)
    Verblendung (moha, avijjā)
    (Ich-)Dünkel (asmi-mana)
    (falsche) Ansichten (micchādiṭṭhi)
    Zweifel, Zweifelsucht (vicikicchā)
    Starrheit, Trägheit (thīnaṃ)
    Aufgeregtheit, Anmaßung (uddhaccaṃ)
    Schamlosigkeit (ahirikaṃ)
    Gewissenlosigkeit, Rücksichtslosigkeit (anottappaṃ).

    Alles anzeigen


    "Unerschütterliche" Selbstgewissheit scheint kaum zu toppen. Sie verzichtet sogar auf Prüfen/lassen, Glauben genügt :

    Zitat

    Der Grad der Realisierung von "erleuchteten Menschen" wird hier unberücksichtigt gelassen. Jeder, der durch sein öffentliches Auftreten oder durch seine Aussagen glaubhaft dokumentiert, dass sein "Ich" für die meiste Zeit verschwunden ist, der wird in dieser Liste als erleuchteter Mensch geführt.

    ( vom Blogersteller )

    http://www.spiritueller-blog.com/liste-erleuchtete-menschen

    :D :http://www.spiritueller-blog.com/die-macken-und…er-erleuchteten

    Was mir hier fehlt sind die Erwachten aus der Zeitschrift "SEIN"-
    merkwürdigerweise müssen beinahe alle ein Business damit aufziehen.
    Das hast du noch nicht, Keksi, also kannst du nicht erleuchtet sein :D


    Grüße
    Blue_

  • mukti
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    • 31. Oktober 2015 um 17:53
    • #207
    keks:
    mukti:

    Wenn das theoretisch begriffen ist, dann ist deshalb noch nicht die Illusion bzw. Verblendung eines Ich aufgelöst, das ist ja erst die Basis zum Praktizieren.

    Das ich kann man nicht auflösen da es nicht vorhanden ist ;)

    Die Verblendung, die Illusion eines Ich kann aber aufgelöst werden.

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 31. Oktober 2015 um 18:14
    • #208
    mukti:
    keks:

    Das ich kann man nicht auflösen da es nicht vorhanden ist ;)

    Die Verblendung, die Illusion eines Ich kann aber aber aufgelöst werden.

    Zitat

    Wenn er (der Bodhisattva) erkennt, dass die 5 Skandhas wie eine Illusion sind,
    aber Illusion nicht zu einer Sache macht und die Skandhas zu einer anderen,
    wenn er frei von der Vorstellung von mannigfaltigen Dingen, in Frieden wandelt,
    dann ist dies seine Übung der Weisheit, die höchste Vollkommenheit.

    zitiert aus einem Mahayana Sutra

  • Stero
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    • 31. Oktober 2015 um 18:41
    • #209
    keks:

    Das ich kann man nicht auflösen da es nicht vorhanden ist ;)


    "Das ich" ist sicher nicht vorhanden, aber du bist vorhanden und ich bin vorhanden. :)

  • accinca
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    • 31. Oktober 2015 um 19:07
    • #210
    Stero:

    "Das ich" ist sicher nicht vorhanden, aber du bist vorhanden und ich bin vorhanden. :)


    Genau das - so der Buddha ist das Problem, nämlich zu verstehen das es genau so nicht ist.

  • blue_aprico
    Gast
    • 31. Oktober 2015 um 20:16
    • #211
    Zitat

    Vimalkirti befragte Manjushri über die von Buddha gelehrte Nicht-Zweiheit. Manjushri sagte: "Diese Lehre ist realisiert von einem, der über die Formen hinausblickt und ohne Beweisführung versteht. So sehe ich es, und du?" Zur Antwort auf diese Frage schloß Vimalkirti den Mund und schwieg.


    Aus dem Zen-Buddhismus

  • bel
    Gast
    • 31. Oktober 2015 um 21:49
    • #212
    Ellviral:

    Die letztendliche Wahrheit ist so ungeheuerlich das ich nur einen Menschen habe der mir diese gezeigt hat, ...


    Och komm, nun mal raus mit der Sprache, so schlimm wirds schon nich werden.

  • Noreply
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    • 31. Oktober 2015 um 22:53
    • #213
    bel:
    Ellviral:

    Die letztendliche Wahrheit ist so ungeheuerlich das ich nur einen Menschen habe der mir diese gezeigt hat, ...


    Och komm, nun mal raus mit der Sprache, so schlimm wirds schon nich werden.

    Vergiss es, Buddha hat alles gesagt.

  • bel
    Gast
    • 31. Oktober 2015 um 22:54
    • #214

    ja, aber das ist soviel, und was is daran so "ungeheuerlich"?

  • xxx
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    • 31. Oktober 2015 um 23:29
    • #215

    Das ist ja wohl so ziemlich das dämlichste sich zwanghaft einzureden es gäbe kein Ich-Bewusstein.

    Völlig falsch verstanden, völlig Holzweg, total verblendet.

    Vergleiche: "Des Kaisers neue Kleider" :lol::lol::lol:

    :roll::roll::roll::roll::roll::roll:

  • mukti
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    • 31. Oktober 2015 um 23:44
    • #216

    Zwanghaft einreden sollte man sich gar nichts. Aber wer oder was bist du, was meinst du? Was ist dieses Ich-Bewusstsein von dem du sprichst?

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 31. Oktober 2015 um 23:47
    • #217
    Bakram:

    Das ist ja wohl so ziemlich das dämlichste sich zwanghaft einzureden es gäbe kein Ich-Bewusstein.


    Wo wird das denn gemacht? Ein Bewußtsein von einem gewähnten
    Ich wurde doch nicht bestritten noch die damit verbundenen
    entsprechenden Empfindungen. Kann sogar im Traum von der
    geistigen Aktivität produziert werden.

  • Stero
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    • 1. November 2015 um 00:22
    • #218
    accinca:
    Stero:

    "Das ich" ist sicher nicht vorhanden, aber du bist vorhanden und ich bin vorhanden. :)


    Genau das - so der Buddha ist das Problem, nämlich zu verstehen das es genau so nicht ist.


    Als so ein Narr wird er aber in den Erzählungen nicht dargestellt, denn da redet er durchaus von sich. :lol:

  • accinca
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    • 1. November 2015 um 00:37
    • #219
    Stero:
    accinca:


    Genau das - so der Buddha ist das Problem, nämlich zu verstehen das es genau so nicht ist.


    Als so ein Narr wird er aber in den Erzählungen nicht dargestellt, denn da redet er durchaus von sich. :lol:


    Ich hatte auch nicht behauptet, das der Buddha ein "Narr" sei und
    ich weiß auch nicht von welchen "Erzählungen" du sprichst.
    Da aber alle Dinge der Vergänglichkeit und damit der Leidhaftigkeit unterliegen,
    hat er natürlich Erklärt diese Dinge aufzugeben. Und dazu gehört natürlich auch
    die Empfindung und sie Ansicht da zu sein. So sagt der Buddha:

    Zitat

    "Was meint ihr wohl, Mönche: wenn ein Mann das, was an Gräsern und Reisig,
    Zweiglein und Blättern in diesem Walde daliegt, wegtrüge, oder verbrennte,
    oder sonst nach Belieben damit schaltete, würdet ihr da etwa denken:
    'Uns trägt der Mann weg, oder verbrennt er, oder schaltet sonst nach Belieben'?"
    "Gewiß nicht, o Herr!"
    "Und warum nicht?"
    "Nicht das ist ja, o Herr, unser Ich oder Eigen!"

    "Ebenso nun auch, ihr Mönche, gebet auf, was euch nicht angehört.
    Dieses Aufgeben wird euch lange zum Wohle, zum Heile gereichen.
    Und was, ihr Mönche, gehört euch nicht an?
    "Der Körper, ihr Mönche, gehört euch nicht an: ihn gebet auf.
    Das Aufgeben wird euch lange zum Wohle, zum Heile gereichen.
    "Das Gefühl, ihr Mönche, gehört euch nicht an: das gebet auf.
    Das Aufgeben wird euch lange zum Wohle, zum Heile gereichen.
    "Die Wahrnehmung, ihr Mönche, gehört euch nicht an: sie gebet auf.
    Das Aufgeben wird euch lange zum Wohle, zum Heile gereichen.
    "Die Aktivitäten, ihr Mönche, gehören euch nicht an: sie gebet auf.
    Das Aufgeben wird euch lange zum Wohle, zum Heile gereichen.
    "Das Bewußtsein, ihr Mönche, gehört euch nicht an: das gebet auf.
    Das Aufgeben wird euch lange zum Wohle, zum Heile gereichen. M 22

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  • Stero
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    • 1. November 2015 um 00:43
    • #220
    Stero:

    "Das ich" ist sicher nicht vorhanden, aber du bist vorhanden und ich bin vorhanden. :)

    accinca:


    Genau das - so der Buddha ist das Problem, nämlich zu verstehen das es genau so nicht ist.

    Stero:


    Als so ein Narr wird er aber in den Erzählungen nicht dargestellt, denn da redet er durchaus von sich. :lol:

    accinca:


    Ich hatte auch nicht behauptet, das der Buddha ein "Narr" sei und
    ich weiß auch nicht von welchen "Erzählungen" du sprichst.
    Da aber alle Dinge der Vergänglichkeit und damit der Leidhaftigkeit unterliegen,
    hat er natürlich Erklärt diese Dinge aufzugeben. Und dazu gehört natürlich auch
    die Empfindung und sie Ansicht da zu sein. So sagt der Buddha:


    Das interessiert in diesem Kontext nicht. Die Erzählungen beinhalten durchaus, dass er das Personalpronomen 1. Person Singular verwendet hat. Wenn er also sich selbst nicht als vorhanden gesehen hat, warum sollte er "ich" sagen?

  • mukti
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    • 1. November 2015 um 01:06
    • #221
    Stero:

    Die Erzählungen beinhalten durchaus, dass er das Personalpronomen 1. Person Singular verwendet hat. Wenn er also sich selbst nicht als vorhanden gesehen hat, warum sollte er "ich" sagen?

    Hier wäre eine Erklärung dazu:

    http://www.palikanon.com/wtb/paramattha.html

    Mit Metta, mukti.


  • Stero
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    • 1. November 2015 um 01:16
    • #222
    mukti:
    Stero:

    Die Erzählungen beinhalten durchaus, dass er das Personalpronomen 1. Person Singular verwendet hat. Wenn er also sich selbst nicht als vorhanden gesehen hat, warum sollte er "ich" sagen?

    Hier wäre eine Erklärung dazu:

    http://www.palikanon.com/wtb/paramattha.html


    Gut, aber das tue ich dann auch. Ich bediene mich der " zwecks gegenseitiger Verständigung im gewöhnlichen Verkehr gebräuchlichen 'konventionellen Ausdrucksweise'". ich verstehe nicht, warum accinca dann ein Problem draus macht, wenn ich es tue, aber nicht, wenn der Buddha der Erzählungen das tut.

  • accinca
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    • 1. November 2015 um 04:16
    • #223
    Stero:

    Das interessiert in diesem Kontext nicht.
    Wenn er also sich selbst nicht als vorhanden gesehen hat, warum sollte er "ich" sagen?


    Wenn es in "diesem Kontext" nicht interessiert, dann sollte dieser
    Kontext so klar gemacht werden das er eindeutig zu erkennen ist.
    Für mich war der Kontext jedenfalls ein anderer.

    Was meinst du denn mit "er"?
    "Er" kann "er" ja wohl nicht als "nicht vorhanden" sehen wenn es "er" gar nicht gibt.

    "Er" würde es dann ja gar nicht geben. Was oder wer ist also "er"? Oder anderes gefragt
    was kann etwas als vorhanden oder nicht vorhanden sehen?
    Antwort: der jeweilige analytische Geist kann das oder macht das mehr oder weniger
    fehlerhaft durch Willkür und Bewertung. "er" dient dabei nur als eine Kurzform für
    diese geistigen Funktionen und sie sind es auch durch welche bestimmte Dinge als
    "mein" oder "nicht mein" kategorisiert werden.

    Sobald und so lange also erkannt wird, das "er, ich oder mein" keine absoluten Größen sind
    sondern durch Kategorisierung mehr oder weniger willkürlich entstehen, ist der erste Schritt
    zur emotionalen Distanzierung und Loslösung an deren Inhalten getan.
    Und um das zu erreichen rät der Buddha alle Dinge als nicht Ich und nicht Mein zu erkennen
    und sich immer wieder vor Augen zu führen, immer ganz genau zu beobachten. Besonders
    auch beim sterben (dem Untergang von angeblichen "Ich" und "Mein") wird dem Verständigen
    auch ganz klar, das Ich und Mein nur künstlich angehäufte Dinge sind, eben die "Anhäufungen" :

    » die Form-aufhäufung (rūpa-kkhandhā),
    » die Gefühls-aufhäufung (vedanā-kkhandhā),
    » die Wahrnehmungs-anhäufung (saññā-kkhandhā),
    » die Gestaltunswillens-aufhäufung (sankhāra-kkhandhā)
    » die Bewußtseins-aufhäufung (viññāna-kkhandhā)

  • bel
    Gast
    • 1. November 2015 um 06:42
    • #224
    accinca:
    Stero:

    Das interessiert in diesem Kontext nicht.
    Wenn er also sich selbst nicht als vorhanden gesehen hat, warum sollte er "ich" sagen?


    Wenn es in "diesem Kontext" nicht interessiert, dann sollte dieser
    Kontext so klar gemacht werden das er eindeutig zu erkennen ist.
    Für mich war der Kontext jedenfalls ein anderer.


    Ooooder aber, bevor man Forderungen an Andere stellt, gibt man sich selbst erstmal n bissel Mühe - hier: verstehend zu lesen, so schwer war das "im Kontext" nämlich nicht. :lol:

  • accinca
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    • 1. November 2015 um 07:59
    • #225

    Wo wir schon über Kontext reden.
    Bei meinem letzten Satz hier:

    Zitat

    "Besonders auch beim sterben (dem Untergang von angeblichen "Ich" und "Mein") wird dem Verständigen
    auch ganz klar, das Ich und Mein nur künstlich angehäufte Dinge sind, eben die "Anhäufungen" :....

    soll hier sicherheitshalber und Kontext mäßig noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen sein,
    daß mit dem Ausdruck "dem Verständigen" keine geheime Person gemeint war. Der Begriff
    "dem Verständigen" ist hier nur eine Bezeichnung für die Qualität der beurteilenden Geistfunktionen
    und steht nicht für ein geheimes er, ich oder mein.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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