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Reines Beobachten nach Nyanaponika

  • mukti
  • 9. Oktober 2015 um 09:19
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 20. Oktober 2015 um 23:16
    • #126
    mukti:
    accinca:


    Sehe ich auch so, denn nach der Lehre des Buddha gibt es kein Ende des Leides ohne Kāyagatāsati.


    Weil Anhaftung an den Körper halt zwangsläufig mit Leid verbunden ist. Aber sind alle Anhaftungen dann beendet? Anhaftung an Gedanken und Emotionen etwa. Man kann ja realisieren nicht der Körper zu sein, und denken man wäre der Geist der im Körper wohnt.


    Kāya ist keineswegs das selbe wie Rūpa.
    Zwar ist Rūpa auch Kāya aber Kāya nicht notwendig Rūpa.
    So ist z.B. nama-kāya nicht rupa und sakkāyaditthi ist auch kein Rūpa.
    Genau wie nāmakāya kein Rupa ist im Gegensatz zu rūpakāya.
    Es ergibt ein falsches, eingeschränktes Verständnis der Lehre zu
    glauben Kāyagatāsati sei nur auf rūpa bezogen.

  • Karma Pema
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    • 21. Oktober 2015 um 02:36
    • #127
    mukti:
    Karma Pema:


    Du beginnst deine Worte mit Ultraviolett und endest mit Rot.

    Zum Beispiel, wenn du mir den Rat gibst Gewahrsein zu entwickeln, ist das ein weiser Rat. Wenn du aber sagst vergiss mal den Theravada und Palikanon und entwickle Rigpa durch Dzogchen, ist das kein weiser Rat für mich.

    Nun musste ich ein wenig überlegen was ich sagen wollte.
    Aber ich wollte nicht sagen, dass du den Theravada beiseite lassen sollst, um Rigpa durch Dzogchen zu entwickeln.
    Aber wenn mal ein Sutra schwer zu verstehen ist, kann einem die Betrachtungsweise einer anderen Lehrtradition manchmal einen anderen Blick darauf eröffnen.

    hm

  • mukti
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    • 21. Oktober 2015 um 09:32
    • #128
    accinca:
    mukti:


    Weil Anhaftung an den Körper halt zwangsläufig mit Leid verbunden ist. Aber sind alle Anhaftungen dann beendet? Anhaftung an Gedanken und Emotionen etwa. Man kann ja realisieren nicht der Körper zu sein, und denken man wäre der Geist der im Körper wohnt.


    Kāya ist keineswegs das selbe wie Rūpa.
    Zwar ist Rūpa auch Kāya aber Kāya nicht notwendig Rūpa.
    So ist z.B. nama-kāya nicht rupa und sakkāyaditthi ist auch kein Rūpa.
    Genau wie nāmakāya kein Rupa ist im Gegensatz zu rūpakāya.
    Es ergibt ein falsches, eingeschränktes Verständnis der Lehre zu
    glauben Kāyagatāsati sei nur auf rūpa bezogen.

    Alles anzeigen

    Hm, demnach bezieht wohl das Kāyagatāsati Sutta die Achtsamkeit auf den Geist mit ein, ohne separat auf die übrigen drei Grundlagen einzugehen, wie es im Satipatthana Sutta der Fall ist.

    Mit Metta, mukti.


  • blue_aprico
    Gast
    • 21. Oktober 2015 um 09:37
    • #129

    mukti:

    Zitat

    Und wie findet diese Einführung in Rigpa statt in dieser Rime Bewegung?

    Die Frage wurde ja nicht beantwortet, schätze es ist von sowas wie "Übertragung" die Rede, auch so ne mysteriöse Angelegenheit, die sich kaum in Worte fassen lässt. Aber wenn Karma Pema "Einführung" - `Bloßes Gewahrsein`- Rigpa- "übertragen" bekommen hat, weiß ich zwar nicht, aber würde trotz dem mal nachhaken, man kann ja nie wissen, vielleicht können wir uns ne Scheibe abschneiden... ? :)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (21. Oktober 2015 um 09:42)

  • mukti
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    • 21. Oktober 2015 um 09:37
    • #130
    Karma Pema:


    Aber ich wollte nicht sagen, dass du den Theravada beiseite lassen sollst, um Rigpa durch Dzogchen zu entwickeln.
    Aber wenn mal ein Sutra schwer zu verstehen ist, kann einem die Betrachtungsweise einer anderen Lehrtradition manchmal einen anderen Blick darauf eröffnen.

    hm

    Das mag sein, bislang habe ich es vorgezogen die Lösung eines schwer zu verstehenden Sutta in der Tradition zu suchen in der es steht. Und das läuft so gut, dass kein Bedürfnis nach der Betrachtungsweise einer anderen Lehrtradition besteht. Aber wer weiß was die Zukunft bringt.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 21. Oktober 2015 um 09:51
    • #131
    blue_aprico:

    mukti:

    Zitat

    Und wie findet diese Einführung in Rigpa statt in dieser Rime Bewegung?

    Die Frage wurde ja nicht beantwortet, schätze es ist von sowas wie "Übertragung" die Rede, auch so ne mysteriöse Angelegenheit, die sich kaum in Worte fassen lässt. Aber wenn Karma Pema "Einführung" - `Bloßes Gewahrsein` bekommen hat, das kennt, da würde ich direkt noch mal nachhaken. ;)

    Karma Pema hat die Frage nur damit beantwortet, dass es sich um eine Einführung in der Dzogchen Tradition handelt. Mein Interesse was dort gelehrt wird hält sich in Grenzen, weil mit Palikanon und Theravada ohnehin so viel vorliegt, dass mein Leben nicht ausreichen wird das zu verwirklichen.
    "Übertragungen" mögen einen Sinn haben, dass sie einem was ersparen oder eine Abkürzung wären, glaube ich nicht. Inspirationen von anderen sind ja sehr wertvoll, aber man muss letztlich selber an sich arbeiten.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 21. Oktober 2015 um 10:59
    • #132
    mukti:

    Hm, demnach bezieht wohl das Kāyagatāsati Sutta die Achtsamkeit auf den Geist mit ein, ohne separat auf die übrigen drei Grundlagen einzugehen, wie es im Satipatthana Sutta der Fall ist.


    Genau, alle Dinge sind Kāyas aber nicht alle Kāyas sind Rūpa.
    Ähnlich wie Dinge. Nicht alle Dinge sind Rūpa aber jedes Rūpa ist ein Ding.

  • mukti
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    • 21. Oktober 2015 um 11:39
    • #133
    accinca:


    Genau, alle Dinge sind Kāyas aber nicht alle Kāyas sind Rūpa.
    Ähnlich wie Dinge. Nicht alle Dinge sind Rūpa aber jedes Rūpa ist ein Ding.

    Ja, und wie verstehst du dass der Körper im Kāyagatāsati Sutta bis auf den kleinsten Teil mit Verzückung bis Gleichmut durchtränkt wird? Ich meine wie können Fingernägel oder Zähne oder Haare verzückt sein? Das sind doch Zustände des Geistes.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 21. Oktober 2015 um 14:29
    • #134
    mukti:
    accinca:


    Genau, alle Dinge sind Kāyas aber nicht alle Kāyas sind Rūpa.
    Ähnlich wie Dinge. Nicht alle Dinge sind Rūpa aber jedes Rūpa ist ein Ding.


    Ja, und wie verstehst du dass der Körper im Kāyagatāsati Sutta bis auf den kleinsten Teil mit Verzückung bis Gleichmut durchtränkt wird? Ich meine wie können Fingernägel oder Zähne oder Haare verzückt sein? Das sind doch Zustände des Geistes.


    Je, genau deswegen ist Kāya ja nicht nur Körper (rūpa)
    Das beweist ja doch genau was ich sagte.
    Hatte ich auch gerade schon erklärt.

  • nibbuti
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    • 21. Oktober 2015 um 19:23
    • #135
    Monikadie4.:

    Nibbuti,
    von Vegetieren ist hier eigentlich nicht die Rede, sondern von Achtsamkeit und Klarheit.

    Nanaponika sagt:

    Zitat

    Dieses Beobachten gilt als "rein", weil sich der Beobachter dem Objekt gegenüber rein aufnehmend verhält, ohne mit dem Gefühl, dem Willen oder Denken bewertend Stellung zu nehmen.

    wie praktizierst du Achtsamkeit, wenn du über eine befahrene Straße gehst?

    Zitat

    _()_

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • mukti
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    • 21. Oktober 2015 um 21:48
    • #136
    nibbuti:
    Monikadie4.:

    Nibbuti,
    von Vegetieren ist hier eigentlich nicht die Rede, sondern von Achtsamkeit und Klarheit.

    Nanaponika sagt:

    Zitat

    Dieses Beobachten gilt als "rein", weil sich der Beobachter dem Objekt gegenüber rein aufnehmend verhält, ohne mit dem Gefühl, dem Willen oder Denken bewertend Stellung zu nehmen.

    wie praktizierst du Achtsamkeit, wenn du über eine befahrene Straße gehst?

    Zitat

    _()_

    Sagt Nyanaponika auch:

    Zitat

    Es braucht wohl kaum besonders bemerkt zu werden, daß dieses Reine Beobachten nicht etwa für alle Lebenssituationen empfohlen werden soll, und gewiss nicht für solche, die Entscheidungen in Wort und Tat, sowie planendes Handeln erfordern. Hier ist der Platz für die Wissensklarheit, von der wir später sprechen werden. Doch gerade in Situationen, die einen aktiven Respons verlangen, kann das Reine Beobachten eine wichtige vorbereitende Funktion erfüllen, die den Entscheidungen eine größere Verlässlichkeit und den Handlungen eine größere Erfolgsaussicht verleiht.

    Das Reine Beobachten wird hier empfohlen als eine methodische Übung in dafür bestimmten kürzeren oder längeren Perioden der Freizeit; sowie zur Anwendung in jenen, auch im geschäftigen Alltag möglichen Momenten, in denen man für eine Weile, und sei es nur für eine Minute, vom Getriebe zurücktritt, oder auch vor wichtigen Entscheidungen einige Minuten der Besinnung einfügt.

    http://palikanon.com/diverses/satipatthana/satipatt_03.html

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 21. Oktober 2015 um 21:51
    • #137
    accinca:
    mukti:


    Ja, und wie verstehst du dass der Körper im Kāyagatāsati Sutta bis auf den kleinsten Teil mit Verzückung bis Gleichmut durchtränkt wird? Ich meine wie können Fingernägel oder Zähne oder Haare verzückt sein? Das sind doch Zustände des Geistes.


    Je, genau deswegen ist Kāya ja nicht nur Körper (rūpa)
    Das beweist ja doch genau was ich sagte.
    Hatte ich auch gerade schon erklärt.

    Weiß nicht welcher Kaya da gemeint ist. Hab' mich mit diesem Sutta auch noch nicht so befasst, vielleicht später mal.

    Mit Metta, mukti.


  • nibbuti
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    • 21. Oktober 2015 um 22:03
    • #138
    mukti:
    nibbuti:

    Nanaponika sagt:


    wie praktizierst du Achtsamkeit, wenn du über eine befahrene Straße gehst?

    Sagt Nyanaponika auch:

    Zitat

    Es braucht wohl kaum besonders bemerkt zu werden, daß dieses Reine Beobachten nicht etwa für alle Lebenssituationen empfohlen werden soll, und gewiss nicht für solche, die Entscheidungen in Wort und Tat, sowie planendes Handeln erfordern. Hier ist der Platz für die Wissensklarheit, von der wir später sprechen werden. Doch gerade in Situationen, die einen aktiven Respons verlangen, kann das Reine Beobachten eine wichtige vorbereitende Funktion erfüllen, die den Entscheidungen eine größere Verlässlichkeit und den Handlungen eine größere Erfolgsaussicht verleiht.

    Das Reine Beobachten wird hier empfohlen als eine methodische Übung in dafür bestimmten kürzeren oder längeren Perioden der Freizeit; sowie zur Anwendung in jenen, auch im geschäftigen Alltag möglichen Momenten, in denen man für eine Weile, und sei es nur für eine Minute, vom Getriebe zurücktritt, oder auch vor wichtigen Entscheidungen einige Minuten der Besinnung einfügt.

    http://palikanon.com/diverses/satipatthana/satipatt_03.html

    Alles anzeigen


    danke mukti

    sicher hat Nanaponika 'reines Beobachten' gut erklärt und welche Vorteile es hat ausreichend dargelegt

    aber es beantwortet die (an Monika gerichtete) Frage nicht

    Liebe Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • mukti
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    • 21. Oktober 2015 um 22:06
    • #139
    nibbuti:


    danke mukti

    sicher hat Nanaponika 'reines Beobachten' gut erklärt und welche Vorteile es hat ausreichend dargelegt

    aber es beantwortet die (an Monika gerichtete) Frage nicht

    Liebe Grüße

    Bittesehr, dann wird Monika die Frage ja vielleicht beantworten.

    Liebe Grüße auch

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 21. Oktober 2015 um 22:39
    • #140
    mukti:

    Weiß nicht welcher Kaya da gemeint ist.
    Hab' mich mit diesem Sutta auch noch nicht so befasst, vielleicht später mal.


    Ich bin jetzt auch zu dem Schluß gekommen das ich dieses "reine" Beobachten
    nach Nyanaponika bei weitem überschätzt habe. Als Nachfolger der Lehre des
    Buddha wird man sich aber mehr im heilsamen Beobachten üben
    als in einen "bloßen unbewertetes Beobachten". Was aber nicht bedeutet,
    das man sich nicht, je nach Übungsobjekt, um rechtes Beobachten bemüht.
    Handelt es sich, zum Beispiel um eine Beobachtung des atmenden Körpers,
    so wird man bei aufmerksamer Beobachtung jedes Abweichen vom Übungsobjekt
    bemerken um den Geist wieder auf das Übungsobjekt zurück holen zu können.

    "Ein- und Ausatmung, ihr Mönche, beobachtend geübt und gepflegt, läßt hohen
    Lohn erlangen, hohe Förderung. Ein- und Ausatmungen, ihr Mönche, beobachtend
    geübt und gepflegt, lassen die vier Pfeiler der Achtsamkeit zustande kommen.
    Die vier Pfeiler der Achtsamkeit, bedachtsam geübt und gepflegt, lassen die sieben
    Erweckungen zustande kommen.
    Die sieben Erweckungen, bedachtsam geübt und gepflegt,lassen die wissende
    Erlösung zustande kommen." (M 118)

  • Stero
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    • 21. Oktober 2015 um 23:31
    • #141
    Zitat

    Reines Beobachten ist das klare, unabgelenkte Beobachten dessen, was im Augenblick der jeweils gegenwärtigen Erfahrung (einer äußeren oder inneren) wirklich vor sich geht. Es ist die unmittelbare Anschauung, der eigenen körperlichen und geistigen Daseinsvorgänge, soweit sie in den Spiegel der Aufmerksamkeit fallen. Dieses Beobachten gilt als "rein", weil sich der Beobachter dem Objekt gegenüber rein aufnehmend verhält, ohne mit dem Gefühl, dem Willen oder Denken bewertend Stellung zu nehmen. Es sind die reinen Tatsachen die hier zu Wort kommen sollen. ... Eine so gewonnene innere Freiheit dem Objekt gegenüber wird durch Einübung allmählich zu einer vertrauten Geisteshaltung, die leicht verfügbar ist, wenn sie benötigt wird. ...


    Mir stellt sich die Frage, ob das "reine Beobachten" auch wieder abschaltbar ist, wenn es mal eingeübt wurde, weil es natürlich unwahrscheinlich bequem ist und dem solipsistischen Dasein sehr schmeichelt, wenn man in "brenzligen" Alltagssituationen erst gar nicht mehr den Impuls zur Zivilcourage und entsprechend empörtem couragierten Einschreiten verspürt. Schöne neue buddhistische Welt? ;)

  • blue_aprico
    Gast
    • 22. Oktober 2015 um 00:10
    • #142
    Zitat

    Mir stellt sich die Frage, ob das "reine Beobachten" auch wieder abschaltbar ist,

    Warum denn ? Das ist der buddhistische Weg, jener der `Vergegenwärtigung` als Pfeiler wählt, jener der Form zurückweist und um meditative Klärung bestrebt ist, der nach Innen gerichtet ist. Selbstverständlich geht dieser Weg abseits den eingetrampelten Pfaden-mit ungewissem Ausgang. Und ja, Empören tut man sich immer weniger, schließlich gar nicht mehr. Es gibt andere Lösungsmöglichkeiten; selbst Leute in der Politik versuchen sie schließlich, nur sind das "leise Stimmen", die kaum wahrgenommen werden. Das bedeutet offensichtlich, dass derjenige der das größte gefühlige Gewese macht in der Welt gehört und gesehen wird, aber die Dinge nehmen so oder so ihren Lauf, mal besser, mal schlechter. Sich darum recht zu (be)kümmern ist kein "spiritueller Pfad", der kümmert sich zum Wohle aller Wesen, nicht um der eigenen Interessen wegen.


    Grüße
    Blue_

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. Oktober 2015 um 00:25)

  • Stero
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    • 22. Oktober 2015 um 00:21
    • #143
    blue_aprico:
    Zitat

    Mir stellt sich die Frage, ob das "reine Beobachten" auch wieder abschaltbar ist,

    Warum denn ? Das ist der buddhistische Weg, ...


    Alles klar :D

  • blue_aprico
    Gast
    • 22. Oktober 2015 um 00:30
    • #144
    Stero:


    Alles klar :D

    Nicht ?! Klar, da gibt es noch die sg. "engagierten Buddhisten", nur möchte ich freilich fragen, ob die "nutzbar allen Wesen sind" ? Denn "Alle Wesen" bedeutet im Dharma freilich allen ( ohne Zahl ) Wesen im Daseinskreislauf.


    Grüße
    Blue_

  • Stero
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    • 22. Oktober 2015 um 00:36
    • #145
    blue_aprico:
    Stero:


    Alles klar :D

    Nicht ?! Klar, da gibt es noch ...


    Was es auch immer für dich noch geben mag. Für mich ist alles klar :D

  • blue_aprico
    Gast
    • 22. Oktober 2015 um 00:40
    • #146
    mukti:

    Karma Pema hat die Frage nur damit beantwortet, dass es sich um eine Einführung in der Dzogchen Tradition handelt. Mein Interesse was dort gelehrt wird hält sich in Grenzen, weil mit Palikanon und Theravada ohnehin so viel vorliegt, dass mein Leben nicht ausreichen wird das zu verwirklichen.
    "Übertragungen" mögen einen Sinn haben, dass sie einem was ersparen oder eine Abkürzung wären, glaube ich nicht...


    Das glaubst du zu recht nicht. Aber eine Sache möchte ich sagen. Deine Achtsamkeit ist doch gut "entwickelt" ( entfaltet ), sonst wärst du dir nicht so klar hinsichtlich der Sutren, der Praxis. Aber sie umzulenken auf das Wesentliche, was hindert Dich ? Eine Vorstellung ? Es ist nicht möglich per Studium und Merken den Pfad zu erlangen.


    Grüße
    Blue_

  • blue_aprico
    Gast
    • 22. Oktober 2015 um 00:42
    • #147

    stero:

    Zitat

    Für mich ist alles klar

    Das glaub ich kaum. Aber falls du ein kleiner Buddha sein solltest, lass es mich wissen. Gerne folge ich deiner Spur.


    Grüße
    Blue_

  • Stero
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    • 22. Oktober 2015 um 00:46
    • #148
    blue_aprico:

    stero:

    Zitat

    Für mich ist alles klar

    Das glaub ich kaum. Aber falls du ein kleiner Buddha sein solltest, lass es mich wissen. Gerne folge ich deiner Spur.


    Aber bitte in genügend Abstand. Denn sollte ich mitbekommen, dass mir jemand folgt, dann kann ich ziemlich patzig werden *g

  • blue_aprico
    Gast
    • 22. Oktober 2015 um 00:59
    • #149

    Dann mach nicht so nen Wind. Folgt dir auch garantiert keiner, denn wer folgt schon ernsthaften Eremiten ?


    Grüße
    Blue_

  • Stero
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    • 22. Oktober 2015 um 01:01
    • #150
    blue_aprico:

    Dann mach nicht so nen Wind.


    Stellt sich die Frage wer oder was hier Wind macht. *g

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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