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  1. Buddhaland Forum
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Konzentrationsmeditation, Pause zwischen Aus- und Einatmung

  • Same
  • 14. Februar 2015 um 13:13
  • Zum letzten Beitrag
  • berndschneider
    Gast
    • 16. Februar 2015 um 12:34
    • #26
    Zitat

    Ich möchte zur Zeit ausschließlich Samatha machen!

    Schön, dann sage ich, dass ich diese Trennung für unsinnig halte. Mit anderen Worten, was du willst, geht meines Erachtens gar nicht.

    Samatha und Vipassana sind beide Samadhi, also Sammlung. Das eine existiert nicht ohne das andere. Bei Samatha wie Vipassana geht es defintionsgemäß darum, dass man sich nicht durch dies und das (Gedanken, Leidenschaften, Vergänglichkeit, Elend usf.) erschüttern lässt. Die Trennung in verschiedene Übungsmehtoden ist künstlich.

    Und im Palikanon wird das in Bezug auf jhana auch so genannt: samatha-vipassanā-yuga-naddhā.

    Zitat

    Warum schreibst Du solch boshaften Vermutungen?

    Weil ich von "Integrated" Daniel erwarten würde, dass er das Obige rafft.

    Zitat

    Ich kann nur sagen, dass ich Ansätze davon bisher auch so erleben konnte.

    Das glaube ich dir gerne, allerdings prophezeie ich, dass du "Klarblick" (vipassana) nur "stufenlos" gemeinsam mit "Gemütsruhe" (samatha) erfahren wirst, und zwar ohne diese danach noch irgendwie unterscheiden zu wollen. Ergo behaupte ich, ja, dass ich es besser weiß, und dass diejenigen, die etwas anderes lehren, dort nicht angekommen sind.

    Wieso sollte ich etwas behaupten, was ich nicht aus eigener Erfahrung bestätigen kann? Und wie ich es sehe, steht das ebenso im Palikanon (siehe oben), es kommt nur darauf an, wie man ihn liest.

  • Same
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    14. Februar 2015
    • 16. Februar 2015 um 12:55
    • #27
    Zitat

    Weil ich von "Integrated" Daniel erwarten würde, dass er das Obige rafft.


    Schwierig mit dir zu diskutieren. Soll ich wieder zwischen den Zeilen lesen. Nichtssagendes totschlag Argument.

    Hast Du sein Buch: "Mastering the Core Teachings of the Buddha" gelesen?
    Sein ganzes Buch basiert auf den Stufen. Und zwar nicht so lala sondern ganz konkret. Und er redet nicht mystisch daher sondern meint es ganz genau so.
    Falls Du das Buch nicht gelesen haben solltest würde ich Dich bitten mit dem rumtrollen aufzuhören und Personen antworten zu lassen, die mir bei meinem Anliegen weiterhelfen wollen.


    Ich zitiere aus Anapanasati, Die sanfte Heilung der Spirituellen Krankheit; von Buddhadasa Bhikkhu

    Zitat


    [...]
    Wenn alle diese jhana-Faktoren vorhanden sind, haben wir erfolgreich die rechte oder vollkommene Sammlung erlangt. Allerdings erst, so merkwürdig das klingen mag, den ersten Grad der vollkommenen Sammlung[...]

    [...]Still und steif wie ein Holzblock zu sitzen, ist lediglich eine Übung in höheren als den gewöhnlichen Ebenen von samadhi. Die tieferen Sammlungszustände des zweiten, dritten und vierten jhana bis hin zu dem Punkt, an dem der Körper nicht mehr atmet, sind nur Konzentrationsübungen. Andererseits hat man natürlich, wenn man imstande ist diese hohen Ebenen der Sammlung zu erreichen, mit den niedrigeren Ebenen keine Probleme mehr.[...]


    Was ist für dich samatha und was vipassana?

    So wie ich es verstehe erlernte der Buddha samatha, welches es schon im Hinduismus so gab und sein spezifischer Beitrag für den Weg war vipassana. Das heißt die Einsicht in die 3 Daseinsmerkmale.

    Einmal editiert, zuletzt von Same (16. Februar 2015 um 13:23)

  • berndschneider
    Gast
    • 16. Februar 2015 um 13:10
    • #28
    Zitat

    bis hin zu dem Punkt, an dem der Körper nicht mehr atmet

    Sondern wer oder was? Ich kann nur hoffen, dass hier jemand Buddhadasa falsch verstanden und übersetzt hat.

    Was er in deinem Zitat sagt, ist mit anderen Worten:

    1) Die jhana dienen nur einer Vorstufe ("erster Grad") des vollständigen Samadhi.
    2) Die Fähigkeit zu starker Konzentration erleichtert die weniger starke Konzentration (logisch).

    Dem kann ich nicht widersprechen. Das bedeutet schlichtweg, dass man mit den jhana nicht weit genug kommt ("nur Konzentrationsübungen"). Da macht er einem nix vor.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 16. Februar 2015 um 13:20
    • #29
    berndschneider:

    ich nehme andauernd keine Atmung wahr. Die Atmung kümmert sich um sich selbst. Das beste Beispiel ist der Schlaf.

    Das ist dann aber keine Meditation mehr.
    Das achtsame Beobachten des Atems ist normalerweise ein Meditationsobjekt.

    Same:

    Da ist keine Gedanke Pause.

    Es gibt eine berühmte Debatte im tibetischen Buddhismus zwischen zwei Gelehrten: Der eine war ein chinesischer Philosoph (Ha - Chan) , der andere ein indischer (Kamalashila). Der Chinesische Philosoph war der Ansicht, man müsse "Gedankenlosigkeit" in der Meditation erreichen, Kamalashila vertrat die Ansicht, es gehe nicht um Gedankenlosigkeit sondern um die rechte Verbindung zwischen Shamatha und Vipassana. Kamalashila "gewann" diese Debatte, die dazu führte, dass in Tibet die indische Philosophie des Mahayana "eingeführt" wurde (ist nur eine Kurzfassung in meinen Worten, bitte nicht auf die Goldwaage legen). Die Begründung von Kamalashila erscheint mir logisch. Man kann sie nachlesen in dem Buch: "Einführung in die Leerheit" von Guy Newton.

  • Same
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    • 16. Februar 2015 um 13:36
    • #30
    Sherab Yönten:


    Es gibt eine berühmte Debatte im tibetischen Buddhismus zwischen zwei Gelehrten: Der eine war ein chinesischer Philosoph (Ha - Chan) , der andere ein indischer (Kamalashila). Der Chinesische Philosoph war der Ansicht, man müsse "Gedankenlosigkeit" in der Meditation erreichen, Kamalashila vertrat die Ansicht, es gehe nicht um Gedankenlosigkeit sondern um die rechte Verbindung zwischen Shamatha und Vipassana. Kamalashila "gewann" diese Debatte, die dazu führte, dass in Tibet die indische Philosophie des Mahayana "eingeführt" wurde (ist nur eine Kurzfassung in meinen Worten, bitte nicht auf die Goldwaage legen). Die Begründung von Kamalashila erscheint mir logisch. Man kann sie nachlesen in dem Buch: "Einführung in die Leerheit" von Guy Newton.

    Danke für den Anreiz. Ich werde mir das einmal Durchlesen.

    Mir geht es zur Zeit halt gerade nicht um Vipassana. Sondern einzig und alleine darum die von verschiedenen Autoren beschriebenen Stufen der Versenkung zu meistern.

    Einmal editiert, zuletzt von Same (16. Februar 2015 um 13:41)

  • Jojo
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    • 16. Februar 2015 um 13:40
    • #31
    Same:

    So wie ich es verstehe wird zwischen Samatha und Vipassana unterschieden.

    Ingram und andere sagen, dass die Verfestigung bei Samatha künstlich ist . Und bei großer Vertiefung zu den Jhanas führt.
    Einem künstlichen Kostrukt des Geistes. Ein Hilfsmittel oder eventuell irgendwann auch Hindernis für Vipassana.

    Ich möchte zur Zeit ausschließlich Samatha machen!


    Sorry, dass ich dazwischen funke. Ich hoffe, du hast Ingrams Buch nicht in der deutschen Version gelesen. Wenn, dann die englische. Und lohnt es sich, im Kopf zu behalten, dass er selbst das nicht absolut setzt, obwohl es großen Spass macht, sein Gepolter zu lesen.

    Ich möchte berndschneider recht geben. Die Trennung Shamata und Vipassana ist künstlich. Und dass du in 100 Stunden (? habe deine Zeitangaben nicht ganz nachvollziehen können) alle Stufen, die Ingram (aus dem Theravada) zitiert, durchlaufen hast, finde ich erstaunlich. Aber egal; es gibt ja Naturbegabungen. Ich gehöre leider nicht dazu.

    Die klassische Empfehlung, wenn du Nichts spürst, auf das du dich konzentrieren kannst, lautet, mit dem Nichts zu sitzen. Denn dann ist deine Wahrnehmung an diesem Punkt noch nicht fein genug, um festzustellen, woraus sich dieses - dir so scheinende - Nichts zusammensetzt.

    Wenn dir das zu langweilig ist, oder wenn du Angst hast, dabei nicht weiter zu kommen, kannst du diese Gedanken von Angst und Gier zum Objekt machen.

    Eine andere Empfehlung wäre, den engen Fokus auf die Nasenflügel aufzulösen und den gesamten Körper in den Fokus zu nehmen. Wie Daniel Ingram sagt, dabei immer auf der Ebene der physischen Empfindung (on a sensate level) bleiben.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 16. Februar 2015 um 13:56
    • #32
    Same:

    Sondern einzig und alleine darum die von verschiedenen Autoren beschriebenen Stufen der Versenkung zu meistern.

    Das ist ja auch o.k. Nur ist das eben etwas anderes als Gedankenlosigkeit, siehe zum Beispiel auch Alan Wallace "Die Achtsamkeitsrevolution" - hier werden die 10 Stufen bis hin zu Shamatha sehr schön beschrieben.

    Den folgenden Beitrag stelle ich immer wieder gerne ein. Wallace beschreibt sehr gut die verschiedenen Stufen der Achtsamkeit. Es ist normal wenn man mit der Stufe 1 beginnt.

    1. Nach innen gerichtete Achtsamkeit
    2. Stetig gerichtete Achtsamkeit
    3. Wieder zurück gerichtete Achtsamkeit
    4. Zunehmend gerichtete Achtsamkeit
    5. Gezähmte Achtsamkeit
    6. Beruhigte Achtsamkeit
    7. Vollständig beruhigte Achtsamkeit
    8. Einsgerichtete Achtsamkeit
    9. Ins Gleichgewicht versetzte Achtsamkeit
    10. Shamatha

    Zu 1)

    Was erreicht ist: Man vermag die Achtsamkeit auf das gewählte Objekt zu richten.
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Die Anweisungen erlernen
    Welche Probleme bleiben: Keine Kontinuität der Achtsamkeit auf das Objekt
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Grobe Erregung
    Art des mentalen Engagements: Fokussiert
    Qualität der Erfahrung: Bewegung
    Unfreiwillige Gedanken: Der Fluss unfreiwilliger Gedanken gleicht einem tosenden Wasserfall

    Zu 2)

    Was erreicht ist: Kontinuierliche Achtsamkeit auf das gewählte Objekt bis zu einer Minute
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Die Praxis überdenken
    Welche Probleme bleiben: Die Achtsamkeit ruht zumeist nicht auf dem Objekt
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Grobe Erregung
    Art des mentalen Engagements: Fokussiert
    Qualität der Erfahrung: Bewegung
    Unfreiwillige Gedanken: Der Fluss unfreiwilliger Gedanken gleicht einem tosenden Wasserfall

    Zu 3)

    Was erreicht ist: Schnelles Wiederherstellen der abgelenkten Achtsamkeit
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Achtsamkeit
    Welche Probleme bleiben: Das Objekt wird immer noch kurzzeitig völlig vergessen
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Grobe Erregung
    Art des mentalen Engagements: Unterbrochen
    Qualität der Erfahrung: Bewegung
    Unfreiwillige Gedanken: Der Fluss unfreiwilliger Gedanken gleicht einem tosenden Wasserfall

    Zu 4)

    Was erreicht ist: Man vergißt das gewählte Objekt nicht mehr vollkommen
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Achtsamkeit, nun sehr stark
    Welche Probleme bleiben: Ein gewisses Maß an Selbstzufriedenheit bzgl. Samadhi
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Grobe Laschheit und mittlere Erregung
    Art des mentalen Engagements: Unterbrochen
    Qualität der Erfahrung: Erlangung
    Unfreiwillige Gedanken: Unfreiwillige Gedanken gleichen einem rasch duch eine Felsenschlucht strömenden Fluss

    Zu 5)

    Was erreicht ist: Man bezieht Befriedigung aus dem Samadhi
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Selbstbeobachtung
    Welche Probleme bleiben: Ein gewisser Widerstand gegen Samadhi
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: mittlere Laschheit und mittlere Erregung
    Art des mentalen Engagements: Unterbrochen
    Qualität der Erfahrung: Erlangung
    Unfreiwillige Gedanken: Unfreiwillige Gedanken gleichen einem rasch duch eine Felsenschlucht strömenden Fluss

    Zu 6)

    Was erreicht ist: Kein Widerstand mehr gegen das Achtsamkeitstraining
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Selbstbeobachtung
    Welche Probleme bleiben: Begierde, Depression, Lethargie und Schläfrigkeit
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Mittlere Laschheit und subtile Erregung
    Art des mentalen Engagements: Unterbrochen
    Qualität der Erfahrung: Erlangung
    Unfreiwillige Gedanken: Unfreiwillige Gedanken gleichen einem gemächlich duch ein Tal fließenden Fluss

    Zu 7)

    Was erreicht ist: Befriedigung von Anhaftung, Melancholie und Lethargie
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Enthusiasmus
    Welche Probleme bleiben: Subtile Unausgewogenheiten der Achtsamkeit, werden rasch behoben
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Subtile Laschheit und Erregung
    Art des mentalen Engagements: Unterbrochen
    Qualität der Erfahrung: Vertrautheit
    Unfreiwillige Gedanken: Der begrifflich denkende Geist ist still wie ein von Wellen unbewegter Ozean

    Zu 8

    Was erreicht ist: Samadhi ist, ohne Erregung oder Sinken, lange anhaltend
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Enthusiuasmus
    Welche Probleme bleiben: Das Abwenden von Erregung und Sinken erfordert immer noch Anstrengung
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Latente Impulse zu subtiler Erregung und Laschheit
    Art des mentalen Engagements: Ununterbrochen
    Qualität der Erfahrung: Stille Unbewegtheit
    Unfreiwillige Gedanken: Der begrifflich denkende Geist ist still und unbewegt wie der Berg Meru, der König der Berge

    Zu 9)

    Was erreicht ist: Makelloser Samadhi
    Die Kraft durch die das erreicht wird: Vertrautheit
    Welche Probleme bleiben: Unausgewogenheiten der Achtsamkeit können künftig wiederkehren
    Unausgewogenheit der Achtsamkeit: Die Ursachen für diese Unausgewogenheiten sind noch latent vorhanden
    Art des mentalen Engagements: Mühelos
    Qualität der Erfahrung: Vervollkommung
    Unfreiwillige Gedanken: Der begrifflich denkende Geist ist still und unbewegt wie der Berg Meru, der König der Berge

    Die Erregungszustände werden von Wallace wie folgt definiert:

    Grobe Erregung: Die Achtsamkeit löst sich vollkommen vom meditativen Gegenstand
    Mittlere Erregung: Unfreiwillige Gedanken stehen im Mittelpunkt der Achtsamkeit, während der meditative Gegenstand an den Rand versetzt ist.
    Subtile Erregung: Der meditative Gegenstand verbleibt im Mittelpunkt der Achtsamkeit, aber unfreiwillige Gedanken tauchen an ihrem Rande auf

    Die Definition der Laschheitszustände:

    Grobe Laschheit: Die Achtsamkeit löst sich weitgehend vom Objekt aufgrund unzureichender Wachheit und Frische.
    Mittlere Laschheit: Das Objekt erscheint, aber nicht sehr scharf und deutlich
    Subtile Laschheit: Das Objekt erscheint scharf und deutlich, aber die Achtsamkeit ist ein bißchen schlaff."

    Zitiert aus "Die Achtsamkeitsrevolution" von B. Alan Wallace.

    Anmerkung:
    Ab Stufe 6 wären die Zustände nur noch im Rahmen eines längeren Retreats zu realisieren.

    Je nach Erregungs - oder Laschheitszustand pendel ich zwischen den verschiedenen Stufen hin und her. Mal klappt es sehr gut, mal weniger gut. :)
    Liebe Grüße

  • Same
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    • 16. Februar 2015 um 16:21
    • #33
    Jojo:


    Sorry, dass ich dazwischen funke. Ich hoffe, du hast Ingrams Buch nicht in der deutschen Version gelesen. Wenn, dann die englische. Und lohnt es sich, im Kopf zu behalten, dass er selbst das nicht absolut setzt, obwohl es großen Spass macht, sein Gepolter zu lesen.

    Ich habe es erst auf englisch und danach noch einmal in deutsch gelesen. Ich zitiere einmal einen ganz kurzen Abschnitt aus der englischen Ausgabe Seite 245:

    Zitat

    [...]That said, there may be times when one simply doesnt`t want to make progress[...]lots of indulgence in concentration states can help one stay until one is ready to move onward.[...]

  • RolfGe
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    • 16. Februar 2015 um 16:22
    • #34

    Hallo Same

    Zitat

    Letztes Wochenende so einen tiefen Frieden gefunden und nun finde ich den Weg nicht mehr

    Was ich immer wieder gehört/ gelesen habe (ich würde es auch persönlich so sehen) ist, es wird empfohlen nicht ! danach
    zu suchen diese Erfahrung erneut zu finden. Das behindert den Fortgang der Entwicklung. Einfach weiterhin meditieren ohne danach zu
    trachten ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

    Dein Ziel hat auch viel mit "Loslassen" zu tun, nicht mit dem Willen/ dem Ego, etwas zu erreichen.

    Mein Eindruck ist, du machst dir zu viel Druck/ hast einen hohen Anspruch. Man kann auch zu verkrampft werden beim meditieren.

    Im Übrigen finde ich es erstaunlich wie aus einer einfachen Frage nach dem Handhaben des Meditationsfocus eine so ausartende Diskussion
    werden kann. So schwierig ist es doch nicht, mal beim Thema (des Fragestellers) zu bleiben ohne sofort zu versuchen die eigene Ansicht
    ins Spiel zu bringen.
    Nicht jeder möchte in die Zen-Ecke geschoben werden. Und jeder möchte da abgeholt werden wo er gerade steht. .. :roll:

    LG Rolf

  • Same
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    • 16. Februar 2015 um 16:39
    • #35
    RolfGe:


    Was ich immer wieder gehört/ gelesen habe (ich würde es auch persönlich so sehen) ist, es wird empfohlen nicht ! danach
    zu suchen diese Erfahrung erneut zu finden. Das behindert den Fortgang der Entwicklung. Einfach weiterhin meditieren ohne danach zu
    trachten ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

    Dein Ziel hat auch viel mit "Loslassen" zu tun, nicht mit dem Willen/ dem Ego, etwas zu erreichen.

    Erneut danke für Deine netten Worte.

    Es war halt erst das Zweite mal, dass dies geschah.
    Die folgenden Tage habe ich genau dies feststellen können, dass das Wollen ein Hindernis ist. Konnte es wieder ablegen, bin aber nicht so tief gekommen wie es am Wochenende der Fall war.
    Hatte gehofft noch mehr Hindernisse durchs Lesen und Fragen zu vermeiden. Naja selber rausfinden hat ja auch etwas für sich.

    Es scheint mir ein schmaler Grad zwischen Loslassen und Engagment zu sein.

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 16. Februar 2015 um 16:42
    • #36

    Hallo Same,

    2 moderne Theravada-Lehrer, die viel wert auf Samatha legen sind Pa Auk Sayadaw und Ajahn Brahm(vamso). Gerade von Ajahn Brahm gibt es viele Youtube-Videos in denen er auch über Meditation spricht. Über Pa Auk Sayadaws Meditationsanweisungen haben auf Englisch Shaila Catherine als auch Stephen Snyder und Tina Rasmussen geschrieben. Vielleicht findest du dort ja etwas, was dir weiterhilft.

    Die Ratschläge, was man in deiner Situation machen soll, sind unter den modernen Meditationslehrern in der Theravada-Tradition vielfältig. Es bringt aber nichts, alle Ratschläge auszuprobieren. Ji'un gibt immer wieder den guten Ratschlag, geh' in eine Gemeinschaft, meditiere mit ihnen und frage den Lehrer. Oder wenn du dies nicht magst, dann schaue, ob einer der im Internet verfügbaren oder in Buchform publizierten Lehrer dir sympatisch ist. Und praktiziere eine zeitlang anhand ihrer Anweisungen. Oben hast du 2 Empfehlungen von mir.

    Same:

    bin aber nicht so tief gekommen wie es am Wochenende der Fall war

    Was nur zeigt, dass auch das Bewusstsein vergänglich ist. Mal geht es hoch, mal runter, mal tief, mal flach.

    Gruß
    Florian

  • Same
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    14. Februar 2015
    • 16. Februar 2015 um 18:26
    • #37

    Lieber Florian,

    vielen Dank. Werde mich in "Practicing the Jhanas, Traditional Concentration Meditation as Presented by the Venerable Pa Auk Sayadaw" einlesen.

    Wenn ich aus eigener Erfahrung berichten kann werde ich dies gerne später hier posten.

    LG

  • keks
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    • 16. Februar 2015 um 19:26
    • #38

    8. ist vergleichbar mit Nahtoderfahrung was dann wiederrum auch vertieft werden kann. Bei Nahtoderfahrung gibt es wiederrum 8 ? oder 9 ? Punkte - Tunnel, verstorbene Bekannte, Lebensrückschau, alles zu wissen noch bevor man fragte etc. Interessanterweise deckungsgleich mit Buddhas Erfahrungen. Bei geübten Praktizierenden rechnet man im Schnitt 20 Minuten pro Stufe.
    Lass dir Zeit und übereil nichts :)

    Bubu :clown::oops:

  • nibbuti
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    • 16. Februar 2015 um 19:47
    • #39
    Same:


    Mir geht es zur Zeit ... darum die von verschiedenen Autoren beschriebenen Stufen der Versenkung zu meistern.


    Hi Same

    einige jagen jahrzehntelang jhanas hinterher (und schreiben Bücher darüber), andere denken jhana ist der Teufel (makyo), oder werden auf der Suche verzweifelt, enttäuscht und „entroben“ sich, um in das Joch der Ehe einzugehen

    aber Buddhas prägnante jhana Formel ist allseits bekannt & absichtlich sehr kurz gehalten

    sie ist nur ein »Wegweiser« wie ein Verkehrsschild, nicht der Weg

    der Weg ist der Edle Achtfache Weg

    das Werkzeug ist Gleichmut (statt Verlangen nach jhana)

    Liebe Grüße

    n.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (16. Februar 2015 um 20:05)

  • Same
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    14. Februar 2015
    • 16. Februar 2015 um 20:05
    • #40
    nibbuti:


    sie ist nur ein »Wegweiser« wie ein Verkehrsschild, nicht der Weg

    Danke für den Hinweis.
    Aus persönlichen Gründen möchte ich zur Zeit erst einmal die Jhanas meistern und hoffe, dass ich anschließend wieder von Ihnen loskomme.

    Gerade eben lief es wieder sehr gut.
    Der Hund scheint das auch immer zu merken, kommt dann zu mir und fängt an meine Hände zu lecken.
    Macht die Konzentration noch ein wenig anspruchsvoller. Schaffe es aber seit ein paar Tagen diesem mit Gleichmut zu begegnen und zum Atem zurück zu kehren. Dies wiederum hat Freude in mir hervorgerufen. Wie eine Gänsehaut/kribbeln durch den ganzen Körper (pitti?).
    Wusste gar nicht, dass es auch Engelskreisläufe gibt ;)

    Danke fürs Unterstützen keks und alle Anderen

  • Same
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    • 16. Februar 2015 um 23:03
    • #41

    Perfekt. Soweit wurden alle meine Fragen beantwortet. Nochmal danke Fabian!

    Practicing the Jhanas, Traditional Concentration Meditation as Presented by the Venerable Pa Auk Sayadaw

    Ein kurzes Zitat (Kapitelüberschrift breath):
    "[...]There is some discussion as to whether the breath actually stops in the fourth jhana. We would say that the breath becomes very, very subtle and feels as if it has stopped, although we cannot explain how this is physically possible. The Venerable Pa Auk Sayadaw instructs that the breath in the fourth and succeeding jhanas does indeed stop, citing the Rahogata Sutta.[...]"

  • keks
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    • 16. Februar 2015 um 23:14
    • #42
    Same:


    Aus persönlichen Gründen möchte ich zur Zeit erst einmal die Jhanas meistern und hoffe, dass ich anschließend wieder von Ihnen loskomme.

    Das passt so. Ich halte es nach wie vor für wichtig seine eigenen Erfahrungen zu machen und zu prüfen ob es stimmt was Buddha meinte. Durch das eigene Prüfen entsteht Wissen und Erfahrung die einem keiner nehmen kann - so ensteht echte Wissenschaft :) Alles andere wäre nachgeplappere. Klar sollte man etwas nicht anhaften da alles kommt und geht und gerade die Jhanas nicht im täglichen Leben einsetzbar sind, aber es ensteht durch die eigene Erfahrung ein von niemandem unerschütterlicher Beweis.
    Was auch möglich wäre, den achtfachen Pfad zur Meditation benutzen, so nimmst du "Gegnern" den Wind aus dem Segel - du hälst dich daran :)

    Ab 4. oder 5. Jhana wirds ausserkörperlich, wenn du nach dem Atem suchst springst du vom einen ich zum anderen und bist unkonzentriert, beim Körper findest ihn da nicht mehr, lern damit umzugehen - dein Bewusstsein braucht keinen Atem.

    Bubu :clown::oops:

  • berndschneider
    Gast
    • 17. Februar 2015 um 04:10
    • #43

    keks:

    Zitat

    Bei Nahtoderfahrung gibt es wiederrum 8 ? oder 9 ? Punkte - Tunnel, verstorbene Bekannte, Lebensrückschau, alles zu wissen noch bevor man fragte etc. Interessanterweise deckungsgleich mit Buddhas Erfahrungen. Bei geübten Praktizierenden rechnet man im Schnitt 20 Minuten pro Stufe.

    Okay, dann gib mal die Textstelle a) von deinem Lehrer, b) aus dem Palikanon.

    Zitat

    Ab 4. oder 5. Jhana wirds ausserkörperlich, wenn du nach dem Atem suchst springst du vom einen ich zum anderen

    Ich schätze, da wirst du es erst gar nicht mit einem Textbeleg versuchen. In der medizinischen Fachsprache spricht man da von Schizophrenie. Das ist wirklich keinem zu wünschen.

  • Jojo
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    25. November 2013
    • 17. Februar 2015 um 08:32
    • #44
    Same:

    Lieber Florian,

    vielen Dank. Werde mich in "Practicing the Jhanas, Traditional Concentration Meditation as Presented by the Venerable Pa Auk Sayadaw" einlesen.

    Wenn ich aus eigener Erfahrung berichten kann werde ich dies gerne später hier posten.

    LG


    Ja, mach mal, das interessiert mich.
    Ich lese auch mal rein.

  • keks
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    18. Januar 2014
    • 17. Februar 2015 um 09:39
    • #45
    berndschneider:

    In der medizinischen Fachsprache spricht man da von Schizophrenie. Das ist wirklich keinem zu wünschen.

    Ich wache jeden morgen mit mindestens 6 kleinen Leuten im Kopf auf. Der Richter im Hintergrund, der Verteidiger, die Schlafmütze, der Regulierer, dann noch der Angeklagte, irgendwo noch der kleine Psychiater. Viele Aspekte die sich gegenseitig Unterhalten. Mensch sein heisst Schizophren zu sein. Mit nur einem einzigen "Ich" kann keiner die Welt ertragen.

    Bubu :clown::oops:

  • berndschneider
    Gast
    • 17. Februar 2015 um 10:30
    • #46

    Ich empfehle Same, weiter Buddhadasa Bhikkhu zu lesen (der schließlich auch zur Einheit von Vipassana und Samatha führt) und nichts auf die wirren Versatzstücke eines Lamas zu geben, die hier immer wieder auftauchen ("verstorbene Bekannte"), ohne dass die User den Mut hätten, ihn als Quelle zu benennen.

    Zitat

    Mit nur einem einzigen "Ich" kann keiner die Welt ertragen.

    Und Buddha sprach: "Aber ganz ohne." :lol:

  • Same
    Themenautor
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    14. Februar 2015
    • 17. Februar 2015 um 12:39
    • #47
    berndschneider:

    der schließlich auch zur Einheit von Vipassana und Samatha führt

    Danke für den Ratschlag
    aber
    entweder wir reden aneinander vorbei, oder ich weiß auch nicht?!

    Ich bezweifele nicht, dass eine 100% Trennung von Vipassana und Samatha, künstlich sein könnte.

    Dennoch unterscheidet nicht nur Ingram sondern auch z.B. Pa Auk Sayadaw definitiv zwischen diesen Beiden.

    z.B. als Zitat aus Practicing the Jhanas, Traditional Concentration Meditation as Presented by the Venerable Pa Auk Sayadaw:

    Zitat

    Attainment of the fourth jhāna provides a solid level of concentration with which to undertake the vipassanā practice. However, the Sayadaw instructed us that undertaking vipassanā with the power of all eight jhānas was most desirable in order to achieve the greatest depth and thoroughness of insight.

    Dies ist doch eindeutig.

    Übrigens die Anleitung in dem besagten Buch ist sehr detailreich. Ich werde mich nun einfach an diese halten. Allerdings wird auch gesagt, dass ziemlich sicher die günstigen Gegebenheiten eines Retreats notwendig seien, um alle Stufen zu meistern.

    LG

  • berndschneider
    Gast
    • 17. Februar 2015 um 13:05
    • #48
    Zitat

    Dennoch unterscheidet nicht nur Ingram sondern auch z.B. Pa Auk Sayadaw definitiv zwischen diesen Beiden

    Warum glaubst du eigentlich alles, was andere so verzapfen und was in Büchern steht?

    Wie du weißt, bedeutet Vipassana Klarblick. Dass Pa Auk Sayadaw - meiner Ansicht nach (dies ist wie immer vorauszusetzen) - keinen Klarblick hat, leite ich hieraus ab: Er ist einmal in der Pagode Phat Hue zu einer kostenpflichtigen Veranstaltung gewesen und hat damit den dortigen Betrieb unterstützt. Und nun schaue dir nochmal genau an, was man beim "erfolgreichen" Vipassana angeblich nicht mehr tut ...

    Ergo: Seine Methode führt nicht zum "Durchblick", weil er nicht bis zuende durchdrungen hat, dass Vipassana und Samatha eins sind. Wenn man damit ernst macht, zeigt sich das.

    Mein Rat: Um festzustellen, ob Lehrer einfach nur nachplappern oder sich ihren eigenen Brei aus dem Palikanon zubereiten, vergleiche man das angeblich zu erreichende Ziel mit ihrem tatsächlichen Leben und Handeln (und ggf. auch auf Widersprüche ihrer Lehre). Dann erübrigt sich die Lektüre vieler Werke von selbst. Es gibt eine Unmenge Lehrer, die einem etwas weißmachen wollen, was sie gar nicht selbst begriffen haben.

    Prinzipiell sollte man davon ausgehen, dass allesamt nur durch ihre eigene Brille sehen, denn sonst könnte es gar nicht diese Vielzahl von Lehren und Lehr- wie Meditationsmethoden geben. Würde "die Wahrheit" sich allen offenbart haben, müsste sie als solche eindeutig sein. Stattdessen sehen wir Vielfalt und Vieldeutigkeit. Das gilt auch für meinen eigenen Blick durch meine Brille. Bestenfalls nähern wir uns an "Wahrheit" an, und was dem einen - seiner Meinung nach - dabei geholfen hat, kann dem anderen schon wieder im Wege stehen.

  • Same
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    14. Februar 2015
    • 17. Februar 2015 um 14:02
    • #49

    1.

    berndschneider:


    Warum glaubst du eigentlich alles, was andere so verzapfen und was in Büchern steht?


    Ich glaube nicht alles was ich in Büchern lese. Sondern meine erst einmal, dass ich das Rad nicht von Grund auf neu erfinden muss. Nun habe ich in dem Buch eine klare Anleitung gefunden und werde diese nun befolgen und ihre Richtigkeit anhand der Ergebnisse bewerten.

    2.

    berndschneider:

    Wie du weißt, bedeutet Vipassana Klarblick. Dass Pa Auk Sayadaw - meiner Ansicht nach (dies ist wie immer vorauszusetzen) - keinen Klarblick hat, leite ich hieraus ab: Er ist einmal in der Pagode Phat Hue zu einer kostenpflichtigen Veranstaltung gewesen und hat damit den dortigen Betrieb unterstützt. Und nun schaue dir nochmal genau an, was man beim "erfolgreichen" Vipassana angeblich nicht mehr tut ...


    Bitte näher ausführen. Worauf willst du hinaus?
    Jesus, der von vielen als personifizierte Liebe etc. betrachtet wird hat angeblich auch erbost die Händler und Münzwechsler aus dem Tempel geworfen. ( Johannes 2, 14-16 ;Markus 11, 16) Ihn auf Grund dieser einen Handlung, für nicht weitesgehend realisiert zu halten, finde ich greift ein wenig kurz.

    3.

    berndschneider:

    Ergo: Seine Methode führt nicht zum "Durchblick", weil er nicht bis zuende durchdrungen hat, dass Vipassana und Samatha eins sind. Wenn man damit ernst macht, zeigt sich das.


    Bei wem, deiner Meinung nach, zeigt sich dies denn? In youtube Videos von Ramana Maharshi?

    4.

    berndschneider:

    Mein Rat: Um festzustellen, ob Lehrer einfach nur nachplappern oder sich ihren eigenen Brei aus dem Palikanon zubereiten, vergleiche man das angeblich zu erreichende Ziel mit ihrem tatsächlichen Leben und Handeln (und ggf. auch auf Widersprüche ihrer Lehre). Dann erübrigt sich die Lektüre vieler Werke von selbst. Es gibt eine Unmenge Lehrer, die einem etwas weißmachen wollen, was sie gar nicht selbst begriffen haben.


    Wie soll ich Jesus, Buddha etc. dahingehend überprüfen? Da sie nicht mehr leben, geht dies offensichtlich nicht. Wie gesagt, ich muss nicht das Rad neu erfinden aber serwohl für mich selber überprüfen.

    Irgendwo muss ich anfangen. Warum also nicht mit einer präzisen und klaren Anleitung?

  • berndschneider
    Gast
    • 17. Februar 2015 um 14:29
    • #50
    Zitat

    Bitte näher ausführen. Worauf willst du hinaus?

    Das führt hier ins Abseits, bitte google selbst. "Phat Hue" und "Pa Auk Sayadaw" eingeben. Der damalige Leiter der Pagode wurde wegen Missbrauch aus der Deutschen Buddhistischen Ordensgemeinschaft ausgeschlossen. Ein Mensch mit Klarblick hätte einen solchen Ort meiden müssen.

    Oder, wie du es sagst, er hätte wie Jesus den Abt aus dem Tempel vertreiben sollen. Stattdessen hat er offenbar lieber Geld genommen.

    Hier noch ein Zitat aus Buddhagosas Blog:

    Zitat

    Pa-Auk Sayadaw unterrichtet seine Schüler darin, Erinnerungen an frühere Leben zu erschließen. Hier gehen die Yogis zurück zum Geburts- und Sterbebewusstsein

    Frühere Leben? Zurück zum Sterbebewusstsein?
    Ich wünsche dir viel Erfolg, wenn du die Anleitungen eines solchen Mannes befolgen willst. In Myanmar, einer Militärdiktatur, werden diejenigen zu "Sayadaws", die sich geschickt mit den Mächtigen arrangieren. Was, wie du vielleicht weißt, im Palikanon (Vinaya) untersagt ist.

    Zitat

    Bei wem, deiner Meinung nach, zeigt sich dies denn? In youtube Videos von Ramana Maharshi?

    Bei U.G. Krishnamurti z.B.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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