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  1. Buddhaland Forum
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Bericht von der Front

  • Herzsutra
  • 26. Dezember 2014 um 22:41
  • Zum letzten Beitrag
  • Herzsutra
    Gast
    • 26. Dezember 2014 um 22:41
    • #1

    Meine Meditation mache ich ja nun schon einige Jahre..
    Anfangs war ich immer sehr unzufrieden- keine Konzentration, Gedanken kamen und gingen wie sie wollten, ich bin auf die Gedanken eingestiegen, ich hab die mir vorgegebene Zeit nicht eingehalten ect...
    Nun fällt mir aber auf, dass ich gar nicht "so schlecht bin".
    Auch wenn ich nicht täglich praktiziere, mache ich mir daraus keinen Stress. Also, ich meditiere die meisten Tage in der Woche, nicht die wenigsten.
    Mir fällt dabei auf, dass ich die Gedanken immer mehr an mir vorbei ziehen lassen kann, ich folge ihnen nicht mehr, und wenn dann bin ich schnell wieder in meiner Meditation.
    Das hat jetzt ein paar Jahre gedauert, aber ich mache Fortschritte, die ich mir anfangs nie zugetraut hätte.
    Was mir auffällt ist, dass ich ein Mitgefühl entwickle, das sehr spontan entsteht. Es kommt einfach, und ist frei von jeglichen Norm-; und Moralvorstellungen und Hintergedanken.
    Was ich auch merke ist, wann ich völlig bewusst bin, und wann nicht. Also, wenn ich in Gedanken, Wünschen oder Ablenkungen gefangen bin. Oder im Gegenteil davon, also wirklich nur Beobachter bin- oder Zeuge, so wie Osho immer gesagt hat.
    Gerade Letzteres fasziniert mich- die Bewussheit des Bewusstseins, oder das Dämmern in immer gleichen Denk-, Handlungs-, und Gewohnheitsmustern. Es fällt mir auf, wann ich in welchem Zustand bin. Wünschenswert wäre ja seinen Geist möglichst immer in Bewusstheit zu Beherrschen.
    Geht es euch ähnlich..?

  • Jojo
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    • 27. Dezember 2014 um 12:00
    • #2
    Herzsutra:

    Gerade Letzteres fasziniert mich- die Bewussheit des Bewusstseins, oder das Dämmern in immer gleichen Denk-, Handlungs-, und Gewohnheitsmustern. (...)
    Geht es euch ähnlich..?


    Ja :)
    Faszinierend ist das richtige Wort. Ich finde es auch sehr interessant und spannend, was sich im Laufe der Zeit verändert.
    Schön, dass mal jemand von seiner Praxis erzählt. Hoffe, mehr von Dir zu lesen, von den Ups und Downs, und wenn sich was Neues ergibt :)

  • Herzsutra
    Gast
    • 27. Dezember 2014 um 13:25
    • #3
    Jojo:


    Ja :)
    Faszinierend ist das richtige Wort. Ich finde es auch sehr interessant und spannend, was sich im Laufe der Zeit verändert.
    Schön, dass mal jemand von seiner Praxis erzählt. Hoffe, mehr von Dir zu lesen, von den Ups und Downs, und wenn sich was Neues ergibt :)


    Danke..!
    Ich wusste nicht, wie sowas hier ankommt- wobei wohl doch nicht so schlecht..

  • keks
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    • 27. Dezember 2014 um 15:26
    • #4
    Herzsutra:


    Geht es euch ähnlich..?

    Ja.
    Wobei das Leben nach und nach selbst zu einer grossen Meditation wird und man beginnt alles zu beobachten und scheinbar selbst gar nicht eingreift. Die Unterscheidung von "jetzt bin ich in mir" "irgendwie bin ich gerade ausserhalb" fällt schneller auf und man kann hin und herschalten was einem gerade passender erscheint :)

    Bubu :clown::oops:

  • crazy-dragon
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    • 27. Dezember 2014 um 19:53
    • #5
    Herzsutra:


    Ich wusste nicht, wie sowas hier ankommt- wobei wohl doch nicht so schlecht..

    Mich interessiert primär die Praxis, und ja, deine Feststellungen waren bzw. sind bei mir ähnlich. Ich sitze allerdings täglich- auch ohne Streß- denn wenn ich aufstehe, kann ich auch irgendwann sitzen. :P
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Herzsutra
    Gast
    • 27. Dezember 2014 um 20:56
    • #6
    keks:


    Ja.
    Wobei das Leben nach und nach selbst zu einer grossen Meditation wird und man beginnt alles zu beobachten und scheinbar selbst gar nicht eingreift. Die Unterscheidung von "jetzt bin ich in mir" "irgendwie bin ich gerade ausserhalb" fällt schneller auf und man kann hin und herschalten was einem gerade passender erscheint :)


    Das Beobachten gelingt mir nach und nach auch immer mehr. Das mit dem Nicht- Eingreifen muss ich wohl noch lernen, bzw. lernen zu praktizieren..

  • keks
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    • 28. Dezember 2014 um 23:17
    • #7
    Herzsutra:


    Das Beobachten gelingt mir nach und nach auch immer mehr. Das mit dem Nicht- Eingreifen muss ich wohl noch lernen, bzw. lernen zu praktizieren..

    Das hast dann eigentlich schon deine, nennen wir es mal Erleuchtung. Nur beobachten geht ohne Gedanken, sonst würde es anders heissen :D
    Da ist kein gestern und morgen, da wird nichts bewertet und beurteilt, das wirst ja selbst schon bemerkt haben.
    Nur kann man den Zustand eben nicht dauerhaft aufrecht erhalten, spätestens beim Einkaufen wirds etwas kompliziert, oder man lebt in einer Höhle und lässt sich von irgendjemandem bedienen....das kannst dann soweit treiben dass keine Schmerzen mehr empfindest aber schlussendlich ist es nur ein weiterer Bewusstseinszustand der kommt und geht. Dem hinterherzuhecheln ist dann auch wieder eine weitere Anhaftung :)

    Bubu :clown::oops:

  • Herzsutra
    Gast
    • 29. Dezember 2014 um 09:31
    • #8

    Hab neulich in einem Buch- ich weiß nicht mehr wie ers hieß gelesen, dass der Geist, die Gedanken wie eine Horde wilder Affen, im Kopf umherspringen..
    Und genauso ist es auch. Da hab ich mir jetzt bei der Meditation vorgestellt, wie die Affenhorde zur Ruhe kommt. Die Affen hängen dann alle ganz ruhig an den Bäumen, ohne zu springen und zu hüpfen.
    Dann ist der Geist klar geworden, ruhig, wie nach Hause gekommen. Nach so einer Meditation, ist man dann ganz ruhig, klar, kann vernünftig nachdenken, hat nicht so viele wild umherspringende Affen im Kopf..

    Ich hatte gestern noch ein Erlebnis, da kam mir wieder eine gewisse Person in den Kopf, über die ich mich oft ärgere. Und gestern dachte ich nur, Mensch warum verhält sich diese Person nur so- weil, und da sind mir sachlich die verschiedensten Gedanken gekommen, warum diese Person so ist, wie sie ist. So ganz ohne negative, hassende Gedanken- das nenne ich nach Hause kommen.

    Genauso hat Osho es mal formuliert. "Wir sind bereits göttlich, wir sind bereits erleuchtet, wir haben es nur vergessen.."

  • boehnchen
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    • 1. Januar 2015 um 09:25
    • #9
    Herzsutra:

    Hab neulich in einem Buch- ich weiß nicht mehr wie ers hieß gelesen, dass der Geist, die Gedanken wie eine Horde wilder Affen, im Kopf umherspringen..


    und der wilderste der Horde brüllt: Halt die anderen fest! :

    Zitat

    Meditation

  • boehnchen
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    • 1. Januar 2015 um 09:26
    • #10

    wie das wohl ausgehen wird?
    an der Front

  • Herzsutra
    Gast
    • 1. Januar 2015 um 10:47
    • #11
    boehnchen:

    wie das wohl ausgehen wird?
    an der Front


    :o

  • nibbuti
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    • 2. Januar 2015 um 21:15
    • #12
    Herzsutra:


    Genauso hat Osho es mal formuliert. "Wir sind bereits göttlich, wir sind bereits erleuchtet, wir haben es nur vergessen.."


    Hi & willkommen HS

    „göttlich“, da bin ich nicht sicher

    aber Vergessenheit ist nicht Erleuchtung

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Jon
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    • 2. Januar 2015 um 21:46
    • #13
    boehnchen:

    wie das wohl ausgehen wird?
    an der Front

    So wie eine Überschrift, die nicht da ist.
    Eben leer.

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • Jon
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    • 2. Januar 2015 um 21:48
    • #14
    Herzsutra:

    bzw. lernen zu praktizieren..

    Genau diese Reihenfolge

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • Herzsutra
    Gast
    • 3. Januar 2015 um 09:32
    • #15
    nibbuti:


    Hi & willkommen HS

    „göttlich“, da bin ich nicht sicher

    aber Vergessenheit ist nicht Erleuchtung


    Hi, bin ja schon büschn länger hier.. ;)
    Osho hat halt philosophische Metapher benutzt. Vom Sinn her für mich schon richtig.

  • FreddyKruemel2
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    • 4. Januar 2015 um 22:37
    • #16

    Tja ist immer schön wenn man die Früchte der Saat erntet! :D
    Immer nach der Meditation halte ich die Achtsamkeit aufrecht, funktioniert Super etwa eine Dreiviertelstunde. Manchmal stehe ich zehn Minuten in der Küche und trinke eine Tasse wunderbaren Tee <3 und nach der Meditation schmeckt der immer unglaublich gut und ich fühle nur die Sensation des Trinkens ohne andere abschweifende Gedanken!
    Und ich habe heute die Leere von Lebensmitteln kurzzeitig erkannt! Herrlich! :D

    LG, ein (noch) achtsamer Freddy :D

  • Herzsutra
    Gast
    • 6. Januar 2015 um 11:20
    • #17
    FreddyKruemel2:

    Immer nach der Meditation halte ich die Achtsamkeit aufrecht, funktioniert Super etwa eine Dreiviertelstunde. Manchmal stehe ich zehn Minuten in der Küche und trinke eine Tasse wunderbaren Tee <3 und nach der Meditation schmeckt der immer unglaublich gut und ich fühle nur die Sensation des Trinkens ohne andere abschweifende Gedanken!


    Das geht mir genauso. Direkt nach der Meditation, bin ich meist ohne irgendwelche Gedanken. Ich brauche dann auch überhaupt keine Ablenkungen jeglicher Art mehr. Keine Mugge, kein TV, keine anderen Menschen.. Ich wasche dann oft Geschirr ab, ganz konzentriert und es macht mir Spass..

  • FreddyKruemel2
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    • 6. Januar 2015 um 12:12
    • #18
    Herzsutra:

    Ich wasche dann oft Geschirr ab, ganz konzentriert und es macht mir Spass..

    Nach der Erleuchtung oder Erleuchtungserfahrungen sind einfache Arbeiten wie Abwaschen oder Fegen die tollsten Dinge auf der Welt :D
    Es gibt ja auch so ein Sprichwort, fällt mir aber grad nicht ein, irgendwas mit auf den Berg der Erleuchtung steigen, hinuntergehen und den Hof fegen.

  • Herzsutra
    Gast
    • 6. Januar 2015 um 16:43
    • #19
    FreddyKruemel2:
    Herzsutra:

    Ich wasche dann oft Geschirr ab, ganz konzentriert und es macht mir Spass..

    Nach der Erleuchtung oder Erleuchtungserfahrungen sind einfache Arbeiten wie Abwaschen oder Fegen die tollsten Dinge auf der Welt :D
    Es gibt ja auch so ein Sprichwort, fällt mir aber grad nicht ein, irgendwas mit auf den Berg der Erleuchtung steigen, hinuntergehen und den Hof fegen.


    Dass es nichts zu erreichen gibt, sind keine leeren Worte sondern die höchste Wahrheit..

  • FreddyKruemel2
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    25. Dezember 2014
    • 6. Januar 2015 um 16:49
    • #20

    Das muss man aber auch erst einmal erkennen! :)

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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