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Karma - bedingtes Entstehen

  • bel
  • 4. November 2014 um 09:02
  • Zum letzten Beitrag
  • bel
    Gast
    • 18. November 2014 um 13:45
    • #176
    al-Nuri:

    @ bel:

    Zitat

    Nein, es ist die Prozessbeschreibung wie die Khandhas als Einheit zusammenwirken

    Die Shankara bilden keine feste Einheit, sie haben aber eine Tendenz und ein Gesetz. Es ist ein Strom von Formationen, Entstehen und Vergehen.


    Von "Sankhara" "fester" Einheit wurde auch nicht gesprochen, sondern hier habe ich von Khandhas (nicht von Sankara) als Einheit gesprochen, und gemeint ist damit: Nicht ein "Teil" (z.B. Sankhāra) ohne die anderen Khandhas. Ändert sich eines, so auch die anderen.

    al-Nuri:

    Shankara sind .... nicht nur die "Handlung und die Wirkung" wie du im Eingangsbeitrag ausgesagt hast.


    Ich habe nix dergleichen gesagt.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 18. November 2014 um 14:01
    • #177
    Jojo:
    Ji'un Ken:

    Ein Zen-Text:
    https://beingwithoutself.files.wordpress.com/2014/11/der-gr…ifel-update.pdf Seite 22


    Worauf genau beziehst du dich in diesem Text? Kannst du die Stelle herauskopieren?


    Zitat

    ...6. Die Krankheit, Geister zu sehen
    Wenn du in deiner Zen-Praxis den Zweifel nicht entfachen kannst,, schlussfolgerst Du vielleicht: „Körper und Geist hängen vom Zusammenfließen flüchtiger Bedingungen ab. In all dem jedoch findet sich etwas, das kommt und geht, frei sowohl von Bewegung wie von Ruhe, ohne Form und Substanz, von den Sinnesorganen her leuchtend. Ausgedehnt füllt es das Universum, zusammengeführt bleibt kein Staubkorn zurück.“ Mit diesem Verständnis scheiterst Du schon beim bloßen Versuch, den Zweifel zu entfachen oder ihn genau zu untersuchen, und maßt Dir stattdessen an, der großen Frage auf den Grund gekommen zu sein. Auch dies ist nur Dein schwankender Geist; es ist nicht Zen.
    Es wird Dir nicht begreiflich, dass das, was Du tust, keinesfalls das Durchbrechen des samsarischen Geistes von Leben-und-Tod ist, sondern das Entzücken über Dein Verständnis – Dein irregeleitetes Spiel mit Geistern. Wenn Dein Licht verlöscht [der Tod naht], wirst Du Deinen wertvollen Halt verlieren. Dann wirst Du von Deinen sogenannten Geistern fortgeschleppt und Deine karmische Schuld zu begleichen haben. Ist es Dir gelungen, eine Menge gutes Karma anzuhäufen, könntest Du im Reich der Menschen oder der Götter wiedergeboren werden. Blickst Du dann erneut dem Tod ins Gesicht, wirst Du Dich schreien hören:„Das Buddha-Dharma hat keine Macht zur Errettung!“ Mit solcher Verunglimpfung fällst Du in die Hölle der hungrigen Geister – und nur der Himmel weiß, wie lange es dauert, dort heraus zu kommen. Besser, Du suchst einen wahren Dharma-Freund und vertiefst Dich mit ihm in diese Frage, weil Deine selbstgefälliger Geist hier keine Hilfe sein wird.

    Kommentar
    In diesem Abschnitt über den Glauben an Geister spielt Boshan mit den Ängsten der Gläubigen, um sie zur wahren Praxis aufbrechen zu lassen. Ganz gefesselt von ihren Mutmaßungen objektivieren sie die geistigen Konstrukte, verwandeln sie in etwas, das Boshan Dämonen nennt. Der Gläubige ist von ihnen besessen, und sie lassen ihn in die Falle endloser Verwirrung tappen.
    Welche Täuschungen sind Euch geblieben? Gebt Euch ganz hin und durchschaut es jetzt. Dann arbeitet noch härter daran, alle Verstrickungen aufzulösen......


    Hier wird darauf Bezug genommen, wie unser Denken, unsere Vorstellungen uns beeinflussen und welche Folgen sie haben.
    So lange wir in unser samsarisches Denken verstrickt sind, entsteht immer wieder der Eindruck von Ursache und Wirkung, Karma, Schuld...
    Die Vorstellungen von Karma, von bedingtem Entstehen, sind, so mein Verständnis dieses Textes, Versuche zu beschreiben, wie wir uns und unsere Welt erfahren. Wir objektivieren unsere Vorstellungen, trennen uns in Gedanken von ihnen und schon haben wir den Salat. Wir machen aus einem "wie die Dinge sind " ein "was die Dinge sind" und das funktioniert nicht.

  • al-Nuri
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    9. September 2014
    • 18. November 2014 um 14:21
    • #178
    bel:
    al-Nuri:

    Shankara sind .... nicht nur die "Handlung und die Wirkung" wie du im Eingangsbeitrag ausgesagt hast.


    Ich habe nix dergleichen gesagt.

    Bel:
    "

    Zitat

    Karmaformation" ist ja eine recht freie Übersetzung für sankhara, eben das was Nyanatiloka glaubensmäßig damit assoziiert, für mich heißt das einfach "(innere) Zusammengesetztheit".
    Und wieso brauch ich für den Zusammenhang zwischen Handeln und Wirken ein bestimmtes Wort - zumal ein einzelnes - das dann mehr verschleiert als klarmacht.
    Deshalb lehrt ja der Buddha "Bedingtes Entstehen" als Ganzes.

    Honen Shonin: "Weil es den Übenden in der heutigen Zeit aber gut geht, finden sie Einschränkungen schwer."

  • bel
    Gast
    • 18. November 2014 um 14:26
    • #179

    Ich weiß was ich geschrieben habe, aber das von dir Behauptete steht einfach nicht drin, ich hab keinen Dunst, wo du es herausliest.
    Die These, daß sich Karma auf Sankhara abbilden ließe, haben andere aufgestellt.

  • Jojo
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    • 18. November 2014 um 17:05
    • #180
    Ji'un Ken:

    ...6. Die Krankheit, Geister zu sehen
    Hier wird darauf Bezug genommen, wie unser Denken, unsere Vorstellungen uns beeinflussen und welche Folgen sie haben.
    So lange wir in unser samsarisches Denken verstrickt sind, entsteht immer wieder der Eindruck von Ursache und Wirkung, Karma, Schuld...
    Die Vorstellungen von Karma, von bedingtem Entstehen, sind, so mein Verständnis dieses Textes, Versuche zu beschreiben, wie wir uns und unsere Welt erfahren. Wir objektivieren unsere Vorstellungen, trennen uns in Gedanken von ihnen und schon haben wir den Salat. Wir machen aus einem "wie die Dinge sind " ein "was die Dinge sind" und das funktioniert nicht.


    Achso: Geister als "Ideen, Vorstellungen"...

    Ich habe diese Stelle bisher eher hausfraulich-konkret verstanden, dass es nämlich um "spirits" geht, also Engelwesen, Schutzgeister, Krafttiere, positive Energien aller Art und so weiter, aber auch um Dämonen, Teufel, negative Energien aller Art.

    Dass man in die Versuchung kommen kann, "übersinnliche" Phänomene zu erkennen / zu solidifizieren / zu personifizieren, und diese nutzen zu wollen, sich in ihren Schutz begeben zu wollen (oder umgekehrt glaubt, sie vermeiden/beschwichtigen/besänftigen zu müssen).

  • xxx
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    • 18. November 2014 um 20:03
    • #181
    bel:

    Nein, es ist die Prozessbeschreibung wie die Khandhas als Einheit zusammenwirken.

    Das liest du heraus. Wenn man davon ausgeht, dass sich Leiden ausschliesslich in den Khandas abspielt kann man es unter Umständen so sehen.
    Genaugenommen handelt es sich bnei Paticcasamuppada um die Prozessbeschreibung wie Leiden entsteht und wie es sich auflöst:

    Zitat

    Der Erhabene sprach also: "Welches ist aber, ihr Bhikkhus, das Gesetz von der ursächlichen Entstehung?
    •Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen;
    •aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein;
    •aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht Name und Form;
    •aus Name und Form als Ursache entstehen die sechs Sinnesbereiche;
    •aus den sechs Sinnesbereichen als Ursache entsteht die Berührung;
    •aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung;
    •aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst;
    •aus dem Durst als Ursache entsteht das Erfassen;
    •aus dem Erfassen als Ursache entsteht das Werden;
    •aus dem Werden als Ursache entsteht die Geburt;
    •aus der Geburt als Ursache entstehen Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung.

    Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande. Dies, ihr Bhikkhus, heißt ihre Entstehung.

    •Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung (asesavirāganirodhā, vergl. unten Einl. zu Sutta S.12.16) des Nichtwissens folgt Aufhebung der Gestaltungen;
    •aus der Aufhebung der Gestaltungen folgt Aufhebung des Bewußtseins;
    •aus der Aufhebung des Bewußtseins folgt Aufhebung von Name und Form;
    •aus der Aufhebung von Name und Form folgt Aufhebung der sechs Sinnesbereiche;
    •aus der Aufhebung der sechs Sinnesbereiche folgt Aufhebung der Berührung;
    •aus der Aufhebung der Berührung folgt Aufhebung der Empfindung;
    •aus der Aufhebung der Empfindung folgt Aufhebung des Durstes;
    •aus der Aufhebung des Durstes folgt Aufhebung des Erfassens;
    •aus der Aufhebung des Erfassens folgt Aufhebung des Werdens;
    •aus der Aufhebung des Werdens folgt Aufhebung der Geburt;
    •durch Aufhebung der Geburt werden Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung aufgehoben.

    Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zustande."
    http://www.palikanon.com/samyutta/sam12_10.html

    Alles anzeigen

    Allerdings kann es nicht sein, dass sich Paticcasamuppada nur auf die Khandhas bezieht, da die khandas selbst ein Kettenglied sind, nämlich die 6 Grundlagen.

    bel:

    ist paticcasamuppada eben auch notwendigerweise interindividuell zu verstehen, genau deshalb beginnt der Buddha in S.12.25 nicht mit "Geburt" sondern mit "Berührung".

    Das sehe ich ganz anders. Paticcasamuppda ist ausschliesslich individuell zu verstehen. Sinnigerweise wird dies in dem von dir erwähnten sutta (S.12.25) genau so bestätigt:

    Zitat

    In diesen sechs Fällen, Ānanda, ist man auf das Nichtwissen (als letzten Grund) hinaus gekommen. Nach restlosem Verschwinden aber, Ānanda, und nach Aufhebung des Nichtwissens gibt es kein körperliches Tun, infolge dessen einem für die eigene Person Lust und Leiden entsteht, - gibt es kein Reden, infolge dessen einem für die eigene Person Lust und Leiden entsteht, - gibt es kein Denken, infolge dessen einem für die eigene Person Lust und Leiden entsteht. Es gibt da kein Feld, es gibt da keine Grundlage, es gibt da keinen Bereich, es gibt da keine Beziehung, infolge deren einem für die eigene Person Lust und Leiden entsteht."

    Überhaupt ist dies ein äusserst interessantes sutta besagt es doch auch:

    Zitat

    Wenn da, verehrte Herrn, Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden selbst verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor [71]. Und wenn ferner Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden von einem anderen verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor. Und wenn ferner Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden sowohl selbst verursacht als auch von einem anderen verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor. Und wenn ferner Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden sowohl selbst verursacht als auch von einem anderen verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor. Und wenn endlich Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden nicht selbst bewirkt, auch nicht von einem anderen bewirkt, sondern durch Zufall entstanden sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor.

    Berührung meint ja phassa. Also auf deutsch: Wahrnehmung. Deshalb wird hier gesagt es spielt keine Rolle woher es scheinbar rührt wer es scheinbar schuf denn Leiden wird nur dadurch geschaffen indem man es selber als Leiden wahrnimmt. Leiden entsteht mitunter erst dann wenn es als Leiden wahrgenommen wird. Umgekehrt versiegt es wenn nicht als Leiden wahrgenommen wird.

    bel:

    Was, wie hier schon festgestellt haben, rein überhaupt nix über das "Wie" aussagt.

    Taten und ihre Wirkungen werden von Wesen wahrgenommen. Man erinnert sich an sie (da fällt mir auf, dass in paticcasamuppada nirgends erinnern vorkommt). Die Taten und ihre Wirkungen werden gespeichert im Kollektiv (Neudeutsch in der Cloud). Karma, wie ich es verstehe reift so wie du es oben erwähnt hast:

    Zitat

    Dieses Kind nun, ihr Mönche, entwickelt sich nach und nach, reift nach und nach heran und pflegt alle die Spiele und Übungen seiner Genossen, als wie Verstecken und Fangen, Klettern und Springen, Schleudern, Wagenlenken, Bogenschießen


    Ohne Karma, ohne diese Cloud würde dieses Neugeborene ein wildes Tier bleiben. Amerika wäre nicht mehr Amerika, Deutschland wäre nicht mehr Deutschland und niemand wüsste, dass die Erde eine Kugel ist.

  • bel
    Gast
    • 18. November 2014 um 20:21
    • #182
    Bakram:
    bel:

    Nein, es ist die Prozessbeschreibung wie die Khandhas als Einheit zusammenwirken.


    Das liest du heraus. Wenn man davon ausgeht, dass sich Leiden ausschliesslich in den Khandas abspielt kann man es unter Umständen so sehen.


    Hab ich nicht geschrieben.

    Bakram:

    Allerdings kann es nicht sein, dass sich Paticcasamuppada nur auf die Khandhas bezieht, da die khandas selbst ein Kettenglied sind, nämlich die 6 Grundlagen.


    Das ist offensichtlich nicht so. Sieh im Wörterbuch unter palikanon.com nach.

    Bakram:

    In diesen sechs Fällen, Ānanda, ist man auf das Nichtwissen (als letzten Grund) hinaus gekommen.


    Sorry, aber "Letzter Grund" hat sich der Übersetzer ausgedacht, das steht da nicht.

    Bakram:
    Zitat

    Wenn da, verehrte Herrn, Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden selbst verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor [71]. Und wenn ferner Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden von einem anderen verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor. Und wenn ferner Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden sowohl selbst verursacht als auch von einem anderen verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor. Und wenn ferner Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden sowohl selbst verursacht als auch von einem anderen verursacht sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor. Und wenn endlich Samanas und Brāhmanas, Anhänger der Lehre vom Kamma, verkünden, daß das Leiden nicht selbst bewirkt, auch nicht von einem anderen bewirkt, sondern durch Zufall entstanden sei, können diese Leute anders empfinden als durch Berührung? Nein, dieser Fall kommt nicht vor.

    Berührung meint ja phassa. Also auf deutsch: Wahrnehmung. Deshalb wird hier gesagt es spielt keine Rolle woher es scheinbar rührt wer es scheinbar schuf denn Leiden wird nur dadurch geschaffen indem man es selber als Leiden wahrnimmt. Leiden entsteht mitunter erst dann wenn es als Leiden wahrgenommen wird. Umgekehrt versiegt es wenn nicht als Leiden wahrgenommen wird.


    Wie bitte? Wo lesen wir denn?

    Bakram:

    Taten und ihre Wirkungen werden von Wesen wahrgenommen. Man erinnert sich an sie (da fällt mir auf, dass in paticcasamuppada nirgends erinnern vorkommt). Die Taten und ihre Wirkungen werden gespeichert im Kollektiv (Neudeutsch in der Cloud). Karma, wie ich es verstehe reift so wie du es oben erwähnt hast:

    Zitat

    Dieses Kind nun, ihr Mönche, entwickelt sich nach und nach, reift nach und nach heran und pflegt alle die Spiele und Übungen seiner Genossen, als wie Verstecken und Fangen, Klettern und Springen, Schleudern, Wagenlenken, Bogenschießen


    Ohne Karma, ohne diese Cloud würde dieses Neugeborene ein wildes Tier bleiben. Amerika wäre nicht mehr Amerika, Deutschland wäre nicht mehr Deutschland und niemand wüsste, dass die Erde eine Kugel ist.


    Ohne Deiner willkürlichen Visionen zu folgen: Ja eben, aber ohne Gemeinschaft kein Karma

  • xxx
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    • 18. November 2014 um 20:32
    • #183
    bel:

    Hab ich nicht geschrieben.

    bel:

    Das ist offensichtlich nicht so. Sieh im Wörterbuch unter palikanon.com nach.

    bel:

    Sorry, aber "Letzter Grund" hat sich der Übersetzer ausgedacht, das steht da nicht.

    bel:

    Wie bitte? Wo lesen wir denn?

    bel:

    Ohne Deiner willkürlichen Visionen zu folgen

    Ich hatte mich auf eine fruchtbare Diskussion gefreut. Wenn du nun, wie leider so oft, mit dieser Platte daherkommst, macht es keinen Sinn und ich habe auch keine Lust mehr meine Erkenntnisse mit Dir zu teilen.

  • bel
    Gast
    • 18. November 2014 um 20:44
    • #184
    Bakram:
    bel:

    Hab ich nicht geschrieben.

    bel:

    Das ist offensichtlich nicht so. Sieh im Wörterbuch unter palikanon.com nach.

    bel:

    Sorry, aber "Letzter Grund" hat sich der Übersetzer ausgedacht, das steht da nicht.

    bel:

    Wie bitte? Wo lesen wir denn?

    bel:

    Ohne Deiner willkürlichen Visionen zu folgen

    Ich hatte mich auf eine fruchtbare Diskussion gefreut. Wenn du nun, wie leider so oft, mit dieser Platte daherkommst, macht es keinen Sinn und ich habe auch keine Lust mehr meine Erkenntnisse mit Dir zu teilen.

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    Immer ne jute Ausrede ad personam zu kommen und zu rufen "haltet den Dieb".
    Is für mich aber auch ok.

  • °°°
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    • 18. November 2014 um 21:17
    • #185

    Karma tut aus meiner Sicht so aus, als gäbe es einen getrennt Handelnden. Den gibt es nicht.
    Sieht man die Allverbundenheit alles Seins (wie sie z.B. im Avatamsaka-Sutra im Mahayana gelehrt wird) ist dies IMHO nicht mehr möglich.

    Ansonsten sind auch philosophische Überlegungen interessant, die überlegen, ob Ursache - Wirkung überhaupt existieren.
    Siehe z.B. Kausalität. Eine Problemübersicht. Und selbst, wenn man glauben würde, das es Kausalität gäbe und ein getrenntes Wesen gäbe, ist doch sehr fraglich, inwieweit sie auf Ethik übertragbar ist.

    Ich bin nicht im Heiligen Geschäft. Ich sing mein eigenes Lied.
    U.G.

  • Elliot
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    • 18. November 2014 um 21:22
    • #186
    bel:

    Es geht hier nicht um persönlichen Glauben, sondern was sich im Rahmen der übrigen Pfeiler der "Buddha-Lehre" widerspruchsfrei integrieren läßt.
    Aber jede personale Wiedergeburtstheorie gerät in Widerspruch mit anatta. Jede!


    Was vielleicht aber auch - wie schon ausführlich diskutiert (http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=11415) - schlicht an einem Fehlverständnis von Anatta liegt.

    Zitat

    "... Oder diese geschätzten Wesen, die sich mit Körper, Sprache und Geist übel benommen haben, die die Edlen geschmäht haben, die falsche Ansichten hatten und diesen in ihren Taten Ausdruck verliehen, sind bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode in Umständen, die von Entbehrungen geprägt sind, wiedererschienen, an einem unglücklichen Bestimmungsort, in Verderbnis, ja sogar in der Hölle."

    "Die Wächter der Hölle packen nun solch ein Wesen an den Armen und schleppen es vor König Yama [1], mit den Worten: 'Majestät, dieser Mann hat seine Mutter schlecht behandelt, hat seinen Vater schlecht behandelt, hat Mönche schlecht behandelt, hat Brahmanen schlecht behandelt; er hat keinen Respekt vor seinen Familienoberhäuptern. Majestät befehle seine Bestrafung.'"

    "Dann setzt König Yama ihn unter Druck, befragt ihn und nimmt ihn über den ersten Götterboten ins Kreuzverhör: 'Guter Mann, hast du denn den ersten Götterboten nicht in der Welt erscheinen sehen?' Er sagt: 'Das habe ich nicht, ehrwürdiger Herr.' Dann sagt König Yama: 'Guter Mann, hast du denn niemals in der Welt ein junges, zartes Kleinkind unbeholfen daliegen sehen, wie es sich mit seinem eigenen Kot und Urin besudelt?' Er sagt: 'Das habe ich, ehrwürdiger Herr [2].'"

    "Dann sagt König Yama: 'Guter Mann, ist dir - einem intelligenten und reifen Mann - niemals eingefallen >Auch ich bin der Geburt unterworfen, ich kann der Geburt nicht entgehen: gewiß sollte ich besser mit Körper, Sprache und Geist Gutes tun<?' Er sagt: 'Ich konnte nicht, ehrwürdiger Herr, ich war nachlässig.' Dann sagt König Yama: 'Guter Mann, durch Nachlässigkeit hast du es versäumt, mit Körper, Sprache und Geist Gutes zu tun. Gewiß werden sie mit dir entsprechend deiner Nachlässigkeit verfahren. Aber diese deine üble Handlung wurde nicht von deiner Mutter oder deinem Vater begangen, oder von deinem Bruder oder deiner Schwester, oder von deinen Freunden und Gefährten, oder von deinen Verwandten und Angehörigen, oder von Mönchen und Brahmanen, oder von Göttern: diese üble Handlung wurde von dir selbst begangen, du selbst wirst ihre Folgen erfahren.'"

    (MN 130)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • bel
    Gast
    • 18. November 2014 um 21:25
    • #187

    Mit Paticcasamuppada wird ja Kausalität durch Bedingtheit abgelöst, also weg von Linearität, hin zum Nexus.
    Bedingtheit aber impliziert Möglichkeiten, mithin auch ethisches Handeln.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (18. November 2014 um 21:31)

  • bel
    Gast
    • 18. November 2014 um 21:28
    • #188
    Elliot:
    bel:

    Es geht hier nicht um persönlichen Glauben, sondern was sich im Rahmen der übrigen Pfeiler der "Buddha-Lehre" widerspruchsfrei integrieren läßt.
    Aber jede personale Wiedergeburtstheorie gerät in Widerspruch mit anatta. Jede!


    Was vielleicht aber auch - wie schon ausführlich diskutiert (http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=11415) - schlicht an einem Fehlverständnis von Anatta liegt.


    Stimme der dortigen Definition voll zu, zumal sie eben nicht, wie sonst allweil, nur auf Vergänglichkeit rekurriert.
    Ansonsten hab ich dem da Gesagten auch nix hinzuzufügen.

  • xxx
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    • 18. November 2014 um 22:28
    • #189
    Zitat

    Mit Paticcasamuppada wird ja Kausalität durch Bedingtheit abgelöst, also weg von Linearität, hin zum Nexus.
    Bedingtheit aber impliziert Möglichkeiten, mithin auch ethisches Handeln.

    Es ist nichts ad personam also nimm es nicht persönlich. Du reimst dir hier was zusammen. Ist ja auch o.k, machen wir alle.

    Wenn man dir das anhand von Sutten aufzeigt diskutierst du nicht sondern behauptest einfach die übersetzung sei falsch, die schriftzeichen seien anders. Du bist unbelehrbar, also lehre weiter.

  • bel
    Gast
    • 18. November 2014 um 22:42
    • #190
    Bakram:

    Es ist nichts ad personam also nimm es nicht persönlich. Du reimst dir hier was zusammen. Ist ja auch o.k, machen wir alle.


    Das oben war eindeutig ad personam, und ich nehme es nicht persönlich, sondern einfach nur als das: mangelnden Kommunikationswillen.

    Bakram:

    Wenn man dir das anhand von Sutten aufzeigt diskutierst du nicht sondern behauptest einfach die übersetzung sei falsch, die schriftzeichen seien anders.


    Du kannst das doch überprüfen, die ganzen Palitexte stehen im Netz, warum machst Du das nicht?
    Du behauptest, die Khandhas wären die "6 Grundlagen", das ließe sich mit einem Blick ins Wörterbuch von Nyanatiloka klären. Warum machst du das nicht?
    Du behauptest, ich hätte dies und jenes geschrieben - ich bestreite das. Warum zitierst Du nicht?
    Und ich darf doch wohl noch fragen, wie du aus einem zitierten Sutten-Text etwas herausliest, was m.E. völlig am Text vorbeigeht. Das beanspruchst Du doch auch?
    Und ich darf doch wohl noch feststellen, daß

    Zitat

    "Ohne Karma, ohne diese Cloud würde dieses Neugeborene ein wildes Tier bleiben. Amerika wäre nicht mehr Amerika, Deutschland wäre nicht mehr Deutschland und niemand wüsste, dass die Erde eine Kugel ist."


    völlig willkürlich, ist. Gehts denn nicht auch mal ne Nummer kleiner?

    Zumal ich Dir ja in der Sache zugestimmt habe, nämlich, daß Karma nur interindividuell verstanden werden kann. Das gilt um so mehr für Paticcasammuppada.

  • xxx
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    • 18. November 2014 um 23:39
    • #191
    bel:

    Das oben war eindeutig ad personam, und ich nehme es nicht persönlich, sondern einfach nur als das: mangelnden Kommunikationswillen.

    Wenn mein Post so auf dich wirkte entschuldige ich mich.
    Allerdings empfand ich deine Kurzantworten eben auch als arrogante Abkanzelung meiner Beiträge. Ich hab mir bei den Antworten was überlegt und mir Mühe gegeben mich verständlich auszudrücken. Da darf ich von dir auch etwas respektvollere Antworten erwarten.

    bel:

    Du kannst das doch überprüfen, die ganzen Palitexte stehen im Netz, warum machst Du das nicht?


    Mach ich doch dauernd

    bel:

    Du behauptest, die Khandhas wären die "6 Grundlagen", das ließe sich mit einem Blick ins Wörterbuch von Nyanatiloka klären. Warum machst du das nicht?


    Lieber Bel, warum machst du das nicht ? Jetzt muss ich es auch noch für dich nachschauen:

    Zitat

    http://www.palikanon.com/wtb/phassa.html
    phassa
    wörtl. 'Berührung', 'Bewußtseinseindruck', gehört zur Daseinsgruppe 'Geistesformationen' (siehe khandha) und ist einer der mit allem Bewußtsein untrennbar verbundenen 7 Geistesfaktoren, siehe nāma.
    »Sechs Gruppen von Bewußtseinseindrücken gibt es: Seheindruck, Höreindruck, Riecheindruck, Schmeckeindruck, Körpereindruck, Geisteindruck.« -
    Der Sinneneindruck ist sechsfach: fünffach durch die fünf körperlichen Stimuli bedingt und bedingt durch geistige Vorgänge. In allen Fällen aber handelt es sich um eine geistige Funktion, nicht um einen körperlichen Kontakt.
    Über Bewußtseinseindruck als 6. Glied in der Formel der Bedingten Entstehung siehe paticca-samuppāda.

    Zitat

    Du behauptest, ich hätte dies und jenes geschrieben - ich bestreite das. Warum zitierst Du nicht?


    Kann man noch mehr zitieren ?

    Bakram:
    bel:

    dieser Bewußtseinmoment folgt nicht direkt auf den letzten, sondern erst mußte die ganze Kette durchlaufen werden, ebenso ist es mit allen Gliedern.


    Du meinst paticcasamuppada beschreibt die Geburt eines Bewusstseinsmoments ?

    bel:

    Nein, es ist die Prozessbeschreibung wie die Khandhas als Einheit zusammenwirken.

    Bakram:

    Das liest du heraus. [...]Genaugenommen handelt es sich bei Paticcasamuppada um die Prozessbeschreibung wie Leiden entsteht und wie es sich auflöst:

    Zitat

    Der Erhabene sprach also: "Welches ist aber, ihr Bhikkhus, das Gesetz von der ursächlichen Entstehung?
    •Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen;
    •aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein;
    •aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht Name und Form;
    •aus Name und Form als Ursache entstehen die sechs Sinnesbereiche;
    •aus den sechs Sinnesbereichen als Ursache entsteht die Berührung;
    •aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung;
    •aus der Empfindung als Ursache entsteht der Durst;
    •aus dem Durst als Ursache entsteht das Erfassen;
    •aus dem Erfassen als Ursache entsteht das Werden;
    •aus dem Werden als Ursache entsteht die Geburt;
    •aus der Geburt als Ursache entstehen Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung.

    Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande. Dies, ihr Bhikkhus, heißt ihre Entstehung.

    •Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung (asesavirāganirodhā, vergl. unten Einl. zu Sutta S.12.16) des Nichtwissens folgt Aufhebung der Gestaltungen;
    •aus der Aufhebung der Gestaltungen folgt Aufhebung des Bewußtseins;
    •aus der Aufhebung des Bewußtseins folgt Aufhebung von Name und Form;
    •aus der Aufhebung von Name und Form folgt Aufhebung der sechs Sinnesbereiche;
    •aus der Aufhebung der sechs Sinnesbereiche folgt Aufhebung der Berührung;
    •aus der Aufhebung der Berührung folgt Aufhebung der Empfindung;
    •aus der Aufhebung der Empfindung folgt Aufhebung des Durstes;
    •aus der Aufhebung des Durstes folgt Aufhebung des Erfassens;
    •aus der Aufhebung des Erfassens folgt Aufhebung des Werdens;
    •aus der Aufhebung des Werdens folgt Aufhebung der Geburt;
    •durch Aufhebung der Geburt werden Alter und Tod, Schmerz, Kummer, Leid, Betrübnis und Verzweiflung aufgehoben.
    Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zustande."
    http://www.palikanon.com/samyutta/sam12_10.html

    Alles anzeigen
    bel:

    Und ich darf doch wohl noch feststellen, daß

    Zitat

    "Ohne Karma, ohne diese Cloud würde dieses Neugeborene ein wildes Tier bleiben. Amerika wäre nicht mehr Amerika, Deutschland wäre nicht mehr Deutschland und niemand wüsste, dass die Erde eine Kugel ist."

    völlig willkürlich, ist. Gehts denn nicht auch mal ne Nummer kleiner?


    Na gut, das war etwas pathetisch formuliert. Manchmal darf auch mal etwas Pathos sein.

  • bel
    Gast
    • 19. November 2014 um 00:25
    • #192
    bel:

    Du kannst das doch überprüfen, die ganzen Palitexte stehen im Netz, warum machst Du das nicht?

    Bakram:

    Mach ich doch dauernd


    Aber gerade im aktuellen Fall ist doch die "Übersetzung" falsch, weil sie mit einem Kommentar des Übersetzers vermengt sind - "als letzten Grund" steht im Palitext einfach nicht. Darauf hinzuweisen ist doch wohl gestattet, und du kannst das nachprüfen.

    bel:

    Du behauptest, die Khandhas wären die "6 Grundlagen", das ließe sich mit einem Blick ins Wörterbuch von Nyanatiloka klären. Warum machst du das nicht?

    Bakram:

    Lieber Bel, warum machst du das nicht ?


    Hab ich doch, khandha umfaßt:

    Zitat

    die Körperlichkeitsgruppe (rūpa-kkhandha),
    die Gefühlsgruppe (vedanā-kkhandha),
    die Wahrnehmungsgruppe (saññā-kkhandha),
    die Gruppe der Geistesformationen (sankhāra-kkhandha)
    die Bewußtseinsgruppe (viññāna-kkhandha)


    Die "6 Grundlagen" sind "die als Grundlagen geltenden physischen Sinnenorgane und das Bewußtsein (Mana)

    Beides kann man nun beim besten Sinne nicht als idenisch bezeichnen.

    Bakram:

    Jetzt muss ich es auch noch für dich nachschauen:


    Warum? Das kenn ich doch.

    Zitat

    http://www.palikanon.com/wtb/phassa.html
    phassa
    wörtl. 'Berührung', 'Bewußtseinseindruck', gehört zur Daseinsgruppe 'Geistesformationen' (siehe khandha) und ist einer der mit allem Bewußtsein untrennbar verbundenen 7 Geistesfaktoren, siehe nāma.
    »Sechs Gruppen von Bewußtseinseindrücken gibt es: Seheindruck, Höreindruck, Riecheindruck, Schmeckeindruck, Körpereindruck, Geisteindruck.« -
    Der Sinneneindruck ist sechsfach: fünffach durch die fünf körperlichen Stimuli bedingt und bedingt durch geistige Vorgänge. In allen Fällen aber handelt es sich um eine geistige Funktion, nicht um einen körperlichen Kontakt. Über Bewußtseinseindruck als 6. Glied in der Formel der Bedingten Entstehung siehe paticca-samuppāda.


    Klar ist es eine geistige Funktion, die Kontakt mit "äußeren" Objekten zur Voraussetzung hat
    in Phassa müssen 3 Dinge zusammenkommen: Sinnesobjekt, Sinnesfunktion, Sinnesbewußtsein
    http://dsalsrv02.uchicago.edu/cgi-bin/philol…c.2:1:3149.pali

    bel:

    Du behauptest, ich hätte dies und jenes geschrieben - ich bestreite das. Warum zitierst Du nicht?

    Bakram:

    Kann man noch mehr zitieren ?


    Unnötigerweise, ja. Es ging darum:

    bel:

    Nein, es ist die Prozessbeschreibung wie die Khandhas als Einheit zusammenwirken.

    Bakram:

    Das liest du heraus. Wenn man davon ausgeht, dass sich Leiden ausschliesslich in den Khandas abspielt kann man es unter Umständen so sehen. Genaugenommen handelt es sich bei Paticcasamuppada um die Prozessbeschreibung wie Leiden entsteht und wie es sich auflöst

    bel:

    Hab ich nicht geschrieben.


    Habe ich geschrieben und bitte wo, "dass sich Leiden ausschliesslich in den Khandas abspielt"? Wenn Du meinst ich hätte das geschrieben, dann belege es, in dem du mich dem entsprechend zitierst.

    Daß Paticcasammuppada eine Prozessbeschreibung ist, wie das Leiden entsteht und wie es sich auflöst, hab ich doch auch nicht bestritten und es steht auch nicht in Widerspruch zu meiner Aussage, daß es eine Prozessbeschreibung ist, wie die Khandhas als Einheit zusammenwirken.
    Unnötige Aufregung.

  • mukti
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    • 19. November 2014 um 15:20
    • #193
    bel:

    Es geht hier nicht um persönlichen Glauben, sondern was sich im Rahmen der übrigen Pfeiler der "Buddha-Lehre" widerspruchsfrei integrieren läßt.
    Aber jede personale Wiedergeburtstheorie gerät in Widerspruch mit anatta. Jede!

    Weil da keine Person ist, die wieder neu geboren wird. Nach der Buddhalehre ist eine Person die aus Begehren und Verblendung entstandene Vorstellung ein Körper zu sein, die nicht mit dem Tod des Körpers erlischt.

    Mit Metta, mukti.


  • bel
    Gast
    • 19. November 2014 um 15:21
    • #194
    mukti:
    bel:

    Es geht hier nicht um persönlichen Glauben, sondern was sich im Rahmen der übrigen Pfeiler der "Buddha-Lehre" widerspruchsfrei integrieren läßt.
    Aber jede personale Wiedergeburtstheorie gerät in Widerspruch mit anatta. Jede!

    Weil da keine Person ist, die wieder neu geboren wird. Nach der Buddhalehre ist eine Person die aus Begehren und Verblendung entstandene Vorstellung ein Körper zu sein, die nicht mit dem Tod des Körpers erlischt.

    Was wird sonst wiedergeboren?

  • mukti
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    • 19. November 2014 um 17:50
    • #195
    bel:

    Was wird sonst wiedergeboren?

    Ich glaube nicht dass etwas wiedergeboren wird, sondern dass es eine gesetzmäßige Aufeinanderfolge ist. Wie in dem Beispiel mit der Kerze, eine Kerzenflamme entzündet die Nächste, aber es ist nichts hinübergewandert. So wie in einem Leben Persönlichkeiten entstehen, vergehen und neue wieder entstehen, wird es wohl weitergehen solange Begehren und Unwissenheit da sind.

    Ich gestehe ja dass ich kein lückenloses Konzept und schon gar keine übermenschliche Sicht dazu habe. Es erscheint mir aber von allen möglichen Modellen das der aufeinanderfolgenden Leben inklusive Karma-Auswirkung am Wahrscheinlichsten zu sein.

    Mit Metta, mukti.


  • bel
    Gast
    • 19. November 2014 um 17:53
    • #196

    Wenn nix wiedergeboren wird, dann is ja jut. Wolln wa hoffen, daß "gesetzmäßige Aufeinanderfolge" was völlig anderes ist :)

  • mukti
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    • 19. November 2014 um 18:28
    • #197
    bel:

    Wolln wa hoffen, daß "gesetzmäßige Aufeinanderfolge" was völlig anderes ist :)

    Und wieso solln wa das hoffen?

    Mit Metta, mukti.


  • bel
    Gast
    • 19. November 2014 um 18:29
    • #198
    mukti:
    bel:

    Wolln wa hoffen, daß "gesetzmäßige Aufeinanderfolge" was völlig anderes ist :)


    Und wieso solln wa das hoffen?


    Sonst säßen wir ja wieder drin in der atta-Falle.

  • mukti
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    • 19. November 2014 um 18:32
    • #199
    bel:

    Sonst säßen wir ja wieder drin in der atta-Falle.

    Da sitzen wir drin solange wir wollen :D

    Mit Metta, mukti.


  • bel
    Gast
    • 19. November 2014 um 18:33
    • #200

    müssen wir aber nicht.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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