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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Aus einer "Einführung in die Leerheit"

  • gbg
  • 6. Oktober 2014 um 13:12
  • Zum letzten Beitrag
  • gbg
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    • 6. Oktober 2014 um 13:12
    • #1

    "Gebender, Gabe, Empfänger und Akt des Gebens sind leer" habe ich in dieser Einführung gelesen. Wie ist das gemeint?

    Außerdem: "Alle konventionellen Dinge sind Widerspiegelungen, die aus vergangenen Ursachen hervorgehen und bei Gewahrwerdung wiederum Ursachen für andere Wirkungen darstellen können.
    Sie existieren und funktionieren konventionell."

    Was ist mit Widerspiegelungen gemeint?

  • MartinS1978
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    • 18. November 2014 um 22:10
    • #2

    kurz zu der Widerspiegelung, ohne auf mein Verständnis von Leerheit einzugehen:

    Alles ist ein Resultat aus Vergangenem, bei der Gewahrwerdung ist es quasi schon ein Teil von dem Gewahrseienden und wirkt dadurch weiter. Hm, so kurz klingt das schrecklich banal...

    "Die Lösung des Problems, das Du im Leben siehst, ist eine Art zu leben, die das Problemhafte zum Verschwinden bringt."
    Ludwig Wittgenstein, Vermischte Bemerkungen, 1937

  • boehnchen
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    • 21. November 2014 um 15:03
    • #3

    Grüß Dich gbg

    gbg:

    "Gebender, Gabe, Empfänger und Akt des Gebens sind leer" habe ich in dieser Einführung gelesen. Wie ist das gemeint?


    Wenn du genau hinsiehst: wirst du den Gebenden/dICH nicht finden können (als selb-ständige Einheit, obwohl du es (fast) jede Sekunde ganz fix so an-nimmst), und dasselbe gilt freilich auch für den Gegebenen/Empfänger/das Du/jedes. Eben so dasselbe mit Dingen - die Gabe in diesem Fall: Atome, Quarks (sogar in der Physik), nur Zwischenräume...
    und freilich wird so eine Handlung (Leer gibt Leer an Leer) auch als l e e r bezeichnet.

      Allerdings, das sind nur Hilfserkärungen für den Verstand. (der ja nie ruhen kann
      außer man würgt ihn mal mit Gewalt ein bisschen aufs Kissen runter, etc :->)

    Zitat

    Außerdem: "Alle konventionellen Dinge sind Widerspiegelungen, die aus vergangenen Ursachen hervorgehen und bei Gewahrwerdung wiederum Ursachen für andere Wirkungen darstellen können.
    Sie existieren und funktionieren konventionell."

    Das bedeutet, es spielt sich alles im Kopf ab. (Spiegelungen, Widerspiegelungen)
    Und all diese (spirituellen, buddhistischen, erleuchtungs-, aufwach-) Ideen und Formulierungen wollen versuchen, den Verstand irgendwie zu zähmen (Feuer mit Feuer), indem versucht wird IHN NOCH EIN WEITERES MAL ABZULENKEN - jetzt in eine spirituelle/geistige Richtung. Was eigentlich nochmal Verstand ist.

  • Max Schenzle
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    • 15. Januar 2015 um 21:23
    • #4

    Hi,
    es ist müßig,die Leerheit genauer zu definieren.
    Ich kann die Leerheit nur unter dem buddhistischen Aspekt sehen.
    Die Bewußtseinszustände, die während der Meditation des Achftachen Pfedes enstehenkönnen, werden in
    den 8 Jhanas dargestellt. Die 6. oder 8. Stufe derJhanas würde auf den Begriff Leerheit zutreffen.
    6. Heißt: "Nichts ist da und 8. heißt Aufllösung der Wahrnehmbarkeit.

    sakko

  • mukti
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    • 16. Januar 2015 um 15:33
    • #5
    gbg:

    "Gebender, Gabe, Empfänger und Akt des Gebens sind leer" habe ich in dieser Einführung gelesen. Wie ist das gemeint?

    Außerdem: "Alle konventionellen Dinge sind Widerspiegelungen, die aus vergangenen Ursachen hervorgehen und bei Gewahrwerdung wiederum Ursachen für andere Wirkungen darstellen können.
    Sie existieren und funktionieren konventionell."

    Was ist mit Widerspiegelungen gemeint?

    Na alles ist leer von einem Ich und von Selbst-Existenz, nur ein Fluß von Ursachen und Wirkungen.
    Der Sinn des zweiten Satzes ist ohne Zusammenhang nicht ganz verständlich, was wären denn unkonventionelle Dinge? Und eine Widerspiegelung zeigt ein Abbild eines Gegenstandes, sinngemäß ist wohl gemeint dass alle Dinge aus Ursachen entstanden sind und dass sie wiederum zu Ursachen für andere Dinge werden. "Bei Gewahrwerden" - wie das genau gemeint ist kann ich ohne den Zusammenhang in dem dies gesagt wurde nicht erkennen. Vielleicht dass Gewahrwerden Ergreifen und Handeln nach sich ziehen kann wodurch Wirkungen erzeugt werden.

    He, der Post ist ja schon einige Wochen alt, naja egal.

    Mit Metta, mukti.


  • micha
    Gast
    • 20. Januar 2015 um 03:00
    • #6

    śūnyatākaruṇāgarbham ekeṣāṁ bodhisādhanam - frei übersetzt: Die Übung des Erwachens ist Leere als Empathie.

    Das Zitat stammt von Nagarjuna (Ratnavali 4.96).

    Leere ist gelebte Empathie. So kannst du dir das vorstellen.

  • kudi
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    • 8. Februar 2015 um 11:41
    • #7

    Leerheit (sunnata), nicht-Selbst (anata), Soheit (tathata) sind die drei wichtigsten Begriffe in der Lehre Buddhas. Wenn man diese drei Begriffe verstanden hat, wird das weitere lernen viel einfacher.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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