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  1. Buddhaland Forum
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Film Samsara Geist und Leidenschaft und Eure Erkenntnisse

  • Fragende
  • 10. Juni 2014 um 22:09
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
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    Themenautor
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    • 10. Juni 2014 um 22:09
    • #1

    Einen schönen Abend :)
    Mich würde es interessieren, welche Meinung Ihr zu dem Inhalt des Films und den Darstellern habt. Und was denkt Ihr, ob der Hauptdarsteller Tashi ins Kloster zurück geht oder doch bei seiner Frau bleibt.

  • goldie
    Gast
    • 11. Juni 2014 um 16:28
    • #2

    Meine Meinung ist: Wer die viel diskutierte Form des Verkehrs mit der Frau, die am Tuch hängt, durchführt, wird sich möglicherweise eine Penisbruch holen :D

    Ich würde mir wünschen, dass Tashi bei seiner Frau bleibt. Der im Film geschilderte Konflikt ist zwar vorstellbar, hat aber etwas von christlichen Gewissensbissen und schielt auf den westlichen Konsumentenmarkt, was auch das Ausfeilen dieser erotischen Szene mit Anklängen an die indische Kultur (Kamasutra) verdeutlicht. Der Regisseur Nalin Pan hat sowieso diese Tendenz, auch mit Ayurveda hat er gut den westlichen Eso- und Gesundheitsmarkt bedient, und in seinem letzten großen Film ging es ja um permanente Wiedergeburt (und Sterbehilfe). In meiner buddhistischen Praxis bestand der Konflikt aus "Samsara" nie. Das Kloster ist da, wo ich bin, und die Tempelpforte ist ggf. auch mal die Vulva einer Frau.

  • Benkei
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    • 3. Juli 2014 um 20:33
    • #3

    Namaste!

    Der Fairness halber müsste ja Tashi zum Haushalt zurückkehren, fortan die Kinder hüten und den Hof bestellen und seine Frau würde als Nonne dem Orden beitreten ;)

    Der Film zeigt für mich deutlich, dass weder das klösterliche Leben noch das weltliche Leben zielführend sein können, solange man noch Wünschen und Hirngespinsten hinterherläuft.

    Was er auch zeigt ist, dass langhaarige Hippies die Haar-, Nägel- und Körperpflege wenig achten auch nicht automatisch erleuchtet sind :badgrin:

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • void
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    Zen
    • 3. Juli 2014 um 23:40
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Ich glaub in den Film kommt viel Begehren vor. Das Begehren ein Mönch zu sein und das Begehren nach einer Frau.

    Aber Liebe kommt nicht so wirklich vor. Erkommt mir auch eher wie so ein liebloser Mönch vor.

    Sowohl der Leidenschaft als auch dem Geist ermangelt es an Herz.

    Wenn er das finden würde, das wäre gut.

  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 6. Juli 2014 um 09:28
    • #5

    Ich habe damals den Film im Kino gesehen und war - eben wegen meiner eigenen Illusionen - enttäuscht, dass ein Mönch, der so asketisch gelebt hat, derartig "zurückfallen" kann.
    Nun, inzwischen sehe ich das alles ein bisschen anders.

    Lieblos handelte er, weil er einfach von seinen Begierden hinweggerissen wurde. Das ist wohl auch der Sinn des Films. Der junge Mann hat sich zwar asketisch gequält, aber keine wirkliche Einsicht gehabt. Am Schluss des Films wird ja auch noch mal die Stimme Yasodharas deutlich, die darin meiner Erinnerung und Interpretation nach Buddha vorwirft, sie verlassen zu haben. Im Endeffekt blieb deshalb für mich offen, was richtig ist.

    Ich finde den Film insofern gut, weil er diese Fragen aufwirft und jeder seine eigene Interpretation finden kann.

    _()_ Monika

  • shankar
    Gast
    • 7. August 2014 um 22:17
    • #6

    "Wie rettet man eine Träne vor dem vertrocknen? Man wirft sie ins Meer." -So sehr der Dharma besänftigt, ohne Leidenschaft fängt keiner den 8.fachen Pfad an oder er hat so viel Leid gesehen, dass er jede Lust und Leidenschaft durchdrungen hat. Braucht er aber dann noch den Dharma? Ich wessen es nicht. Ihr?

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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