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Fleischverzicht unweigerlich?

  • Loslassen
  • 6. Juni 2014 um 16:29
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  • Joram
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    • 10. Juni 2014 um 22:35
    • #26

    Mudita, schlaf weiter, wüsche schöne Träume :)

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • mudita
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    • 10. Juni 2014 um 23:02
    • #27
    Joram:

    Mudita, schlaf weiter, wüsche schöne Träume :)

    :D:D:D:D:D:D

    so reagieren menschen, die sich nicht gänzlich sicher sind .
    den antworten aus dem wege gehen wird das genannt . im schlupfwinkel der "eigenen" ansichten
    verkriechen
    usf.
    :D:D:D
    Joram. pass einfach auf, DICH nicht selbst zu verlieren .
    denn es sind unter anderem deine reaktionen, die sich scheinst "gekränkt" oder "unsicher" zurückziehen .

    ich weiss, es ist da "anatta" .. aber ........... es ist da auch noch mensch-sein !

    grüsse

    es donnert

  • Raphy
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    • 11. Juni 2014 um 01:23
    • #28
    mukti:
    Raphy:


    ich will selbst nicht in Gefangenschaft leben und dann noch geschlachtet werden. Und weil ich das nicht will, möchte ich das auch nicht anderen Wesen zumuten.
    Also vermeide ich es, Fleisch zu essen. Im Buddhismus gibt es die Sila "nicht zu töten". Damit ist eigentlich alles klar.

    Sehe ich genauso, aber ich möchte auch niemanden verurteilen der Fleisch isst, obwohl ich glaube dass es ein Fehler ist. Aber ich habe selber viele Fehler. Angesichts der heutigen brutalen Ausbeutung sollte ich eigentlich vegan leben, da bin ich aber noch nicht ganz so weit.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Hallo lieber mukti,

    ja sehe ich auch so und ich möchte auch niemanden verurteilen. Dann müßte ich mich ja auch selbst verurteilen, für meine sogenannten Fehler. Aber ich muß es nichteinmal Fehler nennen. Ich kann auch einfach hinschauen und versuchen mein Bestes zu tun, was möglich ist für mich, in diesem Moment. Ohne alles zu bewerten oder zu verurteilen was ich oder andere tun.

    Ich will mich ja auch einmal entspannen und nicht immer nur zu mir sagen, dass alles schlecht ist was ich mache. Ich habe ja auch gute Seiten und viel Potential zum Heilsamen oder Guten, wie jeder Mensch.

    Und trotzdem oder gerade deswegen, kann ich mich an den Sila orientieren und da so weit gehen wie es für mich passt, auch wenn ich nicht in Allem perfekt bin. Die Richtung ist aber klar. Ich sehe das eher sportlich. Es soll ja auch nicht zu einfach sein. :D

    Aber muß jeder für sich wissen, wie er leben möchte und kann und wo seine Prioritäten liegen. Man kann da ja auch Schritt für Schritt vorgehen, ohne sich zu über- oder unterfordern. Es gibt im Leben, nach meiner Erfahrung bis jetzt, eher selten nur schwarz oder nur weiß. Der Moment enscheidet oder ist enscheidend was notwendig ist.
    Es ist oft wohl auch schwer auf Fleisch zu verzichten, wenn man es lange gewohnt war Fleisch zu essen.

    Und manchmal gibt es sicher Situationen, wo man nicht wählerisch sein kann mit seiner Nahrung. Zum Beispiel wenn man auf Spenden angewiesen ist oder wenn ich mit dem Rucksack unterwegs bin, ist Dosensuppe das Preiswerteste und Praktischste, obwohl da auch oft Fleisch dabei ist. Aber trotzdem bemühe ich mich auf Fleisch zu verzichten, so oft und gut es geht. Mal schauen, vielleicht finde ich auch noch Alternativen zur Dosensuppe, wenn ich unterwegs bin.

    Und auch Veganer können vielleicht grausam zu Menschen sein. Alles wohl sehr vielschichtig. Aber trotzdem kann es eine klare Richtung geben, wenn man sich daran halten möchte, zum Beispiel eben die Sila.

    Aber nur meine Meinung.

    Liebe Grüße

  • Joram
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    • 11. Juni 2014 um 08:03
    • #29
    mudita:

    Joram. pass einfach auf, DICH nicht selbst zu verlieren .
    denn es sind unter anderem deine reaktionen, die sich scheinst "gekränkt" oder "unsicher" zurückziehen .
    ich weiss, es ist da "anatta" .. aber ........... es ist da auch noch mensch-sein !


    „Verlieren“, „gekränkt“, „unsicher“ – dies ist mir fremd, lieber Mudita. Wieso? Weil nichts „mein“ ist, was verloren gehen könnte, weil „Bestätigung“, oder „Recht haben“ so wie „Sicherheit“ oder „Unsicherheit“, als das erkannt was sie sind: nur Empfindungen. Weder „mein“ noch „Ich“.

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • keks
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    • 11. Juni 2014 um 08:10
    • #30
    mudita:

    keks
    wenn das zucken im entstehungsmoment erkannt wird, dann wird es auch gehen, das zucken erst garnicht weiter kommen zu lassen, so dass kein zucken da ist.

    Das wäre die Theorie, ja, schon klar.
    Gibt es praktische Beispiele und Demonstrationen davon und nicht nur gedankliche Konstrukte ?
    Wenn nein, warum nicht ? Und wenn doch, wo ?
    Der ein oder andere mag nun sagen "irgendwo in einer Höhle sitzt ein Arhat der das kann" }:-) Adresse bitte, ich möchte das gerne selbst sehen.
    Keine Adresse, kein Ort um es zu sehen - Hirnmatsch.

    Bubu :clown::oops:

  • mukti
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    • 11. Juni 2014 um 08:54
    • #31

    Hi Raphy,

    deine positive Sichtweise fand ich eben inspirierend.

    Raphy:


    Und manchmal gibt es sicher Situationen, wo man nicht wählerisch sein kann mit seiner Nahrung. Zum Beispiel wenn man auf Spenden angewiesen ist oder wenn ich mit dem Rucksack unterwegs bin, ist Dosensuppe das Preiswerteste und Praktischste, obwohl da auch oft Fleisch dabei ist. Aber trotzdem bemühe ich mich auf Fleisch zu verzichten, so oft und gut es geht. Mal schauen, vielleicht finde ich auch noch Alternativen zur Dosensuppe, wenn ich unterwegs bin.

    Mönche dürfen beim Bettelgang nicht wählerisch sein und können auch Fleisch annehmen. Aber nicht wenn es extra für sie zubereitet wurde, etwa bei Einladungen.
    Im Rucksack habe ich diese Trockensuppe im Päckchen,Trockenfrüchte, Kuskus ist auch sehr praktisch und Kartoffelpulver.


    Raphy:


    Und auch Veganer können vielleicht grausam zu Menschen sein. Alles wohl sehr vielschichtig.

    Ja ein Fleischesser kann auch ein Vorbild in Tugenden sein in denen man selber vielleicht noch nicht so perfekt ist, deshalb sollte man sich nicht auf Kritik in diesem einen Punkt festlegen denke ich.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • mudita
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    • 11. Juni 2014 um 10:17
    • #32
    Joram:


    „Verlieren“, „gekränkt“, „unsicher“ – dies ist mir fremd, lieber Mudita. Wieso? Weil nichts „mein“ ist, was verloren gehen könnte, weil „Bestätigung“, oder „Recht haben“ so wie „Sicherheit“ oder „Unsicherheit“, als das erkannt was sie sind: nur Empfindungen. Weder „mein“ noch „Ich“.

    _()_

    ist das jetzt intelektuelles sich etwas einreden . oder ist das bei dir tatsächlich so stabil, wie du es behauptest .

    und ... möchtest du noch einen satz an gänsefüsschen haben ?

  • Raphy
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    • 11. Juni 2014 um 10:45
    • #33

    Danke lieber mukti für die Anregungen. :)

    Liebe Grüße

  • Joram
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    • 11. Juni 2014 um 10:56
    • #34
    mudita:
    Joram:


    „Verlieren“, „gekränkt“, „unsicher“ – dies ist mir fremd, lieber Mudita. Wieso? Weil nichts „mein“ ist, was verloren gehen könnte, weil „Bestätigung“, oder „Recht haben“ so wie „Sicherheit“ oder „Unsicherheit“, als das erkannt was sie sind: nur Empfindungen. Weder „mein“ noch „Ich“.

    _()_

    ist das jetzt intelektuelles sich etwas einreden . oder ist das bei dir tatsächlich so stabil, wie du es behauptest .

    und ... möchtest du noch einen satz an gänsefüsschen haben ?

    Es ist stabil. Es gab nie ein "Ich", es gibt kein "Ich" und es wird nie ein "Ich" geben. Die Täuschung ist durchschaut. Wo soll eine "Kränkung" anhaften können?

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • mudita
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    • 11. Juni 2014 um 11:06
    • #35
    Joram:
    mudita:

    ist das jetzt intelektuelles sich etwas einreden . oder ist das bei dir tatsächlich so stabil, wie du es behauptest .

    und ... möchtest du noch einen satz an gänsefüsschen haben ?

    Es ist stabil. Es gab nie ein "Ich", es gibt kein "Ich" und es wird nie ein "Ich" geben. Die Täuschung ist durchschaut. Wo soll eine "Kränkung" anhaften können?

    _()_

    wollen wir es mal drauf ankommen lassen ? du kennst ja den spruch, das papier geduldig ist . oder ? warum dir glauben sollen ?
    es wäre ein test in richtung .gleichmut. und dafür bedarf es des fundaments des "ichs".
    es steht geschrieben , er ist wie ein pfahl, tief verwurzelt im erdreich und weder stürme noch zweifel können ihm was anhaben.

    hast du schon mal nachgespürt, warum DU/bzw. dein ICH so vehement hier so viel antwortest und eine = hoffentlich deine ansichten hier vertrittst, denn es geht nichts ohne die Rechte Ansicht, allerdings wäre es keine Rechte Ansicht, wenn du einfach übernimmst, ohne selbst die passenden erfahrungen gemacht zu haben.
    .
    .

  • Joram
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    • 11. Juni 2014 um 12:01
    • #36
    mudita:

    wollen wir es mal drauf ankommen lassen ? du kennst ja den spruch, das papier geduldig ist . oder ? warum dir glauben sollen ?
    Joram . lebst du eingentlich in einer welt der gänsefüsschen ?
    hast du schon mal nachgespürt, warum DU/bzw. dein ICH so vehement hier so viel antwortest und eine = hoffentlich deine ansichten hier vertrittst, denn es ghet nichts ohne die Rechte Ansicht !
    es gibt also garkeinen Joram .


    1. Habe nie um „Glaubensvorschuss“ gebeten. Keiner soll mir glauben. Es "soll", wenn man will, selber geprüft werden, ob in der Erfahrung ein „Ich“ zu finden ist. Nicht mehr und nicht weniger.
    2. Zu „Gänsefüßchen“ – jeder wie er will.
    3. Zu „vehement“: hier ist nichts „vehementes“ zu finden. Bei Dir vielleicht? ;)

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Noreply
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    • 11. Juni 2014 um 12:56
    • #37
    Joram:
    mudita:

    wollen wir es mal drauf ankommen lassen ? du kennst ja den spruch, das papier geduldig ist . oder ? warum dir glauben sollen ?
    Joram . lebst du eingentlich in einer welt der gänsefüsschen ?
    hast du schon mal nachgespürt, warum DU/bzw. dein ICH so vehement hier so viel antwortest und eine = hoffentlich deine ansichten hier vertrittst, denn es ghet nichts ohne die Rechte Ansicht !
    es gibt also garkeinen Joram .


    1. Habe nie um „Glaubensvorschuss“ gebeten. Keiner soll mir glauben. Es "soll", wenn man will, selber geprüft werden, ob in der Erfahrung ein „Ich“ zu finden ist. Nicht mehr und nicht weniger.
    2. Zu „Gänsefüßchen“ – jeder wie er will.
    3. Zu „vehement“: hier ist nichts „vehementes“ zu finden. Bei Dir vielleicht? ;)

    _()_

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    Ich würde dir ja gern beispringen, doch ich sehe das da wohl zu viel anhaften von "mudita" ist.
    Das nicht erkennen das da ein ich ist das dieses ich aber nicht mein ich ist, ist aber auch zu vertrackt.
    Das da ein Ich ist das

    mudita:

    es steht geschrieben , er ist wie ein pfahl, tief verwurzelt im erdreich und weder stürme noch zweifel können ihm was anhaben.

    so beschrieben ist, nicht mein ich sein kann obwohl ich dieses ich besitze ohne an ihm anzuhaften macht es auch nicht leichter.
    Ich lebe auch in der Welt der Gänsefüßchen, schützt vor einigen Anfeindungen. :)
    Hier hilf nur Gleichmut oder "bin raus".
    liebe Grüße
    Helmut

  • hanujo
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    • 11. Juni 2014 um 14:57
    • #38
    Joram:
    mudita:

    ist das jetzt intelektuelles sich etwas einreden . oder ist das bei dir tatsächlich so stabil, wie du es behauptest .

    und ... möchtest du noch einen satz an gänsefüsschen haben ?

    Es ist stabil. Es gab nie ein "Ich", es gibt kein "Ich" und es wird nie ein "Ich" geben. Die Täuschung ist durchschaut. Wo soll eine "Kränkung" anhaften können?

    _()_

    ich denke

    ein ich mag es nicht geben - ich ist ein gedanke - der gedanke ich - und solange man ich denkt (gibt es auch ein ich )
    was es aber gibt ist erleben - und zum normalen erleben gehören Empfindungen
    und in ihnen kann eine kränkung - sogar starken ausmaß gewinnen

  • hanujo
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    • 11. Juni 2014 um 15:09
    • #39

    [quote='mudita'][quote='Joram']
    „Verlieren“, „gekränkt“, „unsicher“ – dies ist mir fremd, lieber Mudita. Wieso? Weil nichts „mein“ ist, was verloren gehen könnte, weil „Bestätigung“, oder „Recht haben“ so wie „Sicherheit“ oder „Unsicherheit“, als das erkannt was sie sind: nur Empfindungen. Weder „mein“ noch „Ich“.


    man kann es schon so sehen wenns hilft
    (auch ein starkes ich kann hilfreich sein (glaube ich )

    aber nur Empfindungen
    ist vielleicht etwas untertrieben
    sie sind so stark mit dem erleben verwoben
    das man sich das auch einreden kann
    mein ist stark
    es ist mein erleben
    (und man würde es sehr stark verteidigen )
    um mein wirklich zu überwinden
    weiß ich nicht was man dazu braucht

    ich kenn nur mein erleben

  • Joram
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    • 11. Juni 2014 um 15:22
    • #40
    hanujo:

    ich denke
    ein ich mag es nicht geben - ich ist ein gedanke - der gedanke ich - und solange man ich denkt (gibt es auch ein ich )
    was es aber gibt ist erleben - und zum normalen erleben gehören Empfindungen
    und in ihnen kann eine kränkung - sogar starken ausmaß gewinnen


    Hallo Hanujo,
    Auf der eine Seite der Satz: >„Ich“ ist ein Gedanke<. Auf der andere Seite: >solange man "ich" denkt (gibt es auch ein ich )<
    Solange man an dem Weihnachtsmann denkt, oder glaubt, gibt es einen Weihnachtsmann? ;)

    Wenn die Empfindung „Ich“, als das was sie ist erkannt wird, ist sie nur noch eine Empfindung, ein Gedanke. So wie es schon immer der Fall war, noch bevor man es erkannt hat.
    Das Erleben verändert sich. Bekommt eine andere Qualität – „Kränkung“ wird als das was sie ist erkannt – nur eine Empfindung, keine „Wahrheit“, „mir nicht gehörend“. Und an was soll sich die Kränkung „binden“, wenn kein „Ich“ da ist? Wenn die Kränkung nicht „meine Kränkung“ ist? – Die Kränkung steigt möglicherweise und löst sich sofort auf, weil kein „Objekt“ da ist was gekränkt werden könnte.

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • hanujo
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    • 11. Juni 2014 um 15:42
    • #41
    Joram:
    hanujo:

    ich denke
    ein ich mag es nicht geben - ich ist ein gedanke - der gedanke ich - und solange man ich denkt (gibt es auch ein ich )
    was es aber gibt ist erleben - und zum normalen erleben gehören Empfindungen
    und in ihnen kann eine kränkung - sogar starken ausmaß gewinnen


    Hallo Hanujo,
    Auf der eine Seite der Satz: >„Ich“ ist ein Gedanke<. Auf der andere Seite: >solange man "ich" denkt (gibt es auch ein ich )<
    Solange man an dem Weihnachtsmann denkt, oder glaubt, gibt es einen Weihnachtsmann? ;)

    Wenn die Empfindung „Ich“, als das was sie ist erkannt wird, ist sie nur noch eine Empfindung, ein Gedanke. So wie es schon immer der Fall war, noch bevor man es erkannt hat.
    Das Erleben verändert sich. Bekommt eine andere Qualität – „Kränkung“ wird als das was sie ist erkannt – nur eine Empfindung, keine „Wahrheit“, „mir nicht gehörend“. Und an was soll sich die Kränkung „binden“, wenn kein „Ich“ da ist? Wenn die Kränkung nicht „meine Kränkung“ ist? – Die Kränkung steigt möglicherweise und löst sich sofort auf, weil kein „Objekt“ da ist was gekränkt werden könnte.

    _()_

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    ja ich denke wirklich solang etwas auch nur im Gedanken Existent ist - gibt es das auch - mindestens in form eines Gedanken

    ich habe das gefühl - die kränkung kann sich noch an etwas binden das ich noch nicht ganz verstehe - an das erleben an sich

    man kann sich wahrscheinlich - in verschiedensten formen daran binden
    ganz grob bis zu ganz suptil - aber sobald sie erlebt wird - ist es im erleben - und somit dran gebunden
    auch wenn sie vorbeigehen mag - ist sie in dem Moment mein erleben - mein gefühl - mein gedanke

    im normalen erleben oft in ner anderen form als in der Meditation -(dort ist irgentwie ein anderes erleben)

  • Joram
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    • 11. Juni 2014 um 16:02
    • #42
    hanujo:

    ja ich denke wirklich solang etwas auch nur im Gedanken Existent ist - gibt es das auch - mindestens in form eines Gedanken


    Ja, das kann man so sehen. Existenz in der Form eines Gedankens ist Phantasie. Schneewittchen existiert schon. - In der Phantasie. Was aber, wenn Schneewittchen Dir sagen wird, dass sie dich nicht mag? Greifst Du zu? Nimmst Du diese Aussage so ernst, dass es Dich verletzen wird?

    hanujo:

    auch wenn sie vorbeigehen mag - ist sie in dem Moment mein erleben - mein gefühl - mein gedanke
    im normalen erleben oft in ner anderen form als in der Meditation -(dort ist irgentwie ein anderes erleben)


    „Mein“ ist „hinzugedichtet“. In der Meditation dichtet man nichts hinzu. (sollte man mindestens nicht ;) ) deshalb ist das Erleben anders. Frei, Leichtigkeit verbreitet sich.

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • hanujo
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    • 11. Juni 2014 um 16:10
    • #43
    Joram:
    hanujo:

    ja ich denke wirklich solang etwas auch nur im Gedanken Existent ist - gibt es das auch - mindestens in form eines Gedanken


    Ja, das kann man so sehen. Existenz in der Form eines Gedankens ist Phantasie. Schneewittchen existiert schon. - In der Phantasie. Was aber, wenn Schneewittchen Dir sagen wird, dass sie dich nicht mag? Greifst Du zu? Nimmst Du diese Aussage so ernst, dass es Dich verletzen wird?

    hanujo:

    auch wenn sie vorbeigehen mag - ist sie in dem Moment mein erleben - mein gefühl - mein gedanke
    im normalen erleben oft in ner anderen form als in der Meditation -(dort ist irgentwie ein anderes erleben)


    „Mein“ ist „hinzugedichtet“. In der Meditation dichtet man nichts hinzu. (sollte man mindestens nicht ;) ) deshalb ist das Erleben anders. Frei, Leichtigkeit verbreitet sich.

    _()_

    okay :) xD

    lassen wirs so stehen
    ich habe keine Ahnung was ich eigentlich sagen wollte
    ich hoffe nur alles wird gut :)

  • mudita
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    • 11. Juni 2014 um 16:12
    • #44
    Joram:


    3. Zu „vehement“: hier ist nichts „vehementes“ zu finden. Bei Dir vielleicht? ;)

    _()_

    bei mir nichts wirklich vehementes .
    nur . wenn erlaubt . ein wenig sorge .

    aber solange du lächelnd durch dein leben schreitest, ist alles fein .

    wirf nicht das "etwas" ich weg, das du (noch) bist,
    denn es wird dich tragen, beim
    wagen, unbekannte wege zu erforschen .
    wenn da nur weite leere/nichts ist in dir,
    erlangst du keinen weg zurück .
    dann bist du wie ein nichts, dass
    nur haftet an den (wort) erscheinungen.
    das ich . das es gibt . ist das ich .
    leere und das auch in den worten .
    dann nur noch verstehen der dinge .
    ..
    Helmut
    irgendwie ist es eben nicht vertrackt mit den ich,s und andererseits eben doch .
    es ist da anatta . die lehre der selbst-losigkeit, die lehre von den dingen, die nicht aus sich allein bestehen.
    andrerseits gibt es das WESEN, das wir sind . die ganzen Khandas .

    ergo : es ist da eine struktur iwo (nenn es geist . nenn es SO-heit . nenn es Buddha-Natur). eine struktur, wo WESEN beginnt sich aus dem ungeboren zu manifestieren .

    weit weit weit müssen wir zurückgehen . oder tief hinein . oder über alles hinaus , um das zu finden, wo WESEN beginnt, um dort zu werden und einzutauchen in die prozesse; in das entstehen und vergehen.
    .
    wäre da kein ich-(empfinden) . wäre da kein geist . wäre kein erwachen möglich .
    irgendwann offenbart sich die innerste . innerste struktur deines SEIN .
    .
    laut lehre geht es darum, die nicht-ich,s zu finden, zu lokalisieren . sie auszurotten .
    und dann kommt das juwel, die zugrunde liegende struktur alles heilsamen (arahat) zu tage .
    .
    Helmut, fragt nicht der/die/das Zen : WER BIN ICH ? ist Zen so blöd, dass das nur eine dummdreiste frage ist ? = wohl kaum !
    .

  • fluid
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    • 12. Juni 2014 um 18:44
    • #45
    Loslassen:

    Hallo,

    wenn ich TNH so lese, ist es für mich völlig unabdingbar, irgendwann fleischlos zu essen. Andererseits gibt es in buddhistischen Ländern wie Tibet durchaus Fleischgerichte. Es muss also viele Leute geben, die mit Herzen beim Buddhismus sind und dennoch Fleisch konsumieren.

    Wie seht ihr das?

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    • 12. Juni 2014 um 18:45
    • #46
    Raphy:

    Hallo ihr Lieben,

    ich will selbst nicht in Gefangenschaft leben und dann noch geschlachtet werden. Und weil ich das nicht will, möchte ich das auch nicht anderen Wesen zumuten.
    Also vermeide ich es, Fleisch zu essen. Im Buddhismus gibt es die Sila "nicht zu töten". Damit ist eigentlich alles klar.

    Ich denke der Buddhaweg ist eine große Herausforderung, deswegen ist es wichtig ganz klar zu sehen, in welche Richtung es geht.
    Es ist aber auch klar, dass niemand perfekt ist und alte Gewohnheiten sind oft schwer aufzugeben.

    Deswegen gibt es auch Menschen und Buddhisten die Fleisch essen. Das muß jeder für sich entscheiden und vor sich verantworten.
    Und falls es so etwas wie ein Gericht nach dem Tod gibt oder einfach nur Ursache und Wirkung, dann ist es sicher gut in dieser Richtung zu forschen und sich sicher zu sein, dass man wirklich nicht im nächsten Leben als Schlachtvieh geboren wird oder eben bereit ist auch das zu fühlen was man bereit ist, andere Wesen fühlen zu lassen.

    Ist wohl auch die Frage, auf welcher Baustelle es jeder für sich am Sinnvollsten hält anzufangen, weil die Meisten wohl nicht alle Baustellen auf einmal anpacken können. Ist bei mir ja auch so.

    Es gibt dann auch manchmal die Entgegnung, dass auch Vegetarier Lebewesen töten, nämlich die Pflanzen die sie essen. Das stimmt natürlich, das ist ja das Krasse am Leben, dass es scheinbar immer mit töten und getötet werden zusammenhängt, mit fressen und gefressen werden. Jedenfalls bei einer Existenz als Mensch in dieser Welt.

    Aber ich persönlich esse lieber eine Pflanze, als ein Tier aktiv zu töten, wenn ich schon unbedingt töten und essen muß. Also so wenig Leid wie möglich zuzufügen, soweit ich das beurteilen und leben kann, in meiner jetzigen Situation.

    Einmal ganz abgesehen davon, dass es wohl viel ressourcenschonender ist, Pflanzen zu essen, als Schlachttiere erst mit Pflanzen zu füttern, um sie dann essen zu können. Natürlich frisst ein Tier auch in der freien Natur Pflanzen. Aber die industrielle Tierhaltung ist eben darauf ausgelegt, eine Masse an Tieren erst hochzufüttern, um sie dann zu schlachten. Diese Tiere gibt es nur um sie essen zu können und vielleicht manchmal noch von ihren Nebenprodukten wie Milch oder Fell zu profitieren. Das ist eine Industrie wo es um Geld geht. Ganz abgesehen von den Zuständen denen diese Tiere ausgeliefert sind, in der Haltung und dem Transport.

    Das möchte ich nicht unterstützen. Und in anbetracht Alldessen macht es auf jeden Fall Sinn für mich, soweit wie möglich auf Fleisch zu verzichten.

    Und es ist sicher nochmal ein Unterschied ob man kurz vor dem verhungern ein Tier tötet und selbst schlachtet oder ob man in einer materiellen Wohlstandsgesellschaft eine relativ freie und breite Wahl seiner Nahrung hat.

    Aber ich kann auch nachvollziehen, dass viele Menschen so sehr damit beschäftigt und ausgelastet sind, in ihrem Beruf und der Gesellschaft zu funktionieren, dass sie kaum noch Ressourcen haben ihr Handeln zu hinterfragen oder gar Alternativen dazu zu leben.
    Es ist auf jeden Fall ein gesellschaftliches Phänomen. Bei einem Drogenabhängigen versteht man es, wenn er auf Drogen verzichten möchte und einen Entzug macht. Und bei ihm versteht man es, dass er in dieser Zeit des Entzuges auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist und einen Schutzraum braucht, wo sich sein neues Leben entwickeln und wachsen kann. Für jemandem der zum Beispiel auf Fleisch verzichten will, wird es schwerer dieses neue Leben auch wirklich in die Tat umzusetzen, weil er kaum Unterstützung erhält in der Gesellschaft. Schon ein Alkoholabhängiger hat es schwer in einer Welt voller Bier- und Weintrinker. Es ist einfach ziemlich krass, vieles.
    Man kann allerdings auch versuchen sich ein Umfeld zu suchen, was unterstützend wirkt und Verständnis hat.

    Aber nur meine Meinung, muß jeder für sich wissen. :)

    Liebe Grüße

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    • 12. Juni 2014 um 18:46
    • #47
    mukti:
    Raphy:


    ich will selbst nicht in Gefangenschaft leben und dann noch geschlachtet werden. Und weil ich das nicht will, möchte ich das auch nicht anderen Wesen zumuten.
    Also vermeide ich es, Fleisch zu essen. Im Buddhismus gibt es die Sila "nicht zu töten". Damit ist eigentlich alles klar.

    Sehe ich genauso, aber ich möchte auch niemanden verurteilen der Fleisch isst, obwohl ich glaube dass es ein Fehler ist. Aber ich habe selber viele Fehler. Angesichts der heutigen brutalen Ausbeutung sollte ich eigentlich vegan leben, da bin ich aber noch nicht ganz so weit.

    Schöne Grüße,
    mukti

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    • 12. Juni 2014 um 18:46
    • #48
    Siri89:

    Also ich kann die Argumente hier absolut nachvollziehen ... aber sie sind meiner Meinung nach Argumente für Vegatarismus bzw. Vaganismus an sich ... und nicht zwangsläufig mit dem Buddhismus verbunden...

    Ich habe länger in Thailand gelebt - ein durch und durch buddhistisches Land - und dort kommen Fleischgerichte nicht nur vor, sie machen sogar einen sehr großen Teil der Ernährung aus.

    Wie kann also ein Land, dass Buddha so verehrt trotzdem so viel Fleisch konsumieren? Ich habe es mir so erklären lassen: Es geht nicht darum auf Fleisch komplett zu verzichten, es geht darum sich immer der Tatsache bewusst zu sein, dass ein Tier für dieses Essen gestorben ist und es trotz allem nur in Maßen zu tun.

    Natürlich ist mir klar, dass das heutzutage mehr Theorie ist als dass es tatsächlich so gelebt wird ... es geht nur darum aufzuzeigen, dass Buddhismus und Fleischverzicht nicht zwangsläufig und überall Hand in Hand gehen.

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    • 12. Juni 2014 um 18:47
    • #49
    fluid:
    Zitat


    ... es geht nur darum aufzuzeigen, dass Buddhismus und Fleischverzicht nicht zwangsläufig und überall Hand in Hand gehen.

    Zitat


    Der Dalai Lama, bekannt aus Funk und Tv :roll: isst Würstchen weil sein Magen nur wenig verträgt, und Kekse :)

    Zitat


    hier wird das Thema auch z.T. angesprochen, allerdings nicht aus rein buddh. Sichtweise ...

    viewtopic.php?f=15&t=13319

    Wenn du eine ethische Antwort haben willst, dann setze besser keine Hoffnung darauf, diese im Buddhismus zu finden, bzw zu kriegen.

    Z.B. blieb ja mein letzter Beitrag aus dem oben erwähnten Thread unbeantwortet:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…tart=30#p263667


    Ich kenne übrigens selber eine Sangha, wo die Leute bevor sie Fleisch essen noch irgendein/irgendwelche Mantra(s) sprechen, um zu "garantieren", dass die Schlachttiere "tatsächlich" eine bessere Wiedergeburt bekommen. Falls nur eine einzige tibetische Sangha so irrational und grausam handelt, dann müsste es eigentlich die gleiche sein, von der in jenem Thread die Rede ist.

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    • 12. Juni 2014 um 18:47
    • #50
    Andreas:

    Es führt nach meiner Erfahrung nur zu Streit, das Thema Fleisch"verzicht" isoliert zu betrachten. Ich würde mir da keinen Kopp 'draus machen.
    Bei Beachtung des edlen achtfachen Pfades erledigt sich die Frage über kurz oder lang von allein.
    Dann ist es auch kein Fleisch"vezicht" mehr, sondern selbstverständliches Leben schonen.
    Ansonsten diskutierst Du irgendwann über die toten Fliegen auf Deiner Windschutzscheibe, die bei Deiner Fahrt zum Gemüsehändler gestorben sind.

    Ich persönlich esse Fleisch bzw. Fisch ganz gelegentlich, z.B. wenn ich eingeladen bin und die Gastgeber nicht brüskieren möchte oder beispielsweise einen Schinken geschenkt bekomme, was ab und an passiert. "Nicht zurückzuweisende Almosen", gewissermaßen. Das dann wegzuwerfen, hilft dem armen Schwein auch nicht mehr.

    fluid:

    Z.B. blieb ja mein letzter Beitrag aus dem oben erwähnten Thread unbeantwortet:

    yoni:

    Ich habe mal eine Sangha tibetischer Tradition besucht (lasse hier mal deren Name außen vor), die keine Vegetarier waren. Natürlich hab´ich nachgefragt, und die, für mich, zweifelhafte Antwort war: "Wir verhelfen ihnen durch das Essen zu einer besseren Wiedergeburt.".


    aus http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…tart=30#p263667

    Das ist an Zynismus ja wohl kaum noch zu überbieten. Mit dem gleichen Argument kann ich auch meinem Nachbarn zu einem besseren Leben verhelfen. Schwachsinn.

    Viele Grüße
    Andreas

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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