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Buddhistische Namen

  • Ayya
  • 2. Juni 2014 um 12:24
  • Zum letzten Beitrag
  • Ayya
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    • 2. Juni 2014 um 12:24
    • #1

    Guten tag, ich lese öfters das Buddhisten nicht(nur) ihren bürgerlichen namen verwenden sondern oft einen "beinamen" haben.
    Wie zum beispie Ayya Khema eigentlich iilse kussel heißt.
    Was hat es damit auf sich? Warum wird das gemacht?

    Lg

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 2. Juni 2014 um 13:13
    • #2

    Ayya Khema ist sicherlich der Name, den sie bei der Ordination bekommen hat?
    Soweit ich es ersehe, werden diese buddhistischen Namen hauptsächlich von Ordinierten offiziell verwendet. Sie kennzeichnen damit sofort auch mit dem Namen, nicht nur mit der Kleidung: Aha, ein/e Ordinierte/r!

    Bei der offiziellen Zufluchtnahme (tibetischer Buddhismus) bekommt man auch einen tibetischen Namen. Den verwendet man aber im Alltag/Berufsleben nicht. Also, ich kenne wenigstens keinen Laien, der das tut, denn man will sich ja nicht großtun oder von der Gesellschaft abspalten.
    Meinen Zufluchtnamen benutze ich nur hier im Forum als Nickname. Er hat eine Bedeutung, die mir als erstebenswertes Ziel gilt. Motto: Nomen est Omen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • fotost
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    • 2. Juni 2014 um 13:26
    • #3

    Hallo Ayya und ein freundliches Willkommen in Forum,

    warum geben sich erwachsene Europäer plötzlich asiatische nick.names und ziehen sich seltsame Kostüme an? Ich werde es nie wirklich verstehen.

    Für mich ist immer eine der zentralen Eigenschaften Buddhas gewesen, daß er nicht Mann oder Frau, nicht Europäer, Asiate oder Afrikaner war, sondern einfach nur Mensch. Ein Mensch, der die zentralen Wahrheiten erkannt hat

    Zitat


    Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
    Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
    Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
    Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

  • flow
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    • 2. Juni 2014 um 13:34
    • #4
    Losang Lamo:

    Er hat eine Bedeutung, die mir als erstebenswertes Ziel gilt. Motto: Nomen est Omen.

    Achso, ich hab immer gedacht, daß man einen Namen erhält der zur Persönlichkeit / dem Charakter / den Fähigkeiten des Menschen paßt und ihn irgendwie auch beschreibt. Aber ich kenne mich da null aus. Kann sich der Name dann eigentlich auch verändern mit der Zeit?
    Ich hab mal wo gelesen daß das bei bestimmten Indianerstämmen Amerikas der Fall war / ist. Find ich ne nette Idee, da sich ein Mensch ja im Laufe des Lebens durchaus wesentlich verändern kann.

    Who looks outside, dreams. Who looks inside, awakens. C.G. Jung

  • schaf
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    • 2. Juni 2014 um 14:11
    • #5

    Wer verpasst einem denn den Namen?

    :) May all beings be happy :)

  • Chantasaro
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    • 2. Juni 2014 um 14:29
    • #6
    Losang Lamo:


    Soweit ich es ersehe, werden diese buddhistischen Namen hauptsächlich von Ordinierten offiziell verwendet. Sie kennzeichnen damit sofort auch mit dem Namen, nicht nur mit der Kleidung: Aha, ein/e Ordinierte/r!

    Den verwendet man aber im Alltag/Berufsleben nicht. Also, ich kenne wenigstens keinen Laien, der das tut, denn man will sich ja nicht großtun oder von der Gesellschaft abspalten.

    Ist Dir bewusst, dass das was Du über andere schreibst, mehr über Dich, als über die anderen aussagt?

    Ayya:

    Wie zum beispie Ayya Khema eigentlich iilse kussel heißt.
    Was hat es damit auf sich? Warum wird das gemacht?

    Ayya Khema hies nach der Ordination Khema und nicht mehr Ilse Kussel oder wie auch immer. Ayya hat in Sri Lanka die Bedeutung vom Paliwort Ācariya, was ungefähr Lehrer heisst.

    Wer im Theravāda Buddhismus ordiniert, ob als Novize, Mönch oder Nonne, lässt sein weltliches Leben hinter sich. Das ist ein sehr grosser Schritt, denn man lässt alles hinter sich, vom Auto, über Haus, zu anderen Besitztümern, allen nicht gesetzlich geforderten Versicherungen, bis hin zur eigenen Familie. Man wird ein Sohn respektive eine Tochter von Buddha und beginnt ein neues Leben, komplett anders als vorher. Der neue Name erinnert an diese Begebenheit.

    Es ist fünf vor zwölf

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 2. Juni 2014 um 15:19
    • #7
    Chantasaro:
    Losang Lamo:


    Soweit ich es ersehe, werden diese buddhistischen Namen hauptsächlich von Ordinierten offiziell verwendet. Sie kennzeichnen damit sofort auch mit dem Namen, nicht nur mit der Kleidung: Aha, ein/e Ordinierte/r!

    Den verwendet man aber im Alltag/Berufsleben nicht. Also, ich kenne wenigstens keinen Laien, der das tut, denn man will sich ja nicht großtun oder von der Gesellschaft abspalten.

    Ist Dir bewusst, dass das was Du über andere schreibst, mehr über Dich, als über die anderen aussagt?


    Ich weiß ja nicht, was Du jetzt verstanden hast, ehrenwerter Chantassaro -
    ich meinte damit jedenfalls, wenn ein Ordinierter den Dharmanamen verwendet, so ist das üblich und selbstverständlich und in Ordnung.
    Wenn ein Laie das genauso machen würde, würde ich erstmal vermuten, dass dieser Laie ein Wichtigtuer und Sektierer sein könnte.

    Ich werde hier zur Zeit zu viel missverstanden und mache Pause.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    • 2. Juni 2014 um 15:21
    • #8
    schaf:

    Wer verpasst einem denn den Namen?


    Verpassen tut den Namen überhaupt niemand, wenn dann gibt er ihn.
    Was is''n hier schon wieder los?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Jojo
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    25. November 2013
    • 2. Juni 2014 um 15:23
    • #9
    Chantasaro:
    Losang Lamo:


    Soweit ich es ersehe, werden diese buddhistischen Namen hauptsächlich von Ordinierten offiziell verwendet. Sie kennzeichnen damit sofort auch mit dem Namen, nicht nur mit der Kleidung: Aha, ein/e Ordinierte/r!

    Den verwendet man aber im Alltag/Berufsleben nicht. Also, ich kenne wenigstens keinen Laien, der das tut, denn man will sich ja nicht großtun oder von der Gesellschaft abspalten.

    Ist Dir bewusst, dass das was Du über andere schreibst, mehr über Dich, als über die anderen aussagt?


    Sagt LL deiner Meinung nach etwas Despektierliches? ;)
    Du lebst in Thailand, sie in Deutschland.
    Ich kenne es hier so wie LL es schreibt.

    In unserer Linie verwendet niemand seinen Ordinationsnamen im Alltag, und zwar aus dem Grund, den LL genannt hat. Daran kann ich nichts Kritisierenswertes finden. Für alle, die dabei bleiben, ist die Ordination eine ernste Sache, die ihre ganze Lebensführung bestimmt. Für viele ist der Ordinationsname ein Koan, mit dem sie sich immer wieder auseinandersetzen.

  • schaf
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    • 2. Juni 2014 um 15:27
    • #10
    Losang Lamo:
    schaf:

    Wer verpasst einem denn den Namen?


    Verpassen tut den Namen überhaupt niemand, wenn dann gibt er ihn.
    Was is''n hier schon wieder los?

    Ich hab heut einfach meinen einsilbigen Tag ;) Die Frage sollte keine unterschwellige irgendwas enthalten, sondern war einfach nur zur Erlangung von Information gedacht. Also drücke ich es mal schöner aus: Wer gibt einem diesen Namen?

    :) May all beings be happy :)

  • Lirum Larum
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    • 2. Juni 2014 um 15:59
    • #11
    schaf:
    Losang Lamo:


    Verpassen tut den Namen überhaupt niemand, wenn dann gibt er ihn.
    Was is''n hier schon wieder los?

    Ich hab heut einfach meinen einsilbigen Tag ;) Die Frage sollte keine unterschwellige irgendwas enthalten, sondern war einfach nur zur Erlangung von Information gedacht. Also drücke ich es mal schöner aus: Wer gibt einem diesen Namen?


    Hab ich mir schon gedacht, jetzt. Also meinerseits Sorry.

    Im tibetischen Buddhismus (bei den anderen wird es wohl kaum anders sein?) gibt der Lehrer den Namen. Bei der Zufluchtnahme oder bei der Ordination.

    Ein Buddhist mag den Namen geändert bekommen, wenn er vom Laien ( Zuflucht-Name) zum Mönch wird (Ordinationsname). Mit abgeschlossenem Studium oder als Eigenschaft kommen vielleicht auch noch Titel hinzu: "Geshe" (Doktorgrad) oder "Khen Rinpoche" (kostbarer Abt).

    Der Übersetzer von meinem Lehrer findet es witzig, dass wir im Westen diese Laien-Namen so überaus wichtig nehmen. Diese Namen sind eigentlich nicht sowas Großartiges, meint er.

    Ich aber finde, dass sie eine gute Sache sind. Die Bedeutung ist jeweils immer höchst positiv. Daher kann es auch anfangs noch nicht ganz zu einem passen. ;) Aber man hat das Potential und Namen prägen ja anscheinend auch irgendwie.


    Siehste, längere (besser formulierte) Frage, längere Antwort. :grinsen:

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Thubten Gawa
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    • 3. Juni 2014 um 08:34
    • #12

    Als ich in Nepal meinen Zugfluchtssnamen erhalten habe, hatte der Lama, der die Zeremonie durchgeführt hat, so etwas gemurmelt wie: "Neues Leben, Neuer Name". Das fand ich ganz passend und muss noch heute häufig darüber nachdenken. Den Namen selbst hatte er als kleinen Zettel aus einer Schublade gezogen, wo noch ganz andere Namen lagen. Es war also so etwas wie Schicksal ;) Als ich dann die Übersetzung des Namens gehört hatte, dachte ich mir zuerst, dass das gar nicht zu mir passt. Aber dann kamen andere Leute zu mir, die mich noch nicht lange kannten und meinten, dass es super zu mir passen würde. Mein Name ist also nicht unbedingt eine Beschreibung meines Selbst, sondern eher so etwas wie ein Ziel ;)

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Lirum Larum
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    • 3. Juni 2014 um 09:19
    • #13
    Syia:
    Jojo:


    Füße im Schlamm, Kopf über Wasser halten und dabei immer gut aussehen? ;)

    Na ja, oben bin ich schon ziemlich weiß geworden. Ist vielleicht doch was dran. ;)

    Ich bin tatsächlich in eine Massen-Zufluchtnahme geraten. So richtig mit Schlange stehen und überhaupt kein bisschen zeremoniell. Es war ein heilloses Durcheinander. Danach war ich erstmal ziemlich enttäuscht und mit meinem Zufluchtsnamen kann ich bis heute nichts anfangen.

    Aber im Nachhinein finde ich es eigentlich klasse. Ich habe keinen Grund in diesem Namen etwas Besonderes oder etwa ein Omen zu sehen. Da ist nichts in diesem Namen woran ich anhaften könnte oder wonach ich streben sollte.

    Zwei Jahre später hatte ich die Gelegenheit bei Shamarpa Zuflucht zu nehmen. In einem kleinen Kreis, nur 3 Leute. Ich habe sie nicht genutzt. Denn in der Zwischenzeit war mir klar geworden, dass ich Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha genommen hatte. Wie ich das ausfülle sehe ich völlig unabhängig von einem Namen, der mir bei einer Zeremonie verpasst wird.


    Ich kenne eine Frau, die hat ein zweites Mal Zuflucht genommen, weil sie von dem Rinpoche und der Sangha viel hält. Das war für sie ein Riesending und eine super Sache.
    Aber so, wie Du es für Dich beschreibst, klingt es sehr nach Angekommen-sein. :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Doris
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    • 3. Juni 2014 um 09:38
    • #14

    Ich habe auch zweimal Zuflucht genommen.
    Das erste Mal, weil ich dachte, dass müsste so sein. Habe mich aber gar nicht aufgehoben gefühlt, kam mir vor wie bei einer Hochzeit der Moonsekte.
    Das zweite Mal, als ich meinen Lehrer kennenlernte. Im Laufe der Tage war ich immer beeindruckter von ihm, so dass ich einfach Zuflucht nehmen musste. Das war mir ein wirkliches inneres Bedürfnis. Bei der Gelegenheit habe ich dann meinen persönlichen Dharmanamen erhalten. Es war eine sehr intime Veranstaltung, und wir waren nur drei, die Zuflucht genommen haben. Den Namen, den ich damals erhielt, habe ich als Programm verstanden. Ja, und er war sicher bewusst gewählt, denn im Laufe dieser vielen Tage des Zusammenseins und der Gespräche, konnten sich ein paar unserer Eigenheiten und Fragestellungen sicherlich herauskristallisieren.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 5. Juni 2014 um 12:56
    • #15

    Die OT Beiträge findet ihr hier: http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=13508

    Kritik an diesem Vorgehen bitte per PN an mich oder unter Anregungen und Kritik einen Thread eröffnen.

    Hier lösche ich weitere OT Beiträge.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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