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Weltprozess und Kausalnexus

  • kerrinchen
  • 15. April 2014 um 22:11
  • Zum letzten Beitrag
  • kerrinchen
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    13. April 2014
    • 15. April 2014 um 22:11
    • #1

    Hallo,

    ich bin vor einigen Monaten zufällauf auf diesem Text hier gestoßen:


    Im unendlichen Raum sind unendlich viele Welten enthalten, die von unendlich vielen Wesen bewohnt werden. Jede Welt durchläuft zyklisch Perioden des Entstehens, des Bestandes, des Vergehens und der Nichtexistenz. Nach einer Zeit der Nichtexistenz erhebt sich in dem entsprechenden Raum ein Wind, der eine neue Welt hervorbringt. Dieser Wind entsteht durch die Macht der Taten (Karma) der Wesen einer untergegangenen Welt. In der Zeit des Weltbestandes folgen 10 aufsteigende und ebenso viele absteigende Weltalter aufeinander. In ihnen verbessern oder verschlechtern sich die Zustände. Während der Abstiegsperioden treten Buddhas als Welterleuchter auf, um für Erlösung zu sorgen. Der ganze Weltprozess geht nach ewigen, kosmischen Gesetzen vor sich und ist Auswirkung der Vergeltungskausalität guter und böser Taten. Die unaufhörliche Wandelbarkeit alles Existierenden wird im Buddhismus scharf hervorgehoben.

    .


    Nachzulesen auch auf http://www.pinselpark.org/religion/buddh…10weltbild.html


    Mich hat dieser Text bewegt, ich habe seither das halbe Netz nach weiteren tiefergehenden Informationen zum Thema Weltprozess und Kausalnexus durchsucht, aber leider nichts brauchbares gefunden :(:(:( . Die meisten Infos beziehen sich auf die Sicht eines "Erdlings". Ich suche eine Beschreibung die eine Ebene darüber ansetzt.

    Ich habe auch alle relevanten Verlage angeschrieben, die Antwort war immer die selbe, es gibt kein Buch welches auf dieses Thema weiter eingeht.


    Meine Frage wäre daher, gibt es hier User die sich schon mal mit diesem Thema beschäftigt haben und noch mehr Infos haben?
    Weiß jemand ein Buch, eine Webseite oder Stellen im Palikanon die hilfreich sein könnten?


    LG

  • goldie
    Gast
    • 16. April 2014 um 12:36
    • #2
    Zitat

    Die meisten Infos beziehen sich auf die Sicht eines "Erdlings". Ich suche eine Beschreibung die eine Ebene darüber ansetzt.

    Was meinst du? Himmelswesen? Sind mir noch nicht begegnet. Ich schätze, hier schreiben nur "Erdlinge" ;)

    Vielleicht sollte diese Webseite "Einfallspinselpark" heißen :evil: Das ist für mich jedenfalls esoterisches Gerede. Ich bin noch nicht lange genug in diesem Forum, glaube aber nicht, dass man diese Ansichten hier teilen wird. Würde man das gesamte Weltall kennen, wäre die Anzahl der Wesen wohl nicht "unendlich", sondern zählbar. Wenn ich mir die Menschengeschichte so ansehe, kann ich diesen ständigen Auf- und Abstieg nicht erkennen, es sieht doch so aus, als würde sich einiges zum Besseren entwickeln, in Hinsicht Demokratie und Menschenrechte wie auch Lebenserwartung und Wohlstand.

  • Tashili
    Gast
    • 16. April 2014 um 13:58
    • #3

    Hallo Kerrinchen,

    alle Achtung vor deiner Suche! Leider weiß ich nichts über den 'Weltprozess'. Der von dir verlinkte Text bezieht sich auf Karma und die bedingtheit sowie Vergänglichkeit aller Dinge.
    Da alles bedingte veränderungsprozessen unterworfen ist, würde das wohl auch auf der bestehen und vergehen der Welt / Erde bezogen.
    Und ja, ich denke unsere Erde wird vergehen, die Menschheit sicher auch.

  • fotost
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    • 16. April 2014 um 15:14
    • #4

    Hallo,

    wenn Du englisch verstehts - vielleicht das hier http://www.urbandharma.org/udharma2/budcosmo.html

    Du könntest grundsätzlich mal Begriffe wie Kappa, Kalpa oder buddhistische Kosmologie, besser Buddhist Cosmology Googeln.

    Ich persönlich mach' mir nicht viel draus, für mich ist der Kern der Lehre stark auf den Menschen und das menschliche Maß ausgerichtet. Kosmologische Beschreibungen aus der Bronzezeit halte ich für höchstens literarisch oder metaphorisch interessant.

  • Nils
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    • 16. April 2014 um 15:15
    • #5
    kerrinchen:

    Im unendlichen Raum sind unendlich viele Welten enthalten, die von unendlich vielen Wesen bewohnt werden. Jede Welt durchläuft zyklisch Perioden des Entstehens, des Bestandes, des Vergehens und der Nichtexistenz. Nach einer Zeit der Nichtexistenz erhebt sich in dem entsprechenden Raum ein Wind, der eine neue Welt hervorbringt. Dieser Wind entsteht durch die Macht der Taten (Karma) der Wesen einer untergegangenen Welt. In der Zeit des Weltbestandes folgen 10 aufsteigende und ebenso viele absteigende Weltalter aufeinander. In ihnen verbessern oder verschlechtern sich die Zustände. Während der Abstiegsperioden treten Buddhas als Welterleuchter auf, um für Erlösung zu sorgen. Der ganze Weltprozess geht nach ewigen, kosmischen Gesetzen vor sich und ist Auswirkung der Vergeltungskausalität guter und böser Taten. . Mich hat dieser Text bewegt, ich habe seither das halbe Netz nach weiteren tiefergehenden Informationen zum Thema Weltprozess und Kausalnexus durchsucht, aber leider nichts brauchbares gefunden :(:(:( Meine Frage wäre daher, gibt es hier User die sich schon mal mit diesem Thema beschäftigt haben und noch mehr Infos haben? Weiß jemand ein Buch, eine Webseite oder Stellen im Palikanon die hilfreich sein könnten?LG


    Ich habe mich mit der Quantenphysik beschäftigt. Dort gibt es ähnliche Ansätze in der Viele-Welten-Interpretation, der Stringtheorie und insbesondere in der Urworttheorie von Michael König. Du kannst dir das Buch Urwort kaufen. Es ist nicht leicht zu verstehen, aber vermutlich das einzige Buch, welches diese Dinge näher ausführt. Letztlich steckt dahinter die hinduistische Philosophie vom ewigen Werden und Vergehen der Universen.

    http://www.scorpio-verlag.de/Buecher/14/Das-Urwort.html

  • goldie
    Gast
    • 16. April 2014 um 17:31
    • #6

    "Wenn die Lichtenergie zwischen vertrauten Elektronen über den Elementarprozess Liebe immer stärker gebündelt wird, dann werden ... Photonenenergien ... ausgetauscht. Je weiter die Elektronen in ihrer gemeinsamen Entwicklung voranschreiten, umso mehr stimmen sie in ihren inneren Lichtmustern - ihren Gedächtnisinhalten - überein. Die Elektronen haben daher keine Lust (sic!), nach dem physischen Tod eines von Ihnen organisierten Lebewesens wieder beim Gestein anzufangen. Deshalb bilden sich Essenzelektronengemeinschaften - mit anderen Worten: Individualseelen." Zitat aus dem genannten Buch.

    Wer sich auf diesem Niveau mit Quantenphysik beschäftigen will (und mit spekulativer Esoterik), der wird da gut bedient. Der Autor hat sogar eine "Quantenheilkunde" entwickelt, alles natürlich infolge seines privaten Forschungsinstitutes.

    Bitte, lasst euch nicht so einfach täuschen!

  • fluid
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    • 16. April 2014 um 17:52
    • #7
    goldie:


    Würde man das gesamte Weltall kennen, wäre die Anzahl der Wesen wohl nicht "unendlich"


    Ich denke, dass hängt stark davon ab, ob das gesamte Weltall endlich oder unendlich ist. Dies ist ja noch nicht einmal für unser Universum klar. Ob nun ein Multiversum (was ja auch nur eine Hypothese ist) endlich oder unendlich ist, das wird sich wohl in nächster Zeit nicht herausfinden lassen, vielleicht aber auch niemals.

  • goldie
    Gast
    • 16. April 2014 um 18:03
    • #8

    Wir können den eingangs zitierten Text gern noch genauer anschauen. Inwiefern sollen sich denn "10 aufsteigende und absteigende Weltalter" nachweisen lassen, in der Vergangenheit. Wo sind die?

    Hier wird es noch deutlicher:

    Zitat

    Der ganze Weltprozess geht nach ewigen, kosmischen Gesetzen vor sich und ist Auswirkung der Vergeltungskausalität guter und böser Taten.

    Wo waren die guten und bösen Taten, als es noch gar keine Menschen gab?

    Ich finde, hier werden einfach Dinge in den Raum gestellt, die man sich genau anschauen soll, um sie in ihrem Mangel an Aussagekraft zu erkennen.

  • fotost
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    • 16. April 2014 um 19:24
    • #9
    goldie:

    ...
    Ich finde, hier werden einfach Dinge in den Raum gestellt, die man sich genau anschauen soll, um sie in ihrem Mangel an Aussagekraft zu erkennen.

    Sicher, aber betrachte es einfach wie ein Gedicht oder ein Lied.
    Da fragt man ja auch nicht zuerst, ob es (naturwissenschaftlich) richtig oder falsch ist, sondern sucht andere Inhalte.

    Ich unterstelle, daß es der Threadstarterin darum ging.

    Wie weiter oben geschrieben, ich machen mir wenig aus religiöser Kosmologie (und noch weniger aus Esoterik), aber es gibt Menschen, die sich davon angesprochen fühlen und wenn das ein Zugang zur Lehre wird, warum nicht?

    Majjhima Nikāya 63
    http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m063z.html

    Zitat

    "Diese spekulativen Ansichten sind vom Erhabenen nicht verkündet worden, sind von ihm verworfen und abgelehnt worden, nämlich:

    'Die Welt ist ewig' und
    'die Welt ist nicht ewig';
    'die Welt ist endlich' und
    'die Welt ist unendlich';
    'die Seele ist das gleiche wie der Körper' und
    'die Seele ist eine Sache und der Körper eine andere'; und
    'ein Tathāgata existiert nach dem Tode' und
    'ein Tathāgata existiert nach dem Tode nicht' und
    'sowohl existiert ein Tathāgata nach dem Tode, als auch existiert er nicht' und
    'weder existiert ein Tathāgata nach dem Tode, noch existiert er nicht.'

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    • 16. April 2014 um 23:16
    • #10

    Vielen Dank euch allen für eure Antworten :)

    Natürlich stellt der von mir eingestellte Text nicht die absoulute Wahrheit dar und schreiben kann man viel.
    Ich finde es immer wichtig die Dinge weiter zu hinterfragen, ich finds immer toll dabei neue Dinge oder Ansichten zu kommen.

  • kerrinchen
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    • 16. April 2014 um 23:33
    • #11
    goldie:
    Zitat

    Die meisten Infos beziehen sich auf die Sicht eines "Erdlings". Ich suche eine Beschreibung die eine Ebene darüber ansetzt.

    Was meinst du? Himmelswesen? Sind mir noch nicht begegnet. Ich schätze, hier schreiben nur "Erdlinge" ;)

    Vielleicht sollte diese Webseite "Einfallspinselpark" heißen :evil: Das ist für mich jedenfalls esoterisches Gerede. Ich bin noch nicht lange genug in diesem Forum, glaube aber nicht, dass man diese Ansichten hier teilen wird. Würde man das gesamte Weltall kennen, wäre die Anzahl der Wesen wohl nicht "unendlich", sondern zählbar. Wenn ich mir die Menschengeschichte so ansehe, kann ich diesen ständigen Auf- und Abstieg nicht erkennen, es sieht doch so aus, als würde sich einiges zum Besseren entwickeln, in Hinsicht Demokratie und Menschenrechte wie auch Lebenserwartung und Wohlstand.


    Mir sind auch noch keine begegnet, die allerwenigsten Menschen waren bis jetzt im Weltall. Glaubt man den Wissenschaftlern dehnt sich das Weltall immer weiter aus.
    Das sich momentan alles zum besseren entwickelt hängt denke ich auch davon ab wo derjenige lebt, der gefragt wird.

    Mittlerweile scheinen wir wohl in einem Zeitalter angekommen sein, wo die Lehre verfällt, siehe auch hier http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=12&t=12849

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    • 16. April 2014 um 23:45
    • #12
    fotost:

    Hallo,

    wenn Du englisch verstehts - vielleicht das hier http://www.urbandharma.org/udharma2/budcosmo.html

    Du könntest grundsätzlich mal Begriffe wie Kappa, Kalpa oder buddhistische Kosmologie, besser Buddhist Cosmology Googeln.

    Ich persönlich mach' mir nicht viel draus, für mich ist der Kern der Lehre stark auf den Menschen und das menschliche Maß ausgerichtet. Kosmologische Beschreibungen aus der Bronzezeit halte ich für höchstens literarisch oder metaphorisch interessant.


    ... vermutlich ist es das auch. Ich finde es aber trotzdem mal interesant was darüber zu lesen, es spiegelt ja die Sicht der Menschen wieder die damals gelebt haben.
    Bestes Beispiel ist ja die Bibel, unglaublich was und wieviel sich bis heute weitergetragen hat!!!

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    • 16. April 2014 um 23:52
    • #13
    kerrinchen:


    Hallo,
    ich bin vor einigen Monaten zufällauf auf diesem Text hier gestoßen:

    Im unendlichen Raum sind unendlich viele Welten enthalten, die von unendlich vielen Wesen bewohnt werden.
    [...]

    So wie ich die buddhistische Metaphysik verstehe, ist diese Aussage eine notwendige Bedingung, weil anders die Wiedergeburtslehre zu Widersprüchen führen würde.


    Bezüglich ob es bergauf oder bergab geht, kommt es auch auf die Länge der betrachteten Zeitspanne an. Selbst falls man es als Tatsache akzeptiert, dass es die letzten paar tausend Jahre bergauf ging, so könnte es auf einer größeren Skala nur ein unbedeutender Schwenker nach oben sein, obwohl es insgesamt nach unten geht.

  • kerrinchen
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    • 17. April 2014 um 13:38
    • #14
    fluid:
    kerrinchen:


    Hallo,
    ich bin vor einigen Monaten zufällauf auf diesem Text hier gestoßen:

    Im unendlichen Raum sind unendlich viele Welten enthalten, die von unendlich vielen Wesen bewohnt werden.
    [...]

    So wie ich die buddhistische Metaphysik verstehe, ist diese Aussage eine notwendige Bedingung, weil anders die Wiedergeburtslehre zu Widersprüchen führen würde.


    Bezüglich ob es bergauf oder bergab geht, kommt es auch auf die Länge der betrachteten Zeitspanne an. Selbst falls man es als Tatsache akzeptiert, dass es die letzten paar tausend Jahre bergauf ging, so könnte es auf einer größeren Skala nur ein unbedeutender Schwenker nach oben sein, obwohl es insgesamt nach unten geht.


    Wenn man es logisch betrachnet setzt aber die Wiedergeburtslehre voraus, dass es immer Lebewesen gibt die sich fortplanzen.
    Was wäre wenn plötzlich alle Lebewesen (auf der Erde/im gesamten Universum) unfruchtbar wären?

  • Nils
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    • 17. April 2014 um 14:37
    • #15

    Dann inkarnieren sich die Seelen in anderen Universen. Und wenn alle Universen im Urlicht verschmelzen, dann bilden wir laut Michael König ein gemeinsames Bewusstsein. Und aus diesem Bewusstsein bilden sich dann irgendwann wieder neue Universen. Zwar soll man laut Buddha nicht über die Dinge spekulieren, die man letztlich doch nicht begreift. Man soll sich auf den spirituellen Weg konzentrieren und zur Erleuchtung gelangen. Wenn man dann die Stufe der Allwissenheit erreicht, begreift man auch alles. Aber bist dahin kann es noch etwas dauern.

    Und warum sollen wir die spekulative Wissenschaft abschaffen? Sie hat uns in den letzten 2000 Jahren einige Fortschritte gebracht. Wer mag heute ohne Strom, Licht, Internet leben? ich halte Michael König für einen seriösen Wissenschaftler. Er hat einen seriösen wissenschaftlichen Ansatz. Das wird deutlich, wenn man das Buch liest. Möglicherweise hat er sogar Recht mit seinen Auffassungen. Mir gefällt es auch nicht, dass er es teilweise etwas sehr esoterisch formuliert. Aber so kann er es gut verkaufen. Und Geldverdienen ist nun mal ein Teil unseres westlichen Wirtschaftssystems. Obwohl ich persönlich lieber einfach lebe und mein Wissen als Geschenk weitergeben. Aber das verlange ich nicht von meinen Mitmenschen.

    Damit der Ansatz von Michael König etwas deutlicher wird, möchte ich ihn hier kurz zusammenfassen. Nach der Meinung vieler Quantenphysiker (Amit Goswami, Fritjof Capra, Hans-Peter Dürr, Jean Émile Charon, Burkhard Heim, Michael König) gibt es hinter der Welt der Materie einen Hyperraum, den man als Jenseits oder als Himmel (Hans-Peter Dürr, Daniel Kronick, Michael König) auffassen kann. Grundlage dieser Annahme ist das bewiesene (verifizierte) Phänomen der Quantenverschränkung. Wenn zwei verschränkte (durch einen Kontakt “geistig” verbundene) Photonen (Lichtteilchen, Quanten) über eine große Raumdistanz weitaus schneller als mit Lichtgeschwindigkeit (sofort) kommunizieren können, muss es eine höhere Dimension (einen Hyperraum) geben, durch die dieses möglich ist. Denn die spezielle Relativitätstheorie Einsteins zeigt, dass sich Signale in den herkömmlichen Dimensionen des Raumes nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können. Gesicherte Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Hyperraums liegen noch nicht vor. Es gibt die Stringtheorie und die Viele-Welten-Interpretation der Quantenphysik. Daraus ließe bei erfolgreicher Verifizierung die Existenz eines mehrdimensionales Universum (Multiversum) ableiten.

    Der französische Physiker Jean Émile Charon (1920-1998) entwickelte die komplexe Relativitätstheorie, wonach es im Inneren eines Elektrons (Elementarteilchens) ein Photonengas gibt, das Strukturen ausbilden kann und eine Art inneres Gedächtnis des Elektrons darstellt. Das Bewusstsein eines Menschen kann nach Charon im Elektronengedächtnis gespeichert werden (siehe Biophotonik). Da Elektronen eine ewige Lebenszeit haben, stellte der deutsche Physiker Michael König in den 1980er Jahren die Hypothese auf, dass die Essenzelektronen im Körper eines Menschen eine ewige Seele bilden. Diese könnte nach dem Tod des Menschen weiterexistieren und sich später in einem neuen Körper wieder auf der Erde inkarnieren. Für die Existenz einer vom Körper unabhängigen Seele sprechen nach Ansicht einiger Wissenschaftler auch die Erkenntnisse der Nahtodforschung, der Reinkarnationsforschung und das Nachtodgeschehen beim 16. Karmapa.(Reinkarnationsforschung)

    Der Physiker Burkhard Heim (1925-2001) führte mit der erweiterten Quantenfeldtheorie eine Quantifizierung von Raum und Zeit durch. Er ging davon aus, dass der Raum aus kleinsten Flächenquanten zusammengesetzt ist und es zusätzlich Zeitquanten gibt. Spirituell formuliert würde man sagen, dass der Kosmos aus Licht (einer feinstofflichen Substanz) besteht. Das spürt man als Mystiker auch so. Der Hyperraum ist also nicht leer, sondern mit “Licht” gefüllt. So konnte Burkhard Heim den Hyperraum jenseits der Materie berechnen. Insgesamt ergab sich ein zwölfdimensiones Universum. Wie Charon ist Heim ein bisher wenig beachteter Außenseiter in der momentanen Physik. Aber die Dinge können sich ändern. Außenseitermeinungen können zum Mainstream werden.

    Der deutsche Quantenphysiker und Mystiker Dr. Michael König (*1957) veröffentlichte 2010 das Buch Das Urwort. Die Physik Gottes. Darin stellt er die Urwort-Theorie auf, wonach das Bewusstsein das Zentrum des Universums ist, aus dem sich alles entwickelt und mit dem alles verbunden ist. Michael König hat die Theorien von Charon und Heim aufgearbeitet und erweitert. Dadurch konnte er quantenphysikalisch bestätigen, was die Erleuchteten und Mystiker aller Zeiten durch die innere Erforschung ihres Bewusstseins herausgefunden haben. Er verbindet mit seiner Urwort-Theorie das traditionelle Wissen der mystischen Philosophie mit der Quantenphysik. Danach gibt es im Zentrum unseres Multiversums eine höhere Bewusstseinsdimension aus Energie, Liebe und Information (ELI).

    Unser Gesamtuniversum besteht entsprechend der traditionellen indischen Philosophie aus den drei Grundbereichen materieller Kosmos, Jenseits (geistige Welt) und Himmel (Lichtwelt). Durch spirituelle Übungen kann ein Mensch einen Lichtkörper entwickeln und in höhere Bewusstseinsbereiche aufsteigen. Auf der Erde wird es in Zukunft ein goldenes Zeitalter geben, in dem Spiritualität und Wissenschaft miteinander vereint sind. (Michael König, a.a.O., Seite 265 (Schlußworte).)

  • fluid
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    • 17. April 2014 um 16:05
    • #16
    kerrinchen:


    Wenn man es logisch betrachnet setzt aber die Wiedergeburtslehre voraus, dass es immer Lebewesen gibt die sich fortplanzen.
    Was wäre wenn plötzlich alle Lebewesen (auf der Erde/im gesamten Universum) unfruchtbar wären?


    Damit so etwas nicht/nie passiert, braucht es ja gerade die Unendlichkeit.
    Falls es unendlich viele Lebewesen gibt, dann kann man ja eigentlich gar keine Aussage über alle Wesen machen.

    Weil die Lebewesen laut Buddhismus schon unendlich lange im Samsara sind, muss es auch vor unserem Universum (das ja 'erst' ein paar Milliarden Jahre alt ist) andere Universen gegeben haben.
    Es ist sowohl möglich, dass diese zeitlich nach einander folgen, so dass es zur Zeit immer nur ein Universum gibt, oder aber auch, dass es unendlich viele Universen gibt, welche gleichzeitig parallel existieren.

    Das Konzept der Unendlichkeit verhindert oder erschwert in gewisser Weise logische und mathematische Aussagen, Schlussfolgerungen oder Berechnungen. Das hat als Konsequenz, dass es schwierig ist, solche Theorien als richtig oder falsch zu beweisen.

    Ich hätte z.B. gerne eine Mathematik, die es ermöglicht, vernünftig durch Null zu dividieren. Damit wäre schon viel gewonnen.

  • goldie
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    • 17. April 2014 um 16:39
    • #17
    Zitat

    Dann inkarnieren sich die Seelen in anderen Universen.

    Das ist weder buddhistisch noch wissenschaftlich. Eine Inkarnation von Seelen ist vom Buddha nicht beschrieben worden.

    Zitat

    Für die Existenz einer vom Körper unabhängigen Seele sprechen nach Ansicht einiger Wissenschaftler auch die Erkenntnisse der Nahtodforschung, der Reinkarnationsforschung und das Nachtodgeschehen beim 16. Karmapa.(Reinkarnationsforschung)

    "Forschung" ist nicht gleich Wissenschaft. Es handelt sich um reine Spekulationen, das Wort Esoterik ist hier angebracht. Die plausibleren Erklärungen für Nahtodgeschehen stammen m.E. eindeutig von Hirnforschern.

    Zitat

    Spirituell formuliert würde man sagen, dass der Kosmos aus Licht (einer feinstofflichen Substanz) besteht. Das spürt man als Mystiker auch so.

    Es gibt bestimmte Mystiker, die das so sehen. Ich selbst halte die Dunkelheit für ebenso wichtig, und wenn wir schon vom Kosmos reden, sind die so genannten schwarzen Löcher auch für den Nichtmystiker ein guter Hinweis darauf, ebenso wie die Tatsache, dass die Sonne erlöschen wird und damit auch ihr Licht.

  • kerrinchen
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    • 17. April 2014 um 20:12
    • #18
    fluid:
    kerrinchen:


    Wenn man es logisch betrachnet setzt aber die Wiedergeburtslehre voraus, dass es immer Lebewesen gibt die sich fortplanzen.
    Was wäre wenn plötzlich alle Lebewesen (auf der Erde/im gesamten Universum) unfruchtbar wären?


    Damit so etwas nicht/nie passiert, braucht es ja gerade die Unendlichkeit.
    Falls es unendlich viele Lebewesen gibt, dann kann man ja eigentlich gar keine Aussage über alle Wesen machen.

    Weil die Lebewesen laut Buddhismus schon unendlich lange im Samsara sind, muss es auch vor unserem Universum (das ja 'erst' ein paar Milliarden Jahre alt ist) andere Universen gegeben haben.
    Es ist sowohl möglich, dass diese zeitlich nach einander folgen, so dass es zur Zeit immer nur ein Universum gibt, oder aber auch, dass es unendlich viele Universen gibt, welche gleichzeitig parallel existieren.

    Das Konzept der Unendlichkeit verhindert oder erschwert in gewisser Weise logische und mathematische Aussagen, Schlussfolgerungen oder Berechnungen. Das hat als Konsequenz, dass es schwierig ist, solche Theorien als richtig oder falsch zu beweisen.

    Ich hätte z.B. gerne eine Mathematik, die es ermöglicht, vernünftig durch Null zu dividieren. Damit wäre schon viel gewonnen.

    Gibt es eigentlich irgendwo ne konkrete Definiton was ein Lebewesen ist?
    Ab welcher Entwickungstufe fängt das Leben an?

  • accinca
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    • 18. April 2014 um 12:03
    • #19
    fluid:

    Es ist sowohl möglich, dass diese zeitlich nach einander folgen, so dass es zur Zeit immer nur ein Universum gibt, oder aber auch, dass es unendlich viele Universen gibt, welche gleichzeitig parallel existieren.


    Nach der Lehre des Buddha scheidet die erste alternative aus.
    Nach der Lehre des Buddha gibt es viele zur gleichen Zeit existierende
    Welten mit ihren jeweiligen Menschenwelten, und ihren jeweiligen
    Götterwelten usw. Darüber gibt es eine Lehrrede.

  • Simo
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    • 18. April 2014 um 12:52
    • #20

    @ kerrinchen


    Zitat

    S.23.2. Lebewesen - 2. Satta Sutta


    1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

    2. Da begab sich der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen also:

    3. "Von einem (Lebe-) Wesen spricht man, o Herr. Inwiefern nun, o Herr, spricht man von einem (Lebe-) Wesen?"

    4. "Was da Wille, Gier, Lust und Begehren zur Körperlichkeit ist, da hängt man (satto), da hängt man fest (visatto); daher heißt es (Lebe-) Wesen (satto).

    5.-8. Was da, o Rādha, Wille, Gier, Lust und Begehren zum Gefühl ist - zur Wahrnehmung - zu den Gestaltungen - zum Bewußtsein, da hängt man, da hängt man fest; daher heißt es (Lebe-) Wesen.

    9. Es ist, o Rādha, wie wenn kleine Knaben oder Mädchen mit Sandburgen spielen. Solange sie zu diesen Sandburgen nicht die Gier verloren haben, Willen, Dürsten, Verlangen und Begehren nicht verloren haben, da hängen sie an diesen Sandburgen, sind vernarrt in sie, schätzen und lieben sie leidenschaftlich.

    10. Wenn aber, o Rādha, diese kleinen Knaben oder Mädchen die Gier nach diesen Sandburgen verloren haben, den Willen, das Dürsten, Verlangen und Begehren verloren haben, da werden sie diese Sandburgen mit Händen und Füßen niederreißen, zerstören und zertrümmern, werden aufhören, damit zu spielen.

    11. Ebenso auch, o Rādha, reißt nieder die Körperlichkeit, zerstört und zertrümmert sie, hört auf, mit ihr zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    12. Reißt nieder das Gefühl, zerstört und zertrümmert es, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    13. Reißt nieder die Wahrnehmung, zerstört und zertrümmert sie, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    14. Reißt nieder die Gestaltungen, zerstört und zertrümmert sie, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    15. Reißt nieder das Bewußtsein, zerstört und zertrümmert es, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben! Denn Versiegung des Begehrens, o Rādha: das ist Nibbāna!"

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    Satto - Lebewesen und satto haben die selbe Wurzel. Das Wort bodhisatta (bzw. bodhisattva im Sanskrit) wird verständlicher, wenn man weiß, dass sattva "(an)hängen" bedeutet. Es ist also weniger eine "Erwachenswesen" gemeint, als vielmehr jemand, "der an Erleuchtung hängt", i.e. sich darauf zubewegt.

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 18. April 2014 um 13:22
    • #21
    Simo:

    9. Es ist, o Rādha, wie wenn kleine Knaben oder Mädchen mit Sandburgen spielen. Solange sie zu diesen Sandburgen nicht die Gier verloren haben, Willen, Dürsten, Verlangen und Begehren nicht verloren haben, da hängen sie an diesen Sandburgen, sind vernarrt in sie, schätzen und lieben sie leidenschaftlich.

    10. Wenn aber, o Rādha, diese kleinen Knaben oder Mädchen die Gier nach diesen Sandburgen verloren haben, den Willen, das Dürsten, Verlangen und Begehren verloren haben, da werden sie diese Sandburgen mit Händen und Füßen niederreißen, zerstören und zertrümmern, werden aufhören, damit zu spielen.

    11. Ebenso auch, o Rādha, reißt nieder die Körperlichkeit, zerstört und zertrümmert sie, hört auf, mit ihr zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    12. Reißt nieder das Gefühl, zerstört und zertrümmert es, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    13. Reißt nieder die Wahrnehmung, zerstört und zertrümmert sie, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    14. Reißt nieder die Gestaltungen, zerstört und zertrümmert sie, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben!

    15. Reißt nieder das Bewußtsein, zerstört und zertrümmert es, hört auf, damit zu spielen, und der Versiegung des Begehrens (danach) diene euer Leben! Denn Versiegung des Begehrens, o Rādha: das ist Nibbāna!"

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    Die Sache auf den Punkt gebracht.

  • fluid
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    • 18. April 2014 um 17:38
    • #22
    accinca:
    fluid:

    Es ist sowohl möglich, dass diese zeitlich nach einander folgen, so dass es zur Zeit immer nur ein Universum gibt, oder aber auch, dass es unendlich viele Universen gibt, welche gleichzeitig parallel existieren.


    Nach der Lehre des Buddha scheidet die erste alternative aus.
    Nach der Lehre des Buddha gibt es viele zur gleichen Zeit existierende
    Welten mit ihren jeweiligen Menschenwelten, und ihren jeweiligen
    Götterwelten usw. Darüber gibt es eine Lehrrede.


    Kannst du für die Rede einen Link angeben?
    (Für die Stelle, die die erste Alternative ausschließt?)

  • accinca
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    • 18. April 2014 um 17:58
    • #23
    fluid:
    accinca:


    Nach der Lehre des Buddha scheidet die erste alternative aus.
    Nach der Lehre des Buddha gibt es viele zur gleichen Zeit existierende
    Welten mit ihren jeweiligen Menschenwelten, und ihren jeweiligen
    Götterwelten usw. Darüber gibt es eine Lehrrede.


    Kannst du für die Rede einen Link angeben?
    (Für die Stelle, die die erste Alternative ausschließt?)

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    Hätte ich gemacht wenn es mir eingefallen wäre, gibts aber.
    Wenn ich dafür Zeit habe schau ich noch mal nach.

  • Nils
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    • 18. April 2014 um 18:58
    • #24
    goldie:

    Das ist weder buddhistisch noch wissenschaftlich. Eine Inkarnation von Seelen ist vom Buddha nicht beschrieben worden. Es handelt sich um reine Spekulationen, das Wort Esoterik ist hier angebracht. Die plausibleren Erklärungen für Nahtodgeschehen stammen m.E. eindeutig von Hirnforschern.


    Reden wir statt von einer Seele von der Reinkarnation des Bewusstseinskontinuums. Das ist buddhistisch. Und wissenschaftlich ist es auch. Wenn man erleuchtet ist entwickelt man ein so feines Bewusstsein, dass man seine früheren Leben sehen kann. Das wird eines Tages auch die Wissenschaft erkennen. Nur beschäftigt sie sich heutzutage kaum mit der Erleuchtung und den damit zusammenhängenden Bewusstseinszuständen. Ich kenne ebenfalls meine früheren Leben. Und es ist eindeutig, dass es sich dabei um frühere Leben handelt. In Bezug auf die Nahtodforschung gibt es verschiedene Ansichten. Die Atheisten interpretieren das Geschehen atheistisch. Aus meiner Sicht verwickeln sie sich dabei in unlösbare Widersprüche. Wenn man sich genau damit beschäftigt, beweisen die Nahtoderfahrungen die Existenz eines Jenseits und eines Lebens nach dem Tod. Ich habe sehr umfassend mit atheistischen Wissenschaftlern darüber diskutiert.

    goldie:
    Zitat

    Spirituell formuliert würde man sagen, dass der Kosmos aus Licht (einer feinstofflichen Substanz) besteht. Das spürt man als Mystiker auch so.

    Es gibt bestimmte Mystiker, die das so sehen. Ich selbst halte die Dunkelheit für ebenso wichtig.


    Hier können wir zusammenkommen. In der Erleuchtung erfährt man den Zusammenhang von Leere (Dunkelheit, Nichtswerdung) und Fülle (Einheit, Glück). Wenn das Zentrum des Kosmos aus Erleuchtungsbewusstsein besteht, dann sind dort beide Elemente enthalten.

  • gbg
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    • 18. April 2014 um 19:09
    • #25

    Der der man im vergangene Leben war hat Anteil an einem ist aber nicht mehr identisch mit einem, die Anteilschaft ereignet sich im Augenblick der Empfängnis, die Loslösung, wenn man losgelassen hat vom Selbst und für es als seine Seele um Gnade bei Gott fürgesprochen hat und er annimmt auf das es wiedergeboren werde nach seinem Wunsch. Dann ist die Seele frei und was mit einem, als den man sich nicht kennt geschieht ist in Gottes Hände gelegt.

    Aber immer geht es darum im Leben für seinen Körper zu sorgen, was gleichbedeutend ist mit der Sorge um die anvertraute Seele. Aber das Dunkle darf nicht Herr werden über das Lichte, die lichte Seele, der Teil der ganzen Seele der im Herzen bleiben muss damit man am Ende Erlösung/vollkommene Erleuchtung finden kann.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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