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evolution

  • hanujo
  • 8. April 2014 um 01:45
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • hanujo
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    • 8. April 2014 um 01:45
    • #1

    wie passt die Evolution (der formen) - zum Kreislauf von Geburt und Tod
    bei dem ich das gefühl habe das die daseinsreiche statisch beschrieben werden

    Einmal editiert, zuletzt von hanujo (8. April 2014 um 02:21)

  • nibbuti
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    • 8. April 2014 um 01:55
    • #2
    hanujo:

    wie passt die Evolution - zum Kreislauf von Geburt und Tod ?


    Hi hanujo

    Laut Buddha ganz gut.

    Zitat

    "Und was ist Altern und Tod, was ist der Ursprung von Altern und Tod, was ist das Aufhören von Altern und Tod, was ist der Weg, der zum Aufhören von Altern und Tod führt? Das Altern der Wesen in den verschiedenen Klassen der Lebewesen, ihr Alter, das Zerbrechen der Zähne, das Ergrauen der Haare, das Runzligwerden der Haut, der Abstieg des Lebens, die Schwäche der Sinne - dies wird Altern genannt. Das Abscheiden der Wesen aus den verschiedenen Klassen der Lebewesen, ihr Dahinscheiden, Auflösen, Verschwinden, Sterben, Ablaufen der Zeit, Auflösung der Daseinsgruppen, Ablegen des Körpers - dies wird Tod genannt. Dieses Altern und dieser Tod sind also das, was Altern und Tod genannt wird. Mit dem Ursprung von Geburt ist der Ursprung von Altern und Tod. Mit dem Aufhören von Geburt ist das Aufhören von Altern und Tod. Der Weg, der zum Aufhören von Altern und Tod führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration."

    (M 9)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Milou
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    • 8. April 2014 um 07:20
    • #3

    Wo steht da was von Evolution?

    Lg

    Milou

    "... Wer jedoch nur Ochsenscheiße hat im Geist, der sieht nur Ochsenscheiße überall."

  • Tara4U
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    • 8. April 2014 um 07:35
    • #4

    Ich verstehe nicht so ganz, warum Du meinst, dass Evolution nicht zum Buddhismus passt.
    Was meinst Du denn genau sei da nicht stimmig?
    Kannst Du bitte genauer werden?
    Liebe Grüsse

  • Milou
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    • 8. April 2014 um 09:10
    • #5

    Eigentlich läuft die Evolution parallel zum Buddhismus. Evolution ist etwas körperliches - ein schlecht angepasster Körper pflanzt sich mit geringerer Wahrscheinlichkeit fort als ein gut angepasster.

    Bezüglich des Geistes (aus sicht des Buddhismus - nicht aus meiner Sicht ;) ) ist das neutral. Der neu inkarnierte Geist hat einfach einen besseren Körper zur Verfügung. Zu spekulieren, ob man nur in einem evolutorisch optimierten Körper Erleuchtung erlangen kann, wäre m. E. zu weit hergeholt - trotzdem ein interessanter Aspekt.

    Lg

    Milou

    "... Wer jedoch nur Ochsenscheiße hat im Geist, der sieht nur Ochsenscheiße überall."

  • fotost
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    • 8. April 2014 um 09:13
    • #6
    hanujo:

    wie passt die Evolution (der formen) - zum Kreislauf von Geburt und Tod
    bei dem ich das gefühl habe das die daseinsreiche statisch beschrieben werden

    Der Evolutionsgedanke passt mE nach überhaupt nicht zu Ideen von Samsara etc, wenn diese als eine Art reale Entwicklung in einer Parallelbeschreibung zur Naturwissenschaft gesehen werden. Genau wie Du sehe ich so eine Betrachtungsweise im Widerspruch zur Evolution weitgehend statisch.

    Wenn Du bereit bist den Kreislauf von Geburt und Tod und Ideen wie Daseinsbereiche als metaphorische Beschreibungen geistiger Zustände zu betrachten, steht dies plötzlich überhaupt nicht mehr im Widerspruch, sondern kann (wenn man es denn möchte) als Bestätigung einer Evolution betrachtet werden.

    Alle Lebewesen unterliegen dem Leiden, sie alle werden geboren, werden krank, sterben, werden getrennt von Geliebtem, sind gezwungen mit nicht Geliebtem zusammen zu sein. Alle Lebewesen leiden. Die gesamte Evolution wäre dann ein Prozess der wenigstens für eine Spezies die einmalige Chance hervorgebracht hat, die Bedingungen des Leidens und der Überwindung des Leiden zu erkennen.

  • void
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    Zen
    • 8. April 2014 um 11:10
    • Offizieller Beitrag
    • #7

    Hinter der Idee von "Evolution" steckt ja auch viel Ideologie. Seit ihren Anfängen wurde sie als eine Art "Fortschrittgeschichte" hin zum Besseren und Höheren interpretetiert.

    Der Evolutionsbiologe Stephen Jay Gould hat diese Sicht sehr kritisiert.

      Der angebliche Fortschritt ist nicht gerichtet, sondern zufällig und ungerichtet. Als Metapher führte er an: Der ungerichtete Weg des Betrunkenen zwischen dem Gasthaus links und der Straße rechts führt früher oder später ins Rinnsal. Die linke Grenze ist mit der Komplexität eines lebenden Organismus gleichzusetzen, unter dieser Grenze ist kein Leben möglich, also führt die Summe aller zufälligen Bewegungen früher oder später nach „rechts“, d. h. in Richtung zunehmender Komplexität, dies aber eben zufällig und ungerichtet. Weiter betrachtet er die komplexen Lebewesen als ein „Stolpern“ von sehr unterschiedlichen Formen: Bakterium, Eukaryontenzelle, Meeresalgen, Qualle, Trilobit, Nautilus, Panzerfisch, Dinosaurier, Säbelzahntiger und Homo sapiens.
      Eine Kombination von zufälliger Bewegung und einer Tendenz nach rechts weg von der „linken Wand“ erscheint ihm möglich, aber unwahrscheinlich: Er kennt keinen Nachweis für eine bevorzugte Bewegung in Richtung größerer Komplexität.
      Stephen Jay Gould

    Je mehr Zeit vergeht, desto wahrscheinlicher wird es, das auch auch hochkomplexe Formen erscheinen. Das bedeutet aber nicht, dass die einzelnen Arten linear voran schreiten würden. Während in den Schulräumen vereinfachte evolutionäre Schautafeln hängen, in denen sich das Pferd vom kleinen Urpferd zum grossen modernen Pferd mausert, zeigen die detailierten Zusammenhänge eina anderes Bild. Immer wieder kommt es zu Situationen, wo nur wenige Unteratten überleben, worauf sie sich wieder in alle möglichen Nischenformen ausbreiten, worauf wieder eine Katastrophe passiert, bei der eine andere Untergruppe überlebt. Eine "Fortschrittgeschichte" lässt sich nur von den übelebenden Exemplaren aus erzählen, die ja selbst Erben der Überlebenden sind. Komplexe und wenig komplexe Organismen exsitieren gemeinsam. Alles was lebt, hat im Sinne der Evolution "gewonnen" und der Mensch ist insofern nicht weiter als der Einzeller. Neben Phasen stürmischer Entwicklung gab es in der Geschichte der Erde und der einezelner Arten auch immer lange Strecken, in denen überhaupt nichts passierte.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Tara4U
    Gast
    • 8. April 2014 um 11:45
    • #8
    Zitat

    Re: evolution

    Beitragvon void am 08.04.2014, 10:10
    Hinter der Idee von "Evolution" steckt ja auch viel Ideologie. Seit ihren Anfängen wurde sie als eine Art "Fortschrittgeschichte" hin zum Besseren und Höheren interpretetiert.

    Der Evolutionsbiologe Stephen Jay Gould hat diese Sicht sehr kritisiert.

    Der angebliche Fortschritt ist nicht gerichtet, sondern zufällig und ungerichtet. Als Metapher führte er an: Der ungerichtete Weg des Betrunkenen zwischen dem Gasthaus links und der Straße rechts führt früher oder später ins Rinnsal. Die linke Grenze ist mit der Komplexität eines lebenden Organismus gleichzusetzen, unter dieser Grenze ist kein Leben möglich, also führt die Summe aller zufälligen Bewegungen früher oder später nach „rechts“, d. h. in Richtung zunehmender Komplexität, dies aber eben zufällig und ungerichtet. Weiter betrachtet er die komplexen Lebewesen als ein „Stolpern“ von sehr unterschiedlichen Formen: Bakterium, Eukaryontenzelle, Meeresalgen, Qualle, Trilobit, Nautilus, Panzerfisch, Dinosaurier, Säbelzahntiger und Homo sapiens.
    Eine Kombination von zufälliger Bewegung und einer Tendenz nach rechts weg von der „linken Wand“ erscheint ihm möglich, aber unwahrscheinlich: Er kennt keinen Nachweis für eine bevorzugte Bewegung in Richtung größerer Komplexität.
    Stephen Jay Gould


    Je mehr Zeit vergeht, desto wahrscheinlicher wird es, das auch auch hochkomplexe Formen erscheinen. Das bedeutet aber nicht, dass die einzelnen Arten linear voran schreiten würden. Während in den Schulräumen vereinfachte evolutionäre Schautafeln hängen, in denen sich das Pferd vom kleinen Urpferd zum grossen modernen Pferd mausert, zeigen die detailierten Zusammenhänge eina anderes Bild. Immer wieder kommt es zu Situationen, wo nur wenige Unteratten überleben, worauf sie sich wieder in alle möglichen Nischenformen ausbreiten, worauf wieder eine Katastrophe passiert, bei der eine andere Untergruppe überlebt. Eine "Fortschrittgeschichte" lässt sich nur von den übelebenden Exemplaren aus erzählen, die ja selbst Erben der Überlebenden sind. Komplexe und wenig komplexe Organismen exsitieren gemeinsam. Alles was lebt, hat im Sinne der Evolution "gewonnen" und der Mensch ist insofern nicht weiter als der Einzeller. Neben Phasen stürmischer Entwicklung gab es in der Geschichte der Erde und der einezelner Arten auch immer lange Strecken, in denen überhaupt nichts passierte.

    Alles anzeigen

    Ich kann in der Evolution keinerlei Idealogie entdecken.

    Ob das Darwinsche Prinzip von Survival of the fittest (was fälschlicherweise gerne mit "nur der Stärkere überlebt" gleichgesetzt wird) nun auf Zufälligkeiten, Try&Error-Prinzip basiert oder das alles doch von höherer Fügung auf diese Weise vorgesehen ist, mag jedem selbst genügend Spielraum zu Interpretaion(en) geben.

    Fest steht jedoch, dass sich die einzelnen Lebewesen bzw. Lebensformen seien es Pro-Eukaryoten bis hin zu den differenzierten stets den neuen (Über-)Lebensbedingungen und Bereichen anpassen mussten, oder eine ökol. Nische finden, denn ansonsten könnten sie ja nicht mehr heute existieren. Durch die Replikationsgeschwindigkeit einzelner Viren und Bakterien, die im Laufe der Zeit Resistenzen gegen Antibiotika bzw Impfstoff entwickelt haben, kann man es vielleicht am besten erkennen: nur jener Virenstamm, dessen RNA/DNA-Strang aufgrund zufälliger oder göttlicher Fügung hin entsprechende Abweichungen vom ursprunglichen Stamm aufgrund unterschiedlicher Paarungen von Aminosäuren entwickelt, kann sich evtl trotz Impfstoff durchsetzen, während sein ursprünglicher Stamm aufgrund des Impfstoffes zum Aussterben verurteilt ist. Also, ist dieser Vorgang zufällig oder nicht, es ist eine Überlebensstratiegie.

    Deswegen kann ich hier keinerlei Widerspruch noch Zusammenhang zwischen zwischen Evolutions und Buddhismus erkennen.

    Zitat

    Das bedeutet aber nicht, dass die einzelnen Arten linear voran schreiten würden. Während in den Schulräumen vereinfachte evolutionäre Schautafeln hängen, in denen sich das Pferd vom kleinen Urpferd zum grossen modernen Pferd mausert, zeigen die detailierten Zusammenhänge eina anderes Bild.

    Naja, wie will man denn einem Grundschüler anschaulich die Komplexität der Evolution einfacher erklären? :D

    Er/sie wird es hoffentlich später ausführlicher Veranschaulicht bekommen ;)

    Übrigens, sind da ja auch wohl Selektion in Form von gezielter Zucht betroffen, eine sozusagen menschgemachte Evolution.

    Einmal editiert, zuletzt von Tara4U (8. April 2014 um 11:59)

  • accinca
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    • 8. April 2014 um 11:55
    • #9
    void:

    Hinter der Idee von "Evolution" steckt ja auch viel Ideologie. Seit ihren Anfängen wurde sie als eine Art "Fortschrittgeschichte" hin zum Besseren und Höheren interpretetiert.


    Und dabei endet die Evolution eines Lebens mit dem Tode und
    mit der Evolution des jetzigen Universum sieht es nicht besser aus.
    Viele Menschen verwechseln auch Evolution mit:"The survival of the fittest".

    Fit waren sie ja die Astronauten als ihre Rakete explodierte aber wohl
    nicht fit genug um zu überleben. Aber mit der Vernichtung der Fittesten
    hat die Evolution des Universums keine Probleme.

  • Tara4U
    Gast
    • 8. April 2014 um 12:08
    • #10
    Zitat

    Und dabei endet die Evolution eines Lebens mit dem Tode und
    mit der Evolution des jetzigen Universum sieht es nicht besser aus.
    Viele Menschen verwechseln auch Evolution mit:"The survival of the fittest".

    Fit waren sie ja die Astronauten als ihre Rakete explodierte aber wohl
    nicht fit genug um zu überleben. Aber mit der Vernichtung der Fittesten
    hat die Evolution des Universums keine Probleme.

    Ich sehe es so, dass ein Leben mit dem Tod endet bzw Wiedergeburt erlebt, nicht die Evolution.
    Ein Mensch vermag sich im Laufe seines Lebens durchaus weiterzuentwickeln, aber ich glaube nicht, dass ich das als Evolution bezeichnen würde. :D

    Survival of the fittest
    heisst nicht körperliche Fitness.

    to fit= engl. passen

    Was damit gemeint ist, dass nur jene Lebensform überleben kann, die sich den jeweiligen Umständen am besten anpasst.
    Und diese Anpassung ist verschieden...

  • accinca
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    • 8. April 2014 um 12:49
    • #11
    Tara4U:

    Ich sehe es so, dass ein Leben mit dem Tod endet bzw Wiedergeburt erlebt, nicht die Evolution.Ein Mensch vermag sich im Laufe seines Lebens durchaus weiterzuentwickeln, aber ich glaube nicht, dass ich das als Evolution bezeichnen würde.


    Evolution heißt eigentlich nur "Entwicklung" und alles und jeder macht Entwicklung.
    Ein Aspekt der Vergänglichkeit. Es gibt kein Entstehen ohne Vergehen.
    Aber auch in der Entwicklung gibt es keinen gleichbleibenden Kern von
    einem "Etwas" das sich entwickelt.

  • Tara4U
    Gast
    • 8. April 2014 um 13:04
    • #12
    Zitat


    Evolution heißt eigentlich nur "Entwicklung" und alles und jeder macht Entwicklung.
    Ein Aspekt der Vergänglichkeit. Es gibt kein Entstehen ohne Vergehen.
    Aber auch in der Entwicklung gibt es keinen gleichbleibenden Kern von
    einem "Etwas" das sich entwickelt.


    Tja, vielleicht habe ich mich auch nicht deutlich ausgedrückt. Ich schrieb:

    Zitat

    Ein Mensch vermag sich im Laufe seines Lebens durchaus weiterzuentwickeln, aber ich glaube nicht, dass ich das als Evolution bezeichnen würde. :D

    Denn Begriffe in einer differenzierten Sprache haben ja auch eine jeweilige Definition.
    Unter Evolution betrachte ich die Entwicklung der Lebewesen im Sinne der biol. Stammesgeschichte, so wie man sie gemeinhin begreift.

    Vielleicht verstehst Du ja etwas anderes.

  • Milou
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    • 8. April 2014 um 13:21
    • #13
    void:

    Hinter der Idee von "Evolution" steckt ja auch viel Ideologie. Seit ihren Anfängen wurde sie als eine Art "Fortschrittgeschichte" hin zum Besseren und Höheren interpretetiert.

    Der Evolutionsbiologe Stephen Jay Gould hat diese Sicht sehr kritisiert.

      Der angebliche Fortschritt ist nicht gerichtet, sondern zufällig und ungerichtet. Als Metapher führte er an: Der ungerichtete Weg des Betrunkenen zwischen dem Gasthaus links und der Straße rechts führt früher oder später ins Rinnsal. Die linke Grenze ist mit der Komplexität eines lebenden Organismus gleichzusetzen, unter dieser Grenze ist kein Leben möglich, also führt die Summe aller zufälligen Bewegungen früher oder später nach „rechts“, d. h. in Richtung zunehmender Komplexität, dies aber eben zufällig und ungerichtet. Weiter betrachtet er die komplexen Lebewesen als ein „Stolpern“ von sehr unterschiedlichen Formen: Bakterium, Eukaryontenzelle, Meeresalgen, Qualle, Trilobit, Nautilus, Panzerfisch, Dinosaurier, Säbelzahntiger und Homo sapiens.
      Eine Kombination von zufälliger Bewegung und einer Tendenz nach rechts weg von der „linken Wand“ erscheint ihm möglich, aber unwahrscheinlich: Er kennt keinen Nachweis für eine bevorzugte Bewegung in Richtung größerer Komplexität.
      Stephen Jay Gould

    Je mehr Zeit vergeht, desto wahrscheinlicher wird es, das auch auch hochkomplexe Formen erscheinen. Das bedeutet aber nicht, dass die einzelnen Arten linear voran schreiten würden. Während in den Schulräumen vereinfachte evolutionäre Schautafeln hängen, in denen sich das Pferd vom kleinen Urpferd zum grossen modernen Pferd mausert, zeigen die detailierten Zusammenhänge eina anderes Bild. Immer wieder kommt es zu Situationen, wo nur wenige Unteratten überleben, worauf sie sich wieder in alle möglichen Nischenformen ausbreiten, worauf wieder eine Katastrophe passiert, bei der eine andere Untergruppe überlebt. Eine "Fortschrittgeschichte" lässt sich nur von den übelebenden Exemplaren aus erzählen, die ja selbst Erben der Überlebenden sind. Komplexe und wenig komplexe Organismen exsitieren gemeinsam. Alles was lebt, hat im Sinne der Evolution "gewonnen" und der Mensch ist insofern nicht weiter als der Einzeller. Neben Phasen stürmischer Entwicklung gab es in der Geschichte der Erde und der einezelner Arten auch immer lange Strecken, in denen überhaupt nichts passierte.

    Sorry, aber da hat wohl jemand da Konzept von Random-Walk vs. Mutation und Auslese nicht verstanden. Der Text ist - mit veraub - Unsinn.

    Lg

    Milou

    "... Wer jedoch nur Ochsenscheiße hat im Geist, der sieht nur Ochsenscheiße überall."

  • Tara4U
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    • 8. April 2014 um 14:05
    • #14

    hallo Hanujo,

    magst Du vielleicht nach dem Du unsere Posts gelesen hast noch einmal genauer Deine Frage ausführen?

    Ansonsten schiesse ich zumindest nur ins Blaue :)
    Danke

  • void
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    • 8. April 2014 um 14:10
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    • #15
    Tara4U:

    Ich kann in der Evolution keinerlei Idealogie entdecken.

    Die biologischen Mechanismen von Mutation und Selektion sind keine zielgerichteter Prozesse. Während das Wort "Evolution" selbst legt ja schon den Gedanken einer fortschreitenden Entwicklung nahelegt.

    Die jüdisch/christlich/moslemische Mythologie ist ja die einer Heilsgeschichte, die mit der Schöpfung der Welt anfängt und mit dem jüngsten Tag ändert. In der Aufklärung hat sich diese Mythologie vom sakralen Bereich in den der "menschlichen Fortschrittgeschichte" verlagert. In den Kulturen des fernen Osten (und eben auch in den buddhitischen Kulturen) sieht man das Weltgeschehen dagegen als etwas zyklisches an.

    Je nachdem mit welcher Brille man auf die Fakten von Mutation und Selektion blickt, werden sich andere Bilder herausschälen. Legt man den lineraren Zahlenstrahl der Heilsgeschichte an, dann wird auch die Evolution zu einer Art Heilsgeschehen. Nur dass man dann da statt den sieben Schöpfungstagen die Erdzeitalter anträgt.

    Kommt man dagegen wied er ferne Osten aus einem zyklischen Denken heraus, dann wird man vor allem das sehen was sich immer wieder gleicht. Also wie die gleichen Bedingungen bei Meeressaurier, Hai und Wal die gleichen wassertauglichen Formen hervorgebracht haben. Wie Säbelzahntiger und Schildkröten mehrmals enstanden und ausstarben. Wie unter ähnlichen Umständen ähnliche Schnäbel entstehen usw. Die steige Wiederkehr von Formen vom Nashorn zum Nashornkäfer.

    Natürlich sind diese beiden Sichtweisen begrenzt. Es macht Sinn Fortschritt oder die Gleichförmigkeit überzuberten. Aber die Evolutionstheorie entstand zu einer Zeit rasanten technischen Fortschritts und beginnenden Kapitalismus. Den Begriff des "Kampfs um Dasein" haben die Sozialdarwinisten ja von dem Ökonom Malthus. Dadurch wurden manche Aspekte überbewertet während andere (z.B Darwins theorien zur sexuellen Selektion) erst später die nagmessene Würdigung erfuhren.

    Zitat

    Naja, wie will man denn einem Grundschüler anschaulich die Komplexität der Evolution einfacher erklären? :D

    Erklären bedeutet immer, dass man dort wo vorher ein Fragezeichen ist, etwas Verstehbares hinsetzt. Darin besteht auch eine Gefahr. Im Bezug auf das Elektron ist es beispielsweise vielleicht besser es sich nicht als etwas vorzustellen, was um den Atomkern kreist wie ein Planet um die Sonne. Das Wundern des Fragezeichen trifft die Sache eher als wenn man es zu einem "kleinen Ding" macht.

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  • void
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    • 8. April 2014 um 14:28
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    • #16
    Milou:

    Sorry, aber da hat wohl jemand da Konzept von Random-Walk vs. Mutation und Auslese nicht verstanden. Der Text ist - mit veraub - Unsinn.

    Hier geht es überhaupt nicht um "Random-Walk vs. Mutation und Auslese".

    Im Konzept von "Mutation und Selektion" geht es darum, dass Organismen dann überleben, wenn sie angepasst sind. Darin ist zunächst mal kein "Fortschritt" enthalten. Weil ja sowohl ein einfach als auch ein komplexer Organismus angepasst/unagepasst sein können.

    Das mit dem Random Walk bezieht sich auf den Verlauf der Komplexität der Organismen. Also eher auf das "Spielfeld" auf dem sich Mutation und Selektion abspielen. Als es nur Einzeller gab, war es unmöglich, dass sich aus einer Zelle auf einmal ein Kaninchen entwickelt. Erst musste die Komplexität des Lebens sich langsam erweitern. von "Random Walk" ist also im Bezug auf die Entwicklung der Komplexität die Rede und nicht als Alternative zu Mutation und Selektion.

    Kannst du mir jetzt genau erklären, warum das Unsinn sein soll?

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    • 8. April 2014 um 14:33
    • #17

    Am Anfang war der Löwe durch seine Zähne vor dem Hungertod geschützt wie die Antilope durch ihre flinken Beine vor dem Gefressenwerden.
    Sie wurden einst mit der Kraft der Zähne und der Kraft der Beine ausgestattet.
    Die Kraft, wo kam sie her?
    Löwen liebten ihre Löwenbabys und Antilopen ihre Antilopenbabys.
    Die Liebe, wo kam sie her?
    Die Kinder der Löwen und Antilopen mussten durch drei Ängste hindurch. Durch den Geburtskanal durch das selbst atmen müssen und durch das Verlassenwerden und damit nicht mehr geliebt werden.
    Ohne Kraft von außen her und Liebe von innen her wären sie nicht einen Augenblick überlebensfähig gewesen.
    Sie ängstigten sich immer noch und suchten sich einen Partner damit sie nicht mehr einsam wären.
    Sie bildeten Gemeinschaften.
    Der Mensch ein zoon politikon.
    Aber noch einmal gefragt. Woher die Kraft und die Liebe?
    Angst ist mächtig wie die Liebe. Nur die Kraft allein bewirkt das die Waage sich hin zur Hoffnung neigt. :)

  • Tara4U
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    • 8. April 2014 um 14:41
    • #18
    Zitat

    m Anfang war der Löwe durch seine Zähne vor dem Hungertod geschützt wie die Antilope durch ihre flinken Beine vor dem Gefressenwerden.
    Sie wurden einst mit der Kraft der Zähne und der Kraft der Beine ausgestattet.
    Die Kraft, wo kam sie her?
    Löwen liebten ihre Löwenbabys und Antilopen ihre Antilopenbabys.
    Die Liebe, wo kam sie her?
    Die Kinder der Löwen und Antilopen mussten durch drei Ängst hindurch. Durch den Geburtskanal durch das selbst atmen müssen und durch das Verlassenwerden und damit nicht mehr geliebt werden.
    Ohne Kraft von außen her und Liebe von innen her wären sie nicht einen Augenblick überlebensfähig gewesen.
    Sie ängstigten sich immer noch und suchten sich einen Partner damit sie nicht mehr einsam wären.
    Sie bildeten Gemeinschaften.
    Der Mensch ein zoon politikon.
    Aber noch einmal gefragt. Woher die Kraft und die Liebe?
    Angst ist mächtig wie die Liebe. Nur die Kraft allein bewirkt das die Waage sich hin zur Hoffnung neigt. :)

    gbg

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    hmmmmmmm, ja, ich würde nach meiner Erfahrung hormonell geleitete Handlungen nicht mit LIEBE gleichsetzen.
    Du wirst das verstehen, wenn Du in irgendeinen europ. Zoo gehst und siehst, wie sehr die Eltern ihre Kinder noch "lieben", wenn sie einmal erwachsen sind, und welche onsequenzen der Zoo nimmt diesbzgl. :(

    Ich beobachte es seit vielen vielen Jahren hier!

    Nein, bitte bitte vermenschliche nicht die Tiere, die zumeist instinktsicherer handeln und leben als der Mensch es kann/konnte. Und das, obwohl man ihnen gemeinhin die Fähigkeit zur Erleuchtung abspricht. Was wissen wir denn wirklich? Vielleicht haben sie eine sog. menschl. Erleuchtung gar nicht nötig? Schliesslich leben sie nur im jetzt und hier, wie man so sagt :)

  • gbg
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    • 8. April 2014 um 14:46
    • #19
    Tara4U:


    Nein, bitte bitte vermenschliche nicht die Tiere

    Ich gehe sogar noch weiter liebe Tara4U,
    Liebe und die drei Urängste sind grundgelegt in allen Dingen. Sie werden von einer einzigen Kraft zusammengehalten. Angst in der Begegnung wandelt sich in Freude. Glück wird erfahren und das Leben ergibt einen Sinn. :)
    Das Einzige was uns an einem solchen Leben hindert sind Hass und Gier und Verblendung.

    Aber die "Ruhe" ist das unwahrnehmbare aber gleichwohl allein intrinsisch bestehende Zentrum von allem in dem alles Ruhe finden kann.

  • accinca
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    • 8. April 2014 um 14:52
    • #20
    Tara4U:

    Unter Evolution betrachte ich die Entwicklung der Lebewesen im Sinne der biol. Stammesgeschichte, so wie man sie gemeinhin begreift.Vielleicht verstehst Du ja etwas anderes.


    Ja, aber genau das halte ich für viel zu kurz gesehen.
    Es gibt keine vom Universum (der Welt) isolierte biol. Stammesgeschichte Evolution.
    Die biol. Stammesgeschichte ist nur ein kleiner Aspekt einer Evolution.
    Genau das ist was ich sagen wollte. Man kann aber ebenso die Evolution
    kleiner Einheiten betrachten wie z.B. "die Evolution der Dinosaurier in der
    Geschichte der Erde". Ohne Zweifel kann man auch das ein Teil der Evolution nennen.
    Es haben sich ja ganz verschiedene Typen gebildet. Auch alle anderen Erscheinungen
    werden so oder anders ihr Ende finden, egal wie angepasst etwas ist in der Welt.

  • Tara4U
    Gast
    • 8. April 2014 um 14:59
    • #21
    Zitat

    Die biologischen Mechanismen von Mutation und Selektion sind keine zielgerichteter Prozesse

    Nun, das ist DEINE Sichtweise!

    Zitat

    Während das Wort "Evolution" selbst legt ja schon den Gedanken einer fortschreitenden Entwicklung nahelegt.

    Äh ja...so ist das halt mit Worten einer differenzierten Sprache ;)


    Zitat

    Kommt man dagegen wied er ferne Osten aus einem zyklischen Denken heraus, dann wird man vor allem das sehen was sich immer wieder gleicht. Also wie die gleichen Bedingungen bei Meeressaurier, Hai und Wal die gleichen wassertauglichen Formen hervorgebracht haben. Wie Säbelzahntiger und Schildkröten mehrmals enstanden und ausstarben. Wie unter ähnlichen Umständen ähnliche Schnäbel entstehen usw. Die steige Wiederkehr von Formen vom Nashorn zum Nashornkäfer.

    Also was meinst Du damit genau?
    Kannst Du mir bitte ein Beispiel nennen? Meines Wissens nach ist keinerlei "ausgestorbene" Form wieder hervorgebracht worden auf natürliche Weise, eine ähnliche Form vielleicht eine, die besser angepasst ist. Was hat das Nashorn mit dem Nashornkäfer zu tun?
    Bitte gib doch konkrete Beispiele!

    Zitat

    . Den Begriff des "Kampfs um Dasein" haben die Sozialdarwinisten ja von dem Ökonom Malthus. Dadurch wurden manche Aspekte überbewertet während andere (z.B Darwins theorien zur sexuellen Selektion) erst später die nagmessene Würdigung erfuhren.


    Es geht hier nicht um irgendwelche Sozialdarwinisten!

    Es geht hier um Evolution. Und um die Theorie der Evolution im Zusammenhang mit dem Buddhismus.
    Welche Apekte dieser og ( Deiner) Aussage spielen hier eine Rolle? Sorry, wenn ich nachfrage, vielleicht verstehe ich es nicht.

    Zitat

    Erklären bedeutet immer, dass man dort wo vorher ein Fragezeichen ist, etwas Verstehbares hinsetzt. Darin besteht auch eine Gefahr. Im Bezug auf das Elektron ist es beispielsweise vielleicht besser es sich nicht als etwas vorzustellen, was um den Atomkern kreist wie ein Planet um die Sonne. Das Wundern des Fragezeichen trifft die Sache eher als wenn man es zu einem "kleinen Ding" macht.

    oki, dann werde ich mich ab sofort dafür einsetzen, dass man den Kids nicht mehr erklärt, wie ein Feuerzeug oder Streichholz funktioniert, sondern lasse sie staunend auf das Feuer blicken.
    Staunen ist sicherlich besser als auf Wissen aufzubauen, und besser, als auf fundiertem Wissen Neues zu erobern.
    :D

  • Tara4U
    Gast
    • 8. April 2014 um 15:13
    • #22

    Re: evolution

    Beitragvon gbg am 08.04.2014, 13:46

    Tara4U hat geschrieben:Nein, bitte bitte vermenschliche nicht die Tiere


    Ich gehe sogar noch weiter liebe Tara4U,
    Liebe und die drei Urängste sind grundgelegt in allen Dingen. Sie werden von einer einzigen Kraft zusammengehalten. Angst in der Begegnung wandelt sich in Freude. Glück wird erfahren und das Leben ergibt einen Sinn. :)
    Das Einzige was uns an einem solchen Leben hindert sind Hass und Gier und Verblendung.

    Aber die "Ruhe" ist das unwahrnehmbare aber gleichwohl allein intrinsisch bestehende Zentrum von allem in dem alles Ruhe finden kann.

    gbg

    Beiträge: 925
    Registriert: 05.06.2010, 13:44

    oki, wenn du das so siehst, sei es halt Dein Ding.
    Ich lebe seit sehr sehr vielen Jahren in enger Symbiose mit sehr vielen und unterschiedlichen Tieren.

    Ich bin bar jedweger Mystifizierung der Tiere und erlebe sie dennoch sehr individuell, erkenne recht gut die einzelnen Persönlichkeiten.

    Ich erfahre sie anders, egal welche Spezies, und das seit über 30 Jahren.

    Aber...jeder hat ja so seine eigenen Vorstellungen.

  • Tara4U
    Gast
    • 8. April 2014 um 15:21
    • #23
    Zitat

    Re: evolution

    Beitragvon accinca am 08.04.2014, 13:52

    Tara4U hat geschrieben:Unter Evolution betrachte ich die Entwicklung der Lebewesen im Sinne der biol. Stammesgeschichte, so wie man sie gemeinhin begreift.Vielleicht verstehst Du ja etwas anderes.


    Ja, aber genau das halte ich für viel zu kurz gesehen.
    Es gibt keine vom Universum (der Welt) isolierte biol. Stammesgeschichte Evolution.
    Die biol. Stammesgeschichte ist nur ein kleiner Aspekt einer Evolution.
    Genau das ist was ich sagen wollte. Man kann aber ebenso die Evolution
    kleiner Einheiten betrachten wie z.B. "die Evolution der Dinosaurier in der
    Geschichte der Erde". Ohne Zweifel kann man auch das ein Teil der Evolution nennen.
    Es haben sich ja ganz verschiedene Typen gebildet. Auch alle anderen Erscheinungen
    werden so oder anders ihr Ende finden, egal wie angepasst etwas ist in der Welt.

    Alles anzeigen

    nun, ich hatte ja die Viren/Bakterien als kleinere Einheit, als Beispiel einer Micro-Evolution angeführt. Das sind Lebensformen, die man im Laufe eines oder zwei menschlincher Lebenszyklen nachvollziehen kann.

    Und alles findet ein irdisches Ende.
    Zumindest jedes Individuum, früher oder später.
    Auch das habe ich ja nicht negiert.

    Was meinst du also genau?

  • gbg
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    • 8. April 2014 um 15:25
    • #24
    Tara4U:


    Ich bin bar jedweger Mystifizierung der Tiere und erlebe sie dennoch sehr individuell, erkenne recht gut die einzelnen Persönlichkeiten.

    Ich habe nur vom mystischen Rahmen gesprochen, liebe Tara.
    Auch für mich sind Menschen, wie Jesus es ausgedrückt hat, mehr wert als viele Spatzen.
    Von den Charakteren habe ich nicht gesprochen, nur vom Rahmen des nicht Hassens und nicht Gierens der die Freiheit des Individuums das sich der inneren Freimachung unterzieht in sich birgt. :)

  • Tara4U
    Gast
    • 8. April 2014 um 15:34
    • #25
    Zitat

    von gbg am 08.04.2014, 13:46

    Tara4U hat geschrieben:Nein, bitte bitte vermenschliche nicht die Tiere


    Ich gehe sogar noch weiter liebe Tara4U,
    Liebe und die drei Urängste sind grundgelegt in allen Dingen. Sie werden von einer einzigen Kraft zusammengehalten. Angst in der Begegnung wandelt sich in Freude. Glück wird erfahren und das Leben ergibt einen Sinn. :)

    Ich hätte da noch eine kleine Bitte: nicht nur halbe Sätze zitieren, OK?
    Danke


    Hier ist mein gesamter Satz, bzw. Aussage nocheinmal:

    Zitat

    Nein, bitte bitte vermenschliche nicht die Tiere, die zumeist instinktsicherer handeln und leben als der Mensch es kann/konnte. Und das, obwohl man ihnen gemeinhin die Fähigkeit zur Erleuchtung abspricht. Was wissen wir denn wirklich? Vielleicht haben sie eine sog. menschl. Erleuchtung gar nicht nötig? Schliesslich leben sie nur im jetzt und hier, wie man so sagt :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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