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Vipassana nicht für Schwerhörige?

  • Moo
  • 23. Februar 2014 um 13:46
  • Zum letzten Beitrag
  • Moo
    Themenautor
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    23. Februar 2014
    • 23. Februar 2014 um 13:46
    • #1

    Meine Anmeldung zu einem Seminar in Triebel wurde angenommen; später, beim Lesen von Erfahrungsberichten im Internet, stieß ich öfter auf die Mitteilung: Tonband statt Lehrer! Auf Nachfrage wurde bestätigt, daß alle Anleitung + Belehrung vom Tonband kommt und die anwesenden Assistenten mich nicht separat unterrichten können. Die vorhandenen Kopfhörer kann ich nicht nutzen: Ich bin ertaubt und höre mit Hilfe von Cochlea Implantaten, Sprache verstehe ich nur, wenn ich das Gesicht des Sprechers sehen kann. Meine Bitte, mir die Tonbandtexte in schriftlicher Form zu überlassen, damit ich mich vorbereiten kann (Seminar im Juni), wurde nicht entsprochen.
    Fragen:
    1. gibt es die Texte irgendwie irgendwo auf Papier?
    2. gibt es irgendwo in Deutschland einen Ort, wo Vipassana von einem leibhaftig anwesenden Lehrer gelehrt wird?
    3. hat jemand irgendeine Idee, was ich tun könnte???
    Liebe Grüße Moo

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 23. Februar 2014 um 14:11
    • #2

    Deine Frage ist falsch gestellt, Moo.
    Es geht nicht darum, dass Vipassana nichts für Schwerhörige ist, sondern darum, dass man bei diesem Seminar offensichtlich nicht auf deine speziellen Bedürfnisse eingehen kann oder will.


    Ich hoffe, dass hier jemand deine Fragen beantworten kann und du die Möglichkeit bekommst, an einem Seminar teilzunehmen, das deinen Bedürfnissen entspricht.

  • Mab
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    27. September 2013
    • 23. Februar 2014 um 16:51
    • #3

    Hallo Moo,

    ich bin seit kurzem von meinem ersten Vipassana-Kurs in Triebel zurück. Weitere Kurs-Erfahrungen mit anderen Vipassana-Traditionen habe ich bisher nicht.
    Ob es die Texte auf Papier gibt, weiß ich leider nicht. Aber zum Vorbereiten wäre es sicherlich ohnehin viel zu viel Input.
    Vielleicht könnte dir dort vor Ort ein Kurshelfer, immer wenn die anderen das Tonband hören, einen geschriebenen Text geben. Die Assistenzlehrer dürfen meines Wissens gar nicht selbstständig lehren, sondern stehen nur für Fragen zur Verfügung.

    Vipassana-Kurse gibt es in Deutschland mitunter im Buddhahaus im Allgäu.

    In der Schweiz gibts noch den lieben erbreich, der auch Vipassana/Satipatthana Kurse macht hier
    Da will ich auch mal einen machen :).

    Andere Anlaufstellen wüsste ich jetzt leider nicht.

    Ich hoffe es ergibt sich für dich eine Möglichkeit. Ich wünsche dir alles Gute! _()_

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • raterZ
    Gast
    • 24. Februar 2014 um 00:27
    • #4

    ach da sieht man mal wieder wie unflexibel und dogmatisch die goenka leute sind.. die ganzen tonbänder-vorträge gibts auch als buch. und eigtl. könnte natürlich auch so ein assistenzlehrer dort dir halt persönlich immer sagen, was du machen sollst. das ist doch nichts kompliziertes oder so. saftladen :roll:

    und ja es gibt jede menge vipassana kurse mit echten lehrern und nicht solchen trantüten :lol:
    (trotzdem machen die in triebel nen guten job.)

  • Moo
    Themenautor
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    23. Februar 2014
    • 27. Februar 2014 um 13:00
    • #5

    Herzlichen Dank für eure Antworten!
    "Frage .. falsch gestellt"
    Ja stimmt, ich dachte zu dem Zeitpunkt, das Tonbandlehren sei die übliche Praxis bei Vipassana.
    "zum Vorbereiten .. viel zu viel Input"
    Aber ich hätte ja noch viel Zeit, Monate, um das aufzunehmen, was du innerhalb von zehn Tagen aufnehmen mußtest.
    'lesen, während die anderen hören'
    Ja, so oder ähnlich hab ich mir das gewünscht!
    Buddhahaus + Erbreich kämen vielleicht in Frage, aber viel lieber würde ich nach Triebel gehen, es 'paßt' irgendwie besser zu mir und meinen Bedürfnissen (kann ich schlecht erklären, die Stringenz in der Durchführung, die 'Atmosphäre' oder so...).
    "tonbänder-vorträge gibts auch als buch"
    DAS ists, was ich brauche, nur müßte ich einen Buchtitel haben. Ich habe (vor der Frage) endlos nach Hinweisen gesucht, welchem Buch / welchen Büchern die Texte entnommen sind (nichts gefunden) und auch in Triebel danach gefragt (bis jetzt ohne Antwort).
    Kannst du, raterZ, oder kann mir sonst jemand den Buchtitel nennen???
    Liebe Grüße
    Moo

  • Mab
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    27. September 2013
    • 27. Februar 2014 um 22:30
    • #6

    Hallo Moo,

    Eigentlich hast du Recht, die inhaltlichen Sachen, die Dhamma Vorträge kann man sich auch gut im Vorhinein anlesen, die muss man nicht unbedingt im Kurs vermittelt kriegen, obwohl es zwischendurch auch eine gute Motivation sein kann.
    Die Meditationsanweisungen sind inhaltlich eigentlich gar nicht so viel Input, aber ich habe es als sehr hilfreich empfunden die Anweisungen immer wieder bei Beginn der Meditation wiederholt zu bekommen. Außerdem lernt man ja die ersten Tage jeden Tag etwas Neues. Da wäre es schon gut, wenn du vor Ort nochmal zur Erinnerung was zum nachlesen bekommen kannst.

    Aber es geht sicher auch ohne. Ich hoffe dir kann noch jemand einen Tipp geben, was die Anweisungen als Text angeht.

    Ich wünsche dir sehr dass es bei dir klappt mit Triebel und dass die Erfahrung für dich eine Lohnende wird.

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • raterZ
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 02:50
    • #7

    http://www.amazon.de/Die-Kunst-Lebe…earch+Institute

    du wirst aber an deren unflexibilität scheitern. die assistenzlehrer dort sind nämlich auch oftmals keine wirklichen lehrer, sondern eben nur praktizierende, die das halt schon ne längere zeit machen. sie haben aber nie wirklich unterrichtet - das macht ja immer das tonband. deshalb fühlen die sich wohl auch nicht in der lage, dir das ganze persönlich nochmal mitzuteilen.. wobei das wiederum auch total banane ist, weil die technik nun wirklich nicht schwer ist.
    was ich mir höchstens vorstellen kann, ist an ihre moral zu appelieren, irgendeine lösung für dich zu finden. die verweigern nur ungerne ihren wahren dhamma irgendwelchen leuten :grinsen:

  • Tashili
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 06:11
    • #8

    Also wenn sich alles so sperrt, ist es wohl nicht das richtige.
    Die meisten Belehrungen sind ohne Tonbänder, das ist auch viel schöner, weil persönlicher und man fragen stellen kann. Warum tut man sich das an 10 Tage Tonbänder zu hören?

  • Mab
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    • 28. Februar 2014 um 11:57
    • #9

    Mir ist noch eingefallen, ein Grund warum du noch keine Antwort auf deine Frage (aus Triebel) bekommen hast, könnte sein, dass die Leute, die die Registrierung machen häufig freiwillige Helfer sind, die gar nicht vor Ort in Triebel sind. Vielleicht musste der/die Helfer/in erstmal in Triebel nachfragen und dabei kam es dann zur Verzögerung. Ich würde an deiner Stelle vielleicht nochmal nachhaken.

    Allgemein muss ich sagen, dass ich die Belehrung über Tonband auch nicht gerade optimal finde. Aber für den Fall das kein geeigneter Lehrer vor Ort ist und unter dem Aspekt Dhamma einer großen Anzahl von Menschen zu vermitteln, ist es wohl eine akzeptabele Lösung.

    Fragen kann man die Assistenzlehrer auch, aber aufgrund der Masse der Schüler ist keine Zeit für ausführliche Gespräche, leider.
    Ich kann nur jedem ans Herz legen sich vorher schon eingehend mit der Buddhalehre auseinanderzusetzen und auch im Nachhinein. Sonst ist man vor Ort wahrscheinlich ziemlich geplättet und schaltet auf Durchzug. Die Dhamavorträge sind nicht schlecht, soweit ich es beurteilen kann, aber ich war froh, dass ich nicht ganz unwissend hineingeworfen wurde. Goenka formuliert manche Sachen etwas drastisch für meinen Geschmack.

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • siopa
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    • 28. Februar 2014 um 13:57
    • #10

    Hallo Moo,

    ich persönlich kann Dir die Kurse von Nyanabodhi oder Charlie Pils empfehlen, oder auch Bhante Seelavansa Thero.
    Ich habe den Goenka-Kurs auch 2 mal mitgemacht; aber die Kurse mit einem Lehrer waren für mich besser; weil viel weniger Teilnehmer; so hat der Lehrer quasi jeden Schüler "im Blick"; sie können viel besser auf Deine individuelle Praxis eingehen; die Einzelgespräche sind persönlicher. Wenn ein best. Thema in Dir hochkommt, was auch mal echt heftig sein kann, können sie es dort, meiner Meinung nach, besser auffangen.
    Die Goenka-Kurse sind zwar strenger, längere Sitzzeiten; man lernt auf jeden Fall laaaange sitzen zu können ;) .
    Bei den anderen Kursen wird aber auch Selbstverantwortung erwartet, ohne dass man so strenge "Regeln" hat; was auch eine Herausforderung sein kann.

    Hoffe, Du findest das Passende für Dich!
    LG
    Siopa

  • Moo
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    23. Februar 2014
    • 7. März 2014 um 15:22
    • #11

    Mab, ich hab nicht nachgehakt, wollte nicht drängeln (tausende von Anfragen, freiwillige (nebenberufliche) Arbeit...), und bekam dann eine sehr gute Antwort aus Triebel.
    Gut in Bezug auf die Bereitschaft, mein Problem ernst zu nehmen und mir zu helfen. Allerdings gibt es Bedenken: wichtig, daß Anleitungen bis ins Detail verstanden werden, wichtig, daß in dem Falle, daß eine persönliche Unterstützung benötigt wird (zum Beispiel wenn "tiefverwurzelte Komplexe an die Oberfläche kommen") eine Verständigung möglich ist. Die Vermutung war, daß ich dafür eine Gebärdensprachdolmetscherin bräuchte. Ich hab geschrieben, daß ich spätertaubt bin, keine Gebärdensprache kann und mich tatsächlich! verständigen kann, wenn ich den Sprecher sehe (Mundbild Mimik Gestik) und: "Mein Problem wäre mit einer intensiven Vorbereitung (und einem Zeitplan für die jeweiligen Tagesaufgaben, falls die sich nicht aus den Texten ergeben) nahezu gelöst." - Das Thema soll beim nächsten Treffen der europäischen Vipassana-Lehrer (Anfang Mai) auf die Agenda gesetzt werden. Es gibt ähnliche Anfragen und die Leute sind bereit, daran zu arbeiten, daß Menschen mit Behinderungen teilnehmen können. Gut, nee?
    Siopa, ich finde alles richtig und nachvollziehbar, was du schreibst, aber das, was kleine, gut begleitete, 'lockere' Kurse wertvoll macht, ist für mich im Augenblick nicht so wichtig wie das, was ich in Triebel zu bekommen hoffe.
    Vielleicht findet ihr das doof, schließlich hab ich gefragt: 2. gibt es irgendwo in Deutschland einen Ort, wo Vipassana von einem leibhaftig anwesenden Lehrer gelehrt wird? Aber nach allem Lesen auf anderen Homepages hängt mein Herz um so mehr an Triebel...
    Morgen hole ich das Buch ab. Mittlerweile habe ich etliche Bücher entdeckt (im Internet), die sich mit Vipassana befassen und ich frage mich: ist eines davon das Textbuch für die Tonbandaufnahmen, sozusagen die schriftliche Vorlage??? Ich könnte sicher irgendwie Vipassana lernen, aber ich möchte im Kurs täglich genau das im Kopf haben und das machen, was das Tonband angibt.
    Herzlichen Dank für eure Anworten! und liebe Grüße
    Moo

  • Mab
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    • 8. März 2014 um 12:06
    • #12

    Hallo Moo,

    ich freue mich, dass du eine positive Antwort bekommen hast :) !

    Viel Freude (und hoffentlich nicht so viel Schmerzen) in Triebel!
    Das Essen dort ist übrigens vorzüglich ;).

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • Moo
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    • 23. März 2014 um 13:13
    • #13

    Mein Problem ist noch nicht gelöst, eigentlich bin ich überhaupt nicht weitergekommen damit ("Die Kunst des Lebens" hilft mir da nicht). Außer vielleicht, daß es jetzt um EINE konkrete Frage geht:
    Wie komme ich an die Texte heran, die in den (deutschen) 10-Tages-Kursen vom Tonband gesprochen werden???
    Wenn keiner, der dies liest, das weiß, hat vielleicht aber jemand einen Vorschlag, wo ich fragen könnte!?

    Falls Mab hier nochmal herkommt: könntest du mir vielleicht sagen, wie oft oder wie lange im Durchschnitt am Tag Tonbänder gehört werden? Zu Beginn jeder Sitzung, oder nur morgens Anleitung und abends Vortrag?

    Liebe Grüße
    Moo

  • Moo
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    • 10. Mai 2014 um 15:52
    • #14

    Eine abschließende Meldung
    Es hat ein Treffen der Lehrer stattgefunden: "ein
    Tagesordnungspunkt war, sich darüber auszutauschen, wie schwerhörige und gehörlose Menschen bei der Teilnahme an Vipassana-Kursen unterstützt werden können."
    Ergebnis für mich ist: ich bekomme die Texte während des Kurses, immer vor den Sitzungen, zu lesen und der Kurs im Juni, für den ich jetzt fest angemeldet bin, wird von einer besonders erfahrenen Lehrerin begleitet, der das Problem bekannt ist.
    Also: Vipassana auch für Schwerhörige! :)
    Liebe Grüße
    Moo

  • Raphy
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    • 11. Mai 2014 um 23:31
    • #15

    Coole Sache, Moo. :)
    Das freut mich.

    Liebe Grüße

  • prathiba
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    4. März 2014
    • 11. Juli 2014 um 01:24
    • #16

    Es gibt noch mehr als Goenka.
    Goenka ist soweiso sehr umstritten in der buddhitsischen Szene und sehr speziell, es geht doch um Goenka, oder?


    Ich kann Dir Bhante Sujiva, Sylvia Kolk oder Renate Seifarth empfehlen. Da wirst Du bestimmt nicht abgewiesen. ;)

    LG prathiba

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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