1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Anfängerbereich

Insekten-Ethik

  • Schnolsch
  • 14. Februar 2014 um 10:05
  • Zum letzten Beitrag
  • Schnolsch
    Themenautor
    Punkte
    180
    Beiträge
    31
    Mitglied seit
    31. Mai 2013
    • 14. Februar 2014 um 10:05
    • #1

    Seid gegrüßt, Freunde der Lotusblüte,

    in meinem Zimmer an der Tapete sind seid längerem tapetenessende, stecknadelkopfgroße Insekten, die ich behutsam hinausmanövrieren möchte mit einem selbstgebauten Spezialinsektensauger,
    damit ich endlich meine schäbigen Tapeten und Decken streichen kann, ohne alle zu töten. Aber, es ist unmöglich alle Insekten zu retten, da in der Tapette Löcher sind und zwischen den Leisten Spalten.

    Ich habe keine Lust dies in Kauf zu nehmen, aber was kann ich sonst tun?

    Ist es nicht so, dass jeder Mensch, ob er will oder nicht, ein Massenmörder ist?

    Putzt man sein Bad, sterben abermillionen von Lebewesen, die man nicht mal erkennt. Laufe ich durch den Wald zerstampft man mit jedem Schritt vielleicht unzählige von Lebewesen.

    Wie seht ihr das?

    mit Grüßen, Schnolsch^ ^

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 14. Februar 2014 um 10:22
    • #2

    Ich seh das so, dass es wichtig ist, auf dem Teppich zu bleiben, um nicht durchzudrehen. Wo man die
    Grenze zieht, muss man selber entscheiden, aber gezogen werden muss sie, sonst darf man nicht mehr atmen, weil da auch irgendwelche Mikroben bei draufgehen.
    Meine persönliche Grenze ist, dass ich an Uposathatagen (4mal im Monat, bzw an den Tagen, die ich für mich dazu ernenne) keine Blattläuse töte. An den anderen Tagen aber kann es notwendig sein. Möglichst rechtzeitig auch - desto weniger haben sich vermehrt und desto weniger muss ich töten.
    Unnötigerweise töte ich kein Tier, aber bei Parasiten, Kopfläusen, Blattläusen, Flöhen, und so, sehe ich keine andere Möglichkeit.
    In Deinem Tapetenfall da würde ich mir die Mühe mit dem Sauger machen und es dann gut sein lassen. Welches verkrochene Insekt nicht erwischt wurde, stirbt an höherer Gewalt. Das ist kein absichtliches Töten.
    Menschen sterben auch in Naturkatastrophen. Vor dem Sterben kann man die Welt nicht schützen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • fotost
    Reaktionen
    388
    Punkte
    20.812
    Beiträge
    3.849
    Einträge
    126
    Mitglied seit
    10. Januar 2010
    • 14. Februar 2014 um 10:32
    • #3

    Grüße Schnolch,

    jetzt weiß ich endlich, weshalb ich so ungern Badezimmer putze :lol:

    Sorry, daß ist ein ernstes Thema und wichtig dazu. Wir hatten schon einige gute Threads aus diesem Umfeld (Töten durch Unachtsamkeit, Tiere von Qualen 'erlösen',...). Vielleicht hilft die Suche in der Foren-Übersicht.

    Am Ende bleibt meist die Einsicht, daß, wie Du so richtig beobachtest, Leben mit Tod und auch dem Leiden anderer Lebewesen verbunden ist. Jede normale Bewegung tötet Hunderte von Kleinstlebewesen in meinem Verdauungstrakt ich kann nichts dagegen tun. Jeder Becher Jogurt den wir weglöffeln enthält tausendfach mehr Lebewesen als Du bei jeder Renovierung töten würdest.

    Zitat

    pāṇâtipātā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi
    Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen an

    Nicht vorsätzlich töten, nicht fahrlässig töten, nicht durch bloße Unachtsamkeit töten - sich darin üben, nicht zu töten. Immer weniger töten, Mitgefühl, Metta entwickeln.

    Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen an

  • mukti
    Reaktionen
    6.878
    Punkte
    72.968
    Beiträge
    13.001
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 14. Februar 2014 um 10:51
    • #4

    Hi Schnolsch,

    Schnolsch:

    Seid gegrüßt, Freunde der Lotusblüte,

    in meinem Zimmer an der Tapete sind seid längerem tapetenessende, stecknadelkopfgroße Insekten, die ich behutsam hinausmanövrieren möchte mit einem selbstgebauten Spezialinsektensauger,
    damit ich endlich meine schäbigen Tapeten und Decken streichen kann, ohne alle zu töten. Aber, es ist unmöglich alle Insekten zu retten, da in der Tapette Löcher sind und zwischen den Leisten Spalten.

    Ich habe keine Lust dies in Kauf zu nehmen, aber was kann ich sonst tun?

    Ist es nicht so, dass jeder Mensch, ob er will oder nicht, ein Massenmörder ist?

    Putzt man sein Bad, sterben abermillionen von Lebewesen, die man nicht mal erkennt. Laufe ich durch den Wald zerstampft man mit jedem Schritt vielleicht unzählige von Lebewesen.

    Wie seht ihr das?

    mit Grüßen, Schnolsch^ ^

    Alles anzeigen

    Ich sehe diese Frage im Zusammenhang damit wiesehr ich bereit bin alles loszulassen. Ich habe auch Tapeten und sonst allerhand Dinge, die zum Überleben nicht nötig sind. Daher töte ich unnötig, weil ich mich um diese Dinge kümmern muss. Immer wenn ich etwas tue, das nicht direkt der Befreiung dient, verletze und töte ich dabei oft Lebewesen, störe die Natur, oder wirke zumindest dabei mit.

    Es läuft also darauf hinaus - je weniger Begehren und Anhaftung, desto weniger Töten, Verletzen und Stören. Am Wenigsten, auf das unvermeidliche Mindestmaß reduziert, tut das ein hausloser Bettelmönch. Auf diese Bedürfnislosigkeit allmählich hinzuarbeiten, so weit wie ich eben dazu imstande bin, das ist es was ich dagegen tun kann.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 14. Februar 2014 um 11:16
    • #5

    Na, aber es gibt auch hygienische Gründe, warum so eine Tapete irgendwann mal herunter muss. Z.B. wenn das Mauerwerk dadrunter mal gegen Schimmel behandelt werden muss.
    Oder auch "sozialhygienische" Gründe, falls man doch nochmal eines Tages einen Menschen zu sich nach Hause einladen möchte. ;)
    Und Klöster werden auch mal renoviert.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 14. Februar 2014 um 11:41
    • #6
    Schnolsch:

    Seid gegrüßt, Freunde der Lotusblüte,

    in meinem Zimmer an der Tapete sind seid längerem tapetenessende, stecknadelkopfgroße Insekten, die ich behutsam hinausmanövrieren möchte mit einem selbstgebauten Spezialinsektensauger,
    damit ich endlich meine schäbigen Tapeten und Decken streichen kann, ohne alle zu töten. Aber, es ist unmöglich alle Insekten zu retten, da in der Tapette Löcher sind und zwischen den Leisten Spalten.

    Ich habe keine Lust dies in Kauf zu nehmen, aber was kann ich sonst tun?

    Ist es nicht so, dass jeder Mensch, ob er will oder nicht, ein Massenmörder ist?

    Putzt man sein Bad, sterben abermillionen von Lebewesen, die man nicht mal erkennt. Laufe ich durch den Wald zerstampft man mit jedem Schritt vielleicht unzählige von Lebewesen.

    Wie seht ihr das?

    mit Grüßen, Schnolsch^ ^

    Alles anzeigen


    Das Problem sind nicht die Tierchen! Du bist das Problem! Erschieß dich aber bitte kaufe eine Waffe die garantiert frei ist von Lebewesen. Damit hast Du dann so viel zu tun das Du nicht mehr an deinen vollkommen belebten PC, Handy, Tablett muss.

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 14. Februar 2014 um 11:47
    • #7
    Ellviral:


    Das Problem sind nicht die Tierchen! Du bist das Problem! Erschieß dich aber bitte kaufe eine Waffe die garantiert frei ist von Lebewesen. Damit hast Du dann so viel zu tun das Du nicht mehr an deinen vollkommen belebten PC, Handy, Tablett muss.


    Ging Dir hier irgendwas persönlich gegen den Strich, oder mit welchem Recht putzt Du hier jemanden, den Du gar nicht kennst, einfach so herunter?
    Da sag ich schonmal im Vorfeld für die Zukunft "Entschuldigung", falls ich mal eine Frage stelle, die Dir nicht gefällt. 8)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • mukti
    Reaktionen
    6.878
    Punkte
    72.968
    Beiträge
    13.001
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 14. Februar 2014 um 12:19
    • #8
    Losang Lamo:

    Na, aber es gibt auch hygienische Gründe, warum so eine Tapete irgendwann mal herunter muss. Z.B. wenn das Mauerwerk dadrunter mal gegen Schimmel behandelt werden muss.
    Oder auch "sozialhygienische" Gründe, falls man doch nochmal eines Tages einen Menschen zu sich nach Hause einladen möchte. ;)
    Und Klöster werden auch mal renoviert.

    Prinzipiell meine ich, je weniger Luxus desto weniger Schaden.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (14. Februar 2014 um 12:25)

  • fotost
    Reaktionen
    388
    Punkte
    20.812
    Beiträge
    3.849
    Einträge
    126
    Mitglied seit
    10. Januar 2010
    • 14. Februar 2014 um 12:21
    • #9
    Ellviral:
    Schnolsch:

    Seid gegrüßt, Freunde der Lotusblüte,
    .....


    Das Problem sind nicht die Tierchen! Du bist das Problem! Erschieß dich aber bitte kaufe eine Waffe die garantiert frei ist von Lebewesen. Damit hast Du dann so viel zu tun das Du nicht mehr an deinen vollkommen belebten PC, Handy, Tablett muss.

    Liebe Grüße Ellviral,

    'erschieße Dich mit einer Waffe, bei deren Herstellung mit Sicherheit kein Lebewesen zu Schaden gekommen ist' - LOL - was für ein Rat :lol::lol:

    Aber nicht jeder ist ein Zennie und es gibt Leute, die Probleme mit sich selbst haben und mit ihrem hier und jetzt. Vielleicht ist in einem anonymen Internet Forum dieser Rat nicht angebracht, weil es zu viele Menschen gibt, die ihn aus ihrer momentanen Situation heraus nicht verstehen können.

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 14. Februar 2014 um 12:44
    • #10
    mukti:
    Losang Lamo:

    Na, aber es gibt auch hygienische Gründe, warum so eine Tapete irgendwann mal herunter muss. Z.B. wenn das Mauerwerk dadrunter mal gegen Schimmel behandelt werden muss.
    Oder auch "sozialhygienische" Gründe, falls man doch nochmal eines Tages einen Menschen zu sich nach Hause einladen möchte. ;)
    Und Klöster werden auch mal renoviert.

    Prinzipiell meine ich, je weniger Luxus desto weniger Schaden.

    _()_


    Verstehe. Ein gerechtfertigter Standpunkt, Mukti.
    Ich komm da aus der entgegengesetzten Richtung: mit 17, bei dem Versuch "niemals einem Wesen zu schaden" brach das Ausmaß dieses Vorsatzes über mir zusammen. Es häuften sich in meinem Geist immer mehr Sachen an, die ich nicht tun dürfe, bis ich mir sogar vorwarf, ein Pflanzenmörder zu sein, sobald ich etwas aß. Sowas kann man auch "austicken" nennen. Es ging mir sehr schlecht. Maßnahme zur Gesundung war, das rechte Maß bei allem zu finden.
    "Je weniger, desto besser" wäre für mich in dem Moment in keiner Weise hilfreich gewesen. Es ist kein mittlerer Weg.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 14. Februar 2014 um 13:05
    • #11
    fotost:
    Ellviral:


    Das Problem sind nicht die Tierchen! Du bist das Problem! Erschieß dich aber bitte kaufe eine Waffe die garantiert frei ist von Lebewesen. Damit hast Du dann so viel zu tun das Du nicht mehr an deinen vollkommen belebten PC, Handy, Tablett muss.

    Liebe Grüße Ellviral,

    'erschieße Dich mit einer Waffe, bei deren Herstellung mit Sicherheit kein Lebewesen zu Schaden gekommen ist' - LOL - was für ein Rat :lol::lol:

    Aber nicht jeder ist ein Zennie und es gibt Leute, die Probleme mit sich selbst haben und mit ihrem hier und jetzt. Vielleicht ist in einem anonymen Internet Forum dieser Rat nicht angebracht, weil es zu viele Menschen gibt, die ihn aus ihrer momentanen Situation heraus nicht verstehen können.


    Ich werde sehen.

  • mukti
    Reaktionen
    6.878
    Punkte
    72.968
    Beiträge
    13.001
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 14. Februar 2014 um 13:19
    • #12
    Losang Lamo:


    Ich komm da aus der entgegengesetzten Richtung: mit 17, bei dem Versuch "niemals einem Wesen zu schaden" brach das Ausmaß dieses Vorsatzes über mir zusammen. Es häuften sich in meinem Geist immer mehr Sachen an, die ich nicht tun dürfe, bis ich mir sogar vorwarf, ein Pflanzenmörder zu sein, sobald ich etwas aß. Sowas kann man auch "austicken" nennen. Es ging mir sehr schlecht. Maßnahme zur Gesundung war, das rechte Maß bei allem zu finden.
    "Je weniger, desto besser" wäre für mich in dem Moment in keiner Weise hilfreich gewesen. Es ist kein mittlerer Weg.

    Klar, wenn man bereits das nötige Minimum in Frage stellt, geht's nicht noch weniger. Sowas in der Art hab ich auch mal erlebt, bis ich akzeptiert habe, dass in dieser Welt jedes Leben nur auf Kosten anderer existieren kann. Weil man aber als Mensch meistens die Tendenz des Anhäufens hat, ist inzwischen wieder zuviel unnötiges Zeug bei mir herangewachsen, trotz der Bemühung möglichst wenig den Lebewesen und der Umwelt zu schaden. Der Mittelweg ist halt eine lebenslange Übung, vor allem wenn die Umgebung Produktion und Konsum zur Religion hat.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 14. Februar 2014 um 17:18
    • #13
    Losang Lamo:
    Ellviral:


    Das Problem sind nicht die Tierchen! Du bist das Problem! Erschieß dich aber bitte kaufe eine Waffe die garantiert frei ist von Lebewesen. Damit hast Du dann so viel zu tun das Du nicht mehr an deinen vollkommen belebten PC, Handy, Tablett muss.


    Ging Dir hier irgendwas persönlich gegen den Strich, oder mit welchem Recht putzt Du hier jemanden, den Du gar nicht kennst, einfach so herunter?
    Da sag ich schonmal im Vorfeld für die Zukunft "Entschuldigung", falls ich mal eine Frage stelle, die Dir nicht gefällt. 8)


    Wie sollte ich den reagieren auf jemanden der als Avatar einen Hund mit Sonnenbrille hat?

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 14. Februar 2014 um 18:00
    • #14
    Ellviral:


    Wie sollte ich den reagieren auf jemanden der als Avatar einen Hund mit Sonnenbrille hat?

    Hm. Musst Du ja selber wissen, wie Du reagierst. Dein Karma.

    ... Außerdem lächelt der Hund voll nett. :P

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • xxx
    Reaktionen
    164
    Punkte
    10.244
    Beiträge
    1.956
    Mitglied seit
    11. Mai 2011
    • 14. Februar 2014 um 18:30
    • #15
    Schnolsch:

    ....mit einem selbstgebauten Spezialinsektensauger

    ellviral:

    '.... mit einer Waffe

    Wie wärs damit

    Dateien

    flygoodbye.jpg 32,56 kB – 0 Downloads
  • Schnolsch
    Themenautor
    Punkte
    180
    Beiträge
    31
    Mitglied seit
    31. Mai 2013
    • 15. Februar 2014 um 09:38
    • #16
    Losang Lamo:

    Ich seh das so, dass es wichtig ist, auf dem Teppich zu bleiben, um nicht durchzudrehen. Wo man die
    Grenze zieht, muss man selber entscheiden, aber gezogen werden muss sie, sonst darf man nicht mehr atmen, weil da auch irgendwelche Mikroben bei draufgehen.
    Meine persönliche Grenze ist, dass ich an Uposathatagen (4mal im Monat, bzw an den Tagen, die ich für mich dazu ernenne) keine Blattläuse töte. An den anderen Tagen aber kann es notwendig sein. Möglichst rechtzeitig auch - desto weniger haben sich vermehrt und desto weniger muss ich töten.
    Unnötigerweise töte ich kein Tier, aber bei Parasiten, Kopfläusen, Blattläusen, Flöhen, und so, sehe ich keine andere Möglichkeit.
    In Deinem Tapetenfall da würde ich mir die Mühe mit dem Sauger machen und es dann gut sein lassen. Welches verkrochene Insekt nicht erwischt wurde, stirbt an höherer Gewalt. Das ist kein absichtliches Töten.
    Menschen sterben auch in Naturkatastrophen. Vor dem Sterben kann man die Welt nicht schützen.


    Danke für deinen Kommentar ;-),

    es ist ein Jammer, wenn ich könnte, würde ich die Insekten hinausbeamen an einen angenehmen Ort, aber genauso wenig, wie ich in einem Bad leben kann, wo die Scheiße an den Wänden klebt, kann ich auch nicht mit einer Insektenplage an der Tapete leben, denn auch diese Tierchen exkrementieren wie wohl jedes Tier. Vielleicht werde ich, wenn ich nichts tue, davon krank, aber selbst, wenn ich nichts tue, ich will eh Ende des Jahres ausziehen und dann kommen vielleicht Leute,
    die weniger zimperlich sind.
    Nichts desto trotz, hätte ich genug Kohle, wärs mir egal, ich würde die Wohung kaufen und den Insekten schenken, aber selber eine neue Wohung beziehen, die dann wahrscheinlich, vor meinem Einzug extra von Insekten befreit wurde.
    Jeder Mensch ist den Insekten ein Heinrich Himmler - manche aber weniger als die anderen.

    Wir sind Heinrich.

    mit Grüßen, Schnolsch


    fotost:

    Grüße Schnolch,

    jetzt weiß ich endlich, weshalb ich so ungern Badezimmer putze :lol:

    Sorry, daß ist ein ernstes Thema und wichtig dazu. Wir hatten schon einige gute Threads aus diesem Umfeld (Töten durch Unachtsamkeit, Tiere von Qualen 'erlösen',...). Vielleicht hilft die Suche in der Foren-Übersicht.

    Am Ende bleibt meist die Einsicht, daß, wie Du so richtig beobachtest, Leben mit Tod und auch dem Leiden anderer Lebewesen verbunden ist. Jede normale Bewegung tötet Hunderte von Kleinstlebewesen in meinem Verdauungstrakt ich kann nichts dagegen tun. Jeder Becher Jogurt den wir weglöffeln enthält tausendfach mehr Lebewesen als Du bei jeder Renovierung töten würdest.

    Zitat

    pāṇâtipātā veramaṇī sikkhāpadaṃ samādiyāmi
    Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen an

    Nicht vorsätzlich töten, nicht fahrlässig töten, nicht durch bloße Unachtsamkeit töten - sich darin üben, nicht zu töten. Immer weniger töten, Mitgefühl, Metta entwickeln.

    Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen an

    Alles anzeigen

    Danke^^,

    hm Verdauungstrakt, Atmen und Joghurt, wir sind lebende KZs.
    Will man das Töten beenden, braucht man eine Superatombombe und der Drops ist gelutscht.^ ^
    Im Angesichts des Jammertals bleibt manchmal nur bitterer Humor.

    mit Grüßen, Schnolsch


    mukti:

    Hi Schnolsch,

    Ich sehe diese Frage im Zusammenhang damit wiesehr ich bereit bin alles loszulassen. Ich habe auch Tapeten und sonst allerhand Dinge, die zum Überleben nicht nötig sind. Daher töte ich unnötig, weil ich mich um diese Dinge kümmern muss. Immer wenn ich etwas tue, das nicht direkt der Befreiung dient, verletze und töte ich dabei oft Lebewesen, störe die Natur, oder wirke zumindest dabei mit.

    Es läuft also darauf hinaus - je weniger Begehren und Anhaftung, desto weniger Töten, Verletzen und Stören. Am Wenigsten, auf das unvermeidliche Mindestmaß reduziert, tut das ein hausloser Bettelmönch. Auf diese Bedürfnislosigkeit allmählich hinzuarbeiten, so weit wie ich eben dazu imstande bin, das ist es was ich dagegen tun kann.

    Schöne Grüße,
    mukti


    Danke^^,

    ein Bettelmönch zerläuft auf dem Boden Insekten und verlagert die Dreckarbeit zum Teil auf andere, denn er erbettelt sich Essen, für das andere ackern mussten, die bei der Geld und Essensbeschaffung in den meisten Fällen keine Rücksicht auf Insektenleben nahmen. Auch wenn der Mönch sich veganisch ernährt: in der Kette vom Nahrungsursprung bis in seinen Mund waren zig Leute am Werk, die ihre Energie aus Fleisch beziehen, die meisten aus Massentierhaltung.
    Niemand entkommt der Suppe in der wir alle schwimmen!

    mit Grüßen, Schnolsch


    Losang Lamo:

    Na, aber es gibt auch hygienische Gründe, warum so eine Tapete irgendwann mal herunter muss. Z.B. wenn das Mauerwerk dadrunter mal gegen Schimmel behandelt werden muss.
    Oder auch "sozialhygienische" Gründe, falls man doch nochmal eines Tages einen Menschen zu sich nach Hause einladen möchte. ;)
    Und Klöster werden auch mal renoviert.

    Bedankt^^,

    lebt man im Busch, zertrampelt man, ob man will oder nicht, wohl mehr Kleinstlebewesen als in einem Gebäude.
    Dafür kommen andere Kleinstlebewesen in dein Gebäude, mit denen man sonst vielleicht nichts zu tun hätte und suchen sich ihre Nische im Badezimmer und Kücher etc.
    und bekommen alle Zeiten einen Genozid in Form von Putzmittel und Schrubberei.
    Ob du draußen als Tarzan lebst und feinste Lianenlebewesen zermatscht oder als Couch-Potato Milben zerpupst, es gibt sich wohl die Waage.

    mit Grüßen, Schnolsch


    Ellviral:


    Das Problem sind nicht die Tierchen! Du bist das Problem! Erschieß dich aber bitte kaufe eine Waffe die garantiert frei ist von Lebewesen. Damit hast Du dann so viel zu tun das Du nicht mehr an deinen vollkommen belebten PC, Handy, Tablett muss.

    Eine Waffe die frei von Lebewesen ist? Brauch ich nur in einen Quasarstrahl schielen oder mich in ein schwarzes Loch kugeln.

    mit Grüßen, Schnolsch


    Bakram:
    Schnolsch:

    ....mit einem selbstgebauten Spezialinsektensauger

    ellviral:

    '.... mit einer Waffe

    Wie wärs damit

    Danke^^,

    ist alle der letzte Ramsch, recherchierte schon nach zig Saugern und unterm Strich haben wohl nahezu alle ne lächerliche Saugkraft,
    deshalb baue ich mir ja selber eins aus nem Staubsauger: http://www.wdr.de/tv/wissenmacht…ktensauger.php5
    Der Hauptvorteil: ein Staubsauger hat echte Saugkraft.

    mit Grüßen, Schnolsch

    Einmal editiert, zuletzt von Schnolsch (15. Februar 2014 um 10:14)

  • Lirum Larum
    Reaktionen
    1.425
    Punkte
    38.095
    Beiträge
    7.202
    Einträge
    1
    Mitglied seit
    11. März 2008
    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 15. Februar 2014 um 10:12
    • #17

    Folgendes meine ich in keiner Weise sarkastisch oder krittelnd oder wohlmöglich hämisch. Nein, es ist etwas, das mir eines Tages mal glasklar geworden ist und mich persönlich ein wenig beschämt hat:

    Wenn ich einen Riesenaufwand betreibe, um jede Obstfliege, die um unsere Bananen schwirrt, vor Tod und Ungemach zu retten - dann sollte ich auch die menschen in meiner direkten Umgebung so stark wertschätzen und mich um ihr Wohl mit dieser Intensität bemühen.
    Das finde ich gar nicht immer so einfach, allein schon die Notwendigkeit und die Begründung dafür zu erkennen. Zu einem unschuldigen Regenwurm mitfühlend zu sein fällt mir manchmal leichter als einem mürrischen bösartigen Mitmenschen gegenüber.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Schnolsch
    Themenautor
    Punkte
    180
    Beiträge
    31
    Mitglied seit
    31. Mai 2013
    • 15. Februar 2014 um 10:21
    • #18

    Ich gönne mir eine gewisse Willkür und versuche mich vor mir selber kaum noch zu rechtfertigen, sonst legt man sich ne Schlinge um den Hals, die immer enger wird, um so mehr man sich rechtfertigt.

    Meine Zauberformel: Ich mach es mir im Dilemma bequem.

    Ich helfe Niemanden damit, wenn ich mich Mist fühl und von Gewissenbissen aufgezerrt werde.

    Also beiße ich auch, wanns mir passt, in einen Big Mac!


    Eurer heiliger Supermoralsalat wurde von Leuten gepfückt, die meist ihre Energie aus Massentierhaltungsfleisch beziehen.

    Und ob man jetzt 100 mal teurereres Fleisch kauft beim Supermoralbauer, die Tiere sind trotzdem Sklaven, die Pflanzen auf den Feldern sind Sklaven ... pfeif auf: ich bin so ethisch, weil ich veganisch lebe.
    Eurer veganisches Essen ist auch nur auf einem Berg von Massentierhaltungsenergie gewachsen.

    Verzeiht meinen rabiaten Tonfall^^

    mit Grüßen, Schnolsch^^


    Edit: Das Argument, dass bei veganem Essen, die Leidenskette geringer ist, weil es nicht auch noch durch Tiermägen muss, ist auch Mumpitz.
    Wer entscheidet was weniger Leid ist? 10 000 Pflanzen-Leben gege ein Tier-Leben?

    Ich kenne kein besseres Rezept, als sich zwischen den Leichenbergen des Leides gemütlich einzurichten.

    Oder: Die Natur: Selbst jagen, fischen und pflücken (aber freie Tiere und pflanzen), aber um das hinzukriegen, brauch man eine jahrelange Ausbildung und die Natur wird auch immer weniger und wo sie mehr wird, ist man unerwünscht.

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 15. Februar 2014 um 11:56
    • #19

    JETZT sehe ich!
    liebe Grüße
    Helmut

  • mukti
    Reaktionen
    6.878
    Punkte
    72.968
    Beiträge
    13.001
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 15. Februar 2014 um 12:16
    • #20
    Schnolsch:

    ein Bettelmönch zerläuft auf dem Boden Insekten und verlagert die Dreckarbeit zum Teil auf andere, denn er erbettelt sich Essen, für das andere ackern mussten, die bei der Geld und Essensbeschaffung in den meisten Fällen keine Rücksicht auf Insektenleben nahmen. Auch wenn der Mönch sich veganisch ernährt: in der Kette vom Nahrungsursprung bis in seinen Mund waren zig Leute am Werk, die ihre Energie aus Fleisch beziehen, die meisten aus Massentierhaltung.
    Niemand entkommt der Suppe in der wir alle schwimmen!

    Es geht nun mal nicht ohne Töten, aber es geht mit geringstmöglichem Töten, das habe ich mir zum Ideal gemacht.
    Im Übrigen bin ich beeindruckt von deiner Genauigkeit bezüglich der Insekten, man sollte ja auch "vor der geringsten Verfehlung zurückschrecken" wie der Buddha öfter sagt.
    In diesem Zusammenhang erscheint mir deine Schlussfogerung - "Ich kenne kein besseres Rezept, als sich zwischen den Leichenbergen des Leides gemütlich einzurichten" - ein wenig fatalistisch. Ich finde dass es durchaus angebracht ist, etwas an Bequemlichkeit zu opfern um Schaden zu vermeiden, soweit man nur immer dazu imstande ist.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • itssead
    Reaktionen
    1
    Punkte
    691
    Beiträge
    123
    Mitglied seit
    10. Januar 2014
    • 17. Februar 2014 um 10:24
    • #21

    Danke fuer die tollen Antworten - die meine Achtsamkeit auf die Probe stellen.

    Viele Antworten so im - 'du sollst nicht toeten dass hast du falsch verstanden', dann immer schoen relativieren, und ausgrenzen :D
    hehe, 'Parasiten' - kommt wohl auf den Standpunkt an - und laut Definition koennte Flora und Fauna auch uns selbstverliebte Homo
    Sapien Sapien definitv als Parasit bezeichnen (...ja ja wie menschlich wir doch sind).

    Ich finde deine Frage toll Schnolsch - weil du meiner Meinung nach - eindeutig ACHTSTAM bist!
    Zu pruefen ob dein Anspruch an dem Ding was du als Tapete bezeichnest mehr gilt als die der bewohnenden Kleinstlebewesen -
    erscheint mir RICHTIG! - auch wenn dies hier wohl gerne ins Laecherliche gezogen wird, ja was will
    man dazu wohl argumentieren? "Ist doch deine Wohnung, deine Tapete?!", "Ist ja niedrigeres Leben, 'die sind ja so klein' -
    also alles was mir da so als Gegenargument einfaellt hat meiner Meinung nach KEINE Substanz.

    Ich kann deine Situation vor Ort nicht bewerten. Wenn du keine andere Moeglichkeit siehst
    versuche die Insekten mit so wenig Schaden wie moeglich zu entfernen? Es geht hier nicht
    um die 'Anzahl der Toten oder nicht Toten Insekten' sondern um Handeln in bester Intention - mit Achtsamkeit!

    ps. Bei Frucht und aehnlichen Fliegen in der Kueche - lass ich vor dem Putzen im Winter gerne mal das Fenster
    die Nacht lang auf. Da haben die Gaeste dann noch Moeglichkeiten sich zu verziehen - und
    enden nicht in einem Scheuermilch-Bad.
    pps. Nützlinge (was ein krasser Name) einscheinen fuer mich auch als gutes und faires Mittel.

    zum Nachdenken und Reflektieren:

    - Ich wohne in dieser Wohnung weil ...
    - Ich habe diese Wohnung weil ...
    - Die Insekten stoeren mich weil ...
    - Ich befuerchte Schaden durch die Insekten weil ...
    - Ich sehe keine Moeglichkeit die Insekten nicht (teilweise) zu toeten weil ...
    - Ich habe mich zum toeren etschieden weil ...
    - Es handelt sich nicht um eine falsche moralische vorstellung oder Verniedlichung (wenn z.B. deine Wohnung von suessen kleinen Kaninchen bevoelkert wuerde) ... weil

    etc.

    Ich esse auch noch gelegentlich Fleisch - Aber beim schonenden entfernen der Insekten schoen drei BigMacs futtern - erscheint mir relativierend, hahaha

  • farbenhaus
    Punkte
    35
    Beiträge
    6
    Mitglied seit
    1. Februar 2014
    • 21. Februar 2014 um 23:51
    • #22

    Hallo
    Der vergleich mit Himmler ist nicht so gut getroffen.
    Der hat leid über menschen gebracht also mensch über mensch.
    auserdem ist das weit über das töten hinaus daher finde ich das nicht so gut denn vergleich.
    Die insekten das thema warum nicht die ganze tapete abmachen und versuchen dabei so wenige wie möglich zu töten.
    Die tapete dann auf eine Deponie.
    Ansonten einfach mal schauen was für insekten das genau sind und sie kennenlernen.
    Es kann ja sein das man mit streichen das problem gar nicht losbekommt.
    Wissen könnte die lösung sein und wahrscheinlich ist Sie eh sehr einfach.
    farbenhaus

  • fotost
    Reaktionen
    388
    Punkte
    20.812
    Beiträge
    3.849
    Einträge
    126
    Mitglied seit
    10. Januar 2010
    • 22. Februar 2014 um 13:41
    • #23
    farbenhaus:

    .....
    Wissen könnte die lösung sein und wahrscheinlich ist Sie eh sehr einfach.
    farbenhaus

    Den Himmler Vergleich (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law) halte ich für unglücklich, aber was wäre für dich eine einfache Lösung?

    Wenn ich für mich (eine durchschnittliche Wohnfäche) von 45+ m² beanspruche fordere ich damit den Tod von -zig Millionen, Millarden Kleinstlebewesen, die meinen Ansprüchen nicht entsprechen. Auf 45+ m² würden in Norddeutschland ohne Menschen Hunderttausende Spinnen und Würmer leben. Was macht mich anders als diese Lebewesen?

    Zitat

    was wäre für dich eine einfache Lösung?

  • Noreply
    Reaktionen
    5.400
    Punkte
    81.758
    Beiträge
    15.201
    Mitglied seit
    24. Juni 2011
    • 22. Februar 2014 um 14:56
    • #24
    fotost:
    farbenhaus:

    .....
    Wissen könnte die lösung sein und wahrscheinlich ist Sie eh sehr einfach.
    farbenhaus

    Den Himmler Vergleich (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law) halte ich für unglücklich, aber was wäre für dich eine einfache Lösung?

    Wenn ich für mich (eine durchschnittliche Wohnfäche) von 45+ m² beanspruche fordere ich damit den Tod von -zig Millionen, Millarden Kleinstlebewesen, die meinen Ansprüchen nicht entsprechen. Auf 45+ m² würden in Norddeutschland ohne Menschen Hunderttausende Spinnen und Würmer leben. Was macht mich anders als diese Lebewesen?

    Zitat

    was wäre für dich eine einfache Lösung?


    Wenn Buddha das gesagt und gemeint hätte wäre der Buddhismus als die Selbstmord Sekte schon vor zweitausend Jahren in die Geschichte eingegangen. :badgrin:

  • farbenhaus
    Punkte
    35
    Beiträge
    6
    Mitglied seit
    1. Februar 2014
    • 22. Februar 2014 um 21:40
    • #25

    das ist ja ein sehr int. link

    es würde jetzt vom thema wegführen und nicht das Problem lösen, wenn die diskussion darüber geht ist meine anwesenheit schon tot für andere lebewesen.
    Ich betrachte erstmal die ist sitation.
    Wohnung
    Bewohner: Mensch und Insekten
    Mensche hätte gerne die Insekten nicht mehr da.
    Insekten fühlen sich dort wohl und werden immer mehr.
    meine frage was für insekten sind das.
    Kann man sie mit einfachen mittel dazu bewegen umzuziehen.
    Wie leben diese insekten was essen Sie.
    Wenn dieses wissen da ist kann ich evtl meine mitbewohner in einen bereich lotsen wo sie mich nicht stören.

    Oder betrachen was stört mensch an denn tieren und das auschalten.
    die insekten denn menschen gleichgültig werden.
    zum abschluß ich versuche nicht zu werten was micht unterscheidet zu anderen wesen.
    auserdem ist es gut das die insekten sich vermehren weil ich durch mein verhalten optimale bedingugen schaffe?
    Denn diese Situation ist doch endlich und durch mich verursacht. Somit auch das massensterben am schluß in meiner Verantwortung?
    Gute nacht allen

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.21
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download