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Statuen oeffnen die Augen?

  • itssead
  • 8. Februar 2014 um 11:00
  • Zum letzten Beitrag
  • VOOM108
    Gast
    • 10. Februar 2014 um 22:29
    • #101

    Kein Physiker, sondern In-genialer Ingenieur ;)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 11. Februar 2014 um 00:28
    • #102

    Da fällt mir noch ein zum Titelthema hier:
    Die Buddhastatuen, egal welche, haben immer die Augen leicht geöffnet.
    Wenn man ohne Kenntnis dieser Tatsache einer Statue gegenübertritt und sie nicht ganz genau betrachtet, kann da leicht der Eindruck entstehen: Meditierender Buddha mit geschlossenen Augen.
    Wenn man dann später den richtigen Blick dafür hat, sieht man ganz klar: Augen geöffnet.
    Befindet man sich unterhalb der Gesichtes und schaut nach oben, dann blickt einen der Buddha sogar direkt an.

    Aber interessanter Weise finden solche "Perspektivewechsel" parallel zu inneren Vorgängen statt. Wenn man sich durch irgendetwas geöffnet hat, nimmt man andere Sachen wahr.
    Die Wahrnehmung aber ist eben selektiv und die Schlussfolgerungen daraus sind nach Geschmack gefärbt.
    Die Diskussion, ob es Magie gibt oder ob andererseits wissenschaftliche Studien die Realität erfassen können, geht am Kern der Phänomene vorbei.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Lirum Larum
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    • 11. Februar 2014 um 08:30
    • #103
    Doris Rasevic-Benz:

    Die Nazis haben sich mit Vorliebe mit Esoterik beschäftigt.


    Ich geb mal offen zu, dieser Satz ärgert mich in diesem Zusammenhang. Es lief hier eine interessante Diskussion, die nicht mit der Nazi- oder der Esoterik-Keule geschlagen zu werden braucht.

    "Die" Nazis haben sich auch mit Vorliebe mit dem Backen von Apfelkuchen beschäftigt. "Die" Nazis haben auch mit Vorliebe den Blick über den Tellerrand vermieden.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Doris
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    • 11. Februar 2014 um 08:31
    • #104

    Danke, Losi, für den schönen und nüchternen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Lirum Larum
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    • 11. Februar 2014 um 08:44
    • #105
    Doris Rasevic-Benz:

    Danke, Losi, für den schönen und nüchternen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Doris


    ? Hast Du aus meiner Kritik Unsachlichkeit herausgelesen?

    Dann mache ich gern auch Dich nochmal darauf aufmerksam, was unnötige Nazivergleiche in einer Diskussion für eine Funktion haben. War Dir wahrscheinlich nicht bewusst. Dieser wiki-link über "Godwins Law" ist lesenswert:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=250477#p250477

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  • Doris
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    • 11. Februar 2014 um 08:48
    • #106

    Nein gar nicht. Im Gegenteil!
    Es ist ein nüchterner und sachlicher Post, den ich erfrischend klar finde.

    Das mit den Nazis war eine Korrektur zu dem Post oben.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • hedin
    Gast
    • 11. Februar 2014 um 09:11
    • #107
    Losang Lamo:

    Da fällt mir noch ein zum Titelthema hier:
    Die Buddhastatuen, egal welche, haben immer die Augen leicht geöffnet.

    Also, der liegende Buddha am Münchener Viktualienmarkt hatte die Augen geschlossen, mir aber dieselbigen geöffnet, was man mit Statuen im Allgemeinen so alles anstellen kann. :D

    hedin

  • Aiko
    Gast
    • 11. Februar 2014 um 09:16
    • #108
    hedin:
    Losang Lamo:

    Da fällt mir noch ein zum Titelthema hier:
    Die Buddhastatuen, egal welche, haben immer die Augen leicht geöffnet.

    Also, der liegende Buddha am Münchener Viktualienmarkt hatte die Augen geschlossen, mir aber dieselbigen geöffnet, was man mit Statuen im Allgemeinen so alles anstellen kann. :D

    hedin

    Da hast du nicht genau hingesehen.
    Im übrigen gibt es auch Augenöffnungszeremonien.

  • Doris
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    • 11. Februar 2014 um 09:30
    • #109
    Zitat

    Im übrigen gibt es auch Augenöffnungszeremonien.


    Denkst Du dabei an diejenigen Zeremonien mit Gesängen oder die mit der Schlappe, die einem übergebraten wird? :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Aiko
    Gast
    • 11. Februar 2014 um 09:55
    • #110
    Doris Rasevic-Benz:
    Zitat

    Im übrigen gibt es auch Augenöffnungszeremonien.


    Denkst Du dabei an diejenigen Zeremonien mit Gesängen oder die mit der Schlappe, die einem übergebraten wird? :D

    Letzteres ist eher das Ereignis, um das herum sich dann rituelles Rankengewächs gruppiert.

  • om.a
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    • 11. Februar 2014 um 10:50
    • #111

    http://www.youtube.com/watch?v=n3UD4BbRpEM

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
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    • 11. Februar 2014 um 10:51
    • #112
    hedin:
    Losang Lamo:

    Da fällt mir noch ein zum Titelthema hier:
    Die Buddhastatuen, egal welche, haben immer die Augen leicht geöffnet.

    Also, der liegende Buddha am Münchener Viktualienmarkt hatte die Augen geschlossen, ....


    Falsch. Aber genau ein super Beispiel für das was ich meinte.

    Guckst Du hier:


    Quelle:
    http://www.nzz.ch/aktuell/panora…bige-1.18110209

    Vielleicht kannst Du es Dir vergrößern? Der Strich unter dem Oberlid stellt das einen Spalt breit geöffnete Auge dar.

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    • 11. Februar 2014 um 11:38
    • #113
    Losang Lamo:
    hedin:

    Also, der liegende Buddha am Münchener Viktualienmarkt hatte die Augen geschlossen, ....


    Falsch. Aber genau ein super Beispiel für das was ich meinte.

    Guckst Du hier:


    Quelle:
    http://www.nzz.ch/aktuell/panora…bige-1.18110209

    Vielleicht kannst Du es Dir vergrößern? Der Strich unter dem Oberlid stellt das einen Spalt breit geöffnete Auge dar.

    Alles anzeigen


    http://www.google.de/imgres?client=…ed=0CI0BEK0DMBI
    Ich sehe da geschlossene Augen.
    Also ein falscher Buddha wird umgelegt. Danke das ich das Kunstwerk noch besser erleben konnte.
    Sogar die Aufregung der "Buddhisten" ist künstlich.
    Der Statue kann keiner die Augen öffnet, die sollen zu sein.

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 11. Februar 2014 um 12:56
    • #114
    Ellviral:


    http://www.google.de/imgres?client=…ed=0CI0BEK0DMBI
    Ich sehe da geschlossene Augen.


    Logisch, wenn das Gesicht von oben fotografiert ist.

    Interessant, oder?

    Ich hatte das bei meiner eigenen Buddhastatue, dass ich erst nach einem halben Jahr die Augen erkennen konnte, als das Licht richtig einfiel. Aber sie waren vorher schon da gewesen. :lol:

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  • Samten
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    • 12. Februar 2014 um 16:33
    • #115
    Losang Lamo:
    hedin:

    Also, der liegende Buddha am Münchener Viktualienmarkt hatte die Augen geschlossen, ....


    Falsch. Aber genau ein super Beispiel für das was ich meinte.

    Guckst Du hier:


    Quelle:
    http://www.nzz.ch/aktuell/panora…bige-1.18110209

    Vielleicht kannst Du es Dir vergrößern? Der Strich unter dem Oberlid stellt das einen Spalt breit geöffnete Auge dar.

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    ...eindeutig: 'n Baby Born- Buddha mit Schlafaugen....
    ansonsten: Statuen machen keinen Augenaufschlag, ausser man hat zuwenig Schlaf oder zuviel intus, von was auch immer...

  • Angulimala
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    • 12. Februar 2014 um 18:14
    • #116

    Hallo Itssead,
    im tib. Buddhismus wird von der "Zweifachen Wahrheit" gesprochen. Wie die Dinge sind (letztendliche Wahrheit) und wie wie sie uns erscheinen (relative Wahrheit).
    Zu glauben, die relative Wahrheit wäre fest, bestimmt und dauerhaft, ist einer der größten Irrtümer. Das ist mit der zweiten Wahrheit gemeint: Wie die Dinge uns erscheinen, bzw, wie wir sie erleben.

    Alle Mittel im Vajrayana zielen darauf, diese festen Vorstellungen zu überwinden. Zu den festen Vorstellungen gehört, zwischen den Extremen von Sein und Nichtsein zu pendeln. Die Wahrheit liegt aber in der Mitte.
    Aus der absoluten Sicht der Leerheit, ist alles möglich, während unser begrenzt arbeitender Geist sich mit seinen eigenen Vorstellungen über eine vermeindliche "Wahrheit" über die relative Welt begnügt und selbst beschränkt. Diese festen Vorstellungen halten uns im Samsara. Im Glauben einer real existierenden Person und einer von uns unabhängigen, äusseren Welt. Allgemein als Dualität benannt.
    Es gibt den Spruch von -ich glaube es war Sahara (verbessert mich gerne)- der besagt: "Wer denkt die Dinge seien wirklich, ist dumm wie ein Ochse. Wer denkt, die Dinge seien nicht wirklich, ist noch dümmer".

    Jetzt ist es natürlich spannend zu sehen, wie unser relativer Geist arbeitet. Wie also Bewusstsein entsteht und wie sich der Geist darauf bezieht.
    Da gibt es verschiedene philosphische buddhistische Grundlagen, wie zB das Cittamatra oder Madhyamaka im Mahayana. Auch Werke vom Karmapa, der genau beschreibt, was der Unterschied von Bewusstsein und Weisheit (Namshe Yashe) ist, lösen den Irrglauben an eine feste Vorstellung der "Realität" auf.
    Es wird im einzelnen Nachgewiesen, wie Fehler zb zwischen Sinnesorgan, der Sinnesfähigkeit, dem Abbild im Geist und wie sich unser Geist darauf ausrichtet, mit Störungen oder Karma, etc...Wie halt Bewusstsein entsteht.
    Allen gemein ist, daß es keine äussere, von uns unabhängige Welt geben kann. Wir geben der Welt eine Wahrheit, die eine Illusion ist. Arbeitet der Geist fehlerfrei, zB nicht durch getrübte Sinne oder Schleier der Gewohnheiten, störenden Gefühle und festen Vorstellungen, verwirklicht man die Buddhaschaft. Die Zweifache Wahrheit wird dann zum einen die Überwindung der eigenen Ich-illusion (Befreiung) und darüber hinaus verwirklicht man die Leerheit aller Phänomene (Buddhaschaft).
    Eine relative Wahrheit für alle zu finden, ist ein sehr grober Umgang und ein sehr verallgemeinender, ja sogar sehr beschränkter Umgang mit der Buddhistischen Philosophie.

    Ob deine Wahrnehmung der Statuen nun ein angenehmes Spiel des Geistes war, oder aus einem klaren oder nur wenig getrübten Bewusstsein entstanden, wirst du nur selbst beantworten können.
    Die physikalischen Erklärungsversuche halten natürlich gerne her, wenn wir an die Solidität unserer Welt als wirklich anhaften. Tatsächlich ist der Geist aber uferlos. Die äussere Welt ist aus Vajrayana-Sicht, aus deinem Geist entstanden. Somit stellt sich nicht die Frage, ob du da eine Illusion wahrgenommen hast, oder nicht. Die Statue, wie sie im gewöhnlichen Bewusstseinstrom wahrgenommen wird, ist bereits die Illusion. Sich darauf als eine universelle Wahrheit zu beziehen, diese Statuen könnten keineswegs die Augen öffnen oder schliessen, zeigt, daß dem Geist nur begrenzte Fähigkeiten zugesprochen werden.

    Dem spirituellen Materialismus begegnest du, indem du dich auf die Lehren stützt und gut studierst. ZB das oben erwähnte "Namshe Yeshe". Oder befasse dich mit den fünf Skandhas und den Abhidharma-Lehren. Dort wird alles genau erklärt, wie Bewusstsein entsteht und wie es arbeitet.

    Solange würde ich mich an der Erfahrung einfach erfreuen, ohne sie mit unserem weltlichen Verstand lösen zu wollen. Ratio ist nicht gleich Weisheit!

  • VOOM108
    Gast
    • 12. Februar 2014 um 19:04
    • #117
    Zitat

    Solange würde ich mich an der Erfahrung einfach erfreuen, ohne sie mit unserem weltlichen Verstand lösen zu wollen. Ratio ist nicht gleich Weisheit!


    Gutes Fazit :)

  • VOOM108
    Gast
    • 24. Februar 2014 um 23:08
    • #118
    Aiko:
    raterZ:

    hier mal ein link, wo die skeptiker gründlich soziologisch aufgeschlüsselt sind:
    http://www.psychophysik.com/de/glaubenssys…alitat-der-gwup

    Ach der Claus Fritzsche - LOL - .

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/homoeop…dizin-1.1397617


    Hab grad das hier entdeckt - heftig :(

    http://harald-walach.de/2014/02/24/in-…laus-fritzsche/

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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