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Das macht mich so sauer...!

  • Couchkissenbikkhu
  • 8. Januar 2014 um 12:13
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 8. Januar 2014 um 15:30
    • #26
    gbg:
    Geronimo:


    Den... genauso wenig wie es Die Situation gibt... können in so einer Situation ;) wieder einige neue Probleme entstehen.

    Das musst Du mir jetzt aber genauer erklären. ;):)

    Nein lass mal, Geronimo, hab' Dich schon verstanden.

    Edit: Hab' gerade festgestellt, dass ich da mal wieder über meine eigenen Füße resp. Gedanken gestolpert bin. Sorry.

    Viel Glück!

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Doris
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    • 8. Januar 2014 um 15:39
    • #27
    accinca:
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich bin ja auch nicht der Buddha, sondern Doris. Und ich schreibe immer nur aus dem, was ich durch eigene Anschauung belegen kann.Doris


    Ja, schon und ich fand deine Antwort als "Doris" ja auch gar nicht schlecht, aber
    die Frage war doch: "Darf ich als Buddhist auch mal wütend werden?"
    und nicht: "Darf ich als "Doris" auch mal wütend werden?" :)

    Ich bin ja keine Buddhistin … :D
    Es geht doch nicht darum, ob ich darf oder nicht. Die Emotion fragt nicht vorher an. Wesentlich ist: bin ich mir der Emotion nicht bewusst und agiere ich sie einfach aus oder erlebe sie bewusst, kann sie vergehen lassen und handle erst dann? Das ist wie mit dem Kac...... . Der Darm fragt nicht vorher an, er will das loswerden. Aber deshalb mache ich doch auch nicht dort, wo ich gerade stehe, sondern halte mich zurück und suche mir ein geeignetes Plätzchen. :D

    Ich kenne die zerstörerische Wirkung von Wut. Daher ist meine erste Übung Wut zu erkennen. Die zweite Übung ist es, mich zügeln zu lernen. Die dritte Übung ist es, das Aufsteigen von Wut zu erkennen. Die vierte Übung ist, Metta zu entfalten. Als fünftes kann ich noch darüber nachdenken, woher meine Wut kommt und ob ich was verändern sollte. Das geht natürlich hin und her und durchdringt sich gegenseitig. Im Laufe der Zeit verschwinden so einige Ursachen von Wut. Mich lässt heute vieles kalt, was mich früher wütend gemacht hat. Aber das ist ein sehr komplexes Geschehen.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Weisheit Mitgefühl
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    • 9. Januar 2014 um 01:06
    • #28

    Trägt nicht zur laufenden Diskussion bei, aber: eine Menge Antworten ergeben sich schon, wenn man sich fragt, warum Buddha nicht wütend war.

  • Sumedhâ
    Gast
    • 9. Januar 2014 um 10:50
    • #29
    Weisheit Mitgefühl:

    Trägt nicht zur laufenden Diskussion bei, aber: eine Menge Antworten ergeben sich schon, wenn man sich fragt, warum Buddha nicht wütend war.


    wissen wir das? :D

    _()_
    .

  • mukti
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    • 9. Januar 2014 um 11:22
    • #30
    Couchkissenbikkhu:

    Frage: Darf ich als Buddhist auch mal wütend werden?

    Ich meine jetzt nicht wütend werden über Lapalien, einfach seine Umgebung verstören und tyrannisieren.

    Ich meine die Art von Wut, die einen zB dazu bringt, etwas gegen Mißstände zu Unternehmen, die Wut die mich packt wenn 3 auf 1 eindreschen.
    Die Art, die es mir unmöglich macht, es mir in meiner Selbstzufriedenheit gemütlich zu machen und mich nach einer ECHTEN dauerhaften Lösung suchen lässt. Die Art von Wut die Bruce Wayne zu Batman machte. Die Art von Wut die, wenn mehr Leute sie gepackt hätte, Hitler den Holocaust wenigstens erschwert hätte.
    Wut, die dem Mitgefühl entspringt.

    Oder drehe ich damit auch nur an dem Rad von Samsara und ich werde Teil des Problems, egal wie edel die Motive sind...?

    Dreht das Rad von Samsara weiter. Wenn 3 auf 1 eindreschen, steigt erstmal Empörung auf, aber sowas wie einen "heiligen Zorn" gibt es meines Wissens im Buddhismus nicht. Die Wut vernebelt die klare Sicht und man handelt aus der Emotion heraus anstatt aus der Erkenntnis. Dann gibt's eine Keilerei bis der Stärkere gewinnt.
    Kein Batman, wenn du mich fragst, das führt nicht zu dauerhaften Lösungen. Nur eine friedlich Lösung taugt als dauerhaft, sonst ist dauerhafter Krieg.

    Wut entspringt meiner Ansicht nach niemals aus Mitgefühl. Aus Mitgefühl entspringt heilsames Handeln, nicht gewaltsames. Der Buddha hat aus Mitgefühl eine dauerhafte Lösung zum Frieden für unzählige Menschen vermittelt.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Couchkissenbikkhu
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    • 9. Januar 2014 um 11:26
    • #31

    Ich danke euch für eure ganzen Beiträge, ich fand sehr viel Anleitung und Anregung.
    Und als ehemaliger (?) ADHSler kann ich euch sagen: Es hilft nur Disziplin³ und ne gesunde Portion ethisches Denken.
    Das ist so ein "Problem", mit dem ich mich auch schon viele Jahre meines Lebens befasse. Wenn zurückblicke würde ich sagen sogar ziemlich erfolgreich.

    Wird mal Zeit, auch mein Fairständnis von dieser heißwarmen Kraftquelle abzukoppeln.
    Ein einfaches "Nein, wird so nicht hingenommen", aus einer klaren Entscheidung geboren, wird reichen müssen.

    Bis dahin betrachte ich mein Spiegelbild in diesem Abgrund, bis es mir so vertraut ist wie meine Katze. Wir kennen uns zwar schon ganz gut, da ich allerdings die Frage nach einer "gerechten" Wut stellte - nicht gut genug.

    Gerechtigkeit und Zerstörungswille sind zwei verschiedene Paar Schuhe!
    Wut braucht stehts Rechtfertigung, das darf man niemals vergessen.

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
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  • Sumedhâ
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    • 9. Januar 2014 um 12:42
    • #32

    a propos ADHS
    für die suchleiste: auf YT
    Prof. Hüther ADHS ist keine Störung

    nur mal nebenbei und als Idee :D

    _()_

  • Couchkissenbikkhu
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    • 9. Januar 2014 um 20:15
    • #33

    o, das weiß ich. War/ist bei mir allerdings duzrch ne Phosphatallergie gekommen, mit Pillen zugestopft wurde ich nie, und wo mich die Schule an die Bank zwang eröffnete meine Familie mir Freiräume.

    Impulskontrolle hab ich mir schon beigebracht, klappt meistens.
    Daß ich kein verrücktes Monster bin, das Ritalin braucht um Gesellschaftsfähig zu sein - nunja, ich hab mich nie so betrachtet.

    ne, es ging mir wirklich um die "gerechte" Wut, den "heiligen" Zorn.

    wenn du es nicht verstanden hast
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  • itssead
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    • 12. Januar 2014 um 13:09
    • #34

    hallo ich denke zwar noch ueber deinen post nach aber hier schonmal ein paar kommentare dazu. nebenbei kenn ich ganz und gar dieses gefuehl der wut wie du es beschrieben hast. kann man auch sehr
    schoen bei zuschauen wie (schnell) sich das entwickelt und auch wieder aufloest :)

    - wie schon gesagt duerfen tust du alles - oder besser gesagt - wer duerfte es dir denn verbieten wenn nicht du dir selbst :)

    (ich mag diese 'antwort'-fragen auf direkte FRAGEN hier im forum nicht besonders - klar sie sind dafuer da einen denkanstoss auszuloesen.)

    - Versuche mal genau zu erforschen vorher genau die wut kommt, - ist es vielleicht machtlosigkeit, unmacht, das geschehen von unrecht (aus dem auge des betrachters) - helfen wollen und nicht koennen -
    wo kommt genau die wut her?
    - gefaehrlich (im sinne dass du dich hierbei ganz schoen ver-irren oder ver-wirren koenntest) wird es, wenn deine wut aufgrund einer bewertung von dir entsteht (frage an mich selbst: welche wut ensteht ohne vorherige bewertung). ich finde grade kein gutes beispiel - aber es koennte ja auch so sein - was die 3 vs 1 geschichte angeht - dass der eine gestern noch mit neun anderen besagte drei vermoebelt hat und diese es ihm heute wiederrum zurueckzahlen wollen. d.h. du mit grosser motivation, tatkraft und einsatz machst genau das falsche - bzw. sind die konsequezen deines handels ganz anders als gemeint, gedacht oder gewollt :)

    Gruss Jan

  • Sumedhâ
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    • 12. Januar 2014 um 13:16
    • #35

    hallo Jan,

    itssead:

    (ich mag diese 'antwort'-fragen auf direkte FRAGEN hier im forum nicht besonders - klar sie sind dafuer da einen denkanstoss auszuloesen.)


    magst du schreiben, warum du es nicht magst?
    oder hab ichs überlesen?
    _()_
    .

  • itssead
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    • 12. Januar 2014 um 14:02
    • #36

    naja fuer mich ist dieses ein persoenlicher austausch von leidensgenossen <grinz> mit der betonung auf persoenlich - also ich 'habe bei mir was festgestellt' und moechte eine andere persoenlich meinung dazu.
    durch die frageform - nimmt man seine persoenlichkeit und seine eigenen erfahrungen - meist aus der antwort (r)aus. ach wenn solche fragen edel gemeint und gestellt werden - ist es auch eine art zu sagen
    - 'eigntlich ist die antwort ganz leicht' - sie zu leben und zu interpretieren jedoch etwas ganz anderes :)

    aber ist natuerlich nichts absolutes - ich habe hier auch schon ganz tolle und kurze antwort-fragen gelesen :)

  • Sumedhâ
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    • 12. Januar 2014 um 14:14
    • #37
    itssead:

    naja fuer mich ist dieses ein persoenlicher austausch von leidensgenossen <grinz> mit der betonung auf persoenlich - also ich 'habe bei mir was festgestellt' und moechte eine andere persoenlich meinung dazu.


    sehe ich auch so, hab aber kein "problem" damit :D wenn jemand fragt kann ich antworten oder auch nicht ...

    Zitat

    durch die frageform - nimmt man seine persoenlichkeit und seine eigenen erfahrungen - meist aus der antwort (r)aus.


    das verstehe ich nicht ganz....

    Zitat

    ach wenn solche fragen edel gemeint und gestellt werden


    auf die idee das einer dieser persönlichen fragen edel sein könnten kam ich bislang noch nie.... :D

    Zitat

    - ist es auch eine art zu sagen
    - 'eigntlich ist die antwort ganz leicht' - sie zu leben und zu interpretieren jedoch etwas ganz anderes :)


    wenn sie mal wirklich da ist, stimmts!

    Zitat

    aber ist natuerlich nichts absolutes - ich habe hier auch schon ganz tolle und kurze antwort-fragen gelesen :)


    vermutlich nicht von mir :grinsen:

    danke für deinen antworten

    _()_
    .

  • Couchkissenbikkhu
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    • 16. Januar 2014 um 18:35
    • #38

    Hab nochmal nachgedacht...
    Wenn ich Ungerechtigkeit wahrnehme und wütend werde... werde ich wegen dem Ereignis wütend, aus Mitgefühl mit dem Opfer...
    Oder steigt die Wut nur so in mir hoch und wird dann ratzfatz vor mir selbst durch mich als ethisch dargestellt, um sagenwirmal einem Gewissenskonflikt aus dem Weg zu gehen, bzw das Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten...?

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  • Weisheit Mitgefühl
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    • 17. Januar 2014 um 18:54
    • #39

    Wie es abläuft, musst du selbst wissen.
    Ich würde mich fragen, was ich in dem Fall tun kann, während ich sowohl mit dem Täter als auch mit dem Opfer Mitgefühl behalte.

  • Couchkissenbikkhu
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    • 18. Januar 2014 um 10:55
    • #40
    Weisheit Mitgefühl:

    Wie es abläuft, musst du selbst wissen.
    Ich würde mich fragen, was ich in dem Fall tun kann, während ich sowohl mit dem Täter als auch mit dem Opfer Mitgefühl behalte.

    Du hast nicht verstanden was ich darlegen wollte, also muss ich umformulieren.
    Und meine Konsequenz darlegen.
    Also: Wenn Wut aufgrund eines Ereignisses auftritt, muß ich sie in ihre Bahnen lenken. Aber sie hat ihre Berechtigung als unbequeme Erbse unter meiner Matratze.

    Wenn sie sich selbst rechtfertigt, muß ich sie abschalten, dann ist sie nur Teil der Ich-Illusion und gefährlich, da willkürlich.

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  • Geronimo
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    • 18. Januar 2014 um 11:43
    • #41
    Couchkissenbikkhu:


    Wenn sie sich selbst rechtfertigt, muß ich sie abschalten, dann ist sie nur Teil der Ich-Illusion und gefährlich, da willkürlich.

    Du kannst Emotionen nicht einfach abschalten. Sie kommen und gehen. Was du kannst, ist nicht auf sie reagieren. Den Impuls vorüberziehen lassen.

    "Ah, ich würd' jetzt echt gerne die paar Meter schwarz fahren." Das ist ein (unheilsamer) Impuls. Wenn ich ihm nachgebe schaffe ich mir eine Neigung dazu.
    Wenn er dann das nächste mal auftaucht, dann ist meine Hemmschwelle automatisch etwas geringer. Und das setzt sich dann immer weiter fort, bis es eine
    Angewohnheit geworden ist.

    Gebe ich ihm (dem Impuls) jedoch nicht nach, schaffe ich mir auch keine Neigung dazu. Und wenn eine gewisse Neigung schon besteht, wie ja der Gedanke
    in dem Fall vermuten lassen würde, dann schwäche ich sie durch Nicht-Reaktion ab. Umso öfter ich dann nicht auf sie eingehe, um so geringer wird ihr Einfluss.
    Bis der Impuls, die Gedanken daran, dann irgendwann überhaupt nicht mehr in mir auftauchen.

    Genauso verhält es sich mit Wut und Ärger jeglicher Art.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Couchkissenbikkhu
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    • 18. Januar 2014 um 11:54
    • #42

    halt "abschalten" :doubt:

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  • Geronimo
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    • 18. Januar 2014 um 12:06
    • #43
    Couchkissenbikkhu:

    halt "abschalten" :doubt:

    Wie stellst du dir das denn in deiner Praxis vor?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Couchkissenbikkhu
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    • 18. Januar 2014 um 23:09
    • #44

    Nun, so weitermachen wie bisher: Achtsam sein, auf das Aufflammen aufpassen den Impuls unterdrücken & abklingen lassen, sich bloß in nichts reinsteigern.
    Und sich ganz dabei noch versuchen zu merken, wie was wo passiert ist. Also den Trigger feststellen.
    Wenn man den Trigger kennt, ist man in der nächsten ähnlichen Situation vorbereiteter, man gewinnt Zeit zum sich-am-Riemen-reißen.
    Und Geschwindigkeit ist bei soetwas schnellem wie Wut das A und O.

    Ich mach das schon seit Jahren auf die Art und wie ich finde recht erfolgreich. Jedenfalls war ich früher "schlimmer", ich konnte Zahnfleischbluten von der Wut kriegen... heute bin ich mittlerweile eher für meine Geduld bekannt, obschon doch noch was impulsiv.
    Aber wer von sich selbst behaupten kann perfekt zu sein... :doubt:

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  • Geronimo
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    • 18. Januar 2014 um 23:44
    • #45
    Couchkissenbikkhu:

    den Impuls unterdrücken

    Wie unterdrückst du denn den Impuls?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Couchkissenbikkhu
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    • 19. Januar 2014 um 00:15
    • #46

    Cool bleiben, nicht ausflippen, sich mal ganz schnell daran erinnern, das nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
    Vor allem erstmal cool bleiben. Sofort.

    Wieso, was würdest du tun?

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  • Geronimo
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    • 22. Januar 2014 um 10:55
    • #47
    Couchkissenbikkhu:

    Cool bleiben, nicht ausflippen, sich mal ganz schnell daran erinnern, das nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
    Vor allem erstmal cool bleiben. Sofort.

    Wieso, was würdest du tun?

    Ich finde das interessant, weil, meiner Erfahrung nach, Unterdrücken nicht Nicht-Reagieren ist. Aber es gibt da ja verschiedene Möglichkeiten.

    Hier eine wirklich sehr schöne Lehrrede zu genau dem Thema :)

    Zitat

    A.V.161 Fünf Mittel zur Überwindung des Grolls I - 1. Paṭhama-āghātapaṭivinaya Sutta

    Fünf Mittel gibt es zur Überwindung des Grolls, durch die der aufgestiegene Groll völlig überwunden werden sollte. Welche fünf?

    Wenn Groll gegen einen Menschen entsteht, so soll man ihm gegenüber

    Güte entfalten,
    Mitgefühl entfalten,
    Gleichmut entfalten,
    soll man ihm keine Beachtung und Aufmerksamkeit schenken,
    soll man sich bei jenem Menschen das Gesetz der Taten-Eignerschaft derart vergewärtigen: 'Eigner seiner Taten ist dieser Verehrte, Erbe der Taten, ist den Taten entsprossen, mit ihnen verknüpft, hat sie zur Zuflucht, und die guten und bösen Taten, die er tut, wird er zum Erbe haben. '
    Auf diese Weise soll man den Groll gegen jenen Menschen überwinden.

    Dies sind die fünf Mittel zur Überwindung des Grolls, durch die der im Mönche aufgestiegene Groll völlig überwunden werden sollte.

    http://www.palikanon.com/angutt/a05_161-170.html

    Und gleich noch eine zweite, ausführlichere:

    Zitat

    A.V.162 Fünf Mittel zur Überwindung des Grolls II - 2. Dutiya-āghātapaṭivinaya Sutta

    Der ehrwürdige Sāriputta sprach also:

    »Fünf Mittel gibt es, ihr Brüder, zur Überwindung des Grolls, durch die der im Mönche aufgestiegene Groll völlig überwunden werden sollte. Welche fünf?

    Da ist, ihr Brüder, ein Mensch von unlauterem Wandel in Werken, aber von lauterem Wandel in Worten. Gegen einen solchen Menschen soll man den Groll überwinden.

    Da ist ein Mensch von unlauterem Wandel in Worten, aber von lauterem Wandel in Werken. Auch gegen einen solchen Menschen soll man den Groll überwinden.

    Da ist ein Mensch von unlauterem Wandel in Werken und Worten, aber von Zeit zu Zeit öffnet sich sein Herz, erlangt sein Herz Zuversicht. Auch gegen einen solchen Menschen soll man den Groll überwinden.

    Da ist ein Mensch von unlauterem Wandel in Werken und Worten, und nicht öffnet sich von Zeit zu Zeit sein Herz und erlangt Zuversicht. Auch gegen einen solchen Menschen soll man den Groll überwinden.

    Da ist ein Mensch von lauterem Wandel in Werken und Worten, und von Zeit zu Zeit öffnet sich sein Herz und erlangt Zuversicht. Auch gegen einen solchen Menschen soll man den Groll überwinden.

    Wie aber, ihr Brüder, soll man den Groll gegen diese Menschen überwinden?

    Gleichwie, ihr Brüder, ein sich in Flickengewänder kleidender Mönch auf der Straße einen Fetzen erblickt, denselben mit dem linken Fuße festhält und mit dem rechten ausbreitet und, was es daran an festem Stoff gibt, abschneidet und mitnimmt; ebenso auch, ihr Brüder, hat man bei einem Menschen von unlauterem Wandel in Werken, aber lauteren Wandel in Worten, bei jener Gelegenheit nicht etwa seine Unlauterkeit in Werken zu erwägen, wohl aber seine Lauterkeit in Worten. Auf diese Weise soll man den Groll gegen jenen Menschen überwinden.

    Gesetzt, ihr Brüder, es befinde sich da ein mit Moos und Wasserpflanzen bedeckter Teich. Und ein Mann, glühend vor Hitze, von der Hitze überwältigt, ermattet, durstig, von Durst gequält, käme des Weges daher. Und er stiege zu jenem Teiche hinab, entfernte mit beiden Händen hier und da das Moos und die Wasserpflanzen, tränke aus seinen hohlen Händen und ginge dann seines Weges. Ebenso auch, ihr Brüder, hat man bei einem Menschen von unlauterem Wandel in Worten, aber lauteren Wandel in Werken, bei jener Gelegenheit nicht etwa seine Unlauterkeit in Worten zu erwägen, wohl aber seine Lauterkeit in Werken. Auf diese Weise soll man den Groll gegen jenen Menschen überwinden.

    Gesetzt, ihr Brüder, es befinde sich da ein wenig Wasser in der Hufspur eines Rindes. Und ein Mann, glühend vor Hitze, von der Hitze überwältigt, ermattet, durstig, von Durst gequält, käme des Weges daher. Der dächte: 'Wenn ich dieses wenige in der Rinderhufspur befindliche Wasser mit der Hand oder einem Gefäße trinke, so würde ich es aufstören und aufwühlen und ungenießbar machen. So will ich mich lieber auf allen Vieren niederlassen und wie eine Kuh das Wasser schlürfen und dann weitergehen.' Und er täte so. Ebenso auch, ihr Brüder, soll man bei einem Menschen von unlauterem Wandel in Werken und in Worten, dessen Herz aber sich von Zeit zu Zeit öffnet und Zuversicht erlangt, bei jener Gelegenheit nicht etwa seine Unlauterkeit in Werken und Worten erwägen; wohl aber soll man daran denken, daß sich sein Herz von Zeit zu Zeit öffnet und Zuversicht erlangt. Auf diese Weise soll man den Groll gegen jenen Menschen überwinden.

    Gesetzt, ihr Brüder, ein siecher, leidender, schwer kranker Mann wanderte eine lange Straße entlang. Sowohl das Dorf hinter ihm als auch das Dorf vor ihm lägen in weiter Ferne. Und er fände keine passenden Speisen und Heilmittel, keinen passenden Pfleger und keinen, der ihm den Weg wiese. Ein Mann aber, der des Weges einherzöge, erblickte ihn. Und er empfände für ihn Mitgefühl, Liebe und Wohlwollen und dächte: 'Ach, daß doch dieser Mann passende Speise und Heilmittel fände, sowie einen passenden Pfleger und einen, der ihm den Weg weist, damit er nicht umkomme!' Ebenso auch, ihr Brüder, hat man für einen Menschen von unlauterem Wandel in Werken und Worten, dessen Herz sich nicht von Zeit zu Zeit öffnet und Zuversicht erlangt, Mitgefühl, Liebe und Wohlwollen zu empfinden und zu denken: 'Ach, daß doch dieser Verehrte seinen schlechten Wandel in Werken, Worten und Gedanken aufgeben und einen guten Wandel in Werken, Worten und Gedanken pflegen möchte, auf daß er nicht, beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in niedere Welten gerät, auf eine Leidensfährte, in die Daseinsabgründe, zur Hölle!' Auf diese Weise soll man den Groll gegen jenen Menschen überwinden.

    Gesetzt, ihr Brüder, es befände sich da ein Teich mit klarem, erfrischendem, kühlem, silberhellem Wasser, schön gelegen, entzückend, von zahlreichen Bäumen beschattet. Und ein Mann, glühend vor Hitze, von der Hitze überwältigt, ermattet, durstig, von Durst gequält, käme des Weges daher. Und er stiege in jenen Teich, badete sich und tränke vom Wasser. Darauf stiege er wieder heraus und setzte oder legte sich dort im Schatten der Bäume nieder. Ebenso auch, ihr Brüder, soll man bei einem Menschen von lauterem Wandel in Werken und Worten, dessen Herz sich von Zeit zu Zeit öffnet und Zuversicht erlangt, bei jener Gelegenheit seinen lauteren Wandel in Werken und Worten erwägen und bedenken, daß sein Herz von Zeit zu Zeit sich öffnet und Zuversicht erlangt. Auf diese Weise soll man den Groll gegen jenen Menschen überwinden.

    Bei einem in jeder Hinsicht Zutrauen erweckenden Menschen, ihr Brüder, kommt der Geist zur Ruhe.

    Alles anzeigen

    http://www.palikanon.com/angutt/a05_161-170.html

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    • 23. Januar 2014 um 10:07
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    Zitat

    "Was meinst du, Rāhula: Wozu ist ein Spiegel da?"

    "Zum Reflektieren, ehrwürdiger Herr."

    "Ebenso, Rāhula, sollte eine Handlung mit dem Körper nach wiederholtem Reflektieren ausgeführt werden; eine Handlung mit der Sprache sollte nach wiederholtem Reflektieren ausgeführt werden; eine Handlung mit dem Geist sollte nach wiederholtem Reflektieren ausgeführt werden."

    9. "Rāhula, wenn du eine Handlung mit dem Körper (oder mit der Sprache, oder mit dem Geist) ausführen willst, sollte eben diese körperliche (oder sprachliche, oder geistige) Handlung von dir so reflektiert werden: 'Würde diese Handlung, die ich mit dem Körper ausführen will, zu meinem eigenen Leid führen, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider? Ist es eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen?' Falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausführen will, würde zu meinem eigenen Leid führen, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen', dann solltest du eine solche körperliche Handlung mit Sicherheit nicht ausführen. Aber falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausführen will, würde nicht zu meinem eigenen Leid führen, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine heilsame Handlung mit angenehmen Folgen, mit angenehmen Ergebnissen', dann darfst du eine solche körperliche Handlung ausführen."

    10. "Ebenso, Rāhula, während du eine Handlung mit dem Körper ausführst, sollte eben diese körperliche Handlung von dir so reflektiert werden: 'Führt diese Handlung, die ich gerade mit dem Körper ausführe, zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider? Ist es eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen?' Falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich gerade mit dem Körper ausführe, führt zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen', dann solltest du eine solche körperliche Handlung einstellen. Aber falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich gerade mit dem Körper ausführe, führt nicht zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine heilsame Handlung mit angenehmen Folgen, mit angenehmen Ergebnissen', dann darfst du mit einer solchen körperlichen Handlung fortfahren."

    11. "Ebenso, Rāhula, nachdem du eine Handlung mit dem Körper ausgeführt hast, sollte eben diese körperliche Handlung von dir im Rückblick so reflektiert werden: 'Führt diese Handlung, die ich mit dem Körper ausgeführt habe, zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider? War es eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen?' Falls du erkennst, während du sie im Rückblick reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausgeführt habe, führt zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es war eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen', dann solltest du eine solche körperliche Handlung bekennen, sie enthüllen und aufdecken, gegenüber dem Lehrer oder gegenüber deinen weisen Gefährten im heiligen Leben. Und nachdem du sie bekannt, enthüllt und aufgedeckt hast, solltest du dich in Zurückhaltung für die Zukunft üben. Aber falls du erkennst, während du sie im Rückblick reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausgeführt habe, führt nicht zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es war eine heilsame Handlung mit angenehmen Folgen, mit angenehmen Ergebnissen', dann kannst du verzückt und froh verweilen, während du dich Tag und Nacht in heilsamen Zuständen übst."

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    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • itssead
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    10. Januar 2014
    • 23. Januar 2014 um 11:06
    • #49

    Hallo zusammen,

    ich hatte ja schonmal geschrieben, dass ich das von dir beschriebene Gefühl gut kenne wenn es auch recht selten, oder immer seltener auftritt :D
    Also nochmal ganz klar - mit einem "heiligen/gerechten Zorn" - ist das so eine Sache - muss man halt extrem Aufpassen dass daraus keine Form
    des Hasses entsteht. Schon allein indem man jemand zu einem Feind erklärt oder Ihn als seinen Feind identifiziert - zeiht man eine Linie zwischen
    Ihm und Mir - gut und schlecht - die wir eigentlich durch unsere Praxis aufzuheben oder als nicht existent erkennen wollen.

    Kurz: Solange du noch Feinde hast - bist du Teil des Problems und wirst das Weltweite Leid nicht lindern - und auch nicht den Opfern helfen
    - vielleicht sogar das Gegenteil davon!

    Es sind ja schon viele Texte hier gepastet und genannt worden - Es geht in diesen aber vor allem drum wie ich mich vom Groll gegenüber dem Feind
    oder Aggressor befreien kann ... natürlich Hass in seinen verschiedenen Formen zu vermeiden.

    Mir fehlen aber noch Antworten wie ich mich am besten dem (von mir identifizierten) Opfer am besten verhalte. Also z.B. bei dem vom Poster
    genannten Problem: Ich sehe wie eine Gruppe einen einzelnen schlägt, Ein sehr starker einen sehr schwachen, Ein sehr Reicher einen Armen (und umgekehrt auf eine
    extreme Form abwertet oder Ihn hart beschimpft etc.

    (Wie gehe ich mit solch einer Situation um?)

    - Ich könnte die Gewalt ja versuchen auf mich zu ziehen? Müsste natürlich dabei sehr aufpassen - "nicht noch Oel ins Feuer zu giessen"
    - Gegengewalt verschlimmert dies wohl nur - Soll ich einfach versuchen die Position des Opfers zu übernehmen - also Praktisch seinen Job? - Opfer glücklich da nicht mehr Opfer - Täter auch nicht unglücklich da er ja ein neues Opfer hat. Vielleicht sollte ich dem Täter auch zeigen wie gut er darin ist mir zu Schaden - auch wenn "es eigentlich garnicht weh tut" ?
    - Gibt es einen unterschied zwischen Zivilcourage und buddhistischer Zivilcourage ?
    - Nicht zu verachten ist ebenso: Habe ich die Situation überhaupt richtig erkannt: Ist nicht Opfer Täter und der Täter das Opfer. Handle ich vielleicht auch mit bester Intention - aber richtig falsch?

    Wie denkt Ihr so darueber - bzw. hat jemand da schoene Text-'Stellen?

  • Axel Benz
    Gast
    • 23. Januar 2014 um 12:06
    • #50
    itssead:

    genannten Problem: Ich sehe wie eine Gruppe einen einzelnen schlägt, Ein sehr starker einen sehr schwachen,...


    Ich verstehe da nicht das Problem (außer, man hat 'ideologische' Vorbehalte, wie z.B. 'Ich muss immer und überall 'gewaltlos' reagieren'). Ich werde - wenn ich dazu fähig bin(!) - eingreifen und den Angreifer (in welcher Form auch immer und unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit) kampfunfähig machen. Bin ich dazu nicht fähig, benachrichtige ich die Polizei und versuche in der Zwischenzeit, so viel Aufmerksamkeit wie möglich auf den Vorfall zu lenken.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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