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Jhana im Sallekha Sutta

  • Buddhaghosa
  • 6. Januar 2014 um 09:59
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  • mukti
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    • 21. Januar 2014 um 13:30
    • #276
    Elliot:


    Für sich genommen ist das angenehme Verweilen in den Jhanas nicht "unangenehme Askesepraxis" (=Sallekha). Denn in der Tradition der Jains/Niganthas bedeutet Sallekhana "sich zu Tode fasten". Wenn ein Bhikkhu die angenehmen oder die friedvollen Verweilungen pflegt, dann möchte er sich im Allgemeinen sicher nicht zu Tode fasten, auch wenn das eventuell so aussehen mag.

    "Selbstentsagung" für "Sallekha", naja bei Klaus Mylius ist es übersetzt mit "Buße, Kasteiung". Für „ unangenehme Askesepraxis“ steht wohl eher „Tapa“. „Tapasya“ bezeichnet auch im Sanskrit das Aufsichnehmen von unangenehmen Übungen. Ich glaube nicht, dass Sallekha unbedingt mit unangenehm assoziiert ist, Es bezeichnet wohl einfach die Übung des nach Befreiung Strebenden.

    Jedenfalls ist das Verweilen in den Jhana nicht Befreiung, das betrifft Punkt 20, richtige Befreiung. Der Buddha hat ja als einziger erkannt dass dies nicht Befreiung ist, nachdem er es bei Alara und Uddaka praktiziert hat. Daher sagt er auch am Anfang des Sutta, dass solche Grundlagen anderer Lehren (Atmanlehre) nicht ein Selbst sind, sondern die Wirklichkeit ist ohne Selbst (Atman-Atta), eben Anatta.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


    5 Mal editiert, zuletzt von mukti (21. Januar 2014 um 14:20)

  • mukti
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    • 21. Januar 2014 um 14:01
    • #277
    accinca:
    mukti:

    Alle Pfadglieder hängen letztlich mit allen Lehrreden zusammen, und sammā-sati richtet sich nicht nur auf vitaka und vicara des ersten jhana, klar.

    Mit allen Lehrreden? - jedenfalls gibt es ohne Sati keinen Pfad und <>

    Ich meine von jeder Lehrrede aus lässt sich indirekt ein Zusammenhang mit allen Pfadgliedern herstellen. Im satipaṭṭhāna ist z.B. rechte Rede und rechter Lebensunterhalt nicht direkt angesprochen, es gibt aber einen Zusammenhang, etwa bei der Betrachtung der vier edlen Wahrheiten.
    Sati begleitet alle Pfadglieder, ich habe auch nicht gesagt dass es sich auf vitaka und vicara des ersten Jhana beschränkt.

    Die zentrale Frage des Threads ist wohl die Bedeutung von sammā-samādhi (8.Glied). Der Pfad führt zu Nibbana, also welche Art samādhi ist dazu unbedingt nötig? 1 Jhana, 4 Jhana, 8 Jhana, oder samādhi das kein volles Jhana erreicht? Mir scheint wir sind da bis jetzt kaum weitergekommen, und es wird sich wohl nicht lösen lassen, jeder schreibt halt seine Sichtweise dazu und belegt sie mit Sutten, Kommentaren und Erfahrungen. Eigentlich kein Problem, einfach den Weg weitergehen und es wird sich alles klären.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 21. Januar 2014 um 14:29
    • #278
    mukti:

    Die zentrale Frage des Threads ist wohl die Bedeutung von sammā-samādhi (8.Glied). Der Pfad führt zu Nibbana, also welche Art samādhi ist dazu unbedingt nötig?


    Das ist eine Frage der Auflösung des Anhaftens und daher individuell verschieden.
    Jede weitere Vertiefung bedeutet das Loslassen weiterer Dinge und damit wird
    es immer leichter alles zu durchschauen und das anhangen daran völlig aufzugeben.
    Ab wann man diesen Sprung schaft d.h. der Geist sich, ohne in eine Falle zu laufen,
    ganz abwenden kann, ist eben verschieden.

  • hedin
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 15:33
    • #279

    Abhidhamma im Alltag (Nina Van Gorkom)
    Zitat aus dem Kapitel 22 über „Jhana citta“ - 2. Teil

    Jhana wird in den Lehren „Verweilen in Ruhe hier und jetzt“ genannt. Jene die in Konzentration fortgeschritten sind, können viele jhana-citta hintereinander erreichen, da sie die Bedingungen dafür kultiviert haben. Sie „verweilen wahrlich in Ruhe, hier und jetzt“.
    Der Buddha jedoch wies darauf hin, dass „in Ruhe verweilen“ nicht dasselbe wie „Tilgung der Befleckungen“ sei.
    In der „Lehrrede über die Vernichtung“ (Sallekha-Sutta, Majjhima Nikaya, Mula pariyaya-vagga) ist zu lesen, dass der Buddha zu Cunda über die Mönche die rupa-jhana erreichten, folgendes sagte:
    „Im mag es erscheinen: Ich verweile in Überwindung. Aber dies Cunda sind keine Vernichtungen im Sinne der Disziplin der „Arier“. Ihre Disziplin sind die friedvollen Verweilzustände…….“

    Die Entfaltung sowohl von jhana als auch von vipassana ist von großem Gewinn für jene, die die Erleuchtung durch vertiefte Konzentration erreicht haben. Sie können nibbana viele Male in ihrem Leben durch absorbierende Konzentration erleben.
    Wenn jene, die nur vipassana und nicht samatha entfaltet haben, Erleuchtung erlangen, entstehen und vergehen magga-citta (lokuttara kusala citta – Pfaderkenntnis) und phala-citta (lokuttara vipaka citta – Fruchterkenntnis), die nibbana zum Objekt haben. Wenn der Bewusstseinsprozess vorüber ist, entstehen diese citta nicht mehr.
    Es gibt folgende vier Stufen der Erleuchtung: Die Stufe des sotapanna (Pfad des Stromeintritts), sakadagami (Pfad der Einmalwiederkehr), anagami (Pfad der Niewiederkehr) und araht (Pfad der Heiligkeit). Nur im Bewusstseinsprozess, in dem eine der Stufen der Erleuchtung erreicht wird, entstehen magga-citta und phala-citta und vergehen wieder.

    Im Geiste jener jedoch, die sowohl vipassana, als auch jhana kultiviert haben und Erleuchtung durch vertiefte Konzentration erreichen, entstehen phala-citta immer wieder und erleben nibbana durch absorbierende Konzentration. An Stelle eines Meditationsgegenstand wie in samatha, erleben die von jhana-Faktoren begleiteten lokuttara-citta nibbana in tiefer konzentration.
    Dies ist in der Tat ein großer Gewinn für jene, die Übung in der Entfaltung von jhana und vipassana haben und Erleuchtung mit lokuttara-citta, begleitet von jhana-Faktoren erreichen.

    hedin

  • Elliot
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    • 21. Januar 2014 um 18:36
    • #280
    hedin:

    Abhidhamma im Alltag (Nina Van Gorkom)
    Zitat aus dem Kapitel 22 über „Jhana citta“ - 2. Teil

    Wenn jene, die nur vipassana und nicht samatha entfaltet haben, ...


    Steht auch irgendwo dort geschrieben, wie das vonstatten gehen soll?

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Jikjisa
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 18:39
    • #281

    interessant, hedin ( und : nein, ich meinte dich nicht mit "im namen des buddha auftreten", "für buddha sprechen" ;) ...)
    aber was meint die nina ( wer isn ditte ? & woher hat sie die info s ? ) mit absorbation durch konzentration? hoffe mal transzendenz,
    manche sagen auch transformation ( die tibeter gerne )... weil: läuterung und absobartion...( hä ? )

    Herkunft:
    lateinische Substantivierung von absorbere, „verschlingen, aufsaugen“

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (21. Januar 2014 um 19:03)

  • gbg
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    • 21. Januar 2014 um 18:55
    • #282
    Jikjisa:

    aber was meint die nina ( wer isn ditte ? & woher hat sie die info s ? ) mit absorbation durch konzentration? hoffe mal transzendenz,

    Dem würde ich zustimmen wollen.
    Wenn das bedingtes Geist/Körper-Aggregat keine negativen, karmisch eingesäten, unheilsamen Forderungen mehr an den Willen stellt (Hörigkeit hat man längst abgeschworen) ist der regungslose Wille in tranzzendenzähnlichem Zustand, denke ich.
    Er sieht womöglich sein Geist/Körper-Aggregat zum Beispiel unter anderen Geist/Körper-Aggregaten, an Wert und Bedeutung einander nichts voraus habend und in nichts nachstehend.
    (Allerdings nur Objektperspektive).
    Ich denke dieser Zustand müsste nur durch ständiges Üben in einsgerichteter Konzentration stabil sein. Buddha selbst meditierte ja auch bis er sich "stabil" fühlte.

    Grüße

  • Jikjisa
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 19:15
    • #283

    naja...ich versteh dich zwar halbwegs , gbg, aber "der wille ist stille und dann `sieht` er auch noch " ist jetzt nicht so der bringer ;) .
    gefestigte konzentration, der gesammelte geist, der hat die transzendenzkraft.

    Zitat

    in den sutten steht: "Solchen Gemütes ( Geistes ), innig, geläutert, gesäubert, gediegen, schlackengeklärt, geschmeidig, biegsam, fest, unversehrbar, richtete ich das Gemüt auf die erinnernde

    ...

    im zen sagt man : herzgeist (jap. Ishin Denshin)

    nur mit absorbation hat der prozess nichts zu tun. das ist sehr irreführend.
    das problem daran ist, daß das (unbewusste oder bewusste) niederdrücken
    von formationen auch was absorbatives hat( falsche konzentration -akusala )

    da fällt mir ein :D - wenn gesagt wird: "guck mal was da durch den erhobenen zeigefinger bei dir berührt wird und ärger dich nicht", ist das ein schlechter rat !
    wir wollen doch nicht hoffen, daß der hörer das ganze akusala zeug dann runterschluckt. absorbiert. ;)
    dies ist nur ein besipiel dafür wie es vielleicht falsch verstanden werden könnte, wenn das wort absorbation benutzt wird.


    kommt das wort in den sutren vor ? ich kenn keine mahayana sutren in denen es vor kommt und auch sonst keine mahayana, geschweige zen- texte wo es drin vor kommt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (21. Januar 2014 um 19:33)

  • gbg
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    • 21. Januar 2014 um 19:31
    • #284
    Jikjisa:

    naja...ich versteh dich zwar halbwegs , gbg, aber "der wille ist stille und dann `sieht` er auch noch " ist jetzt nicht so der bringer ;) .

    Es geht ja noch weiter.
    Der Wille gebiert die Vorstellung im Bewusstsein, wie er sich selbst von außen vorstellt.
    So, jetzt kannst Du "grinsen". ;) Ende OT

  • Jikjisa
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 19:36
    • #285

    "den dingen ( formationen ) geht der geist voran" - (oder halt nicht), reicht doch wohl.
    muss ma jetzt nicht immer die ganze bedingte wieder abrollen. bischen schlicht ist immer gut für dissen. sonst hat frau keine lust mehr.
    aber das freut vielleicht so mannchen... :D

  • hedin
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 19:36
    • #286
    Elliot:
    hedin:

    Abhidhamma im Alltag (Nina Van Gorkom)
    Zitat aus dem Kapitel 22 über „Jhana citta“ - 2. Teil
    Wenn jene, die nur vipassana und nicht samatha entfaltet haben, ...


    Steht auch irgendwo dort geschrieben, wie das vonstatten gehen soll?

    Ich weiß nicht, was du mit >>vonstatten gehen<< meinst.
    Praktische Anweisungen werden im Abhidhamma in der Regel nicht gegeben. Dafür sind ja die Suttren prädisteniert.

    Im 3. Teil werden dann noch die vier arupa-jhana Vertiefungsstufen behandelt und in einem speziellen Kapitel wird die "Samatha Meditation" recht ausführlich nach Abhidhamma Terminologie beschrieben.

    hedin

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (21. Januar 2014 um 20:30)

  • gbg
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    • 21. Januar 2014 um 19:41
    • #287
    Jikjisa:

    muss ma jetzt nicht immer die ganze bedingte wieder abrollen. bischen schlicht ist immer gut für dissen. sonst hat frau keine lust mehr.
    aber das freut vielleicht so mannchen... :D

    Gut meine Grinsekatze. Löse Dich in Luft auf ... (Frei nach Alice im Wunderland)

  • hedin
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 19:53
    • #288
    Jikjisa:

    interessant, hedin ( und : nein, ich meinte dich nicht mit "im namen des buddha auftreten", "für buddha sprechen" ;) ...)
    aber was meint die nina ( wer isn ditte ? & woher hat sie die info s ? ) mit absorbation durch konzentration? [/b]

    …aber klar, habs mir eh gedacht. ;)
    Persönlich kenne ich die „Nina“ nicht. Aber sie soll eine anerkannte Abhidhamma Spezialistin sein, die komplizierteste Sachverhalte jedermann verständlich erklären kann.

    hedin

  • Elliot
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    • 21. Januar 2014 um 20:51
    • #289
    mukti:

    "Selbstentsagung" für "Sallekha", naja bei Klaus Mylius ist es übersetzt mit "Buße, Kasteiung". Für „ unangenehme Askesepraxis“ steht wohl eher „Tapa“. „Tapasya“ bezeichnet auch im Sanskrit das Aufsichnehmen von unangenehmen Übungen. Ich glaube nicht, dass Sallekha unbedingt mit unangenehm assoziiert ist, Es bezeichnet wohl einfach die Übung des nach Befreiung Strebenden.

    Jedenfalls ist das Verweilen in den Jhana nicht Befreiung, das betrifft Punkt 20, richtige Befreiung. Der Buddha hat ja als einziger erkannt dass dies nicht Befreiung ist, nachdem er es bei Alara und Uddaka praktiziert hat. Daher sagt er auch am Anfang des Sutta, dass solche Grundlagen anderer Lehren (Atmanlehre) nicht ein Selbst sind, sondern die Wirklichkeit ist ohne Selbst (Atman-Atta), eben Anatta.


    All diese Lehrreden sind ja nicht auf der grünen Wiese entstanden, sondern vor dem Hintergrund, dass es neben den Anhängern des Budhha noch zahlreiche weitere Gruppierungen gab, die jeweils eigene Lehren und Praktiken propagierten. Insofern erfüll(t)en die Lehrreden auch den Zweck, die eigene Lehre von den anderen Lehren abzugrenzen und gleichzeitig Anhänger anderer Gruppen für sich zu gewinnen.

    Der Buddha hatte zu zwei dieser Gruppen eine besonders enge Beziehung, da er ihnen vor seinem Erwachen selbst angehörte:

    1. Die brahmanischen Lehrer Alara und Uddaka mit einer Atman-Lehre, bei denen er die friedvollen (d.h. formlosen) Verweilungen lernte.
    2. Die Asketengruppen mit der Praxis Selbstkasteiung und einer Karma- statt Atman-Lehre, zu denen auch die Niganthas mit ihrer bis heute erhaltenen Sallekhana-Praxis gehörten.

    Sallekha Sutta dient nun dazu, die Lehre des Buddha von den Lehren dieser beiden Gruppen abzugrenzen.

    Zunächst wird negiert, was Alara und Uddaka als höchstes Ziel benannt hatten: Die Erkenntnis des Atman in den formlosen Verweilungen:

    Zitat

    "So setzte Āḷāra Kālāma, mein Lehrer, mich, seinen Schüler, auf gleichen Rang mit sich selbst und erwies mir höchste Ehre. Aber es wurde mir klar: 'Dieses Dhamma führt nicht zur Ernüchterung, zur Lossagung, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zur Erleuchtung, zum Nibbāna, sondern nur zum Wiedererscheinen im Nichtsheit-Gebiet.' Weil ich mit jenem Dhamma nicht zufrieden war, ließ ich es zurück und ging fort."

    "So setzte Uddaka Rāmaputta, mein Gefährte im heiligen Leben, mich auf den Rang eines Lehrers und erwies mir höchste Ehre. Aber es wurde mir klar: 'Dieses Dhamma führt nicht zur Ernüchterung, zur Lossagung, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zur Erleuchtung, zum Nibbāna, sondern nur zum Wiedererscheinen im Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung.' Weil ich mit jenem Dhamma nicht zufrieden war, ließ ich es zurück und ging fort."

    (MN 36)


    Oder gleich am Anfang in Sallekha Sutta ganz generell:

    Zitat

    "Cunda, was jene unterschiedlichen Ansichten betrifft, die in der Welt auftauchen, die entweder mit Lehrmeinungen über ein Atman zu tun haben, oder mit Lehrmeinungen über die Welt: wenn das, woraus jene Ansichten entstehen, was ihnen zugrunde liegt, worauf sie angewendet werden, mit angemessener Weisheit der Wirklichkeit entsprechend so betrachtet wird: 'Dies ist nicht mein, dies bin ich nicht, dies ist nicht mein Atman', dann kommt das Überwinden und Aufgeben jener Ansichten zustande [1]."

    (MN 8 )


    Dies ist die Antwort für die Anhänger von Alara und Uddaka, die die friedvollen Verweilungen quasi als Selbstverwirklichung (miss-)verstanden.

    Anders verhält es sich mit der zweiten Gruppe der Asketen, die bis heute unter dem Namen Sallekhana eine äußerlich ähnliche Praxis kennen, die aber wirklich den Namen Selbstkasteiung verdient:

    Auch der Buddha kannte diese Praxis:

    Zitat

    "Ich dachte: 'Angenommen, ich praktiziere völligen Verzicht auf Nahrung.' Da kamen Devas zu mir und sagten: 'Guter Herr, praktiziere keinen völligen Verzicht auf Nahrung. Wenn du das tust, werden wir himmlische Speise in die Poren deiner Haut gießen und du wirst dich davon ernähren.' Ich erwog: 'Wenn ich behaupte, vollständig zu fasten, während diese Devas himmlische Speise in die Poren meiner Haut gießen und ich mich davon ernähre, dann werde ich lügen.' Also entließ ich jene Devas, indem ich sagte: 'Es besteht keine Notwendigkeit.'"

    Ich dachte: 'Angenommen, ich nehme sehr wenig Nahrung zu mir, jedesmal nur eine Handvoll, egal ob von Bohnensuppe oder Linsensuppe oder Wickensuppe oder Erbsensuppe.' Also nahm ich sehr wenig Nahrung zu mir, jedesmal nur eine Handvoll, egal ob von Bohnensuppe oder Linsensuppe oder Wickensuppe oder Erbsensuppe. Während ich das tat, erreichte mein Körper den Zustand äußerster Auszehrung. Weil ich so wenig aß, wurden meine Glieder wie durch Knoten unterteilte Weinreben oder Bambusrohre. Weil ich so wenig aß, wurde mein Gesäß wie ein Kamelhuf. Weil ich so wenig aß, standen meine Wirbelfortsätze hervor wie aufgereihte Perlen. Weil ich so wenig aß, ragten meine Rippen heraus, so hager wie die baufälligen Dachsparren einer alten, ungedeckten Scheune. Weil ich so wenig aß, sank der Glanz meiner Augen tief in die Augenhöhlen zurück und sah aus, wie der Glanz des Wasserspiegels, der in einem tiefen Brunnen tief abgesunken ist. Weil ich so wenig aß, verschrumpelte und verdorrte meine Kopfhaut, so wie ein grüner Bitterkürbis in Wind und Sonne verschrumpelt und verdorrt. Weil ich so wenig aß, lag meine Bauchdecke auf meinem Rückgrat auf; daher fühlte ich mein Rückgrat, wenn ich meine Bauchdecke berührte und fühlte meine Bauchdecke, wenn ich mein Rückgrat berührte. Weil ich so wenig aß, stürzte ich beim Urinieren oder beim Stuhlgang auf das Gesicht. Weil ich so wenig aß, fiel mir das an den Wurzeln verfaulte Haar aus, wenn ich versuchte, meinem Körper Erleichterung zu verschaffen, indem ich meine Glieder mit den Händen massierte."

    (MN 36)

    Doch er gab dies auf zugunsten der angenehmen (nicht der friedvollen) Verweilungen:

    Zitat

    ... Aber durch diese quälende Praxis der Askese habe ich keinerlei übermenschliche Geisteszustände erlangt, keinerlei Klarheit des Wissens und der Schauung, die der Edlen würdig ist. Könnte es einen anderen Pfad zum Erwachen geben?'"

    "Ich überlegte: 'Ich erinnere mich an eine Begebenheit, als mein Vater, der Sakyer beschäftigt war, während ich im kühlen Schatten eines Rosenapfelbaums saß; ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, trat ich in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilte darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Könnte das der Pfad zum Erwachen sein?' Dann, auf diese Erinnerung folgend, kam das Bewußtsein: 'Das ist der Pfad zum Erwachen.'"

    "Ich dachte: 'Warum habe ich Angst vor jener Glückseligkeit, die nichts mit Sinnesvergnügen und unheilsamen Geisteszuständen zu tun hat?' Ich dachte: 'Ich habe keine Angst vor jener Glückseligkeit, die nichts mit Sinnesvergnügen und unheilsamen Geisteszuständen zu tun hat.'"

    "Ich überlegte: 'Es ist nicht leicht, jene Glückseligkeit mit einem so maßlos ausgezehrten Körper zu erlangen. Angenommen, ich äße ein wenig feste Nahrung - etwas gekochten Reis und Reisbrei.' Und ich aß ein wenig feste Nahrung - etwas gekochten Reis und Reisbrei. Zu jener Zeit warteten fünf Bhikkhus auf mich, die dachten: 'Wenn unser Mönch Gotama einen höheren Geisteszustand erreicht, wird er uns informieren.' Aber als ich den gekochten Reis und den Reisbrei aß, waren die fünf Bhikkhus angewidert und verließen mich, während sie dachten: 'Der Mönch Gotama lebt jetzt auf luxuriöse Weise; er hat sein Streben aufgegeben und ist zum Luxus zurückgekehrt.'"

    (MN 36)

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    Dies ist die Antwort an die zweite Gruppe: Weder die angenehmen Verweilungen (Jhana 1 bis 4) noch die friedvollen Verweilungen sollten mit dem verwechselt werden, was in anderen Lehren Sallekha oder Sallekhana genannt wird:

    Zitat

    "Es ist möglich, Cunda, daß da irgendein Bhikkhu ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung eintritt, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und darin verweilt, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Er könnte denken: 'Ich verweile in Sallekha.' Aber diese Erreichungszustände sind nicht das, was in der Disziplin des Edlen [3] 'Sallekha' genannt wird; diese werden in der Disziplin des Edlen 'angenehme Verweilungen hier und jetzt' genannt."

    (MN 8 )


    ... obwohl es äußerliche Ähnlichkeiten zu Sallekhana gegeben haben mag:

    Zitat

    Als es Morgen war, zog sich der ehrwürdige Udāyin an, nahm seine Schale und äußere Robe und ging auch um Almosen nach Āpaṇa hinein. Nachdem er in Āpaṇa um Almosen umhergegangen war und von seiner Almosenrunde zurückgekehrt war, ging er nach seinem Mahl zum selben Hain, um den Tag zu verbringen. Nachdem er den Hain betreten hatte, setzte er sich am Fuße eines Baumes nieder, um den Tag zu verbringen.

    Als der ehrwürdige Udāyin allein in der Meditation weilte, erschien der folgende Gedanke in seinem Herzen: "Wieviele schmerzhafte Zuständen hat der Erhabene von uns genommen! Wieviele angenehme Zustände hat uns der Erhabene gebracht! Wieviele unheilsame Zuständen hat der Erhabene von uns genommen! Wieviele heilsame Zustände hat uns der Erhabene gebracht!"

    Dann, als es Abend war, erhob sich der ehrwürdige Udāyin von der Meditation, ging zum Erhabenen, und nachdem er ihm gehuldigt hatte, setzte er sich seitlich nieder und sagte zu ihm:

    "Ehrwürdiger Herr, als ich allein in der Meditation weilte, da erschien der folgende Gedanke in meinem Herzen: ' Wieviele schmerzhafte Zustände hat der Erhabene von uns genommen! Wieviele angenehme Zustände hat uns der Erhabene gebracht! Wieviele unheilsame Zustände hat der Erhabene von uns genommen! Wieviele heilsame Zustände hat uns der Erhabene gebracht!' Ehrwürdiger Herr, früher aßen wir für gewöhnlich am Abend, am Morgen und tagsüber, außerhalb der richtigen Zeit. Dann gab es einen Anlaß, bei dem sich der Erhabene so an die Bhikkhus richtete: 'Ihr Bhikkhus, bitte gebt diese Mahlzeit tagsüber, außerhalb der richtigen Zeit auf.' Ehrwürdiger Herr, ich war aus der Fassung gebracht und traurig und dachte: 'Vertrauensvolle Haushälter geben uns tagsüber, außerhalb der richtigen Zeit, gutes Essen von verschiedener Art, und doch sagt uns der Erhabene, wir sollen es aufgeben, der Vollendete sagt uns, wir sollen darauf verzichten.' Aus Liebe und Respekt für den Erhabenen und aus Scham und Scheu vor falschem Tun gaben wir jene Mahlzeit tagsüber, außerhalb der richtigen Zeit, auf."

    (MN 66)

    Alles anzeigen


    Und dann folgt ein interessanter und in den Lehrreden öfter vorkommender "Kniff" in Sallekha Sutta: Der Begriff Sallekha wird dem Dhamma entsprechend umgedeutet:

    Zitat

    "Cunda, nun sollte Sallekha von dir so geübt werden:

    (1) 'Andere werden grausam sein; da wollen wir nicht grausam sein [4]': so sollte Sallekha geübt werden.

    (2) 'Andere werden Lebewesen töten; da wollen wir uns davon enthalten, Lebewesen zu töten': so sollte Sallekha geübt werden.

    ...

    (MN 8 )


    Die Bedeutung von Sallekha wird verschoben von Selbtskasteiung hin zu tugendhaftem Verhalten:

    Zitat

    "Nun, Mahānāma, ich hielt mich einmal bei Rājagaha auf dem Geiersberg auf. Bei jener Gelegenheit hielt sich eine Anzahl von Nigaṇṭhas [4] auf dem Schwarzen Felsen an den Hängen des Isigili auf, und sie praktizierten fortwährendes Stehen, wobei sie Sitzgelegenheiten verwarfen und äußerst schmerzvolle, quälende, bohrende Gefühle aufgrund ihres Strebens empfanden."

    "Als es Abend war, erhob ich mich aus der Meditation und ging zu den Nigaṇṭhas dort. Ich fragte sie: 'Freunde, warum praktiziert ihr fortwährendes Stehen, wobei ihr Sitzgelegenheiten verwerft und äußerst schmerzvolle, quälende, bohrende Gefühle aufgrund eures Strebens empfindet?'"

    "Nach diesen Worten erwiderten sie: 'Freund, der Nigaṇṭha Nātaputta ist allwissend und allsehend und behauptet, auf folgende Weise vollständiges Wissen und vollständige Schauung zu haben: >Ob ich gehe oder stehe oder schlafe oder wache, Wissen und Schauung sind mir ständig und ununterbrochen gegenwärtig.< Er sagt: > Nigaṇṭhas, ihr habt in der Vergangenheit üble Handlungen begangen; erschöpft sie, indem ihr euch in durchbohrender Strenge übt. Und wenn ihr euch hier und jetzt in Körper, Sprache und Geist zügelt, bedeutet das, keine üblen Handlungen für die Zukunft zu begehen. Indem man also durch Askese vergangene Handlungen vernichtet und indem man keine neuen Handlungen begeht, wird es künftig keine Folgen mehr geben. Mit Abwesenheit künftiger Folgen ist die Vernichtung von Handlung gegeben. Mit Vernichtung von Handlung ist die Vernichtung von Dukkha gegeben. Mit der Vernichtung von Dukkha ist die Vernichtung von Gefühl gegeben. Mit der Vernichtung von Gefühl wird sich jegliches Dukkha erschöpfen.< Wir billigen dies und nehmen es an, und wir sind damit zufrieden.'"

    "Nach diesen Worten sagte ich zu ihnen: 'Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß ihr in der Vergangenheit existiertet, und daß es nicht der Fall ist, daß ihr nicht existiertet?' - 'Nein, Freund.' - 'Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß ihr in der Vergangenheit üble Handlungen ausübtet und euch ihrer nicht enthieltet?' - 'Nein, Freund.' - 'Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß ihr diese und jene üble Handlung ausübtet?' - 'Nein, Freund.' - 'Aber, Freunde, wißt ihr denn, daß sich so und so viel Dukkha bereits erschöpft hat, oder daß sich so und so viel Dukkha noch erschöpfen muß, oder daß, wenn sich so und so viel Dukkha erschöpft hat, sich dann alles Dukkha erschöpft haben wird?' - 'Nein, Freund.' - 'Aber, Freunde, wißt ihr denn, was das Überwinden unheilsamer Zustände und was die Pflege heilsamer Zustände hier und jetzt ist?' - 'Nein, Freund.'"

    "'Also, Freunde, es scheint, daß ihr nicht wißt, daß ihr in der Vergangenheit existiertet, und daß es nicht der Fall ist, daß ihr nicht existiertet; oder daß ihr in der Vergangenheit üble Handlungen begingt und euch ihrer nicht enthieltet; oder daß ihr diese und jene üble Handlung ausübtet; oder daß sich so und so viel Dukkha bereits erschöpft hat, oder daß sich so und so viel Dukkha noch erschöpfen muß, oder daß, wenn sich so und so viel Dukkha erschöpft hat, sich dann alles Dukkha erschöpft haben wird;

    oder was das Überwinden unheilsamer Zustände und was die Pflege heilsamer Zustände hier und jetzt ist."

    (MN 14)

    Alles anzeigen


    (Ein analoges Beispiel für Bedeutungsverschiebung ist Tevijja.)

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

    Einmal editiert, zuletzt von Elliot (21. Januar 2014 um 20:54)

  • Elliot
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    • 21. Januar 2014 um 20:53
    • #290
    hedin:
    Elliot:


    Steht auch irgendwo dort geschrieben, wie das vonstatten gehen soll?


    Ich weiß nicht, was du mit >>vonstatten gehen<< meinst.
    Praktische Anweisungen werden im Abhidhamma in der Regel nicht gegeben. Dafür sind ja die Suttren prädisteniert.


    Kennst Du denn dann eine Lehrrede in der beschrieben wird, wie Vipassana ohne Samatha vonstatten geht?

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • mukti
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    • 21. Januar 2014 um 21:42
    • #291
    Elliot:

    Der Buddha hatte zu zwei dieser Gruppen eine besonders enge Beziehung, da er ihnen vor seinem Erwachen selbst angehörte:

    1. Die brahmanischen Lehrer Alara und Uddaka mit einer Atman-Lehre, bei denen er die friedvollen (d.h. formlosen) Verweilungen lernte.
    2. Die Asketengruppen mit der Praxis Selbstkasteiung und einer Karma- statt Atman-Lehre, zu denen auch die Niganthas mit ihrer bis heute erhaltenen Sallekhana-Praxis gehörten.

    Sallekha Sutta dient nun dazu, die Lehre des Buddha von den Lehren dieser beiden Gruppen abzugrenzen.

    Schon möglich dass diese zweite Gruppe hier auch besonders angesprochen ist. Der Buddha hat's auch auf diese extreme Art versucht, nachdem er bei Alara und Uddaka war, ist also schon naheliegend. Jedenfalls sagt der Buddha am Anfang dass jede Art Selbst, wie es in anderen Lehrmeinungen vorkommt, zu verwerfen ist. Damit beantwortet er die Frage vom ehrwürdigen Cunda.

    Elliot:


    Anders verhält es sich mit der zweiten Gruppe der Asketen, die bis heute unter dem Namen Sallekhana eine äußerlich ähnliche Praxis kennen, die aber wirklich den Namen Selbstkasteiung verdient:

    Aha, Sallekhana, wusste ich nicht dass sie so genannt werden.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Elliot
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    • 21. Januar 2014 um 22:07
    • #292
    mukti:
    Elliot:


    Anders verhält es sich mit der zweiten Gruppe der Asketen, die bis heute unter dem Namen Sallekhana eine äußerlich ähnliche Praxis kennen, die aber wirklich den Namen Selbstkasteiung verdient:


    Aha, Sallekhana, wusste ich nicht dass sie so genannt werden.


    Nein, Sallekhana bezeichnet den rituellen Tod durch freiwilliges Verhungern:

    Zitat

    Unter den verschiedenen Richtungen im Jainismus ist die radikalste die der Digambaras („Luftgekleideten“), bei denen die Mönche, dem Vorbild Mahaviras folgend, vollständig nackt leben. Einen möglichen Höhepunkt der Askese bildet der rituelle Tod durch freiwilliges Verhungern. Die Jainas legen großen Wert auf die Feststellung, dieses als sallekhana bezeichnete Ritual sei keineswegs ein Selbstmord.[8]

    (http://de.wikipedia.org/wiki/Askese#Jainismus)


    Zur Zeit des Buddha hiessen die Jains noch Niganthas. Ihr Anführer Mahavira war ein Zeitgenosse des Buddha und wurde Nigaṇṭha Nātaputta genannt:

    Zitat

    Dann gingen der ehrwürdige Ānanda und der Novize Cunda zusammen zum Erhabenen. Nachdem sie ihm gehuldigt hatten, setzten sie sich seitlich nieder, und der ehrwürdige Ānanda sagte zum Erhabenen: "Dieser Novize Cunda, ehrwürdiger Herr, sagt folgendes: 'Ehrwürdiger Herr, der Nigaṇṭha Nātaputta ist gerade gestorben. Bei seinem Tod trennten sich die Niganthas, spalteten sich in zwei Gruppen; und sie sind in Streit und Zank verfallen und in Streitgespräche vertieft, bei denen sie sich gegenseitig mit Worten, die Dolchen gleichen, verletzen: >Du verstehst dieses Dhamma und diese Disziplin nicht. Ich verstehe dieses Dhamma und diese Disziplin. Wie könntest du auch dieses Dhamma und diese Disziplin verstehen? Du bist auf dem falschen Weg. Ich bin auf dem richtigen Weg. Ich bin konsequent. Du bist inkonsequent. Was zuerst gesagt werden sollte, hast du zuletzt gesagt. Was zuletzt gesagt werde sollte, hast du zuerst gesagt. Von dem, was du dir so sorgfältig ausgedacht hattest, ist das Innerste nach außen gekehrt worden. Deine Behauptung ist widerlegt. Du bist nachweislich im Irrtum. Geh und lerne nochmal neu, oder versuche, dich aus deinen Verstrickungen zu befreien, wenn du kannst!< Es scheint, als gäbe es nichts als Gemetzel unter den Schülern des Nigaṇṭha Nātaputta. Und seine weißgekleideten Laienanhänger sind angewidert von den Schülern des Nigaṇṭha Nātaputta, bestürzt über sie und von ihnen enttäuscht, wie auch von seinem schlecht verkündeten und schlecht erklärten Dhamma und Disziplin, welches keine Befreiung bringt, nicht zum Frieden führt, verkündet von einem, der nicht vollständig erleuchtet war, und welches jetzt, da sein Schrein zerbrochen ist, keine Zuflucht mehr bietet.' Ich dachte, ehrwürdiger Herr, 'Kein Streit soll in der Sangha entstehen, wenn der Erhabene gegangen ist. Denn so ein Streit wäre zum Schaden und Unglück vieler, zum Verlust, Schaden und Leid der Götter und Menschen.'"

    "Was meinst du, Ānanda? Diese Dinge, die ich euch gelehrt habe, nachdem ich sie unmittelbar erkannt habe - nämlich die vier Grundlagen der Achtsamkeit, die vier richtigen Anstrengungen, die vier Machtfährten, die fünf spirituellen Fähigkeiten, die fünf Kräfte, die sieben Erleuchtungsfaktoren, den Edlen Achtfachen Pfad - siehst du, Ānanda, auch nur zwei Bhikkhus, die unterschiedliche Behauptungen über diese Dinge aufstellen?"

    "Nein, ehrwürdiger Herr, ich sehe nicht einmal zwei Bhikkhus, die unterschiedliche Behauptungen über diese Dinge aufstellen. Aber, ehrwürdiger Herr, es gibt Leute, die dem Erhabenen gegenüber ehrerbietig leben, die aber, wenn er gegangen ist, Streit in der Sangha über die Lebensweise und über die Pātimokkha-Regeln stiften könnten [3]. So ein Streit wäre zum Schaden und Unglück vieler, zum Verlust, Schaden und Leid der Götter und Menschen."

    "Ein Streit über die Lebensweise und über die Pātimokkha-Regeln wäre nur eine Geringfügigkeit, Ānanda. Aber wenn ein Streit in der Sangha über den Pfad oder den Weg [4] ausbrechen sollte, so ein Streit wäre zum Schaden und Unglück vieler, zum Verlust, Schaden und Leid der Götter und Menschen."

    (MN 104)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • hedin
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 23:00
    • #293
    Elliot:

    Kennst Du denn dann eine Lehrrede in der beschrieben wird, wie Vipassana ohne Samatha vonstatten geht?

    in meinem Beitrag ist vorerst nur von den Jhana`s die Rede und nicht von Samatha.

    Die Frage ist hierbei, wie man „Samatha“ definiert, oder ab wann man von Samatha spricht.

    Sind also nur die Jhana`s „Samatha“ oder spricht man auch bereits bei der angrenzenden Sammlung (upacara) von „Samatha“.

    Die angrenzende Sammlung, als ein Teil auf den Weg von Samatha, müsste eigentlich ausreichen, um in die Vipassana Meditation einzutreten, ansonsten wären die meisten oder sehr viele Personen von der Vipassana Meditation ausgeschlossen.

    hedin

  • mukti
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    • 21. Januar 2014 um 23:06
    • #294
    Elliot:


    Nein, Sallekhana bezeichnet den rituellen Tod durch freiwilliges Verhungern:

    Ach so, na dann hat Sallekha schon einen Bezug zu unangenehmer Askesepraxis. Und der Novize Cunda der in MN 104 über die Niganthas berichtet ist wohl der ehrwürdige Maha Cunda aus dem Sallekha Sutta.

    Schöne Grüße

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Januar 2014 um 08:28
    • #295

    Shamatha bezeichnet hier in der Ausführung den Geisteszustand ( Jhana ).
    Allerdings wird die zu diesem Zustand führende Meditation normalerweise auch als Shamatha bezeichnet.

    Zitat

    aus dem Berzinarchiv:

    Shamatha: ein still gewordener und zur Ruhe gekommener Geist

    Shamatha (tib. zhi-gnas, ruhiges Verweilen), ein still gewordener und zur Ruhe gekommener Geist, ist mehr als nur vertiefte Konzentration. Es ist nicht lediglich ein Zustand des Geistes, der von den Hindernissen für Konzentration befreit und einsgerichtet (tib. rtse-gcig) auf einem Objekt oder in einem bestimmten Zustand zur Ruhe gekommen ist. Er wird zusätzlich von einem weiteren geistigen Faktor (tib. sems-byung) begleitet: einem Gefühl von physischer und geistiger Leistungsfähigkeit (tib. shin-sbyangs, Geschmeidigkeit, Flexibilität).

    Ein Gefühl von physischer und geistiger Leistungsfähigkeit ( * )ist der geistige Faktor, sich völlig dazu fähig zu fühlen, etwas zu tun – in diesem Falle, völlig auf etwas konzentriert zu bleiben. Er ist sowohl anregend wie glückselig, aber auf eine nicht störende Weise.

    Von den beiden wichtigsten Arten der Meditation, klar erkennender (tib. dpyad-sgom, analytische Meditation) und stabilisierender (tib. ‘ jog-sgom, fixierende Meditation), ist Shamatha ein Beispiel für letztere.

    Als Nebenprodukt bringt Shamatha außersinnliches Gewahrsein( ** ) (tib. mngon-shes, höher entwickeltes Gewahrsein) hervor, wie die Fähigkeit, Dinge aus einer großen Entfernung sehen und hören zu können und sich anderer Menschen Gedanken bewusst zu sein. In seinem Werk „Licht für den Pfad zur Erleuchtung“ (tib. Lam-sgron, Skt. Bodhipathapradipa), betont Atisha, der indische Meister des späten zehnten Jahrhunderts, die Wichtigkeit, diese Fähigkeiten zu erlangen, um anderen besser helfen zu können.

    Vipashyana: eine außergewöhnlich wahrnehmungsfähiger Geisteszustand

    In sich selbst besitzt Shamatha nicht den Geistesfaktor der subtilen Unterscheidungsfähigkeit (tib. dpyod-pa, genaue Prüfung, Analyse). Subtile Unterscheidungsfähigkeit ist ein aktives Verständnis der feineren Details der Natur einer Sache, nachdem man sie sorgfältig untersucht hat. Sie impliziert kein verbales Denken, auch wenn sie von verbalem Denken eingeleitet sein mag. Daher betont Vipashyana von den beiden wesentlichen Arten der Meditation, unterscheidender und stabilisierender, die erste.

    Wenn über Shamatha hinaus der Geistesfaktor*** subtiler Unterscheidungsfähigkeit und ein zweites Gefühl, das von körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, vorhanden sind,wird der Geisteszustand zu Vipashyana (tib. lhag-mthong, Pali: vipassana, besondere Einsicht), einem außergewöhnlich wahrnehmungsfähigem Zustand des Geistes. Das zusätzliche Gefühl von Leistungsfähigkeit ist das Gefühl, völlig dazu fähig zu sein, die subtilen Details von allem zu unterscheiden und vollständig zu verstehen. Vipashyana muss nicht unbedingt auf Leerheit oder die vier edlen Wahrheiten ausgerichtet sein, obwohl das im Sutra im Allgemeinen der Fall ist.

    Wenn ein Geisteszustand ein Zustand von Vipashyana ist, ist er automatisch auch ein verbundenes Paar: Shamatha und Vipashyana (tib. zhi-lhag zung-‘brel). Bei einem verbundenen Paar wird einer der beiden Teile – in unserem Fall Shamatha – zuerst erlangt, und dann wir der zweite Teil – in unserem Fall Vipashyana – ihm hinzugefügt (ihm verbunden).

    Daher können wir, auch wenn wir an Vipashyana arbeiten können, bevor wir Shamatha erlangt haben, Vipashyana nicht erlangen, bevor wir zuerst Shamatha erlangt haben.

    Alles anzeigen

    * viriya-sambojjhanga
    ** "überweltlich"
    *** dhammavicaya-sambojjhanga

  • mukti
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    • 22. Januar 2014 um 12:20
    • #296
    accinca:
    mukti:

    Die zentrale Frage des Threads ist wohl die Bedeutung von sammā-samādhi (8.Glied). Der Pfad führt zu Nibbana, also welche Art samādhi ist dazu unbedingt nötig?


    Das ist eine Frage der Auflösung des Anhaftens und daher individuell verschieden.

    Ja, so wird es wohl sein.

    accinca:


    Jede weitere Vertiefung bedeutet das Loslassen weiterer Dinge und damit wird
    es immer leichter alles zu durchschauen und das anhangen daran völlig aufzugeben.
    Ab wann man diesen Sprung schaft d.h. der Geist sich, ohne in eine Falle zu laufen,
    ganz abwenden kann, ist eben verschieden.

    Wobei Vertiefung anscheinend nicht unbedingt die volle Sammlung erreichen muss, sonst würde in A.IV.169 nicht unterschieden zwischen Erlöschen mit und ohne Jhana:

    Zitat


    Vier Menschen, ihr Mönche, sind in der Welt anzutreffen. Welche vier?

    Da, ihr Mönche, wird einer noch, bei Lebzeiten ein Mühsam Erlöschender und ein anderer wird es beim Zerfall des Körpers. Da wird einer noch bei Lebzeiten ein Mühelos Erlöschender und ein anderer wird es beim Zerfall des Körpers.

    1. Wie aber, ihr Mönche, wird einer noch bei Lebzeiten ein Mühsam Erlöschender?

    Da verweilt ein Mönch in der Betrachtung der Widerlichkeit des Körpers; er ist eingedenk des Ekels bei der Nahrung, eingedenk der Reizlosigkeit jeglichen Daseins; er betrachtet die Vergänglichkeit aller Gebilde, und die Vorstellung des Todes ist gut gefestigt in seinem Inneren. Die fünf Schulungskräfte sind seine Stütze, nämlich Vertrauen, Schamgefühl, sittliche Scheu, Willenskraft und Weisheit. Die fünf Fähigkeiten, nämlich Vertrauen, Willenskraft, Achtsamkeit, Geistessammlung und Weisheit, sind in ihm stark entwickelt; und da sie stark entwickelt sind, wird er noch bei Lebzeiten ein Mühsam Erlöschender.

    2. Wie aber wird einer beim Zerfall des Körpers ein Mühsam Erlöschender?

    Da verweilt ein Mönch in der Betrachtung der Widerlichkeit des Körpers; er ist eingedenk des Ekels bei der Nahrung, eingedenk der Reizlosigkeit jeglichen Daseins; er betrachtet die Vergänglichkeit aller Gebilde, und die Vorstellung des Todes ist gut gefestigt in seinem Inneren. Die fünf Schulungskräfte sind seine Stütze, nämlich Vertrauen, Schamgefühl, sittliche Scheu, Willenskraft und Weisheit. Die fünf Fähigkeiten aber, nämlich Vertrauen, Willenskraft, Achtsamkeit, Geistessammlung und Weisheit, sind in ihm schwach entwickelt; und da sie schwach entwickelt sind, wird er erst beim Zerfall des Körpers ein Mühsam Erlöschender.

    3. Wie aber wird einer noch bei Lebzeiten ein Mühelos Erlöschender?

    Da gewinnt ein Mönch ganz abgeschieden von den Sinnendingen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen . . . die erste Vertiefung . . . die zweite Vertiefung . . . die dritte Vertiefung . . . die vierte Vertiefung. Die fünf Schulungskräfte sind seine Stütze, nämlich Vertrauen, Schamgefühl, sittliche Scheu, Willenskraft und Weisheit. Die fünf Fähigkeiten, nämlich Vertrauen, Willenskraft, Achtsamkeit, Geistessammlung und Weisheit, sind in ihm stark entwickelt; und da sie stark entwickelt sind, wird er noch bei Lebzeiten ein Mühelos Erlöschender.

    4. Wie aber wird einer beim Zerfall des Körpers ein Mühelos Erlöschender?

    Da gewinnt ein Mönch ganz abgeschieden von den Sinnendingen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen . . . die erste Vertiefung . . . die zweite Vertiefung . . . die dritte Vertiefung . . . die vierte Vertiefung. Die fünf Schulungskräfte sind seine Stütze, nämlich Vertrauen, Schamgefühl, sittliche Scheu, Willenskraft und Weisheit. Die fünf Fähigkeiten aber, nämlich Vertrauen, Willenskraft, Achtsamkeit, Geistessammlung und Weisheit, sind in ihm schwach entwickelt; und da sie schwach entwickelt sind, wird er erst beim Zerfall des Körpers ein Mühelos Erlöschender.

    Diese vier Menschen, ihr Mönche, sind in der Welt anzutreffen.

    http://www.palikanon.com/angutt/a04_161-170.html#a_iv169

    Alles anzeigen

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Januar 2014 um 13:31
    • #297

    mukti:

    Zitat

    Wobei Vertiefung anscheinend nicht unbedingt die volle Sammlung erreichen muss, sonst würde in A.IV.169 nicht unterschieden zwischen Erlöschen mit und ohne Jhana:

    das stimmt nicht ganz, weil die bala und indriya ( im text ausfgelistet ), insbesondere die weisheit, sich erst stark genug mit dem 1. jhana entfaltet; erst dort taucht immer das wort: weisheit : auf. aber natürlich ist der übergang zw. angrenzender sammlung und voller sammlung fließend und es gibt auch ein heute so und morgen so oder gar nicht oder nie oder dann doch und es gibt auch ein bischen freude, vertrauen weisheit usw. und das ist besser als nix.

    trotz allem gibt es aber nur den einen weg, wenn er hier auch ein wenig anders beschrieben ist, es geht nur um qualitäten und tiefe und um fähigkeiten von ein und derselben "sache":

    http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m062z.html

    auch hier wieder:

    Zitat

    Und das sollte mit angemessener Weisheit der Wirklichkeit entsprechend gesehen werden

    wer wollte behaupten, er könne in einem konventionellen, nicht-vertieften geistzustand den körper auf diese weise betrachten ?
    und dann steht auch noch die frage: ertrage ich das überhaupt ? rahula ja. sariputra wusste das. aber er pleute ihm gelassene distanz dazu ein. und die kommt mit anapanasati/shamatha. eben : ruhiges verweilen. achtsamkeits - meditation ist ja erstmal keine analytische, sie zielt auf eine möglichst unberührte, non reaktionäre, rein wahrnehmende sati-haltung hin. und die bräuchte man eh auch beim sterben. so als letzte chance. sozusagen. das sterben ist ja auch ein transzendenz, zerfall-faktor. besser der geist und das gemüt kann
    dann "ruhig verweilen", alle anhaftungen fallen lassen. die möglichkeit besteht dann noch mal konkret an leerheit und nibbana. "anzudocken".

  • mukti
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    • 22. Januar 2014 um 14:36
    • #298

    Jo das erste Jhana leicht erreichen zu können, das wäre schon eine Aufgabe die sich für dieses Leben und das Sterben noch lohnen würde...

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Januar 2014 um 16:02
    • #299

    `entfalten` freund mukti ;):) ;

    untrennbar

    Zitat

    Metta & Ethik:

    17. "Also, Cunda, ist der Weg der Selbst-Entsagung von mir gelehrt worden, der Weg der Neigung des Geistes ist von mir gelehrt worden, der Weg der Vermeidung ist von mir gelehrt worden, der Weg nach oben ist von mir gelehrt worden, der Weg der Auslöschens ist von mir gelehrt worden." Sallekha sutta

    muss man sich nicht merken - finde ich. reicht meistens das gewissen zu - wenn man/frau hat. intuition und achtsamkeit. ( tue nichts böses, denke nichts böses, spreche nichts böses ) - in mitgefühl und milde wollen wir verweilen - nach innen, nach außen. In gleichmut wollen wir verweilen, jenseits von zuneigung und abneigung- nach innen, nach außen.


    Zitat

    Und wie, o Mönche, schützt man, indem man sich selber schützt, den Anderen? Durch regelmäßige Übung, durch Geistes-Entfaltung, durch ihre häufige Betätigung.

    Und wie, o Mönche, schützt man sich selber, indem man den anderen schützt? Durch Geduld, Gewaltlosigkeit, Güte und Mitleid.»


    (Samyutta Nikāya 47, 19)

    mit vielen grüßen ;)

  • accinca
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    • 22. Januar 2014 um 18:38
    • #300
    mukti:

    Wobei Vertiefung anscheinend nicht unbedingt die volle Sammlung erreichen muss, sonst würde in A.IV.169 nicht unterschieden zwischen Erlöschen mit und ohne Jhana

    "Volle Sammlung" muß er schon erreichen nur wer es ohne alle vier Jhanas und
    damit nur mühevoll erlangt, hat es natürlich etwas schwerer. Ich wüßte nicht,
    das in den Lehrreden steht man könnte auch mit halb "zerstreuter Sammlung"
    oder ungesammelt das Ziel erreichen.Wobei "zerstreute Sammlung" schon mal
    ein Widerspruch in sich selber ist.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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