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  1. Buddhaland Forum
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Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

  • mukti
  • 30. Dezember 2013 um 09:30
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    • 27. März 2014 um 16:25
    • #26
    hedin:
    Verrückter:

    Existiert der Mond auch dann, wenn niemand hinsieht?

    Das "Ding" existiert für alle gleich.........
    Durch den Sinnenkontakt wird dann aus dem für alle existierenden "Ding" ein "Mond", der dann im Geist/Bewusstsein jedes Einzelnen, mit all seinen begleitenden geistigen Eigenschaften, als solcher unterschiedlich wahrgenommen wird.

    hedin

    Für mich setzt Existenz eine Bedeutung voraus. Ohne ein Lebewesen, welches das "Ding" mit seinen Sinnen erfassen kann, ist Existenz daher auch nicht möglich. Die Voraussetzung für Existenz ist Leben.

  • Verrückter
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    • 27. März 2014 um 16:59
    • #27
    Tso Wang:

    Der "Arme" hätte keine Selbstbestätigung (nur durch Herrn/Frau" Niemand"). :(
    Aber braucht er die? :)

    Verstehe ich nicht :)

  • accinca
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    • 27. März 2014 um 17:32
    • #28
    Simo:
    accinca:

    Wobei aber Bewußtsein
    auch sich selbst zu Inhalt haben kann ohne andere Inhalte. Das ist aber sehr selten.


    Wie sollte sich Bewusstsein selbst zum Inhalt haben? Bewusstsein entsteht zusammen mit Nama-rupa und Nama-rupa nur zusammen mit Bewusstsein. Nama-rupa ist der "Inhalt" des Bewusstseins und Bewusstsein ist die Anwesenheit dieses Inhalts. Es kann aber keine Anwesenheit geben, ohne etwas, das anwesend ist.


    Das ist alles kein Widerspruch. Normalerweise gibt es kein Bewußtsein
    unabhängig von nama-rupa insofern eine Idee nama-rupa sein kann.
    "unendlich ist das Bewußtsein" ist eine Idee, ein Vorstellung, ein Erfahrung
    eine Empfindung, ein Zustand und ein Bewußtsein auch nama.

    Zitat

    Er hat die Wahrnehmung der unbegrenzten Bewusstseinsphäre als unbegrenzte Bewusstseinsphäre, und hat er die unbegrenzte Bewusstseinsphäre als unbegrenzte Bewusstseinsphäre aufgefasst, so denkt er es gibt die unbegrenzte Bewusstseinsphäre, denkt an die unbegrenzte Bewusstseinsphäre, denkt über die unbegrenzte Bewusstseinsphäre, denkt 'Mein ist die unbegrenzte Bewusstseinsphäre' und freut sich der unbegrenzten Bewusstseinsphäre: und warum? Weil er sie nicht durchschaut.

  • Simo
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    • 27. März 2014 um 18:03
    • #29
    accinca:

    Das ist alles kein Widerspruch. Normalerweise gibt es kein Bewußtsein
    unabhängig von nama-rupa insofern eine Idee nama-rupa sein kann.
    "unendlich ist das Bewußtsein" ist eine Idee, ein Vorstellung, ein Erfahrung
    eine Empfindung, ein Zustand und ein Bewußtsein auch nama.

    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.
    Zu nama:

    Zitat

    "Und was ist Name-und-Form, was ist der Ursprung von Name-und-Form, was ist das Aufhören von Name-und-Form, was ist der Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt? Gefühl, Wahrnehmung, Wille, Kontakt und Aufmerken - diese werden Name genannt. Die vier großen Elemente und die materielle Form, die von den vier großen Elementen abstammt - diese werden Form genannt. Dieser Name und diese Form also werden Name-und-Form genannt. Mit dem Ursprung von Bewußtsein ist der Ursprung von Name-und-Form. Mit dem Aufhören von Bewußtsein ist das Aufhören von Name-und-Form. Der Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration."
    - MN 9

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 27. März 2014 um 20:42
    • #30
    Simo:
    accinca:

    Das ist alles kein Widerspruch. Normalerweise gibt es kein Bewußtsein
    unabhängig von nama-rupa insofern eine Idee nama-rupa sein kann.
    "unendlich ist das Bewußtsein" ist eine Idee, ein Vorstellung, ein Erfahrung
    eine Empfindung, ein Zustand und ein Bewußtsein auch nama.

    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.
    Zu nama:

    Zitat

    "Und was ist Name-und-Form, was ist der Ursprung von Name-und-Form, was ist das Aufhören von Name-und-Form, was ist der Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt? Gefühl, Wahrnehmung, Wille, Kontakt und Aufmerken - diese werden Name genannt.
    - MN 9

    Liebe Grüße.

    Ja, dir mag es wie ein Widerspruch vorkommen aber jeder weiß
    ja (auch der Buddha) das es Gefühl usw. ohne Bewußtsein nicht gibt.
    Nur weil Bewußtsein hier nicht extra mit aufgezählt wird bedeutet das
    nicht, das es Bewußtsein ohne nama geben könnte oder nama ohne Bewußtsein.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (27. März 2014 um 21:42)

  • mukti
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    • 27. März 2014 um 20:54
    • #31
    Simo:


    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.

    Es ist aber viññāna-khandha und somit schon nāma.

    http://www.palikanon.com/wtb/nama.html

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Jikjisa
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    • 27. März 2014 um 21:18
    • #32

    acincca:

    Zitat

    Er hat die Wahrnehmung der unbegrenzten Bewusstseinsphäre als unbegrenzte Bewusstseinsphäre, und hat er die unbegrenzte Bewusstseinsphäre als unbegrenzte Bewusstseinsphäre aufgefasst, so denkt er es gibt die unbegrenzte Bewusstseinsphäre, denkt an die unbegrenzte Bewusstseinsphäre, denkt über die unbegrenzte Bewusstseinsphäre, denkt 'Mein ist die unbegrenzte Bewusstseinsphäre' und freut sich der unbegrenzten Bewusstseinsphäre: und warum? Weil er sie nicht durchschaut.

    das bedeutet aber noch lange nicht, daß es kein unbegrenztes bewusstsein gibt, denn das selbe wird wiederholt auch in bezug auf nibbana und sonstige "sphären" - geisteszustände . immerhin sagen die siddhi was anderes aus . bewusstsein ist so wenig zu fassen wie der geist. also auch nicht einzugrenzen. schon alleine, daß das bewusstsein, der geist von "außen" beeinflussbar ist, zeigt, daß keine grenze an den skandha gezogen werden kann.

  • mukti
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    • 27. März 2014 um 22:20
    • #33
    Jikjisa:

    schon alleine, daß das bewusstsein, der geist von "außen" beeinflussbar ist, zeigt, daß keine grenze an den skandha gezogen werden kann.

    Verstehe ich nicht, z.B. der Körper ist auch von außen beeinflussbar, gehört er am Ende auch nicht zu den khandha?

    Mit Metta, mukti.


  • Simo
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    • 27. März 2014 um 23:23
    • #34
    mukti:
    Simo:


    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.

    Es ist aber viññāna-khandha und somit schon nāma.

    http://www.palikanon.com/wtb/nama.html

    Schöne Grüße,
    mukti

    Hallo mukti,

    zeige mir ein Sutta, wo nama mit den letzten 4 Khandhas gleichgesetzt wird. Ansonsten ist ein stark kommentariell gefärbtes Wörterbuch keine authoritative Quelle.

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Simo
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    • 27. März 2014 um 23:39
    • #35
    accinca:
    Simo:

    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.
    Zu nama:

    Liebe Grüße.

    Ja, dir mag es wie ein Widerspruch vorkommen aber jeder weiß
    ja (auch der Buddha) das es Gefühl usw. ohne Bewußtsein nicht gibt.
    Nur weil Bewußtsein hier nicht extra mit aufgezählt wird bedeutet das
    nicht, das es Bewußtsein ohne nama geben könnte oder nama ohne Bewußtsein.

    Genau das sage ich ja. Aber du warst es, der schrieb, dass es Bewusstsein geben kann, das sich selbst zum Inhalt hat. Bewusstsein ist immer Bewusstsein von etwas, sprich Bewusstsein selbst ist in Bezug auf seine Essenz negativ, welche es durch nama-rupa erhält. Umgekehrt kann nama-rupa nur durch Bewusstsein anwesend sein.
    Da Bewusstsein negativ in Bezug auf Essenz ist, kann es auch kein Bewusstsein von Bewusstsein geben.

    Zitat

    „So ist denn, Anando,

    durch Name und Form bedingt Bewußtsein, (nāmarūpa paccayā viññāṇaṃ)
    durch Bewußtsein bedingt Name und Form, (viññāṇa paccayā nāmarūpaṃ)

    -DN 15

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • mukti
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    • 28. März 2014 um 00:39
    • #36
    Simo:


    Hallo mukti,

    zeige mir ein Sutta, wo nama mit den letzten 4 Khandhas gleichgesetzt wird. Ansonsten ist ein stark kommentariell gefärbtes Wörterbuch keine authoritative Quelle.

    Liebe Grüße.

    Hi Simo,

    ich weiß das nicht sicher, wird nach dem untenstehenden Sutta nama vielleicht nur mit Gefühl, Wahrnehmung und Geistesformationen gleichgesetzt?

    Zitat

    „So ist denn, Anando,

    durch Name und Form bedingt Bewußtsein, (nāmarūpa paccayā viññāṇaṃ)
    durch Bewußtsein bedingt Name und Form, (viññāṇa paccayā nāmarūpaṃ)

    -DN 15

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 28. März 2014 um 01:58
    • #37
    Simo:

    Da Bewusstsein negativ in Bezug auf Essenz ist, kann es auch kein Bewusstsein von Bewusstsein geben.


    Da fragt man sich ja, wie der Buddha wohl darauf gekommen
    ist zu behaupten das es ein Bewußtseins-khanda (viññāna-khandhā)
    als einer der fünf Daseinskomponenten überhaupt geben würde.

  • Jikjisa
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    • 28. März 2014 um 07:55
    • #38

    @ acincca: Da du alles für vergänglich hälst und die die Natur des Geistes ( Essenz ), das klare Licht ursprünglichen Gewahrseins , Buddha-dhatu, „das wahre Selbst“ , „beständig, fest und ewig“ (nitya, dhruva, sasvata) , Dharmakaya,
    nicht annehmen kannst, ist es dir nicht möglich zu verstehen was Es ist das Ich-Bewusstsein/ Ich-Geist, die Skandha zu durchdringen und die Klesha zu transzendieren vermag. Diesen "Vorgang" nennt man Bhavana und Vipassana. Der Hellblick ist nichts anderes als das Aufscheinen der Buddhanatur, der ungeborenen Geistessenz. Der Praktizierende verwirklicht sie - beruhigend & klärend - als Paramita und Bojjhanga ( bodhi ) und ein Buddha als Anuttara Sammyak Sambodhi.

    Bedingte/Unbedingte Daseinsfaktoren/ http://de.wikipedia.org/wiki/Dharma

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 08:05
    • #39
    Jikjisa:

    @ acincca: Da du alles für vergänglich hälst und die die Natur des Geistes ( Essenz ), das klare Licht ursprünglichen Gewahrseins , Buddha-dhatu, „das wahre Selbst“ , „beständig, fest und ewig“ (nitya, dhruva, sasvata) , Dharmakaya,
    nicht annehmen kannst, ist es dir nicht möglich zu verstehen was Es ist das Ich-Bewusstsein/ Ich-Geist, die Skandha zu durchdringen und die Klesha zu transzendieren vermag. Diesen "Vorgang" nennt man Bhavana und Vipassana. Der Hellblick ist nichts anderes als das Aufscheinen der Buddhanatur, der ungeborenen Geistessenz. Der Praktizierende verwirklicht sie - beruhigend & klärend - als Paramita und Bojjhanga ( bodhi ) und ein Buddha als Anuttara Sammyak Sambodhi.
    Bedingte/Unbedingte Daseinsfaktoren/ http://de.wikipedia.org/wiki/Dharma


    Wenn dem so wäre, hätte der Buddha eine atta-Lehre gelehrt wie andere auch.
    Eine solche atta-Lehre kann aber niemals zur Ziel der Lehre des Buddha führen.
    Leider scheint es dir nicht möglich zu sein die Lehre des Buddha zu verstehen.

    Zitat


    "Vergänglich, ihr Mönche, sind die Gebilde! Unbeständig, ihr Mönche, sind die Gebilde! Trostlos, ihr Mönche, sind die Gebilde! Genug ist es, wahrlich, um aller Gebilde überdrüssig zu werden, genug, um sich von ihnen abzuwenden, genug, um sich von ihnen zu befreien. A. 7. 62

  • mukti
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    • 28. März 2014 um 08:25
    • #40
    Zitat

    Im Nirvana-Sutra wird die Buddha-Natur (Buddha-dhatu) vom Buddha selber als „das wahre Selbst“ Buddhas erklärt und als „beständig, fest und ewig“ (nitya, dhruva, sasvata) beschrieben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dharma#Dharma_im_Buddhismus

    Zitat

    Das Nirvana-Sutra (auch: Mahāparinirvāṇa Sūtra; 大般涅槃経; japanisch: Daihatsu-Nehan-kyō; chinesisch: Dà Bān Nièpán Jīng; tibetisch: myang 'das kyi mdo) ist einer der wichtigsten Mahāyāna-Texte. Es ist nicht zu verwechseln mit dem aus dem Pali-Kanon bekannten Mahāparinibbāna Suttam.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nirvana-Sutra#cite_ref-1

    Da scheiden sich die Geister.

    Mit Metta, mukti.


  • Simo
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    • 28. März 2014 um 08:50
    • #41
    accinca:
    Simo:

    Da Bewusstsein negativ in Bezug auf Essenz ist, kann es auch kein Bewusstsein von Bewusstsein geben.


    Da fragt man sich ja, wie der Buddha wohl darauf gekommen
    ist zu behaupten das es ein Bewußtseins-khanda (viññāna-khandhā)
    als einer der fünf Daseinskomponenten überhaupt geben würde.

    Darüber kannst du ja mal sinnend reflektieren. Negativ in Bezug auf Essenz zu sein, heißt ja nicht, nicht existent zu sein. Es geht darum, dass Bewusstsein nur durch die Bedingungen, von denen es abhängig entsteht klassifiziert wird und in Bezug auf seine Essenz ("oder Was-Heit") das Dasein eines Schuldners besitzt. Deswegen wird gesagt, dass es ohne die anderen Khandhas Bewusstsein nicht geben kann (und umgekehrt natürlich auch).


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Simo
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    • 28. März 2014 um 08:52
    • #42
    mukti:
    Simo:


    Hallo mukti,

    zeige mir ein Sutta, wo nama mit den letzten 4 Khandhas gleichgesetzt wird. Ansonsten ist ein stark kommentariell gefärbtes Wörterbuch keine authoritative Quelle.

    Liebe Grüße.

    Hi Simo,

    ich weiß das nicht sicher, wird nach dem untenstehenden Sutta nama vielleicht nur mit Gefühl, Wahrnehmung und Geistesformationen gleichgesetzt?

    Zitat

    „So ist denn, Anando,

    durch Name und Form bedingt Bewußtsein, (nāmarūpa paccayā viññāṇaṃ)
    durch Bewußtsein bedingt Name und Form, (viññāṇa paccayā nāmarūpaṃ)

    -DN 15

    Schöne Grüße,
    mukti

    Alles anzeigen

    Es wird an anderer Stelle (z.B. M9) im paticcasamuppada Kontext klar als cetana, phasso, vedana, sañña und manasikara definiert.


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Jikjisa
    Gast
    • 28. März 2014 um 09:06
    • #43

    @ acincca:

    Zitat

    "Vergänglich, ihr Mönche, sind die Gebilde! Unbeständig, ihr Mönche, sind die Gebilde! Trostlos, ihr Mönche, sind die Gebilde! Genug ist es, wahrlich, um aller Gebilde überdrüssig zu werden, genug, um sich von ihnen abzuwenden, genug, um sich von ihnen zu befreien. A. 7. 62

    Wie gut, daß "man" sich abwenden kann, sich befreien kann, überdrüssig sein kann, weil es ein Ungeschaffenes gibt.

    Zitat

    Ud. 8.1

    Es gibt, ihr Jünger, ein Gebiet, wo weder Erde ist, noch Wasser, noch Feuer, noch Wind, weder das Raumunendlichkeitsgebiet, noch das Bewußtseinsunendlichkeitsgebiet, noch das Nichtsheitgebiet, noch das Gebiet der Weder -Wahrnehmung - noch - Nichtwahrnehmung, weder diese Welt, noch jene Welt, weder Sonne noch Mond: dies eben ist das Ende des Leidens.

    Es gibt, ihr Jünger, ein Ungeborenes, Ungewordenes, Ungemachtes, Ungeschaffenes. Gäbe es nämlich, ihr Jünger, nicht jenes Ungeborene, Ungewordene, Ungemachte, Ungeschaffene, so gäbe es keinen Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen, Gemachten und Geschaffenen. Weil es aber, ihr Jünger, dieses Ungeborene, Ungewordene, Ungemachte, Ungeschaffene gibt, darum gibt es eben einen Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen, Gemachten, Geschaffenen.

  • mukti
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    • 28. März 2014 um 09:16
    • #44
    Simo:
    mukti:

    ich weiß das nicht sicher, wird nach dem untenstehenden Sutta nama vielleicht nur mit Gefühl, Wahrnehmung und Geistesformationen gleichgesetzt?


    Schöne Grüße,
    mukti

    Es wird an anderer Stelle (z.B. M9) im paticcasamuppada Kontext klar als cetana, phasso, vedana, sañña und manasikara definiert.


    Liebe Grüße.

    Alles anzeigen

    Aha, na das würde ein tieferes Studieren und Betrachten erfordern, um erfassen zu können was mit nama genau gemeint ist. Jedenfalls gibt es nichts Erkennbares außerhalb der khandha was über diese bewusst wäre, nachdem die khandha das gesamte Dasein umfassen.

    _()_

    Mit Metta, mukti.


  • Simo
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    • 28. März 2014 um 09:53
    • #45
    mukti:


    Aha, na das würde ein tieferes Studieren und Betrachten erfordern, um erfassen zu können was mit nama genau gemeint ist. Jedenfalls gibt es nichts Erkennbares außerhalb der khandha was über diese bewusst wäre, nachdem die khandha das gesamte Dasein umfassen.

    _()_

    Und das ist der Punkt. Wir brauchen eine Buddha, der uns sozusagen "von außen" auf jene Elemente hinweist, die das Dasein ausmachen und auf deren Zusammenhänge.


    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 10:52
    • #46
    mukti:

    Da scheiden sich die Geister.


    Ja, die zwischen dem rechten Nachfolger des Buddha und anderen.

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 11:01
    • #47
    Simo:
    accinca:


    Da fragt man sich ja, wie der Buddha wohl darauf gekommen
    ist zu behaupten das es ein Bewußtseins-khanda (viññāna-khandhā)
    als einer der fünf Daseinskomponenten überhaupt geben würde.

    Darüber kannst du ja mal sinnend reflektieren. Negativ in Bezug auf Essenz zu sein, heißt ja nicht, nicht existent zu sein. Es geht darum, dass Bewusstsein nur durch die Bedingungen, von denen es abhängig entsteht klassifiziert wird und in Bezug auf seine Essenz ("oder Was-Heit") das Dasein eines Schuldners besitzt. Deswegen wird gesagt, dass es ohne die anderen Khandhas Bewusstsein nicht geben kann (und umgekehrt natürlich auch).

    "Sinnend reflektieren"? ich kann mir viele Dinge vorstellen
    die du vielleicht gemeint hast oder eben auch nicht gemeint hast.
    Ich kann hier nicht auf alle eingehen. Jedenfalls gibt es keinen
    prinzipiellen Unterschied zwischen Bewußtsein und anderen Khandhas.
    Weder was das Bedingtsein anbelangt noch was Vergänglichkeit anbelangt
    oder sonstige Daseinsmerkmale.

  • Simo
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    • 28. März 2014 um 11:16
    • #48

    Was auch immer du mit "prinzipiellem Unterschied" meinst. :)
    Jedenfalls werden in den Suttas die Khandhas und auch nama-rupa mit klarer Unterscheidung bezüglich der Begriffe und der Definition behandelt und das hat seinen Grund.

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • accinca
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    • 28. März 2014 um 11:32
    • #49
    Simo:

    Was auch immer du mit "prinzipiellem Unterschied" meinst. :)
    Jedenfalls werden in den Suttas die Khandhas und auch nama-rupa mit klarer Unterscheidung bezüglich der Begriffe und der Definition behandelt und das hat seinen Grund.
    Liebe Grüße.


    Was heißt "was auch immer ich damit meinte"? Ich hatte doch
    genau geschrieben was ich damit alles meine, nämlich alle
    Daseinsmerkmale aller Khandhās. Darin sind sie alle gleich.

    Zitat

    Dieses Wissen, o Bruder, und dieses Bewusstsein: diese beiden
    sind verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich sie zu trennen
    und ihren Unterschied anzugeben.

    M 43

    3 Mal editiert, zuletzt von accinca (28. März 2014 um 11:37)

  • Simo
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    • 28. März 2014 um 12:11
    • #50
    accinca:
    Simo:

    Was auch immer du mit "prinzipiellem Unterschied" meinst. :)
    Jedenfalls werden in den Suttas die Khandhas und auch nama-rupa mit klarer Unterscheidung bezüglich der Begriffe und der Definition behandelt und das hat seinen Grund.
    Liebe Grüße.


    Was heißt "was auch immer ich damit meinte"? Ich hatte doch
    genau geschrieben was ich damit alles meine, nämlich alle
    Daseinsmerkmale aller Khandhās. Darin sind sie alle gleich.

    Das stimmt. Darin sind sie gleich. Mir ging es um etwas anderes.

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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