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  1. Buddhaland Forum
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Loswerden von EGO

  • Peeter
  • 17. Oktober 2013 um 15:26
  • Zum letzten Beitrag
  • mukti
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    • 29. Oktober 2013 um 11:14
    • #151

    Das dürfte zum Thema passen:

    Zitat


    All jene Formen, Töne, Säfte, Düfte und die Berührungen, Gedanken,
    Soweit sie angenehm, erwünscht sind und erfreulich,

    Wenn sie bestehen, gelten sie der Welt als Glück;
    Und wenn sie schwinden, gilt es ihr als Leid.

    Als Glück erkennen es die Heiligen: Zunichtewerden dieses Ichgebildes;
    Der ganzen Welt ist freilich dies zuwider, nicht aber denen die verstehen.

    Was Glück ist für die anderen, leidig nennt's der Heilige;
    Was leidig gilt den anderen, der Heilige weiß es als das Glück.
    Sieh diese Lehre, die so schwer erkennbar!
    Die Einsichtslosen sind hierbei verwirrt!

    http://www.palikanon.com/khuddaka/sn/sn…765.html#sn_740

    Alles anzeigen

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
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    • 29. Oktober 2013 um 11:47
    • #152
    gbg:

    Aber wie soll man so ohne Antrieb vorankommen, braucht es nicht doch das EGO, die Lust am Wissen zum Beispiel um weiterzukommen?

    hmmm
    nein . nicht das EGO
    eher das Streben selber nach Wissen ist der Motor des Antriebs .
    Es mag sich wie ein EGO "anfühlen", ist es aber m.E. nach nicht .

  • Sumedhâ
    Gast
    • 29. Oktober 2013 um 13:02
    • #153
    gbg:

    Hallo zusammen. :)

    Das vegetative Nervensystem arbeitet am Bewusstsein vorbei. Es sorgt für uns, indem es uns sagt, wie wir auf eine Gefahr reagieren sollen. Zeigt an durch Erröten, dass wir verliebt sind, wenn wir es noch nicht bereit sind zuzugeben und es legt uns Worte in den Mund, die wir hinterher meist nicht bereuen - OK zumindest manchmal. ;)

    Ist das nicht sehr nahe drann an dem was man eine nicht urteilende, nicht selbstische Haltung nennt?


    ich würde eher sagen das ist vegetieren.....ein zustand den coma patienten haben, deren vital funktionen natürlich oder künstlich erhalten sind.
    wäre das ein erstrebensweter "zustand".....?

    Zitat

    Also könnte man es ja dabei belassen, in diesem Zustand verweilen, wäre doch schön.


    du meinst in einem zustand der alleine durch das wegetative NS bestimmt ist? oder verstehe ich das falsch?
    .

  • gbg
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    • 29. Oktober 2013 um 21:01
    • #154
    Sumedhâ:
    Zitat

    Also könnte man es ja dabei belassen, in diesem Zustand verweilen, wäre doch schön.


    du meinst in einem zustand der alleine durch das wegetative NS bestimmt ist? oder verstehe ich das falsch?
    .

    Hallo Sumedha. :)

    Wie die Erde unser Raumschiff, so befindet sich auch unser Körper in einer "green zone", einer Lebenszone.

    Durst - Flüssighaushalt - Blasendruck
    Blasendruckrückgang – Flüssigkeitshaushalt - Durst

    Hunger - Nahrungshaushalt – Magendruck
    Magendruckrückgang – Nahrungshaushalt - Hunger

    Gelüste nach Süßem - Blutzukerspiegel – Eckel
    Eckelrückgang – Blutzuckerspiegel – Gelüste nach Süßem

    Hitzeempfinden – Kühl/Wärme-Mechanismus – Kälteempfinden
    Kälteempfindenrückgang - Kühl/Wärme-Mechanismus - Hitzeempfinden

    Ich meine nur, wir täten vielleicht gut daran in dieser Lebeszone zu bleiben.

  • Sumedhâ
    Gast
    • 29. Oktober 2013 um 22:16
    • #155
    gbg:
    Sumedhâ:


    du meinst in einem zustand der alleine durch das wegetative NS bestimmt ist? oder verstehe ich das falsch?
    .

    Hallo Sumedha. :)

    Wie die Erde unser Raumschiff, so befindet sich auch unser Körper in einer "green zone", einer Lebenszone.

    Durst - Flüssighaushalt - Blasendruck
    Blasendruckrückgang – Flüssigkeitshaushalt - Durst

    Hunger - Nahrungshaushalt – Magendruck
    Magendruckrückgang – Nahrungshaushalt - Hunger

    Gelüste nach Süßem - Blutzukerspiegel – Eckel
    Eckelrückgang – Blutzuckerspiegel – Gelüste nach Süßem

    Hitzeempfinden – Kühl/Wärme-Mechanismus – Kälteempfinden
    Kälteempfindenrückgang - Kühl/Wärme-Mechanismus - Hitzeempfinden

    Ich meine nur, wir täten vielleicht gut daran in dieser Lebeszone zu bleiben.

    Alles anzeigen

    in etwa so?

    Quelle: Google Bilder
    .

  • gbg
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    • 29. Oktober 2013 um 22:24
    • #156
    Sumedhâ:

    in etwa so?

    Quelle: Google Bilder
    .

    Ja, aber etwas darüber hinaus natürlich schon auch noch. ;)

    Die Urzelle verfügte über ein vorbewusstes Verhalten.
    Ohne die Möglichkeit einer körperlichen Veränderung blieb sie ohne die Möglichkeit einer Bewusstseinsveränderung.
    Dieses Verhalten zeigen wir solange wir körperlich unverändert das unwillkürliche Nervensystem am Bewusstsein vorbeiarbeitet heute noch.
    Wir als Zellhaufen besitzen allerdings die Möglichkeit uns körperlich zu verändern.
    Ändert sich unsere Mimik von einem ernsten zu einem fröhlichen Ausdruck fühlen wir uns glücklich.
    Durch die damit möglich gewordene Bewusstseinsveränderung ist es uns möglich uns bewusst zu verhalten.

    Die Qualle ist ein super Beispiel von Dir, Sumedha. Es ist nämlich das "Modelltier" für das vegetative (unwillkürliche) Nervensystem überhaupt.

    Sie trieben durch die Ozeane. Da sie noch nicht aktiv jagen mussten (müssen) brauch(t)en sie kein Bewusstsein.

  • Peeter
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    • 29. Oktober 2013 um 22:30
    • #157

    Off Topicianer oder wat ?

  • gbg
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    • 29. Oktober 2013 um 22:35
    • #158
    Peeter:

    Off Topicianer oder wat ?

    Sorry...

  • Peeter
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    • 29. Oktober 2013 um 22:37
    • #159

    :)

    Erlösung müsste doch auch auf sanfte Art und Weise möglich sein :) .
    sanft = nicht so auf die leidbasierende Tour

  • Sumedhâ
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    • 29. Oktober 2013 um 22:40
    • #160
    gbg:

    Die Qualle......ist nämlich das "Modelltier" für das vegetative (unwillkürliche) Nervensystem überhaupt.


    ich verstehe es immernoch nicht ganz gbg, meinst du das sei ein erstrebenswerter zustand....?
    entschuldige wenn ich so schwer von begriff bin

    Peeter:

    Off Topicianer oder wat ?


    ganz und gar nicht, es geht um ego-freie biologische lebens modelle.

    _()_
    .

  • Peeter
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    • 29. Oktober 2013 um 22:42
    • #161

    *pieps*
    *wuff*
    *krächz*

  • gbg
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    • 29. Oktober 2013 um 22:42
    • #162
    Peeter:

    :)

    Erlösung müsste doch auch auf sanfte Art und Weise möglich sein :) .
    sanft = nicht so auf die leidbasierende Tour

    Über die Bereitschaft im Gedenken zwar nicht unverzeihliches, aber unentschuldbares Leid über andere Lebewesen gebracht zu haben, möge kommen was wolle, allen alles zu vergeben geht bei den Buddhisten denke ich leider nicht. :(

  • gbg
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    • 29. Oktober 2013 um 22:49
    • #163
    Sumedhâ:
    gbg:

    Die Qualle......ist nämlich das "Modelltier" für das vegetative (unwillkürliche) Nervensystem überhaupt.


    ich verstehe es immernoch nicht ganz gbg, meinst du das sei ein erstrebenswerter zustand....?
    entschuldige wenn ich so schwer von begriff bin

    Du brauchst Dich überhaupt nicht zu entschuldigen Sumedha, überhaupt nicht.

    Ich meine wir können nun mal nicht aus unserem Körper heraus. Wir können lustvoll das Leben wollen. Den Augenblick genießen. Unserem Ende mit Ruhe und Gelassenheit entgegensehen. Aber sollten wir wirklich den dritten Schritt vor dem ersten machen und unser Ende (Erlösung) herbeiwünschen. Sollten wir nicht vorher erst einmal richtig leben?

    Geht man nicht viel leichter aus dem Leben im Gedanken: "Ich habe viele Leben gelebt"?

    Ist das egoistisch?

  • Sumedhâ
    Gast
    • 29. Oktober 2013 um 22:59
    • #164
    gbg:

    Ich meine wir können nun mal nicht aus unserem Körper heraus. Wir können lustvoll das Leben wollen. Den Augenblick genießen. Unserem Ende mit Ruhe und Gelassenheit entgegensehen. Aber sollten wir wirklich den dritten Schritt vor dem ersten machen und unser Ende (Erlösung) herbeiwünschen. Sollten wir nicht vorher erst einmal richtig leben?

    Geht man nicht viel leichter aus dem Leben im Gedanken: "Ich habe viele Leben gelebt"?

    Ist das egoistisch?


    ich wünsche mir keine erlösung, weswegen ich deine fragen auch nicht beantworten kann :)
    meinst du also das ein zustand der vorwiegend vegetativ gesteuert ist, Ego-Freiheit ist.....? ich kappiere es nicht.....
    jetzt geh ich aber ins bett.....gute nacht.

    _()_
    .

  • gbg
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    • 29. Oktober 2013 um 23:03
    • #165
    Sumedhâ:
    gbg:

    Ich meine wir können nun mal nicht aus unserem Körper heraus. Wir können lustvoll das Leben wollen. Den Augenblick genießen. Unserem Ende mit Ruhe und Gelassenheit entgegensehen. Aber sollten wir wirklich den dritten Schritt vor dem ersten machen und unser Ende (Erlösung) herbeiwünschen. Sollten wir nicht vorher erst einmal richtig leben?

    Geht man nicht viel leichter aus dem Leben im Gedanken: "Ich habe viele Leben gelebt"?

    Ist das egoistisch?


    ich wünsche mir keine erlösung, weswegen ich deine fragen auch nicht beantworten kann :)
    meinst du also das ein zustand der vorwiegend vegetativ gesteuert ist, Ego-Freiheit ist.....? ich kappiere es nicht.....
    jetzt geh ich aber ins bett.....gute nacht.

    _()_
    .

    Es ist ein Zustand der für uns sorgt, ohne, dass wir uns um uns sorgen müssten. Er befreit uns vom Urteilen. Somit ja, ich denke schon...

    Gute Nacht Sumedha, schlaf gut und träum was Schönes...

  • Peeter
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    • 30. Oktober 2013 um 09:50
    • #166
    Simo:

    ... der erste notwendige Schritt ist bei sich zu schauen, das eigene Ergreifen eines Selbst zu beobachten, "Das Objekt der Negation zu identifizieren", wie man im tibetischen Buddhismus sagt. Eine Analyse kann nur erfolgen, wenn man weiß, was man analysiert.

    Selbst wenn alles an Dir zu einer einzigen Frage geworden ist und Du, nach innern gekehrt, bis zum Grunde vordringst und forschest, so findest Du doch im Kern Deines Seins nicht das Geringste, dass da Geist oder Wesen genannt werden könnte. Und doch - ertönt ein Laut, so hört etwas, ruft einer dich beim Namen, so antwortest Du.
    Finde augenblicklich heraus, wer Es ist.


    Noch "Jenseits" von Begriffen und Konstrukten, "jenseits" von Anhaftungen und Konzepten, "schreckt" (etwas) noch auf, wenn aussen etwas "geschieht"

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 30. Oktober 2013 um 09:59
    • #167
    Peeter:

    ...

    Selbst wenn alles an Dir zu einer einzigen Frage geworden ist und Du, nach innern gekehrt, bis zum Grunde vordringst und forschest, so findest Du doch im Kern Deines Seins nicht das Geringste, dass da Geist oder Wesen genannt werden könnte. Und doch - ertönt ein Laut, so hört etwas, ruft einer dich beim Namen, so antwortest Du.
    Finde augenblicklich heraus, wer Es ist....

    Quellenangabe fehlt mal wieder.

  • Peeter
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    • 30. Oktober 2013 um 10:07
    • #168

    mal wieder ???
    wie oft hab ichs denn bisher vergessen ? ?

    es ist Kapleau

  • gbg
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    • 30. Oktober 2013 um 14:43
    • #169
    Peeter:


    Noch "Jenseits" von Begriffen und Konstrukten, "jenseits" von Anhaftungen und Konzepten, "schreckt" (etwas) noch auf, wenn aussen etwas "geschieht"

    Es ist ja komischerweise genau andersherum.
    Man schreckt auf. Und dann erst hört man das Geräusch, zum Beispiel ein Knacken, den vermeintlichen Auslöser des Aufschreckens. :?:
    Ende OT

  • Peeter
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    • 30. Oktober 2013 um 15:04
    • #170
    gbg:
    Peeter:


    Noch "Jenseits" von Begriffen und Konstrukten, "jenseits" von Anhaftungen und Konzepten, "schreckt" (etwas) noch auf, wenn aussen etwas "geschieht"

    Es ist ja komischerweise genau andersherum.
    Man schreckt auf. Und dann erst hört man das Geräusch, zum Beispiel ein Knacken, den vermeintlichen Auslöser des Aufschreckens. :?:
    Ende OT

    ich erleb es nicht so ..
    es knackt und ich "schrecke" auf .
    Körperliche Wahrnehmung re-agiert .(im übrigen wird "Geräusch schon wesentlich früher vernommern (1.Nen), um dann
    später in den Bereich der bewussten Wahrnehmung zu gelangen.

    Aber das, was ich oben schrieb, steht in einem anderen "Zusammenhang" . Auch noch "jenseits" aller Begriffe etc. , ist noch immer die Frage nach dem "wer es ist, der da noch re-agiert" .. es ist immer noch nach dem Meister zu fragen, bis auch diese treibende Frage ad acta gelegt werden kann .

    meine worte waren nur eine holprige zusammenfassung hiervon:
    Selbst wenn alles an Dir zu einer einzigen Frage geworden ist und Du, nach innern gekehrt, bis zum Grunde vordringst und forschest, so findest Du doch im Kern Deines Seins nicht das Geringste, dass da Geist oder Wesen genannt werden könnte. Und doch - ertönt ein Laut, so hört etwas, ruft einer dich beim Namen, so antwortest Du.
    Finde augenblicklich heraus, wer Es ist.

    wobei antworten wohl reagieren heissen kann .

  • gbg
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    • 30. Oktober 2013 um 15:18
    • #171
    Peeter:
    gbg:

    Der Beobachtende kann sich selbst nicht beobachten.
    Der Hörende kann sich selbst nicht hören.
    Der Riechende kann sich selbst nicht riechen.
    Der Schmeckende kann sich selbst nicht schmecken.
    Der Tastende kann sich selbst nicht tasten.

    Der Wahrnehmende kann sich selbst nicht wahrnehmen.

    Es wäre es müßig es zu versuchen...

  • Peeter
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    • 30. Oktober 2013 um 15:44
    • #172
    gbg:

    Der Beobachtende kann sich selbst nicht beobachten.
    Der Hörende kann sich selbst nicht hören.
    Der Richende kann sich selbst nicht richen.
    Der Schmeckende kann sich selbst nicht schmecken.
    Der Tastende kann sich selbst nicht tasten.

    Der Wahrnehmende kann sich selbst nicht wahrnehmen.

    Es wäre es müßig es zu versuchen...

    woher willst das denn wissen ?

    :):):D
    Kein Leidender, der/die leidet, obwohl so Viele "leiden" .

    erstmal frieden und freude für alle lebenden wesen

    es ist re-aktion auf hören, riechen, schmecken .
    und das da jemand ... ein wer ist, der/die das riechen, schmecken, hören ist, dem ist ja laut Siddharta nicht .

    nur ist es nun mal so, dass da ein laut ist, auf den ein zusammenzucken (re-agieren) ist.
    nun ist es nun mal so, dass da ein geschmack ist, der dann geschmeckt wird von den Sinnesorganen und dann kommt
    eben das Be-werten aufgrund der aktiven sinnesorgane.
    erster Sinneskontakt aufgrund von (nicht wahrgenommener, da zu subtil) Berührung oder Kontakt ...
    dann geht es weiter über unterbewusstes Re-agieren (aufgrund der Sinnes-Kontakte) ins
    bewusstere. Und dann ins Erleben.
    Also vorher der Laut, dann das Empfinden davon.

    wie wäre es, wenn da steht
    das Hören kann sich selbst nicht hören
    das Schmecken kann sich selbst nicht schmecken .. ?

    Wer ist es, der hört, schmeckt, riecht .. es ist ein Konglomerat an Wirkungen aufgrund von Ursachen,
    die wiederum vergänglicher Art sind (eben anicca .. anatta und darauf folgend dukkha = wovon sich zu befreien gilt)
    was ist es, was da hört, riecht und die ganze Palette rauf und runter an menschlichen Regungen ..

    Und doch - ertönt ein Laut, so hört etwas, ruft einer dich beim Namen, so antwortest Du.
    Finde augenblicklich heraus, wer Es ist.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 30. Oktober 2013 um 16:24
    • #173
    Peeter:

    mal wieder ???
    wie oft hab ichs denn bisher vergessen ? ?

    es ist Kapleau

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=234078#p234013
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=234078#p234078


    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…p236197#p236197
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…p236197#p236207

  • mukti
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    • 30. Oktober 2013 um 17:43
    • #174
    gbg:

    Der Beobachtende kann sich selbst nicht beobachten.
    Der Hörende kann sich selbst nicht hören.
    Der Riechende kann sich selbst nicht riechen.
    Der Schmeckende kann sich selbst nicht schmecken.
    Der Tastende kann sich selbst nicht tasten.

    Der Wahrnehmende kann sich selbst nicht wahrnehmen.

    Es wäre es müßig es zu versuchen...

    Das erinnert mich an mein geliebtes Bahiyo - Sutta:

    Zitat

    'Gesehenes gelte dir nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes, sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes.' So kannst du dich üben, Bahiyer. Wenn dir Gesehenes nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes gelten wird sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes, dann, bist 'du' nicht 'dort' Bahiyer, dann ist 'das' nicht 'deine' Sache, dann Bahiyer, bist 'du' weder 'hier' noch 'jenseits' noch 'dazwischen': Das eben ist das Ende des Leidens.

    http://www.palikanon.com/khuddaka/udana/ud_1.htm#10

    Mit Metta, mukti.


  • Peeter
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    • 30. Oktober 2013 um 17:51
    • #175
    Zitat
    Zitat

    'Gesehenes gelte dir nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes, sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes.' So kannst du dich üben, Bahiyer. Wenn dir Gesehenes nur als Gesehenes, Gehörtes nur als Gehörtes gelten wird sinnlich Erfahrenes nur als sinnlich Erfahrenes, Erkanntes nur als Erkanntes, dann, bist 'du' nicht 'dort' Bahiyer, dann ist 'das' nicht 'deine' Sache, dann Bahiyer, bist 'du' weder 'hier' noch 'jenseits' noch 'dazwischen': Das eben ist das Ende des Leidens.

    http://www.palikanon.com/khuddaka/udana/ud_1.htm#10



    wer ist (es), der weder "hier" noch "jenseits" noch "dazwischen" ist ? :|

    ....................................................................................

    Einmal editiert, zuletzt von Peeter (30. Oktober 2013 um 17:58)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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