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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Allumfassendes Bewusstsein

  • Lirum Larum
  • 12. September 2013 um 17:42
  • Zum letzten Beitrag
  • Aiko
    Gast
    • 21. September 2013 um 12:58
    • #151
    Zitat

    Hierin verharrend, erreicht er die Versiegung der Triebe. Wenn er aber die Triebversiegung nicht erreicht, und zwar wegen seines Begehrens und Ergötzens an diesen geistigen Zuständen, so wird er, nach Zerstörung der fünf niederen Fesseln, in einer geistigen Welt wiedergeboren; und dort erreicht er das Nibbāna, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt.


    AN XI 17

  • Elliot
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    • 21. September 2013 um 13:39
    • #152
    Zitat

    Auf dieser Grundlage erlangt er die Vernichtung der Triebe. Aber wenn er die Vernichtung der Triebe nicht erlangt, dann wird er aufgrund jener Begierde nach dem Dhamma, jenes Entzückens über das Dhamma, mit der Vernichtung der fünf niedrigeren Fesseln, einer, der dazu bestimmt ist, spontan (in den Reinen Bereichen) wiederzuerscheinen und dort Nibbāna zu erlangen, ohne je von jener Welt zurückzukehren.

    (MN 64)

    "Udāyin, da tritt ein Bhikkhu ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Da tritt ein Bhikkhu mit der Stillung der anfänglichen und anhaltenden Hinwendung des Geistes (zum Meditationsobjekt) in die zweite Vertiefung ein, die innere Beruhigung und Einheit des Herzens, ohne anfängliche und anhaltende Hinwendung des Geistes enthält, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind. Da tritt ein Bhikkhu mit dem Verblassen der Verzückung, in Gleichmut verweilend, achtsam und wissensklar, voll körperlich erlebter Glückseligkeit, in die dritte Vertiefung ein, von der die Edlen sagen: 'Glückselig verweilt derjenige, der voll Gleichmut und Achtsamkeit ist', und verweilt darin. Da tritt ein Bhikkhu mit dem Überwinden von Glück und Schmerz und dem schon früheren Verschwinden von Freude und Trauer, in die vierte Vertiefung ein, die aufgrund von Gleichmut Weder-Schmerzhaftes-noch-Angenehmes und Reinheit der Achtsamkeit in sich hat, und verweilt darin."

    "Dies nennt man die Glückseligkeit der Entsagung, die Glückseligkeit der Abgeschiedenheit, die Glückseligkeit des Friedens, die Glückseligkeit des Erwachens. Von dieser Art von Glück sage ich, man sollte es pflegen, man sollte es entfalten, man sollte es üben, man sollte es nicht fürchten."

    (MN 66)


    Viele Grüße
    Elliot

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  • Peeter
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    • 21. September 2013 um 14:04
    • #153

    Spielt ruhig weiterhin Tischtennis.
    Die geschlagenen Bälle gleichen sich mittlerweile.
    Gut so.

    grüsse.

  • boehnchen
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    • 21. September 2013 um 18:34
    • #154
    Elliot:

    Was sind das zum Beispiel für Stufen?

    Mit der Übung verbessert sich dein Tennisspiel.

    Zitat

    Von einem Geist (Citta) wird angenommen, dass er befreit werden könnte. Von einem Bewusstsein (Vinnana) hingegen...

    zwei sind immer zu viel
    (und ganz egal wie rum du sie benennst).

    Elliot, alle deine Texte die du zitierst und noch zitieren wirst, haben Ein Ziel: (d)eine gerade stattfindende Umklammerung (sanft oder zügiger) zu l ö s e n .
    Umklammerung lösen.

    Und vergiss nicht: entspanne dich bevor du meditierst, nachdenkst.

    Zitat

    Gier, Hass und Verblendung bekannt. Anhaftung dagegen die Ursache für (erneutes) Werden in der Zukunft:

    Gier ist Anhaftung ist Ergreifen; so wie Hass Zorn und Abneigung ist. Das sind die zwei grundsätzlichen Richtungen: hinstreben - wegstreben.
    Das dritte ist die Unwissenheit.

    und aus all dem entsteht ein Werden, ein weiteres (leidvolles) Schicksal. Ursache>Wirkung.
    Aus verschiedenen Ursachen/Taten (auch deren Stärke, Motivation, Ausführungsart, etc) entstehen verschiedenste positive, sehr positive bis negative oder auch sehr negative Wirkungen in der Zukunft
    die du dann in verschiedenen Sphären (Gemeindebau, Schlösserl, Hütte ohne Dach) verbringen wirst.

  • Elliot
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    • 21. September 2013 um 19:07
    • #155
    boehnchen:

    zwei sind immer zu viel (und ganz egal wie rum du sie benennst).


    Aha, Du bist ein Non-Dualist, stimmt's?

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • boehnchen
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    • 21. September 2013 um 19:21
    • #156

    ..................was ist das?

  • Elliot
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    • 21. September 2013 um 19:27
    • #157

    Jemand, der die Einteilung der Welt in verschiedene Dinge für eine Erfindung des Bewusstseins (oder doch des Geistes?) hält.

    Viele Grüße
    Elliot

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  • boehnchen
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    • 21. September 2013 um 19:33
    • #158

    dann musst du meine Beiträge nochmal lesen (und vorher entspannen nicht vergessen) Atmen - Denken - Atmen - Denken


    Es ist beides: erscheinung Und leerheit

  • Elliot
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    • 21. September 2013 um 19:37
    • #159
    boehnchen:

    dann musst du meine Beiträge nochmal lesen (und vorher entspannen nicht vergessen) Atmen - Denken - Atmen - Denken


    Müssen muss ich eigentlich nicht, nein. Vielleicht, mal sehen.

    boehnchen:

    Es ist beides: erscheinung Und leerheit


    Ah, Du gehörst zu den Leerheitsphilosophen.

    Viele Grüße
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    Elliot

  • boehnchen
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    • 21. September 2013 um 20:22
    • #160
    boehnchen:

    erscheinung Und leerheit


    warum reimst du dir etwas zusammen, Elliot? was meinst du damit zu erreichen, indem du zuerst nicht genau liest -
    dann trotzdem argumentierst -
    und dann bist du ärgerlich und versuchst in die Ecke zu drängen.

    So funktioniert Kommunikation nicht gut.

  • Elliot
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    • 21. September 2013 um 20:34
    • #161
    boehnchen:

    So funktioniert Kommunikation nicht gut.


    Du, inzwischen bin ich Dank Deiner charmanten Verfahrensanweisungen so entspannt, liebes Böhnchen, dass ich darüber:

    boehnchen:

    erscheinung Und leerheit


    noch hinaus gehen möchte. Und direkt konstatiere:

    Vollheit, Halbvollheit, Halbleerheit und völlige Leerheit.

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • mukti
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    • 21. September 2013 um 21:03
    • #162

    ............... :lol: ...............

    Mit Metta, mukti.


  • boehnchen
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    • 22. September 2013 um 10:46
    • #163

    Grüß Dich, Elliot

    Elliot:

    Vollheit, Halbvollheit, Halbleerheit und völl....

    ein Nondualist würde jetzt vielleicht sagen, Ist eh alles eins.
    ich sage, Danke

  • Elliot
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    • 22. September 2013 um 11:11
    • #164

    Servus Böhnchen,

    schon wählen gewesen?

    Hier noch mal eine Verfahrensanweisung, in der "Geist" nicht durch "Bewusstsein" ersetzt werden könnte:

    Zitat

    "Ānanda, wenn ein Bhikkhu daher wünschen sollte: 'Möge ich innerlich in Leerheit eintreten und darin verweilen', dann sollte er seinen Geist innerlich festigen, ihn zur Ruhe bringen, ihn zur Einheit bringen und konzentrieren. Und wie festigt er seinen Geist innerlich, bringt ihn zur Ruhe, bringt ihn zur Einheit und konzentriert ihn?"

    "Ānanda, da tritt ein Bhikkhu, ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Mit der Stillung der anfänglichen und anhaltenden Hinwendung des Geistes (zum Meditationsobjekt) tritt er in die zweite Vertiefung ein, die innere Beruhigung und Einheit des Herzens enthält, ohne anfängliche und anhaltende Hinwendung des Geistes, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind. Mit dem Verblassen der Verzückung, in Gleichmut verweilend, achtsam und wissensklar, voll körperlich erlebter Glückseligkeit, tritt er in die dritte Vertiefung ein, von der die Edlen sagen: 'Glückselig verweilt derjenige, der voll Gleichmut und Achtsamkeit ist', und verweilt darin. Mit dem Überwinden von Glück und Schmerz und dem schon früheren Verschwinden von Freude und Trauer, tritt er in die vierte Vertiefung ein, die aufgrund von Gleichmut Weder-Schmerzhaftes-noch-Angenehmes und Reinheit der Achtsamkeit in sich hat, und verweilt darin.

    Auf jene Weise festigt ein Bhikkhu seinen Geist innerlich, bringt ihn zur Ruhe, bringt ihn zur Einheit und konzentriert ihn. Dann richtet er seine Aufmerksamkeit innerlich auf Leerheit aus."

    (MN 122)


    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • boehnchen
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    • 22. September 2013 um 12:11
    • #165

    Grüß Dich Elliot,
    verwechsle nicht Begrifflichkeiten (deren Ver-wendung der Erklärung dient) mit der sich darstellenden Realität. (Nur weil es mehrere Begriffe für Bewusstsein/Geist gibt, gibt es vielleicht nicht automatisch mehrere Bewusstseins. Sondern trotzdem nur eins.)


    Aber ganz abgesehen davon, stelle ich mit Verwundrung fest, behandelt dein zitierter Absatz nicht Bewusstsein und Geist.
    Aber interpretieren wir es mal hinein - so können wir weiterreden: Du könntest (in dem Absatz genausogut) sagen, der Geist wird durch Geist (zb auf den Meditationsgegenstand) hingerichtet, oder das Bewusstsein durch Bewusstsein - oder der Geist durch Bewusstsein (wenn du zwei Begrifflichkeiten brauchst/möchtest), oder eben, als vierte Begriffsverwendungsmöglichkeit, das Bewusstsein (wird) durch Geist (ausgerichtet).

    Zitat

    "Ānanda, wenn ein Bhikkhu daher wünschen sollte: 'Möge ich innerlich in Leerheit eintreten und darin verweilen', dann sollte er seinen Geist innerlich festigen, ihn zur Ruhe bringen, ihn zur Einheit bringen und konzentrieren. Und wie festigt er seinen Geist innerlich, bringt ihn zur Ruhe, bringt ihn zur Einheit und konzentriert ihn?"

    "Ānanda, da tritt ein Bhikkhu, ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Mit der Stillung der anfänglichen und anhaltenden Hinwendung des Geistes (zum Meditationsobjekt) tritt er in die zweite Vertiefung ein, die innere Beruhigung und Einheit des Herzens enthält, ohne anfängliche und anhaltende Hinwendung des Geistes, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind. Mit dem Verblassen der Verzückung, in Gleichmut verweilend, achtsam und wissensklar, voll körperlich erlebter Glückseligkeit, tritt er in die dritte Vertiefung ein, von der die Edlen sagen: 'Glückselig verweilt derjenige, der voll Gleichmut und Achtsamkeit ist', und verweilt darin. Mit dem Überwinden von Glück und Schmerz und dem schon früheren Verschwinden von Freude und Trauer, tritt er in die vierte Vertiefung ein, die aufgrund von Gleichmut Weder-Schmerzhaftes-noch-Angenehmes und Reinheit der Achtsamkeit in sich hat, und verweilt darin.

    Auf jene Weise festigt ein Bhikkhu seinen Geist innerlich, bringt ihn zur Ruhe, bringt ihn zur Einheit und konzentriert ihn. Dann richtet er seine Aufmerksamkeit innerlich auf Leerheit aus."


    (Und ganz ganz nebenher dürfen wir auch ab und zu jener Realität ins Auge schauen: Wir, klar ausgesprochen, befinden uns weder "abgeschieden von Sinnesvergnügen" (wie im zitierten Absatz der Übung zugehörig beschrieben), noch "ganz abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen", und auch nicht mit der ernsthaft sachdienlichen Weise am Werk.
    Oder?
    Wahltagfreund?

    Wir reden nur da-rüber
    :->))

  • Elliot
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    • 22. September 2013 um 12:24
    • #166
    boehnchen:

    Du könntest (in dem Absatz genausogut) sagen, der Geist wird durch Geist (zb auf den Meditationsgegenstand) hingerichtet, oder das Bewusstsein durch Bewusstsein - oder der Geist durch Bewusstsein (wenn du zwei Begrifflichkeiten brauchst/möchtest), oder eben, als vierte Begriffsverwendungsmöglichkeit, das Bewusstsein (wird) durch Geist (ausgerichtet).


    All dies, mein Böhnchen, könntest Du tun, wenn Dir der Unterschied zwischen Geist und Bewusstsein unverstanden geblieben ist. Du würdest Dich damit sogar in eine Reihe mit vielen historischen "buddhistischen Philosophen und Denkern" stellen. Dennoch:

    Zitat

    Citta (Pali) is one of three overlapping terms used in the nikayas to refer to the mind, the others being manas and viññāṇa. Each is sometimes used in the generic and non-technical sense of "mind" in general, and the three are sometimes used in sequence to refer to one's mental processes as a whole.[1] Their primary uses are, however, distinct.[2]

    Citta ist einer von drei sich überlappenden Begriffen, die in den Nikayas verwendet werden, um "Geist" zu bezeichnen. Die beiden anderen sind Manas und Vinnana. Jeder der drei wird manchmal allgemein und nicht im technischen Sinn für "Geist" verwendet und alle drei werden manchmal aufeinander folgend verwendet, um die Gesamheit der mentalen Prozesse zu beschreiben. Ihre primäre Verwendung ist jedoch unterschiedlich.

    (http://en.wikipedia.org/wiki/Citta)


    Viele Grüße
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  • boehnchen
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    • 22. September 2013 um 12:36
    • #167
    Zitat

    Citta ist einer von drei sich überlappenden Begriffen, die in den Nikayas verwendet werden, um "Geist" zu bezeichnen. Die beiden anderen sind Manas und Vinnana. Jeder der drei wird manchmal allgemein und nicht im technischen Sinn für "Geist" verwendet und alle drei werden manchmal aufeinander folgend verwendet, um die Gesamheit der mentalen Prozesse zu beschreiben. Ihre primäre Verwendung ist jedoch unterschiedlich.

    Siehst du, Begrifflichkeiten die unterschiedlich verwendet werden. Von den Schulen unterschiedlich, und je nach Entwicklungsstand natürlich auch nochmal unterschiedlich. (du kannst nicht im ersten Schritt den Geist fünffach begrifflich teilen - weil das für den Schüler zu viel wäre.
    Die Erklärungen werden dann im Verlauf der Praxis/des Weges komplexer.)


    (Anmerkung: Schliißlich weist aber alles in Richtung . . . . . )

  • Peeter
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    • 22. September 2013 um 13:17
    • #168
    boehnchen:
    Zitat

    Citta ist einer von drei sich überlappenden Begriffen, die in den Nikayas verwendet werden, um "Geist" zu bezeichnen. Die beiden anderen sind Manas und Vinnana. Jeder der drei wird manchmal allgemein und nicht im technischen Sinn für "Geist" verwendet und alle drei werden manchmal aufeinander folgend verwendet, um die Gesamheit der mentalen Prozesse zu beschreiben. Ihre primäre Verwendung ist jedoch unterschiedlich.

    Siehst du, Begrifflichkeiten die unterschiedlich verwendet werden. Von den Schulen unterschiedlich, und je nach Entwicklungsstand natürlich auch nochmal unterschiedlich. (du kannst nicht im ersten Schritt den Geist fünffach begrifflich teilen - weil das für den Schüler zu viel wäre.
    Die Erklärungen werden dann im Verlauf der Praxis/des Weges komplexer.)


    (Anmerkung: Schliißlich weist aber alles in Richtung . . . . . )

    tja .. wohin denn ... ?
    Geist-bewusstsein wäre ein Anfang zum Verständnis.
    Sich erstmal bewusstwerden/machen, dass da Bewusstsein ist und als Arbeitsspeicher dient, der Eindrücke
    aufnimmt. Im besten Fall dann nicht be-wertend und non-dual. Einfach der Zustand von Gleichmut und Achtsamkeit! im
    Bewusstsein.
    Und spüren wir dann in der Medi wie das "denkende" Bewusstsein sich nach und nach ad acta legt und dann
    der wache und klare Geist (beobachtend) die Oberhand gewinnt, dann haben wir eine Ahnung, was Geist ist.

    Geist ist nicht Denken.
    Geist ist nicht Analyse.
    Der Geist ist .. einfach
    und klar.
    Leer und doch nicht leer von ......... !

  • boehnchen
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    • 22. September 2013 um 13:36
    • #169
    Peeter:

    tja .. wohin denn ... ?
    Geist-bewusstsein wäre ein Anfang zum Verständnis.
    Sich erstmal bewusstwerden/machen, dass da Bewusstsein ist und als Arbeitsspeicher dient, der Eindrücke
    aufnimmt. Im besten Fall dann nicht be-wertend und non-dual. Einfach der Zustand von Gleichmut und Achtsamkeit! im
    Bewusstsein.
    Und spüren wir dann in der Medi wie das "denkende" Bewusstsein sich nach und nach ad acta legt und dann
    der wache und klare Geist ...

    Alles anzeigen


    find ich gut beschrieben. (ich wünschte ich hätte mehr Disziplin :->)

    Es geht darum, mit unserem Geist zu arbeiten! (fast egal welche Begriffe wir ihm geben; aber wir können uns an die halten, die eine gute Übung vorschreibt.)
    Wenn es uns gelingt, auf irgendeine Art, den Affen zu bändigen, zu besänftigen .... so kommen wir dem Paradies ein bisschen näher :->))

    Wenn ich jetzt ein (möglichst achtsames, wachsames) Geiststück nehme, um den Restgeist damit zu beobachten - und mich da vertiefe
    und verbreitere - und den (Gedanken)Wust durchlaufen lasse und den Schmerz ruhig und ausdauernd konfrontiere ..... dann kann da viel gutes/stilles/klares bei rauskommen

  • Elliot
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    • 22. September 2013 um 14:49
    • #170
    boehnchen:

    du kannst nicht im ersten Schritt den Geist fünffach begrifflich teilen - weil das für den Schüler zu viel wäre.


    Doch, das geht mit Bewusstsein eigentlich ganz problemlos:

    Zitat

    "Und was ist Bewußtsein, was ist der Ursprung von Bewußtsein, was ist das Aufhören von Bewußtsein, was ist der Weg, der zum Aufhören von Bewußtsein führt?

    Es gibt diese sechs Klassen von Bewußtsein: Sehbewußtsein, Hörbewußtsein, Riechbewußtsein, Schmeckbewußtsein, Berührungsbewußtsein, Geistbewußtsein ( mano-viññāṇaṃ ).

    (MN 9)


    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • boehnchen
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    • 22. September 2013 um 15:02
    • #171
    Elliot:


    Doch, das geht mit Bewusstsein eigentlich ganz problemlos:

    red kein Blech, lieber Freund :->) Nur weil Du ein Genie bist.

    (und außerdem ist in deinem Zitat von der Bewusstseinsaufteilung in sechs, nicht in fünf, die Rede.
    Doch nicht so problemlos?) :

    Zitat

    "Und was ist Bewußtsein, was ist der Ursprung von Bewußtsein, was ist das Aufhören von Bewußtsein, was ist der Weg, der zum Aufhören von Bewußtsein führt?

    Es gibt diese sechs Klassen von Bewußtsein: Sehbewußtsein, Hörbewußtsein, Riechbewußtsein, Schmeckbewußtsein, Berührungsbewußtsein, Geistbewußtsein ( mano-viññāṇaṃ ).

    (MN 9)


    Grüße an den Meister des Widerspruchs, der Gegenrede

  • Elliot
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    • 22. September 2013 um 15:17
    • #172
    boehnchen:

    und außerdem ist in deinem Zitat von der Bewusstseinsaufteilung in sechs, nicht in fünf, die Rede.


    Das liegt ganz einfach daran, dass es zu jedem der sechs Sinne auch ein eigenes Bewusstsein gibt, auch für den "Geistsinn" ( manañca ):

    Zitat

    "'Die sechs Klassen des Begehrens sollten verstanden werden.' So wurde gesagt. Und wovon abhängig wurde dies gesagt?

    1. Abhängig vom Auge und Formen entsteht Sehbewußtsein ...

    6. Abhängig vom Geist ( manañca ) und Geistesobjekten ( dhamme ) entsteht Geist-Bewußtsein ( mano-viññāṇaṃ ); das Zusammentreffen der drei ist Kontakt; durch den Kontakt bedingt ist Gefühl; durch das Gefühl bedingt ist Begehren.

    Also geschah es in Abhängigkeit von diesem, daß gesagt wurde: 'Die sechs Klassen des Begehrens sollten verstanden werden.'"

    (MN 148)


    Citta taucht in diesem Zusammenhang gar nicht auf, passt dort auch nicht. Denn für citta und mano-viññāṇaṃ kann beispielsweise gelten:

    Zitat

    "'Freunde, mit der Vernichtung, der Lossagung, dem Aufhören, dem Aufgeben und Loslassen der Gier, der Begierde, des Entzückens, des Begehrens, der Anziehungskraft und des Anhaftens, und mit dem Loslassen der inneren Standpunkte, des Anklammerns und der Neigungen in Bezug auf den Geist ( manasmiṃ ), Geistesobjekte ( dhamme ), Geistbewußtsein ( mano-viññāṇe), und Dinge, die durch das Geistbewußtsein erfahrbar sind ( manoviññāṇaviññātabbesu dhammesu ), habe ich verstanden, daß mein Geist befreit ist ( vimuttaṃ me cittanti ).'"

    (MN 112)


    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • boehnchen
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    • 22. September 2013 um 15:24
    • #173

    deine Argumente und Zitate stehen in keinem Zusammenhang

  • Elliot
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    • 22. September 2013 um 15:28
    • #174
    boehnchen:

    deine Argumente und Zitate stehen in keinem Zusammenhang


    Na, wenn das kein Zusammenhang ist: Es gibt sechs verschiedene Klassen von Bewusstsein (Vinnana), da es sechs verschiedene Sinne gibt.

    Und Vinnana wäre in diesem Zusammenhang nicht durch Citta und nicht durch Manas ersetzbar. Manas nämlich ist einer der sechs Sinne. Eigentlich ganz einfach.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • boehnchen
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    • 22. September 2013 um 15:57
    • #175

    achte darauf, dich nicht mit Begriffen zu strangulieren. das ist nicht Sinn des Buddhismus; nicht Sinn irgendeines Weges

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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