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S.H. der Dalai Lama 2014 in Hamburg

  • Rasmuss
  • 5. September 2013 um 21:24
  • Zum letzten Beitrag
  • Jikjisa
    Gast
    • 7. September 2013 um 13:14
    • #26

    narr:

    Zitat

    Meines Wissens nach, war der gemeinnützige Zweck u.a. das Tibetische Zentrum. Ein Schelm, der Böses denkt...

    Da ist nichts Böses dabei.
    Die Verbandelung zwischen Verein & gGmbH ist völlig normal und legal.
    Die gGmbH ist der Wirtschaftszweig des Vereins.

    Die meisten Probleme entstehen aus diversen Zwickmühlen.
    Die sind vielschichtig.

    Zum Beispiel ist es äußerst bedauernswert, wenn am Ende Plätze freibleiben.
    Das ist aber nicht vorhersehbar und planbar.
    Man könnte höchstens kurzfristig die Türen noch aufmachen mit einem sehr vergünstigten Preis.
    Ich weiß aber nicht mal, ob das ordnungsrechtlich erlaubt ist.
    Reguläre Ticketkäufer könnten sogar Klagerecht haben.

    Der Background ist meist ziemlich verzwickt, auch vom Gesetz her.

    Im allgemeinen, finde ich, daß die Probleme damit beginnen, daß die Zentren oft überdimensioniert sind.
    Es ist halt das Bedürfnis nach Präsentation. Aber dies hat nicht nur individuelle Gründe.
    Kagyü möchte viele Menschen erreichen aus Gründen des Mahayana-Gedankens.
    Der Zustrom ist aber meist nur temporär. Das sind Dinge die nicht so vorhersehbar sind.

    Mit freundlichen Grüßen !

  • Matthias65
    Gast
    • 7. September 2013 um 13:17
    • #27
    verrückter-narr:

    Meines Wissens nach, war der gemeinnützige Zweck u.a. das Tibetische Zentrum. Ein Schelm, der Böses denkt...

    Na und ? Der tibetische Buddhismus -wie der gesamte Mahayana Weg - praktiziert "zum Wohle aller Wesen". Einen gemeinnützigeren Zweck dürfte es nicht geben, oder ? Ich weiß definitiv, dass in Klagenfurt ein großer Anteil der Einnahmen auch für nicht - buddhistische - soziale Zwecke verwendet wurden.

    nibbuti:

    Ich find ihn drollig.

    Wie genau meinst Du das ? Das Wort hat für mich einen respektlosen Beigeschmack !

  • Syia
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    • 7. September 2013 um 14:01
    • #28
    nibbuti:
    karma_yeshe:

    Der Dalai Lama ist glaube ich - obwohl Tibeter (Gelugpa) - von beinahe allen buddhistischen Linien und Traditionen als Inspiration, Vorbild oder sogar Lehrer anerkannt. Oder?


    Hi karma_yeshe

    Ich find ihn drollig. Aber er ist keine Inspiration, Vorbild oder sogar Lehrer aller Buddhisten.

    nibbuti, deshalb steht dort ja auch das Wort "beinahe".

  • karma_yeshe
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    • 7. September 2013 um 14:27
    • #29
    nibbuti:

    Ich find ihn drollig.

    Immerhin. ;)

    Es ist übrigens ganz im Geiste des Dalai Lama, ihn nicht als Lehrer, Inspiration oder Vorbild anzusehen. Ich finde gerade kein Zitat, aber er hat schon öfter gesagt, dass die Menschen eben unterschiedlich sind und jeder schauen muss, das er eine zu ihm/ihr passende Verbindung eingeht, um sich spirituell zu entwickeln. Manchmal rät er sogar regelrecht von einer Konvertierung zum Buddhismus ab. Glücklicherweise gibt es viele unterschiedliche Traditionen, Richtungen und Lehrer. Und solange man sich mit aufrichtigem Respekt begegnet, ist diese Vielfalt ein Gewinn für alle.

    "Awareness liberates."

  • Matthias65
    Gast
    • 7. September 2013 um 14:33
    • #30
    karma_yeshe:

    Es ist übrigens ganz im Geiste des Dalai Lama, ihn nicht als Lehrer, Inspiration oder Vorbild anzusehen

    Nicht unbedingt. Im Sinne eines tantrischen Lehrer - Schüler Verhältnisses ist es sogar unabdingbar ihn als "Lehrer" anzusehen.

  • nibbuti
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    • 8. September 2013 um 02:44
    • #31
    Matthias65:

    Wie genau meinst Du das ? Das Wort hat für mich einen respektlosen Beigeschmack !


    Hi Matthias

    Ich denke der DL ist zumindest ein wenig erleuchtet. Er hat eine lockere Art, die viele Leute inspiriert. Genau so meinte ich das. Aber er ist nicht Lehrer beinahe aller Buddhisten. Der Buddha ist Lehrer aller Buddhisten.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 8. September 2013 um 09:52
    • #32

    Niemand erhebt den Dalai Lama zum Lehrer aller Buddhisten, nicht mal seine glühendsten Anhänger tun das und schon gar nicht er selbst.
    Niemand hebt den Dalai Lama über den Buddha. Wer sowas wähnt, versteht nicht, was der Dalai Lama überhaupt ist. Er ist kein buddhistischer Popstar, auch wenn er so gesehen wird, ist er es trotzdem nicht.

    @Nibutti: hast Du Dich mal früher mit dem DL näher befasst? Warst Du danach enttäuscht? Hast Du ihn schon mal life gesehen?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Rasmuss
    Gast
    • 20. September 2013 um 21:58
    • #33
    Losang Lamo:

    Niemand erhebt den Dalai Lama zum Lehrer aller Buddhisten, nicht mal seine glühendsten Anhänger tun das und schon gar nicht er selbst.
    Niemand hebt den Dalai Lama über den Buddha. Wer sowas wähnt, versteht nicht, was der Dalai Lama überhaupt ist. Er ist kein buddhistischer Popstar, auch wenn er so gesehen wird, ist er es trotzdem nicht.


    Ich habe gerade vor einigen Tagen auf "youtube" ein Interview mit dem Dalai Lama gesehen. Dort betont er ausdrücklich, das er sich als einen buddhistischen Mönch sieht, der er immer geblieben ist. Das hat mich sehr beeindruckt.

    Hier das Video, vom ORF.
    http://www.youtube.com/watch?v=7NiK3GQfDgs

  • Thubten Gawa
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    • 26. September 2013 um 11:14
    • #34
    nibbuti:

    Ich find ihn drollig.


    Ich habe ihn in Hannover gesehen und gehört. Natürlich erscheint er auf den ersten Blick "drollig" aber - abgesehen von seinen kleinen "Witzchen" steckt in seinen Belehrungen viel Weisheit und WIssen. Er weiss genau, was der dem Auditorium vermitteln will. Man muss nur genau zuhören... _()_

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Kaffee48
    Gast
    • 27. September 2013 um 09:41
    • #35
    MonikaMarie1:
    karma_yeshe:

    Oft machen die Veranstalter trotz üppiger Eintrittspreise noch Verlust. Vor ein paar Jahren beim Besuch von SH Dalai Lama in Frankfurt (recht gut besucht) konnte der Verlust nur durch massive Spenden aufgefangen werden. Ein Veranstalter, der Verlust macht, bietet beim nächsten Mal keine derartige Veranstaltung mehr an. Ich gehe davon aus, dass solche Preise optimistisch kalkuliert sind, auch wenn sie euch hoch vorkommen.

    Das ist mir einfach unbegreiflich. Muss es denn unbedingt - wie vor Jahren in Hamburg - eine so große Bühne sein. Natürlich kostet die viel Geld Miete.
    Natürlich soll auch der DL nicht auf dem harten Boden schlafen, aber muss es ein so teures Hotel sein? Das ist für mich ähnlich wie bei den Pfaffen. Jesus lehrte auf einer Anhöhe und auf dem Marktplatz, der Papst trägt handgefertigte rote Schühchen und sitzt auf goldenen Sesseln. Aber es gibt ja Kirchensteuer :lol:
    Aus meiner Sicht ist das total verdreht. Aber wer das bezahlen will, soll doch.
    _()_ Monika

    Für den Dalai Lama kann nichts zu teuer sein.ich würde auch 1000Euro für eine Veranstaltung mit ihm zahlen.

  • fotost
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    • 27. September 2013 um 14:18
    • #36
    Kaffee48:

    ....
    Für den Dalai Lama kann nichts zu teuer sein.ich würde auch 1000Euro für eine Veranstaltung mit ihm zahlen.

    Der mittlere Weg bedeutet irgendwie die Berücksichtigung von Proportionen/Verhältnissen...

    Wenn Du 1000.-€ für eine Eintrittskarte für eine Veranstaltung mit dem Dalai Lama zahlen kannst und möchtest ist das ok. Auf der anderen Seite sind 1000.-€ der Unterschied zwischen dem Heranwachsen eines Babys und seinem Verhungern in vielen Gebieten Afrikas.

    Ich denke, daß der Dalai Lama Missverhältnisse in diesem Bereich versteht und bedauert, auf der anderen Seite aber als Elemente zur Förderung der Lehre und zur Förderung der Lebensverhältnisse seiner tibetischen Mitbürger akzeptiert.

    Jeder muss seinen mittleren Weg finden

  • Matthias65
    Gast
    • 27. September 2013 um 16:55
    • #37
    fotost:

    Der mittlere Weg bedeutet irgendwie die Berücksichtigung von Proportionen/Verhältnissen...

    Der mittlere Weg bedeutet, dass alle Phänomene leer von einer eigenständigen Existenz sind.
    Es ist weder gemeint, dass Phänomene scheinbar unabhängig von anderen existieren noch dass sie überhaupt nicht existieren (Nihilismus).

    Das was Du meinst ist schlicht "Berücksichtigung von sozialen Aspekten" bei der Auswahl von Tickets für ein Event.

  • fotost
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    • 27. September 2013 um 21:10
    • #38
    Matthias65:
    fotost:

    Der mittlere Weg bedeutet irgendwie die Berücksichtigung von Proportionen/Verhältnissen...

    Der mittlere Weg bedeutet, dass alle Phänomene leer von einer eigenständigen Existenz sind.
    Es ist weder gemeint, dass Phänomene scheinbar unabhängig von anderen existieren noch dass sie überhaupt nicht existieren (Nihilismus). ...

    Da haben wir etwas unterschiedliche Einstellungen. Ich verstehe, daß der mittlere Weg Ausdruck einer grundsätzlichen Idee ist. Für mich ist er aber auch (und meist mehr) praktische Lebenshaltung, etwa auch das was Du Berücksichtigung sozialer Aspekte nennst.

    Den ersten Schritt auf dem buddhistischen mittleren Weg ist für mich die maßvolle Essensannahme des Siddhartha nach Jahren sinnlosen Fastens. Das kann man auch als Berücksichtigung ernährungskundlicher Erfahrungen bei der Festlegung einer Diät nennen :D

    Zitat

    Da sprach der Erhabene zu den fünf Mönchen: "Zwei Extreme, Mön­che, gibt es, denen sich ein Hauslo­ser nicht hingeben soll­te. Welche zwei?

    [*] Das ist einerseits das an die Lust des Begeh­rens nach Sinnesobjekten sich hingeben, dem Niedrigen, Gemei­nen, Gewöhnli­chen, Unedlen, Sinnlosen
    [*]und andererseits das an die Selbstqual sich hingeben, dem Leid­vollen, Unedlen, Sinnlo­sen,

    diese (beiden) Extreme, Mönche, vermieden habend, hat der Vollendete den mittleren Pfad er­kannt, den Einsicht gebenden, wissend machenden, der zur Beruhi­gung, Weisheit, Erkenntnis, Nibbāna führt.

    Predigt von Benares - Dhammacakkappavattana-Sutta

  • Matthias65
    Gast
    • 27. September 2013 um 21:53
    • #39
    fotost:

    Da haben wir etwas unterschiedliche Einstellungen. Ich verstehe, daß der mittlere Weg Ausdruck einer grundsätzlichen Idee ist. Für mich ist er aber auch (und meist mehr) praktische Lebenshaltung, etwa auch das was Du Berücksichtigung sozialer Aspekte nennst.

    Hallo fotost,

    Auch eine gute Sichtweise :)

    Fortsetzung hier: http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=12292

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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